Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

Alle rechtlichen Fragen rund ums Brauen
Stopfer
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#601

Beitrag von Stopfer » Sonntag 10. Januar 2021, 13:33

Auf Facebook in der Hobbybrauergruppe kam der Einwand auch schon von verschiedenen HZA. Es gibt eine neue Software, die benötigt das Geburtsdatum was vorher nicht relevant war.
In Hamburg habe ich noch keine Rückmeldung bekommen auf meine Anmeldung vor ca. einer Woche. Mal gucken ob das nun Bundesweit gilt.

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Gasflasche
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#602

Beitrag von Gasflasche » Sonntag 10. Januar 2021, 14:04

Kerki hat geschrieben:
Sonntag 10. Januar 2021, 13:14
Mich interessiert in erster Linie, ob ich der Einzige bin, der so ein Schreiben bekommen hat oder ob es ein paar Gleichgesinnte gibt. ...
Besorgniserregend ist auch der Hinweis auf dem auszufüllenden Beiblatt, dass meine Daten im Internet nicht wirklich sicher sind. WTF?!
Ich möchte mich nicht querstellen sondern abtasten und abwarten wie andere Hobbybrauer damit umgehen :-)
Ich warte noch auf Rückmeldung, erfahrungsgemäß kann das in Ulm auch mal länger dauern..
Ich weiß nicht, auf welche Daten sie sich da jetzt konkret und genau beziehen, aber es ist auf jeden Fall so, dass wenn man eine Anzeige mit persönlichen Daten und Inhalten per E-Mail verschickt, diese E-Mail an sich prinzipiell abgegriffen werden kann und die Daten misbraucht werden können. Es gibt immer wieder Fälle von Leute, die sicherheitstechnischen Erwartungen haben, die einfach nicht realistisch sind und wofür sie auch selber nichts konkret unternehmen (die anderen werden das schon für sie machen). Das sind dann aber oft genau die, die einen Aufschrei machen, wenn sie sich von den Tatsachen bewusst werden und sofort mit der Suche anfangen, einen Schuldigen dafür zu finden. In dem Fall will der Zoll wahrscheinlich genau hierauf hinweisen (auch wenn dies eigentlich nicht so wirklich in ihrer Verantwortung liegt), um sich hier mal abzusichern..

Bei Zweifel: zum Hörer greifen, das kostet am Ende oft weniger Zeit als sich lange selber Fragen zu stellen :Wink . Aber ich weiß, Männer (auch ich gehöre selber schon mal dazu wenn ich einen schlechten Tag habe) scheinen da eine natürlich Abneigung davon zu haben :Drink .

Auch wenn absurd, aber mich täte es jetzt nicht wundern, dass dieses Geburtsdatum auch dazu benutzt wird, um zu schauen, ob keine Minderjährigen sich mit Brauen beschäftigen, was vom Zoll wahrscheinlich nicht einfach in Unwissenheit toleriert werden darf und so ;) Oder halt so was in der Art.. Die Menschheit muss ja angeblich immer mehr vor sich selber geschützt werden.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#603

Beitrag von guenter » Sonntag 10. Januar 2021, 14:12

Koblenz hat mir ohne weitere Fragen die Bestätigung geschickt. Vielleicht nächstes Jahr :Grübel
Bier trinken ist besser als Quark reden! :Drink

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#604

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 10. Januar 2021, 14:21

In Düsseldorf scheint diese neue Software wohl auch noch nicht installiert worden zu sein.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#605

Beitrag von bwanapombe » Sonntag 10. Januar 2021, 16:45

Ich habe auch das Formular bekommen. Es wurde aber kein Geburtsdatum abgefragt. Aus dem Formular:

"Übermittelt die Finanzbehörde Daten, die dem Steuergeheimnis unterliegen, in elektronischer
Form, sind diese Daten grundsätzlich mit einem geeigneten Verfahren zu verschlüsseln. Diese
Daten können jedoch auch unverschlüsselt per E-Mail übermittelt werden, soweit alle betroffenen
Personen schriftlich."

Im Moment fehlt mir die Phantasie, welche Daten mir das HZA unverschlüsselt übermitteln möchte, die dem Steuergeheimnis unterliegen könnten. Die Eingangsbestätigung für die Anzeige fand ich als Brief bisher ganz praktisch. Deshalb sehe ich für mich keinen Bedarf.

Dirk
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#606

Beitrag von afri » Sonntag 10. Januar 2021, 21:11

Ich habe soeben meine Anzeige für nächsten Freitag losgeschickt (per Mail) und dort gleich mal das Geburtsdatum ergänzt. Sonst schicke ich immer die Mail vom letzten Jahr mit aktualisiertem Datum, diesmal dachte ich, ich spare dem Beamten dort und mir etwas Arbeit für die Nachfrage. In den letzten Jahren habe ich stets die Eingangsbestätigung per Snail Mail erhalten, mal sehen ob das dieses Jahr weiterhin so ist. Es spricht ja nichts dagegen, den Eingang per unsicherer Mail zu bestätigen, da steht ja nichts geheimes drin, aber nun ja.
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#607

Beitrag von purudin » Montag 11. Januar 2021, 19:39

HZA Münster schickt auch das Formular zum ausfüllen.
War auch überrascht.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#608

Beitrag von jbrand » Dienstag 12. Januar 2021, 09:51

Auf der Webseite vom Zoll steht jetzt auch, dass das Geburtsdatum benötigt wird:

https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/A ... _node.html
Bitte geben Sie in dieser Anzeige auch Ihre vollständige Wohnanschrift und Ihr Geburtsdatum an. Für etwaige Rückfragen bitten wir Sie, noch eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse mitzuteilen.
Viele Grüße

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#609

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 12. Januar 2021, 15:33

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Zuletzt geändert von Brauwolf am Mittwoch 13. Januar 2021, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#610

Beitrag von renzbräu » Dienstag 12. Januar 2021, 15:59

Brauwolf hat geschrieben:
Dienstag 12. Januar 2021, 15:33
Das zuständige Hauptzollamt kann Erleichterungen zulassen.
Da steht aber nirgends, ob die Erleichterung für dich oder für den Zoll ist :P
Gott gebe Glück und Segen drein!
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#611

Beitrag von bwanapombe » Dienstag 12. Januar 2021, 16:59

Nach meinem - zugegebenermaßen laienhaften - Verständnis bewegten sich die HZA da auf sehr dünnem Eis. Personenbezogene Daten dürfen nur erhoben werden, wenn sie zweckgebunden sind. Auch falsche personenbezogene Daten dürfen nicht einfach verarbeitet werden, weil das Programm sonst nicht funktioniert. Betroffene haben ein Recht falsche Daten korrigieren zu lassen oder Daten löschen zu lassen, wenn sie für den Zweck nicht notwendig sind.

Wie schon geschrieben habe ich das Formular auch zugesandt bekommen aber ohne muß und Frist und ohne Abfrage des Geburtsdatums.

Bei mir wurde nur gesagt, dass man sonst keine Daten per E-Mail schicken kann, was bisher auch nie gemacht wurde und mich auch nicht gestört, denn ich fand die Briefe sehr praktisch.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#612

Beitrag von hkpdererste » Dienstag 12. Januar 2021, 17:03

Leute so langsam versteh ich's nicht mehr. Wenn die nächste HBCon ansteht wird kreuzbrav jeder halbe Liter angemeldet und Ordnerweise Zettelwirtschaft betrieben, weil der Zoll da vor Ort, genauso ohne Rechtsgrundlage es eben so einfordert und man absolut nix falsch machen will. Jeder neue Forenteilnehmer wird minimum 3x darauf hingewiesen, dass er sich auch ja anmelden muss und wenn bei der alljährlichen relativ sinnfreien Wiederholung dann das Geburtsdatum mit angegeben werden soll ist dann plötzlich das Limit erreicht und es wird wieder zum Hickhack geraten.

Das kann doch unmöglich euer Ernst sein. :Waa :Mad2 :Mad2

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#613

Beitrag von tuxsam » Dienstag 12. Januar 2021, 17:09

Doch kann es. Bei der HBCon würde unser Ungehorsam auf die Veranstalter zurückfallen. Hier bleibt es mein Problem. Ich habe gerade (nach nur 8 Tagen ;) ) auch die Variante aus Münster bekommen. Habe jetzt erstmal unter Mithilfe von Ruthards Formulierungen eine freundliche, aber bestimmte Antwort formuliert.

Mal schauen was kommt....

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#614

Beitrag von hkpdererste » Dienstag 12. Januar 2021, 17:22

tuxsam hat geschrieben:
Dienstag 12. Januar 2021, 17:09
Doch kann es. Bei der HBCon würde unser Ungehorsam auf die Veranstalter zurückfallen ....
Nur so im großen hätte man aber evtl. mal eine realistische Chance da irgendwas größeres zu bewirken. Was soll denn dabei rauskommen wenn hier ein paar einzelne n paar kleine Beamten sticheln, die da im Amt Daten in den PC klopfen.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#615

Beitrag von tuxsam » Dienstag 12. Januar 2021, 17:27

Was soll es bringen, wenn man es nicht macht? Dann machen die HZA immer weiter mit ihren teils seltsamen Interpretationen. Was passiert, wenn man sich wehrt, zeigt doch Ruthard mit seinem HZA.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#616

Beitrag von §11 » Dienstag 12. Januar 2021, 17:28

hkpdererste hat geschrieben:
Dienstag 12. Januar 2021, 17:03
Leute so langsam versteh ich's nicht mehr. Wenn die nächste HBCon ansteht wird kreuzbrav jeder halbe Liter angemeldet und Ordnerweise Zettelwirtschaft betrieben, weil der Zoll da vor Ort, genauso ohne Rechtsgrundlage es eben so einfordert und man absolut nix falsch machen will. Jeder neue Forenteilnehmer wird minimum 3x darauf hingewiesen, dass er sich auch ja anmelden muss und wenn bei der alljährlichen relativ sinnfreien Wiederholung dann das Geburtsdatum mit angegeben werden soll ist dann plötzlich das Limit erreicht und es wird wieder zum Hickhack geraten.

Das kann doch unmöglich euer Ernst sein. :Waa :Mad2 :Mad2
Dem ist nicht ganz so. Es handelt sich hier allerdings um zwei paar Schuhe. Was hier zur Diskussion steht ist das Vorgehen bei der Meldung der Bierherstellung an den Zoll und das Vorgehen bei der Überschreitung der Freimenge von 2hl.

Bei der HBCon, und im Grunde bei allen anderen Veranstalltungen, geht es um die Auslegung dieses Teils:
Nach § 29 Abs. 2 BierStG i.V.m. § 41 Abs. 1 Satz 1 Biersteuerverordnung (BierStV) ist Bier, das von Haus- und Hobbybrauern in ihren Haushalten ausschließlich zum eigenen Verbrauch hergestellt und nicht verkauft wird, bis zu einer Menge von 2 hl je Kalenderjahr von der Steuier befreit.
Die deutsche Zollverwaltung sieht den Punkt des "eigenen Verbrauchs" sehr eng (die EU sieht das wesentlich weiter gefasst).

Auch ist dein Eindruck wir, als Veranstallter der HBCon, nehmen das einfach so hin, nicht ganz richtig. Im Hintergrund haben wir im Juni 2019 in einem Eilverfahren erstmals Rückendeckung durch das FG Düsseldorf bekommen, das ernstliche Zweifel anmeldet das der § 41 Abs. 1 Satz 1 BierStV mit dem Unionsrecht (Art. 6 der Richtlinie 92/83/EWG) vereinbar ist.

Auch hier wieder der richtige Weg, erst Einspruch, dann der Rechtsweg. Zur Zeit liegt der Ball beim BFM.

Gruss

Jan
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#617

Beitrag von gmb » Dienstag 12. Januar 2021, 17:35

Moin zusammen,

auch ich habe die Aufforderung erhalten, mein Geburtsdatum dem Zoll mitzuteilen.
Ich habe mich daraufhin nach der Rechtsgrundlage erkundigt.
Bisher habe ich noch keine Antwort erhalten.

Mal sehen, was passiert.

Gerd

"Sehr geehrte Damen und Herren,

können sie mir bitte die Rechtsgrundlage mittteilen, daß das Geburtsdatum für die Anzeige als Hobbybrauer erforderlich ist?

MfG

xxxx

Am 12.01.21 um xx:xx schrieb xxxxxxx@zoll.bund.de:
> Hauptzollamt Oldenburg
> xxxxxxxxxxx
>
>
> Sehr geehrter Herr xxxxxxxxxx,
>
> aufgrund einer neuen IT-Software unserseits, ist es erforderlich, dass Sie uns als Privatperson auch Ihr Geburtsdatum mitteilen.
>
> Ich bitte daher um Mitteilung!
>
> Vielen Dank!
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Im Auftrag "

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#618

Beitrag von bwanapombe » Dienstag 12. Januar 2021, 17:49

hkpdererste hat geschrieben:
Dienstag 12. Januar 2021, 17:03
... und es wird wieder zum Hickhack geraten.

...
Einen Rat hat hier noch niemand abgegeben, soweit ich sehen kann. Also ich fand es ganz hilfreich, dass Leute hier schreiben, wozu sie aufgefordert worden sind und wie sie das einordnen.

Dirk
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#619

Beitrag von hkpdererste » Dienstag 12. Januar 2021, 17:53

Ich find's irgendwie leicht auffällig, dass immer dann wenn man Gefahr läuft Spaß einzubüßen (hätten die dazu überhaupt die Handhabe?) sich plötzlich alle ganz brav an jede noch so sinnlose Auflage halten können und wollen und hier bei m Geburtsdatum wieder Sturm gelaufen wird. Auf der Veranstaltung hättest alle vor Ort und könntest mal direkt Diskutieren mit den Jungs.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#620

Beitrag von §11 » Dienstag 12. Januar 2021, 19:12

hkpdererste hat geschrieben:
Dienstag 12. Januar 2021, 17:53
Ich find's irgendwie leicht auffällig, dass immer dann wenn man Gefahr läuft Spaß einzubüßen (hätten die dazu überhaupt die Handhabe?) sich plötzlich alle ganz brav an jede noch so sinnlose Auflage halten können und wollen und hier bei m Geburtsdatum wieder Sturm gelaufen wird. Auf der Veranstaltung hättest alle vor Ort und könntest mal direkt Diskutieren mit den Jungs.
In Romrod waren sie nicht da. Ich bezweifle auch das es in irgendeiner Form was bringt mit einem Zollbeamten auf einer Veranstaltung zu diskutieren wie in Zukunft deutschlandweit mit dem Thema Heimbrauen verfahren werden soll.
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#621

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 12. Januar 2021, 19:28

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#622

Beitrag von Fe2O3 » Dienstag 12. Januar 2021, 20:05

Wäre es für all jene, die ihr Geburtsdatum dem HZA nicht mitteilen möchten, möglich, einfach auf die Steuerbefreiung zu verzichten und direkt ab dem ersten Liter mittels 2075 zu versteuern?
Da ich bisher nie über die 200l Grenze gekommen bin oder an Wettbewerben teilgenommen habe, weiß ich nicht, ob die Angabe hierfür auch nötig ist.

lG
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#623

Beitrag von tuxsam » Dienstag 12. Januar 2021, 21:26

Das wird nicht helfen. Die Brauanzeige ist m.E. auch in diesem Fall vor dem ersten Sud erforderlich.

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#624

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 12. Januar 2021, 21:30

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#625

Beitrag von ggansde » Dienstag 12. Januar 2021, 21:30

Dann schickt denen doch einfach ein Phantasiedatum.
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#626

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 12. Januar 2021, 21:33

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#627

Beitrag von fctriesel » Mittwoch 13. Januar 2021, 08:52

Ich habe mich bei der letztjährigen Zollanmeldung nicht auf ein bestimmtes Kalenderjahr bezogen, sondern die Anmeldung Allgemein gehalten.
"Ich zeige an, dass ich am X mit der Bierherstellung als Haus- und Hobbybrauer beginnen werde. Herstellungsort ist mein Haushalt mit der Adresse X. Innerhalb eines Kalenderjahres wird voraussichtlich die Menge X ausschließlich zum eigenen Verbrauch erzeugt. MfG"
Da ich in der Verordnung nirgends etwas von jährlicher Wiederholung lesen kann ist für mich das Thema abgehakt.
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#628

Beitrag von Ausgefunkelt » Mittwoch 13. Januar 2021, 09:10

Moin

Habe gerade meinem Hautzollamt eine Kurze Email gesendet,das ich vorhabe dieses Jahr 200 liter Bier zuhause zubrauen. Mal schauen was da raus kommt.

Viele Grüße

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#629

Beitrag von Brauwolf » Mittwoch 13. Januar 2021, 09:30

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#630

Beitrag von Gasflasche » Mittwoch 13. Januar 2021, 12:26

An sich finde ich es nicht schlecht, die Gesetzestexte mal gründlich zu lesen. Ich habe selber schon viele Stunden damit verbracht :YLType und oft schon glücklich drum gewesen mich nicht auf das zu verlassen, was die "Leute" oder Behörden so meinen wie es zu laufen hat. Da kursieren schlicht und einfach zu viele Mythen.
Allerdings muss man sich bewusst sein: wer Recht predigt muss auch Recht praktizieren. :achtung
Ich kenne leider genug Beispiele davon, wie einseitig so was oft gehandhabt wird: alle müssen sich an die Regeln halten, außer derjenige der sie gut kennt oder meint am besten zu kennen.
Mein Punkt ist: wer will, dass Beamte X die Regeln streng folgt, soll aber selber keine Erwartungen bzgl. einer pragmatischen Handhabung stellen. Bevor sich da jetzt jemanden angesprochen fühlt: ich visiere hier ganz explizit niemanden, aber wer sich angesprochen fühlt, wird schon einen Grund dazu haben :P :Notme

Als Humanist fühle ich mich halt fast dazu verpflichtet, mal kurz dran zu erinnern, dass die Regeln von Menschen (normierender Ursprung) & zum Schutz der Menschen (Ziel & Zweck und gleichzeitig Ursache) gemacht wurden und von Menschen umgesetzt werden sollen (Mittel). EDIT: Falls dies direkt oder auch indirekt (immer zwei Schritte weiter denken) nicht der Fall ist, kann und sollte man die Gültigkeit oder das Existenzrecht dieser Regel infrage stellen und ggf. auch was unternehmen (da gibt es viele Formen und Möglichkeiten).
Wenn sich zwei Personen in einer Situation befinden wo die Art und Weise wie zum Ziel gekommen werden sollte rahmentechnisch schon "geregelt" ist, finde ich es manchmal/oft die bessere Lösung, wenn beide Parteien sich pragmatisch verständigen, um letztendlich das gleiche Ziel zu erreichen, das von den Regeln ursprünglich bezweckt wurde. Allerdings ist es nie schlecht oder sogar wichtig, wenn man dabei die Regeln kennt, falls da doch einer meint er muss sich da jetzt doch mal plötzlich was anderes überlegen. ;)
Dass das alles seine Häkchen hat und auch mal in die Hose gehen kann ist klar, vor allem wenn eine Partei meint den größeren Anspruch auf etwas zu haben. Aber wenn möglich, finde ich das Ziel einer Regel der buchstäblichen Umsetzung dieser Regel überlegen: wofür wurde letztendlich der ganze K*ck sonst erfunden?
Zuletzt geändert von Gasflasche am Mittwoch 13. Januar 2021, 13:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#631

Beitrag von ggansde » Mittwoch 13. Januar 2021, 12:31

Das ist alles warme Luft hier, bevor nicht ein Richter entschieden hat.
"Durst ist schlimmer als Heimweh"
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#632

Beitrag von klecksi » Mittwoch 13. Januar 2021, 12:35

Oh, Ich hol mir mal :popdrink
ein farbenfroher Gruß

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#633

Beitrag von §11 » Mittwoch 13. Januar 2021, 13:27

ggansde hat geschrieben:
Mittwoch 13. Januar 2021, 12:31
Das ist alles warme Luft hier, bevor nicht ein Richter entschieden hat.
Allerdings ist auch hier viel heiße Luft. Viel was „man“ alles machen könnte und wer was machen sollte. Ich hab 2020 für die HBCon den Wettbewerb nicht mehr verantwortlich organisiert, aber meines Wissens ist zwischen 2019 and 2020 nicht viel mit dem Zoll passiert.

Sinnvoll wäre wahrscheinlich ein gepinnter Faden (der geschlossen ist) in dem ein Vorgehen aufgezeigt wird wie jeder Einzelne vorgehen soll. Natürlich muss so eine Anleitung dann auch einer rechtlichen Überprüfung stand halten. Dazu würde es auch Sinn machen die entsprechenden Dokumente zusammen zu suchen und bereit zustellen. Dann kann man die dem Zoll, falls dieser anderer Ansicht ist, gesammelt um die Ohren hauen. Aber genau so etwas vermisse ich, stattdessen werden Ideen gesponnen und wortreiche Schlachtpläne gemacht, die uns aber auch nicht weiterbringen.

Gruß

Jan
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#634

Beitrag von Brauwolf » Mittwoch 13. Januar 2021, 15:44

Ich hatte mich schon länger aus diesem Thema verabschiedet und ich frage mich, warum ich mich doch immer wieder habe breit schlagen lassen, dazu etwas zu schreiben. Ich habe oft genug Wege aufgezeichnet, wie wir aus dieser Zollnummer rauskommen, aber immer wieder wusste es jemand besser oder hat sich in philosophischen Betrachtungen verlaufen.
Umzugsbedingt habe ich mit zwei HZA zu tun und ich habe die beschriebenen Wege für mich umgesetzt. Ich habe den Leuten die Rechtslage erklärt und aufgezeigt wo die Grenzen sind - auch ohne Richter. Beide HZA fressen mir aus der Hand - und es besucht mich auch niemand. Es scheint also zu funktionieren.
Wer meint, eigene oder andere Wege gehen zu können, bitte - ich bin aus der Nummer raus. Ich möchte darauf nicht mehr angesprochen werden, auch nicht mehr per PN.

Ich habe meine Beiträge soweit es geht rückwirkend gelöscht, und wenn es technisch möglich wäre, würde ich die ganzen letzten neun Jahre dazu löschen. Es war einfach sinnlos und es ist schade um die vertane Zeit. Ich komme mir wirklich vor, als hätte ich neun Jahre gegen den Wind gepisst.

Danke für die Aufmerksamkeit. Ruthard.
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#635

Beitrag von monsti88 » Mittwoch 13. Januar 2021, 16:06

Brauwolf hat geschrieben:
Mittwoch 13. Januar 2021, 15:44
Ich hatte mich schon länger aus diesem Thema verabschiedet und ich frage mich, warum ich mich doch immer wieder habe breit schlagen lassen, dazu etwas zu schreiben. Ich habe oft genug Wege aufgezeichnet, wie wir aus dieser Zollnummer rauskommen, aber immer wieder wusste es jemand besser oder hat sich in philosophischen Betrachtungen verlaufen.
Umzugsbedingt habe ich mit zwei HZA zu tun und ich habe die beschriebenen Wege für mich umgesetzt. Ich habe den Leuten die Rechtslage erklärt und aufgezeigt wo die Grenzen sind - auch ohne Richter. Beide HZA fressen mir aus der Hand - und es besucht mich auch niemand. Es scheint also zu funktionieren.
Wer meint, eigene oder andere Wege gehen zu können, bitte - ich bin aus der Nummer raus. Ich möchte darauf nicht mehr angesprochen werden, auch nicht mehr per PN.

Ich habe meine Beiträge soweit es geht rückwirkend gelöscht, und wenn es technisch möglich wäre, würde ich die ganzen letzten neun Jahre dazu löschen. Es war einfach sinnlos und es ist schade um die vertane Zeit. Ich komme mir wirklich vor, als hätte ich neun Jahre gegen den Wind gepisst.

Danke für die Aufmerksamkeit. Ruthard.
Lieber Ruthard,

schade, dass Du das so siehst. Ich fand Deine Beiträge stets eine Bereicherung und habe mich gerne danach gerichtet. Besonders schade, finde ich, dass Du die Beiträge nun auch gelöscht hast. So fehlt mir nun eine Richtschnur oder auch die ein oder andere Vorlage für die Kommunikation mit meinem HZA (mit dem ich bisher glücklicherweise keine Probleme hatte).

Ich hoffe, Du überlegst Dir das noch mal anders...

Viele Grüße!

Martin
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#636

Beitrag von Flohaan » Mittwoch 13. Januar 2021, 16:10

Ich wollte gerade etwas schreiben was in die selbe Richtung ging wie das was Martin gerade geschrieben hat.

Ich hab mich bisher nicht zu dem Thema geäußert, weil meine juristischen Fähigkeiten im Bereich Zoll doch eher noch eingeschränkt sind und gerade deshalb deine Beiträge Ruthard gerne gelesen.
Auch ich hoffe Du überlegst Dir das doch nochmals anders!
Flo

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#637

Beitrag von Bitter » Mittwoch 13. Januar 2021, 16:15

Hallo Ruthard,

ich kann deinen Unmut durchaus nachvollziehen, aber sehe es doch einfach mal so: Du hast vielen Hobbybrauern - und darunter sind die meisten Nichtphilosophen - mit vielen guten Tipps und Hinweisen in den letzten Jahren doch sehr geholfen!

Dafür mein (unser) bester Dank!

Gruß Lothar

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#638

Beitrag von Humulus » Mittwoch 13. Januar 2021, 16:31

Den letzten drei Posts kann ich mich nur zu 100% anschließen!
Auf jeden Fall ein Fettes Danke für deine Unterstützung in diesem Bereich bisher.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#639

Beitrag von DunklerMessias » Mittwoch 13. Januar 2021, 16:44

Kann mich auch nur anschließen. Viel von Deinem Wissen gelernt und auch sehr gern gelesen.
Sehr schade!
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#640

Beitrag von guenter » Mittwoch 13. Januar 2021, 16:47

Es gibt bei uns im Wiki recht prominent einen Link nach hier:
https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku.php/zoll

Das ist für mich die zentral Stelle. Ehrlich gesagt, richte ich mich auch danach. Wie es aussieht, ist das leider nicht "Ruthard"-konform.

@Ruthard: wäre das nicht die Stelle, welche du bearbeiten könntest? Danach wäre jede neue Frage mit einem LInk nach dort erledigt. Mir fehlt es da leider an Sachverstand, sonst würde ich mich einbringen.
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#641

Beitrag von Hopfenfreak » Mittwoch 13. Januar 2021, 17:06

klecksi hat geschrieben:
Mittwoch 13. Januar 2021, 12:35
Oh, Ich hol mir mal :popdrink
:thumbsup

Verstehe die Diskussion nicht so richtig.
Habt ihr alle Probleme mit der Volljährigkeit? :Bigsmile

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#642

Beitrag von hkpdererste » Mittwoch 13. Januar 2021, 17:31

Gasflasche hat geschrieben:
Mittwoch 13. Januar 2021, 12:26
An sich finde ich es nicht schlecht, die Gesetzestexte mal gründlich zu lesen. Ich habe selber schon viele Stunden damit verbracht :YLType und oft schon glücklich drum gewesen mich nicht auf das zu verlassen, was die "Leute" oder Behörden so meinen wie es zu laufen hat. Da kursieren schlicht und einfach zu viele Mythen.
Allerdings muss man sich bewusst sein: wer Recht predigt muss auch Recht praktizieren. :achtung
Ich kenne leider genug Beispiele davon, wie einseitig so was oft gehandhabt wird: alle müssen sich an die Regeln halten, außer derjenige der sie gut kennt oder meint am besten zu kennen.
Mein Punkt ist: wer will, dass Beamte X die Regeln streng folgt, soll aber selber keine Erwartungen bzgl. einer pragmatischen Handhabung stellen. Bevor sich da jetzt jemanden angesprochen fühlt: ich visiere hier ganz explizit niemanden, aber wer sich angesprochen fühlt, wird schon einen Grund dazu haben :P :Notme

Als Humanist fühle ich mich halt fast dazu verpflichtet, mal kurz dran zu erinnern, dass die Regeln von Menschen (normierender Ursprung) & zum Schutz der Menschen (Ziel & Zweck und gleichzeitig Ursache) gemacht wurden und von Menschen umgesetzt werden sollen (Mittel). EDIT: Falls dies direkt oder auch indirekt (immer zwei Schritte weiter denken) nicht der Fall ist, kann und sollte man die Gültigkeit oder das Existenzrecht dieser Regel infrage stellen und ggf. auch was unternehmen (da gibt es viele Formen und Möglichkeiten).
Wenn sich zwei Personen in einer Situation befinden wo die Art und Weise wie zum Ziel gekommen werden sollte rahmentechnisch schon "geregelt" ist, finde ich es manchmal/oft die bessere Lösung, wenn beide Parteien sich pragmatisch verständigen, um letztendlich das gleiche Ziel zu erreichen, das von den Regeln ursprünglich bezweckt wurde. Allerdings ist es nie schlecht oder sogar wichtig, wenn man dabei die Regeln kennt, falls da doch einer meint er muss sich da jetzt doch mal plötzlich was anderes überlegen. ;)
Dass das alles seine Häkchen hat und auch mal in die Hose gehen kann ist klar, vor allem wenn eine Partei meint den größeren Anspruch auf etwas zu haben. Aber wenn möglich, finde ich das Ziel einer Regel der buchstäblichen Umsetzung dieser Regel überlegen: wofür wurde letztendlich der ganze K*ck sonst erfunden?


:goodpost: Sehr pragmatische Sichtweise ... Danke dafür

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#643

Beitrag von afri » Mittwoch 13. Januar 2021, 22:56

monsti88 hat geschrieben:
Mittwoch 13. Januar 2021, 16:06
Besonders schade, finde ich, dass Du die Beiträge nun auch gelöscht hast.
Das allerdings sehe ich ähnlich. Das wäre nicht nötig gewesen, aber deine Entscheidung.

Danke für deine Arbeit der vergangenen Jahre mit den Ämtern, unschätzbarer Wert auch intern dort für uns. Auch ich habe ein entspanntes HZA Hannover, andere haben viel mehr Tanz mit den jeweiligen HZÄ und die beneide ich nicht.
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#644

Beitrag von Gasflasche » Donnerstag 14. Januar 2021, 01:39

Brauwolf hat geschrieben:
Mittwoch 13. Januar 2021, 15:44
Ich habe meine Beiträge soweit es geht rückwirkend gelöscht, und wenn es technisch möglich wäre, würde ich die ganzen letzten neun Jahre dazu löschen. Es war einfach sinnlos und es ist schade um die vertane Zeit. Ich komme mir wirklich vor, als hätte ich neun Jahre gegen den Wind gepisst.

Danke für die Aufmerksamkeit. Ruthard.
Also Ruthard, ich kann es irgendwo verstehen aber irgendwie gleichzeitig auch nicht : jetzt alles zu löschen nur weil es manche nicht verstehen können oder wollen (das ist ja letztendlich überall und immer bei jedem Thema so, auch im "normalen" Leben), oder weil manche sich deinem Gefühl nach in philosophischen Betrachtungen "verlaufen". Kommt dir das jetzt nicht selber ein bisschen übertrieben vor?
Jetzt springst halt mal über deinen Schatten und gut ist. :Drink

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#645

Beitrag von emjay2812 » Donnerstag 14. Januar 2021, 07:14

Wie sieht das eigentlich rechtlich aus, wenn ich nicht bei mir zu Hause sondern bei meinen Eltern braue?
Muss mein Vater dann in der Anmeldung stehen, da an seinem Wohnort gebraut wird?

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#646

Beitrag von Beerkenauer » Donnerstag 14. Januar 2021, 07:27

Hallo Zusammen

Ich habe letztes Jahr das erste mal mehr als 200 Liter gebraut und habe alles was drüber war beim Zoll angemeldet und Überwiesen.
Bekommt man da dann eigentlich eine Bestätigung, dass man das Überwiesen hat?
Ich habe nämlich nix bekommen.

Danke für eine kurze Rückmeldung

Stefan

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#647

Beitrag von danieldee » Donnerstag 14. Januar 2021, 07:53

Also Ruthard ich finde auch dass du hier ein wenig zu schnell gehandelt hast! Unzählige Mitglieder schätzen deine Beiträge hier in diesen Faden. Auch ich lese ab und an mal ältere Beiträge durch.
Komm doch bitte wieder zur Raison und hilf hier weiter. Alles andere wäre zu schade
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dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#648

Beitrag von Jürgen » Donnerstag 14. Januar 2021, 08:21

Beerkenauer hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 07:27
Hallo Zusammen

Ich habe letztes Jahr das erste mal mehr als 200 Liter gebraut und habe alles was drüber war beim Zoll angemeldet und Überwiesen.
Bekommt man da dann eigentlich eine Bestätigung, dass man das Überwiesen hat?
Ich habe nämlich nix bekommen.

Danke für eine kurze Rückmeldung

Stefan

Nein, da kommt keine Bestätigung oder sonst was...

emjay2812 hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 07:14
Wie sieht das eigentlich rechtlich aus, wenn ich nicht bei mir zu Hause sondern bei meinen Eltern braue?
Muss mein Vater dann in der Anmeldung stehen, da an seinem Wohnort gebraut wird?

Das wurde auch schon öfters behandelt. Entweder dein Vater meldet sich an oder du braust eben ausser Haus und versteuerst den Sud mit dem vollen Steuersatz.

Grüße

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#649

Beitrag von Gasflasche » Donnerstag 14. Januar 2021, 11:42

Jürgen hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 08:21
emjay2812 hat geschrieben:
Donnerstag 14. Januar 2021, 07:14
Wie sieht das eigentlich rechtlich aus, wenn ich nicht bei mir zu Hause sondern bei meinen Eltern braue?
Muss mein Vater dann in der Anmeldung stehen, da an seinem Wohnort gebraut wird?

Das wurde auch schon öfters behandelt. Entweder dein Vater meldet sich an oder du braust eben ausser Haus und versteuerst den Sud mit dem vollen Steuersatz.

Grüße
Ganz strickt gesehen, ist der Vater nicht derjenige der Braut, also eigentlich müsste er bei der Anzeige (nicht Anmeldung) angeben, dass das Bier nicht im eigenen Haushalt hergestellt wird, sondern bei den Eltern (mit Adresse usw.). Normalerweise müsste er es dann, wie du schon sagst, versteuern, außer die Behörde drückt ein Auge zu..
Bei diesem Hobby dürfte es aber auf die paar Euro (wenn überhaupt) Biersteuer nicht ankommen oder?

fctriesel
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#650

Beitrag von fctriesel » Donnerstag 14. Januar 2021, 12:25

Da muss gar nichts angezeigt werden, das brauen außerhalb des eigenen Haushalts bzw. der eigenen Haushalten fällt nicht unter § 41 BierStV.
Formular 2075 nach dem Sud und Überweisung einleiten.

Edit: Mehrzahl von Haushalt hinzu gefügt.
Zuletzt geändert von fctriesel am Donnerstag 14. Januar 2021, 12:31, insgesamt 3-mal geändert.
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