Gruß aus Berlin-Pankow

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Walter White
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Gruß aus Berlin-Pankow

#1

Beitrag von Walter White » Mittwoch 28. November 2018, 21:29

Hallo alle zusammen,

ich wohne in Berlin-Pankow und habe am Montag nach langer Forum-Recherche (sehr hilfreich...) und Literatur-Studium meinen eigenen Sud gemacht.

Freue mich andere Hobby-Brauer in der Gegend kennen zu lernen zwecks Stammtisch, Erfahrungsaustausch, Materialhilfe und gerne auch mal gemeinsam Brauen (macht ja doch so mehr Spaß). Hab mich schon mehrfach beim "Braufreunde Berlin e.V."-Newsletter angemeldet, aber hab bis jetzt noch keinen Newsletter bekommen - gibt es den überhaupt?

Wenn ich jetzt hier schon meinen ersten Post absetze, nutze ich den doch gleich um eine inhaltliche Frage loszuwerden.
Am Montag lief alles eigentlich ganz gut ohne große Katastrophen - Küche wurde nicht unter Wasser gesetzt und die Gährung hat mittlerweile auch schoneingesetzt.Ich habe versucht alles ganz einfach zu halten: Pale Ale (1 Malztyp, 1 Hopfen ohne Kalthopfung, mit Kombirast, S-05 rehydriert) auf dem 20l-Einkocher nach Lehrbuch um den Prozess einmal einigermaßen durchzubekommen. Stammwürze war erst 17 Grad Plato - ich war in dem Moment dann überfordert was ich jetzt genau rechnen soll und habe einfach mal 2 l noch nachgegossen. Das ist auf jeden Fall was wo ich mich noch besser einlesen muss und das beim nächsten Mal besser Steuern.

Naja, irgendwas ist dann doch passiert: Die Spindel ist runtergefallen und war natürlich kaputt. War ziemlich zornig und hab mir in den Hintern gebissen, aber hab dann hier im Forum "Spindel kaputt" eingegeben und gemerkt, dass ich mit so einem Ungeschick nicht alleine bin. So, jetzt die Frage: ich hab wirklich keine Lust jetzt gleich noch mal eine Spindel zu kaufen und denke mir: Kann ich es auch irgendwie ohne machen - nur für dieses Mal? Durch die oben bestimmte Ungenauigkeit mit der Stammwürze kann ich den Alkoholgehalt am Schluss sowieso nicht genau feststellen - damit kann ich jetzt einmal leben. Jetzt wäre doch nur "noch" das Problem mit den Flaschenbomben, wenn ich eventuell zu früh abfülle. Kann ich nicht einfach einmal am Tag reinschauen und die Kräusung beobachten und optisch feststellen, wann die Gärung vorbei ist? Oder einfach 7 Tage warten und auf Nummer sicher gehen?

Danke für Hinweise und viele Grüße,

Stefan

P.S.: Für Hinweise wo es (gut funktionierende) Kunststoff-Spindeln gibt, bin ich ebenso dankbar.

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Bilbobreu
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#2

Beitrag von Bilbobreu » Mittwoch 28. November 2018, 22:35

Hallo und Willkommen im Forum,
jeden Tag reinschauen ist keine gute Idee, wegen der damit verbundenen Infektionsgefahr. Wenn es jetzt ohne Spindel gehen muss, dann einfach mindestens 10 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen und dann abfüllen.

Beste Grüße
Stefan

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#3

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 28. November 2018, 22:44

Kauf dir ein Refraktometer und bis du das hast lässt du den Gärbottich in Ruhe. Falls doch Spindel, dann kauft man die immer im Doppelpack weil die so zerbrechlich sind. Kunststoff Spindeln sind mir nicht bekannt.
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#4

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 28. November 2018, 23:02

Genau, neues Refraktometer oder Spindel bestellen und mach mal aus den 10 Tagen Gärzeit lieber 14 Tage dann bist relativ sicher ohne Mess Werkzeug (Pflicht) am besten auch gleich um ein Flaschenmsnometer bemühen für die nachgärung.
Viel Erfolg weiterhin und viel Spaß beim schönsten Hobby der Welt .

LG Chris
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#5

Beitrag von clmnsk » Mittwoch 28. November 2018, 23:07

Willkommen,
kannst auch hier rumkommen und dir meine Spindel leihen.
Ich benutz die eh nie (bevorzuge das Refraktometer).
Behmstraße wäre das.
Grüße, Clemens
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Johnny H
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#6

Beitrag von Johnny H » Donnerstag 29. November 2018, 11:15

Walter White hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 21:29
[...]

Freue mich andere Hobby-Brauer in der Gegend kennen zu lernen zwecks Stammtisch, Erfahrungsaustausch, Materialhilfe und gerne auch mal gemeinsam Brauen (macht ja doch so mehr Spaß). Hab mich schon mehrfach beim "Braufreunde Berlin e.V."-Newsletter angemeldet, aber hab bis jetzt noch keinen Newsletter bekommen - gibt es den überhaupt?

[...]
Erst mal ein herzliches Willkommen aus Friedrichshagen!

Zum Newsletter der Braufreunde e.V.: als Vorstandsmitglied muss ich zunächst mal sagen: ups, sorry! Allerdings weiß ich gar nicht, wer den Newsletter und die Anmeldungen dazu verwaltet, und ich weiß auch nicht, wann wir den letzten rausgeschickt haben. Ich frage da mal nach, weil ich ihn selber gar nicht abonniert habe - ich kriege ja sowieso alles mit. Wurde Dir denn Deine Anmeldung bestätigt? 


Ansonsten ist in Berlin einiges geboten: 

Was die Braufreunde e.V. betrifft: wir machen einmal pro Monat einen offenen Stammtisch an wechselnden Standorten, wo jeder, der möchte, dazukommen kann ohne jede Verpflichtung (bis auf gute Laune - die ist unbedingt mitzubringen!). Der Stammtisch ist auch sehr beliebt und immer wieder kommen neue Gesichter dazu. Die Termine bewerben wir über Facebook, und der nächste Stammtisch ist zufällig heute Abend ab 18 Uhr im beereau in der Claire-Waldoff-Str.:


https://www.facebook.com/events/2162740287274545/


Auf Facebook sind wir auch definitiv etwas aktiver als über unseren Newsletter. Da sieht man eigentlich immer, was wir so gerade tun. 


Im Dezember gibt es wahrscheinlich keinen Stammtisch, d.h. der nächste wäre dann im Januar. 


Ansonsten gibt es in Berlin auch noch eine Google-Group, aber da sind die Aktivitäten seit der Vereinsgründung ziemlich versiegt. Bei Brewdog soll es auch einen Hobbybrauerstammtisch geben, aber ich war da persönlich noch nie  (mehr dazu auch auf Facebook ).


Im Berliner Unterforum hier findet sich auch immer mal wieder was. Da kann man also auch reinschauen.


Re Spindel : entweder Spindel oder Refraktometer brauchst Du unbedingt. Für diesen Sud hat Dir ja schon jemand eine Leihgabe angeboten. 


So weit zunächst mal. 


Gruß, Johnny H aka Tilo
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#7

Beitrag von Johnny H » Donnerstag 29. November 2018, 14:58

Johnny H hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 11:15
Zum Newsletter der Braufreunde e.V.: als Vorstandsmitglied muss ich zunächst mal sagen: ups, sorry! Allerdings weiß ich gar nicht, wer den Newsletter und die Anmeldungen dazu verwaltet, und ich weiß auch nicht, wann wir den letzten rausgeschickt haben. Ich frage da mal nach, weil ich ihn selber gar nicht abonniert habe - ich kriege ja sowieso alles mit. Wurde Dir denn Deine Anmeldung bestätigt? 
Nachtrag: habe jetzt nachgeforscht - die Newsletterliste ist wohl selbstverwaltend, aber wir haben seit unserer Anfangszeit 2016 keinen Newsletter mehr geschrieben bzw. verschickt!

Zum Jahresende wird aber einer kommen! Wir hatten ja ein ziemlich aktives Jahr!
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#8

Beitrag von Gironimo » Donnerstag 29. November 2018, 19:56

Hallo Stefan!

Auch schöne Grüße von mir aus Pankow. Wenn du mal zusammen brauen möchtest, dann sag einfach Bescheid.
Viel Spaß hier im Forum und immer Fragen, wenn die Suchfunktion nichts bringt.

Gruß Jan

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#9

Beitrag von FlightJens » Freitag 30. November 2018, 06:32

Auch von mir Grüße und Willkommen aus Niederschönhausen!
Falls du mal Malz schroten willst, hab ich hier ne Mühle. Und nen Flaschenverkorker kannst du dir auch leihen.

Viel Spaß mit diesem merkwürdigen und spannenden Hobby

Jens

Walter White
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#10

Beitrag von Walter White » Sonntag 2. Dezember 2018, 22:50

Hallo alle zusammen,

vielen Dank für die vielen Rückmeldungen und Tips, vor allem Clemens für Ausleihen der Spindel.

@Tilo: Donnerstag war zu kurzfristig, aber nächstes Jahr komme ich vorbei

@Jens: Danke für das Angebot mit der Mühle - werde im neuen Jahr gerne darauf zurückkommen.


Gruß,

Stefan

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Augenfeind
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#11

Beitrag von Augenfeind » Sonntag 9. Dezember 2018, 21:09

Auch ich heiße Dich hier aus Nordend Willkommen!

Ich selbst lasse gerade erst meinen 2. Braugang im Keller reifen (und karbonisieren). Ich vermute mal, dass Du wie ich nach dem Buch "Craftbier einfach selber brauen" vorgehst - ich habe vor, noch ein paar Mal beim dortigen ersten "Pale Ale" zu bleiben und Kleinigkeiten zu variieren und derweil meine Ausstattung zu verbessern. Meinen Keller habe ich zuvor mittels Min/Max-Thermometer eine längere Zeit geprüft und festgestellt, dass ich dort konstant 21°C habe. Für ein obergäriges Bier ist das ok, für die Lagerung und eines Tages auch mein erstes untergäriges Bier muss ich mir irgendwann mal einen eigenen Kühlschrank anschaffen, sofern ich meine Frau entsprechend milde stimmen kann...
Ich habe meine ersten beiden Sude jeweils mit der "Danstar Nottingham" vergoren und beide Male etwas über 2 Wochen gewartet. Die hier vorgebrachten Erwähnungen eines Refraktometers finde ich interessant - ich finde es immer schwierig, mit meiner Spindel (ebenfalls aus Glas) festzustellen, ab wann sich wirklicht nichts mehr ändert und ich mich ans Abfüllen machen kann. Aber wie bei so vielen Dingen gilt vor Allem beim Hobby-Brauen: Versuch macht klug. Und 20 Liter zu verlieren ist wirklich schmerzaft - es sind ja nicht nur 20 Liter, sondern es steckt auch die Zeit darin - aber bisher ging alles gut, obwohl mir der Auslauf im Gärbottich neulich zerbrochen ist und ein guter Teil des Bieres auf dem Kellerboden gelandet ist (mein Tipp: Lege Dir einen ordentlichen Gärbottich zu - zum Beispiel einen von Speidel - oder noch besser einen Abfluss aus Metall - das muss nicht teuer sein). Mit Beherztheit habe ich es noch geschafft, den Großteils des Bieres in Flaschen abzufüllen (über den Umweg in diverse nicht sterile Kochtöpfe) und sogar nach den Erfahrungen des ersten Braus etwas mehr Zucker in die Flaschen dosiert - das Bier schmeckt, und Flaschenbomben habe ich auch keine erzeugt (aber die erste Flasche sicherheitshalber nur mit Brille und einem Geschirrhandtuch um die Flasche in aund anschließend aus dem Kühlschrank transportiert). Meine erste "Notabfüllung" hat meinen Erfahrungsschatz sehr bereichert.
Ich beglückwünsche Dich jedenfalls zum neuen Hobby - vielleicht wage ich mich ja eines Tages einmal zu einem der Berliner Treffen und wer weiß, wenn es so weiter geht gibt es ja eventuell sogar bald einen Stammtisch in Pankow - eine Craft-Bier-Brauerei haben wir ja zum Glück schon mit dem "Two Fellas" - falls Du es nicht kennst, solltest Du mal vorbeischauen! Ein netter Laden mit sehr aufgeschlossenen Brauern hinter dem Tresen (und leckerem Bier).
Mein Traum wäre, eine eigene Braugaststätte zu eröffnen - im ehemaligen Steakhaus in der Dietzgenstraße. Das steht ja schon länger leer. Aber vermutlich würde mich meine Frau erschlagen, wenn ich dafür ernsthaft meinen Job als Entwickler an den Nagel hängen würde. Loslösen kann ich mich von dem Gedanken dennoch nicht.
Viel Erfolg und vor allen Dingen viel Spaß!

Roman.

P.S.: Es gibt inzwischen eine würdige Ergänzung zum "Craftbier einfach selber brauen" vom selben Autor mit der selben Aufmachung: "Noch mehr Craftbier selber brauen" und ich würde es auf Anfrage rundweg empfehlen (nein, ich bekomme keinen Vorteil dadurch). Eine tolle Lektüre auch über die Weihnachtstage!
"Ein ernst zu nehmender Staat benötigt eine eigene Fluggesellschaft und ein eigenes Bier. Eine Fußballmannschaft oder Nuklearwaffen helfen, aber ein Bier ist Minimalvoraussetzung." (Frank Zappa)

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#12

Beitrag von Walter White » Freitag 14. Dezember 2018, 13:15

Hallo Roman,

du hast das richtig erkannt. Ich habe das Buch von Laudage letztes Jahr von meiner Frau zum Geburtstag bekommen - und wollte beim ersten mal (beim zweiten Mal evtl. schon nicht mehr) genau danach vorgehen. Ich hab mir (auch aus anderen Gründen) mal den Kunze geholt, der jetzt von der VLB verlegt wird. Der ist zwar sehr informativ aber für den Anfänger nicht wirklich zielführend. Glücklicherweise hat mir meine Frau dieses Jahr das Buch von Jan Brücklmeier geschenkt und ich ich finde das ziemlich gut, weil es den Bereich dazwischen gut abdeckt. Daher werde ich mir das Nachfolgebuch, dass du erwähnt hast nicht kaufen, da ich denke das überschneidet sich zu sehr. Aber wenn du Interesse hast können wir gerne mal für eine Zeit Brücklmeier gegen Lagarde II austauschen.

Bei mir passt das mit dem Equipment im Moment, aber bin natürlich schon am planen, was ich als nächstes anschaffen. Den Refaktometer probier ich auch jeden Fall mal aus - kauf mir den im Januar. Ich kann dir den dann auch mal ausleihen. Fürs Frühjahr mach ich mir auch Gedanken über einen Kühlschrank. Meine Frau ist dem Thema Bierbrauen "realtiv" aufgeschlossen (s.o.), obwohl sie selbst kein Bier mag, daher müsste das gehen. Aber das muss sich alles noch zeigen in der langen Frist, wie entspannt das Thema wirklich ist, da ich momentan noch in der Küche braue.

Würde mich freuen wenn wir uns mal treffen. Ich überlege mir ob ich im nächsten Jahr mal einen Stammtisch in Pankow organisiere. Das Two Fellas kenne ich - wohne keine 10 min. zu Fuß entfernt.

Viele Grüße,

Stefan

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#13

Beitrag von Augenfeind » Samstag 15. Dezember 2018, 11:21

Den Brücklmeier habe ich auch - ein tolles Buch, aus dem ich zum Beispiel den Hinweis geholt habe, wie schnell der Sud beim Läutern maximal ablaufen sollte (350-500 ml / min), damit der Treber nicht dicht macht. Der Kunze scheint mir ein Werk für den Einstieg in das professionelle Brauen zu sein. Ich muss erst einmal mehr Erfahrung mit dem heimischen Hobbybrauen sammeln.

Einen Stammtisch in Pankow im Two Fellas fände ich eine tolle Idee! Den 2. Laudage bringe ich Dir gerne mal mit, wenn wir uns im Januar einmal dort treffen.

Viele Grüße,
Roman.
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#14

Beitrag von Walter White » Sonntag 16. Dezember 2018, 15:19

NG ist durch. Das Ergebnis ist wirklich nicht schlecht. Also es schmeckt, hat Schaum, CO2, riecht gut und ist optisch auch absprechend.

Der erste Schluck des ersten eigenen Bieres:
Ein großartiger Moment. Ich denke, daran erinnert ihr euch auch noch gerne.

Heute Abend wollen schon Leute probieren. Muss aufpassen, dass das Bier nicht so schnell eeg kommt. Ein Glück, dass ich 4 Wochen weg bin,
So hat die Reifung eine Chance.
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Erstes Pale Ale nach NG

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#15

Beitrag von Augenfeind » Sonntag 16. Dezember 2018, 20:03

Herzlichen Glückwunsch! Hast Du es noch kaltgehopft? Das habe ich noch nie gemacht, aber mein nächster Durchlauf bekommt 5 Tage Kalthopfung. Ich bin mal sehr gespannt auf den Unterschied.
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#16

Beitrag von FlightJens » Sonntag 16. Dezember 2018, 23:05

Ja, lasst uns diesen Pankow-Stammtisch mal angehen. Ich bin auf jeden Fall dabei und helfe gerne organisieren.

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#17

Beitrag von Walter White » Montag 17. Dezember 2018, 00:49

Nein, ohne Kalthopfung. Ich denke, das war auch gut so.
Aber ich denke auch mal das zu machen. Am besten einen Sud teilen. Dann kann man das besser vergleichen.

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#18

Beitrag von Gironimo » Dienstag 18. Dezember 2018, 04:46

FlightJens hat geschrieben:
Sonntag 16. Dezember 2018, 23:05
Ja, lasst uns diesen Pankow-Stammtisch mal angehen. Ich bin auf jeden Fall dabei und helfe gerne organisieren.
Da wäre ich auf jedenfall dabei! Es steht und fällt alles mit einer Location. Vorschläge?!?!

Gruß Jan

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#19

Beitrag von HubertBräu » Dienstag 18. Dezember 2018, 09:51

Gibt eigentlich genügend Möglichkeiten. Sponatan fallen mir Two Fellas, Pfefferbräu, Kaschk, Mikkeller, Stone Taproom usw. ein.

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#20

Beitrag von Augenfeind » Dienstag 18. Dezember 2018, 10:37

Hallo zusammen,

einen Pankow-Stammtisch fände ich aus dem Grunde gut, weil ich es dann nicht so weit hätte und damit auch öfter mal kommen könnte - da ich in Niederschönhause wohne, wäre für mich die größte Auftreff-Wahrscheinlichkeit beim Two Fellas gegeben, welches für mich nebenbei auch die Vorteile hat, dass es (z.B. im Gegensatz zum Kaschk) nicht zu teuer ist, in der Regel genügend Platz bietet und stets ein nettes Fachsimpeln mit den Inhabern erlaubt. Das Pfefferbräu kenne ich auch - da ist wohl stets ausreichend Platz möglich und das Essen ist auch gut, nur ist es für mich schon zu weit südlich...
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#21

Beitrag von Gironimo » Dienstag 18. Dezember 2018, 12:26

Schön wäre es ja, wenn man auch Eigenbräu mitbringen darf zum verkosten. Weiss nicht, ob da jeder Inhaber mitmacht?! Aber wenn Two Fellas da mitmacht, wäre ich auch dafür. Dann können wir mal nen Aufruf starten.

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#22

Beitrag von FlightJens » Dienstag 18. Dezember 2018, 19:58

Lasst es uns im Fellas machen, wenn schon Pankow dann richtig! :-) Hat einer von euch Connections dahin und kann fragen wie es mit dem Mitbringen von Selbstgebrautem aussieht? Ich meine, trinken kann man ja deren Zeug trotzdem.

Freu mich drauf!
J.

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#23

Beitrag von Augenfeind » Mittwoch 19. Dezember 2018, 08:48

Hallo zusammen,

ich habe Robert, einen der Two Fellas, eben eine entsprechende E-Mail geschickt, da wir bereits einmal netten Kontakt hatten. Ich vermute mal, dass es kein Problem sein wird und sage hier auf jeden Fall gleich Bescheid.
Ich hatte ihm noch dazu gesagt, dass wir ihm zuvor Bescheid geben würden, damit er bzw. ggf. sein Personal darauf vorbereitet ist, wenn ein paar Irre mit ihren eigenen Bieren dort aufschlagen.

Gruß, Roman.
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#24

Beitrag von Augenfeind » Mittwoch 19. Dezember 2018, 17:10

So, hier die Antwort von Rob, einer der zwei "Fellas" (auf English - Übersetzung folgt noch):
Anyways I think this is a great idea. I'm sure we talked before about it but I learned a lot of my brewing knowledge from exchanges in online forums. I'm a big fan.

We think it's no problem to bring beers for sampling. We can provide the space and glassware if necessary as well. We ask that you limit the consumption of outside beers to tasting (we need to make some money to keep the lights on, afterall 😉) but we are 100% supportive of this idea.

Sunday or Monday are generally the best days for this sort of thing but we have some flexibility if that doesn't work for you guy.

Best,
Rob
Auf Deutsch:
Wie auch immer, ich denke, das ist eine tolle Idee. Ich bin sicher, dass wir schon einmal darüber gesprochen haben, aber ich habe viel von meinem Brauwissen durch den Austausch in Online-Foren gelernt. Ich bin ein großer Fan.

Wir denken, dass es kein Problem ist, Bier zur Verkostung mitzubringen. Wir können den Raum und die Gläser bei Bedarf ebenfalls zur Verfügung stellen. Wir bitten Euch, den Konsum von Außenbieren auf die Verkostung zu beschränken (wir müssen schießlich etwas Geld verdienen, um weiterhin Licht zu haben 😉), aber wir unterstützen diese Idee zu 100%.

Sonntag oder Montag sind im Allgemeinen die besten Tage dafür, aber wir können ein wenig flexibel sein, wenn das nicht für Euch funktioniert.

Grüße, Rob
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#25

Beitrag von FlightJens » Mittwoch 19. Dezember 2018, 21:38

Coool, klingt total sympathisch die Antwort! Ich freu mich deren Biere kennenzulernen.

Soll ich mal einen Terminumfragedoodle erstellen für einen Montag/Dienstag im neuen Jahr?

J.

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#26

Beitrag von Gironimo » Mittwoch 19. Dezember 2018, 22:40

Ich bin dabei😀

Umfrage kannst du gerne starten.

Gruß Jan

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#27

Beitrag von Walter White » Sonntag 23. Dezember 2018, 19:58

Hab jetzt ein paar Tage nicht reingeschaut, und die Pankow-Stammtisch-Idee wird ja immer konkreter.

Bevor wir uns mit einer Umfrage rumschlagen, ein direkter Vorschlag:
Montag, 28.1.

Vorher gehts bei mir nicht, da ich
In Brasilien bin.

Gruß,

Stefan

Gironimo
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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#28

Beitrag von Gironimo » Sonntag 23. Dezember 2018, 22:55

28.1. würde bei mir gehen.

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#29

Beitrag von Gironimo » Sonntag 23. Dezember 2018, 22:56

Ich würde mal vorschlagen das Thema Stammtisch in die Berlin Rubrik zu verschieben.

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Re: Gruß aus Berlin-Pankow

#30

Beitrag von Augenfeind » Montag 24. Dezember 2018, 14:44

Gironimo hat geschrieben:
Sonntag 23. Dezember 2018, 22:56
Ich würde mal vorschlagen das Thema Stammtisch in die Berlin Rubrik zu verschieben.
Ein guter Vorschlag - ich habe hier den entsprechenden Thread eröffnet: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=47&t=19826

Ich wäre übrigens auch am 28.01. mit von der Partie! Siehe auch obigen Link dazu.

Gruß und friedliche Weihnachgtstage,
Roman.
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