Welches Thermometer bei Induktion?

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Welches Thermometer bei Induktion?

#1

Beitrag von rjd » Mittwoch 10. Juli 2019, 21:35

Hallo zusammen,
es gibt unzählige Threads zum Thema Thermometer, aber die Kombi "Thermometer + Induktion" hat jetzt keine wirklich zielführenden Ergebnisse gebracht. Außer die bekannte Erkenntnis, dass Induktionsplatten digitale Thermometer beeinflussen.
Das habe ich auch bei meinem Greisinger festgestellt, im Vergleich zu meinem recht genauen analogen Thermometer weicht es bei einer 2000W Platte ca. 3 Grad ab (da ist die aber noch nicht bei 100% Leistung). Deshalb meine Frage an die Indukionsfraktion, welche Thermometer benutzt ihr? Aufgrund der schnelleren Ansprache wäre ein Digitalthermometer schon ganz nett, gibt es welche, die auch bei Induktion korrekte Werte anzeigen? Alternativ könnte man vielleicht auch ein Analogthermometer dauerhaft im Maischkessel platzieren, da fehlt mir aber auch die zündende Idee.
Ich nutze einen 17L Edelstahltopf zum maischen, bin v.a. in der 12L Klasse unterwegs.
Vielen Dank für Euren Input.
Beste Grüße, Tobias

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#2

Beitrag von OS-Schlingel » Mittwoch 10. Juli 2019, 22:27

Hallo Tobias,
Ich habe letztens bei uns im Baumarkt ein Infrarot Meßgerät für kleines Geld gesehen.
Sonst gibt es auch Thermometer mit Alkohol....kannst Du vielleicht zur Kontrolle nehmen.
Ob die Induktionswirkungen der Platte 20cm höher noch eine Wirkung hat????
Ich denke, die Schwankungen sind Messgerätbedingt.

übrigens, Wasser kocht bei 100°C bei 0,00 Niveau....schon mal getestet?

Gruß Stephen
Or kindly when his credit's out
Surprise him with a pint of Stout
:Smile

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#3

Beitrag von Meistersud » Mittwoch 10. Juli 2019, 22:39

Hallo Tobias, das Phänomen habe ich auch schon festgestellt. Kann also durchaus bestätigen, dass eine Induktionsplatte ein Digitalthermometer beeinflusst. Der Abstand war geschätzt auch um die 30 cm.

VG

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#4

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 10. Juli 2019, 23:38

Weicht es auch ab wenn die Platte nicht heizt ?
Dein Thermometer hat ein Thermoelement Typ K , oder ?
Thermoelemente sind hier nicht so gut. Typ K hat eine Spannung von 40 uV / C. Das wird hochohmig abgegriffen, da haben die
magnetische Felder schon einen Einfluss.

Such dir eher was mit NTC oder PT100.
Ich hab mit meinem Incbird und meiner Regelung mit PT100 keine Probleme mit meiner Induktionsplatte.

Gruß JackFrost

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#5

Beitrag von rjd » Donnerstag 11. Juli 2019, 00:01

Danke für Euer Feedback. Auf eine Höhe von wenigstens 30cm werde ich nicht kommen, so hoch ist ja gerade mal der ganze Topf...

Infrarot wurde hier glaube ich schon diskutiert und für nicht gut befunden, wenn mich nicht alles täuscht, aber ich suche mir den Thread nochmal raus.

@JackFrost: ja, genau, einen Typ K Fühler hat das Greisinger. Und auch ja, bei ausgeschalteter Platte zeigen beide identische Temperaturen an. Dann könnte also z.B. das hier die Lösung sein? https://www.conrad.de/de/p/voltcraft-dt ... 00827.html

Das hatte ich auch in Betracht gezogen, allerdings schreckte mich das mit den "weichplastischen Medien" ab. Klang so nach Fleischthermometer. Bei Typ K stand explizit dabei, dass es für Flüssigkeiten geeignet ist. Na gut, dann were ich das von Conrad mal ausprobieren!

Vielen Dank nochmal und eine gute Nacht!

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#6

Beitrag von JackFrost » Donnerstag 11. Juli 2019, 06:59

Wenn du güt den Test nicht gleich 40 € ausgeben willst, kannst du auch ein Grill oder Braten Thermometer nehmen. Ggf hat ein Freund ja eines bzw. die Ikea hat eines für 10 €. Das hat nur keinen Kunststoffgriff da es ja normal im Ofen oder Grill ist.

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#7

Beitrag von irrwisch » Donnerstag 11. Juli 2019, 08:03

Das Ikea Fantast funktioniert bei mir bei Induktion ohne Probleme.

Bei dem Ikea Fantast muss man bedenken, dass dort gerne Feuchtigkeit in die Edelstahlhülse eindringt und es dann falsch misst.
Dazu muss man das Thermometer noch nicht mal komplett ins Wasser eintauchen, der Dampf der beim Kochen entsteht reicht da manchmal schon aus.

Manchmal merkt man es leider zu spät, dass es anfängt falsch zu messen. Deshalb hab ich immer mehrere Thermometer am Start.
Bei einem meiner Fantast habe die original Edelstahl Hülse entfernt und mir eine sehr lange Tauchhülse aus einem 6mm Kupferrohr gebastelt. Damit gibts dann kein Problem mehr mit Feuchtigkeit, allerdings reagiert es dann logischerweise etwas träger.

Wenn das Fantast (oder auch andere Bratenthermometer) anfängt falsch zu messen aufgrund Feuchtigkeit in der Hülse muss man sie aber nicht wegwerfen. Im Backofen bei maximaler Temperatur kann man die Feuchtigkeit wieder aus den Hülsen raustreiben und dann gehen sie wieder korrekt.

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#8

Beitrag von Bitter » Donnerstag 11. Juli 2019, 08:34

Der hier häufig verwendete Sensor DS18B20 wird bei mittiger Anordnung im Maischetopf nicht beeinflusst, bei mir sind das etwa 20 cm. Da die Induktionsplatte ja ein- und ausgeschaltet wird, müssten im Log ja Temperatursprünge zu beobachten sein.

Kritisch wird es, wenn der Sensor direkt über dem Topfboden angebracht ist, dann wird das digitale Signal so zerschossen, dass ein -127-Fehler auftritt (Vcc fehlt, EMC-Problem).

Gruß Lothar

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#9

Beitrag von JackFrost » Donnerstag 11. Juli 2019, 08:47

Beim DS18B20 muss man sich was basteln. Wenn der TO das will geht das natürlich auch. Wobei bei der EMV ein analoges Signal besser ist.

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#10

Beitrag von hyper472 » Donnerstag 11. Juli 2019, 08:58

Das Ikea-Teil deckt sich mit meinen anderen Thermometern. Der Sensor steckt im Deckel des Rührwerks, das laufen muss, damit du eine vernünftige Messung erhalten kannst. Ich glaube, dass die meisten Temperaturfehler auf mangelnde Durchmischung der Maische zurückzuführen sind.
Das ist zugegeben keine Lösung für Bastler oder Großinvestoren.
Da das Thermometer wie beschrieben manchmal empfindlich auf Feuchtigkeit reagiert, empfehle ich, zwei davon zu kaufen und die Quittungen aufzubewahren. IKEA tauscht großzügig um.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#11

Beitrag von rjd » Samstag 13. Juli 2019, 09:34

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

Ein FANTAST habe ich auch, aber es ist halt wieder ein digitales Thermometer, zudem in diversen Threads durchaus kontrovers diskutiert und bewertet. Die einen scheinen darauf zu schwören, die anderen raten dringend davon ab. Deshalb habe ich darüber irgendwann, vielleicht zu unrecht, den Daumen gesenkt. Temperaturen sind beim brauen ja jetzt nicht so ganz unwichtig weshalb ich denke, dass eine einmalige Investition von 40-50 Euro an der Stelle ordentlich Rendite bringen sollte.

Rührwerk habe ich (noch) nicht. Basteln ist im Grunde kein Problem. Nachdem hier das DS18B20 genannt wurde, wäre z.B. das hier eine Option?

https://www.amazon.de/Digital-Thermomet ... way&sr=8-4

Das hätte diesen Fühler, was müsste dann noch gebastelt werden? Ich vermute mal, dass ein Rührwerk vorhanden sein muss, da von einer mittigen Platzierung die Rede war, um den Induktionseinfluss entgegenzuwirken? Dann würde es (im Moment) leider ausscheiden, als Anfänger habe zur Zeit noch mehr als genügend andere Baustellen, die ich höher Priorisiere.

Wäre das oben verlinkte von Conrad eine andere Option? Das hätte den empfohlenen PT100 Fühler. Mir wäre im Moment eine Lösung von der Stange ehrlich gesagt lieber, wie gesagt, gibt genügend andere Baustellen. Wenn es aber der Sache dient (also eine gute, langfristige Lösung verspricht), wäre ich basteln gegenüber nicht abgeneigt.

Vielen Dank für Eure Einschätzung und ein schönes Wochenende!

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#12

Beitrag von JackFrost » Samstag 13. Juli 2019, 10:31

Das Fantast hat einen NTC sensor, sonst könnte es nicht bei 200 °C im Backofen sein. digitale Sensoren haben da schon Probleme. Der Sensor ist also Analog wie ein PT100.

Bei dem Thermometer vom Amazon würde ich noch ein Hüllrohr nehmen, da ich mir nicht sicher bin ob der Sensor dauerhaft dicht ist. Der DS18B20 ist ein digitaler Sensor, bei dem eine Prüfsumme mitgesendet wird. Wie weiter oben genannt kann es bei zu geringem Abstand scheinbar dazu kommen das hier die Daten und die Prüfsumme nicht stimmen.

Dein Typ K ist auch eine analoger Sensor. Der Unterschied zu meinem PT100 den ich bei meiner Regelung für die IDS2 verwende ist, das der TYP K eine Steilheit von ca 0,04 mV / K hat. Der PT100 hat eine Widerstandsönderung von 3850 ppm /K. Bei 0 °C hat der Sensor 100 Ohm bei 1 °C hat er 100,385 Ohm. Bei einem Messtrom von 1 mA ist der Spannungsunterschied von 0°C zu 1 °C 0,385 mV also ~ das zehnfache vom Typ K.
Wenn bei dir also in der Regel 3 K zuviel angezeigt werden sind es hier dann nur noch 0,3 K. Ich verwende bei mir sogar 4 mA damit hab ich eine Änderung von ca 1,54 mV / K.

Da ich die Kennline von NTC des Fantast nicht kenne, kann man hier leider nichts rechnen.

Probier es mit Fantast mal aus. Wenn du es schon hast.

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#13

Beitrag von Innuendo » Dienstag 15. Oktober 2019, 21:50

Hallo,
kann eine Induktionsplatte an einem DS18B20 diesen Schaden verursachen?
Sen_DS18B20.jpg
Sen_DS18B20.jpg (43.1 KiB) 2591 mal betrachtet
Meine Sensoren stecken in einer Tauchhülse rund 17cm über einer IDS2. Ich hatte erst Amazon Billigsensoren. Dann habe ich mir aus dem Sensorshop24 bessere bestellt. Das Bild ist vom teuren DS18B20. Der Kleber (weiß, silikonartig) wird weich, tritt aus. Die Metallhülse vom Sensor verklebt mit der Tauchhülse. Ein sehr leichter Zug und die Kabel treten aus der Sensorhülse aus.
Innu

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#14

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 16. Oktober 2019, 06:45

Ich würde sagen nein. Wenn du ein Multimeter hast kannst du testen ob Spannung induziert wird.

Läuft der DS18B20 noch ?

Wenn ja , dann mach einen Aufbau wie auch beim brauen, aber nur mit Wasser. Die IDS2 auf der Stufe laufen lassen wie auch sonst, mit einem DS18B20 der nicht eintaucht.

Dann musst du am „kaputten“ mit dem Multimeter erst die Spannung GND zu Vcc und GND zu DQ. Dann das gleiche mit dem Strom.

Hast du eine Wärmeträgerflüssigkeit im Tauchrohr ?

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#15

Beitrag von Innuendo » Mittwoch 16. Oktober 2019, 07:04

JackFrost hat geschrieben:
Mittwoch 16. Oktober 2019, 06:45
Hast du eine Wärmeträgerflüssigkeit im Tauchrohr ?
Den Test mache ich und Wärmeträgerflüssigkeit habe ich nicht.
Innu

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#16

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 16. Oktober 2019, 07:14

Du hast ja den mit PVC , oder ?
Ich hab den mit Silikon ( als PT100) genommen. Aber mit Gewinde, so das die Pressung beim Kabel nicht im heißen ist. Den gibt es auch mit DS18B20 aber ich meine mit maximal 300 mm Länge.

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#17

Beitrag von Innuendo » Mittwoch 16. Oktober 2019, 07:32

Es ist die Silikon Version als DS18B20. Die Tauchhülse an meinem Kessel ist mehr als 2x so tief, wie der Sensor lang ist. Die Verpressung steckt also weit in der Hülse. Aber wenn das gar nicht mit dem eigentlich Thema hier in Verbindung steht, muss ich ein Eigenes dafür eröffnen. Danke soweit JackF!

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#18

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 16. Oktober 2019, 08:17

JackFrost hat geschrieben:
Mittwoch 16. Oktober 2019, 06:45
Hast du eine Wärmeträgerflüssigkeit im Tauchrohr ?
Wo wir grad beim Thema sind..
Mich stört schon lange, dass mein DS18B20 im Edelstahltauchrohr recht Träge anspricht.
Normale Wärmeleitpaste kriegt man leider recht schlecht rein und raus aus der Hülse.
Hast du einen Vorschlag für eine Wärmeleitflüssigkeit die sich dafür eignen würde? Die sollte dann auch nicht elektrisch leitfähig sein.
Eine Flüssigkeit würde man leicht ins Tauchrohr bekommen und auch wieder raus wenn man es reinigen will.

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#19

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 16. Oktober 2019, 09:43

irrwisch hat geschrieben:
Mittwoch 16. Oktober 2019, 08:17
JackFrost hat geschrieben:
Mittwoch 16. Oktober 2019, 06:45
Hast du eine Wärmeträgerflüssigkeit im Tauchrohr ?
Wo wir grad beim Thema sind..
Mich stört schon lange, dass mein DS18B20 im Edelstahltauchrohr recht Träge anspricht.
Normale Wärmeleitpaste kriegt man leider recht schlecht rein und raus aus der Hülse.
Hast du einen Vorschlag für eine Wärmeleitflüssigkeit die sich dafür eignen würde? Die sollte dann auch nicht elektrisch leitfähig sein.
Eine Flüssigkeit würde man leicht ins Tauchrohr bekommen und auch wieder raus wenn man es reinigen will.
Wärneleitpaste ist eh nur für sehr dünne Schichten gut. Die meisten Öle werden den Kleber bei den Temperaturen angreifen. Wasser verdampft. Vor allem muss Sensor dann 100% Dicht sein.

Besser ist ein DS18B20 der im Rohr direkt ist. Ich hab die Variante mit 300 mm und PT100. Den gibt es aber auch als DS18B20. Oben dann ein 1/2“ Gewinde. Bei meinem 10 gal Topf ist der 120 mm über dem Boden und 10 mm über den Rührer.

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#20

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 16. Oktober 2019, 10:06

Wo gibts Ds18B20 im Rohr?
Man findet Meist nur die billig Dinger aus China.

Öl müsste eigentlich gehen oder?
Ich hab ja nakte DS18B20 im Einsatz, also direkt an die Beine der ICs Kabel gelötet und dann in die Tachhülse gesteckt. Also Kleber is da kein Thema.
Da ist halt relativ viel Luft dann zwischen IC und der Innenwand der Thermohülse.

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#21

Beitrag von Innuendo » Mittwoch 16. Oktober 2019, 10:17

Schau mal im Sensorshop24

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#22

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 16. Oktober 2019, 10:24

300mm ist leider viel zu kurz für mich.
Mein Sensor ist im Deckel und der muss schon gute 20cm haben damit er tief genug in die Maische reingeht.

Ich werd das einfach mal probieren wie das mit Mineralöl in der Tauchhülse funzt. Wenns mir einen DS18B20 dabei zersetzt oder killt ist das kein Drama, hab genug davon im Keller liegen.

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#23

Beitrag von Innuendo » Mittwoch 16. Oktober 2019, 10:37

Mineralöl gehört zu den Hardcore Craft Beer Zutaten, oder? ;-)
20cm ist lang. Soweit ich weiß macht der Sensorshop auch Anfertigungen ...

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#24

Beitrag von Bitter » Mittwoch 16. Oktober 2019, 10:53

Hallo Irrwisch,

warum sind denn 300mm (30 cm!) viel zu kurz, wenn 20 cm lang genug ist?

Gruß Lothar

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#25

Beitrag von Innuendo » Mittwoch 16. Oktober 2019, 10:57

:Bigsmile :Bigsmile :Bigsmile
Ich muss zugeben, ich war auch bei 3cm

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#26

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 16. Oktober 2019, 12:21

irrwisch hat geschrieben:
Mittwoch 16. Oktober 2019, 10:06
Wo gibts Ds18B20 im Rohr?
Man findet Meist nur die billig Dinger aus China.

Öl müsste eigentlich gehen oder?
Ich hab ja nakte DS18B20 im Einsatz, also direkt an die Beine der ICs Kabel gelötet und dann in die Tachhülse gesteckt. Also Kleber is da kein Thema.
Da ist halt relativ viel Luft dann zwischen IC und der Innenwand der Thermohülse.
Mit Luft spielt die Eigenerwärmung eine Rolle. Und er misst ja nur jede Sekunde. Wie oft wird an den Broker gesendet ?

Gruß JackFrost
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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#27

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 16. Oktober 2019, 13:08

Ich glaube CraftBeerPi ließt alle 5 Sekunden aus.
Der Sensor hängt direkt am Raspi.

Eigenerwärmung ist ein Riesen Thema beim DS stimmt.
Ist mir extrem bei der iSpindel aufgefallen.

Ich habe noch einen DS in einer verprassten Metallhülse mit Silikonummanteltem Kabel, wenn ich den parallel in die Masiche hängt reagiert der viel schneller als der in der Tachhülse.

Problem is nur, der wickelt sich so gerne ums Rührwerk rum ;-)

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#28

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 16. Oktober 2019, 13:23

Dann den langen von oben wie bei mir, geht super und reagiert schön schnell. Wobei ich eh mit 20 Hz messe und über 12 Werte glätte.
04F1711D-7B5F-468A-8C19-6968C57100C8.jpeg
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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#29

Beitrag von irrwisch » Donnerstag 17. Oktober 2019, 08:36

Bitter hat geschrieben:
Mittwoch 16. Oktober 2019, 10:53
Hallo Irrwisch,

warum sind denn 300mm (30 cm!) viel zu kurz, wenn 20 cm lang genug ist?

Gruß Lothar
Ich hab mich vom Bild im Sensorshop täuschen lassen
In der Beschreibung steht 300mm und abgebildet ist einer mit geschätzten 3cm :Mad2 :redhead

Aber bevor ich da jetzt was kaufe teste ich erst mit Öl.
Ich hab etliche Tauchhülsen und DS18B20 schon hier.

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#30

Beitrag von JackFrost » Donnerstag 17. Oktober 2019, 11:12

Die haben die in verschiedenen Längen. Bild ist aber immer das gleiche.
Ich hab den gleichen und der hat 300 mm.

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Re: Welches Thermometer bei Induktion?

#31

Beitrag von rjd » Samstag 9. November 2019, 14:06

Möchte ich noch nachreichen: ich habe mittlerweile ein Greisinger mit PT1000 Fühler und das Thermometer zusammen mit dem von IKEA auf meiner Induktionsplatte getestet:
756542579.jpg
Würde sagen, Experiment erfolgreich verlaufen, das Greisinger mit dem PT1000 scheint nicht oder nur geringfügig von der Induktion beeinflusst zu werden. Der IKEA Hobel schon, denn auf Ceran sind beide indentisch:
ceran.jpg
Nochmals Induktion:
induktion.jpg
Genügt jetzt sicher keinen wissenschaftlichen Ansprüchen, habe diesen Wechsel von Ceran auf Induktion aber mehrmals wiederholt und immer dieses Verhalten festgestellt.

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