Neubrauer braucht hilfe

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ChrisT87
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Neubrauer braucht hilfe

#1

Beitrag von ChrisT87 » Montag 12. Oktober 2020, 20:10

Hallo ihr Bierliebhaber,

habe nach ein paar Erfahrungen mit braukits gedacht ich steige (wenn auch leicht blauäugig) voll ins Brautum ein.
Also Maischen, Läutern und alles was dazu gehört.
Am Freitag Abend habe ich nach studieren mehrerer Anleitungen folgendes gebraut:

Caramel munich malt II
Caramel Pils malt
Saphir Hopfen
Aurora Hopfen
14 g ug Trockenhefe bei 15 Liter sudmenge
Nach drei Tagen ist von einer gärung mittlerweile keine Spur mehr,anfangs blubberte es wie verrückt, seit gestern gar nix mehr,wie auf der Hefe angegeben bei um die 20 Grad Celsius im dunkeln. Bitte um Ratschläge, Kommentare zu meiner Rezeptur bitte nur bei groben Fehlern, ist ja alles Geschmackssache denke ich :Wink

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Silbereule
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#2

Beitrag von Silbereule » Montag 12. Oktober 2020, 20:19

Hi Chris,

hast du tatsächlich 100% Caramalz verwendet?!? Hattest du eine Möglichkeit die Stammwürze deiner Würze zu bestimmen?

LG Steffen

Edit: Hintergrund der Frage ist nicht deinen Geschmack in Frage stellen, nur bei 100% Caramalz dürfte die Stammwürze äußerst gering sein... Und dann die Gärung vielleicht einfach schon durch.

Edit 2: Schaust du z.B. hier: https://braumagazin.de/article/caramalz ... ergaerung/
Zuletzt geändert von Silbereule am Montag 12. Oktober 2020, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.

ChrisT87
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#3

Beitrag von ChrisT87 » Montag 12. Oktober 2020, 20:22

Ja,ist das nicht gut? Mit der würzespindel ergab die Messung vor der Gärung 12 °P

Sollte nicht arrogant rüberkommen, sorry bin durchaus Kritikfähig :Angel

Edit: ist oberflächlich nur ein ganz leichtes kräusen zu erkennen, meine gelesen zu haben das kann bei untergärigen hefen durchaus sein. Hätte ich anhand der Zutaten lieber obergärig verfahren sollen?
Danke schon mal

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Silbereule
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#4

Beitrag von Silbereule » Montag 12. Oktober 2020, 20:36

Habe noch Geduld. Ein Blubbern oder keins sagt nix. Wenn oberflächlich noch was zu sehen ist, ist doch gut, das kann je nach Hefe schon nach drei Tagen abflachen. Ich würde noch eine Woche warten und dann den Restextrakt messen. Dann wie hier verfahren vorgehen: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=212
Wichtig ist nicht zu früh abzufüllen!!

Falls das mir 100% Caramalz überhaupt was werden kann, ist erstmal Geduld angesagt, auch wenn's schwer fällt :Smile

Herzliche Grüße,
Steffen

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Brandergartenbier
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#5

Beitrag von Brandergartenbier » Montag 12. Oktober 2020, 20:38

20°C bei untergärig? Kann sein, dass die Hefe bei den hohen Temperaturen schnell durch ist. Das Ergebnis wird dann wahrscheinlich nicht der Bringer sein.
Gruß Florian
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#6

Beitrag von ChrisT87 » Montag 12. Oktober 2020, 21:24

Also ich hoffe doch dass es was wird;).

Halte dich auf dem laufenden, vielen dank wünsche dir eine schönen Abend

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#7

Beitrag von ChrisT87 » Montag 12. Oktober 2020, 21:25

Brandergartenbier hat geschrieben:
Montag 12. Oktober 2020, 20:38
20°C bei untergärig? Kann sein, dass die Hefe bei den hohen Temperaturen schnell durch ist. Das Ergebnis wird dann wahrscheinlich nicht der Bringer sein.
Bin verfahren wie auf der hefe angegeben. Kommt von braupartner

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#8

Beitrag von ChrisT87 » Montag 12. Oktober 2020, 21:26

Bitte nicht steinigen, was meint ihr dazu wenn ich noch 7g hefe zugebe und es nicht ganz so warm stelle?

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#9

Beitrag von bwanapombe » Montag 12. Oktober 2020, 21:39

Offen gesagt: Der Zug ist abgefahren. Das ist jetzt so, wie es ist und nicht mehr zu ändern. Lass es ausgären und schau, ob es trinkbar ist.

Dirk
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#10

Beitrag von afri » Montag 12. Oktober 2020, 21:40

Der Drops ist gelutscht, das würde jetzt nichts mehr helfen, fürchte ich. Entscheidend ist die erste Phase der Gärung, jetzt kannst du nur noch etwas reißen, sollte die Gärung aus irgendwelchen Gründen gestoppt worden sein (was unwahrscheinlich bei 20° ist).

Lass' das mal eine Woche in Ruhe und miss' dann den Restextrakt. Drei Tage später nochmal, wenn der Wert der gleiche ist, kannst du abfüllen und dann lässt du das am besten noch einige Wochen in Ruhe. Ob mit Zucker oder Speise ist egal, vor Dezember würde ich das nicht probieren wollen.

Das war jetzt keine Steinigung, oder? :-) Dirk schrub es ja auch schon.
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#11

Beitrag von hyper472 » Montag 12. Oktober 2020, 21:43

Fehl- Aromen entstehen ganz am Anfang der Gärung, später sehr viel weniger. Es jetzt kaltzustellen dürfte nicht mehr den großen unterschied machen.
Wenn es schon heftig am Gären war, brauchst du jetzt auch keine Hefe mehr zuzugeben. Die hat sich ja schon ausreichend vermehrt um ordentlich Ramba Zamba im Gärbottich zu machen.
Es ist nicht einfach, am Anfang eine vernünftige Würze herzustellen. Aber viel schwieriger ist es, bei der Gärung die Griffel vom Gärbottich zu lassen und einfach mal zehn Tage lang nichts zu tun.
Das wäre das Beste, falls es angesichts der Schüttung noch was zu retten gibt.
Viele Grüße, Henning
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#12

Beitrag von ChrisT87 » Montag 12. Oktober 2020, 21:46

Ja tat er,kurz und prägnant 😅

Okay danke, war wohl bissel voreilig 15 Liter gleich zu machen, hoffe es wird irgendwie geniessbar

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#13

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 13. Oktober 2020, 00:15

Wie waren denn die Schüttungsanteile der Caramalze? Welche Stammwürze hast du erreicht und war die Maische Jodnormal?

Es gibt schon einen Grund warum die Mälzereien für Caramalze max. Schüttungsanteile vorgeben.
- Für Caramünch II sind das 5-10%. Das ist nämlich schon heftig und mir persönlich sind 10% in einem Altbier schon zu mastig.
- Für Carapils sind es ebenfalls nur 5-10%. Lediglich bei alkoholfreien oder Leichtbieren kann man bis auf 40% hochgehen.

Dann hast du noch mit einer untergärigen Hefe bei 20°C angestellt und vergoren. Wobei die Fehlaromen aus der zu warmen Gärung sicherlich im mastigen Caramalzgeschmack untergehen werden. Das hat auch alles nichts mit "Geschmackssache" zu tun, das ist einfach nur "Unwissenheit". Ist wirklich nicht böse gemeint, aber dir fehlt es an Grundwissen. Daher empfehle ich dir dich mal tiefer mit der Materie zu befassen und erstmal erprobte Rezepte nach zu brauen, bevor du dir eigene ausdenkst.

Aber halt uns mal auf dem laufenden zu deinem unfreiwilligen Experiment. Ich kann mich nur an einen erinnern der sowas auch mal gemacht hat, gab auch Gärprobleme (wenn wunderts bei 100% Cara). Von dem haben wir aber nie wieder was gehört. Das Bier wird wohl so scheusslich gewesen sein das er das Hobby an den Nagel gehangen hat. :Wink
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#14

Beitrag von Brandergartenbier » Dienstag 13. Oktober 2020, 05:19

ChrisT87 hat geschrieben:
Montag 12. Oktober 2020, 21:25
Brandergartenbier hat geschrieben:
Montag 12. Oktober 2020, 20:38
20°C bei untergärig? Kann sein, dass die Hefe bei den hohen Temperaturen schnell durch ist. Das Ergebnis wird dann wahrscheinlich nicht der Bringer sein.
Bin verfahren wie auf der hefe angegeben. Kommt von braupartner
Nur Mut! Ich habe am Wochenende auch erst mein erstes untergäriges gebraut, ich habe bis jetzt an jedem Brautag etwas gelernt, dass ich am nächsten anders machen werde und es wird immer besser!

Hier wird einem immer geholfen, außer man will sich alles vorkauen lassen. Ganz wichtig für mich ist, dass die Erfahrung hier mehr Wert ist als die Temperaturangaben einer Hefe vom Hersteller. Ich habe sogar ein Obergäriges bei 21°C vergoren und das war viel zu hoch wie ich hier erfahren habe bei meiner Hefe.
Zuletzt geändert von Brandergartenbier am Dienstag 13. Oktober 2020, 07:33, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Florian
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#15

Beitrag von emjay2812 » Dienstag 13. Oktober 2020, 06:57

Auf Maische Malz und mehr oder Müggelland gibt es viele, auch Anfänger freundliche Rezepte. Oder du kaufst die ein Malzpaket.
Da sind dann alle Zutaten für ein bestimmtes Bier in der richtigen Menge enthalten.

Obwohl ich schon 15 Jahre braue, habe ich erst zweimal untergärig gebraut. Die Temperatursteuerung und Überwachung ist mir zu aufwändig, für einen Anfänger erst Recht.

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#16

Beitrag von ChrisT87 » Dienstag 13. Oktober 2020, 20:34

Alt-Phex hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 00:15
Wie waren denn die Schüttungsanteile der Caramalze? Welche Stammwürze hast du erreicht und war die Maische Jodnormal?

Es gibt schon einen Grund warum die Mälzereien für Caramalze max. Schüttungsanteile vorgeben.
- Für Caramünch II sind das 5-10%. Das ist nämlich schon heftig und mir persönlich sind 10% in einem Altbier schon zu mastig.
- Für Carapils sind es ebenfalls nur 5-10%. Lediglich bei alkoholfreien oder Leichtbieren kann man bis auf 40% hochgehen.

Dann hast du noch mit einer untergärigen Hefe bei 20°C angestellt und vergoren. Wobei die Fehlaromen aus der zu warmen Gärung sicherlich im mastigen Caramalzgeschmack untergehen werden. Das hat auch alles nichts mit "Geschmackssache" zu tun, das ist einfach nur "Unwissenheit". Ist wirklich nicht böse gemeint, aber dir fehlt es an Grundwissen. Daher empfehle ich dir dich mal tiefer mit der Materie zu befassen und erstmal erprobte Rezepte nach zu brauen, bevor du dir eigene ausdenkst.

Aber halt uns mal auf dem laufenden zu deinem unfreiwilligen Experiment. Ich kann mich nur an einen erinnern der sowas auch mal gemacht hat, gab auch Gärprobleme (wenn wunderts bei 100% Cara). Von dem haben wir aber nie wieder was gehört. Das Bier wird wohl so scheusslich gewesen sein das er das Hobby an den Nagel gehangen hat. :Wink
Hallo, also die Gefahr besteht bei mir nicht,ich bin irgendwie total fasziniert vom Thema, verbuche das mal als Fehler aus dem man lernen kann. Und dass ich viel lernen muss weiss ich jetzt auch,aber es fehlt nicht am willen💪. Natürlich halte ich euch hier auf dem laufenden, will es am Freitag Abend mal in 8x 0,33 abfüllen, den rest werde ich entsorgen denke ich.
Zum Thema schüttungsangaben habe ich mich gestern auch mal weitergebildet,DER Fehler passiert mir so schnell nicht mehr.
Zu deiner Frage: 70 % munich II,30% carapils, stammwürze lag bei 11 ° Plato

Mir fehlt es nicht am Respekt an dem Handwerk, hab mir ein Buch für Anfänger bestellt und braue am Freitag Abend erstmal nach Rezept, nur zu kits gehe ich nicht zurück, das ist langweilig

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#17

Beitrag von ChrisT87 » Dienstag 13. Oktober 2020, 20:38

Übrigens danke an die vielen hilfreichen,freundlichen Antworten, dachte schon ich werde hier als Panscher verunglimpft 😅

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#18

Beitrag von Brandergartenbier » Dienstag 13. Oktober 2020, 20:52

ChrisT87 hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 20:38
Übrigens danke an die vielen hilfreichen,freundlichen Antworten, dachte schon ich werde hier als Panscher verunglimpft 😅
Ich schaue für den Anfang oft bei MMUM auf die Kommentare. Wenn ich ein einfaches süffiges Bier finde und da schreiben 5 Leute, dass es der Hammer ist dann versuche ich sowas. Ich denke da kann man nur am Brautag selber Fehler machen, die man am nächsten Brautag dann nicht mehr macht.
Gruß Florian
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#19

Beitrag von hyper472 » Dienstag 13. Oktober 2020, 20:58

ChrisT87 hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 20:38
Übrigens danke an die vielen hilfreichen,freundlichen Antworten, dachte schon ich werde hier als Panscher verunglimpft 😅
Beim nächsten Mal dann ;-)
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#20

Beitrag von ChrisT87 » Dienstag 13. Oktober 2020, 21:36

hyper472 hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 20:58
ChrisT87 hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 20:38
Übrigens danke an die vielen hilfreichen,freundlichen Antworten, dachte schon ich werde hier als Panscher verunglimpft 😅
Beim nächsten Mal dann ;-)
Nein danke schon gut so😁

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#21

Beitrag von integrator » Dienstag 13. Oktober 2020, 22:17

ChrisT87 hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 20:34
... will es am Freitag Abend mal in 8x 0,33 abfüllen, den rest werde ich entsorgen denke ich.
Du solltest ruhig alles abfüllen. Du gewinnst nichts wenn du den Rest weg kippst. Es ist dein erstes Bier und auch wenn nicht alles geklappt wird es toll sein es zu teilen und zu trinken. Übrigens, ich behaupte bei allen Braustartern ist es ähnlich komisch verlaufen, viele können sich halt nicht mehr erinnern.
Ich :Drink du ... läuft.

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#22

Beitrag von afri » Dienstag 13. Oktober 2020, 22:20

ChrisT87 hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 20:34
will es am Freitag Abend mal in 8x 0,33 abfüllen, den rest werde ich entsorgen denke ich.
Nicht entsorgen, ebenfalls abfüllen und nach einem halben oder ganzen Jahr nochmal verkosten. DAS ist es, was Erfahrung bringt. Manche Biere sind am Anfang vielleicht suboptimal, nach einem halben Jahr aber schon getrunken, obwohl sie gerade dann auf dem Höhepunkt sind. Auch das gilt es, zu erfahren.
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#23

Beitrag von ChrisT87 » Mittwoch 14. Oktober 2020, 20:51

Guten Abend miteinander, kleine Frage:

Studiere gerade meinen neuen Brauratgeber,sieht ganz gut aus und hab schon einiges gelernt. Jetzt steht hier aber Honig sollte wegen Bakterien mitgekocht werden. Wird der nicht bitter ab ca 70°c?


P.S: auch danke an Afri und integrator für die aufmunternden Worte

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#24

Beitrag von afri » Mittwoch 14. Oktober 2020, 22:36

ChrisT87 hat geschrieben:
Mittwoch 14. Oktober 2020, 20:51
Wird der nicht bitter ab ca 70°c?
Nein.
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#25

Beitrag von marsabba » Mittwoch 14. Oktober 2020, 23:02

Aber mitkochen solltest du den trotzdem nicht, denn da geht schnell das leckere Honigaroma flöten. Dann kannst du genauso gut simplen Haushaltszucker verwenden.
Honig idealerweise bei 50-60 grad zugeben, oder aber gleich direkt nach der Hauptgärung. Das mit den Bakterien ist überbewertet, da passiert in der Regel nix.

Grüße
Martin

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#26

Beitrag von ChrisT87 » Donnerstag 15. Oktober 2020, 20:01

marsabba hat geschrieben:
Mittwoch 14. Oktober 2020, 23:02
Aber mitkochen solltest du den trotzdem nicht, denn da geht schnell das leckere Honigaroma flöten. Dann kannst du genauso gut simplen Haushaltszucker verwenden.
Honig idealerweise bei 50-60 grad zugeben, oder aber gleich direkt nach der Hauptgärung. Das mit den Bakterien ist überbewertet, da passiert in der Regel nix.

Grüße
Martin
Vielen Dank Martin

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#27

Beitrag von ChrisT87 » Freitag 16. Oktober 2020, 18:39

IMG-20201016-WA0006.jpeg
Hallo, hab mal Fotos für euch,nach einer Woche Gärung

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#28

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 16. Oktober 2020, 18:55

Hast du mal probiert, wie schmeckt es denn? Oder bist du direkt aus den Latschen gekippt?
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#29

Beitrag von Brandergartenbier » Freitag 16. Oktober 2020, 18:57

Sieht aus wie Schokosoße :puzz
Gruß Florian
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#30

Beitrag von ChrisT87 » Freitag 16. Oktober 2020, 19:25

Bei dem Geruch hatte ich keine Lust auf probieren 😅

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#31

Beitrag von ChrisT87 » Freitag 16. Oktober 2020, 19:26

Probiere nachher

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#32

Beitrag von ChrisT87 » Freitag 16. Oktober 2020, 19:43

Schmeckt ehrlich gesagt besser als gedacht, klar sehr malzig und bissel bitter im Abgang,aber kommt auch eine süße am Anfang mit der ich nicht gerechnet hätte

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#33

Beitrag von ChrisT87 » Freitag 27. November 2020, 21:25

Hallo Leute,
Hab einen neuen Versuch unternommen,eben nach 4 Wochen Gärung probiert. Dieses mal obergärig verfahren und auf die schüttungsanteile geachtet.

Schmeckt mir auch super. Aber:
Was mache ich gegen das starke schäumen beim öffnen der bügelflaschen? Hatte sie extra 3 Tage im Kühlschrank

Und:
Schmeckt mir ein bisschen zu süss,war schon bei meinem ersten gelungenen Bier (mit braukit) so.

Zu viel Speise?

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#34

Beitrag von Sauermann » Freitag 27. November 2020, 21:58

Wenn du dein Rezept und die gesamte Vorgehensweise im Detail verrätst, könnte man deine beiden Fragen vielleicht sogar beantworten :Wink

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#35

Beitrag von ChrisT87 » Samstag 28. November 2020, 10:03

Also,
Ich habe 96 % Pilsner Malz sowie 4 % Carapils
Verwendet.

10 Liter sudmenge,und dementsprechend anhand der stammwürze von 16° P die speisemenge berechnet. Kam auf 7g/l ,habe Haushaltszucker in warmes Wasser aufgelöst und vor dem abfüllen in die Würze gerührt.


Zusatzfrage,wie bestimme ich eigentlich wie viel Hopfen ich meinem Bier zugebe? Habe insgesamt 35g zugegeben.

Schonmal lieben Dank

Sauermann
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Re: Neubrauer braucht hilfe

#36

Beitrag von Sauermann » Samstag 28. November 2020, 21:02

Du hast also die Stammwürze gemessen, dann hast du bestimmt auch den Restextrakt vor dem Abfüllen gemessen. Wie hoch war der?

Bei solchen Fragen ist es notwendig, dass du mehr Angaben zum Sud machst. Hier, unter "Schnelle und gezielte Hilfe", findest du eine Liste mit wichtigen Angaben: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=11031

Deine Zusatzfrage kann man pauschal nicht beantworten, das hängt davon ab, wie herb bzw. wie hopfenaromatisch dein Bier werden soll. Grundsätzlich entscheidet man sich für einen Bitterwert und kann dann mit verschiedenen Rechnern die Hopfengaben berechnen. Hier ist ein Rechner, lies dir einmal die Theorie darunter durch: https://www.maischemalzundmehr.de/index ... iburechner

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Re: Neubrauer braucht hilfe

#37

Beitrag von ChrisT87 » Sonntag 29. November 2020, 22:09

Also der restextrakt Betrug 12 grad Plato.
Angestellt hatte ich 10 Liter, hefestamm muss ich nochmal kucken.

Den Fehler habe ich aber gefunden, hatte ja wie gesagt 10 Liter angestellt und darauf meine Speise berechnet, bekam aber nur 16 Flaschen a' 0,5 l raus,was ja 8 Liter wären,daher Zuviel Zucker.

Danke für die Links ✌

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