Probleme beim Läutern

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Bierwisch
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Probleme beim Läutern

#1

Beitrag von Bierwisch » Dienstag 10. Dezember 2019, 13:30

Hallo Hobbybrauer,

ich hätte nie gedacht, daß mich das nochmal erwischt, aber ich weiß jetzt wirklich nicht mehr weiter:

ich läutere im 50l Thermoport mit Läuterhexe und seit einigen Suden kommt die Würze nur noch tröpfchenweise. Noch vor Kurzem war ich mit allen Nachgüssen in 30 bis 45 Minuten durch (65l Ausschlagwürze) am Wochenende dauerte es anderthalb Stunden (kein Weizen- oder Roggenmalz).
Weder die Hexe noch der Auslaufhahn sind verstopft, ich habe vor dem Einmaischen Wasser vorgelegt und nichts am Equipment oder am Vorgehen geändert und trotzdem läuft es nicht.
Die aktuelle Einstellung meiner Malzmühle habe ich noch nicht überprüft, aber das Schrot sah eigentlich aus wie immer.

Habt ihr noch Ideen?

Danke & Gruß
Bierwisch
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danieldee
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Re: Probleme beim Läutern

#2

Beitrag von danieldee » Dienstag 10. Dezember 2019, 13:32

Leg mal ne Niere mit nem Kochlöffel, dann läufts auch wieder
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Re: Probleme beim Läutern

#3

Beitrag von Matthias H » Dienstag 10. Dezember 2019, 14:35

Hallo, falls noch nicht zu spät,
ich vermute, dass der Treberkuchen verdichtet ist. Dies kann bei allzu forschem Läuterstart passiert sein.
Vermutlich wird es nach einem Auflockern wieder laufen.
Viele Grüße
Matthias H

Was lange gärt, wird endlich gut.
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Re: Probleme beim Läutern

#4

Beitrag von Bierwisch » Dienstag 10. Dezember 2019, 14:42

danieldee hat geschrieben:
Dienstag 10. Dezember 2019, 13:32
Leg mal ne Niere mit nem Kochlöffel, dann läufts auch wieder
Kannst Du mir erklären, was das bewirkt? Vorher lief es doch auch...
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Re: Probleme beim Läutern

#5

Beitrag von Bierwisch » Dienstag 10. Dezember 2019, 14:43

Matthias H hat geschrieben:
Dienstag 10. Dezember 2019, 14:35
Hallo, falls noch nicht zu spät,
ich vermute, dass der Treberkuchen verdichtet ist. Dies kann bei allzu forschem Läuterstart passiert sein.
Vermutlich wird es nach einem Auflockern wieder laufen.
Nein, daran liegt das nicht.
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Re: Probleme beim Läutern

#6

Beitrag von danieldee » Dienstag 10. Dezember 2019, 14:55

Bierwisch hat geschrieben:
Dienstag 10. Dezember 2019, 14:42
danieldee hat geschrieben:
Dienstag 10. Dezember 2019, 13:32
Leg mal ne Niere mit nem Kochlöffel, dann läufts auch wieder
Kannst Du mir erklären, was das bewirkt? Vorher lief es doch auch...
Die Hexe liegt ja Plan am Rand an. Du nimmst den Kochlöffel und fasst gegenüber vom Hahn hinter die Hexe und ziehst sie in Richtung Hahn.
Dadurch hast du größere Bögen und die Öffnungen werden weiter.
So mach ich das immer bei der 300l Anlage im Hopfengarten - gleiches Problem mit Läuterhexe.
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Re: Probleme beim Läutern

#7

Beitrag von Pivnice » Dienstag 10. Dezember 2019, 14:57

Bierwisch hat geschrieben:
Dienstag 10. Dezember 2019, 13:30
Die aktuelle Einstellung meiner Malzmühle habe ich noch nicht überprüft
Habt ihr noch Ideen?
Ja - Einstellung der Malzmühle prüfen
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Re: Probleme beim Läutern

#8

Beitrag von Pivnice » Dienstag 10. Dezember 2019, 17:29

Bierwisch hat geschrieben:
Dienstag 10. Dezember 2019, 13:30
Noch vor Kurzem war ich mit allen Nachgüssen in 30 bis 45 Minuten durch (65l Ausschlagwürze)
Das war schon recht sportlich
siehe hier: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... it#p354894
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Re: Probleme beim Läutern

#9

Beitrag von Bierwisch » Dienstag 10. Dezember 2019, 19:08

Wenn die berechnete SHA stimmt(68%), hab ich damit keine Probleme.
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Re: Probleme beim Läutern

#10

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 10. Dezember 2019, 19:21

Hast du vielleicht nur eine schlechte Malzcharge mit erhöhtem Beta-Glucan bzw. Pentosangehalt erwischt?

Das wäre nur beim Läutern doof. Deine wilden Haustiere freuen sich bestimmt drüber :Bigsmile
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Re: Probleme beim Läutern

#11

Beitrag von Beerbrouer » Dienstag 10. Dezember 2019, 20:26

Hallo Torsten,

das gleiche Problem hatte ich neulich auch... Ich bin fast wahnsinnig geworden. Bei mir waren zwei Faktoren anders: einerseits habe ich zum ersten mal seit Jahren wieder mein Rührwerk bemüht (sonst mache ich immer Kombirast), und es war neu bestelltes Malz (haupsächlich Pale Ale). Ich hatte zunächst das Rührwerk in Verdacht (im Gegensatz zur Kombirast wird hier das Malz/die Spelzen ja ständig bewegt und ggf. "beschädigt/zerkleinert"?)

Du machst doch auch immer eine Kombirast, meine ich, oder? Auch diesmal? Hattest du auch frisches/neues Malz? Dann wäre der Einwand von Jens ja interessant. @ Jens: kannst du bitte mal näher erklären, was es mit erhöhtem Beta-Glucan bzw. Pentosangehalt auf sich hat? Das sagt mir im Moment nichts.

Viele Grüße

Gerald
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Re: Probleme beim Läutern

#12

Beitrag von bwanapombe » Dienstag 10. Dezember 2019, 21:08

Mein erster Gedanke wäre auch beim Malz. Hast Du nen neuen Sack angefangen?

Das ein Rührwerk Spelzen schädigt, liegt außerhalb meiner Vorstellung, die Mühle und ihre Einstellung hat da mit Sicherheit einen größeren Einfluß.

Dirk
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Re: Probleme beim Läutern

#13

Beitrag von Pivnice » Dienstag 10. Dezember 2019, 21:33

https://mediatum.ub.tum.de/doc/603369/603369.pdf
Der Einfluss von Polysacchariden aus Malz, Hefe und Bakterien auf die Filtrierbarkeit von Würze und Bier Stefan Kreisz
Ab Seite 11
β-Glucane
Zitat:
Einmaischtemperaturen > 60 °C bedeutet, dass sowohl die bereits im Malz vorhandenen löslichen β-Glucane sowie die bei Temperaturen > 60 °C in Lösung gebrachten β-Glucane ohne nennenswerten Abbau in die Würze übergehen. -> Zwischen dem hochmolekularen β-Glucan und der Viskosität der Würze konnten Narziß und Edney einen hochsignifikanten Zusammenhang feststellen
Extreme mechanische Beanspruchung der Maische führt zu einer Verlängerung der Läuterzeit und abhängig von der Temperatur auch zu einer Erhöhung der Glucanviskosität der Würze.

Ab Seite 26
Gersten-Pentosane
Zitat:
Cach et al. kommt in der aktuellsten Forschungsarbeit über Pentosane im Brauprozess zu dem Schluss .... Einen Zusammenhang mit der Filtrierbarkeit findet er aber nicht. Narziß ist der Auffassung, dass Pentosane nur eine untergeordnete Rolle im Brauprozess spielen und ihr Beitrag zur Würze und Bierviskosität gering ist.
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Re: Probleme beim Läutern

#14

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 10. Dezember 2019, 21:55

Interessant. Eine "Extreme mechanische Beanspruchung der Maische" hat er mit der Kombirast in seinem Thermoport nicht und Pentosane sind offenbar nicht böse.
Dann ist die Idee mit der Malzcharge scheinbar eine Sackgasse.

Für mich zum Verständnis bitte noch eine Frage.
Laut Wikipedia hat Gerste mehr β-Glucane und weniger Pentosane als Roggen. Und beim Roggen schimpfen alle über schlechte Läuterbarkeit durch den "Schleim" der Pentosane.

Ist es möglich, dass die Auswirkung der Pentosane auf die Läuterbarkeit zum Zeitpunkt der Studie unterschätzt wurde?
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Re: Probleme beim Läutern

#15

Beitrag von Pivnice » Dienstag 10. Dezember 2019, 22:09

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 10. Dezember 2019, 21:55
1 - Dann ist die Idee mit der Malzcharge scheinbar eine Sackgasse.
2 -Ist es möglich, dass die Auswirkung der Pentosane auf die Läuterbarkeit zum Zeitpunkt der Studie unterschätzt wurde?
1 - Die Analyse der Malzcharge wäre interessant
Seite 13 (siehe oben)
für ein Hoch-Kurz-Maischverfahren die in Tabelle 1 dargestellten zytolytischen Anforderungen an ein helles Gerstenmalz
Viskosität 65 °C auf 8,6 % bezogen < 1,6 mPas
β-Glucan-Gehalt 65 °C < 350 mg/l
aber das sind Standard Spezifikationen - hier z. B. https://www.avangard-malz.de/upload/ibl ... 1810b3.pdf
2 - Hmm - ich bin Konsument von Forschungsergebnissen - kann also kaum beurteilen, ob der Einfluss der Pentosane unzulänglich betrachtet wurde.
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Re: Probleme beim Läutern

#16

Beitrag von Bier & Brot » Montag 25. Januar 2021, 14:56

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 10. Dezember 2019, 19:21
Hast du vielleicht nur eine schlechte Malzcharge mit erhöhtem Beta-Glucan bzw. Pentosangehalt erwischt?

Das wäre nur beim Läutern doof. Deine wilden Haustiere freuen sich bestimmt drüber :Bigsmile
Dazu hätte ich dann auch noch eine Frage:
Durch die Zugabe von Gerstenflocken (Beta-Glucan) bei einem untergärigen Sud erwarte ich eine Schaumstabilisierung. Kann ich durch die Flockengabe ggf. dann auf die Zugabe von Hefenahrung verzichten??
Und wenn ja, welchen maximalen prozentualen Anteil sollten die Flocken haben??

Claus
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Re: Probleme beim Läutern

#17

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 25. Januar 2021, 15:27

Bier & Brot hat geschrieben:
Montag 25. Januar 2021, 14:56
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 10. Dezember 2019, 19:21
Hast du vielleicht nur eine schlechte Malzcharge mit erhöhtem Beta-Glucan bzw. Pentosangehalt erwischt?

Das wäre nur beim Läutern doof. Deine wilden Haustiere freuen sich bestimmt drüber :Bigsmile
Dazu hätte ich dann auch noch eine Frage:
Durch die Zugabe von Gerstenflocken (Beta-Glucan) bei einem untergärigen Sud erwarte ich eine Schaumstabilisierung. Kann ich durch die Flockengabe ggf. dann auf die Zugabe von Hefenahrung verzichten??
Und wenn ja, welchen maximalen prozentualen Anteil sollten die Flocken haben??
Tut mir Leid, da bin ich völlig überfragt.
Haben Gerstenflocken überhaupt mehr Proteine als Gerstenmalz? Ich glaube nicht. Woher sollte diese Erhöhung kommen?
Bei der Hefenahrung sind meiner Meinung nach Zink und FAN die wichtigsten beiden Komponenten. Haben Flocken mehr Zink als Malz? Eher nicht ...
Das Flocken mehr FAN haben könnte sein, falls während des Flockenherstellungsprozesses Proteasen oder Endo- bzw. Exopeptidasen wirken konnten. Ob der der Fall ist, kann ich dir aber auch nicht sagen.
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Re: Probleme beim Läutern

#18

Beitrag von Bier & Brot » Montag 25. Januar 2021, 23:00

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 25. Januar 2021, 15:27
Bier & Brot hat geschrieben:
Montag 25. Januar 2021, 14:56
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 10. Dezember 2019, 19:21
Hast du vielleicht nur eine schlechte Malzcharge mit erhöhtem Beta-Glucan bzw. Pentosangehalt erwischt?

Das wäre nur beim Läutern doof. Deine wilden Haustiere freuen sich bestimmt drüber :Bigsmile
Dazu hätte ich dann auch noch eine Frage:
Durch die Zugabe von Gerstenflocken (Beta-Glucan) bei einem untergärigen Sud erwarte ich eine Schaumstabilisierung. Kann ich durch die Flockengabe ggf. dann auf die Zugabe von Hefenahrung verzichten??
Und wenn ja, welchen maximalen prozentualen Anteil sollten die Flocken haben??
Tut mir Leid, da bin ich völlig überfragt.
Haben Gerstenflocken überhaupt mehr Proteine als Gerstenmalz? Ich glaube nicht. Woher sollte diese Erhöhung kommen?
Bei der Hefenahrung sind meiner Meinung nach Zink und FAN die wichtigsten beiden Komponenten. Haben Flocken mehr Zink als Malz? Eher nicht ...
Das Flocken mehr FAN haben könnte sein, falls während des Flockenherstellungsprozesses Proteasen oder Endo- bzw. Exopeptidasen wirken konnten. Ob der der Fall ist, kann ich dir aber auch nicht sagen.
Danke für die Antwort. :thumbsup
Ich habe Beta-Glucan und Pentosan in meiner chemischen Unkenntnis gleichgesetzt und beides mit der Aussage der wilden Haustiere verknüpft. Bei dem unter #13 geposteten Link war ich nämlich ziemlich schnell raus. :Waa
Was bewirkt dann Beta-Glucan im Sud, außer ggf. Läuterprobleme??
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Re: Probleme beim Läutern

#19

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 25. Januar 2021, 23:29

Du hast mich mit deiner Frage abgehängt. Vielleicht auch dich selbst ein bisschen? ;-)

Lass mal die Schleimstoffe außen vor. Dann bleiben deine beiden eigentlichen Ziele Schaumstabilisierung und freie Aminosäuren (FAN) für die Hefe?
Für beides gibt es Besseres, als Gerstenflocken (falls diese überhaupt einen Effekt haben).
Mach dafür besser einen eigenen Thread auf. Wir sollten diese Diskussion nicht weiter aushöhlen. Es ging hier um völlig andere Fragen.
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Re: Probleme beim Läutern

#20

Beitrag von Bier & Brot » Dienstag 26. Januar 2021, 07:51

yooo,besten Dank trotzdem ersteinmal.
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