Enzymbooster - Welche Mengen?

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Bergbock
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Enzymbooster - Welche Mengen?

#1

Beitrag von Bergbock » Dienstag 27. Oktober 2020, 08:59

Hallo,

ich plane einen Versuch mit einem alternativen Dekoktionsverfahren, um mir einen zweiten Topf, zweite Heizplatte und Umschöpfen zu sparen.
Geplant ist, die Rasten bis 72 °C sukzessive anzufahren, quasi bis Jodnegativität. Danach auf Kochtemperatur hoch und dem kompletten Sud etwa 10 min kochen. Anschliessend Rührer aus, abkühlen auf < 80 °C und dann den Enzymbooster dazu um die Stärke, die beim Kochen noch freigesetzt wurde zu verzuckern.

Wenn ich von etwa 10 kg Malz in der Schüttung ausgehe, kann mir jemand in etwa sagen, wie gross der Booster ca. sein muss? Allzuviel Stärke sollte sich ja durchs Kochen eigentlich nicht mehr bilden.

Grüsse!
Frank

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Re: Enzymbooster - Welche Mengen?

#2

Beitrag von Bierjunge » Dienstag 27. Oktober 2020, 09:36

Was Du beschreibst, ist als Kesselmaischverfahren (siehe bei Narziß) bekannt. Narziß beschreibt dort einen kalten Satz (den Du "Enzymbooster" nennst) von 10% der Gesamtmenge.

Moritz

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Re: Enzymbooster - Welche Mengen?

#3

Beitrag von Bergbock » Dienstag 27. Oktober 2020, 09:39

Bierjunge hat geschrieben:
Dienstag 27. Oktober 2020, 09:36
Was Du beschreibst, ist als Kesselmaischverfahren (siehe bei Narziß) bekannt. Narziß beschreibt dort einen kalten Satz (den Du "Enzymbooster" nennst) von 10% der Gesamtmenge.

Moritz
Vielen Dank Moritz!

Frank

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Re: Enzymbooster - Welche Mengen?

#4

Beitrag von JokerPs » Dienstag 27. Oktober 2020, 09:44

Wie hast Du denn in der "zweiten Runde" die Rasten vorgesehen? Müsstest Du nicht auf Maltoserastniveau kommen um die optimale Ausbeute zu bekommen? Der Plan ist, das ohne Wasserinfusion á la Earl zu machen?

Gruss
Mike

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Re: Enzymbooster - Welche Mengen?

#5

Beitrag von Bergbock » Dienstag 27. Oktober 2020, 10:16

JokerPs hat geschrieben:
Dienstag 27. Oktober 2020, 09:44
Wie hast Du denn in der "zweiten Runde" die Rasten vorgesehen? Müsstest Du nicht auf Maltoserastniveau kommen um die optimale Ausbeute zu bekommen? Der Plan ist, das ohne Wasserinfusion á la Earl zu machen?

Gruss
Mike
Runter auf etwa 75°C, dann Enzymbooster zugeben. So viel zusätzliche Stärke kann ja nicht mehr freigesetzt werden beim Kochen, wenn man zuvor jodnegativ war.

Frank

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Re: Enzymbooster - Welche Mengen?

#6

Beitrag von Pura Vida » Mittwoch 10. Februar 2021, 19:42

Hallo Frank,
hast du in der Zwischenzeit mal auf diese Weise gemaischt? Welche Erfahrungen könntest du dabei machen? Meine Pläne für ein Märzen gehen gerade in genau diese Richtung.

Grüße, Philipp
Gnothi seauton

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