Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

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Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#1

Beitrag von SpaceMarder » Mittwoch 10. Juni 2020, 10:42

Hallo meine professionellen- und Hobby-Brauer! :Greets

Auf diesem Wege möchte ich mich mal endlich vorstellen, da ich dieses Forum schon seit langer Zeit gelesen und studiert habe, um mich vor kostspieligen Eigentoren in Sachen Bier brauen zu schützen. Ja, ich bin ein blutiger Anfänger was das Brauen anbelangt, und ich finde das Thema "Bier" komplex und hoch interessant, als das es in der nächsten Zukunft gedanklich von mir in der Schublade verschwinden sollte! Will heißen, ich möchte mich gerne der nächsten Zukunft privat diesem Hobby widmen und vielleicht, auch tatsächlich eine professionelle Microbrauerei eröffnen. Ob mir das gelingt, hängt von vielen Faktoren ab, die u.a. einerseits von meiner Gesundheit, als auch von meinen wirtschaftlichen Situation abhängt. Jedenfalls lenke ich erst einmal mein Fokus für die nächste Zeit auf das private Brauen, und ich freue mich schon darauf. Aber nun endlich zu meiner Person und meiner Vorstellung:

Ich bin 66 Jahre alt und wohne in NRW, genauer gesagt, in Remscheid. Beruflich komme ich aus dem kaufmännischen Bereich, genauer gesagt, habe ich meine Sporen im Finanz-und Rechnungswesen, dem Controlling bis hin zum Marketing - und Vertrieb verdient. Reich bin ich höchstens an Erfahrung gewonnen :Bigsmile aber leider nicht wirtschaftlich, weil so manche Konstellation des Lebens mich so richtig geküsst hat. Seit ca 15 Jahren bin ich nun selbstständig und verdiene meine Knete mit dem Vertrieb.

Okay, meinen ersten Sud habe ich vor etwa 3 Wochen mit dieser Rezeptur http://meinsudhaus.de/bier-rezepte/ober ... e/koelsch/ erstellt und zwar mit einer minimalen Ausstattung, wie Gäreimer, Einmachkocher etc.. Es sollten 10 Liter werden, tatsächlich wurden es aber 7,5 Liter. Naja, war mir schon klar: Learning by Doing.... :Waa Ausserdem habe ich die Zutat Irish Moos bewusst raus gelassen, einfach mal, um den Unterschied zu sehen und auch, um mal diesen Prozess des Bierbrauens in den Griff zu bekommen und um erste Erfahrung zu bekommen. Mittelfristig würde ich mir gerne eine komplette Grainfather-Anlage anschaffen wollen, mit allen Zipp und Zapp.

Nun gut, für das erste sollte es reichen, meine erste Vorstellung. Ich hätte da noch viel zu berichten/erzählen, aber ich möchte Euch nicht überstrapazieren. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen gutes Gelingen und freue mich jetzt schon auf Euch und für mich wertvollen Berichte und Kommentare.

Euer SpaceMarder

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coyote77
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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#2

Beitrag von coyote77 » Mittwoch 10. Juni 2020, 16:27

Hallo,

herzlich willkommen hier im Forum und beim besten Hobby der Welt! :Bigsmile
Das erste Bier schmeckt meistens super, und mit der Zeit wirst du sicher jede Menge Verbesserungspotentiale entdecken.
Die Rezepte von mein sudhaus sind etwas umstritten, weil sie stark auf deren Anlage zugeschnitten sind. Eine sehr gute Rezept Datenbank ist maische Malz und mehr, da kannst du die Sudgröße und die Suhausausbeute anpassen.
Außerdem sei dir noch brauanleitung.de ans Herz gelegt.
Und ansonsten - brauen lernt man durch brauen!
Grüße, Andreas :Drink

Zum Biere drängt, am Biere hängt doch alles.
(Frei nach J. W. von Goethe)

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#3

Beitrag von SpaceMarder » Donnerstag 11. Juni 2020, 09:34

Hallo coyote77,

herzlichen Dank für Deine schnelle Antwort und Tipps. Sorry, das ich erst jetzt antworte, musste gestern noch ausliefern und des Abends war ich einfach platt.

Was für mich neu ist, das die Rezeptur von mein Sudhaus umstritten ist. Ich habe mich wohl von diesem tollen Bild verleiten lassen, aber habe schon 1 Flasche vorab probiert. Weil ich mich stark an das Reinheitsgebot halten wollte, habe ich kein Zucker in die Flaschen getan, sondern habe ca. 1 Liter der Würze vor der Abfüllung in den Gärbottich abgefangen um diesen Inhalt für die Flaschengärung zu gebrauchen. Jeden Tag musste ich die Flaschen mit einem riesigen "Plopp" öffnen. Für mich ein Zeichen, dass die Flaschengärung funktioniert hat. Also, die erste Flasche, die ich probiert hatte, schäumte höllisch. Die Schaumbildung war nach dem Eingießen des Glases gut, aber er zerfiel recht schnell. Der Geruch und die Farbe des Bieres war auch gut und das Bier sah sehr trüb aus. Aber der Geschmack war irgendwie Leer?! Die Kohlensäure perlte zwar seitlich der Zunge und es schmeckte auch nach Bier, doch wirklich zufrieden war ich wirklich nicht. Ich erklärte es mir durch das zu frühe probieren. Noch 1 Woche warten, dann kann ich die 2. Flasche probieren, und wie Du Dir vorstellen kannst, bin ich echt gespannt.

Wie Du Dir vorstellen kannst, wird mein Fragekatalog entsprechend groß, obwohl ich mich streng an die Rezeptur gehalten habe, wie z.B. warum habe ich nicht 12% der Stammwürze, sondern nur 10% der Stammwürze erhalten? Zwar ist die angegebene Menge bei der Rezeptur 27-28 Liter, habe diese aber auf 10 Liter umgerechnet, was wirklich verhältnismäßig easy war. Zu meinem Erstaunen habe ich aber nur 7,5 Liter erhalten. Die Ursache waren wohl fehlende Angaben der Messeinheiten im Gärbottich und in meinem Kochkessel, was ich bald abstellen werde.

Jedenfalls bin ich im jetzigen Stadium noch auf der Suche nach der geeigneten Rezeptur und da kommt mir Dein Tipp Maischemalz-undmehr recht gelegen, und ich habe auch schon meine nächste Rezeptur gefunden:

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... g%C3%A4rig

Dir wünsche ich noch einen schönen und erholsamen Feiertag. Man liest sich......bis dann einmal

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#4

Beitrag von Stopfer » Donnerstag 11. Juni 2020, 10:19

Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen!

Die 7,5 Liter bei geringerer Stammwürze liegen dann wohl wirklich an dem von Coyote genannten Problem.
Zu geringe Stammwürze: Deine Sudhausausbeute (wieviel kriegst du aus dem genutzten Malz in deine Würze) ist niedriger als die im Rezept.
Zu geringe Menge: Deine Verdampfung im Topf ist höher als die vom Rezeptschreiber.

Du müsstest also zum einen mehr Malz nutzen um deine Stammwürze zu erhöhen und dann den Nachguss erhöhen um die Menge auszugleichen.
Habe im Februar auch so angefangen und pendele mich nun so langsam ein, dass ich auch die Menge & Stammwürze erwische die ich anpeile.

Im Zweifel: lieber mehr Malz / geringere SHA annehmen, verdünnen mit Wasser geht immer. Zu geringe Stammwürze kriegst du schwieriger gelöst.

VG,
Christopher

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#5

Beitrag von SpaceMarder » Donnerstag 11. Juni 2020, 10:53

Hallo Stopfer,

vielen Dank für Deine rasche Antwort. Da ich keine Erfahrungswerte habe, es ist immerhin mein erster Sud, gehe ich einmal davon aus, das diese Rezeptur äußerst strittig ist. Ohnehin habe ich zudem ganz bewusst lediglich als Erstinvestition eine Minimalanschaffung getätigt, mit dem Ziel, viele Rezepturen (kleine Mengen so um die 10 Liter) auszutesten. Habe ich für mich eine geeignete Rezeptur gefunden, werde ich mir die geeignete "Hardware" zulegen, aber soweit bin ich noch nicht. Jedenfalls weiß ich auch (theoretisch), dass man die Stammwürze mit einem Programm berechnen kann. Ob das gewünschte Ergebnis dann zutrifft, kann ich Dir aus vorgenannten Grund auch nicht sagen. Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, strukturiert vorzugehen und da sind Abweichungen von der Rezeptur meiner Meinung nach fehl am Platz, weil man Ursache und Wirkung nicht nachvollziehen kann. Ich habe noch keine Aha-Effekte erzielen können, einfach nur, weil mein erster Sud noch nicht fertig ist, und ich darauf brenne, meine 2. Flasche nach Abschluss der Flaschen-gärung endlich öffnen zu können.

Übrigens, was meinst Du denn mit SHA?

LG, SpaceMarder

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#6

Beitrag von JokerPs » Donnerstag 11. Juni 2020, 11:00

Sudhausausbeute:
https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku. ... usausbeute

Hier ist es wichtig, dass Du bei den ersten Suden genaue Aufzeichnungen führst. Danach kannst Du dann Deine SHA vorgeben und so die Malzmengen berechnen. Und eben das war in Deinem Rezept vorgegeben was bei abweichenden Anlagen und abweichenden Ergebnissen führt.

Gruss
Mike

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#7

Beitrag von SpaceMarder » Donnerstag 11. Juni 2020, 12:13

Hallo JokerPs!

Vielen Dank für Deine rasche Antwort und ja, ich habe von Anfang an eine Dokumentation während des Brauvorganges erstellt, nur um ggf. etwaige Abweichungen feststellen zu können. So weiß ich auch, das während der Maltoserast die Temperatur kurzfristig um einmal um 2-4 Grad höher war, trotz intensiven Rührens. Da war mir schon klar, dass ich mich bald schon von diesem Kochbottich verabschieden werde. Wahrscheinlich liegt das an der innen liegende Heizspirale. In diesem Bottich ist sehr wahrscheinlich die Verteilung der Hitze äußerst fragwürdig, selbst das ständige Umrühren hatte nur wenig Erfolg. Zu meinem Ärger hatte sich dieses Ungetüm auch noch bei der 2. Hopfengabe strommäßig verabschiedet, was bei mir ein heftiges Fluchen ausgelöst hatte :-). Ich konnte nur hoffen, weil ich theoretisch wußte, dass die Hopfengabe beim Herunterkühlen noch bis zu 80 Grad Celsius wirkt. Für mich alles Faktoren, die ich bei meinem nächsten Sud ausschalten und berücksichtigen sollte.

Nochmals ein Dankeschön für den Link. Sieht echt interessant aus und werde mir diesen demnächst reinziehen.

Cheers,
Klaus alias SpaceMarder

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#8

Beitrag von coyote77 » Samstag 13. Juni 2020, 11:01

Übrigens: die Zugabe von Zucker ist bei obergärigen Bieren RHG-konform.
Wenn du Speise benutzt, dann musst du die Menge exakt berechnen. Deine Beschreibung hört sich so an als hättest du deutlich mehr Druck auf den Flaschen als gewünscht. Das kann gefährlich werden (Flaschenbomben)!
Berechnung geht auch z.B. auf der Mmum -Seite unter Tools. Zur Kontrolle sei dir ein Flaschenmanometer empfohlen.
Grüße, Andreas :Drink

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#9

Beitrag von SpaceMarder » Sonntag 14. Juni 2020, 09:47

Herzlichen Dank für Deinen Ratschlag, Andreas. Du scheinst mir ein echter Experte zu sein, denn Deine obige Aussage kann ich nur bestätigen. Jeden Tag musste ich die Flaschen öffnen, mit einem riesigen Plopp!!! (diesen Effekt hatte ja schon oben beschrieben).

Gestern hatte mein erster Sud Premiere und ich dachte, ich öffne ne Flasche Sekt, so schäumte das! Zu meinem Erstaunen hatte mir das Bier aber gut geschmeckt, hatte aber meiner Meinung nach nichts mit einem "Kölsch" zu tun. Es roch gut, die Schaumkrone war auch stabil, es war süffig, die Farbe war auch akzeptabel, nur der Geschmack ging irgendwie Richtung Pils, oder Weizen?

Da ich schon vorab und nur zum Probieren und Testen vor etwa 10 Tagen die erste Flasche geöffnet habe, war ich mit der Trübung nicht zufrieden. Klar, ich hatte kein Irish Moos berücksichtigt. Ich hatte da was von "Cold Crashing" gehört und deshalb den Sud halbiert und eine Hälfte in den Kühlschrank bei nahezu 0 Grad eingestellt. Die Trübung war jedenfalls besser, aber mir ist jetzt schon klar, dass ich mich mit diesem Thema intensiver auseinander setzen werde. Die Gärung, Lagerung und die Abfüllung scheint mir auch so ein riesiges und komplexes Thema zu sein. Klingt interessant und ist interessant. Sehr wahrscheinlich werde ich wohl hierzu einen eigenen Thread aufmachen, denn dieses Thema geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Dazu gehört auch wahrscheinlich die ständige Kontrolle und dazu zählt auch Deine obige Empfehlung, das Flaschenmanometer. Ich bin gespannt, wie das mit dem Flaschenmanometer funktionieren soll, deshalb werde ich mich die nächste Zeit auch einmal darum kümmern.

Also Andreas und liebe Leser dieses Threads, Euch noch allen einen erholsamen Sonntag.

Cheers, Klaus :Drink

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#10

Beitrag von Zoigl Jehovas » Sonntag 14. Juni 2020, 11:17

Servus Klaus,

ich bin auch noch blutiger Anfänger, bei mir gärt gerade der fünfte Sud. Wahrscheinlich hast Du das sowieso schon gemacht, aber dennoch der Rat: viel einlesen in das Thema! Kaufe Dir ein Buch und stöbere das Forum durch, das hilft sehr. Ich habe das Buch "Gutes Bier selbst brauen" von Hubert Hanghofer und finde es für den Einstieg gut. Ansonsten bleibt uns nichts anderes übrig, als Erfahrungen zu sammeln. Und Geduld! Für mich ist immer wieder erstaunlich, wie sich das Bier schon nach ein-, zwei Wochen kalter Lagerung/ Reifung im Kühlschrank zum Positiven verändert.

Grüße
Martin
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn.

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#11

Beitrag von Braufex » Sonntag 14. Juni 2020, 11:29

Servus Klaus,

lies Dir zum Thema Nachgärung/Abfüllen mal den Post von Stefan (Boludo) durch:
Zusammenfassung: Bier abfüllen und reifen

Tipps zu allen möglichen Themen findest Du im Seitenindex des Hobbybrauer-Wiki

Hervorragende, sehr professionelle Beiträge zum Thema Hobbybrauen gibt es im Braumagazin!.
Wenn Du Dich wirklich ernsthaft mit dem Thema befassen willst, empfehle ich Dir Dich durch sämtliche Ausgaben (Archiv) durchzulesen.
Selbst wenn Du jetzt noch nicht alles verstehst, wirst Du Dich im Bedarfsfall später daran erinnern und kannst nochmal nachlesen.

Ein sehr gutes Buch zum Hobbybrauen ist "Bier brauen" von Jan Brücklmeier (§11).
Wird mir im Laufe meiner noch jungen Hobbybrauer-Laufbahn (aktuell erst Sud 22) immer wertvoller, da ich meine bisher gesammelten Erfahrungen mit den tiefergehenden Inhalten im Buch ergänzen, abgleichen und vertiefen kann und so langsam immer mehr in die hochkomplexe Materie eintauche.

Viel Erfolg,
Gruß Erwin

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#12

Beitrag von SpaceMarder » Sonntag 14. Juni 2020, 11:59

Hallo Erwin,

Das Buch von Jan Brücklmeier oder §11, habe ich schon gestern bestellt, kommt am Dienstag. Die Zusammenfassung "Bier abfüllen und reifen" hatte ich auch schon heute morgen gelesen. Mir wird dabei Angst und Bang, denn ich will brauen und keine Bomben produzieren!
Werde es nochmal durchlesen, weil einfach zu wichtig. Vieles habe ich beim ersten Sud verkehrt gemacht, aber mir war auch klar, das so manche Anfängerfehler unvermeidlich waren. Das soll sich bei meinem 2. Sud entscheidend ändern.

Dir noch einen schönen Sonntag und nochmals einen herzlichen Dank für Deine Ratschläge.

Gruss Klaus

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#13

Beitrag von brauflo » Mittwoch 17. Juni 2020, 12:08

SpaceMarder hat geschrieben:
Sonntag 14. Juni 2020, 09:47
Gestern hatte mein erster Sud Premiere und ich dachte, ich öffne ne Flasche Sekt, so schäumte das! Zu meinem Erstaunen hatte mir das Bier aber gut geschmeckt, hatte aber meiner Meinung nach nichts mit einem "Kölsch" zu tun. Es roch gut, die Schaumkrone war auch stabil, es war süffig, die Farbe war auch akzeptabel, nur der Geschmack ging irgendwie Richtung Pils, oder Weizen?
Hallo Klaus,
offensichtlich erfüllt Dein erstes Bier nicht Deine Erwartungen an ein Kölsch.
Vielleicht beschreibst Du den Geschmack noch etwas genauer als "irgendwie Richtung Pils oder Weizen" .
Diese beiden Stile sind geschmacklich extrem weit voneinander entfernt.
Abgesehen von der Art der Gärung ( UG (Pils) und OG (Weizen) ) sollten solche phenolischen oder estrigen Aromen, wie sie typisch für ein Weizen sind, beim Pils komplett fehlen.

Um ein bisschen auf Fehlersuche zu gehen, wären ein paar zusätzliche Informationen hilfreich:
Du hast die S-33 genommen.
Wie genau war Deine Maischarbeit?
Wie genau konntest Du die Rasttemperaturen halten?
Bei welcher Temperatur hast Du angestellt und vergoren?
Wie war Deine Stammwürze, wie der scheinbare Endvergärungsgrad (EVGs)?
Wie der scheinbare Restextrakt (REs)?

Bei zu hoher Anstelltemperatur produzieren Hefen gerne jede Menge Fruchtester.
Die S-33 hat Schwierigkeiten mit Maltotriose.
Wenn davon viel bei der Maischarbeit entstanden ist, bleibt die in der Gärung übrig und schmeckt süß.
Erkennbar wäre das an einem niedrigeren EVGs.

VG
Florian
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... wollte ich immer schon mal machen...


Meine Vorstellung:
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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#14

Beitrag von SpaceMarder » Mittwoch 17. Juni 2020, 20:14

Hallo Florian!

Erst einmal herzlichen Dank für Dein Interesse an meinem ersten Sud. Leider kann ich erst jetzt Antworten, da ich einen Kunden beliefern musste. Wie Du ja weißt (siehe oben) bin ich ja selbstständig und es bleibt kaum Zeit. Okay, nun zu Deinen Fragen:

1.) Ja, ich habe als obergärige Hefe lt. Rezept S33 (Fermentis) genommen.
2.) Ich habe versucht, mich strikt an die Rastzeiten und deren Temperaturen gehalten.
2a) Die Eiweißrast sollte 55 Grad und 10 Minuten sein. Laut meinen Messungen verliefen sie aber zwischen 54 - 56,8 Grad. Die Schwankungen würde ich durch verschiedene Messpunkte erklären, weil ich mehrfach an verschiedenen Stellen gemessen hatte und um ganz sicher zu gehen.
2b) Die Maltoserast war erheblich durch die Temperaturabweichungen gekennzeichnet. Sie sollte 63 Grad bei 30 Minuten sein. Auch hier hatte ich verschiedene Messpunkte, die mir unterschiedliche Temperaturen anzeigten. Sie reichten aber echt von einer Skala von 62 - mit kurzfristig bis zu 68 Grad! Durch Ab- und Anschalten des Kochers habe ich doch die erforderliche Temperatur von 63 Grad getroffen.
2c) Die Verzuckerungsphase verlief recht gut. Nach 25 Minuten habe ich die erste Jodprobe gemacht, die mir etwas noch zu dunkel war. Um 11:25 Uhr habe ich dann die 2. Jodprobe genommen. Sie zeigte keine Verfärbung mehr, und ich war zufrieden. Das Abmaischen und Läutern verlief auch problemlos.

Das Hopfenkochen und die 1. Zugaben (Northern Brewer) verliefen recht problemlos. Als ich die 2. Hopfengabe (Perle) zugeben wollte, verabschiedete sich der Kocher. Naja, sie sollte ohnehin 5 Minuten vor Kochende gemacht werden.

3.) Ich hatte in einem Messzylinder 250 ml entnommen, um die Würze auf 20 Grad herunter zu kühlen. Als ich die erforderliche Temperatur von 20 Grad erreichte, zeigte mir die Spindel einen Wert von 1.040 an. Also entspricht das 10 % Stammwürze. Das war schon meine erste Enttäuschung, denn lt. Rezeptur sollte die Stammwürze nämlich 12% betragen. Eine Abweichung also von 20% und das war für mich verdammt viel. Des weiteren hatte ich 2 * 0,5 Liter Flaschen Würze abgefischt, die ich später als Speise für die Flaschengärung gebrauchen wollte.

Durch den obigen Fehler, so erkenne ich erst jetzt, machte ich wohl wissend den 2. Fehler!! Lt. Rezeptur bei einem Sud von 27-28 Litern sollte die Hefezugabe von 11,5 Gramm betragen. Bei einem 10 Liter Sud wären es demnach also nur 4,1 Gramm gewesen. Oh je, ich donnerte aber 9,1 Gramm rein!!! Mehr als das Doppelte!!! :Shocked Wenn ich dann noch Deinem Beitrag entnehme, das die S-33 Schwierigkeiten mit Maltotriose hat, wird mir übel. Diese Auswirkungen kann ich gar nicht abschätzen, geschweige denn bewerten.

Die nächsten Fehler waren wohl das zu frühe Abfüllen in die Flaschen. Die Resultate sind ja bekannt und deren Auswirkungen schon vielfach erörtert.
Tja, was soll ich noch sagen: Eine weitere Messung hat mittels der Würzespindel einen Wert von 1.010 ergeben. Endvergärungsgrad etc. hatte ich mangels Wissen nicht ermittelt. Das ist neu für mich, ich arbeite aber dran.

Nun zum Geschmack. Ich habe bisher mit gesenktem Haupt mein Bier 2 unabhängige Personen präsentiert. Beide meinten es schmeckt in Richtung Pils. Ich hingegen fühle mir da irgendwie an ein Weizengeschmack erinnert. Es riecht gut, die Farbe ist auch gut, Schaumbildung auch okay, aber vom Geschmack her? Süffig ist es, es perlt auch auf der Zunge, im Abgang ohne erheblichen Nachgeschmack, aber irgendwie.....Weizen, aber definitiv kein Kölsch!!!

Also Florian, ich muss sagen, mit Deinen Fragen hast Du mich echt zur Selbstkritik aufgefordert, was mir auch echt geholfen hat. Ich kenne nun meine gemachten Fehler, die da sind in der Hauptsache die Hefe S-33. Weitere Ursachen könnten auch die Abweichungen des Hopfens sein, weil Northern Brewer sollte einen Wert von BH 15% haben, auf der Verpackung stand aber 5,5 % Alpha und der Hopfen Perle sollte ein AH von 10% haben, hatte aber auf der Verpackung einen Wert von 7,4 % Alpha stehen. Auch kann ich die Abweichungen und deren Auswirkungen noch nicht bewerten.

Dir noch einen schönen Abend und nochmals herzlichen Dank für Deine hilfreichen und kritischen Anmerkungen, insbesondere zum Thema S-33!

Servus, bis denne
Klaus :Drink

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#15

Beitrag von brauflo » Mittwoch 17. Juni 2020, 22:31

Hi Klaus,
Nunja, die S-33 ist halt auch keine typische Kölsch-Hefe.
Über die Einschätzungen zu Deiner Rezept-Quelle wurde ja schon gesprochen.
Mit den inkonstanten Rasttemperaturen ist es zwar denkbar, daß mehr unvergärbare Zucker entstanden sind.
Aber wenn ich auf Deine Meßwerte schaue ergibt sich ein anderes Bild:
Deine Stammwürze von umgerechnet 10°P und der Restextrakt von 2,6 %mas (FG 1.010) [FG=Final Gravity] ergibt einen EVGs von 74%
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... 0&fg=2%2C6
Für die S-33 werden 63-70% angegeben
https://braureka.de/rohstoffe/hefe-liste/
Da sind Deine 74% schon mal ziemlich gut.
Bleibt als Ursache für den ungewohnten - wenn auch bisher nur unpräzise beschriebenen - Geschmack Folgendes:
  • eine starke Esterproduktion durch zu warmes Anstellen.
    Die Anstelltemperatur hast Du noch nicht genannt.
  • oder einfach das, was man "Jungbierbukett" nennt.
Viele Aromen lagern sich noch aus. Lass das mal für 2 Wochen liegen und probiere alle paar Tage mal eine Flasche. Dann bekommst Du einen recht guten Eindruck über den Reifeprozess.

Definitiv kannst Du aber dem Urteil Deiner Freunde, die ein 'Pils' geschmeckt haben wollen, fürderhin genau zwei Ohren leihen:
zum einen Ohr rein
zum anderen Ohr raus...

Wer ein OG-Bier für ein Pils hält, hat mit Verlaub keine Ahnung.

Einen schönen Abend noch
Florian

P.S.
Was bitte bedeuten die BH 15% und AH 10% bei den Hopfen??
PPS
Die zu hohe Hefegabe ist in diesem Fall eher unproblematisch..
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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#16

Beitrag von SpaceMarder » Donnerstag 18. Juni 2020, 07:42

Hallo Florian,

vielen, vielen Dank nochmals für Deine konstruktiven Anmerkungen. Das gibt mir ja noch Hoffnungen, wenn Du meinst, dass das Bier noch seine richtigen Armomen erhält. Nun zu Deinen obigen Fragen:

Die Angaben des Hopfens BH 15% und AH 10% habe ich so aus dem Rezept genommen. Ich stand da auch auf den Schlauch. Ich erklärte mir dann das so, das BH für Bitter-Hopfen und AH für Aromahopfen steht. Natürlich war mir nicht ganz wohl bei der Selbsterklärung, zumal mich dann die prozentualen Angaben in keinem Mengen-Verhältnis stand.

Was die Anstelltemperatur angeht, so konnte ich erst am Folgetag die Hefe vorbereiten. Heißt also, ich hatte die Würze eine Nacht kühl gestellt. Am Samstag den 17.5.2020 hatte wir eine Luft-Temperatur von 16,5 Grad. Ich gehe also davon aus, der Gärbottich fühlte sich sehr kühl an, das die Würze eine Temperatur von 14 - 17 Grad hatte. Ich bin aber nicht davon überzeugt, wie ich aus dem Buch von §11 entnehme, das ich eine Anstelltemperatur von unter 10 Grad hatte (im Buch wird von 1-2 Grad für untergärige Biere ausgegangen). Wie gesagt, die Gärung lt. Rezeptur sollte nur 3 Tage dauern, ich hatte aber sie aber um mindestens 4 Tage verlängert.

Dir noch einen schönen Tag
Klaus

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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#17

Beitrag von brauflo » Donnerstag 18. Juni 2020, 08:25

SpaceMarder hat geschrieben:
Donnerstag 18. Juni 2020, 07:42
Die Angaben des Hopfens BH 15% und AH 10% habe ich so aus dem Rezept genommen. Ich stand da auch auf den Schlauch. Ich erklärte mir dann das so, das BH für Bitter-Hopfen und AH für Aromahopfen steht. Natürlich war mir nicht ganz wohl bei der Selbsterklärung, zumal mich dann die prozentualen Angaben in keinem Mengen-Verhältnis stand.
:Ahh
Na klar!
Da stand ich auf dem Schlauch...
Oft geben die Prozentangaben im Rezept den prozentualen Anteil an, den der jeweilige Hopfen zur Gesamtbittere (IBU) beiträgt. Das wird gelegentlich statt genauer Grammangaben so gehandhabt, da der Gehalt an Alphasäure der konkret zum Einsatz kommenden Charge nicht bekannt ist.
Das passt aber in Deinem Fall nicht :
BH 15%, AH 10%, so daß ich nur vermuten kann, daß damit tatsächlich die Alphasäure gemeint ist.
Aber wie bereits erwähnt gibt es mit Maischemalzundmehr sowie BräuReKa zwei sehr gute Seiten mit einer Vielzahl an erprobten Rezepten
SpaceMarder hat geschrieben:
Donnerstag 18. Juni 2020, 07:42

Ich gehe also davon aus, der Gärbottich fühlte sich sehr kühl an, das die Würze eine Temperatur von 14 - 17 Grad hatte. Ich bin aber nicht davon überzeugt, wie ich aus dem Buch von §11 entnehme, das ich eine Anstelltemperatur von unter 10 Grad hatte (im Buch wird von 1-2 Grad für untergärige Biere ausgegangen). Wie gesagt, die Gärung lt. Rezeptur sollte nur 3 Tage dauern, ich hatte aber sie aber um mindestens 4 Tage verlängert.
14-17°C ist schon OK für Obergärig.
Aber schätzen ist suboptimal.
Da hilft nur ein Thermometer.
Die Hefe gibt durch ihren Metabolismus noch einige Kelvin dazu.
Du willst bei OG auch keine Anstelltemperatur untere 10°C haben.
Und für UG auch keine 1-2°C.
Da musst Du wohl etwas falsch verstanden haben.
SpaceMarder hat geschrieben:
Donnerstag 18. Juni 2020, 07:42
Wie gesagt, die Gärung lt. Rezeptur sollte nur 3 Tage dauern, ich hatte aber sie aber um mindestens 4 Tage verlängert.
Wieder ein echter Fauxpas des Rezeptes!
a) feste Zeitangaben sind Mist. Es hilft nur Messen und Geduld.
b) Auch obergärig dauert eine Gärung nur in Ausnahmefällen mal 3 Tage (Kveik), sonst mindestens (!) eine Woche.
Wann sie wirklich durch ist? - siehe Punkt a)

Das Ergebnis hast Du ja bereits selbst erfahren...

Einen schönen Tag Dir
:Drink

Florian
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Re: Ein Prost aus der Werkzeugstadt Remscheid

#18

Beitrag von SpaceMarder » Mittwoch 8. Juli 2020, 18:18

Hallo zusammen! :thumbsup

@braufloh: Ich sollte, nachdem Du mich so mit Deinen konstruktiven Beiträgen unterstützt hast, Dich auf dem Laufenden halten. Also, am 28. Juni habe ich mir wieder eine Flasche des obergärigen und ersten Biersudes aufgemacht. Potz, Blitz, was für ein super Geschmack. Der Geruch des Bieres fantastisch, hervorragende Schaumkrone und der Geschmack. Wow, der Hammer! Ich war so verdutzt, das ich mir gleich eine Flasche Reisdorf Kölsch zum Vergleich holte. Es mag ja sein, dass mein Urteilsvermögen etwas voreingenommen und subjektiv ist, aber sorry, das prädestinierte Reisdorf-Kölsch konnte den Vergleich kaum standhalten. Das mein Bier trüb aussieht, hat mich nicht gestört, da ich ja weiß, woran es gelegen hat.

Vorletzten Sonntag, am 28.6.20 habe ich mir wieder eine Flasche genehmigt, und ich war richtig angetan, von diesem herrlichen Geschmack. Kaum zu beschreiben, und ich dachte "Klaus, Du bist sowas von voreingenommen, das Du nicht mehr weißt, wie ein Kölsch schmecken sollte." Ehrlich, ich war so irritiert, das ich eine Flasche von meinem ersten Sud einen Kumpanen aufgeschwatzt habe. Er meinte, das Bier schmeckt sehr gut und ich dachte bei mir:"Nah ja, er ist höflich und will nicht mit der Wahrheit rausrücken!" Sicher war ich aber dann mit seinem Urteil, als er 2 Tage später wieder zu mir kam und nach einer weiteren Flasche Bier fragte. Nah klar, bitte schön, und ich strahlte innerlich.

Fazit: Das Bier braucht wirklich lange um zu reifen. Den Sud habe ich am 16.5.20 erstellt, also die Reifezeit einschließlich der Gärung braucht diese Rezeptur mindestens 6 - 7 Wochen. Leider waren es nur 7,5 Liter geworden und die sind nun leer, jaul.....! Das Meiste ging vom ständigen Testen weg, um meine unkontrollierbare Neugierde zu befriedigen. Mit leidlichem Erfolg. Was soll es, ich bereite nun meinen 2. und 3. Sud vor. Der 2. Sud wird das von MaischeMalzundMehr (Heicardo Hell I.) sein und das dritte nochmals der erste Sud.

Übrigens sorry das ich mich erst jetzt wieder melde, aber ich hatte geschäftlich allerhand zu tun. Dir und Euch wünsche ich eine schöne und erfolgreiche Woche und bleibt mir bitte alle Gesund!!!

Cheers, Klaus :Drink

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