Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

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Alt-Phex
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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#51

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 29. August 2017, 22:06

Du solltest vieleicht mal deinen Läutervorgang optimieren, wenn ich schon "Stoff" und "Siebfilter" lese kann ich mir das gepansche bildlich vorstellen. Aber selbst beim brauen mit einem Malzsack (BIAB) bekomme ich kein Malzmehl in die Flasche. Irgendwas läuft da bei dir richtig schief. Anstatt an den Symptomen rum zu doktern, wäre eine Ursachenanalyse und entsprechende Anpassung deines Brauvorgangs ganz bestimmt die bessere Alternative.

Vieleicht verstehe ich dich aber auch nur falsch, deutsch scheint nicht deine Muttersprache zu sein, richtig ?
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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#52

Beitrag von anti panik » Dienstag 29. August 2017, 22:23

Ich habe ja den kompletten Prozess optimiert und will nicht um Ablautern extra Zeit zu kümmern.
Und mein Prozess stimmt jetzt, ausgehend davon ausser EVG alles stimmt.

Jetzt muss ich meine Mühle noch ein bisschen anpassen.

BIAB wollte ich bewusst nicht anwenden und werde nicht, da EVG dadurch niedriger herauskommt.??
BIAB ist für Leute, die die einfachste Möglichkeiten haben, oder?

P.S.
Ich habe nur 3 Monate Erfahrung, jedoch bin ich neugierig.

P.S. bitte bleibe an der Sache und nicht um meine Persönlichkeit und meine Muttersprache.

Herzlichen Dank!

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Alt-Phex
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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#53

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 29. August 2017, 22:54

Wir reden aneinander vorbei, das hat keinen Sinn. Ich verstehe dich nicht und du mich anscheinend auch nicht. Daher auch meine Frage nach deiner Muttersprache, Deutsch kann es ja nicht sein. Ich wollte dir eigentlich helfen, was bei Sprachproblemen halt schwierig wird. Egal. Bier wirds immer.
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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#54

Beitrag von anti panik » Dienstag 29. August 2017, 22:56

Ich hab dir aber 100 % verstanden.

Danke nochmals. Prost. :Drink

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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#55

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 30. August 2017, 00:02

Irgendwie macht das alles wenig Sinn oder bin ich der einzige der das nicht versteht ?

LG
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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#56

Beitrag von M0ps » Mittwoch 30. August 2017, 00:10

Das der EVG etwas mit dem Läuterverfahren zu tun haben soll wäre mir jedenfalls komplett neu. :Waa

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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#57

Beitrag von olibaer » Mittwoch 30. August 2017, 06:54

M0ps hat geschrieben:
Mittwoch 30. August 2017, 00:10
Das der EVG etwas mit dem Läuterverfahren zu tun haben soll wäre mir jedenfalls komplett neu. :Waa
Ein alter Hut.
Trübes abläutern kann bedeuten, dass auch Stärkepartikel in die Pfanne eingetragen werden(Stärke, Mehl, Feinstgriese), deren Aufschluss dann beim Kochen ohne Beisein von Amylasen erfolgt.
Die Folge : Extrakt wirklich hoch, EVG runter .


Gruss
Oli
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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#58

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 30. August 2017, 07:13

anti panik hat geschrieben:
Dienstag 29. August 2017, 21:10
...
Bei zu fein geschroteten Malz (Rollenabstand 0.1-0.2 mm) hatte ich auch Schwierigkeiten beim Ablautern.
...
Naechster Versuch:
Dann habe ich meine Mühle auf Grobe (ca. 0.5 mm) eingestellt und naechste Arbeit vom Anfang an...
Ist das eventuell ein Schreibfehler? 0,1-0,2, 0,5 mm?
Normal sind doch Walzenabstände über 1,00 mm. Meine Mattmill zb läuft mit 1,2 mm.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#59

Beitrag von anti panik » Mittwoch 30. August 2017, 21:22

DerDallmann hat geschrieben:
Mittwoch 30. August 2017, 07:13
anti panik hat geschrieben:
Dienstag 29. August 2017, 21:10
...
Bei zu fein geschroteten Malz (Rollenabstand 0.1-0.2 mm) hatte ich auch Schwierigkeiten beim Ablautern.
...
Naechster Versuch:
Dann habe ich meine Mühle auf Grobe (ca. 0.5 mm) eingestellt und naechste Arbeit vom Anfang an...
Ist das eventuell ein Schreibfehler? 0,1-0,2, 0,5 mm?
Normal sind doch Walzenabstände über 1,00 mm. Meine Mattmill zb läuft mit 1,2 mm.
Nee..es ist kein Schreibfehler.;

In der Benutzeranleitung der Mühle wurde 0,8 mm empfohlen, was eigentlich die Dicke von Kreditkarte oder aehnliche Plastikkarte entspricht.
Jedoch bin ich deutlich auf kleinere Abstand eingestellt bis die Rollen fast zur Berührung kommen.!
Und da Abstand enspricht fast die Dicke von dickes Papier oder Visitenkarte.

Dadurch -wie bereits erwaehnt-habe ich ernsthafte Probleme beim Lauter-Vorgang und auch bei meinen Flaschen die Überschaemunsprobleme bekommen.

İch muss eine Fühlerlehre mit Genauigkeit von 0,05 mm kaufen,
um genau auf 0,3-0,4 mm oder in diesem Bereich zu kommen.:

https://www.obi.de/pruefwerkzeuge-messw ... /p/5206503

EDIT: Durch zu feine Enstellung der Mühle, ich konnte mich jetzt erinnern, dass Verschrotungsvorgang von 5 kg Malz ( MüMa+WiMa) mehr als 30 Min. gedauert hat.
Zuletzt geändert von anti panik am Mittwoch 30. August 2017, 22:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#60

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 30. August 2017, 22:33

Du hast also Deine (sowieso schon sehr fein schrotende) Mühle mit Absicht so eingestellt, dass nur noch Mehl rauskommt.
Warum? Was war an der vom Hersteller empfohlenen Einstellung schlechter als jetzt?
Und was willst Du uns damit sagen bzw. fragen?
Dass das zur Läuterkatastrophe führt, hast Du ja selber rausgefunden.
Sorry, ich versteh's nicht.
anti panik hat geschrieben:
Dienstag 29. August 2017, 22:23
Ich habe ja den kompletten Prozess optimiert und will nicht um Ablautern extra Zeit zu kümmern.
Und mein Prozess stimmt jetzt, ausgehend davon ausser EVG alles stimmt.
Nein, optimiert hast Du eben nichts, und nein, er stimmt eben nicht. Wie Du ja im selben Satz auch feststellst.
anti panik hat geschrieben:
Dienstag 29. August 2017, 22:23
Schrottvorgang
Ja, das ist in dem Fall wohl wirklich das richtige Wort.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#61

Beitrag von Lasso » Donnerstag 31. August 2017, 11:16

Ich glaube kaum, dass da Mehl am Boden deiner Flaschen ist sondern wohl eher Hefe...
Und bei dem allgemeinen Eindruck (Vorgehensweise) der sich mir hier ergibt glaube ich eher, dass die Ursache bei der Karbonisierung zu suchen ist.
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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#62

Beitrag von heizungsrohr » Donnerstag 31. August 2017, 12:02

Mit welcher Methode genau wird denn geläutert? Ohne diese Information ist jede weitere Diskussion sinnlos.

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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#63

Beitrag von anti panik » Donnerstag 31. August 2017, 21:36

Hallo an alle herzlich,

Ich bin z.Z. im Urlaub, deshalb möchte die Fragen mit Fakten erst naechste Woche beantworten.(optimale Mühleneinstellung und mein Laeuter-Vorgang)

Hinweis: Ich habe normale Küchen-Sieb zum Laeutern genommen.

İch lese gerade das Buch "Hausbrauer-Rezeptesammlung-premierte Biere der Haus- und Hobbybrauertage"
Und dort habe ich erfahren, dass sogenannte Spelzen-Schicht am Sieb waehrend des Laeuterns nicht entnommen werden soll, um gutes Ergebnis zu bekommen.
Einer von meiner Fehler war dies.

Noch eine Ergaenzung aus dem Buch:
Beim Schroten sollen die Spelzen des Korns nicht zerkleinert werden.

Na ja ich bin ja Hobby-Brauer und lerne von meiner Fehlern.

Ich tue was und lerne damit neues.
Bis demnaechst. :Smile

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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#64

Beitrag von heizungsrohr » Donnerstag 31. August 2017, 22:08

Lies dich am besten noch mal genauer in typische Läuterverfahren im Hobbybrauermaßstab ein. Ein guter Einstieg wäre der Wiki-Artikel: wiki/doku.php/laeuterboden

anti panik
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Re: Einfluss von Schrotqualität und Rasten auf Endvergärungsgrad

#65

Beitrag von anti panik » Dienstag 3. Oktober 2017, 20:16

heizungsrohr hat geschrieben:
Donnerstag 31. August 2017, 22:08
Lies dich am besten noch mal genauer in typische Läuterverfahren im Hobbybrauermaßstab ein. Ein guter Einstieg wäre der Wiki-Artikel: wiki/doku.php/laeuterboden
Hallo zusammen,

Danke für sehr nützliche Link.

Ich habe inzwischen folgendes gemacht:
Mühle: Rollenabstand auf 0,7 mm eingestellt. Die Einstellung mit Fühlerlehre bestätigt.
(Laut Benutzeranleitung von Mühle soll 0,76 mm sein)

Abläuter-Vorgang:
-Aus Edelstahl grosse Netz-Sieb mit 30 cm Durchmesser gekauft.
-BIAB Sack gekauft.

Abläutern mit Fermenter gemacht.
Unter der Netz-Sieb den BIAB Sack angehängt und die beide auf Fermenter gestellt.
So, was gröbes wird durch Netz-Sieb und gleich hinterher feineres darunter mit BIAB sack abgeläutert.
Maische von 6 kg Malz und 18 L Wasser in der Summe ca.25 L Würze wird in 30 Min. abgeläutert.

Ergebnis:
Nach dem Gären und Abfüllen habe ich bisher ca. 2,5-3 L Schlamm von 23 L am Boden übrig gehabt.
Und nach obigen Verbesserungen die Schlammenge war knapp 1 L.
Die Hälfte der Flaschen sind bereits schön ausprobiert :Bigsmile. :Drink

Und keine Probleme mehr.

Letztendlich Hauptsache war für mich die Schlammenge entscheidend. Jetzt scheint mir es optimal zu sein, da es mit Kit-Brauen ähnliches herauskommt. :thumbup

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