Maximale Schüttung und minimales Wasser/Malz-Verhältnis im Einkocher

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London Rain
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Maximale Schüttung und minimales Wasser/Malz-Verhältnis im Einkocher

#1

Beitrag von London Rain » Donnerstag 14. März 2019, 17:00

Hallo,

was sind denn eure Erfahrungen für maximale Schüttungsmenge und geringst mögliches Wasser/Malz-Verhältnis für Kombirasten bei starken Bieren im Einkocher? Ich hatte mal bei einem Stout 7kg mit einem Verhältnis von 3:1. Das ging noch ganz gut... Wie viel mehr geht noch?

Gruß
Tim

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Kobi
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Re: Maximale Schüttung und minimales Wasser/Malz-Verhältnis im Einkocher

#2

Beitrag von Kobi » Donnerstag 14. März 2019, 18:59

Wir maischen oft rund 6,5 bis 7 kg mit rund 18 Liter Hauptguss ein, das geht, ist allerdings schon eine Herausforderung, um ein Anbrennen zu vermeiden, denn wir fahren in der Regel auch drei bis vier Rasten. Mittlerweile erreichen wir die ersten Stufen gut mit Zubrühen heißen Wassers, aber der Maltosrast wird die Maische dann zunehmend dünner und es brennt nichts mehr an.
Viele Grüße
Andreas
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HubertBräu
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Re: Maximale Schüttung und minimales Wasser/Malz-Verhältnis im Einkocher

#3

Beitrag von HubertBräu » Donnerstag 14. März 2019, 19:20

Normal maische ich im Einkocher auch mit 6 bis 7kg. Wenn es ein Bock werden soll, gehen auch 8kg. Als absolute Obergrenze würde ich sagen 9kg.

mo*
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Re: Maximale Schüttung und minimales Wasser/Malz-Verhältnis im Einkocher

#4

Beitrag von mo* » Donnerstag 14. März 2019, 19:50

London Rain hat geschrieben:
Donnerstag 14. März 2019, 17:00
Wie viel mehr geht noch?
Da geht schon noch etwas mehr rein... https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 48#p232648 :Bigsmile
Beste Grüsse, mo

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VolT Bräu
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Re: Maximale Schüttung und minimales Wasser/Malz-Verhältnis im Einkocher

#5

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 19. März 2019, 19:16

Da der Begriff "Einkocher" nicht genormt ist, würde ich empfehlen sich auf das Malz:Hauptguss - Verhältnis zu beziehen (Mein Einkocher hat keine 29 Liter). Ich habe mal 1:2 eingemaischt. 7 kg Malz, 14 Liter Wasser - das ist für mich die absolute Grenze - noch dicker würde ich als "unrührbar" (mit der Hand und einem sehr massiven Paddel) bezeichnen. Bezogen auf 29 Liter sind wir dann bei 9-10 kg.
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Sura
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Re: Maximale Schüttung und minimales Wasser/Malz-Verhältnis im Einkocher

#6

Beitrag von Sura » Dienstag 19. März 2019, 20:57

Kommt immer drauf an. Nach 15Minuten Enzymaktivität wirds immer schon deutlich rührbarer. Teilweise ist zur Enzymschonung (sic!) auch empfohlen 1:1 bei niedriger Temperatur einzumaischen, um dann mit heissem Wasser auf die passende Temperatur zu steigern. Hab ich aber auch noch nicht gemacht. 2,5:1 kommt aber grade zum einmaischen bei 50°C des öfteren mal vor. Ich mache allerdings auch Bottichmaische, ich hab da keine Wahl.
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Re: Maximale Schüttung und minimales Wasser/Malz-Verhältnis im Einkocher

#7

Beitrag von afri » Dienstag 19. März 2019, 22:15

Ich maischte bislang im 29l-Einkocher ein (ab sofort im Thermoport) mit üblicherweise 8kg Schüttung auf 21l Wasser, das ist noch gut rührbar (für Vollbier, keinen Bock). Allerdings habe ich zuletzt eigentlich immer Kombirast gemacht, also nicht allzuviel gerührt. Der Kocher ist damit schon recht gut gefüllt, viel mehr würde ich da jetzt nicht mehr reintun wollen.

Demnächst werde ich im Thermoport 37l maischen und läutern, das wird sicherlich deutlich dünner, denn hier verteile ich die Schüttung auf geplant 28l Wasser, aber das nur nebenbei.
Achim
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