Blech oder Hexe

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JoDa
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Blech oder Hexe

#1

Beitrag von JoDa » Freitag 7. Juni 2019, 23:23

Hallo

Ich spiele mit dem Gedanken von Einkocher und Plastikeimer (inkl. Mattmill Blech) auf zwei Edelstahltöpfe und Hendi unzusteigen.

Für die Töpfe ist das aktuelle Blech aber zu klein. Nun stellt sich die Frage:
Kaufe ich eine Hexe oder ein größeres Blech zum läutern mit den neuen Gerätschaften???

DarkUtopia
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Re: Blech oder Hexe

#2

Beitrag von DarkUtopia » Freitag 7. Juni 2019, 23:25

Falls du schon ein Rührwerk hast, kannst du dir das passende aussuchen, falls nicht, kannst du dir überlegen ob du eines möchtest und dann dementsprechend dein Läutersystem kaufen. Beides funktioniert und beides hat seine Vor und Nachteile.

lg

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gulp
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Re: Blech oder Hexe

#3

Beitrag von gulp » Samstag 8. Juni 2019, 01:20

Hexe!

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

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uli74
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Re: Blech oder Hexe

#4

Beitrag von uli74 » Samstag 8. Juni 2019, 07:33

Auf die Frage "Blech oder Hexe?" ist die passende Antwort:

"Jacke wie Hose!"

Günstige und funktionierende Alternativen zu dem was üblicherweise empfohlen wird:

Der Gerhard Buchert (gerhard.buchert@harxheim.de) macht passgenaue und preisgünstige günstige Lochbleche für jede Topfgröße welche gut funktionieren. Hierbei handelt es sich um millimetergenaue Kreisschnitte in beliebigem Durchmesser und mit verschiedenen Lochdurchmessern und Stärken.

Läuterator oder Leuterfreund sind Druckfedern, die stehen einem Zugfederstrang in ihrer Funktion nichts nach, da würde ich mal die Preise vergleichen.
Gruss

Uli

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Boludo
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Re: Blech oder Hexe

#5

Beitrag von Boludo » Samstag 8. Juni 2019, 08:19

Unter dem Blech kann sich Luft sammeln und enorme Probleme bereiten , außerdem höher verdünnte Würze, die sich trotz Anschwänzen nicht richtig verdünnt und übrig bleibt (hab ich selbe gemessen, kommt aber immer drauf an, wo der Hahn sitzt). Ich hab beides und nehm nur noch die Hexe..

uli74
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Re: Blech oder Hexe

#6

Beitrag von uli74 » Samstag 8. Juni 2019, 08:32

Dafür wurde schon mehrfach darüber berichtet, dass sich die Hexe beim Rühren zusetzt... Jedes System hat seine Vor- und Nachteile (deshalb ---> Jacke wie Hose!).

Probleme mit Luft unterm Blech hatte ich noch keine. Man muss halt aufpassen, dass man die Nachgüsse rechtzeitig aufbringt damit der Treber nicht trockenläuft.

Und die restliche Würze unterm Blech... Die hab ich noch nicht gemessen. Aber angesichts dessen, dass ich im Schnitt der letzten Jahre mit dem Lochblech auf 72% SHA gekommen bin kanns so tragisch nicht sein.
Gruss

Uli

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hyper472
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Re: Blech oder Hexe

#7

Beitrag von hyper472 » Samstag 8. Juni 2019, 09:16

Hexe!
Ist flexibler, weil auch in anderen Töppen verwendbar.
Gegen das Zusetzen hilft, sie vor der Läuterruhe zur Nierenform zu ziehen (mit dem Maischepaddel von der Stelle ggü. dem Hahn zum Hahn hin ziehen).
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Blech oder Hexe

#8

Beitrag von JoDa » Samstag 8. Juni 2019, 10:08

Danke für die Antworten.

Da ich Sudpfanne und Läuterbottich eh trennen will, scheint das Problem des Zusetztens der Hexe beim Maischen für mich irrelevant.
Ich war nur bis jetzt sehr zufrieden mit dem gewinkeltem Blech von Mattmill (ist dann ja leider zu klein) und wollte deshalb mal ein paar Meinungen einholen
:thumbsup

skappler
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Re: Blech oder Hexe

#9

Beitrag von skappler » Samstag 8. Juni 2019, 10:52

Ich hab auch die original Hexe und die Anschaffung keine Sekunde bereut.
Es gab noch nie Läuterprobleme, auch nicht bei hoher Weizenschüttung oder hohem Haferflocken Anteil.
Und die Hexe kann auch für verschieden große Töpfe verwendet werden

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olibaer
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Re: Blech oder Hexe

#10

Beitrag von olibaer » Samstag 8. Juni 2019, 16:42

JoDa hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 23:23
Für die Töpfe ist das aktuelle Blech aber zu klein. Nun stellt sich die Frage:
Kaufe ich eine Hexe oder ein größeres Blech zum läutern mit den neuen Gerätschaften???
Ich habe über Jahre mit Läuterblechen geläutert, vor ca.3 Jahren bin auf die Variante "Spannfeder" umgestiegen.
Jetzt ist beheizbarers Maischgefäß und Läuterbottich ein Topf. Wieder weniger Aufwand, wieder weniger Arbeit, wieder weniger Sauerei.

Auch das Aufhacken des Treberkuchens ist kein Problem mehr, sofern man beim Aufhacken 1-2 cm vom Federverlauf entfernt bleibt. Auf diese Art und Weise mache ich während des ersten Nachgusses den kompletten Treberkuchen auf Links, während der Läuterhahn geöffnet bleibt.
Selbst in dieser Phase läuft die Würze nicht trüb. Flankierend sinkt die Läuterdauer, während die Ausbeute ohne Qualitätsverluste steigt - eine "winwinwin"-Situation, wen man dann so möchte.

Wichtig:
Vor dem Einmaischen muss die Luft aus dem System.
Vor dem Einmaischen am Läuterhahn gut vorschiessen lassen. Die Spannfeder muss vor dem Einmaischen gänzlich mit Brauwasser befüllt sein. Nur so verlegt sie sich nicht schon beim Maischen mit Schrotanteilen !!!

Klare Empfehlung für die Spannfeder.
Gruss
Oli
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