Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

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woli1010
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Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#1

Beitrag von woli1010 » Freitag 15. April 2016, 15:13

Hallo Forengemeinde,

mein Name is Wolfgang und ich lebe auf nem Segelboot in Asien und moechte gelegentlich ein paar liter Bier (20liter) brauen.

Ich frage mich ob es moeglich ist auf einem relativ kleinem Boot (13meter) gutes, trinkbares Bier zu brauen, dass mann auch gerne mal Freunden geben kann?



Zu den Rahmenbedingungen

Ausstattung:
Gasherd mit 4 Flammen, ein 40cm Topf wuerde von 4 Flammen befeuert werden koennen, wuerde ich vermutlich zum einmeischen und laeutern verwenden da er auch beweglich ist und die bewegungen des Bootes ausgleicht.
Hopfenkochen vermutlich mit Gaskocher (paela Brenner) an Deck da ich nicht so viel Feuchtichkeit im Boot haben will.

Kuehlschrank 270 liter
Gefrierbox 65liter Temp variabel -22 bis +20



Sromversorgung 230V max 3kw Dauerlast is auch noch vorhanden.

Wassermacher (Seewasserenzalzungsanlage) Selbstbau :Bigsmile is auch noch vorhanden erzeugt 225 Liter Frischwasser/h

Zutaten:
Mitlerweile ist es relativ einfach an alle gaengigen Arten von Malz, Hopfen und Hefe per lokalen onlineshops zu kommen. das Malz kostet zwischen 1,5 und 2,5Euro das Kilo.

Wasser:
Seewasserentsalzung mit Dow Filmtec Membrane SW30 2540 leider kann ich das Wasser kaum testen, nur dies ist bekannt.
Wassertemperatur ca. 29-30 Grad
Salzgehalt ca. 135ppm
ph Wert ca. 8

kann ich dieses Wasser als Brauwasser verwenden bzw, was muss ich zufuehren um es verwenden zu koennen?

Aussentemperatur, wuerde sagen immer um die 30 Grad C.

Hefe:
Mangrove Jack's Craft Series M10 (US) M20 (Bav) M27 (Belg) koennen laut Hersteller bis 32 Grad C ab.
Ist es moeglich bei dieser Temperatur zu vergaehren? Wie wirkt sich die hohe Temperatur auf den Geschmack aus?


Welches Bier wuerdet ihr versuchen zu brauen?




vielen Dank, hoffe ich kann bald selbstgebrautes konsumieren. :Drink

Wolfgang

masch1
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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#2

Beitrag von masch1 » Freitag 15. April 2016, 15:29

Hallo
ich würde zum Brauen auf alle Fälle an Land gehen eine Welle eines vorbeifahrenden Boote und du hast 100°C heiße Würze bestenfalls an Deck
im schlechtesten Fall am Körper. Ich hab selber ein Boot nur 7 m aber mit einigen Litern klebriger Würze an Deck macht das Bootfahren nicht sehr erfreulich
Da du anscheinend gut im Basteln bist würde ich mir eine kleine Kühlanlage auf Basis der Verdunstungskälte bauen da kommst du ganz leicht auf unter 20°C
und somit in den Wohlfühlbereich der meisten Obergärigen Hefen

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tommes
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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#3

Beitrag von tommes » Freitag 15. April 2016, 15:30

Hallo Wolfgang,

da haste ja ein Vorhaben vor ;)

Grundsätzlich spricht da nix gegen wenn du im Hafen oder einer Bucht liegst und alles ruhig ist.
Entsalztes Mehrwasser sollte klappen, auf der AIDA haben sie auch nichts anderes, je nach Sorte passen die noch an und salzen auf, für Pils sollte es aber auch so funktionieren.

Mach doch mal einen Versuch mit gehopftem Extrakt - da kannste zumindest das Wasser beurteilen.

Berichte auf jeden Fall weiter!

Gruß Thomas

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§11
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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#4

Beitrag von §11 » Freitag 15. April 2016, 15:38

Hi Wolfgang,

ich denke das es hier so viele Unbekannte gibt, das ich es einfach testen wuerde. Es wird schwer vorhersehbar ob das Bier geschmacklich ein Problem mit entsalztem Wasser haben wird.

Was aus technologischer Sicht, bei Wellengang, ein Problem darstellen kann, ist das Laeutern. Der Treber muss sich setzen koennen um seine Filterwirkung zu entfalten.

Aber, wie gesagt, probier es einfach.

Welches Bier? Die Frage ist, was magst du? Gefuehlt wuerde ich bei den herschenden Bedinungen (Temperatur) dazu neigen dir zu einem Bier wie einen IPA zu raten. Das ist mirkobiologisch sehr robust und die kraeftigen Aromen helfen dir die Gaernebenprodukte zu maskieren, die du bei 30C sicherlich haben wirst.

Wo genau bist du den? Ich kenn ein paar Brauer in Asien.

Gruss

Jan
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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#5

Beitrag von Ladeberger » Freitag 15. April 2016, 15:51

Ich nehme mal an der Salzgehalt bezieht sich die Summe der Ionen, also überwiegend NaCl. Dann sind im Wasser gute 50ppm Natrium enthalten, das sollte noch unauffällig bleiben in Bier. Bin vom Wasser daher auch für ausprobieren!

Gruß
Andy

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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#6

Beitrag von Freetoast » Freitag 15. April 2016, 16:24

Hallo,

entsprechend des Threadtitels "Brauen auf hoher See" kann ich als Segler nur dringend abraten. Der übliche, schwenkbar aufgehängte Herd auf Schiffen, egal in welcher Ausführung, schützt Dich nicht vor, aufgrund von Stößen und Schlingern sehr spontan aus dem Topf spritzender, kochendheißer Würze. Beim Hopfenkochen den Deckel drauf zu lassen ist keine Option, weil der da eben nicht drauf gehört. :P

Bei ruhigem Wetter in einer geschützten Bucht vor Anker liegend zu brauen, oder am Ende sogar in einem Hafen, könnte ich mir durchaus vorstellen.

Auf hoher See: nicht machen! :thumbdown

Gut Sud, Rolf

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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#7

Beitrag von Schlupfer » Freitag 15. April 2016, 16:41

Ahoi,

der Hefe wird die Schaukelei an Bord gefallen :Smile . Die Gärung könnte deshalb sehr, sehr zügig durch sein. Aber Achtung: Bewegung und hohe Temperaturen begünstigen die Esterbildung.
Edit: Es sind nicht nur Ester, sondern es ist allgemein mit einer Zunahme von Gärungsnebenprodukten zu rechnen.

Michael

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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#8

Beitrag von freeflyer201 » Freitag 15. April 2016, 17:07

Ich würde es auf jeden Fall so einfach und kompakt wie möglich halten. Ich denke BIAB wäre für dich das beste Verfahren. Dann ist zumindest das läutern kein Problem. Außerdem dürfte es ohnehin schwer werden an spezielles Equipment wie läuterblech oder Hexe zu kommen.
Gruß
Yannick
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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#9

Beitrag von §11 » Freitag 15. April 2016, 17:53

Schlupfer hat geschrieben:Ahoi,

der Hefe wird die Schaukelei an Bord gefallen :Smile . Die Gärung könnte deshalb sehr, sehr zügig durch sein. Aber Achtung: Bewegung und hohe Temperaturen begünstigen die Esterbildung.
Edit: Es sind nicht nur Ester, sondern es ist allgemein mit einer Zunahme von Gärungsnebenprodukten zu rechnen.

Michael
Ich hab alte Quellen gefunden die sagen das IPAs, die wirklich mit dem Schiff unterwegs waren, geschmacklich wesentlich besser waren als Faesser die in London geblieben sind. Es gab wohl ab und an Faesser die in Indien nicht entladen wurden und wieder in London ankamen. Die wurden dann direct mit Faessern der selben Charge, aber eben nicht "transportiert" verglichen. Es wurde auch berichtet das das IPA, trotz eigentlich vollstaendiger Gaerung in London, auf dem Weg nach Indien nachgaerte und sich wieder Druck im Fass aufgebaut hat. Das kann ich mir durchaus vorstellen, handelt es sich doch proaktisch um eine "Ruehrgaerung"
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El Gordo

Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#10

Beitrag von El Gordo » Freitag 15. April 2016, 18:05

Wenn man sich nicht verbrüht, dann ist ein anderes Problem sicher, dass das Bier eine ziemliche Hefesuspension werden wird.
Die Hefe wird ja permanent aufgeschaukelt. Da sedimentiert wohl nicht viel.

Stefan

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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#11

Beitrag von woli1010 » Freitag 15. April 2016, 19:06

vielen Dank erstmal fuer die vielen durchwegs positiven Antworten!

Auf "hoher See" war eher Bild niveau, ja ich weiss... :Angel
Natuerlich nur in der Bucht bei gutem Wetterbericht, ich bin ja grad mal 1-2 von 10 Tagen unterwegs, restliche Zeit wird geankert oder mal in ner Marina.

Des mit dem Wasser hoert sich gut an, in den Braushops gibts auch all die noetigen Chemikalien zur Wasseranreicherung im cent Bereich.

der PH Wert is ja erst bei der Hopfengabe wichtig? oder eh weniger?

Die Temperatur koennt ich mit nem StyroporBehaelter, Eis und Kuehlakkus regeln, zumindest ein wenig, will jedoch versuchen so wenige externe Hilfsmittel wie moeglich zu verwenden.

zum Bier, steh eigentlich auf UG Biere, bittere Oesterreichische Biere, Pils, Maerzen,.. und auch sehr gern Bav. Weizen, erstere sind ja erstmal nicht machbar fuer mich.
Will auch nicht sinnlos Energie verschwenden.

IPA Passt ja eigentlich traditionell auch schon sehr auf a Segelboot.
Auch irgend was Belgisches bzw. Hollaendisches, da ja meine alte Lady in Holland gebaut wurde.

IPA"s hatte ich zuvor auch schon im Blick, hatte auch an sowas wie Extra Special Bitter gedacht, der Onlinehaendler bietet 25kg Saecke Maris Otter Pale Ale an.

Nur schwarze Biere gehn bei mir noch nicht.



Equipment hab ich noch wenig jetzt bin ich aber willig shopen zu gehn.

20liter Bier soll schon ca. rauskommen sont ist es mir den Aufwand nicht wert.

Moechte in einem Edelstahltopf (k. A. ca. 30Liter) einmeischen und Wuerzkochen
in einem 30 Liter Kuebel mit Laeuterboden ablaeutern,
Filter will ich vermeiden, max a Sackerl fuer die Hopfengabe, aber so weit bin ich eh noch nicht.

Gaehrung in nem 30 liter Kuebel oder 25liter Glasbottich. eventuell find ich noch was groesseres, muss vermutlich groesser sein, was haltet ihr von 2x10liter in 20 Liter Behaelter?

Lagerung is nochmal a andere Gschicht. 750ml Flaschen eventuell, besser 1000ml



Aso bin zur Zeit in Phuket, im Mai in Singapore, danach Samui im Golf von Thailand, Spaeter noerdlich eventuell Cambodia oder Philippinen.

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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#12

Beitrag von Ursus007 » Freitag 15. April 2016, 22:10

Gabs da nicht mal eine TV Serie der Brewdogs? Vermutlich Staffel 2, Episode 9: New Orleans. Aus der Zusammenfassung: " ... they build a mobile brewery on the back of a fan boat."
http://tv.esquire.com/videos/71410-brew ... -the-bayou
und
"... brewed on a tall ship sailing through Boston Harbor." (Staffel 1/ Epis. 7)
http://tv.esquire.com/videos/70741-brew ... ton-harbor

Viel Glück!

Ursus
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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#13

Beitrag von Ursus007 » Freitag 15. April 2016, 22:19

... und Staffel 1, Epis. 6:
http://tv.esquire.com/shows/brew-dogs
Aus der Kehle dringt ein Schrei:
Schütt's nei, schütt's nei!

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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#14

Beitrag von Bierolo » Freitag 15. April 2016, 22:20

Bei uns in D gibt es an der Nordsee auch Plattboden-Schiffe, die bei Ebbe auch Trockenfallen können. Da wäre ein Tide-Brauen für mich denkbar.
Kann eine Welle für "Schwipp-Schwapp" beim Würze-Kochen und Pfanne voll sorgen ?
Nein Danke: Mir graust vor "Brüh im Glanze..."
Bierolo startet in der 20L Einkocher-Liga.

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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#15

Beitrag von Beerbrouer » Samstag 16. April 2016, 18:57

Auch ein Whirlpool wird definitiv bei leichen Schwankungen schwierig...

Gruß

Gerald
Die Würze des Bieres ist unantastbar!

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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#16

Beitrag von fufi » Samstag 16. April 2016, 19:50

woli1010 hat geschrieben: der PH Wert is ja erst bei der Hopfengabe wichtig? oder eh weniger?
Der pH-Wert ist eigentlich immer interessant. Schon beim Maischen sollte er in einem bestimmten Bereich liegen, damit die Enzyme gut arbeiten können.

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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#17

Beitrag von woli1010 » Samstag 16. April 2016, 20:06

fufi hat geschrieben:
woli1010 hat geschrieben: der PH Wert is ja erst bei der Hopfengabe wichtig? oder eh weniger?
Der pH-Wert ist eigentlich immer interessant. Schon beim Maischen sollte er in einem bestimmten Bereich liegen, damit die Enzyme gut arbeiten können.



Und welche Werte sind optimal bzw. ab wann negativ? Hab gelesen, dass das Malz den ph Wert sehr beeintraechtig, jedoch kaum welche Werte angestrebt werden.

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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#18

Beitrag von woli1010 » Samstag 16. April 2016, 20:10

Beerbrouer hat geschrieben:Auch ein Whirlpool wird definitiv bei leichen Schwankungen schwierig...

Gruß

Gerald

Naja, es ist nicht immer vorauszusehn wie stark der Wellengang ist, jedoch ist Morgens oder ab 18:00 das Meer in ner Bucht bei gutem Wetter meisst spiegelglatt.

Mache mir ums Brauen keine Sorgen, Gaehrung und Lagerung is ne andere Gschicht, des Wasser kann manchmal schon sehr extrem sein.

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Re: Brauen auf hoher See, Grundsatzfragen

#19

Beitrag von fufi » Samstag 16. April 2016, 20:20

woli1010 hat geschrieben:
fufi hat geschrieben:
woli1010 hat geschrieben: der PH Wert is ja erst bei der Hopfengabe wichtig? oder eh weniger?
Der pH-Wert ist eigentlich immer interessant. Schon beim Maischen sollte er in einem bestimmten Bereich liegen, damit die Enzyme gut arbeiten können.



Und welche Werte sind optimal bzw. ab wann negativ? Hab gelesen, dass das Malz den ph Wert sehr beeintraechtig, jedoch kaum welche Werte angestrebt werden.
Man liest viel von Werten zwischen 5,4 und 5,6 als Optimalwert für die Maische. Da gibts hier im Forum auf jeden Fall Threads zu, bin aber grad zu faul zum suchen. Google liefert z.B. das: http://www.hobbybrauer-kompendium.de/p/ ... -wert.html
Das Malz ist ziemlich ausschlaggebend. Dunkle Malze und Röstmalze können dir den pH-Wert weit nach unten ziehen.

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