Treber und jetzt wohin?

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Johnny H
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Re: Treber und jetzt wohin?

#101

Beitrag von Johnny H » Samstag 11. Februar 2017, 11:31

christianf hat geschrieben:Ich finde es nicht schön, wenn Diskussionen unverständlich werden, weil ein Teilnehmer seine Beiträge später bis zur Unkenntlichkeit verändert. Ich meine, geschrieben ist geschrieben, nach 30 oder 60 Minuten (für kleinere Korrekturen) sollte es nicht mehr möglich sein, eigene Beiträge zu verändern. In anderen Foren funktionert das auch sehr gut.

Edit: Das ist ein Vorschlag an die Moderation, die Foreneinstellungen entsprechend zu ändern.
Und da kommt gleich mein Gegenvorschlag an die Moderation: bitte diesbezüglich nicht noch mehr ändern! Da habe ich anderer Stelle schon lang und breit argumentiert (Link).
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Hagen
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Re: Treber und jetzt wohin?

#102

Beitrag von Hagen » Samstag 11. Februar 2017, 14:03

Ich weiß überhaupt nicht, warum das Thema hier so emotional geführt wird?

@Cyme: Leider hast du nur irgendwelche infoflyer gelinkt, die mutmaßlich die bundesweite(?) bzw. regionale(?) Rechtslage wiederspiegeln. Allein in einem Flyer war kurz angemerkt, dass sich das Verbot auch auf eigene Waldflächen bezieht. Hätte wirklich gerne die diesen Aussagen zugrunde liegenden Normen. Sehr schade, dass du, warum auch immer, deine Beiträge gelöscht hast. Keine Ahnung, ob dadurch die substantiellen inhaltlichen Aussagen verändert worden sind?

Auf jeden Fall ist es kein Straftatbestand, man macht sich also nicht strafbar, sondern eine OWi. Ändert aber nichts an einem mutmaßlichen Verbot.

Des weiteren stellt sich die Frage, ob die aufgeforstete Fläche durch Königsfeld bereits die Rechtsqualität eines "Waldes"erlangt hat, und somit taugliches Rechtsobjekt der mutmaßlich einschlägigen Normen geworden ist. Ich meine, das hängt vom Bestand und vor allem der Größe der Bäume ab?

Ändert zwar nichts an einem mutmaßlichen Verbot als solchem, macht konkret aber schon einen Unterschied hinsichtlich der potentiellen Gefahren, ob ich täglich ein Tonne Treber im Wald abschütte oder alle paar Wochen mal ein paar Kilo verteile. Die Gefahren der Zufütterung durch Treber für (Rot-)Wild solltest du aber trotzdem mal klären.
Ansonsten muss jeder selbst entscheiden, ob er mit der mutmaßlichen Illegalität leben kann oder will.
Besten Gruß

Hagen

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Re: Treber und jetzt wohin?

#103

Beitrag von cyme » Samstag 11. Februar 2017, 16:40

:Greets
Zuletzt geändert von cyme am Sonntag 12. Februar 2017, 00:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#104

Beitrag von afri » Samstag 11. Februar 2017, 22:54

Vielleicht können alle jetzt mal wieder etwas herunterkommen. Hallo, geht's noch? Hier kippt jemand ein paar Pfund ausgelaugte Treber auf etliche Quadratmeter des eigenen Waldes und schon schreien einige wegen "Vergiftung von Umwelt und Boden"??

Leute, überdenkt doch vielleicht mal eure Ansichten; aus den Trebern habt ihr die Würze gezogen, welche eure Hefe zu Bier macht, das ihr hoffentlich mit Genuss trinkt. Und diese Treber sind jetzt Umweltgift?
Achim (beinahe fassungslos angesichts teilweise kruder Aussagen hier seiend)
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Re: Treber und jetzt wohin?

#105

Beitrag von koenigsfeld » Samstag 11. Februar 2017, 23:04

Danke Achim !

GLG
Jürgen
Ich braue nur mit Roggen.
Warum ?
Weil ichs kann...und weils mir schmeckt !



Höflichkeit ist oberstes Gebot - denn dadurch offenbart man seine Kinderstube :Greets

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Re: Treber und jetzt wohin?

#106

Beitrag von danieldee » Sonntag 12. Februar 2017, 08:59

Hallo, wir haben hühner. Die gehen immer voll ab wenn sie mich schon von weitem sehen mit der schubkarre.
Gruss daniel
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
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Re: Treber und jetzt wohin?

#107

Beitrag von philipp » Sonntag 12. Februar 2017, 09:46

afri hat geschrieben:Vielleicht können alle jetzt mal wieder etwas herunterkommen. Hallo, geht's noch? Hier kippt jemand ein paar Pfund ausgelaugte Treber auf etliche Quadratmeter des eigenen Waldes und schon schreien einige wegen "Vergiftung von Umwelt und Boden"??
Das Problem ist echt nicht der eigene Wald.

Mein Elternhaus besitzt einen Wald, an den ein P+R-Parkplatz angrenzt. 200m weiter ist ein Wertstoffhof, bei dem einige Bürger einiger Gemeinden gratis gewisse Dinge abgeben dürfen, einige andere zahlen müssen. Ich sage euch, das ist teilweise eine Katastrophe. Da entsorgen die Leute dann den Grünschnitt in unserem Wald, für den sie beim Hof hätten zahlen müssen. An sich kein Problem, wenn man da nicht noch die großen blauen Plastikmüllsäcke drum lassen würde :Mad2 .

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn mein Vater da jemanden erwischen würde, der eine Substanz da großflächig im Wald verteilt hätte, gäbe es sicherlich eine Anzeige. Und ich denke, auch andere Waldbesitzer und Jagdpächter sehen das mittlerweile ähnlich streng. Zumal es genug Verrückte gibt, die versuchen, die Jagd zu sabotieren oder Tiere zu vergiften, die sie nicht mögen.


Bevor ihr mit dem Treber in irgendeinen Wald fahrt: Tut euch den Gefallen, kippt den in die Biomülltonne. Da kommt das Zeug zum Kompostwerk und wird sinnvoll weiter verwendet. Ich verstehe gar nicht, wo da das Problem ist?
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#108

Beitrag von oliver0904 » Sonntag 12. Februar 2017, 12:39

philipp hat geschrieben:

Bevor ihr mit dem Treber in irgendeinen Wald fahrt: Tut euch den Gefallen, kippt den in die Biomülltonne. Da kommt das Zeug zum Kompostwerk und wird sinnvoll weiter verwendet. Ich verstehe gar nicht, wo da das Problem ist?

Genau so mache ich das auch. Da war beim lezten mal die Biotonne halb voll mit Treber. Durch die niedriegen Temperaturen ist das Zeug in der Tonne gefrohren und ist beim Abholen unten drin hängen geblieben :Ahh
Alkohol ist keine Lösung sondern ein Destillat

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Re: Treber und jetzt wohin?

#109

Beitrag von Ladeberger » Sonntag 12. Februar 2017, 12:56

Um das zu verhindern reicht es in der Regel schon, den Boden mit etwas zerknülltem Zeitungspapier auszulegen. Oder man packt den Treber gleich in einen Papiersack.

Gruß
Andy

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Re: Treber und jetzt wohin?

#110

Beitrag von Mauee » Donnerstag 1. Februar 2018, 06:42

BRVanfaenger hat geschrieben:
Samstag 4. Juli 2015, 12:57
Alt-Phex hat geschrieben: Man kann den Treber auch einfrieren. Allerdings habe ich inzwischen mehrere Kilo davon im Gefrierfach.
Soviel Treberbrot werde ich niemals backen. Hab schon überlegt das ganze Zeugs direkt im Läuterbottich
aufzutauen und mal zu gucken was da noch an Extrakt rauskommt...
:redhead 3-4 brix, geht super zum Hefe anstellen.......

:Drink Björn
3-4 brix auf wieviel Liter?
Vielleicht könnte man mit dem Extraktwasser eine Art Treber-Honigwein machen? :Grübel

Zum Beispiel:
6 L Extraktwasser
3 kg Honig
Säure anpassen mit Milch- und Zitronensäure
Weinhefe (z. B. Portwein -> kräftig würziges Aroma)
Am Ende mit 500g Zucker oder Honig nachzuckern.

Ob man aber 6 L Wasser mit Extrakt da noch herausbekommt ist die Frage (oben)...
Ich werde das mal ausprobieren.. ich glaube aber eigentlich weniger (falls das klappt), dass man hier irgendeinen Unterschied schmecken wird zu Honigwein mit normalem Wasser. Das Problem bleibt aber. -> Man hat den ausgewaschenen Treber ja immernoch :D

lg

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Re: Treber und jetzt wohin?

#111

Beitrag von schuessm » Donnerstag 1. Februar 2018, 11:52

Ich bin dazu übergegangen nach einem Brautag 2kg Treber als Brot, wir kaufen kaum noch welches, zu verarbeiten. Habe mir dafür Kastenformen gekauft, für 2 Euro das Stück beim Discounter, es sind nicht die ganz großen und nicht die kleinen sondern eine Zwischengröße. Dann mache ich immer verschiedene Sorten, mal mit Kümmel, Sesam, Kürbiskern, Walnüssen und was einem so einfällt. Ich mache immer eine doppelte Rezeptmenge, d.h 500g Treber 1kg Mehl zwei Hefe, ein Bier, das ergibt drei Brote mit diesen Formen, heißt bei zwei Kilo Treber erhalte ich 12 Brote, die werden eingefroren oder auch mal als Mitbringsel zu Freunden mitgenommen. Manchmal verschenke ich auch den Treber an Freunde damit sie sich das Brot selber backen. Und wenn eben nichts mehr geht kommt der Treber zum Landwirt um die Ecke. Evtl. nehmen ihn Förster oder Tierparks auch für die Wildtierfütterung, müsste man mal erfragen. Und als Stadtmensch bleibt einem wohl nichts anderes als die Mülltonne oder aufs Land zum Landwirt zu fahren :-)

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Re: Treber und jetzt wohin?

#112

Beitrag von Ursus007 » Donnerstag 1. Februar 2018, 13:30

Ich hab neulich einen Gockel damit gefüllt.

Nein, beruhigt Euch! Kein lebendes Huhn gestopft (wie Gänse irgendwann mal in Frankreich), sondern ein gekauftes Bio-Hühnchen mit einem Gemisch aus Treber, angebratenen Gemüsen, Kräutern und Gewürzen gefüllt und dann im Ofen gebacken.

Naja, mehrere Kilo bekommt man damit auch nicht weg (vielleicht mit einer ganzen Pute), aber es reduziert die sonst zu entsorgende Menge.

Ansonsten Brot, Panade für Fleisch, Fisch, Zutat für Veggie-Bratlinge ... ist alles schon mal genannt worden, wenns zum Thema Küche kommt.

Ursus
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Re: Treber und jetzt wohin?

#113

Beitrag von hyper472 » Donnerstag 1. Februar 2018, 13:43

schuessm hat geschrieben:
Donnerstag 1. Februar 2018, 11:52
Und als Stadtmensch bleibt einem wohl nichts anderes als die Mülltonne oder aufs Land zum Landwirt zu fahren :-)
Ich habe zum Glück einen Jäger, der das Zeug bei mir abholt. Ich würde sonst inserieren „Treber zum Anfüttern kostenlos abzugeben“. Dann fährt ihn der Jäger für Dich raus.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Treber und jetzt wohin?

#114

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 1. Februar 2018, 13:44

Erfolgreich hab ich damit bisher auch nur Brot gebacken. Erfolglos hab ich versucht ihn in einem Broccoli-Sahne-Treber-Auflauf zu verarbeiten. Man war das widerlich, lag definitiv am Treber und den Spelzen. Don't try this at home.

Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Treber und jetzt wohin?

#115

Beitrag von Boludo » Donnerstag 1. Februar 2018, 13:53


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Re: Treber und jetzt wohin?

#116

Beitrag von Mauee » Donnerstag 1. Februar 2018, 14:50

chaos-black hat geschrieben:
Donnerstag 1. Februar 2018, 13:44
Erfolgreich hab ich damit bisher auch nur Brot gebacken. Erfolglos hab ich versucht ihn in einem Broccoli-Sahne-Treber-Auflauf zu verarbeiten. Man war das widerlich, lag definitiv am Treber und den Spelzen. Don't try this at home.

Beste Grüße,
Alex
Aber Brokkoli-Cremesuppe klappt damit super!

Ich verfüttere jetzt einen Teil Treber an meine Futterinsekten. Mal schauen wieviel die schaffen wegzuputzen. :Grübel

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Re: Treber und jetzt wohin?

#117

Beitrag von Ursus007 » Donnerstag 1. Februar 2018, 15:31

chaos-black hat geschrieben:
Donnerstag 1. Februar 2018, 13:44
... lag definitiv am Treber und den Spelzen. Don't try this at home.
Doch doch, try this! :Greets

Man sollte den Treber nur vorher kurz pürieren. Ansonsten isses tatsächlich etwas unangenehm mit den Spelzen. Und der Treber muss frisch sein. Das Zeug fängt schnell an zu schimmeln, einen Tag in der Wärme und ich würde es nicht mehr als Nahrungsmittelzutat nehmen.

Und (je nach dem, was rauskommen soll) nur als untergeordnete Beigabe und nicht 80%-Hauptbestandteil.

Ursus
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Re: Treber und jetzt wohin?

#118

Beitrag von Ladeberger » Donnerstag 1. Februar 2018, 16:37

Was genau bringt das nochmal, diesen geschmacklosen, vitamin- und mineralstoffarmen Cellulose-Abfall zu verkochen/verbacken?

Gruß
Andy

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Re: Treber und jetzt wohin?

#119

Beitrag von Boludo » Donnerstag 1. Februar 2018, 16:43

Ballaststoffe, die den Darm durchputzen? Ich bin auch kein großer Treberbrot Fan.
Wer die Spelzen nicht mag, sollte übrigens mehr Wit brauen oder am besten gleich ein Grätzer. :Greets

Stefan

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Re: Treber und jetzt wohin?

#120

Beitrag von Ladeberger » Donnerstag 1. Februar 2018, 17:17

Dafür wäre meine Empfehlung Vollkornroggen & Co. zu verbacken. Wesentlich schmackhafter und gesünder. Man schaue hier, super Mühle: http://www.adler-muehle.de/

Gruß
Andy

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Re: Treber und jetzt wohin?

#121

Beitrag von Braufuzi » Donnerstag 1. Februar 2018, 17:51

Entweder machst du daraus ein feines Brot oder vielleicht kennst du einen Landwirt der Schweine hat ,die sind ganz Narrisch drauf. :thumbup :thumbup
Der kluge Mensch,so glaube mir,
der braut und trinkt
sein eigenes Bier!
:Drink

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Re: Treber und jetzt wohin?

#122

Beitrag von KCSteevo » Donnerstag 1. Februar 2018, 18:07

Also ich mach immer Eier aus dem Treber...

Naja jedenfalls geb ichs den Bekannten für die Hühner und bekomm n paar Eier dafür. Brot hab ich bisher noch nicht gemacht. War mir immer zu aufwändig aber wird beim nächsten Sud getestet
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
:Drink

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Re: Treber und jetzt wohin?

#123

Beitrag von BierBauer » Donnerstag 1. Februar 2018, 19:32

Boludo hat geschrieben:
Donnerstag 1. Februar 2018, 16:43
Ballaststoffe, die den Darm durchputzen? Ich bin auch kein großer Treberbrot Fan.
Wer die Spelzen nicht mag, sollte übrigens mehr Wit brauen oder am besten gleich ein Grätzer. :Greets

Stefan
Naja, dafür biste beim Grätzer aufgrund des Läuterns stark Suizid gefährdet. Dann lieber Spelzen fressen :Bigsmile

Aber selbst als Treberschnitzel find ich Spelzen grenzwertig.
Viele Grüße,
Stefan

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Re: Treber und jetzt wohin?

#124

Beitrag von D00m1n0 » Donnerstag 1. Februar 2018, 20:34

Man kann auch Müsli daraus machen. Gerade wenn man dunklere Caramalze verwendet, taugt das sogar noch was. Je schlechter die SHA, desto besser in dem Fall ;-)

Vorgehen: im Backofen / Dörrapparat trocknen und mit allem möglichen an Flocken, Nüssen und was sonst so passt mischen.

Dann Honig in Wasser lösen, mit dem Trockenen Müsli mischen und das ganze wieder im Backofen trocknen. Ins honigwasser kann man auch weitere Leckereien wie dunkle Schokolade geben...

Zum Schluss noch trockenfrückte dazu und fertig ist der Monatsvorrat an Frühstück.

Edit: hab sogar ein nichtssagendes Foto gefunden
Dateianhänge
221C66A2-C893-4EE4-AE6D-144FA11377D2.jpeg

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Re: Treber und jetzt wohin?

#125

Beitrag von hkpdererste » Freitag 2. Februar 2018, 00:26

Warum man mit aller gewalt das bereits verwendete Malz weiterverwursten muss erschließt sich mir absolut nicht, zumal da ja auch gewaltige Vermögenswerte von ca. 1€ pro kg dahinter stehen. Macht doch Panade/Brot/Müsli mit frischem Malz, dann ist da sogar noch Geschmack drin und den Treber, falls vorhanden, als Viehfutter verwenden oder eben über die Biotonne in die Biogasanlage dann ist der schon sinnvoll verwertet.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#126

Beitrag von Tozzi » Freitag 2. Februar 2018, 01:53

Bei mir kommt das Zeugs inzwischen in die Biotonne (nachdem mein Komposthaufen längst übervoll ist).
Die Stadt München macht da prima Blumenerde draus, kann man im Wertstoffhof kaufen.
Das finde ich mal ein sinnvolles Projekt.

Auf meine alten Tage lege ich mir dann vielleicht ein paar Hühner zu aber bis dahin muss das so reichen.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Treber und jetzt wohin?

#127

Beitrag von D00m1n0 » Freitag 2. Februar 2018, 06:32

@hkpderwrste:
Das schöne ist, es MUSS sich dir garnicht erschließen!
Glücklicherweise kann hier jeder machen was ihm gefällt.

@Tozzi:
Das ist auch ne feine Sache, ich frage mich gerade nur, ob ich das fair fände, Müllgebühr zu bezahlen und dann nochmal dafür zu bezahlen meinen „Müll“ wieder abzuholen. Oder ist die Erde wenigstens so günstig dass ich einen Vorteil gegenüber anderen Händlern hab? Dann wäre das durchaus ne schöne Geschichte!

Mein Treber der nicht zu Brot oder Müsli wird auch ans Vieh verfüttert, dafür gibt’s dann frische leckere Wurst, Speck und Fleisch aus eigener Produktion von Aufzucht bis Verarbeitung. Oder es Yvonne als Dünger auf den heimischen Gemüsegarten. Ich finde solche Kreusläufe toll und bin immer froh, wenn ich daran mitwirken kann.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#128

Beitrag von Sura » Freitag 2. Februar 2018, 10:27

Meiner kommt auch in die Biotonne. Ich habe an Broten, Keksen, Pizzaboden usw. alles durch. Meistens wirds nichtmal was, und wenn dann bekomme ich das zwar runter, der Rest der Familie überhaupt garnicht.
Das einzige was mir wirklich mal geschmeckt hat, war ein Knäckebrot, was ich allerdings nicht selbst gebacken hatte.

@D00m1n0:
Die Biotonne gibts zu den Restmülltonnen umsonst dazu. Und die Blumenerde kann man zumindest in Lübeck auch umsonst abholen. :Greets
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Treber und jetzt wohin?

#129

Beitrag von Ursus007 » Freitag 2. Februar 2018, 11:51

Tozzi hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2018, 01:53
Die Stadt München macht da prima Blumenerde draus, kann man im Wertstoffhof kaufen.
Das finde ich mal ein sinnvolles Projekt.
D'accord!

Ich verstreu das Zeug, was ich nicht verbacke/-brate/-koche/-füttere auch breitwürfig im Garten unter den Büschen, auf den Gemüsebeeten und in den Tomatenkübeln (gut gemischt mit der Erde). Ist sozusagen die Hobbyvariante des Erde machens. ;-)

Aber stimmt auch: Statt Treber kann man auch diverse Malze verbacken, Caras sind da immer ein prima Geschmacksgeber.

Ursus
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Re: Treber und jetzt wohin?

#130

Beitrag von Boludo » Freitag 2. Februar 2018, 14:14

Stinkt der verteilte Treber im Garten nicht entsetzlich?
Mich hat mal die Vermieterin gefragt, ob ich ein Katzenklo im Kompost entsorgt habe. Gammelnder Treber ist echt übel.

Stefan, der gar keine Katze hat

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Re: Treber und jetzt wohin?

#131

Beitrag von Ursus007 » Freitag 2. Februar 2018, 19:37

Nöö, weil ich es breitwürfig mache. Da können die Bröckerl einzeln trocknen und zerfallen mit der Zeit. Man darf natürlich keine feuchten, nicht trocknenden Haufen (also den ganzen Eimer in den Komposter kippen) hinterlassen, dann gammelt und stinkt es.

Ursus, auch katzenlos
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Re: Treber und jetzt wohin?

#132

Beitrag von Bierokrat » Freitag 2. Februar 2018, 20:23

Boludo hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2018, 14:14
Stinkt der verteilte Treber im Garten nicht entsetzlich?
Mich hat mal die Vermieterin gefragt, ob ich ein Katzenklo im Kompost entsorgt habe. Gammelnder Treber ist echt übel.

Stefan, der gar keine Katze hat
Don't do These at home!
Örgs. :thumbdown

Der Treber aus ca 12kg Schüttung hat da gut ausgeduftet.
Erst hatte ich noch in Verdacht, dass bei den Nachbarn ein Gaul oder ein Elefant im Garten verreckt ist, aber musste dann doch feststellen, dass der Gstank vom eigenen Komposthaufen kommt.
Im Umkreis von 10 Metern war da kein Aufenthalt mehr möglich ohne mit der vollständigen ABC-Schutzausrüstung von Y-Reisen ausgestattet zu sein. :redhead
Wurde erst erträglich, als ich den Schmodder untergehoben habe. Ruhe er in Frieden.

Den Treber als Trebermüsli aufm Ofen zu trocknen ist leider auch gescheitert.
Selbst dünn ausgebreitet hat er am dritten Tag ein Düftchen angenommen... Da muss wohl Stefans Katze auch bei mir vorbei gesehen haben. :P
Prost!

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Re: Treber und jetzt wohin?

#133

Beitrag von Braufuzi » Freitag 2. Februar 2018, 22:19

Brot habe ich auch schon daraus gemacht,aber soviel Brot kann ich alleine gar nicht essen und deshalb kommt der Treber auch bei mir auf den Kompost.
Der kluge Mensch,so glaube mir,
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Re: Treber und jetzt wohin?

#134

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 2. Februar 2018, 22:23

Brot und Pizza backe ich auch gelegentlich aus dem Treber. Sonst geht er immer in die Biotonne. Selbst die Ponyhöfe in der Umgebung wollen ihn nicht. Egal, dann wird er eben zu Biogas :-).
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Treber und jetzt wohin?

#135

Beitrag von afri » Samstag 3. Februar 2018, 00:08

Boludo hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2018, 14:14
Stinkt der verteilte Treber im Garten nicht entsetzlich?
Tut er. Im Winter ist das für mich kein Problem, da bin ich nicht im Garten. Im Sommer ist es auch kein Problem, wenn man ihn denn flächig ausbringt, denn dann gammelt er nicht so leicht und riecht auch nicht (weil er schnell trocknet).
Achim
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Re: Treber und jetzt wohin?

#136

Beitrag von grüner Drache » Samstag 3. Februar 2018, 08:38

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Freitag 2. Februar 2018, 22:23
Brot und Pizza backe ich auch gelegentlich aus dem Treber. Sonst geht er immer in die Biotonne. Selbst die Ponyhöfe in der Umgebung wollen ihn nicht. Egal, dann wird er eben zu Biogas :-).
Hallo!

Nä, Pferde, Ponys, Esel, Schafe, Ziegen, Lamas und Alpaka machen zu kompliziertes Kaka ...

Aber Biogas, das könnte was werden, kombiniert mit nem Biomeiler am Treibhaus.
Mit dem Biogas könnte man dann die Pfannen befeuern und mit dem Biomeiler das Treibhaus beheizen.
Das wären alles so Träumerreien für die abbruchteifen Gebäude im neuen Garten ....
Wann hab ich endlich Zeit dafür :Grübel
Den Treber an die Hühner zu verfüttern ist immer noch am praktikabelsten, gibt's hier aufm Land immer Abnehmer...
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Ciao,Alex!
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Re: Treber und jetzt wohin?

#137

Beitrag von M79576 » Samstag 3. Februar 2018, 15:23

Hallo
mit Treber und Kompost habe ich schlechte Erfahrungen. Bei tieferen Temperaturen schimmelt der. Ausserdem hat der Treber Ratten angelockt, die den Kompost als Nest ganz toll fanden Da mussten dann drakonische Erziehungsmaßnahmen her, um die Viecher loszuwerden und ich habe die Komposter auf Betonplatten stellen dürfen, damit sich das Pelzgetier nicht mehr reinwühlt. Und das alles, um ein paar Kilo Treber 'umweltfreundlich' zu entsorgen? Nicht mehr!
Gibt schlimmere Dinge als Treber, die als Müll verbrannt werden.

Gruss, Michael K.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#138

Beitrag von hkpdererste » Samstag 3. Februar 2018, 22:36

Leute... Biomüll in die Biotonne. Das ist die umweltfreundliche Entsorgungsmethode. Wenn ihr Ressourcen sparen wollt dann gibt es 1000 andere gute Stellschrauben, die hier war's echt nixht.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#139

Beitrag von Boludo » Sonntag 4. Februar 2018, 08:16

Den Treber mit viel Strom im Backofen zu Brot machen ist jedenfalls weniger umweltfreundlich als die Biotonne.
Die einzig sinnvolle Weiterverwertung für mich persönlich ist es, das Zeug an geeignete Tiere zu verfüttern.

Stefan

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Re: Treber und jetzt wohin?

#140

Beitrag von grüner Drache » Sonntag 4. Februar 2018, 08:46

Boludo hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 08:16
Den Treber mit viel Strom im Backofen zu Brot machen ist jedenfalls weniger umweltfreundlich als die Biotonne.
Die einzig sinnvolle Weiterverwertung für mich persönlich ist es, das Zeug an geeignete Tiere zu verfüttern.

Stefan
Hallo!

Du hast natürlich recht, aber ich hab Grad nochmal resümiert, und hinterfragt ob wohl wirklich tolle Blumenerde aus dem Treber wird, wenn er da mit jede Menge Grünzeug, Baumschnittt und anderen Pflanzenabfällen auf der Komposttietungsanlage liegt, oder ob es da wohl nich so zu geht wie im Kompost des Kollegen weiter oben... (Ratten) :Grübel
Vielleicht sollten sich die Stadtbrauer aufgeschlossenene Bio-Freilauf-Eierproduzenten suchen, die denen den Treber abholen kommen...
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Re: Treber und jetzt wohin?

#141

Beitrag von Mauee » Sonntag 4. Februar 2018, 22:57

Vielleicht könnte man den Treber in Briketts für den Kamin pressen? :Grübel

Den heiligen Gral, der Weiterverarbeitung habe ich leider auch noch nicht gefunden. So viel Brot kann man ja gar nicht essen und generell esse ich wenig Brot. Hier in der Stadt jemanden zu finden, der das als Tiernahrung gerne nehmen würde ist auch problematisch.

Neben panierten Trebersteaks und allem was man da noch draus machen kann tendiere ich auch immer mehr dazu, für den Rest der übrig bleibt die Tonne zu benutzen. Schade eigentlich

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Re: Treber und jetzt wohin?

#142

Beitrag von Tozzi » Montag 5. Februar 2018, 00:44

Warum eigentlich schade. Das Zeug ist doch ausgelutscht und hat letztlich vielleicht noch 10% mehr Nährwert als wie Watte oder Klopapier.
Der eine oder andere Wiederkäuer kann wohl noch was damit anfangen (wenn er keine Choliken davon bekommt).
Kompostieren bietet sich wirklich an, solange es dafür kommunale Entsorgung gibt die das übernimmt. Der eigene Kompost ist schnell voll, wenn man nicht mehrere Hektar bewirtschaftet damit.
(Und ich mag Treberbrot tatsächlich ganz gerne, aber dann müsste ich nach jeder BM50 Füllung erst mal ein halbes Jahr lang backen für's gesamte Stadtviertel)...
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Treber und jetzt wohin?

#143

Beitrag von Alt-Phex » Montag 5. Februar 2018, 02:04

Mülltonne auf, Treber rein, Mülltonne zu. Fertig. Vom timing her möglichst so das es im Winter nicht länger als 2 Tage und im Sommer am besten nur bis zum nächsten Morgen dauert, bis das abgeholt wird.

Schmeisst es doch einfach weg, wenn ihr nicht grade jemandem habt der das verfüttern kann. Hier und da mal ein Treberbrot, wem es gefällt und wem es schmeckt, bleibt immer noch genug übrig das man wegschmeissen kann.
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Re: Treber und jetzt wohin?

#144

Beitrag von Bierokrat » Montag 5. Februar 2018, 20:37

Mauee hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 22:57
Vielleicht könnte man den Treber in Briketts für den Kamin pressen? :Grübel
Schon mal ein Feuerzeug an Treber gehalten? Bei <50%Wasser brauchste da ne Weile. :Wink
Und trocknen (allerdings für Müsli) hat beim letzten mal am "Tag 3" dazu geführt, dass die geringe Menge des Versuchs dennoch den Weg nach draußen gefunden hat. Brrrr. Widerlicher Gestank wenn sich die Eiweiße in den gasförmigen Zustand verwandeln. :puzz
Prost!

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Re: Treber und jetzt wohin?

#145

Beitrag von Mauee » Dienstag 6. Februar 2018, 13:30

Das mit den Briketts war auch nicht wirklich ernst gemeint :Bigsmile

Den Gestank kann ich aber auch bestätigen. Ich habe gestern Burger Buns gemacht und dafür den Treber vorher tagelang getrocknet.. Eigentlich wollte ich den nach diesem Geruch gar nicht mehr verwenden. Als alles trocken war, verging auch der Gestank und ich habe es trotzdem gewagt. Es hat dann auch sehr gut geschmeckt und die Burger werden heute auch wieder meine Mahlzeit sein. :thumbsup

Gut aber für alles was an Treber übrig bleibt, werd ich mal die Tipps mit der Tonne beherzigen.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#146

Beitrag von mwx » Dienstag 6. Februar 2018, 13:36

Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 5. Februar 2018, 02:04
Mülltonne auf, Treber rein, Mülltonne zu. Fertig.
Danke, ich dachte schon ich bin der einzige der das so macht :Smile

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Re: Treber und jetzt wohin?

#147

Beitrag von ggansde » Dienstag 6. Februar 2018, 14:03

Im Winter ist das witzig, wenn der gefrorene Treberklumpen mit einem Rumms ins Müllfahrzeug rutscht. Ich entsorge den Treber auch immer sofort in die braune Tonne, nachdem ich mal im Sommer tagelang nach der vermeintlichen toten Katze im Garten gesucht habe.
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Re: Treber und jetzt wohin?

#148

Beitrag von Alus » Dienstag 6. Februar 2018, 20:11

Meine Schwester hat Hühner und die haben sich sehr gefreut!!!

Alternativ würde ich den Treber auch in die Tonne schmeißen...
Durst ist schlimmer als Heimweh! :Drink

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Re: Treber und jetzt wohin?

#149

Beitrag von Brewolino » Dienstag 6. Februar 2018, 20:24

Auf den Grüngutplatz.Ist auch nichts anderes als Grasschnitt. Für den Mülleimer ist mir der Müll dann zu teuer. Brot habe ich auch einmal damit gebacken. Frisch schmeckte es gut. Altbacken war es eine Zumutung für die Zahnzwischenräume.Trockene Spelzen sind schlimmer als Apfelschale. Aber vielleicht habe ich auch was falsch gemacht.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#150

Beitrag von deralex » Montag 12. Februar 2018, 14:21

Tauschgeschäft Treber -> Ei wie bei einigen hier, Kompost oder Biomüll. Treberbrot hatte ich mal getestet, aber dafür braucht man ja nur geringe Mengen und besonders vom Hocker gehauen hat mich das jetzt auch nicht.

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