Maischefehler - kann ich das noch retten?

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schwarzwaldbrauer
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Maischefehler - kann ich das noch retten?

#1

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Dienstag 10. November 2020, 18:29

Hallo,
heute ist mir beim Maischen ein Fehler unterlaufen, so was hatte ich noch nie.

Maische für ein fränkisches Braunbier, 20l
Pilsner Malz 75%
Wiener Malz 21%
Cara Amber 3%
Cara Aroma 1%

Eingemaischt bei 59 Gr.C.
Steuerung des Inkbird war programmiert:
1. Rast 64 Gr.C., 40 Min.
2. Rast 72 Gr.C., 20 Min.

Bin dann kurz in die Wohnung gegangen, wie immer. Als ich nach max. 20 Minuten wiederkam zeigte das Thermometer 71 Gr.C., der Inkbird stand weder auf heizen noch auf kühlen. Keine Ahnung was da passiert ist.
Habe sofort 2l. kaltes Wasser zugegeben und die Temperatur wieder auf 64 Gr.C. gebracht. In der Annahme, dass die Beta-Amylase zerstört ist, habe ich 1,5 kg Pilsner Malz geschrotet und zugegeben. Dann die Rasten wie geplant durchgefahren, Inkbird arbeitete normal.
Nach dem Hopfenkochen stand ich dann vor einer Würze mit 18Gr. P.
Diese habe ich nun auf 13 Gr. C. abgekühlt und die Hälfte der Hefe (W34/70 aus frischer Ernte) zugegeben. Jetzt ist das ganze in der gesteuerten Gefriertruhe und wird sobald es 9 Gr.C. hat mit dem Rest der Hefe angestellt.

Ich vermute dass ich eine Zuckerbrühe hergestellt habe mit sehr wenig Maltose.
Meine Idee: Entweder heute noch in Nachtschicht oder morgen nochmal 20 l Würze mit langer Maltoserast machen und die auf das gärende Bier drauflassen.
Was haltet ihr davon?

Danke und Grüßle Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#2

Beitrag von mcorny76 » Dienstag 10. November 2020, 18:58

Hi Dieter,
die 1,5 KG PiMa sollten es doch gerettet haben. Ganz im Gegenteil, zuerst hoch und dann mit neuen Enzymen tief gerastet, das sollte doch eher trocken werden.
Wie lange war denn deine 2. 64er Rast?
Ich würde auf Zielstammwürze verdünnen und fertig.
Außer du willst mehr Bier herstellen, dann könntest du in der Tat einen weiteren, dünneren Sud drauflassen :Bigsmile
Prost, Michael
Gruß
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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#3

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 10. November 2020, 19:00

Moin Dieter,

Klingt doch insgesamt nicht so schlimm. Deine etwas hohe Kombirast wird den Sud nicht komplett verdorben haben. Ich würde es so lassen und allenfalls noch mal einen zweiten Sud mit korrekten Rasten zu Forschungszwecken parallel laufen lassen (nicht drauf lassen).

Viele Grüße
Volker
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#4

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Dienstag 10. November 2020, 19:07

VolT Bräu hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 19:00
Moin Dieter,

Klingt doch insgesamt nicht so schlimm. Deine etwas hohe Kombirast wird den Sud nicht komplett verdorben haben. Ich würde es so lassen und allenfalls noch mal einen zweiten Sud mit korrekten Rasten zu Forschungszwecken parallel laufen lassen (nicht drauf lassen).

Viele Grüße
Volker
Vielen Dank Volker für die schnelle Antwort.
Aber habe ich nicht durch die 71 Gr. C. am Anfang die Betaamylase zerstört und kriege Maltosezucker nur noch durch das später ergänzte neue Malz?
Grüßle Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#5

Beitrag von gulp » Dienstag 10. November 2020, 19:08

Ein trockener Doppelbock, wird sicher gut!
Die 34/70 zieht dir das schon runter.


Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#6

Beitrag von §11 » Dienstag 10. November 2020, 19:11

Ganz ehrlich? Wart es ab. Entweder es wird oder eben nicht.

Meine Erfahrung mit dem Ganzen Verschneiden und Gepansche, am Ende hat man die doppelte Menge schlechtes Bier
„porro bibitur!“
Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
Die Seite zur HBCon https://heimbrauconvention.de/
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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#7

Beitrag von Frudel » Dienstag 10. November 2020, 19:59

§11 hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 19:11
Ganz ehrlich? Wart es ab. Entweder es wird oder eben nicht.

Meine Erfahrung mit dem Ganzen Verschneiden und Gepansche, am Ende hat man die doppelte Menge schlechtes Bier
:goodpost:
Viele Menschen benutzen Informationen und Fakten wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl :
Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#8

Beitrag von emjay2812 » Dienstag 10. November 2020, 20:15

Ich braue immer um die 10-11 Liter. Mein neuer Einkochtopf hat deutlich mehr Leistung als mein altes Gerät.
Es verdampften in zwei Stunden 2 Liter Würze. Ergebnis: 9 Liter mit 16°P statt 11 Liter mit 12°P!

Einfach gären lassen. Bei mir wurde es ein guter Bock, warum auch nicht bei dir?

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#9

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Dienstag 10. November 2020, 20:25

Vielen Dank euch allen,
da mir niemand zum Verschneiden mit einem neuen Sud rät belasse ich das auch so.
Die 34/70, heute geerntet dürfte wirklich in einem top-Zustand sein.
Vielleicht habe ich jetzt ein super Bockbier gebraut das ich niemals wieder reproduzieren kann oder mein 104. Sud wäre der erste, den ich hinterher wegleeren muß.
Aufgrund eurer Kommentare denke ich die Chancen sind gut. Ich berichte später übers Ergebnis.

Grüßle Dieter

edit: Schreibfehler
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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#10

Beitrag von §11 » Dienstag 10. November 2020, 20:52

schwarzwaldbrauer hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 20:25
Vielen Dank euch allen,
da mir niemand zum Verschneiden mit einem neuen Sud rät belasse ich das auch so.
Die 34/70, heute geerntet dürfte wirklich in einem top-Zustand sein.
Vielleicht habe ich jetzt ein super Bockbier gebraut das ich niemals wieder reproduzieren kann oder mein 104. Sud wäre der erste, den ich hinterher wegleeren muß.
Aufgrund eurer Kommentare denke ich die Chancen sind gut. Ich berichte später übers Ergebnis.

Grüßle Dieter

edit: Schreibfehler
Ich weiss nicht ob dir das Trost ist, aber deine (vielleicht sogar besonnenen keine Ahnung wie panisch du in dem Moment warst :Angel ) Überlegungen kaltes Wasser zuzugeben und erneut neues Malz zuzugeben, um die Beta-Amylase wieder ins Spiel zu bringen, zeichnen für mich einen guten Brauer aus. Eben die richtige Reaktion wenn etwas aus dem Ruder läuft. Ich hab meinen ersten Sud vor mehr als 30 Jahren gemacht und nach wie vor gibt es Sude da ist der Wurm drin. Aber hier zeigt sich eben die Erfahrung.

Gruss

Jan
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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#11

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Dienstag 10. November 2020, 21:19

§11 hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 20:52
schwarzwaldbrauer hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 20:25
Vielen Dank euch allen,
da mir niemand zum Verschneiden mit einem neuen Sud rät belasse ich das auch so.
Die 34/70, heute geerntet dürfte wirklich in einem top-Zustand sein.
Vielleicht habe ich jetzt ein super Bockbier gebraut das ich niemals wieder reproduzieren kann oder mein 104. Sud wäre der erste, den ich hinterher wegleeren muß.
Aufgrund eurer Kommentare denke ich die Chancen sind gut. Ich berichte später übers Ergebnis.

Grüßle Dieter

edit: Schreibfehler
Ich weiss nicht ob dir das Trost ist, aber deine (vielleicht sogar besonnenen keine Ahnung wie panisch du in dem Moment warst :Angel ) Überlegungen kaltes Wasser zuzugeben und erneut neues Malz zuzugeben, um die Beta-Amylase wieder ins Spiel zu bringen, zeichnen für mich einen guten Brauer aus. Eben die richtige Reaktion wenn etwas aus dem Ruder läuft. Ich hab meinen ersten Sud vor mehr als 30 Jahren gemacht und nach wie vor gibt es Sude da ist der Wurm drin. Aber hier zeigt sich eben die Erfahrung.

Gruss

Jan
Komme gerade aus dem Keller wo ich nun bei 9 Gr. C. angestellt habe.
Da tut natürlich ein solcher Kommentar besonders gut!
Habe in den 3 Braujahren die ich jetzt auf dem Buckel habe das bewusste Buch von J.B. vor- und rückwärts gelesen und komme so langsam hinter die Zusammenhänge.
Kann das wirklich wärmstens empfehlen.

Grüßle in die USA und an alle hier,
Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#12

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Dienstag 10. November 2020, 21:30

Und vielen Dank allen anderen die so schnell geantwortet haben.
Hoffe der Sud ist gerettet, ich bin guter Dinge.
Grüßle aus dem Schwarzwald, Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#13

Beitrag von jbrand » Dienstag 10. November 2020, 23:06

Vielleicht noch so als Hinweis, was da überhaupt passiert jst: Die Relais der Inkbirds neigen leider bei größeren Lasten zum Verkleben. Das heißt, die Elektronik schaltet das Relais zwar ab, die Kontakte trennen aber nicht und dadurch heizt du einfach weiter auf.

Such mal hier im Forum danach, JackFrost hatte da mal was drüber geschrieben und auch wie man das Problem mit einem Schütz beheben kann.
Viele Grüße

Jens

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#14

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 10. November 2020, 23:55

§11 hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 20:52
Ich weiss nicht ob dir das Trost ist, aber deine (vielleicht sogar besonnenen keine Ahnung wie panisch du in dem Moment warst :Angel ) Überlegungen kaltes Wasser zuzugeben und erneut neues Malz zuzugeben, um die Beta-Amylase wieder ins Spiel zu bringen, zeichnen für mich einen guten Brauer aus. Eben die richtige Reaktion wenn etwas aus dem Ruder läuft. Ich hab meinen ersten Sud vor mehr als 30 Jahren gemacht und nach wie vor gibt es Sude da ist der Wurm drin. Aber hier zeigt sich eben die Erfahrung.
Das unterschreibe ich sofort. Genau so ist es :goodpost:

Wäre doch auch langweilig wenn es immer routiniert und nach Lehrbuch ablaufen würde. Das werden nur blöderweise immer die besten Biere, die man niemals wieder so hinbekommt. Ich hatte da mal nen notorischen Blausud, den ich trotz neuem Malz und erneutem Maischprogram immer noch nicht Jodnormal bekommen habe. Das Bier war ein Jahrhundertsud!! Hab ich fast komplett alleine getrunken. War ja auch Fehlerhaft, konnte ich also keinem anderen Anbieten. Man weiß ja was sich gehört.
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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#15

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Freitag 27. November 2020, 19:20

Hallo,
nun sind wir über 2 Wochen älter. Die Gärung ist ganz normal verlaufen und ich möchte morgen abfüllen. Da wir heute Nacht leicht unter 0°C kommen werden habe ich den Bottich mit dem Jungbier ins Freie gestellt zum coldcrash.
Der SEVG ist 74,8%, ergibt rechnerisch einen Alkoholgehalt des Jungbiers von 6,3%.
Da würde ich mit Zucker karbonisiert nach der Nachgärung so knapp 7% Alkohol bekommen.
Habe mit Bockbier wenig Erfahrung. Mein Bauchgefühl sagt mir: Lass es so.
Oder würde mir jemand zum Verdünnen auf weniger
Vol % raten?

Grüßle Dieter
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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#16

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Samstag 23. Januar 2021, 19:13

Und so ist es geworden:
Leicht bernsteinfarben, trockenes, nicht mastiges Bier mit errechneten 6,7% Vol.
Gut trinkbar, für einen ungewollten Sud eine nette Erweiterung des aktuellen Sortiments.
Grüßle Dieter
Dateianhänge
IMG_20210123_190235.jpg
Brau, schau wem.

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#17

Beitrag von Braufex » Samstag 23. Januar 2021, 20:12

Servus Dieter,
freut mich für Dich, dass es noch was geworden ist.
Schaut gut aus ...
Da sieht man, wie wichtig das richtige! beherzte Eingreifen ist, wenn mal was im Sudhaus schief läuft.
Und natürlich danach eine saubere Gärführung.
Alles richtig gemacht :thumbsup

Prost,
Erwin :Drink

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#18

Beitrag von HubertBräu » Samstag 23. Januar 2021, 21:18

Sieht doch top aus :thumbup Lass es Dir schmecken. Prost :Drink

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#19

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 23. Januar 2021, 22:51

Da bekommt man gleich Durst wenn man das sieht. Im kritischen Moment richtig gehandelt. Sowas belohnt der Biergott.
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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#20

Beitrag von Eowyn » Samstag 23. Januar 2021, 22:55

Das Glas ist genial.

Hab gerade den ganzen Thread gelesen und gespannt gehofft, dass am Schluß hier ein Post kommt, der sagt: All good!

Freue mich grad für dich, dass es schlussendlich ein gutes Bier geworden ist (und das Glas ist wirklich großartig!) :thumbsup
Women have been brewing beer since the days of ancient Egypt, and it was only after the Black Plague that it fell into the hands of men

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#21

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Samstag 23. Januar 2021, 23:01

Vielen Dank für die sympathischen Kommentare!
Und es ist wirklich gut geworden,
Grüßle Dieter
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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#22

Beitrag von riegelbrau » Sonntag 24. Januar 2021, 01:21

Ich hatte nun auch meinen ersten Blausud. Das Rührwerk war ausgefallen und manuell war ich wohl nicht ausreichend konzentriert. Ausgerechnet bei diesem Sud fiel mir erst beim Läutern ein, dass ich keine Jodprobe gemacht hatte. Als ich sie nachgeholt habe, war sie tiefblau bis schwarz. Etwa 300 g neues PiMa und erneute Kombirast haben den Sud gerettet. Heute habe ich probiert und das Böhmische Pilsener schmeckt wunderbar

Freut mich, dass es bei dir auch geklappt hat!

Gruß Christoph

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Re: Maischefehler - kann ich das noch retten?

#23

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Sonntag 24. Januar 2021, 11:52

riegelbrau hat geschrieben:
Sonntag 24. Januar 2021, 01:21
Etwa 300 g neues PiMa und erneute Kombirast haben den Sud gerettet. Heute habe ich probiert und das Böhmische Pilsener schmeckt wunderbar
Gleiche Vorgehensweise wie bei mir damals auch. Dann wird die Beta-Amylase nochmal aktiv. Wichtig in solchen Situationen ist dass man erst Mal ruhig bleibt, überlegt und dann die Zeit für so eine Ehrenrunde investiert.
Grüßle Dieter
Brau, schau wem.

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