Neuer in Rheinhessen

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Midyr
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Neuer in Rheinhessen

#1

Beitrag von Midyr » Sonntag 10. März 2019, 11:20

Hallöle,

meine Name ist Frank und ich komme aus der Nähe von Gau-Bickelheim (Erfinder der gleichnamigen Autobahnausfahrt)..
Um meinem Gewölbekeller mal einen Sinn zu geben, will ich heute mal meinen ersten Brauversuch unternehmen.

Ich starte mit einem 10l Pils Brauset von Nahrungsmittel-selbermachen.

Gibt es in der Nähe Bezugsquellen und vll, andere Brauer?

Frank

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Re: Neuer in Rheinhessen

#2

Beitrag von bierfaristo » Sonntag 10. März 2019, 12:43

Viel Erfolg beim Selberbrauen.
Was Malz betrifft, sitzt du ja fast an der Quelle. In Wallertheim ist Bestmalz. Ansonsten sind die bekannten Internethändler die feste Wahl.
Ich selbst komme aus Ingelheim und es gibt den Stammtisch Mz/Wi.

Christian
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Re: Neuer in Rheinhessen

#3

Beitrag von Eowyn » Montag 11. März 2019, 00:31

Midyr hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 11:20
Hallöle,

meine Name ist Frank und ich komme aus der Nähe von Gau-Bickelheim (Erfinder der gleichnamigen Autobahnausfahrt)..
Um meinem Gewölbekeller mal einen Sinn zu geben, will ich heute mal meinen ersten Brauversuch unternehmen.

Ich starte mit einem 10l Pils Brauset von Nahrungsmittel-selbermachen.

Gibt es in der Nähe Bezugsquellen und vll, andere Brauer?

Frank

Viel Erfolg!
ich würd ja nicht als erstes gleich sowas schwieriges wie Pils machen aber Mut ist gut.

Erzähl mal, wies geworden ist.

Schöne Grüße
Eowyn
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Re: Neuer in Rheinhessen

#4

Beitrag von Midyr » Montag 11. März 2019, 07:49

Hi,

danke.

Das Pils schwieriger sein soll, als andere Rezepte hatte ich leider (trotz tagelandem schmökern) erst zu spät gelesen.

Warum ist Pils denn überhaupt schwieriger?

Frank

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Re: Neuer in Rheinhessen

#5

Beitrag von bierfaristo » Montag 11. März 2019, 08:12

Pils ist ein sehr restriktiver Bietstil. Ein schlanker Körper, relativ hochvergoren, sehr hell, keine Esther und einiges mehr. Das heißt, man muss sowohl sein Sudhaus als auch seinen Gärkeller und sein Hefenanagement im Griff haben.
Überspitzt gesagt kann man bei einem (I)PA sowohl im Sudhaus als auch im Gärkeller einige Fehler machen und diese dann am Ende mit ordentlich Stopfhopfen überdecken (auch wenn man dann mit Oxidationzu kämpfen hat).
Das heißt aber nicht, dass das Bier nicht schmecken wird. Gerade, wenn es das erste wird. Es wird halt nur nicht unbedingt ein Pils.
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Re: Neuer in Rheinhessen

#6

Beitrag von Midyr » Montag 11. März 2019, 08:39

Na, dann harren wir mal der Dinge, die da kommen...
Und ich suche mir für den nächsten Versuch was anderes raus(Ich bin halt herbers-Pils-Trinker, deswegen was es naheliegend.

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Re: Neuer in Rheinhessen

#7

Beitrag von docpsycho » Montag 11. März 2019, 20:25

Gude Frank,

alles was du brauchst bekommst du beim Taunusbrauer, einfach vorbei fahren, beraten lassen, Schwätzchen halten und alles mitnehmen. Ansonsten lege ich dir mal unseren Stammtisch (bald Verein) an die Hand, da findest du jede Menge Gleichgesinnte.

Grüße, Felix
Setup: 3,5kw Caso-Induktionsplatte, 36l Brewferm-Topf, 38l Schengler-Thermoport mit Läuterhexe, Kühlspirale, Themperaturgesteuerte Gärkammer.

Die Brausportgruppe e.V. Rhein-Main

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Re: Neuer in Rheinhessen

#8

Beitrag von Midyr » Montag 20. Mai 2019, 17:33

Eowyn hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 00:31

Viel Erfolg!
ich würd ja nicht als erstes gleich sowas schwieriges wie Pils machen aber Mut ist gut.

Erzähl mal, wies geworden ist.

Schöne Grüße
Eowyn
Aaalso,
gestern habe ich die erste Flasche aus dem Kühlschrank geholt.

Der Schaum erscheint mir weit weniger stabil(im Verhältnis zu nordisches Fabrikpils)
Leider schmeckt es auch recht bitter und hinterläßt einen pelzigen Geschmack auf der Zunge :crying
Was definitiv nicht wie geplant lief war, dass von den lt. Rezept angepeilten 10l, nur 6l raus gekommen sind. Ich erkläre mir das im Nachhinein dadurch, dass ich stark sprudelnd, statt wallend gekocht habe(wenn ich die Definition für wallend richtig verstanden habe). Könnte das der Grund für die Bitterheiit sein?

Was könnt ihr mir denn für meinen nächsten Versuch empfehlen? Ich trinke gerne herbes Pils. Was käme dem denn anfängertauglich nahe?
MMuM bringt bei "Anfängertauglich" ja nicht viel. Denke es gibt da weit mehr passende Rezepte.

Danke

Frank

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Re: Neuer in Rheinhessen

#9

Beitrag von Eowyn » Montag 20. Mai 2019, 23:31

Midyr hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 17:33
Eowyn hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 00:31

Viel Erfolg!
ich würd ja nicht als erstes gleich sowas schwieriges wie Pils machen aber Mut ist gut.

Erzähl mal, wies geworden ist.

Schöne Grüße
Eowyn
Aaalso,
gestern habe ich die erste Flasche aus dem Kühlschrank geholt.

Der Schaum erscheint mir weit weniger stabil(im Verhältnis zu nordisches Fabrikpils)
Leider schmeckt es auch recht bitter und hinterläßt einen pelzigen Geschmack auf der Zunge :crying
Was definitiv nicht wie geplant lief war, dass von den lt. Rezept angepeilten 10l, nur 6l raus gekommen sind. Ich erkläre mir das im Nachhinein dadurch, dass ich stark sprudelnd, statt wallend gekocht habe(wenn ich die Definition für wallend richtig verstanden habe). Könnte das der Grund für die Bitterheiit sein?

Was könnt ihr mir denn für meinen nächsten Versuch empfehlen? Ich trinke gerne herbes Pils. Was käme dem denn anfängertauglich nahe?
MMuM bringt bei "Anfängertauglich" ja nicht viel. Denke es gibt da weit mehr passende Rezepte.

Danke

Frank
Hi

Brauset bedeutet, da war alles drinne was du benutzt hast korrekt?

Für Schaumstabilität kann man etwas Dextrin Malz hernehmen (wenn du das nicht im Set kaufst sondern dann selbst machst)
Ansonsten evtl. Fettfilm im Glas? das macht den Schaum auch gerne kaputt.
Nicht ausreichend karbonisiert?

Wenn du "sprudelnd" kochst dann verdunstet mehr Flüssigkeit obv. deshalb hast du auch nur 6l rausbekommen anstatt 10.

Ist mir bei meinem allerersten Sud auch passiert - hab zu lange und zu heiß gekocht.
Mit meinem neuen Digiboil ist der Unterschied zwischen wallend und sprudelnd Deckel drauf oder Deckel offen bei 212°F. Wenn ich den genau auf 100°C einstelle und den Deckel offen lasse kocht er wallend nicht sprudelnd.

Da du deinen Ausschlag bald halbiert hast ist jetzt natürlich auch zuviel Hopfen drin - also die IBU wesentlich höher, deshalb ist das so bitter.

Der pelzige Geschmack (meinst du mehlig oder wirklich "Ih bäh pelzig"?)

Wie und bei welcher Temperatur mit welcher Hefe hast du denn vergoren?

Wegen Anfängertauglich: mach ein Wit/Weißbier
das ist sehr, sehr "forgiving"

mein basis rezept:

50% Pilsner Malz
45% Weizenmalz (wahlweise halbe/halbe unmalted und malted wheat)
5% haferflocken

Orangen/Zitronenschalen/Salz und Koriander

1 oz Saazer für 60 min mitkochen

(Optional noch 7 gr. mandarina bavaria) 10 min. vor flameout

Hopfen ist für 20 Liter bemessen.

Nimm ne hefe die auch bei nicht komplett konstanter Zimmertemperatur gute Ergebnisse liefert (falls du die Gärtemp. nicht steuern kannst)

WY 3942/3944 - WLP 400/500/501 und ich hab demletzt zum ersten mal die T-58 von fermentis hergnommen mit imo sehr, sehr schönem Endergebnis.

lass das in Frieden für 3 Wochen vor sich hingären und schau dass du den Zucker den du für die karbonisierung brauchst richtig berechnest.

z.B. hiermit >>> https://www.brewersfriend.com/beer-priming-calculator/

PS: das rezept hab ich hier irgendwo mal gepostet.

Sag mal was du magst, ich hab nen ganzen Haufen simple Rezepte weil ich mich immer noch nicht traue Lager zu brauen und ewig mit Wit/Ale rum tue :)
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Re: Neuer in Rheinhessen

#10

Beitrag von Midyr » Dienstag 21. Mai 2019, 09:06

Eowyn hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 23:31
Midyr hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 17:33
Eowyn hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 00:31

Viel Erfolg!
ich würd ja nicht als erstes gleich sowas schwieriges wie Pils machen aber Mut ist gut.

Erzähl mal, wies geworden ist.

Schöne Grüße
Eowyn
Aaalso,
gestern habe ich die erste Flasche aus dem Kühlschrank geholt.

Der Schaum erscheint mir weit weniger stabil(im Verhältnis zu nordisches Fabrikpils)
Leider schmeckt es auch recht bitter und hinterläßt einen pelzigen Geschmack auf der Zunge :crying
Was definitiv nicht wie geplant lief war, dass von den lt. Rezept angepeilten 10l, nur 6l raus gekommen sind. Ich erkläre mir das im Nachhinein dadurch, dass ich stark sprudelnd, statt wallend gekocht habe(wenn ich die Definition für wallend richtig verstanden habe). Könnte das der Grund für die Bitterheiit sein?

Was könnt ihr mir denn für meinen nächsten Versuch empfehlen? Ich trinke gerne herbes Pils. Was käme dem denn anfängertauglich nahe?
MMuM bringt bei "Anfängertauglich" ja nicht viel. Denke es gibt da weit mehr passende Rezepte.

Danke

Frank
Hi

Brauset bedeutet, da war alles drinne was du benutzt hast korrekt?
Erst mal danke für deine ausführliche Antwort
Ja, aber "echte" Zutaten, also kein Malzextrakt
Eowyn hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 00:31

Für Schaumstabilität kann man etwas Dextrin Malz hernehmen (wenn du das nicht im Set kaufst sondern dann selbst machst)
Ansonsten evtl. Fettfilm im Glas? das macht den Schaum auch gerne kaputt.
Nicht ausreichend karbonisiert?
Ne, denke nicht. Zucker hatte ich berechnet(Nach Rezept sollte Speise genommen werden, welches nun die bessere Variante ist, weiß ich nicht)
Das Glas war sauber. Vll. ist Craftschaum auch nicht so stabil?
Eowyn hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 00:31

Wenn du "sprudelnd" kochst dann verdunstet mehr Flüssigkeit obv. deshalb hast du auch nur 6l rausbekommen anstatt 10.

Ist mir bei meinem allerersten Sud auch passiert - hab zu lange und zu heiß gekocht.
Mit meinem neuen Digiboil ist der Unterschied zwischen wallend und sprudelnd Deckel drauf oder Deckel offen bei 212°F. Wenn ich den genau auf 100°C einstelle und den Deckel offen lasse kocht er wallend nicht sprudelnd.

Da du deinen Ausschlag bald halbiert hast ist jetzt natürlich auch zuviel Hopfen drin - also die IBU wesentlich höher, deshalb ist das so bitter.
Ok, das ergibt Sinn. Es erschien mir aber nicht hopfing, aber da mag ich mich täuschen
Eowyn hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 00:31
Der pelzige Geschmack (meinst du mehlig oder wirklich "Ih bäh pelzig"?)
Ja, mehlig triffts vll. besser
Eowyn hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 00:31
Wie und bei welcher Temperatur mit welcher Hefe hast du denn vergoren?
Bierhefe "Lager".
Wurde direkt in den ca. 11° kalten Keller gestellt
Eowyn hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 00:31
Wegen Anfängertauglich: mach ein Wit/Weißbier
das ist sehr, sehr "forgiving"

mein basis rezept:

50% Pilsner Malz
45% Weizenmalz (wahlweise halbe/halbe unmalted und malted wheat)
5% haferflocken

Orangen/Zitronenschalen/Salz und Koriander

1 oz Saazer für 60 min mitkochen

(Optional noch 7 gr. mandarina bavaria) 10 min. vor flameout

Hopfen ist für 20 Liter bemessen.

Nimm ne hefe die auch bei nicht komplett konstanter Zimmertemperatur gute Ergebnisse liefert (falls du die Gärtemp. nicht steuern kannst)

WY 3942/3944 - WLP 400/500/501 und ich hab demletzt zum ersten mal die T-58 von fermentis hergnommen mit imo sehr, sehr schönem Endergebnis.

lass das in Frieden für 3 Wochen vor sich hingären und schau dass du den Zucker den du für die karbonisierung brauchst richtig berechnest.

z.B. hiermit >>> https://www.brewersfriend.com/beer-priming-calculator/

PS: das rezept hab ich hier irgendwo mal gepostet.

Sag mal was du magst, ich hab nen ganzen Haufen simple Rezepte weil ich mich immer noch nicht traue Lager zu brauen und ewig mit Wit/Ale rum tue :)
"friesisch Herb" :Bigsmile
Was nicht so meins ist, ist stark fruchtige, was ich bisher getrunken habe.
Aber auch süffig kanns mal sein. Momentan habe ich einen Kasten Zwick'l im Keller, das schmeckt auch gut

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Re: Neuer in Rheinhessen

#11

Beitrag von Eowyn » Dienstag 21. Mai 2019, 21:30

Eowyn hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 23:31


Hi

Brauset bedeutet, da war alles drinne was du benutzt hast korrekt?
Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 09:06
Erst mal danke für deine ausführliche Antwort
Ja, aber "echte" Zutaten, also kein Malzextrakt
Aber man kann nicht nachvollziehen was genau drin ist/war oder?

Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 09:06
Ne, denke nicht. Zucker hatte ich berechnet(Nach Rezept sollte Speise genommen werden, welches nun die bessere Variante ist, weiß ich nicht)
Das Glas war sauber. Vll. ist Craftschaum auch nicht so stabil?
mein Schaum ist ziemlich stabil - allemal stabiler als Miller, Coors oder was er hier sonst so gibt.
da ist dann was anders verkehrt.
Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 09:06
Ok, das ergibt Sinn. Es erschien mir aber nicht hopfing, aber da mag ich mich täuschen
ich vermute, was du beschreibst ist dann mehr astringency als Bitterkeit vom Hopfen...
Da würde dann auch das was du plezig genannt hast herkommen...
Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 09:06
Ja, mehlig triffts vll. besser
Zu heiß gemaischt, zu heiß geläutert, den PH beim maischen "zerschossen" (ist dein termometer geeicht? hast du verlässliche Temp.messungen vom maischen?)
denke ich ist vermutlich der wahrscheinlichste Auslöser für die astringente Bitterkeit und das macht dann auch pudrig, mehligen beigeschmack.

Ist extrem spekulativ, weil man ja nicht weiß, was in deinem Brauset genau drin war.

Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 09:06
"friesisch Herb" :Bigsmile
Was nicht so meins ist, ist stark fruchtige, was ich bisher getrunken habe.
Aber auch süffig kanns mal sein. Momentan habe ich einen Kasten Zwick'l im Keller, das schmeckt auch gut
Dann mach doch ein pale Ale

Golden Promise als basis malz
etwas Dextrin malz oder einen geringen anteil ungemalzte Gerstenflocken dazu
etwas sauermalz

mach ne maische mit Kombirast

und nimm ne Hefe die im Keller gut fermentiert WY1056 z.b. geht von 13 - 22°C sehr gut (im unteren Tempbereich macht die ein sehr sauberes, (leicht *crispes*) Bier. Dier fermentiert überhaupt sehr "sauber" also ohne fruchtige Aromen zu produzieren.

Z.B: sowas in der Art müsste so rauskommen, dass es dir schmeckt >>>

Bild


Maischen 80min bei 67°C
Mash out 10 min bei 76.5 °C

Läutern mit 76.5°C

Kochen: 90 min.

10 min vor Kochenede 1 Whirlflock tablette und 1/2 TL Yeast nutrient

Hefe 1056 oder US-05 müsste genauso gut gehen.

kannst anstatt Golden Promise auch einfach Pilsner malz hernehmen.
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Re: Neuer in Rheinhessen

#12

Beitrag von Midyr » Dienstag 21. Mai 2019, 21:50

Eowyn hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 21:30
Eowyn hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 23:31


Hi

Brauset bedeutet, da war alles drinne was du benutzt hast korrekt?
Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 09:06
Erst mal danke für deine ausführliche Antwort
Ja, aber "echte" Zutaten, also kein Malzextrakt
Aber man kann nicht nachvollziehen was genau drin ist/war oder?
Mischung aus:
Pilsener Malz
Karamalz,
Sauermalz

Hallertauer Spalter Select
Hefe Lager
Eowyn hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 23:31
Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 09:06
Ne, denke nicht. Zucker hatte ich berechnet(Nach Rezept sollte Speise genommen werden, welches nun die bessere Variante ist, weiß ich nicht)
Das Glas war sauber. Vll. ist Craftschaum auch nicht so stabil?
mein Schaum ist ziemlich stabil - allemal stabiler als Miller, Coors oder was er hier sonst so gibt.
da ist dann was anders verkehrt.
Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 09:06
Ok, das ergibt Sinn. Es erschien mir aber nicht hopfing, aber da mag ich mich täuschen
ich vermute, was du beschreibst ist dann mehr astringency als Bitterkeit vom Hopfen...
Da würde dann auch das was du plezig genannt hast herkommen...
Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 09:06
Ja, mehlig triffts vll. besser
Zu heiß gemaischt, zu heiß geläutert, den PH beim maischen "zerschossen" (ist dein termometer geeicht? hast du verlässliche Temp.messungen vom maischen?)
denke ich ist vermutlich der wahrscheinlichste Auslöser für die astringente Bitterkeit und das macht dann auch pudrig, mehligen beigeschmack.
Das ist gut möglich. Werde beim nächsten Mal besser kontrollieren...
Eowyn hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 23:31
Ist extrem spekulativ, weil man ja nicht weiß, was in deinem Brauset genau drin war.

Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 09:06
"friesisch Herb" :Bigsmile
Was nicht so meins ist, ist stark fruchtige, was ich bisher getrunken habe.
Aber auch süffig kanns mal sein. Momentan habe ich einen Kasten Zwick'l im Keller, das schmeckt auch gut
Dann mach doch ein pale Ale
Ich werde mir dein Rezeptvorschlag demnächst mal genauer angucken, danke
Eowyn hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 23:31
Golden Promise als basis malz
etwas Dextrin malz oder einen geringen anteil ungemalzte Gerstenflocken dazu
etwas sauermalz

mach ne maische mit Kombirast

und nimm ne Hefe die im Keller gut fermentiert WY1056 z.b. geht von 13 - 22°C sehr gut (im unteren Tempbereich macht die ein sehr sauberes, (leicht *crispes*) Bier. Dier fermentiert überhaupt sehr "sauber" also ohne fruchtige Aromen zu produzieren.

Z.B: sowas in der Art müsste so rauskommen, dass es dir schmeckt >>>

Bild


Maischen 80min bei 67°C
Mash out 10 min bei 76.5 °C

Läutern mit 76.5°C

Kochen: 90 min.

10 min vor Kochenede 1 Whirlflock tablette und 1/2 TL Yeast nutrient

Hefe 1056 oder US-05 müsste genauso gut gehen.

kannst anstatt Golden Promise auch einfach Pilsner malz hernehmen.

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Re: Neuer in Rheinhessen

#13

Beitrag von Eowyn » Dienstag 21. Mai 2019, 21:53

Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 21:50
Eowyn hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 21:30
Eowyn hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 23:31


Hi

Brauset bedeutet, da war alles drinne was du benutzt hast korrekt?
Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 09:06
Erst mal danke für deine ausführliche Antwort
Ja, aber "echte" Zutaten, also kein Malzextrakt
Aber man kann nicht nachvollziehen was genau drin ist/war oder?
Mischung aus:
Pilsener Malz
Karamalz,
Sauermalz

Hallertauer Spalter Select
Hefe Lager
Das Caramel malz hilft normal auch mit Schaumstabilität.

ich vermute wirklich, du hast beim maischen die temperatur überschritten.

Die Mischung ansich hätte ein ordentliches Pils gegeben :)
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Re: Neuer in Rheinhessen

#14

Beitrag von Midyr » Dienstag 21. Mai 2019, 22:09

Eowyn hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 21:53
Midyr hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 21:50
Eowyn hat geschrieben:
Dienstag 21. Mai 2019, 21:30



Aber man kann nicht nachvollziehen was genau drin ist/war oder?
Mischung aus:
Pilsener Malz
Karamalz,
Sauermalz

Hallertauer Spalter Select
Hefe Lager
Das Caramel malz hilft normal auch mit Schaumstabilität.

ich vermute wirklich, du hast beim maischen die temperatur überschritten.

Die Mischung ansich hätte ein ordentliches Pils gegeben :)
Das war der Plan :Bigsmile
Vll. klappts ja beim nächsten Versuch, irgendwann
Ich werde erst mal andere Rezepte versuchen

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