"Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

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hyper472
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"Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#1

Beitrag von hyper472 » Sonntag 6. August 2017, 11:46

Letzte Woche habe ich mal aus reiner Neugier ein Einsteigerbuch gelesen, "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage.

Das Buch ist in handlichem Format gehalten und dank Ringbindung gut geeignet zum schnellen Nachschlagen am Brautag.
Vom Aufbau her kommt es dem Braunovizen entgegen: Der Autor bespricht zunächst die Vorbereitung, erforderliche Gerätschaften und Rohstoffe und denkt auch an den Zoll.
Im zweiten Teil geht es Schritt durch den ersten Brautag (mein Tipp dazu an alle Neulinge: geht in Eurer Braustätte mit allen Geräten und Rohstoffen gedanklich alle Schritte durch).
Erst dann werden die einzelnen Zutaten vorgestellt. Ein paar anfängerfreundlich gehaltene Rezepte und 10 Seiten FAQ runden das kurze Buch ab.
Da war jetzt für mich nichts Neues mehr drin, aber das ist auch gar nicht der Sinn des Buches. Es soll lediglich dem Anfänger etwas mehr mitgeben, als er in der bekannten Brauanleitung.de findet. Und das tut das Buch gut, ausreichend und verständlich. Dabei werden bewusst einfache Wege gewählt, wie z.B. die Verwendung der bekannten Dosierhilfe. Trotzdem werden die wichtigen Dinge (Abfüllzeitpunkt) ausführlich genug erklärt.
Die Aufmachung ist immer Geschmackssache, mir gefällt sie und ein Kollege von mir, der im Winter mit dem Brauen anfangen möchte, war ebenfalls sehr angesprochen.
Ebenfalls ein Pluspunkt sind die kleinen Info-Abschnitte, in denen es kurz um Themen wie das Trinken aus der Flasche, Sinn und Unsinn des RHG, Etiketten kleben mit Milch etc geht.
Weniger gefallen hat mir, dass der Autor gnadenlos den Craft-Beer-Hype bedient - der Begriff "Bier" kommt ihm manchmal nur schwer aus der Feder, es ist ständig von "Craftbier" die Rede. Ebenfalls etwas überflüssig ist, dass er gefühlt auf jeder zweiten Seite selbst abgelichtet ist. Aber einen guten Fotografen hat er ;-)

Inhaltliche Schwächen scheinen mir folgende:
Es wird - durchaus anfängergerecht - über Nacht gekühlt. Man hätte aber auf die Möglichkeit einer Kühlspirale eingehen können.
Die Trockenhefe wird aufgestreut. Das klappt zwar meistens, aber so stressig ist es ja nun auch nicht, sie anständig zu rehydrieren.
Die Behauptung, dass man am Blubbern erkennen kann, dass es gärt, wurde hier ja auch schon oft intensiv diskutiert. Man sollte sie m.E. nicht unkritisch drucken.

Fazit:
Alles in Allem meine Empfehlung für Einsteiger; als ich mich vor 2 Jahren mit dem Brauvirus infiziert hatte, hätte ich gerne dieses Buch gehabt.

Wer noch Fragen zu dem Buch hat, gerne.
Der Autor treibt sich übrigens auch hier im Forum rum, aber ich kenne weder ihn noch seinen Nick hier.

Viele Grüße,
Henning
Wenn man etwas positiv oder negativ auslegen kann, meine ich es positiv.
Es ist möglich, dass sich meine Meinung nicht mit der Meinung anderer deckt.
Wer will, ist herzlich eingeladen, mir in Anwendung von Boardregel Nr. 6 eine PN zu senden.

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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#2

Beitrag von chriiisss » Sonntag 6. August 2017, 14:07

Mich würde schon stören das es Craft Bier statt Craft Beer heisst.
MfG Chris

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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#3

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 6. August 2017, 15:20

Kommen da irgendwelche ausgekochten Tücher oder ein Backofen vor ?
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#4

Beitrag von hyper472 » Sonntag 6. August 2017, 15:37

Backofen kommt vor - es wird davor gewarnt.
Und man läutert mit Hexe oder Freund.
Ich sag doch, das ist schon alles vernünftig dort.
Wenn man etwas positiv oder negativ auslegen kann, meine ich es positiv.
Es ist möglich, dass sich meine Meinung nicht mit der Meinung anderer deckt.
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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#5

Beitrag von Jenny59 » Mittwoch 23. August 2017, 00:55

Ja dieses denglisch mit dem Craft Bier stört mich auch, aber ansonsten durchaus eine interessante Lektüre. Vielen Dank für das Review!

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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#6

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 23. August 2017, 02:03

Das mit dem Hefe Aufstreuen ist halt auch nicht totzukriegen. Wird ja sogar in den alten Grainfather Instruction Videos praktiziert.
Ist aber natürlich auch schon wieder eine Infektionsquelle weniger, und für die meisten Anfänger scheint es zu funktionieren.
Ich musste auch schlucken, als mein Bruder mir diese, seine Vorgehensweise vorgestern am Telefon geschildert hat; ich wollte ihn aber (noch) nicht zurechtweisen, um ihm die Freude am ersten komplett eigenen Sud nicht zu nehmen.
Schalke Hefe und IPA, das klappt ja meistens...

Das Buch hab ich mal notiert. Scheint empfehlenswert zu sein.
Viele Grüße aus München
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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#7

Beitrag von Eowyn » Mittwoch 23. August 2017, 02:27

Tozzi hat geschrieben:
Mittwoch 23. August 2017, 02:03
Das mit dem Hefe Aufstreuen ist halt auch nicht totzukriegen. Wird ja sogar in den alten Grainfather Instruction Videos praktiziert.
Ist aber natürlich auch schon wieder eine Infektionsquelle weniger, und für die meisten Anfänger scheint es zu funktionieren.
Ich musste auch schlucken, als mein Bruder mir diese, seine Vorgehensweise vorgestern am Telefon geschildert hat; ich wollte ihn aber (noch) nicht zurechtweisen, um ihm die Freude am ersten komplett eigenen Sud nicht zu nehmen.
Schalke Hefe und IPA, das klappt ja meistens...

Das Buch hab ich mal notiert. Scheint empfehlenswert zu sein.
Hefe aufstreuen?

Ich bin Außengeländer oder so ähnlich.. wot?

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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#8

Beitrag von docpsycho » Mittwoch 23. August 2017, 02:42

Eowyn hat geschrieben:
Mittwoch 23. August 2017, 02:27
Tozzi hat geschrieben:
Mittwoch 23. August 2017, 02:03
Das mit dem Hefe Aufstreuen ist halt auch nicht totzukriegen. Wird ja sogar in den alten Grainfather Instruction Videos praktiziert.
Ist aber natürlich auch schon wieder eine Infektionsquelle weniger, und für die meisten Anfänger scheint es zu funktionieren.
Ich musste auch schlucken, als mein Bruder mir diese, seine Vorgehensweise vorgestern am Telefon geschildert hat; ich wollte ihn aber (noch) nicht zurechtweisen, um ihm die Freude am ersten komplett eigenen Sud nicht zu nehmen.
Schalke Hefe und IPA, das klappt ja meistens...

Das Buch hab ich mal notiert. Scheint empfehlenswert zu sein.
Hefe aufstreuen?

Ich bin Außengeländer oder so ähnlich.. wot?

Trockenhefe ohne re-Hydrierung auf die Würze streuen oder wie?
Allein weil es auf vielen Päckchen in der Tat so beschrieben steht, ist das nicht aus den Köpfen zu bekommen. Deine Reaktion zeigt allerdings, dass es sich hierbei vielleicht um eine deutsche Mär handelt, und überm großen Teich lacht man da (zu recht) drüber.

Grüße, der Doc
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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#9

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 23. August 2017, 02:43

Eowyn hat geschrieben:
Mittwoch 23. August 2017, 02:27
Trockenhefe ohne re-Hydrierung auf die Würze streuen oder wie?
Genau das...
hyper472 hat geschrieben:
Sonntag 6. August 2017, 11:46
Die Trockenhefe wird aufgestreut.
Aber das diskutieren wir jetzt bitte nicht nochmal, war nicht meine Absicht... :Angel
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#10

Beitrag von Eowyn » Mittwoch 23. August 2017, 03:35

docpsycho hat geschrieben:
Mittwoch 23. August 2017, 02:42
Eowyn hat geschrieben:
Mittwoch 23. August 2017, 02:27
Tozzi hat geschrieben:
Mittwoch 23. August 2017, 02:03
Das mit dem Hefe Aufstreuen ist halt auch nicht totzukriegen. Wird ja sogar in den alten Grainfather Instruction Videos praktiziert.
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Grüße, der Doc
lol... das hab ich in der tat noch nie gehört oder gelesen noch würd ich auf sone Idee kommen.
War aufrichtig verwirrt als ich das gelesen habe...

merci für die Erklärung, sollte ich irgendwo mal drüber stolpern, werde ich das berichten :)
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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#11

Beitrag von Eowyn » Mittwoch 23. August 2017, 03:37

Tozzi hat geschrieben:
Mittwoch 23. August 2017, 02:43
Eowyn hat geschrieben:
Mittwoch 23. August 2017, 02:27
Trockenhefe ohne re-Hydrierung auf die Würze streuen oder wie?
Genau das...
hyper472 hat geschrieben:
Sonntag 6. August 2017, 11:46
Die Trockenhefe wird aufgestreut.
Aber das diskutieren wir jetzt bitte nicht nochmal, war nicht meine Absicht... :Angel
Nein, machen wir nicht :)
Und zwar im doppelten Wort/Bedeutungssinne und lol sogar dreifachen, weil Würze bei uns Wort heißt... :)

all good... ich erwähne es nie wieder.
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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#12

Beitrag von StefanK » Donnerstag 16. August 2018, 08:24

Ich bin noch Anfänger und fand das Buch okay. Eine gute Vorbereitung auf Jans tiefer gehendes Werk, das ich inzwischen auch konsumiert habe.

Gibt es denn Erfahrungen mit den Rezepten?
Ich würde mich gern mal an dem Pale Ale in der englischen Ausprägung probieren. Wenn jemand von den Erfahrenen damit Erfahrungen oder dazu Anmerkungen hat, wäre ich dankbar. Die Abwesenheit von PA Malz verunsichert mich etwas. Im Rezept wird überwiegend Wiener Malz geschüttet...

Cheers
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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#13

Beitrag von AxelS » Sonntag 19. August 2018, 06:42

Ich habe das India Pale Ale und das Porter probiert, beides trinkbar. Zum damaligen Zeitpunkt (2. und 3. Sud) mit aufgestreuter Hefe. Das hat völlig problemlos funktioniert. Sicherlich funktioniert es mit rehydrierter Hefe zuverlässiger, aber das Buch beschreibt das Bierbrauen für Anfänger. Es wird mit geschrotetem Malz gearbeitet, statt selbst zu schroten, gereinigt wird mit Oxi und Zitronensäure statt mit PBW und StarSan und das Leitungswasser wird nicht aufbereitet. All das ist nicht schlimm, denn das Buch möchte mit einfachsten Mitteln "anfixen", es selbst einmal zu probieren. Und mit diesem Anspruch hat das Buch 5 Sterne verdient.
Am 4. Oktober erscheint übrigens das nächste Buch der Reihe: "Noch mehr Craft-Bier selber brauen: Optimieren, variieren, experimentieren". Damit ist denke ich alles gesagt.
10l-Einsteiger: 17l-Kochtopf, Läutereimer mit -hexe, Ss-Brewing-Gäreimer, FTSs-Kühlung, iKegger 2l, 5l + 10l, 1l-Bügelverschluss-Flaschen, Longneck-Flaschen + Kronkorken

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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#14

Beitrag von Matze » Sonntag 19. August 2018, 08:29

Hallo,

ich hab das Buch von der Schwiegermutter zu Weihnachten geschenkt bekommen. Für Anfänger
finde ich es sehr gut aufgemacht. "Mann" soll ja
nicht gleich überfordert werden. Und die Babywindel
von Jean Pütz ist auch nicht mehr drin.......:)

Aber warum sich hier manche bei " Sprinkle into wort"
ereifern ?? Hab's selbst schon ausprobiert, obwohl ich
sonst vorher die Hefe in Wasser oder mittlerweile eher
in schwacher Würze auflöse. Der Ami möchte es einfach
und bequem haben, da macht das schon Sinn.

Gruß Matthias

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Re: "Craft Bier einfach selber brauen" von Ferdinand Laudage

#15

Beitrag von StefanK » Sonntag 19. August 2018, 09:11

Danke für die Rückmeldungen. Der Gesamtmeinung über das Buch kann ich mich nur anschließen. Es ist ein absolutes Einstiegswerk. In puncto Brauprozess an sich bin ich auch schon einen Schritt weiter: Hefe wird rehydriert, das Malz werde och (erstmals) selbst schroten und beim Leitungswasser habe ich mich zumindest schonmal mit dem Thema auseinander gesetzt. Unseren Stadtwerken nach sind die Werte aber so, dass ich da erstmal nicht Hand anlegen möchte.

Charmant fand ich die Einfachheit des "Pale Ale" Rezeptes für meinen ersten Sud auf der neuen "Anlage". Einfache Schüttung aus nur zwei Malzem, simples Einmaischen, Kombirast, nur ein Hopfen, der gebraucht wird, und eine pflegeleichte Hefe. Mir mangelt es nur an Erfahrung, um eine klare Vorstellung davon zu haben, welches Bier in etwa entstehen sollte. Naja... probieren geht über studieren... ;)

Cheers
Stefan
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