Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich?

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Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich?

#1

Beitrag von Sura » Freitag 17. März 2017, 09:52

Moin.

Wie ich hier schon geschrieben hatte, habe ich momentan bei den Flaschengärungen ein zeitliches Geschmacksproblem. Sauerstoff in den Flaschen werde ich mal berücksichtigen, aber ich glaube nicht das es die (komplette) Lösung des Problems ist.

Nochmal kurz das Problem:
Ich bekomme nach ca. 3-4 Wochen der Reifung sind einen breiten, langweiligen, leicht-süsslichen, fast muffigen Geschmack, der sich langsam aus dem Hintergrund rausarbeitet. Meine Reinigung würde ich als gründich beschreiben, meine Gäreimer werden nur zum gären gebraucht, und vor und nach der Gärung gereinigt und desinfiziert. Mein Brauvorgang ist soweit unauffällig, ich habe keine vergammelten oder verrosteten Teile, meine Keller sind schimmellos und trocken. Ausserdem wechseln die Flaschen auch munter durch, ich habe 0,33 sowie 0,5. Das Problem tritt bei beiden Flaschengrößen in allen letzten Suden auf.

Nach Sichtung meiner Brauprotokolle habe ich das Problem seit ca. der Zeit, zu der ich eine Osmoseanlage zu Hause installiert hatte. Seitdem verzichte ich auf Verschnitt des Wassers, und salze ausschlieslich auf.
(Vorher hatte ich destilliertes Wasser gekauft und verschnitten.)
Ausserdem habe ich auf einen Igloo 400er 5 Gallon Bottich zum maischen gewechselt (vorher Thermoport). Dieser ist laut Hersteller bis 80°C lebenmittelecht.

Ich weiss das viele eine Osmoseanlage nutzen wie auch halb USA solch einen Bottich benutzt. Trotzdem sind das die einzige beiden Faktoren die ich noch (zusätzlich zum Sauerstoff) im Verdacht habe.
Ich würde da eher auf das Wasser tippen, bzw. das was dem Wasser nach dem durchlaufen der Osmoseanlage fehlt. Allerdings füge ich Hefenahnung von Wyeast laut Anleitung dazu.

Kann es das sein? Oder hat noch jemand eine Idee und wie ich was testen kann? Ich bin langsam etwas genervt, weil die Biere alles in allem immer besser werden, der Ablauf flutscht, ich immer mehr verstehe was ich tue ..... aber nach ein paar Wochen in der Reifung mag ich die Biere dann niemandem mehr anbieten.... :/

Gruß,
Kai
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#2

Beitrag von Ladeberger » Freitag 17. März 2017, 10:08

Bei unterschiedlichen Hefestämmen?

Gruß
Andy

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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#3

Beitrag von Sura » Freitag 17. März 2017, 10:23

Ja, ist ziemlich egal: M44, US05, S04, 34/70, Brewferm Top ..... :(

edit: Gärtemperaturen waren auch egal beim Fehler: Da war alles von 18°C - 21°C (UG: 10°C - 12°C) dabei. Ich hatte auch verschiedene (neue) Gäreimer, und einmal hatte ich auch einen Glasballon benutzt.... manchmal aufgelegter Deckel, die letzten alle dicht mit Spund.... Hähne ausgetauscht, Schläuche getauscht. Alles was mal Messing war ist jetzt Edelstahl, Lebensmittelechte Dichtungen, keine Pumpen mehr, Malze waren verschiedene Chargen von verschiedenen Lieferanten..... mir fällt da langsam nichts mehr ein.
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#4

Beitrag von TheCK » Freitag 17. März 2017, 10:40

Mal eine ganz dämliche Frage: Wie alt ist die Osmoseanlage? Wenn die Filter überaltert sind kann es sein, dass sie diverse Bakterien und Keime beinhalten. Diese überleben zwar das Kochen nicht, können aber trotzdem für einen gammeligen Geschmack sorgen.
Versuch mal folgendes: Osmosewasser produzieren, es kurz aufkochen und dann ein paar Tage in einer verschlossenen Flasche stehen lassen. Wenn danach das Wasser selbst auch diesen Geschmack hat hast du den Übeltäter vielleicht gefunden.
LG Chris

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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#5

Beitrag von Sura » Freitag 17. März 2017, 10:48

Hm, die Osmoseanlage ist genausoalt wie das Problem, und war neu verpackt. Das ulkige ist ja, daß das Problem auch erst nach Wochen auftaucht. Direkt bei der Abfüllung ist das nicht schmecktbar. In den ersten Wochen nach der Nachgärung ist auch alles ok.
Bretts etc. habe ich noch nie benutzt. Davon ist also nichts irgendwo übrig.

Was ist mit Aldehyden? Diese werden ja als Zwischenprodukt von der Glucose zum Ehtanol gebildet. Und nach einiger Zeit oxidieren die Ehtanole wieder in Aldehyde. Das würde zum zeitlichen Ablauf im Prinzip gut passen, und Aldehyde werden doch vermehrt gebildet wenn die Hefe nicht genug passende Spurenelemente hat, oder wie war das?

Damit wäre das Problem eine Kombination aus Oxidation und Wassermanagement....
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#6

Beitrag von katzlbt » Freitag 17. März 2017, 11:11

Normalerweise verschwinden bei mir die Fehlaromen und kommen nicht erst.
Seitdem verzichte ich auf Verschnitt des Wassers, und salze ausschlieslich auf.
Ich tippe darauf, dass du unvollständig aufsalzt und dem Brauwasser was fehlt, das zu verfrühter Autolyse der Hefe führt.
Verschneide dein Osmosewasser mit normalem Wasser z.B. 50:50 und schau ob es besser wird.
Trotzdem ich teilweise Osmosewasser verwende traue ich mir nicht zu ein Brauwasser zu 100% zu bauen. Die Natur ist zu komplex.
Autolyse könnte nach Soyasoße riechen, was auf deine Beschreibung passt (http://www.pencilandspoon.com/2011/06/w ... lysis.html).

Welche Gerüche würdest du hier finden/analysieren:
https://brauerei.mueggelland.de/bieraromen.html
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#7

Beitrag von Felix83 » Freitag 17. März 2017, 11:37

@katzlbt: Das war auch mein Gedanke. Benutze auch eine Osmoseanlage und verschneide trotzdem mit Zweitwasser, weil mir sonst die Restalkalität zu sehr ins Negative rauscht beim Aufsalzen mit Calciumsulfat und Calciumchlorid.
Hatte z.B. auf 30 L Gesamtwasser 8 L Leitungswasser verschnitten um auf ordentliche Calcium, Sulfat und Chloridwerte zu kommen bei einer RA von 1 (für einen Maibock). Ohne Verschnitt wäre die RA bei -4 gewesen.

Hast du vielleicht zu wenig Sulfat im Wasser, das ja den Hopfengeschmack stabilisiert (laut Artikel im Braumagazin über Oxidation)?

"Da die Hefe für die Produktion von SO2 auf Sulfat aus der Würze angewiesen ist, beeinflusst auch der Sulfatgehalt das Potenzial der SO2 Bildung. Sulfatreichem Wasser wird seit längerem nachgesagt, den Hopfencharakter eines Bieres zu betonen. Es wird zu klären sein, welcher Anteil dafür Sulfat geschmacklich direkt zuzuschreiben ist. Denkbar ist nämlich, dass vielmehr die Umwandlung zu antioxidativem SO2 eine Rolle spielt, der Hopfencharakter somit per se nicht betont wird, sondern länger vor einem oxidativen Abbau geschützt wird. Dies würde sich entsprechend auch auf andere Bierinhaltsstoffe stabilisierend auswirken."

http://braumagazin.de/article/oxidation ... ralterung/

Benutzt du den Wasserrechner von MMuM? Der ist super!
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#8

Beitrag von Sura » Freitag 17. März 2017, 12:26

Ich salze hauptsächlich mit CaSO4 und CaCl2 auf. Die Aufsalzung ist vom Calcium her immer ausreichend >50mg/l Entweder habe ich ein ausgegegliches Sulfat/Chlrod - Verhältnis, meistens ist allerdings mehr Sulfat als Chlorid. Der letzte (betroffene) Sud hatte z.B. 60mg/l Ca, 40mg/l Cl und 90mg/l So. Das ändert sich aber von Sud zu Sud, halt je nachdem was benötigt wird....
Ausrechnen mach ich in meinem eigenen Brechnungsblatt selbst, den Dreisatz schaffe ich grade noch. :)
(Ich hab meine Berechnung auch mehrfach gegen verschiedene Wasserrechner getestet, das passt so.....)

Das was im Wasser halt (noch) fehlte sind alle (Spuren)Elemente die auch vom Malz nicht mitgebracht werden, wie z.b. Zink. Das wird aber ja durch die Hefenahrung mitgebracht, war ich der Meinung....
(Ich hab einmal die Nahrung vergessen, was sich dann in sehr heftigen, sauren Aldehyden äusserte, die nach 2-3 Wochen verschwunden waren. Danach nahm das Bier dann alledings den selben tragischen Weg wie alle anderen seit einem 3/4 Jahr.
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#9

Beitrag von bierfaristo » Freitag 17. März 2017, 12:35

Mehr interessehalber und etwas OT: warum bist du weg vom (Edelstahl-)Thermoport hin zur (Plastik-)Kühlbox?
Fühle mich oft unverstanden, bin vermutlich ein Genie.

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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#10

Beitrag von Sura » Freitag 17. März 2017, 12:52

Die Plastikkühlbox hat die (für mich) richtige Grösse und Abmessungen, und es ist ist kein Problem einen ordentlicheh Hahn einzubauen. Ich finde der 20l Thermoport hat einen zu großen Durchmesser und damit eine geringe Treberhöhe und eien zu großen Totraum beim läutern.
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#11

Beitrag von Killa-Bräu » Freitag 17. März 2017, 13:10

Servus Sura, ich braue auch häufig mit Osmosewasser und ich lasse jedesmal die ersten 3-4 Liter in den Gulli laufen um Keime und sonstige Verunreinigungen aus den Filtern zu bekommen. Ich wurde vom Verkäufer extra darauf hingewiesen.
Das meine Erfahrungen und viel Glück bei der Problembehebung

Herzliche Grüße
Da Killa :thumbup
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#12

Beitrag von Sura » Freitag 17. März 2017, 13:16

katzlbt hat geschrieben:Normalerweise verschwinden bei mir die Fehlaromen und kommen nicht erst.
Seitdem verzichte ich auf Verschnitt des Wassers, und salze ausschlieslich auf.
Ich tippe darauf, dass du unvollständig aufsalzt und dem Brauwasser was fehlt, das zu verfrühter Autolyse der Hefe führt.
Verschneide dein Osmosewasser mit normalem Wasser z.B. 50:50 und schau ob es besser wird.
Trotzdem ich teilweise Osmosewasser verwende traue ich mir nicht zu ein Brauwasser zu 100% zu bauen. Die Natur ist zu komplex.
Autolyse könnte nach Soyasoße riechen, was auf deine Beschreibung passt (http://www.pencilandspoon.com/2011/06/w ... lysis.html).

Welche Gerüche würdest du hier finden/analysieren:
https://brauerei.mueggelland.de/bieraromen.html
http://www.beerflavorwheel.com
Autolyse habe ich auch schon im Verdacht, aber 6-8 Wochen nach dem Gärungsbeginn fände ich dann doch etwas früh. Dazu schlauche ich nach der Hauptgärung von der Hefe und mache mehrere Tage colddrash, oft mir Gelatine zusammen. Ich hätte von Gefühl her eher zu wenig als zu viel Hefe in der Flasche....
(Gelatine ist es nicht. Betrifft auch die Batches ohne Gelatine :/ )
Im Prinzip passt zu dem was da bei Müggelland aufgeführt ist schon die gesamte Palette der Oxidation am besten.... Nur: Warum so stark und so deutlich? Ich plemper wirklich nicht viel, ich benutze bei jedem Umfüllvorgang (bei läutern angefangen) Schläuche, schüttel meine Eimer nicht, und gehe vorsichtig mit dem Jungbier um. Maischen mache ich mit Heiswasserinfusion, also nicht mal ein Rührwerk..... noch weniger (ausser das ich die Flaschen bis knapp ganz voll mache) kann ich kaum machen.....
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#13

Beitrag von Felix83 » Freitag 17. März 2017, 13:19

Oder das Wasser mal einschicken zur Analyse, wenn garnix mehr hilft.
Hat die Osmoseanlage ein Spülventil? Manche ganz billigen haben das nicht und eigentlich sollen die Teile wöchentlich gut durchgespült werden.

Edit: Bei Homebrewtalk wird immer davor gewarnt, einen Coldcrash im normalen Eimer oder Carboy zu machen, weil durch das abkühlen ein Unterdruck entsteht und Luft in den Behälter gezogen wird.
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#14

Beitrag von Sura » Freitag 17. März 2017, 13:22

Killa-Bräu hat geschrieben:Servus Sura, ich braue auch häufig mit Osmosewasser und ich lasse jedesmal die ersten 3-4 Liter in den Gulli laufen um Keime und sonstige Verunreinigungen aus den Filtern zu bekommen. Ich wurde vom Verkäufer extra darauf hingewiesen.
Das meine Erfahrungen und viel Glück bei der Problembehebung

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Ich werde das auf jeden Fall im Auge behalten! Ich hatte neulich einen Sechser-Testsud der momentan in der Nachgärung ist. Da habe ich vom ersten bis zum letzten insgesamt 100l aus der Anlage holen müssen. (Die lief knapp 15h durch.) Wenn es ein Problem der Anlage ist, dann sollte sich es ja bei den letzten Testbatches insgesamt positiv auswirken....
Felix: Spülen mach ich jedesmal für ne Minute. Vielleicht ist das zu kurz?

Aber:
Das erste Bier mit der Anlage hat schon den Fehler. Da es mein erstes Pils war, habe ich das nicht auf die Anlage zurückgeführt. Aber der Geschmack ist/war genau derjenige, der mir seitdem immer wieder begegnet.
Eventuell muss ich mal wieder einen mit destilliertem Wasser machen......

edit:
Naja, beim CC wird natürlich Luft nach Innen gezogen, aber beim umschlauchen kommt auch Luft in den Eimer.... wie soll ich das vermeiden können? :)
Eine Infektion hatte ich deswegen noch nie, die zweimal die ich hatte weiss ich genau warum und das war eigene Blödheit. (Und schmeckt und riecht anders....)
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#15

Beitrag von Frudel » Freitag 17. März 2017, 13:40

Dann müssten aber alle , die ausschliesslich mit Osmosewasser arbeiten und aufsalzen diese Probleme haben oder nicht.
Wie sieht es z. B. mit Magnesium und anderen Spurenelementen aus , da kommt doch genug durch das Malz mit oder nicht?
Falls nicht , würde Hefenahrung als Zusatz helfen.
Oder kann das gänzliche Fehlen von Spurenelementen ( wenn das bei Maischen überhaupt möglich ist ) zu dem Fehler führen.
Dachte ich hätte mal was gelesen , wie die Maische den Element / Spurenelementehaushalt ändert , kanns nicht mehr finden.....
Ich setzte auch CaSO4 und CaCl2 zu .
LG
Markus
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#16

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 17. März 2017, 13:52

Hat Deine UOA vielleicht einen Mineralisierungskartusche drin, die Deine geplante Wasserzusammensetzung durcheinanderbringt?
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#17

Beitrag von Sura » Freitag 17. März 2017, 16:04

Frudel: Hefenahrung hab ich:
Jens: ist eine Dennnerle 7040 bzw. Professional 190 (je nachdem wo man sucht) .... Jedenfalls keine mit Mineralisierung.
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#18

Beitrag von Fauntleroy » Samstag 18. März 2017, 08:11

Hallo Kai,

ob es das Osmosewasser ist, könntest Du ja über einen Testsud leicht feststellen. So massive Veränderungen im Geschmack in so kurzer Zeit, dass Du das Bier nach drei bis vier Wochen niemandem mehr anbieten möchtest, obwohl es vorher in Ordnung war und wahrscheinlich zwischendurch gekühlt aufbewahrt wird, spricht meiner Meinung nach für eine Infektion. Vielleicht kontrollierst Du noch einmal alle Hähne, Schläuche, Übergänge, Verschraubungen, Dichtungen, also dort, wo sich besonders gerne Infektionsherde bilden. Besonders im Kaltbereich, wurde alles ausgekocht, trägst Du Gummihandschuhe oder wringst Du den Filter am Ende mit der Hand aus? Ok, das war eine Scherzfrage - aber man weiß ja nie ;-)

Gruß - Martin
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#19

Beitrag von Sura » Samstag 18. März 2017, 09:16

Hallo Martin.
Ich hab ja alles (mindestens einmal) ausgetauscht. Vom Hahn bis zum Schlauch. Gummihandschuhe trage ich nicht immer, Hände sind aber immer gewaschen und desinfiziert. Auswringen tue ich nichts, ich benutze so wenig wie möglich. Da wo Hähne sind werden diese vorher und nachher gereinigt, desinfiziert, und separat gelagert. Gäreimern gehts ebenso, das letzte vor dem wegpacken ist immer ein leichter Starsan-spritzer in den Eimer.

Es spricht alles für eine Infektion, verstehe ich ja. Aber ich wüsste echt nicht wo, weil es bei allen Süden ziemlich ähnlich abläuft, und ich bis zum Zeitpunkt "Osmoseanlage+maischebottich" auch alles immer genauso gemacht habe. Ich bin eher gründlicher geworden......

Das sind jetzt fast die letzten Möglichkeiten die _ich_ noch sehe....

Läuft wohl auf einen Testsud-Tag raus. Vorschläge was ich da noch testen kann ausser Wasser, Standort Gäreimer, Flaschen ganz vollmachen, anderes Desinfektionsmittel und anderen Maischebottich?
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#20

Beitrag von Fauntleroy » Samstag 18. März 2017, 12:44

Hallo Kai,

nur der Vollständigkeit halber, wie sieht es mit den Rohstoffen aus? Wie frisch sind die, wie werden sie gelagert?
Anbei noch ein englischsprachiger Artikel zum Thema Low Oxygen Brewing.

Gruß - Martin
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#21

Beitrag von Fauntleroy » Samstag 18. März 2017, 12:49

Hallo Kai,

mir fällt noch ein, vielleicht kannst Du beim Umfüllen nach der Hauptgärung ins Lagerfass alles vorher mit CO2 fluten (Flaschen z. B, mit Beergun abfüllen) um so wenig Sauerstoff wie nur irgend möglich dabeizuhaben.

Gruß - Martin
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#22

Beitrag von Sura » Samstag 18. März 2017, 20:26

Hallo Martin,
Rohstoffe sind sowohl als auch..... nicht älter als 8 Monate und in Plastiktüten beim Malz, der Hopfen Aus der Kühltruhe und eingeschweisst.
Mit CO2 fluten werde ich mal probieren, bzw. ist mein GDA bald fertig. Darauf bin ich auch gespannt. Eine Infektion sollte sich in dem Fall fortsetzen. Wird ein langer Test.....
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#23

Beitrag von Sura » Dienstag 21. März 2017, 09:36

Hmhmhm... ich habe mir das pdf angeschaut, und einiges gefunden was ich tatsächlich seit einiger Zeit anders mache im Ablauf oder einfach ausprobieren könnte.

Maischen:
- vor einem 3/4 jahr habe ich mein Einmaischwasser zumindest teilweise gekocht, weil ich aus heiss und kalt angemischt habe. Momentan erhitze ich einfach auf die Temperatur die ich brauche.
- Das Osmosewasser plätschert bei mir die ersten Liter in den Tank, und liegt dann dort eine Nacht. Ich denke, das da sicherlich nicht weniger O² drin ist als wenn es direkt aus der Leitung kommt.
- Ich schütter das Osmosewasser 5Liter Weise in den Kocher. Sicherlich auch nicht die beste Art O² zu vermeiden....
- Das Maischewasser plätschert von oben in den Maischebottich. Früher hatte ich den Schlauch am Rührlöffel. Da kommt jetzt definitiv mehr O² in die Maische. Vor allem weil ich nach ca. 5-6 Litern anfange das Malz zuzugeben und kräftig rühre.
Fazit: Wenn beim maischen die ersten 1-2 Minuten des Malzkontaktes kritisch sind, hab ich bis dahin schonmal alles falsch gemacht, und falsche geändert. Da deutet also alles Richtung Oxidationsproblem.

Kochen:
- Ich koche PaleAle basierte Rezepte 60min, und Pilsenerbeteiligte 90min. Dank Hendi nicht mehr so stürmisch wie vorher und mit weniger Verdunstung. (10% sinds jetzt) Das hat sich zum positiven geändert.
- Whirlpool mache ich wie immer, dann abschlauchen bei ~70°C. Hier bin ich schon immer vorsichtig gewesen. Sauerstoff für die Gärung bringe ich erst rein wenn es 20C hat, und da ich Trockenhefe nutze strenge ich mich dabei nicht mal sonderlich an.... ich kann aber mal im Kochtopf kühlen und dann erst abschlauchen.
Fazit: Im Topf kühlen probieren, sonst wenig Potential.

Gärung:
- Da meine Sude klein sind, ist die Oberfläche immer recht groß im Verhältnis zum Volumen. Lässt sich höchstens durch andere Eimer ändern. Während der Gärung ist aber sowieso Co2 über dem Jungbier, und vorher nimmt sich die Hefe alles was an O2 im Jungbier ist. Da weiss ich nicht ob die Mühe da Sinn macht.
- Ich schlauche normalerweise immer einmal zwischendrin um, um alte Hefe und bereits gefallenen Trub loszuwerden. Hier kann ich den Zeitpunkt sicherlich verbessern und noch dann umschlauchen, wenn die Gärung noch gut aktiv ist. Oder das umschlauchen einfach komplett sein lassen. Bei den Testbatches probiere ich mal das zweite aus.

Für die Testbatches habe ich nun folgende Kombinationen vor:
#-> Osmosewasser + Rohwasserverschnitt + aufsalzen
- maischen wie sonst auch
- einmal wie immer vergären(mit umschlauchen) (-> Referenzsud, der sollte den Fehlgeschmack bei nicht ganz voller Flaschenfüllung entwickeln. Wenn nicht, sinds eventuell die Nutrients....)
- einmal ohne umschlauchen vergären (Wenn hier kein Fehlgeschmack auftritt, kann das Sauerstoff gewesen sein, oder.....? )
- Flaschen einmal komplett voll, und einmal mit dem üblichen Platz befüllen.

#-> Osmosewasser + Rohwasserverschnitt + aufsalzen
- maischen mit möglichst wenig Sauerstoff, und abkochen des Maischewassers
- einmal wie immer vergären (mit umschlauchen) (wenn hier weniger/kein Fehlgeschmack, dann wars der Sauerstoff beim maischen)
- einmal an einem anderen Ort im Haus vergären (wenn hier im Gegensatz zur Schwestergärung kein Fehlgeschmack, dann wars der Vergärungsort, warum auch immer....?)
- Flaschen einmal komplett voll, und einmal mit dem üblichen Platz befüllen.

#-> destilliertes Wasser + Rohwasserverschnitt + aufsalzen
- maischen wie sonst auch
- einmal wie immer vergären (mit umschlauchen) (wenn hier weniger/kein Fehlgeschmack, dann wars das Osmosewasser)
- einmal wie immer vergären (mit umschlauchen, aber den kompletten Vorgang anderes Desinfektionsmittel verwenden) (wenn hier im Gegensatz zur Schwestergärung kein Fehlgeschmack, dann wars das StarSan, warum auch immer....?)
- Flaschen einmal komplett voll, und einmal mit dem üblichen Platz befüllen.

Damit hätte ich dann schonmal einen Schwung Problemmöglichkeiten, vor allem bezüglich Oxidation, eleminiert bzw. bestätigt. Sollte sich bei KEINEM Sud eine änderung ergeben, werde ich zunehmend ratloser. Dann würde ich tatsächlich mal den Maischbottich tauschen, wobei ich da echt wenig dran glauben kann.....

Die Testsude mache ich morgen, dann weiss ich in 4-6 Wochen mehr..... falls noch jemand einen Idee hat die ich einbauen kann, immer raus damit.

Gruß,
Kai


edit: lesbarkeit
Zuletzt geändert von Sura am Dienstag 21. März 2017, 11:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#24

Beitrag von Felix83 » Dienstag 21. März 2017, 10:57

Das wird mit Sicherheit extrem interessant! Halt uns auf dem Laufenden! :thumbup

Aber wenn ich mir die PDF so anschaue ist das ziemlich entmutigend für einen Hobbybrauer. Ich hatte keine Ahnung, dass man derart sauerstoffarm schon während des Maischens arbeiten sollte.
Das ist ein ganz schöner Mehraufwand mit dem Vorkochen, Natriumdisulfit und sauerstoffarme Nachgüsse (wüsste nichtmal, wie das gehen soll)!
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#25

Beitrag von katzlbt » Sonntag 26. März 2017, 08:53

Sura hat geschrieben: Für die Testbatches habe ich nun folgende Kombinationen vor:
#-> Osmosewasser + Rohwasserverschnitt + aufsalzen
#-> Osmosewasser + Rohwasserverschnitt + aufsalzen
#-> destilliertes Wasser + Rohwasserverschnitt + aufsalzen
Versuche es doch einfach ohne das Aufsalzen. Das wäre mein Kandidat #1 für Fehler. Pilsner Wasser ist extrem weich, wie Osmosewasser.

Mit Sauerstoff vor dem Kochen hatte ich noch nie Probleme, ich verwende Osmosewasser immer direkt. Da würde ja jede Großbrauerei Wasserdeoxygenierungsanlagen brauchen.

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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#26

Beitrag von Felix83 » Montag 8. Mai 2017, 12:49

Ich hol den Thread grad nochmal rauf. Hab ne kurze Frage zum Thema.

Ich hab das jetzt probiert, mit der Sprühflasche abgekochtes Osmosewasser in die GDA befüllte Flasche zu "schießen", damit es aufschäumt und der Kopfraum luftleer ist.
Aber das ist ziemlich nervig, weil man es nicht exakt wiederholbar hinbekommt.

Bei der letzten Füllug hab ich dann einfach den Bügelverschluss mit dem Daumen auf die Flasche gedrückt, die Flasche etwas gekippt und dann gerade soviel Druck abgelassen, bis der Kopfraum mit Schaum gefüllt war. Das funktioniert gut und schnell. Nachteil ist aber, dass man mehr CO2 verliert als gedacht. Meine Flaschen haben jetzt definitv ca. 0,1 bar (bei 4 Grad) zu wenig, ggü dem normalen Abfüllen. Ist ja nicht schlimm, nächstes mal geb ich einfach 0,1 bar mehr drauf beim karbonisieren.

Aber hat das noch irgendwelche anderen Nachteile, oder kann man das so machen? Kippen, etwas Druck ablassen, verschliesen?
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#27

Beitrag von ggansde » Montag 8. Mai 2017, 13:05

Moin,
0,1 bar? Ich glaube, da ist der Meßfehler des Meßgerätes größer. :puzz
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#28

Beitrag von Sura » Montag 8. Mai 2017, 13:24

Mittlerweile hatte ich ein etwas dunkleres mal 3 Wochen so draussen rumstehen lassen, und es geht dann doch ziemlich eindeutig in Richtung Oxidationsgeschmack.
Um zu wissen obs am abfüllen liegt habe ich jetzt mal den anderen Weg gewählt: Plöddern ohne Ende. Wenn das jetzt nicht deutlich schneller problematisch wird als beim vorsichtigen abfüllen, dann kann ich da wohl nicht wirklich was gewinnen.

Ansonsten wechsel ich momentan zurück auf destilliertes Wasser + Salz + Verschnitt. Das hatte ich vor den Problemen auch so gemacht. Mal schauen wie sich das entwickelt.....
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Re: Alterungsproblem: Grund Osmosewasser oder Maischebottich

#29

Beitrag von Felix83 » Montag 8. Mai 2017, 13:33

ggansde hat geschrieben:Moin,
0,1 bar? Ich glaube, da ist der Meßfehler des Meßgerätes größer. :puzz
VG, Markus
Es ist halt n tacken weniger, als sonst. Gerade so, dass ich merke, dass es nicht ganz reicht. 0,1 bar bei 4 grad is schon odentlich! Tut mir leid, dass ich nicht zur "Bier wirds immer" Fraktion gehöre... :Wink

Möglich wäre ja auch mit einem metallischen Gegenstand gegen die Flasche zu klopfen, aber da hat ich kein gutes Gefühl dabei. Ob das den Flaschen gut tut?
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