Treber und jetzt wohin?

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Re: Treber und jetzt wohin?

#51

Beitrag von cyme » Samstag 4. Juli 2015, 15:28

Ich habe einen Thermokomposter und einen offenen Komposthaufen, auf beiden hat der Treber noch nie Probleme gemacht - ohne Gestank brav verrottet. Allerdings braue ich auch deutlich < 200l/Jahr in der Einkocherklasse, es kommen also nicht 20kg Treber auf einmal.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#52

Beitrag von Trisman » Samstag 4. Juli 2015, 16:44

Bei der Düngung stimme ich Philipp bei, da muss man an den Effekt wohl wirklich glauben. Die Kompostierung verläuft bei uns aber wirklich viel schneller, ein Vergleichsversuch hat es bei uns gezeigt. ( meine Frau und ich arbeiten schließlich auch beide in der Wissenschaft, da war so ein Test Ehrensache) ;-)
Und unsere Würmer (zwei der oben genannten Wurmboxen) sind mit dem EM behandelten Kompost viel schneller durch als bei normalen Kompost.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#53

Beitrag von FrankH » Samstag 4. Juli 2015, 22:39

Berlius hat geschrieben:Mein Treber geht immer an die Nachbarin für ihre Hühner.
Die lieben das Zeug. 15kg Malz für 10 Hühner.
Kann ich nur zustimmen, meine Hühner sind verrückt nach dem Zeug.
Denn Treber großzügig auf der Wiese verteilen, keine Haufen.
So kann er trocken und vergammelt nicht, bei mir fällt pro Brautag Treber von 75kg Malz an.
Meine 10 Hühner vertilgen den Treber in etwa einer Woche, und wandeln ihn in Eier um.

Gruß Frank

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Re: Treber und jetzt wohin?

#54

Beitrag von Hagen » Samstag 4. Juli 2015, 22:54

...und leckerstes Muskelfleisch :Wink

Bei mir geht er in den See vor der Tür. Heute 35 kg. In drei Stunden haben die Fische alles verputzt. Ist auch gut zum Fischen Boilies damit zu machen.
Besten Gruß

Hagen

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Re: Treber und jetzt wohin?

#55

Beitrag von gulp » Sonntag 5. Juli 2015, 01:22

Ich will auch so einen See. Nee Quatsch, Treber kommt auf den Kompost, oben drauf, eine Schicht Treber, dann Betonit, dann Gartenabfälle, also irgendwelches Unkraut und dergleichen, wieder Treber, Betonit, Grünzeug usw. usw. Erfunden von der besten Ehefrau von allen, meiner. Das bei Kishon, aber das kennt ja eh keiner mer, war ja ein Übersetzungsfehler von Friedrich Torberg.... Aber ich schweife ab. :Greets

Gruß
Peter
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Re: Treber und jetzt wohin?

#56

Beitrag von blub24 » Sonntag 5. Juli 2015, 01:29

SaBe hat geschrieben:also ich hab in meinem ersten Braukurs vom Braumeister gehört, dass der Treber keineswegs auf den Kompost gehört, da der hohe Eiweißgehalt nicht gut abgebaut werden kann. Daher landet unser Treber dann letztendlich doch in die Biotonne.
Kleine Mengen sollen angeblich bei Hunden und Katzen die Wurmkur ersetzen, unsere Katzen haben aber nur die Nase gerümpft. :Bigsmile
Der meiste Gartenabfall enthält zu wenig Stickstoff damit der Abfall richtig umgesetzt werden kann. Stichwort zu hohes C:N Verhältnis

http://www.kompost.de/fileadmin/docs/sh ... rd_web.pdf

Treber hat durch den hohen Eiweißgehalt jedoch ein gutes, niedriges C:N Verhältnis. Es macht also durchaus Sinn Treber auf den Kompost zu geben, er sollte idealerweise jedoch gründlich mit Strauchschnitt gemischt werden (der idR ein schlechtes C:N Verhältnis aufweist).

Also vor oder nach dem Brauen Rosen schneiden :Drink

Grüße,

Nikolas
Der Geschmack der mich an den meisten Bieren stört ist der der fehlt.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#57

Beitrag von aalhuhnsuppe » Sonntag 5. Juli 2015, 09:05

gulp hat geschrieben:Ich will auch so einen See. Nee Quatsch, Treber kommt auf den Kompost, oben drauf, eine Schicht Treber, dann Betonit, dann Gartenabfälle, also irgendwelches Unkraut und dergleichen, wieder Treber, Betonit, Grünzeug usw. usw. Erfunden von der besten Ehefrau von allen, meiner. Das bei Kishon, aber das kennt ja eh keiner mer, war ja ein Übersetzungsfehler von Friedrich Torberg.... Aber ich schweife ab. :Greets

Gruß
Peter
Bist du dir da sicher? Er hat immerhin ein Buch mit ihr als Titel geschrieben:

... und die beste Ehefrau von allen
Ein satirisches Geständnis
Ins Deutsche übertragen von Gerhard Bronner und Friedrich Torberg
Erscheinungsjahr: 1981

Kishon, leider aus der Öffentlichkeit verschwunden. Nach einigen wirklich unglücklichen Komentaren im ersten Irakkrieg(?, wars der? Irgendwann Ende der Achziger, Anfang der Neunziger). Trotzdem wunderbar zu lesen.
Herzliche Grüße
aalhuhnsuppe

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Re: Treber und jetzt wohin?

#58

Beitrag von gulp » Sonntag 5. Juli 2015, 11:01

Schau mal hier: So wie die Geschichte Bis zu diesem Satz scrollen. Ich habe das so ähnlich in einem Buch gelesen, finde ich aber grade nicht.

Gruß
Peter
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Re: Treber und jetzt wohin?

#59

Beitrag von Balu » Sonntag 5. Juli 2015, 13:07

auch die Bauern mit einer Biogasanlage können Treber gut verwerten
ich persönlich backe eine hand voll brote und der rest kommt in den garten als Dünger
Am Ende ist es jedoch Geschmackssache und ein wenig Lebenseinstellung, ob man Bier trinkt … und welches man trinkt.

Es ist ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung zu reden.
-Otto von Bismarck-

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Re: Treber und jetzt wohin?

#60

Beitrag von aalhuhnsuppe » Sonntag 5. Juli 2015, 14:50

gulp hat geschrieben:Schau mal hier: So wie die Geschichte Bis zu diesem Satz scrollen. Ich habe das so ähnlich in einem Buch gelesen, finde ich aber grade nicht.

Gruß
Peter
Ah, danke für den Link. :Bigsmile
Herzliche Grüße
aalhuhnsuppe

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Re: Treber und jetzt wohin?

#61

Beitrag von Balanbraeu » Montag 6. Juli 2015, 09:53

Ich vermische den Treber gut mit feinem Rindenmulch und kompostiere das dann. Durch den Rindenmulch verbessert sich das C-N-Verhältnis. Häcksel oder Sägespäne würden sicher auch gut gehen. Wichtig beim Kompost ist eine gute Duchmischung.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#62

Beitrag von ggansde » Montag 6. Juli 2015, 10:02

Moin,
Bei mir geht er in den See vor der Tür
Super Idee. Und ich Depp hole mir immer den teuren Futtermais bei Raiffeisen. Es wird aber schon etwas seltsam aussehen, wenn ich mit einem Berg Treber und einer Schaufel auf den See fahre und das Zeug am Karpfengrund verklappe.
VG, Markus
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Re: Treber und jetzt wohin?

#63

Beitrag von SaBe » Montag 6. Juli 2015, 20:02

blub24 hat geschrieben:
SaBe hat geschrieben:also ich hab in meinem ersten Braukurs vom Braumeister gehört, dass der Treber keineswegs auf den Kompost gehört, da der hohe Eiweißgehalt nicht gut abgebaut werden kann. Daher landet unser Treber dann letztendlich doch in die Biotonne.
Kleine Mengen sollen angeblich bei Hunden und Katzen die Wurmkur ersetzen, unsere Katzen haben aber nur die Nase gerümpft. :Bigsmile
Der meiste Gartenabfall enthält zu wenig Stickstoff damit der Abfall richtig umgesetzt werden kann. Stichwort zu hohes C:N Verhältnis

http://www.kompost.de/fileadmin/docs/sh ... rd_web.pdf

Treber hat durch den hohen Eiweißgehalt jedoch ein gutes, niedriges C:N Verhältnis. Es macht also durchaus Sinn Treber auf den Kompost zu geben, er sollte idealerweise jedoch gründlich mit Strauchschnitt gemischt werden (der idR ein schlechtes C:N Verhältnis aufweist).

Also vor oder nach dem Brauen Rosen schneiden :Drink

Grüße,

Nikolas
Vielen Dank für die Aufklärung, dann hab ich entweder was falsch verstanden oder es ging um die Menge... wir haben ja vergleichsweise kleine Mengen, da werd ich das beim nächsten Sud einfach mal dem Kompost der Schwiegermutter unterschieben. :Bigsmile
"Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken!" (Martin Luther)

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Re: Treber und jetzt wohin?

#64

Beitrag von woernersen » Montag 6. Juli 2015, 22:21

Mein Treber wandert immer in Opa's Hühnergarten. 5-6 kg Treber sind bei 10 Hühnern innerhalb von einem Tag teilweise gefressen und teilweise so dermaßen im Erdreich verteilt, dass da weder was zu stinken noch zum Gammeln anfängt. Mach das mittlerweile seit ich mit dem Hobby im Dezember angefangen habe und die Eier sind nach wie vor köstlich. Auch den Hühnern ist scheinbar noch nichts zugestoßen.

@ Ruthard, deine Kommentare sind zu gut :thumbsup :Drink

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Re: Treber und jetzt wohin?

#65

Beitrag von HarryHdf » Dienstag 7. Juli 2015, 01:33

Hagen hat geschrieben:...und leckerstes Muskelfleisch :Wink

Bei mir geht er in den See vor der Tür. Heute 35 kg. In drei Stunden haben die Fische alles verputzt. Ist auch gut zum Fischen Boilies damit zu machen.
Du stehst auf Karpfen, oder ? Aber ein nettes Treber-Boilie-Rezept wäre immer willkommen...vielleicht finde ich ja doch noch irgendwann die Zeit, mal wieder den Fischen nachzustellen. Weil Boilies kann man dann ja auch mehr oder weniger platzsparend einfrieren
mögen die IBU mit euch sein, Harry

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich, weiser zu werden. (K. Adenauer)

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Re: Treber und jetzt wohin?

#66

Beitrag von WQeizenbraeu » Dienstag 7. Juli 2015, 06:18

Moin zusammen,

meinem Treber, beim BM 20 sind es ja kleine Mengen :Bigsmile , verfüttere ich an unsere Pferde, aus dem Rest wird dann Brot gebacken. So ist der Treber am besten verwertet und belastet den Kompost nicht unnötig :thumbup .

Gruß Meik
Ein klares NEIN zur EU und TTIP :thumbup

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Re: Treber und jetzt wohin?

#67

Beitrag von OS-Schlingel » Montag 13. Juli 2015, 15:57

Hallo in die Brauergilde,

Der ultimative Verwendungszweck für Treiber ist gefunden - Bio Sprit!
Eine Neuseeländische Brauerei produziert aus Treberresten Sprit im Format E10 statt extra Weizen anzubauen!

Lt. Zeitungsbericht beliefert der schon 60 Tankstellen.

Gibt es jetzt landesweit Tankstellen für Hobbybrauer??


Gruß Stephen :Drink
Or kindly when his credit's out
Surprise him with a pint of Stout
:Smile

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Re: Treber und jetzt wohin?

#68

Beitrag von Barney Gumble » Donnerstag 9. Februar 2017, 12:33

Ich hole das Thema mal aus der Versenkung (die Frage der Nachhaltigkeit meines Hobbies quält mich so ein bisschen),

Gibt wirklich irgendwen (Biogas/Heizkraftwerke..) die sich über die Treber freuen würden?

Vg
Shlomo
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Re: Treber und jetzt wohin?

#69

Beitrag von schlupf » Donnerstag 9. Februar 2017, 12:37

Fehlt da jetzt nicht der Spruch: "Ich bin zu faul, den Thread zu lesen."

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Re: Treber und jetzt wohin?

#70

Beitrag von Barney Gumble » Donnerstag 9. Februar 2017, 12:41

Hab schon alles durchgelesen, wollte nur wissen, wie der aktuelle Stand so ist.
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Re: Treber und jetzt wohin?

#71

Beitrag von Johnny H » Donnerstag 9. Februar 2017, 12:41

Ich zitiere mich mal selber (#4 mit Link):
Johnny H hat geschrieben:aus dem Wieder-und Weiterverwertungsthread, in dem ich mich bemüht habe, Ideen zu sammeln:
Treberbrot
Treberschnitzel
Veggie-Bratlinge
Vieh- bzw. Wild- bzw. Hühnerfutter
Substrat für Pilzzucht
Wurmnahrung -> Pflanzendünger
Bestandteil von Mörtel (Restproteine haben starke Klebwirkung)
mit Zucker weitervergären -> alkoholisches Getränk
evtl. Fischfutter (Koi etc.)
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Treber und jetzt wohin?

#72

Beitrag von Bierokrat » Donnerstag 9. Februar 2017, 12:45

Wildfütterung habe ich mir sagen lassen ist leider nicht so der Hit. :thumbdown
Gerade im Winter kann die Energiereiche Nahrung beim Wild zu Problemen, bis hin zum Tod führen.
Zumal es wohl Bundeslandabhängig ist, ob überhaupt zugefüttert werden darf. Hier aber ggf. mal mit dem zuständigen Jagdpächter reden. Die sollten da bescheid wissen.
Prost!

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Re: Treber und jetzt wohin?

#73

Beitrag von Johnny H » Donnerstag 9. Februar 2017, 12:54

Bierokrat hat geschrieben:Wildfütterung habe ich mir sagen lassen ist leider nicht so der Hit. :thumbdown
Gerade im Winter kann die Energiereiche Nahrung beim Wild zu Problemen, bis hin zum Tod führen.[...]
Danke für den Tipp. Ich editiere das in meinem Sammelthread bzw. ich füge einen Hinweis darauf hinzu, dass mit dem Pächter Rücksprache gehalten werden soll.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
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Re: Treber und jetzt wohin?

#74

Beitrag von cyme » Donnerstag 9. Februar 2017, 13:01

Zuletzt geändert von cyme am Sonntag 12. Februar 2017, 00:16, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#75

Beitrag von koenigsfeld » Donnerstag 9. Februar 2017, 13:21

cyme hat geschrieben:
Bierokrat hat geschrieben: Zumal es wohl Bundeslandabhängig ist, ob überhaupt zugefüttert werden darf. Hier aber ggf. mal mit dem zuständigen Jagdpächter reden. Die sollten da bescheid wissen.
Der Jagdpächter ist auch der einzige, der das darf. Eigenmächtig Wildtiere zu füttern ist unverantwortlich und und auch unzulässig.
Das ist mir persönlich wurscht.
Mir gehört ein knapper Hektar Wald - mit ausdrücklichem Bejagungsverbot ! Mein Flecken
grenzt an einen schönen Weiher....allerdings könnt ich mir vorstellen, dass mein Nachbar als Petrijünger "not amused" wäre, wenn ich meine Brauabfälle auf diese Weise "recyclen" würde.
Der Treber wird mit Grünschnitt, Mulch etc vermengt und im sorgfältig eingezäunten Aufforstungsbereich gleichmässig verteilt.
Da stinkt nix, meine Bäume freuen sich und durch das Abdecken des Waldbodens wird allerlei Gestrüpp unterbunden.
Ausserdem hat die Waldameisenpopulation auf meinem Flecken stark zugenommen. Und das freut mich sogar sehr, denn die Waldhonigproduktion meines Grundstücksnachbarn ist dadurch ebenfalls sprunghaft angestiegen....
Woher das kommt ?
Ganz einfach:
Diverses Raupen- Schnecken- oder WasweissdennichwasfürGetier ernährt sich vom Treber. Die Waldameise ist in gewisser Weise ein Raubtier und ernährt sich u.a. auch von Raupen, Larven und Insekteneiern. Daneben halten sie sich sogenannte Lachniden (Blattläuse). Selbige fühlen sich auf den am Weiherufer wachsenden Weiden und Pappeln pudelwohl. Ameisen und Bienen ernähren sich u.a. von den Ausscheidungen der Lachniden (auch Honigtau genannt)....
Und wo reichlich Insekten zu finden sind, da sind auch Vögel nicht weit...
So hat jeder etwas davon....nicht wahr ?


Grüsse Jürgen
Zuletzt geändert von koenigsfeld am Donnerstag 9. Februar 2017, 13:23, insgesamt 1-mal geändert.
Ich braue nur mit Roggen.
Warum ?
Weil ichs kann...und weils mir schmeckt !



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Re: Treber und jetzt wohin?

#76

Beitrag von slowerbeer » Donnerstag 9. Februar 2017, 13:22

Hallo,

nach vielen Brotvariationen habe ich es nun auch mal so probiert:
https://slowereat.com/2017/02/09/bierre ... abendmahl/

vG
Mirko
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http://www.slowereat.com

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Re: Treber und jetzt wohin?

#77

Beitrag von Barney Gumble » Donnerstag 9. Februar 2017, 13:39

Also zusammengefasst wird bei den meisten (Ausnahmen: Landwirtnachbarn, Großgrundbesitzer) wohl nur die Verklappung legal und sinnvoll sein.
Schade
Vg
Shlomo
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Re: Treber und jetzt wohin?

#78

Beitrag von koenigsfeld » Donnerstag 9. Februar 2017, 15:53

Barney Gumble hat geschrieben:Also zusammengefasst wird bei den meisten (Ausnahmen: Landwirtnachbarn, Großgrundbesitzer) wohl nur die Verklappung legal und sinnvoll sein.
Schade
Vg
Shlomo
Das sehe ich nicht so, zumal es auf jedem Wertstoffhof im Bundesgebiet eine Entsorgungsmöglichkeit für organischen Abfall gibt.
Und wer keinen eigenen Garten zur Kompostierung hat, dem steht es natürlich offen, im Pachtwege zu einem Flecken Erde zu kommen.
Reihenweise werden Schrebergartenkolonien aufgelöst, weil keine Nachfolger zu bekommen sind.
Auch in Großstädten und Ballungsräumen kommt man an entsprechendes Grün heran.
Ich habe mir zusätzlich zu meiben drei Tagwerk Wald und dem eigenen Wohngrundstück einen stadtnahen Obstgarten mit fast 2000 Quadratmetern gepachtet - für schlappe 15 Euro im Monat....schliesslich braue ich ja nicht nur Bier :redhead

Man muss es nur wollen - und vor allem die Arbeit nicht scheuen.
Umbauter Kubikmeter bzw Quadratmeter verursachen Arbeit....


Grüsse Jürgen
Ich braue nur mit Roggen.
Warum ?
Weil ichs kann...und weils mir schmeckt !



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Re: Treber und jetzt wohin?

#79

Beitrag von Johnny H » Donnerstag 9. Februar 2017, 16:01

Barney Gumble hat geschrieben:Also zusammengefasst wird bei den meisten (Ausnahmen: Landwirtnachbarn, Großgrundbesitzer) wohl nur die Verklappung legal und sinnvoll sein.
Schade
Vg
Shlomo
Ich sehe das nicht so. Ich habe zahlreiche Möglichkeiten aufgelistet zur weiteren Verwendung von Treber, teilweise auch mit Links und Back- und Kochanleitungen. Auch wir bringen unseren Treber zu einem Gasthof in der Nähe mit Hühnern und Minischweinen, wo er auch dankend abgenommen wird. Wie man da herauslesen kann, dass "wohl nur die Verklappung legal und sinnvoll sein kann", erschließt sich mir nicht, gerade bei den relativen Kleinmengen, über die wir Hobbybrauer normalerweise reden.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
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Re: Treber und jetzt wohin?

#80

Beitrag von Ulrich » Donnerstag 9. Februar 2017, 17:13

Ich kenne mich nicht wirklich gut damit aus, aber nach Aussagen von Kunden:(keine Gewähr)
Hühner: in kleinen Mengen ok
Schwein: lieber nicht (die fressen das zwar sehr gerne, aber das Fleisch wird weich, wenn zu viel)
Kuh: gut => fördert Milchproduktion (aber auch nur in einen Anteil von ca. 20%)
Pferd: die können das wohl ab. Haben wohl die Cellulase und können die Treber gut verarbeiten.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#81

Beitrag von 1stBaseMaik » Donnerstag 9. Februar 2017, 17:31

Bei Pferden kenne ich mich ein kleines bisschen aus, meine Lebensabschnittsgefahr ist so'ne "Wendy" und unsere Haflinger-Stute bekommt nach dem Brauen ab und zu vom Treber, aber nicht so sehr viel. Pferde muss man an ihr Futter gewöhnen, bei denen ist Abwechslung eher gefährlich als förderlich und kann zu Koliken führen. Jedenfalls trifft das auf Futterumstellung (Müsli etc.) zu, gilt aber auch wenn z.B. neues, frischeres Heu kommt oder wenn das Gras wieder steht. Da muss man vorsichtig sein, dass das Pferd nicht zuviel davon frisst. Aus Vorsicht (und weil meine Freundin sagt "Pferde sind keine Müllschlucker") gehen wir so auch mit den Brautag-Überresten um. Das wäre was anderes, wenn er immer vorrätig wäre und man das Pferd langsam an z.B. eine Portion täglich gewöhnen könnte.
Aber unsere Stute frisst den Treber ausgesprochen gern und hat einen verhältnismäßig starken Magen, deshalb bekommt sie ein wenig davon und merklich geschadet hat es bislang nicht.
Sláinte, Maik

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Re: Treber und jetzt wohin?

#82

Beitrag von Heiko76 » Donnerstag 9. Februar 2017, 18:05

Hallo,

Denn will ich als Schweine und Hühnerknecht in einer Landshauptstadt auch mal mein bestes dazu geben.
Ulrich hat geschrieben:Ich kenne mich nicht wirklich gut damit aus, aber nach Aussagen von Kunden:(keine Gewähr)
Hühner: in kleinen Mengen ok
.
Ich weiss nicht was kleine Mengen für euch bedeuten?? Ein Huhn frisst 135g am tag.
Und ich gebe die 3-5kg Trebber(+Wasser) unseren 750 Hühner und die freuen sich sehr und es ist schnell weg.
Bei ein Braukolegen haben wir es letztens den Privaten Hühnern vom Nachbarn gebracht . ca. 8kg auf ca. 20Hühner ,
sind irgendwie 3 Tagesrationen und anscheint ist das auch für den Braukollegen und dem Nachbarn normal!? :Grübel
Schwein: lieber nicht (die fressen das zwar sehr gerne, aber das Fleisch wird weich, wenn zu viel)
Ein Schwein sollte man erstmal nur das geben was ein Lebensmittel ist. Also kein Schimmeliges Zeug.
Aber Trebber ist ein Lebensmittel!
Schweine sind uns Menschen ziemlich nahe und wenn man natürlich leden Tag in einschägigen Restaurants ist wird man Schwabbelig! :Bigsmile
Ein Schwein frisst übriegens 2kg am Tag so im durchschnitt . d.h. wir haben so 66 Schweine und das sind sind für einen Bauern nicht viele,
aber unsere fressen 132kg getreide am Tag. Und da ist 8 kg Trebber schädlich ? :puzz

Kuh und Pferd weis ich nicht ganz genau, aber Trebber ist auch ein leckerlie und die Beiden fressen auch mal 6-10kg Getreide am Tag ,
so finde ich 8kg Getreide für ü3 Tiere auch sehr überschaubar!

Wenn es aber keinen Bauer gibt im Umfeld weil man in einer riesen Stadt lebt, warum fährt man nicht zu seiner lieblings Pommesbude oder zum Dönermann
und fragt ob man sein Trebber in seine Refood tonne werfen darf!? :Pulpfiction

Trebber entsorgt und satt ist man auch! :Drink

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Re: Treber und jetzt wohin?

#83

Beitrag von Mödels » Donnerstag 9. Februar 2017, 18:09

Hallo, dann will ich auch mal :Bigsmile

Habe seit knapp einem Jahr 4 Zwerghühner. Die bekommen immer meinen Treber und sind da total geil drauf. Gerade jetzt im Winter bekommen sie ihn lau warm serviert. Die Freude darüber ist ihnen anzusehen. Der Rest der über bleibt wird ins Erdreich getrappelt und unter geschart. Sogar meine 4 Wachteln bekommen kleine Mengen aber das ist nicht der Rede wert.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#84

Beitrag von Heiko76 » Donnerstag 9. Februar 2017, 18:16

Mödels hat geschrieben: Habe seit knapp einem Jahr 4 Zwerghühner.
Aber bitte nicht mehr als 70g pro Tier/Tag ! :Drink

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Re: Treber und jetzt wohin?

#85

Beitrag von Mödels » Donnerstag 9. Februar 2017, 18:46

Hier der Beweis
Dateianhänge
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Re: Treber und jetzt wohin?

#86

Beitrag von koenigsfeld » Donnerstag 9. Februar 2017, 19:15

:goodpost:
Ich braue nur mit Roggen.
Warum ?
Weil ichs kann...und weils mir schmeckt !



Höflichkeit ist oberstes Gebot - denn dadurch offenbart man seine Kinderstube :Greets

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Re: Treber und jetzt wohin?

#87

Beitrag von cyme » Donnerstag 9. Februar 2017, 21:09

:Greets
Zuletzt geändert von cyme am Sonntag 12. Februar 2017, 00:16, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#88

Beitrag von hyper472 » Donnerstag 9. Februar 2017, 22:59

Johnny H hat geschrieben:
Bierokrat hat geschrieben:Wildfütterung habe ich mir sagen lassen ist leider nicht so der Hit. :thumbdown
Gerade im Winter kann die Energiereiche Nahrung beim Wild zu Problemen, bis hin zum Tod führen.[...]
Danke für den Tipp. Ich editiere das in meinem Sammelthread bzw. ich füge einen Hinweis darauf hinzu, dass mit dem Pächter Rücksprache gehalten werden soll.
Ein Freund von mir hat eine Jagd etwas südlich von Nürnberg gepachtet und ist immer sehr happy, wenn ich wieder gebraut habe. Seine Rehe anscheinend auch, denn Diana ist ihm seitdem hold!
Und ich mache demnächst ein Reh (aus dem Treber) sous-vide (mit dem Vakuumierer für den Hopfen und dem Einkocher für die Maische) :Smile z
Viele Grüße, Henning
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Re: Treber und jetzt wohin?

#89

Beitrag von Fridurener » Freitag 10. Februar 2017, 09:34

Wir kaufen nur noch Bio-Malze. Das ist gesünder und wir können den Treber an einen Naturhof geben. Der füttert damit die lieben Schweinchen. Vorher musste ich es 10km zur Mülldeponie fahren, weil der gewissenhafte Rentner beim Wertstoffhof die Annahme verweigerte.
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Re: Treber und jetzt wohin?

#90

Beitrag von Hagen » Freitag 10. Februar 2017, 21:27

cyme hat geschrieben:
koenigsfeld hat geschrieben:Das ist mir persönlich wurscht.
Mir gehört ein knapper Hektar Wald - mit ausdrücklichem Bejagungsverbot !
Und dein Wald ist mir Wurscht. Mir Wurscht ist es allerdings nicht, wenn hier öffentlich strafbare Handlungen angepriesen werden. Wald ist keine Müllkippe für Zivilsationskompost, wie auch hier von Bundesamt für Naturschutz nochmal ausdrücklich beschrieben wird:
http://www.bfn.de/0401_pm.html?tx_ttnew ... ws%5D=4227
Das kann man zum einen auch freundlicher sagen, zum anderen wüsste ich gerne, wieso du deine Fundstelle als Beleg für die "STRAFBARKEIT" eines solchen Handelns siehst.
Hier handelt es sich nicht um öffentliche Waldflächen, sondern um eine Neuanpflanzung auf privatem Grund. Solange durch den Treberaustrag das Grundwasser nicht beeinträchtigt wird, sehe ich keinen Grund, warum er gelegentlich nicht ain paar kg Treber auf seinem Grund ausbringen sollen dürfte?

Bitte um entsprechende rechtlich fundierte Erläuterung - und zukünftig einen etwas moderaterem Ton :Drink
Besten Gruß

Hagen

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Re: Treber und jetzt wohin?

#91

Beitrag von cyme » Freitag 10. Februar 2017, 22:06

:Greets
Zuletzt geändert von cyme am Sonntag 12. Februar 2017, 00:17, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#92

Beitrag von Pittermännchen » Freitag 10. Februar 2017, 22:17

cyme hat geschrieben:
Hagen hat geschrieben:zum anderen wüsste ich gerne, wieso du deine Fundstelle als Beleg für die "STRAFBARKEIT" eines solchen Handelns siehst.
Ich zitiere den verlinkten Beitrag wörtlich: "Diese Art der Entsorgung ist illegal. In den Pflanzenabfall-Verordnungen der Länder ist vorgeschrieben, dass Gartenabfälle ordnungsgemäß zu entsorgen sind."
Illegal, strafbar und unmoralisch sind drei Prädikate, die unterschiedliche Wertigkeiten haben. Ich glaube, das meinte Hagen.

Viele Grüße,
Guido

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Re: Treber und jetzt wohin?

#93

Beitrag von cyme » Freitag 10. Februar 2017, 22:22

:Greets
Zuletzt geändert von cyme am Sonntag 12. Februar 2017, 00:17, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#94

Beitrag von Chrissi_Chris » Freitag 10. Februar 2017, 22:27

@ Cyme, du wirfst hier mit Gesetzestexten, Recht, Unrecht, Verordnungen und Vorschriften um dich rum, in einer Art und Weise die sicherlich auch in einem anderen Ton zu schreiben ist !
beruhige dich ... wurscht ist nicht gleich wurscht ;)

LG Chris

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Re: Treber und jetzt wohin?

#95

Beitrag von Bierokrat » Freitag 10. Februar 2017, 22:50

Hui.
Und ab geht die Post.

Zuerst kurz Danke an alle, die ihren Treber nicht ungesehen als Wildfutter im Wald ausbreiten.
Ist nicht gut. Kann Wildtieren leider große Probleme machen. Da diese zumindest im Winter nicht darauf eingestellt sind.

Beim Großflächig im Wald verteilen weiß ich nicht, inwieweit da dann noch Tieren Schaden zugefügt werden kann.
Ökologisch sicherlich unbedenklich. Da macht ein einzelntes Bonbonpapier sicherlich mehr Schaden.
Und großflächig ausbreiten wird vermutlich auch helfen, dass Rehe etc. das Zeug nicht mehr in großen Mengen zu sich nehmen können.
Prost!

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Re: Treber und jetzt wohin?

#96

Beitrag von cyme » Freitag 10. Februar 2017, 23:10

:Greets
Zuletzt geändert von cyme am Sonntag 12. Februar 2017, 00:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#97

Beitrag von christianf » Freitag 10. Februar 2017, 23:27

Ich finde es nicht schön, wenn Diskussionen unverständlich werden, weil ein Teilnehmer seine Beiträge später bis zur Unkenntlichkeit verändert. Ich meine, geschrieben ist geschrieben, nach 30 oder 60 Minuten (für kleinere Korrekturen) sollte es nicht mehr möglich sein, eigene Beiträge zu verändern. In anderen Foren funktionert das auch sehr gut.

Edit: Das ist ein Vorschlag an die Moderation, die Foreneinstellungen entsprechend zu ändern.

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Re: Treber und jetzt wohin?

#98

Beitrag von koenigsfeld » Freitag 10. Februar 2017, 23:54

Bierokrat hat geschrieben:Hui.
Und ab geht die Post.

Zuerst kurz Danke an alle, die ihren Treber nicht ungesehen als Wildfutter im Wald ausbreiten.
Ist nicht gut. Kann Wildtieren leider große Probleme machen. Da diese zumindest im Winter nicht darauf eingestellt sind.

Beim Großflächig im Wald verteilen weiß ich nicht, inwieweit da dann noch Tieren Schaden zugefügt werden kann.
Ökologisch sicherlich unbedenklich. Da macht ein einzelntes Bonbonpapier sicherlich mehr Schaden.
Und großflächig ausbreiten wird vermutlich auch helfen, dass Rehe etc. das Zeug nicht mehr in großen Mengen zu sich nehmen können.

Aufgrund Shitstorm etc:

1. Das betreffende Grundstück ist eingezäunt und gehört mir.
2. Der Wildschutzzaun ist 2m hoch....da kommt kein jagbares Wild rein. Die Einzäunung verhindert vorrangig Wildverbiss und vor allem unbefugtes Betreten. Insbesondere von besserwisserischen Gutmenschen, selbsternannten Naturschützern und vor allem " Pilzsucher"
3. Es handelt sich um eine genehmigte Aufforstung eines kahlen, mageren Fleckens.
4. Es war eine ehemalige Schuttablagestelle bzw Lehmabbaugrube, ist als solches auch grundbuchrechtlich bezeichnet. Fällt daher nicht unter diverse Forstvorschriften.
5. Die Erdschicht ist auf diesem Stück weniger als 100cm stark
6. Die Ausbringung organischen Materials dient einzig der Bodenverbesserung.
7. Auf meinem Grund und Boden wird keine Umweltverschmutzung oder Verklappung betrieben. Dagegen verwahre ich mich !
8. Mein Wald und das betreffende Grundstück sowie der umliegenden Flächen bzw Gewässer dient vorrangig der Erzeugung von Holz und Waldhonig. Würde hier Dreck verklappt oder der Boden vergiftet werden, so würde man weder Waldameisen, Bienen, noch Vögel oder ähnliches vorfinden. Der Fischereiverein als Pächter und Betreiber des angrenzenden Weihers (Trinkwasserqualität !) würde sich auch herzlichst bedanken, würde hier Umweltfrevel begangen werden.
9. Meine Wenigkeit und ein paar Gleichgesinnte haben in jahrelanger Schufterei und Einsatz von erheblichen Eigenmitteln aus einem Saustall (ehemaliges Ziegeleigelände, Abraumdeponie etc) einen schönen Flecken gemacht !

Punkt.
Ich braue nur mit Roggen.
Warum ?
Weil ichs kann...und weils mir schmeckt !



Höflichkeit ist oberstes Gebot - denn dadurch offenbart man seine Kinderstube :Greets

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Re: Treber und jetzt wohin?

#99

Beitrag von Bierokrat » Samstag 11. Februar 2017, 09:36

:thumbup
Weiterhin viel Spaß mit dem "Zweithobby" Wald. :Wink
So ein Stückchen Wald würde mir ja auch noch raushängen. Aber ich schweif ab.... :Greets
Prost!

koenigsfeld
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Re: Treber und jetzt wohin?

#100

Beitrag von koenigsfeld » Samstag 11. Februar 2017, 10:04

Bierokrat hat geschrieben::thumbup
Weiterhin viel Spaß mit dem "Zweithobby" Wald. :Wink
So ein Stückchen Wald würde mir ja auch noch raushängen. Aber ich schweif ab.... :Greets

Merci, den werd ich haben :Drink


GLG Jürgen
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