Hicks, ich stelle mich vor!

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Schwarzer Bär
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Hicks, ich stelle mich vor!

#1

Beitrag von Schwarzer Bär » Sonntag 19. April 2020, 16:15

Hallo Biertrinker,

mein Liebster und ich wollen uns an die Kunst des Bierbrauens wagen. Wir sind schon etwas ältere Semester, nicht galoppierend vergreisend, aber altersweise, oder so.
"
Ein Bierbrauset haben wir schon und am nächsten Wochenende wollen wir loslegen. Unser Selbstgebrautes soll ähnlich schmecken, wie unser Lieblingsbier "Der schwarze Abt aus Neuzelle.

Da wir im Biertrinkern geübt, im Bierbrauen jedoch (noch) nicht, freuen wir uns über gute Tipps von erfahreneren Hobbybrauern!

Viele Grüße
Marion

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schwarzwaldbrauer
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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#2

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Sonntag 19. April 2020, 17:51

Hallo Marion, teilt uns bitte mit wo ihr seid.
Es gibt fast Überall regionale Netzwerke und Austausch.
Über diesen Weg lernt man am meisten!
Grüßle aus dem Schwarzwald
Dieter
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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#3

Beitrag von integrator » Sonntag 19. April 2020, 18:00

Hallo ihr zwei und herzlich Willkommen :Drink
Wenn ihr zu zweit startet macht das die ganze Sache einfacher. Wenn ihr euch dann auch noch Liebster und Liebste nennt bekommt das ganze auch noch Charme.
Euch beiden viel Spass undErfolg bei eurem Einstieg.
Ich :Drink du ... läuft.

Schwarzer Bär
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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#4

Beitrag von Schwarzer Bär » Sonntag 19. April 2020, 18:36

Danke! Spaß werden wir haben und am Erfolg werden wir arbeiten!

Wir wohnen, leben, trinken und arbeiten im westlichen Ruhrpott. :Drink

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tinoquell
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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#5

Beitrag von tinoquell » Sonntag 19. April 2020, 18:38

Hallo und Willkommen!
Ihr wisst schon: "Alter schützt vor Torheit nicht!" Also seid gewarnt: Bier brauen ist ein süchtig machendes Hobby, es wird sich nach und nach Eure ganze Freizeit aneignen (und wenn man nicht aufpasst auch signifikante Geldbeträge :-)) !
Aber es ist auch wunderbar, kreativ, sinnlich .... also wünsche ich Euch einen guten Einstieg und Allzeit Gut Sud!

Leider noch ein Wermutstropfen von mir: Den Schwarzen Abt trinke auch auch immer mal gern. Aber zum Nachbrauen habt ihr Euch da etwas Schwieriges ausgesucht. Der Abt wird nach dem Brauprozess mit Zuckersirup nachgesüßt. Dazu muss das Bier frei von der Hefe sein, sonst würde diese auch den Sirup gleich noch mit verknuspern. Da kommen dann solche Dinge wie "Sterilfiltration" oder "Pasteurisation" ins Spiel, und das ist leider zu Hause am Küchenherd schwierig. Parteurisieren geht grundsätzlich, aber meiner Meinung funktioniert das besser, wenn man da etwas Brauerfahrung gesammelt hat.

Welches Bierbrauset habt ihr Euch den ausgesucht? Bestimmt wird das trotzdem erstmal ein leckerer Einstieg!

Also, viel Erfolg und viel Spaß und Gutes Gelingen!
Tino

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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#6

Beitrag von Schwarzer Bär » Sonntag 19. April 2020, 19:28

Danke Tino!

Dieses Starterpaket haben wir gekauft:

https://brauen.de/vollstaendiges-elektr ... er=0570026

Ich wollte ja kleiner anfangen, aber Uwe meinte, wenn schon, denn schon!

Meine Bedenken bezüglich des zu erwartenden Zustands unserer Lebern, konterte er damit, dass wir ja nicht alles selbst trinken müssen, sondern im Tausch mit Kartoffeln und Eiern beim Nachbarbauern einsetzen könnten. Außerdem bestünde ja schließlich auch unsere Familie aus Bierfreunden.

Das hat mich überzeugt!

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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#7

Beitrag von afri » Sonntag 19. April 2020, 22:37

Kleiner geht zwar, muss aber nicht. Die Arbeit ist die gleiche, ob für drei oder 300l Bier. Die Einkocherklasse ist beliebt, weil sie nicht allzuwenig ausstößt, also damit nach den acht Stunden Brautag mehr als sechs Flaschen Bier herauskommen. Andererseits braut man wenig genug, um öfter mal etwas neues probieren zu können.

Das Tauschprinzip ist gut, aber macht euch bitte mit den einschlägigen Steuergesetzen vertraut. Was ihr nicht selbst verbraucht oder im eigenen Haus ausschänkt, ist steuerpflichtig. Dazu findet ihr hier im Forum jede Menge Threads, bitte selbst suchen, das ist ein umfangreiches und kontroverses Thema, mit dem jeder anders umgeht.

Das Set ist sicherlich halbwegs komplett, ginge jedoch günstiger, wenn man sich Komponenten einzeln zusammensuchte. Anyway, viel Erfolg, Marion und Uwe!
Achim
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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#8

Beitrag von emjay2812 » Montag 20. April 2020, 07:03

Ich dachte immer, schenken sei legal - siehe unser Weihnachtswichteln!

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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#9

Beitrag von afri » Montag 20. April 2020, 12:26

Natürlich ist das legal. Du musst nur Steuern auf die Menge zahlen, die du nicht selbst (im eigenen Haushalt) trinkst oder ausschänkst.
Achim
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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#10

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Montag 20. April 2020, 12:42

afri hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 12:26
Natürlich ist das legal. Du musst nur Steuern auf die Menge zahlen, die du nicht selbst (im eigenen Haushalt) trinkst oder ausschänkst.
Achim
Achim, das stimmt so nicht.
Jeder Liter Selbstgebautes, der über der Obergrenze von 200 / Jahr liegt ist zu versteuern.
Grüßle Dieter
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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#11

Beitrag von Johnny H » Montag 20. April 2020, 12:48

Schwarzer Bär hat geschrieben:
Sonntag 19. April 2020, 16:15
[...]
Ein Bierbrauset haben wir schon und am nächsten Wochenende wollen wir loslegen. Unser Selbstgebrautes soll ähnlich schmecken, wie unser Lieblingsbier "Der schwarze Abt aus Neuzelle.
[...]
tinoquell hat geschrieben:
Sonntag 19. April 2020, 18:38
[...]
Leider noch ein Wermutstropfen von mir: Den Schwarzen Abt trinke auch auch immer mal gern. Aber zum Nachbrauen habt ihr Euch da etwas Schwieriges ausgesucht. Der Abt wird nach dem Brauprozess mit Zuckersirup nachgesüßt. Dazu muss das Bier frei von der Hefe sein, sonst würde diese auch den Sirup gleich noch mit verknuspern. Da kommen dann solche Dinge wie "Sterilfiltration" oder "Pasteurisation" ins Spiel, und das ist leider zu Hause am Küchenherd schwierig. Parteurisieren geht grundsätzlich, aber meiner Meinung funktioniert das besser, wenn man da etwas Brauerfahrung gesammelt hat.
[...]
Herzlich willkommen.

Beim "Schwarzen Abt" würde ich, bevor ich mich mit Sterilfiltration oder Pasteurisierung als Hobbybrauer befasse, eher den Umweg gehen, mit unvergärbarer Laktose o.ä. nachzusüßen. Da wäre mir das Risiko von entweder Flaschenbomben oder anderen geschmacklichen Unwägbarkeiten durch die Pasteurisierung zu hoch.

Aber erst mal mit "normalen" Bieren anfangen, ob euch das Hobby liegt.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#12

Beitrag von Schwarzer Bär » Montag 20. April 2020, 21:16

Flaschenbomben hört sich übel an! :Pulpfiction

Wir werden klein anfangen. Am liebsten ein dunkles Bier, welches eine gewisse Süße aufweist,
also ähnlich schmeckt, wie der Schwarze Abt. Es soll unter 4 Promille haben.

Eine Frage bezüglich der Flaschen. Wir wollten zuerst neue Bügelflaschen bestellen.
haben uns aber überlegt, doch lieber ausgetrunkene gekaufte Flaschen benutzen.

Wie sterilisiert ihr die Flaschen?

In den nächsten Tagen wollen wir uns auf die Suche nach den Zutaten machen.

Gibt es hier im Forum einen Einkaufszettel mit den notwendigen Ingredenzien?

Vielen Dank für eure herzlichen Willkommensgrüße und bisherigen Tipps!!! :Drink

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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#13

Beitrag von christianf » Montag 20. April 2020, 23:14

Schwarzer Bär hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 21:16
Wie sterilisiert ihr die Flaschen?
Meine ersten Flaschen habe ich im Backofen "sterilisiert". Ist aber nicht empfehlenswert, da die Struktur des Glases leidet und euch die Flaschen später um die Ohren fliegen können. Ich hatte Glück, mir ist nur bei einer Flasche nach dem Befüllen der Boden herausgefallen.

Inzwischen spüle ich meine Flaschen mit der Flaschenfee in der Spülmaschine, 2 1/2 Stunden bei 70 Grad in der Spüllauge überlebt nicht viel :)

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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#14

Beitrag von afri » Montag 20. April 2020, 23:17

Schwarzer Bär hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 21:16
Wie sterilisiert ihr die Flaschen?
Die meisten hier tun das gar nicht, aus gutem Grund. Lies' mal ein bisschen quer, es ist nicht nur unnötig, sondern auch völlig sinnlos, Flaschen im Backofen zu foltern. Flaschen müssen sauber sein, eine Sterilisation erübrigt sich dann. Dreck kann man so oder so nicht sterilisieren und auch nicht desinfizieren mittels Isopropanol etc., also ist es am besten, wenn ihr die frisch geleerten Flaschen flugs ausspült und für die Trocknung am besten kopfüber irgendwo aufbewahrt, wo ihnen das gelingt. Ein sauberer Bierkasten bietet sich hier an. So jedenfalls machen es viele hier.

Ihr könnt die Flaschen gern auskochen etc, aber es nutzt nicht, im Gegentum. Einfach säubern und fertig sind die Pullen fürs nächste Befüllen. Falls ihr vorhabt, ein paar Kisten Leergut aus dem Getränkemarkt zu holen: kann man machen. Aber was da in den Flaschen so alles drin ist, wollt ihr nicht haben, das sind nicht nur Kippen. Selbst trinken, selbst saubermachen, das ist das Mittel der Wahl. Oder halt neu kaufen, aber das ist teuer.
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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#15

Beitrag von hyper472 » Dienstag 21. April 2020, 07:26

Beim Leergut besorgen achtet auf die weißen Ringe am Flaschentand. Je ausgeprägter die sind, desto älter sind die Flaschen. Zum Reinigen gibt es hier 1000 Meinungen, von denen 998 zum Erfolg führen. Lediglich „nicht reinigen“ und“Flaschen backen“ scheiden aus.
Lesen ist gut! Forum, dann brauanleitung.de, dann Laudage und später Brücklmeier. Nicht! YouTube, da wird irres Zeug gepostet z.T.
Und willkommen im Forum!
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#16

Beitrag von Schwarzer Bär » Dienstag 21. April 2020, 22:06

Gern würden wir uns für einen Bierbraukurs anmelden. Ich denke mal, dass es sowas gibt.

Schwarzwaldbrauer hat ja oben schon angedeutet, dass es regionale Netzwerke gibt.

Nun ist es sicher schwierig zur Zeit sich auf diese Weise schlauer zu machen.

Was haltet ihr davon, für den Einstieg mit solch einem Zutatenset zu beginnen:

https://www.amazon.de/Nahrungsmittel-se ... 69ab0086b2

Gibt es hier im Forum einen Thread mit dem Thema: allererste Schritte, einen Einkaufszettel mit den benötigten Zutaten?

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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#17

Beitrag von hyper472 » Dienstag 21. April 2020, 22:41

Schwarzer Bär hat geschrieben:
Dienstag 21. April 2020, 22:06
Gibt es hier im Forum einen Thread mit dem Thema: allererste Schritte, einen Einkaufszettel mit den benötigten Zutaten?
Gibt´s unter Brauanleitung.de
Stellt Euch einfach mal mit Eurer Ausrüstung in die Küche (oder wo Ihr brauen wollt) und geht jeden Schritt in Gedanke und in der Bewegung mit den Geräten durch. Schreibt Euch dabei alles (!) auf, was Euch an Gerät oder Zutat fehlt.
Und dann: guten Einkauf-good buy!

Viele Grüße, Henning
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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#18

Beitrag von flying » Mittwoch 22. April 2020, 17:13

Um die Süße und den Invertzuckergehalt des Schwarzen Abtes zu simulieren kann man mit Zuckerersatzstoffen experimentieren. Das ist nix Schlimmes. Wird beim Bier seit hundert Jahren gemacht und die Tradition aus der der Schwarze Abt kommt, sind künstlich gesüßte Pubarschknall- Biere. Die dunklen, gesüßten Schankbiere waren mal extrem beliebt beim Volk.
Xylit und Erithrit haben den Vorteil das es unvergärbare Zuckeralkohole sind. Schmecken sehr "natürlich" süß, da sie auch in Früchten, Beeren oder Gemüse vorkommen. Laktose macht milde Süße und "cremigen Körper". Ein Hauch Thaumatin könnte auch nicht verkehrt sein..?
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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#19

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 22. April 2020, 18:53

schwarzwaldbrauer hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 12:42
afri hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 12:26
Natürlich ist das legal. Du musst nur Steuern auf die Menge zahlen, die du nicht selbst (im eigenen Haushalt) trinkst oder ausschänkst.
Achim
Achim, das stimmt so nicht.
Jeder Liter Selbstgebautes, der über der Obergrenze von 200 / Jahr liegt ist zu versteuern.
Grüßle Dieter
Leider nicht. Das wäre zu einfach. Steuerfrei ist nur wenn die Tauschpartner ihr eigenes Bier saufen. Das ‚gegenseitig verschenke Bier‘ ist mit dem vollen Satz zu versteuern. Fällt dann aber mengenmäßig nicht in die 200 Liter steuerfreies Bier.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
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Jens

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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#20

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 22. April 2020, 18:58

Mein Himbeer Ale habe ich mit Xylit versaut.
Die ‚natürlich fruchtsaure‘ Hälfte war lecker. Die mit Birkenzucker aufgesüßte Hälfte hat monoton, langweilig, unkomplex und künstlich aufgesüßt geschmeckt.

Naturähnlich Aufzuckern ist ein sehr komplexes Thema. Mit einer einzelnen unvergärbaren Zuckerart klappt das nicht.
Ein dezenter Mix aus Xylit, Laktose und Honig könnte vielleicht klappen. Wobei der Honig zu rund 80% vergärt und dröhnt.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#21

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 22. April 2020, 20:26

Bin auch kein Freund von Xylit. Hatte ich mal bei meinem Apfelwein/Cider probiert.
Bei mittlerweile dazu übergegangen den Wein mit dem selben Apfelsaft aus dem der Wein ist aufzusüßen und hinterher mit einem Schichtenfilter steril zu filtrieren.
Natürlicher geht’s gar nicht mehr. Nicht zu vergleichen mit dem „Xylit-Apfelwein“

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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#22

Beitrag von NiCoSt » Mittwoch 22. April 2020, 21:04

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 22. April 2020, 18:53
schwarzwaldbrauer hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 12:42
afri hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 12:26
Natürlich ist das legal. Du musst nur Steuern auf die Menge zahlen, die du nicht selbst (im eigenen Haushalt) trinkst oder ausschänkst.
Achim
Achim, das stimmt so nicht.
Jeder Liter Selbstgebautes, der über der Obergrenze von 200 / Jahr liegt ist zu versteuern.
Grüßle Dieter
Leider nicht. Das wäre zu einfach. Steuerfrei ist nur wenn die Tauschpartner ihr eigenes Bier saufen. Das ‚gegenseitig verschenke Bier‘ ist mit dem vollen Satz zu versteuern. Fällt dann aber mengenmäßig nicht in die 200 Liter steuerfreies Bier.

Sorry das ich hier reingrätsche,aber meine Auffassung war auch immer, dass ein verschenktes Bier ein selbst Verbrauchers ist. Selbst verbrauchen heißt ja nicht notwendigerweise selbst trinken. Zum schenken braucht man ja auch was... Oder?
~~~Bier wird's immer!~~~
~~~Der Brauer macht die Würze, die Hefe macht das Bier~~~

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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#23

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Mittwoch 22. April 2020, 22:31

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 22. April 2020, 18:53
schwarzwaldbrauer hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 12:42
afri hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 12:26
Natürlich ist das legal. Du musst nur Steuern auf die Menge zahlen, die du nicht selbst (im eigenen Haushalt) trinkst oder ausschänkst.
Achim
Achim, das stimmt so nicht.
Jeder Liter Selbstgebautes, der über der Obergrenze von 200 / Jahr liegt ist zu versteuern.
Grüßle Dieter
Leider nicht. Das wäre zu einfach. Steuerfrei ist nur wenn die Tauschpartner ihr eigenes Bier saufen. Das ‚gegenseitig verschenke Bier‘ ist mit dem vollen Satz zu versteuern. Fällt dann aber mengenmäßig nicht in die 200 Liter steuerfreies Bier.
So hab ich das auch gemeint.
Da ich über 200 l im Jahr braue, versteuere ich das was über diesen 200l liegt. Egal ob ich was verschenke, tausche oder mir selbst einschenke. Damit bin ich doch wohl auf der sicheren Seite.
Brau, schau wem.

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Re: Hicks, ich stelle mich vor!

#24

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 22. April 2020, 22:50

OK, sorry. Mein Fehler.
Lasst uns mal besser keinen Zoll-Thread draus machen. Davon gibt es mehr als genug hier im Forum :-)
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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