Brewie Erfahrungsberichte

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Griller76
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Brewie Erfahrungsberichte

#1

Beitrag von Griller76 » Donnerstag 1. Dezember 2016, 20:04

Hallo an alle,

so langsam scheint Brewie ja was auszuliefern. Da ich weiß, dass ein paar aus dem Forum den Brewie bestellt haben, so würde mich in diesem Thread Eure neutrale Erfahrung mit dem Gerät interessieren.
Die vorher mit Brewie gelaufenen Sachen sollen dabei bitte außen vor bleiben. Nur die technisch aktuelle Komponente soll bitte hier Erwähnung finden.
Marketingtechnisch gibt es ein neues humorvolles Video von Brewie, wie man nicht brauen sollte. Ich fand es echt lustig: https://www.youtube.com/watch?v=Sl6OTDpgyNo ...und eine passende Homepage dazu: http://brewwiththeman.com/

Ich freue mich also über Eure Testberichte.

freundliche Grüße

Alexander
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#2

Beitrag von fg100 » Donnerstag 1. Dezember 2016, 20:30

Wieso machst jetzt einen neuen Thread auf. Der bisherige hätte doch gereicht.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#3

Beitrag von Ladeberger » Donnerstag 1. Dezember 2016, 20:46

Welchen meinst du da, Franz? Der ursprüngliche Brewie-Thread wurde wegen Bashings schon vor Monaten geschlossen. Und der Thread über die Vorführung in Sonthofen passt ja nun auch nicht so richtig. Geht m.E. schon in Ordnung so.

Gruß
Andy

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#4

Beitrag von Griller76 » Freitag 2. Dezember 2016, 09:24

Ladeberger hat geschrieben:Welchen meinst du da, Franz? Der ursprüngliche Brewie-Thread wurde wegen Bashings schon vor Monaten geschlossen. Und der Thread über die Vorführung in Sonthofen passt ja nun auch nicht so richtig. Geht m.E. schon in Ordnung so.

Gruß
Andy
Danke Andy,

genau so sehe ich das auch. Deswegen eröffnete ich diesen neuen Thread.

freundliche Grüße

Alexander
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#5

Beitrag von birdy70 » Donnerstag 22. Dezember 2016, 14:13

Hallo zusammen
ich bin ganz neu hier und auch sonst ein Neuling was Bierbrauen angeht.
2009 und 2013 habe ich je einen eintägigen Bierbraukurs besucht und ende Januar 2015 den Brewie "gekauft". Ausgeliefert wurde er, nach Zollschwierigkeiten Anfang diese Woche.
Bis jetzt ist der Brewie noch etwas "buggy", aber die Verarbeitung ist aus meiner Sicht echt spitze.
Gestern habe ich mal das Reinigsprogramm gemacht (automatisch) und später diese Woche kommt dann eventuell das erste Bier dran. Muss zuerst aber noch mit den Wasseranschlüssen schauen (cooling) und da ist noch ein kleinses problem, das ich eine Entkalkungsanlage (Salz) habe. Für das Bier wäre es wohl besser, das Wasser vor der Anlage abzunehmen?
IMG_6873.JPG
Brewie
IMG_6874.JPG
IMG_6876.JPG
Wenn gewünscht werde ich hier noch etwas weiter berichten?
Vielen Dank schon mal für die vielen Informationen hier im Forum.
PS: das mit den Bilder drehen habe ich noch nicht ganz raus :-)
Wenn es Sommer wird, wird mein Bier mit eigenem Strom produziert. Die Zutaten wurden schon so ins Haus gebracht :-)

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#6

Beitrag von Griller76 » Donnerstag 22. Dezember 2016, 15:02

Hallo birdy70,

danke schön, dass Du Dich mit Bildern zum Brewie hier meldest. Ja klar, ich hätte gerne noch weitere Erfahrungsberichte von Dir, wie es mit dem Brewie praktisch klappt, auch insbesondere auf lange Sicht. Kann man z.B. nach einem Stromausfall (der Brewie bolzte unvermittelt in der Brauvorführung in Sonthofen eine Sicherung raus) die einzelnen schon erfolgten Schritte überspringen? Wie sieht es mit dem Restwasser im Gerät nach der Endreinigungsphase aus, wird das komplett aus dem Gerät abgepumpt, so dass alles im Inneren trocken ist, oder fängt es zu muffeln und schimmeln im Gerät an, so wie im Vorführgerät in Sonthofen?

Also optisch sieht der Brewie ja schon mal spitze aus! Es hat sich viel ggü. dem letzten Prototypen getan.
Was genau waren bitte Deine Zollprobleme mit dem Brewie?
Das mit dem zu verwendenden Wasser kommt auf den Bierstil an je heller das Bier (z.B. Pils), umso geringer sollte die Restalkalität des Wassers sein. Je dunkler (z.B. dunkler Doppelbock), umso mehr Mineralien verleihen dem Bier seine Vollmundigkeit.
Wie sind Deine Wasserwerte?

freundliche Grüße

Alexander
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#7

Beitrag von birdy70 » Donnerstag 22. Dezember 2016, 16:03

Griller76 hat geschrieben: ann man z.B. nach einem Stromausfall (der Brewie bolzte unvermittelt in der Brauvorführung in Sonthofen eine Sicherung raus) die einzelnen schon erfolgten Schritte überspringen?
Kann ich noch nicht beurteilen.
Griller76 hat geschrieben: Wie sieht es mit dem Restwasser im Gerät nach der Endreinigungsphase aus, wird das komplett aus dem Gerät abgepumpt, so dass alles im Inneren trocken ist, oder fängt es zu muffeln und schimmeln im Gerät an, so wie im Vorführgerät in Sonthofen?
Es zieht schon fast alles ab, ich denke der Rest (ein paar Tropfen) trocknet selber ab. Brewie selber legtin den Viedos sehr viel auf Hygiene. Es wird auch einiges mitgeliefert.
Griller76 hat geschrieben: Was genau waren bitte Deine Zollprobleme mit dem Brewie?
Scheinbar hat Brewie etwas falsches angegeben :-)
Griller76 hat geschrieben: Das mit dem zu verwendenden Wasser kommt auf den Bierstil an je heller das Bier (z.B. Pils), umso geringer sollte die Restalkalität des Wassers sein. Je dunkler (z.B. dunkler Doppelbock), umso mehr Mineralien verleihen dem Bier seine Vollmundigkeit.
Wie sind Deine Wasserwerte?
Das Messe ich heute Abend, habe mir soeben ein JBL ProScan gekauft. Messe mal vor und nach Enthärtungsanlage.
Griller76 hat geschrieben:freundliche Grüße

Alexander
Ich grüsse dich auch.
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#8

Beitrag von birdy70 » Donnerstag 22. Dezember 2016, 21:00

Griller76 hat geschrieben:Wie sind Deine Wasserwerte?
Nitrat vor 10mg/l, nach 25mg/l
Nitrit vor 0, nach 0
Gesamthärte vor >21, nach >4
Karbonhärte vor >20, nach 20
ph-Wert vor 7,2 nach 7,4
Chlor beide o
Kohlendioxid vor 35mg/l, nach 20mg/l
Was nun?
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#9

Beitrag von Griller76 » Freitag 23. Dezember 2016, 15:45

Mit Gesamthärte meinst Du wohl den dh-Wert, oder?
21 dh wären schon sehr mineralienhaltig. Viele von uns greifen da zum Trick mineralienarmes Purania Quellwasser zu verwenden, wenn sie helle Biere brauen. Das erspart viel Arbeit und Herumgetüftele. Für dunkles Bier wiederum ist dieses Wasser, so wie es bei Dir ankommt ideal.
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#10

Beitrag von birdy70 » Freitag 23. Dezember 2016, 23:48

Griller76 hat geschrieben:Mit Gesamthärte meinst Du wohl den dh-Wert, oder?
21 dh wären schon sehr mineralienhaltig. Viele von uns greifen da zum Trick mineralienarmes Purania Quellwasser zu verwenden, wenn sie helle Biere brauen. Das erspart viel Arbeit und Herumgetüftele. Für dunkles Bier wiederum ist dieses Wasser, so wie es bei Dir ankommt ideal.
Ja, dh Wert. Danke, ich mag ja zum Glück gerne die dunklen Biere.
Wenn alles gut klappt, gibt es morgen das erste Brewie Bier.
Wenn es Sommer wird, wird mein Bier mit eigenem Strom produziert. Die Zutaten wurden schon so ins Haus gebracht :-)

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#11

Beitrag von fg100 » Samstag 24. Dezember 2016, 00:09

Keine Ahnung warum hier keiner von den "Wasserexperten" was schreibt. Sind wohl schon im Weihnachtsurlaub.
Aber das, was deine Werte aussagen und was daraus gelesen wurde sehe ich (ich sag mal) anders. Aus den Werten kann man keine Aussage treffen. Außer, dass mich das mit den Nitrat-Werten bedenklich stimmen würde.
Google mal nach den Wasserwerten deines Versorgers und poste die hier. Die Aussage, dass dein Wasser nach der Anlage für dunkle Biere gut ist bewerte ich mal lieber nicht.
Bei übliche Enthärtungsanlagen hast du dann viel zu viel Natrium und zu wenig Calzium. Sicherheitshalber würde ich lieber Wasser vor der Anlage für dein morgiges Bier nehmen.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#12

Beitrag von uli74 » Samstag 24. Dezember 2016, 08:44

fg100 hat geschrieben:Sicherheitshalber würde ich lieber Wasser vor der Anlage für dein morgiges Bier nehmen.
...und das dann mit Mineralwasser (Purania, Saskia...) verschneiden.
Gruss

Uli

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#13

Beitrag von schlupf » Samstag 24. Dezember 2016, 11:14

Habe ich das richtig gelesen, dass nach der Behandlung die Karbonathärte höher als die Gesamthärte ist?

Geht das überhaupt?

Ich dachte, Karbonathärte ist der Teil der Gesamthärte, der durch Karbonat gebunden ist (oder so ähnlich) und daher schon per Definition kleiner/gleich als die Gesamthärte.

Viele Grüße
Sebastian

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#14

Beitrag von schollsedigger » Samstag 24. Dezember 2016, 15:20

Hi,

die haushaltsüblichen Entkalkungsanlagen (mit Regeneriersalz) "entfernen" nur die Kationen Mg++ und Ca++, genauer sie tauschen diese gegen Na+ aus, so dass sich beim Kochen kein Kalkbelag bilden kann. Das was beim Brauen den pH nach oben zieht, primär HCO3-, bleibt im Wasser und stört weiterhin. Also helfen die Austauscher beim Brauen nicht wirklich.

Die Abweichungen Gesamt-/Carbonathärte ergben sich -ohne dein angewendetes Messverfahren zu kennen- wahrscheinlich daraus, dass man einmal die Konzentration Ca++ und Mg++ bestimmt und das andere HCO3-/CO3--. In dem Fall ergeben sich solche scheinbaren Unstimmigkeiten.

Hol dir ein geeignetes Wasser aus dem Supermarkt (z.B. von der "Urstromquelle Wolfhagen") oder ein Umkehrosmoseanlage, die macht dann dest. Wasser, welches Du wieder aufsalzen müsstest.

Frohes Fest

Matze

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#15

Beitrag von birdy70 » Sonntag 25. Dezember 2016, 00:51

fg100 hat geschrieben:Keine Ahnung warum hier keiner von den "Wasserexperten" was schreibt. Sind wohl schon im Weihnachtsurlaub.
Aber das, was deine Werte aussagen und was daraus gelesen wurde sehe ich (ich sag mal) anders. Aus den Werten kann man keine Aussage treffen. Außer, dass mich das mit den Nitrat-Werten bedenklich stimmen würde.
Google mal nach den Wasserwerten deines Versorgers und poste die hier. Die Aussage, dass dein Wasser nach der Anlage für dunkle Biere gut ist bewerte ich mal lieber nicht.
Bei übliche Enthärtungsanlagen hast du dann viel zu viel Natrium und zu wenig Calzium. Sicherheitshalber würde ich lieber Wasser vor der Anlage für dein morgiges Bier nehmen.
Das mit der dunkleren Bieren hatte ich auf den pH Wert bezogen.
Mein Bewie hat jetzt knapp 6h für mich gearbeitet und einen Brix von 11.6 erzielt. Aktuell läuft ein zweistündiges Reinigungsprogramm. Mal schauen, wie das noch rauskommt.
Wenn es Sommer wird, wird mein Bier mit eigenem Strom produziert. Die Zutaten wurden schon so ins Haus gebracht :-)

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#16

Beitrag von Griller76 » Montag 9. Januar 2017, 12:48

Hallo an alle,

gibt es denn hier bitte noch andere, die ihren Brewie bereits bekommen haben und hier darüber berichten können/mögen?
Leider gab es den von einem Mitglied versprochenen Braubericht hier nicht, warum auch immer.

freundliche Grüße

Alexander
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#17

Beitrag von birdy70 » Montag 9. Januar 2017, 17:51

Griller76 hat geschrieben:Hallo an alle,

gibt es denn hier bitte noch andere, die ihren Brewie bereits bekommen haben und hier darüber berichten können/mögen?
Leider gab es den von einem Mitglied versprochenen Braubericht hier nicht, warum auch immer.

freundliche Grüße

Alexander
Ja, ich komme langsam dazu, etwas zu schreiben:-)

Die Bilder sind mal alle hier. Das Handling ist wirklich super, einige Kniffs braucht es, aber die Machine läuft über 5 Stunden ohne nur einen einzigen Eingriff.
Auch die Reinigung benötigt neben den zwei Stunden (Programm) kaum noch händische Eingriffe. Wenn es 10 Minuten sind, ist es viel.
Langzeiterfahrung habe ich selbstverständlich noch nicht. Die ersten 40 Liter sind durch, diese Woche kommen nochmals 10 Liter und die nächste Woche nochmals 10 Liter.
Ausbreite liegt bei rund 75%, das finde ich relativ hoch. Bin aber wie schon öfters geschrieben ein absoluter Newbie, habt also Verständnis für meine Wenigkeit.

Bestellt habe ich übrigens am 29.1.2015 (ja 2015) - zwischendurch habe ich gedacht, die 1500$ wären weg, aber rückwirkend hat sich das warten gelohnt, die Verarbeitung ist aus meiner Sicht wirklich sehr gut.
Wer hat fragen?

IMG_6963.jpg
Rezept
Hier mal das Rezept und der Start "Knopf" Brauen
IMG_6973.jpg
Wasser heizt auf
Hier heizt der Brewie mal auf, das Wasser kommt automatisch rein, sofern der Bewie fix angeschlossen ist.
IMG_6976.jpg
Einmaischen
Während rechts die erste Brauphase gestartet ist, wird links bereits die zweite Portion Wasser aufgeheizt.
IMG_6987.jpg
mitten drin
Mittendrinn...
IMG_6996.jpg
Display
Display während dem Brauen
IMG_6998.jpg
Display Heizen
Ebenso, hier sieht man gut links wird geheizt
IMG_7010.jpg
Display Prozess
Der aktuelle Prozess
IMG_7016.jpg
Das Kochen 1
Das Kochen, hier sieht man gut, das Hoping eins bereit gestartet ist.
IMG_7019.jpg
Hopp Containers
Hopfen Container, hier sieht man gut, das der zweite jetzt auch drin ist und der rechte Tank schon leer.
IMG_7020.jpg
Display fertig
Display fertig
IMG_7022.jpg
Menü Extra
Menü Extra
IMG_7024.jpg
Nach kurz Reinigung
Nach kurz Reinigung
IMG_7026.jpg
Nach der grossen Reinigung
Nach der großen Reinigung
Wenn es Sommer wird, wird mein Bier mit eigenem Strom produziert. Die Zutaten wurden schon so ins Haus gebracht :-)

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#18

Beitrag von ernesto » Montag 9. Januar 2017, 18:27

Kürzlich zufällig beim surfen entdeckt:
http://www.hopfenerd.ch/
Zwar zum Teil in CH-Dialekt aber immerhin zeigen die Videos auch mal ein Brewie in Aktion.
Mögen Eure Sude stets gelingen und niemals säuern

Ernesto vom Kleefeld

"Omnia mutantur, nos et mutamur in illis"

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#19

Beitrag von Griller76 » Montag 9. Januar 2017, 20:03

Hallo birdy70,

danke für Deinen schön bebilderten, ausführlichen Braubericht.
Du schreibst, Du hättest schon 40 Liter damit gebraut und dann kommen noch jeweils zweimal je 10 Liter dazu? Bitte eine Frage, braust Du absichtlich so wenig (also jeweils nur 10 Liter), oder hat der Brewie so eine schlechte Ausbeute, oder hohe Verdunstung beim Hopfenkochen, so dass statt der angekündigten 20 Liter nur 10 herauskommen. Ganz extrem hat es den HopfeNerd erwischt, welcher mehrere Brauabbrüche des Brewie hatte und dann einmal aus 4 Kg Malz nur vier Liter Würze herausbekam.
Weitere Fragen habe ich bitte auch noch: Wurden die Zielwerte erreicht (also hast Du den Platogehalt der Würze gemessen?), war das Würzekochen kräftig wallend, oder doch eher mau? Was wäre am Brewie verbesserungswürdig? Gab es Brauabbrüche des Gerätes? War die W-Lan-Verbindung leicht herzustellen wegen der Updates und Rezepte?
Mich interessieren auch, ob man z.B. nach einem Stromausfall (der Brewie-Prototyp bolzte unvermittelt in der Brauvorführung bei mir in eine Sicherung raus) die einzelnen zuvor schon erfolgten Schritte überspringen kann wenn man den Brewie wieder hochgefahren hat? Wie sieht es mit dem Restwasser im Gerät nach der Endreinigungsphase aus, wird das komplett aus dem Gerät abgepumpt, so dass alles im Inneren trocken ist, oder fängt es zu muffeln und schimmeln im Gerät an, so wie im Vorführgerät?

@ ernesto: Habe vielen Dank für den tollen Link. HopfeNerd hatte da wohl nicht so viel Glück mit seinem Gerät: Systemabstürze, Fehlermeldungen, viel zu geringe Ausbeute etc. Ich denke, da lehne ich mich erstmal zurück, mache mit meiner zuverlässigen Töpflesbrauerei weiter und warte wie sich der Brewie entwickelt.

freundliche Grüße

Alexander
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#20

Beitrag von birdy70 » Montag 9. Januar 2017, 22:25

Griller76 hat geschrieben:Hallo birdy70,

danke für Deinen schön bebilderten, ausführlichen Braubericht.
Du schreibst, Du hättest schon 40 Liter damit gebraut und dann kommen noch jeweils zweimal je 10 Liter dazu? Bitte eine Frage, braust Du absichtlich so wenig (also jeweils nur 10 Liter), oder hat der Brewie so eine schlechte Ausbeute, oder hohe Verdunstung beim Hopfenkochen, so dass statt der angekündigten 20 Liter nur 10 herauskommen. Ganz extrem hat es den HopfeNerd erwischt, welcher mehrere Brauabbrüche des Brewie hatte und dann einmal aus 4 Kg Malz nur vier Liter Würze herausbekam.
Weitere Fragen habe ich bitte auch noch: Wurden die Zielwerte erreicht (also hast Du den Platogehalt der Würze gemessen?), war das Würzekochen kräftig wallend, oder doch eher mau? Was wäre am Brewie verbesserungswürdig? Gab es Brauabbrüche des Gerätes? War die W-Lan-Verbindung leicht herzustellen wegen der Updates und Rezepte?
Mich interessieren auch, ob man z.B. nach einem Stromausfall (der Brewie-Prototyp bolzte unvermittelt in der Brauvorführung bei mir in eine Sicherung raus) die einzelnen zuvor schon erfolgten Schritte überspringen kann wenn man den Brewie wieder hochgefahren hat? Wie sieht es mit dem Restwasser im Gerät nach der Endreinigungsphase aus, wird das komplett aus dem Gerät abgepumpt, so dass alles im Inneren trocken ist, oder fängt es zu muffeln und schimmeln im Gerät an, so wie im Vorführgerät?

@ ernesto: Habe vielen Dank für den tollen Link. HopfeNerd hatte da wohl nicht so viel Glück mit seinem Gerät: Systemabstürze, Fehlermeldungen, viel zu geringe Ausbeute etc. Ich denke, da lehne ich mich erstmal zurück, mache mit meiner zuverlässigen Töpflesbrauerei weiter und warte wie sich der Brewie entwickelt.

freundliche Grüße

Alexander
Also bis jetzt habe ich 2x je 20 Liter gebaut. Für zwei nächsten Biere mache ich mal eine kleinere Menge. Da ich den Bewie ja ganz allen lassen kann, spielt es keine grosse Rolle, ob ich 10 oder 20 Liter braue.
Ausbeute wie geschrieben ca. 75% - Auf 27 Liter Wasser bekomme ich 20 Liter Bier.
Zielwerte wurde alle eingehalten und ich konnte das Bier nach zwei Wochen abfüllen - wie erwartet. Die Werte habe ich mit einem Refactrometer gemessen und von Brix in Plato umgerechnet. Wallend oder mau, das kann ich jetzt nicht gerade beschreiben, die begriffe kenne ich so nicht, eventuell hilft eines der Bilder oben? Es hat aber mächtig gebrodelt und der Feuermelder ist ab :-)
Bis jetzt habe ich keine Verbesserungsvorschläge. Abbrüche wie Reto (Hopfennerd) hatte ich nie und er bekommt ja ein Garantieaustausch. Die schlechte Ausbeute bei ihm war auch ein Programmierfehler, wobei ich einen ähnlichen Fehler gemacht habe bei der Hopfenzugabe. Das Manual ist noch dürftig, aber der CEO ist sehr fix im beantworten von Fragen.
Nach einem Stromausfall weiss der Brewie noch wo er war, ein weiterbrauen wäre also möglich. Leider ist in der 1.3er Verion noch ein Bug drin mit dem Dialog, die Meldungen sind verkehrt. Mit weiterbrauen bricht er ab, bei beenden macht er weiter. Das wird aber sicher in der 1.4 behoben sein. Muffel oder Schimmel habe ich zu Glück nicht, das Gerät ist aber auch noch ganz neu. Ich hatte nach dem Reinigen noch einig tropfen Wasser im Behälter und mit etwas Haushaltpapier getrocket, liegt aber vermutlich daran, das das Gerät noch nicht 100 ausgerichtet ist. Was ganz klar noch nicht fertig ist, ist die Software. Eigene Rezepte müssen zur Zeit noch am Gerät eingegeben werden und manchmal vergisst er das Wifi Passwort. Beim Aufstarten kann aber auch ein OfflineModus gewählt werden.
Weiter Fragen?
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#21

Beitrag von Braumal » Dienstag 10. Januar 2017, 11:17

birdy70 hat geschrieben: Ausbeute wie geschrieben ca. 75% - Auf 27 Liter Wasser bekomme ich 20 Liter Bier.
Hallo birdy

Die Ausbeute berechnet sich anders: Stammwürze x Ausschlagmenge / Schüttung (wieviel Kg Malz eingemaischt wurde).
Siehe hier: http://fabier.de/biercalcs.html unter Sudhausausbeute.

Grüsse, David

PS: Auch wenn der Brewie für mich nicht in Frage kommt, fand ich den Bericht doch sehr interessant, Danke dafür.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#22

Beitrag von birdy70 » Dienstag 10. Januar 2017, 15:52

Braumal hat geschrieben:
birdy70 hat geschrieben: Ausbeute wie geschrieben ca. 75% - Auf 27 Liter Wasser bekomme ich 20 Liter Bier.
Hallo birdy

Die Ausbeute berechnet sich anders: Stammwürze x Ausschlagmenge / Schüttung (wieviel Kg Malz eingemaischt wurde).
Siehe hier: http://fabier.de/biercalcs.html unter Sudhausausbeute.

Grüsse, David

PS: Auch wenn der Brewie für mich nicht in Frage kommt, fand ich den Bericht doch sehr interessant, Danke dafür.
Danke, wieder etwas gelernt :-)
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#23

Beitrag von Griller76 » Mittwoch 11. Januar 2017, 19:33

Gibt es denn jetzt bei Brewie bitte auch eine Kundenhotline, die man anrufen kann und ist die Bedienungsanleitung gut erklärend? Was könnte der Programmierungsfehler vom HopfeNerd sein, so dass nur so wenig, also vier Liter dabei herauskam?
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#24

Beitrag von TheCK » Mittwoch 11. Januar 2017, 20:43

Ich habe da einen Verdacht. Wenn du dir das Video (https://www.youtube.com/watch?v=5FnJa0XFF4Q) ansiehst gibt es ab 1:50 Infos dazu. HG 5,75 Liter, NG 4,14 Liter. Macht eine Gesamtgußmenge von knapp 10 Litern.
Da versickern ein paar Liter in Malz und Hopfen und Verdampfung beim Kochen ist garantiert auch noch dabei.
Ich habe bei einer Ausschlagsmenge von 20 Litern auch eine Gussmenge von knapp 30 Litern.
LG Chris

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#25

Beitrag von philipp » Donnerstag 12. Januar 2017, 08:08

Griller76 hat geschrieben:Gibt es denn jetzt bei Brewie bitte auch eine Kundenhotline, die man anrufen kann und ist die Bedienungsanleitung gut erklärend? Was könnte der Programmierungsfehler vom HopfeNerd sein, so dass nur so wenig, also vier Liter dabei herauskam?
Ich weiß nicht, wie ich das möglichst sachlich ausdrücken kann, daher ein Versuch:

Du hast AFAIK deine Brewie-Bestellung schon längst über PayPal storniert. Du bist also kein Brewie-Kunde mehr, besitzt auch keinen. Dass du damals sogar eine Veranstaltung mit Demo organisiert hast, fand ich fair und bemerkenswert. Trotzdem nehme ich solche Posts als Nörgelei und Stichelei war. Ich weiß von Anderen, dass es denen auch so geht. Für mich zieht das Argument "Aber wenn das gut wird, kaufe ich es doch." nicht wirklich. Ich würde dich daher (privat, nicht als Moderator) bitten, das Posten zum Thema Brewie einzustellen. Bitte ignoriere die Threads, auch wenn du da anscheinend eine Menge Herzblut auch durch deine Veranstaltung herein gesteckt hast.
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#26

Beitrag von Griller76 » Donnerstag 12. Januar 2017, 08:59

philipp hat geschrieben:
Griller76 hat geschrieben:Gibt es denn jetzt bei Brewie bitte auch eine Kundenhotline, die man anrufen kann und ist die Bedienungsanleitung gut erklärend? Was könnte der Programmierungsfehler vom HopfeNerd sein, so dass nur so wenig, also vier Liter dabei herauskam?
Ich weiß nicht, wie ich das möglichst sachlich ausdrücken kann, daher ein Versuch:

Du hast AFAIK deine Brewie-Bestellung schon längst über PayPal storniert. Du bist also kein Brewie-Kunde mehr, besitzt auch keinen. Dass du damals sogar eine Veranstaltung mit Demo organisiert hast, fand ich fair und bemerkenswert. Trotzdem nehme ich solche Posts als Nörgelei und Stichelei war. Ich weiß von Anderen, dass es denen auch so geht. Für mich zieht das Argument "Aber wenn das gut wird, kaufe ich es doch." nicht wirklich. Ich würde dich daher (privat, nicht als Moderator) bitten, das Posten zum Thema Brewie einzustellen. Bitte ignoriere die Threads, auch wenn du da anscheinend eine Menge Herzblut auch durch deine Veranstaltung herein gesteckt hast.
Lieber Philipp,

wenn es auch von Dir höflich formuliert ist, so frage ich mich aber, welche Laus Dir da über die Leber gelaufen ist? Es ist doch wohl meine Sache, wofür ich mich hier im Forum interessiere und das lasse ich mir auch nicht von Dir vorschreiben! Danke! Außerdem habe ich nirgends behauptet Besitzer eines Brewie zu sein. Wie kommst Du darauf? Zudem ist das ja unerheblich für mein Interesse, dass wie Du es richtig erkannt hast, mit viel Herzblut verbunden ist. Daher bleibe ich an dem Thema dran. Dass ich dereinst vom Kauf zurückgetreten bin und in Zukunft evtl. einen Brewie doch kaufen würde ist doch wohl bitte höflichst auch meine Entscheidung. Mir wurde damals von mehreren hier im Forum der Rücktritt vom Kauf wohlmeinend angeraten und ich bin diesem freundschaftlichen Rat gefolgt, da die Sache mehr als unsicher war.
Ich hoffe hiermit bitte zu diesem Thema keine weitere öffentliche Apologie halten zu müssen, sondern darf mich diesem und weiteren Interessethemen in Ruhe widmen.

freundliche Grüße

Alexander

Lieber Chris,

danke, ja, das ist wohl die Fehlerquelle gewesen: Zu geriner Haupt- und Nachguss, denn das Malz schluckt einiges und auch die Verdunstung beim Würzekochen ist nicht ohne. Ich finde den Brewie nach wie vor höchst interessant, ich denke er braucht aber noch seine Zeit für Verbesserungen. Aber was da so optisch-qualitativ entwickelt wurde, lässt Gutes für die Zukunft erhoffen.

freundliche Grüße

Alexander
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#27

Beitrag von philipp » Donnerstag 12. Januar 2017, 09:40

Alex, dann würde ich dich bitten, deine Posts neutraler zu verfassen.

Wenn du "gibt es denn jetzt bei Brewie bitte auch eine Kundenhotline" schreibst, wirkt das beim neutralen Leser eben nicht neutral als Frage, sondern, noch einmal verstärkt durch das "bitte", als unterschwellig mitgeführte Meckerei, dass es eben so etwas aktuell nicht gäbe. Konstruktiv ist das aber so oder so nicht.

Mein Post war auch keine "Vorschrift" oder so, ich betonte ja privat zu sprechen. Ich bekomme aber öfters mal Nachrichten, mit der Bitte mir genau solche Posts anzusehen. Sie vergiften ein wenig die eigentlich angenehme Atmosphäre.
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#28

Beitrag von Griller76 » Donnerstag 12. Januar 2017, 10:06

Hallo Philipp,

danke für Deine Antwort. Gut, dann passt das für mich.

freundliche Grüße

Alexander
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#29

Beitrag von birdy70 » Dienstag 17. Januar 2017, 10:18

Hallo zusammen,
ich bin leider nicht so oft hier. Habe drei kleine Kinder und das war auch der Grund, den Brewie zu kaufen.
Ich habe am Sonntag wieder gebraut, alles ohne Probleme und die Zielwerte wurden auch erreicht. Das ist genau was ich wollte. Alles in die Maschine und nach 5 Stunden wieder in den Keller zum abfüllen.
Fragen werden beim Brewie per E-Mail vom CEO selber beantwortet, find das sehr fair.

Natürlich wird der Brewie noch besser, die Hardware ist ja da und funktioniert.
Wenn es Sommer wird, wird mein Bier mit eigenem Strom produziert. Die Zutaten wurden schon so ins Haus gebracht :-)

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#30

Beitrag von hopfeNerd » Sonntag 29. Januar 2017, 11:15

Alexander[/quote]
Abbrüche wie Reto (Hopfennerd) hatte ich nie und er bekommt ja ein Garantieaustausch. Die schlechte Ausbeute bei ihm war auch ein Programmierfehler, wobei ich einen ähnlichen Fehler gemacht habe bei der Hopfenzugabe. Das Manual ist noch dürftig, aber der CEO ist sehr fix im beantworten von Fragen.
[/quote]

Marcell und überhaupt der Service von Brewie lässt nichts zu wünschen übrig, keine Frage. Leider ändert das aber nichts daran, dass Brewie einfach nicht zuverlässig funktioniert. Ich habe letzte Woche meine Austauschmaschine erhalten - die erste stürzte ja immer ab. Heute habe also voller Elan Maschine 2 mit Rusty Rex (das dritte Set, nach dem ich die ersten beiden bei den Tests dran glauben mussten) gestartet, kurz aus dem Keller gegangen - als ich zurückkam, war der Boden mit Wasser bedeckt, beide Behälter vom Brewie überflutet … das Wasser lief über, Brewie merkte nicht, dass alles schon voll war. Foto hier http://www.hopfenerd.ch/2017/01/29/brew ... es-wasser/
Resultat: Hopfen und Malz - ab in den Müll. Fazit: Geld zurück - dann kaufe ich mir damit einen grossen Kochtopf mit Gasbrenner für 20 Liter Würze.
Schade, einfach schade. Aber ich hoffe noch immer.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#31

Beitrag von hopfeNerd » Dienstag 7. Februar 2017, 09:01

Es läuft! Heute treten ich und Brewie das Reinheitsgebot mit Füssen :-) https://www.youtube.com/watch?v=zk3a70nDhG8

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#32

Beitrag von Griller76 » Mittwoch 8. Februar 2017, 09:01

hopfeNerd hat geschrieben:Es läuft! Heute treten ich und Brewie das Reinheitsgebot mit Füssen :-) https://www.youtube.com/watch?v=zk3a70nDhG8
Aber hoffentlich nicht mit nassen Füßen. :Wink Aber mal ganz im Ernst: In der kleinen privaten Brewie-Gruppe auf facebook passiert das mit dem Überlaufen durchaus auch anderen Mitgliedern. Das scheint also ein recht häufiges Problem vom Brewie zu sein. Wie hast Du das Überlaufproblem in den Griff bekommen, oder war es schlicht "nur" Glück, dass der Brewie funktionierte?
Ich denke, der Brewie hat halt noch seine Kinderkrankheiten, welche die mutigen Erstbesitzer nun ausbaden müssen. Doch das kann durchaus noch ein tolles Gerät werden, wenn es mit der Zeit verbessert wird.
Meine Frau würde mich umbringen, wenn ich die Küche fluten würde.
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#33

Beitrag von Griller76 » Samstag 25. Februar 2017, 19:02

Wie ich vom hopfeNerd erfahre läuft sein Brewie nun mehr schlecht als recht mit einer SHA von gerade einmal 40! Wer nun das Gerät komplett zurückgeben möchte, dem werden weitere Steine vonseiten Brewie in den Weg gelegt, indem Sie die AGB dahingehend abgeändert haben, dass die Garantie erlischt, wenn die Original-Umverpackung nicht mehr existiert. Den dementsprechenden Rückschluss dazu überlasse ich jeden hier selbst.
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#34

Beitrag von stefan9113 » Freitag 6. Oktober 2017, 11:15

Hallo zusammen,

gibt's hier inzwischen einige die dieses System verwenden? Ich habs auf der Drinktec gesehen irgendwie hat das schon was.

viele Grüße Stefan

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#35

Beitrag von Kerki » Donnerstag 26. Oktober 2017, 12:37

stefan9113 hat geschrieben:
Freitag 6. Oktober 2017, 11:15
Hallo zusammen,

gibt's hier inzwischen einige die dieses System verwenden? Ich habs auf der Drinktec gesehen irgendwie hat das schon was.

viele Grüße Stefan
Ich hatte mich ausführlich über alle möglichen Kanäle (Youtube, Messen, Braukollegen und natürlich hier im Forum) über den Brewie informiert. Fast überall liest man von allen möglichen Kinderkrankheiten( läuft über, Temperatur wird nicht genau gehalten, Ausbeute erschreckend niedrig,mangelnder Support, etc.). Ob der Brewie mittlerweile ausgereift ist, kann ich nicht sagen. Wenn er denn die besagten Kinderkrankheiten nicht mehr hätte, wäre er auch für mich eine ideale Zweitanlage, um (neue) Rezepte auszuprobieren. Da gibt es glaub ich von der Idee her nichts besseres auf dem Markt. Mir gefällt vor allem, dass wirklich alles automatisch geht. Da ich meistens wenig Zeit zum Brauen habe, wäre ein gut funktionierender Brewie ideal, um auch während des Arbeitstages neue Biere auszuprobieren und diese dann (wenn es denn schmeckt) später im Großmaßstab nach zu brauen.
Deswegen würde ich mich besonders auf neuere Erfahrungsberichte freuen. Kam ja schon echt lange nix neues

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#36

Beitrag von nacron » Mittwoch 7. März 2018, 21:57

Also ich habe ein kurzes feedback von Daniel (Amihopfen) zu dem aktuellen Brewie gehört. Sagen wir mal das ganze war eher gemischt.
https://brewie.org/ Jetzt ist der neue Brewie Plus rausgekommen, und ich überlege jetzt noch mehr ihn zu kaufen. Ich habe im moment ein 50 L Hendi system mit Arduino Steuerung, bin auch sehr zufrieden damit aber ich würde supergerne zuhause brauen und zwar so oft wie möglich. Am liebsten würde ich sogar nur 10 Liter brauen, das problem mit 10 ist das die 9L NC kegs so sackrisch teuer sind. Wichtig ist mir eine vollautomatische lösung um so wenig zeit wie möglich mit dem brauen zu verbringen und so viele Rezepte wie möglich auszuprobieren. Ich bin hauptsächlich an Rezeptentwicklung und ausprobieren von verschiedenen Hefen, Bakterien etc interessiert. Im moment gibts eigentlich nur Brewie, Picobrew Zymatic und den Braumeister. Picobrew kocht nich so wirklich, Braumeister ist nicht so wirklich Vollautomatisch. Daher war die Idee Brewie Plus.
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#37

Beitrag von Kerki » Donnerstag 5. April 2018, 13:18

Schade, dass es hier keine Berichte mehr gibt. Ich hab überall nachgefragt, ob man sich das Gerät mal leihen/mieten kann. Leider vergebens. Mir ist das alles noch zu risikobehaftet und werde lieber anders investieren. Die Idee von dem Teil ist eigentlich wahnsinnig gut, jedoch denke ich, dass es noch zu unausgereift ist.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#38

Beitrag von Sura » Donnerstag 5. April 2018, 13:32

nacron hat geschrieben:
Mittwoch 7. März 2018, 21:57
[.....] Am liebsten würde ich sogar nur 10 Liter brauen, das problem mit 10 ist das die 9L NC kegs so sackrisch teuer sind. Wichtig ist mir eine vollautomatische lösung um so wenig zeit wie möglich mit dem brauen zu verbringen und so viele Rezepte wie möglich auszuprobieren.
Also wenn du über 2000€ für einen Brauthermomix ausgeben willst, dessen Bewertungen bis jetzt eher gemischt sind, dann sollten die paar 9l KEGs ja nun kein Problem sein.... wenn du stattdesseneinen Braumeister 10 kaufst, bei dem du jetzt ja auch nicht soooo viel machen musst, dann sind da noch reichlich 9l KEGs bei übrig.....
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#39

Beitrag von Student1981 » Montag 28. Mai 2018, 19:50

Hallo Braufreunde,
ich habe durch Zufall dieses Forum gefunden und gesehen, dass Brewie schon getestet wurde. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit vergleiche ich diese Hobbybrauanlage mit einer Industriellen Bierherstellung. Nun habe ich bereits zwei Kölsch Sude mit Brewie fertiggestellt und bemerkt, dass die Sudhausausbeute bei 30 % liegt. Morgen folgt Versuch Nr.3. Ich hoffe, wir können in Bezug auf Brewie unsere Erfahrungen austauschen. Ich weiß bisher leider nicht, warum die Sudhausausbeute bei Brewie so gering ist.
Sud 1 hatte ich 4 kg Malz, 14,8l Hauptguss und 5 l Nachguss. Ich erhielt 10l Kölsch mit 11,5 Extrakt.
Sud 2 hatte ich 4 kg Malz, 14,8l Hauptguss und 10l Nachguss, verbunden mit längeren Rasten. Ich erhielt 15l Kölsch mit 7,3 Extrakt. Das empfinde ich als etwas magere Ausbeute.
Morgen folgt Sud 3 mit 5kg Malz, 14,8l Hauptguss und 7,5l Nachguss. Der Nachguss wird 90 Minuten gefahren. Ich hoffe, dass 12,5l Kölsch mit 12 Extrakt entstehen und bin gespannt.
Was sind eure Erfahrungen mit diesem System?

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#40

Beitrag von afri » Montag 28. Mai 2018, 21:59

Meine Meinung: P&L (plump und langsam). Einmal hatte ich Gelegenheit, beim Brauen mit diesem Ding zuzusehen. Bis das überhaupt anfing, zu maischen, hatten wir in unseren Kochtöpfen auf Gas bereits alle Rasten durchlaufen.

Schönes Projekt, wenn es denn dereinst mal läuft, ich würde weiterhin im Einkocher oder auf Hendi maischen, hätte ich die Wahl.
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#41

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 29. Mai 2018, 00:24

Student1981 hat geschrieben:
Montag 28. Mai 2018, 19:50
...dass die Sudhausausbeute bei 30 % liegt. Morgen folgt Versuch Nr.3. Ich hoffe, wir können in Bezug auf Brewie unsere Erfahrungen austauschen. Ich weiß bisher leider nicht, warum die Sudhausausbeute bei Brewie so gering ist.
Es kursiert auch ein Youtube Video, wo jemand am Ende nur 5L Anstellwürze rausbekommt. Da liegst du ja schon besser :Greets
Student1981 hat geschrieben:
Montag 28. Mai 2018, 19:50
Sud 1 hatte ich 4 kg Malz, 14,8l Hauptguss und 5 l Nachguss. Ich erhielt 10l Kölsch mit 11,5 Extrakt.
Sud 2 hatte ich 4 kg Malz, 14,8l Hauptguss und 10l Nachguss, verbunden mit längeren Rasten. Ich erhielt 15l Kölsch mit 7,3 Extrakt. Das empfinde ich als etwas magere Ausbeute.
Das ist nicht mager sondern unterirdisch und vermutlich einfach dem verkorksten System geschuldet. In so ein teures Gerät packe ich dann einen Malzsack rein, im Ernst jetzt? BIAB ist ja auch nicht grade für seine hohen Ausbeuten bekannt, aber um die 50% erreicht man da locker. Das sollte man auch von so einem überteuerten Automaten erwarten können. Aber hier liegt sicherlich auch das Problem. Das Malz im Sack wird nicht richtig durchspült, die Enzyme können nicht richtig arbeiten und vermutlich stimmt auch die Temperaturverteilung nicht. Fazit: beschissene Sudhausausbeute.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#42

Beitrag von M0ps » Dienstag 29. Mai 2018, 11:50

Ich finde es auch ziemlich unverständlich warum man in diesem Punkt nicht einfach das Grainfather oder Braumeister Prinzip übernommen hat. Das hätte ein ja ebenfalls vollautomatisieren lassen.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#43

Beitrag von Student1981 » Dienstag 29. Mai 2018, 21:20

Haben heut den Sud nach Herstellerangaben gefahren. Das Maischen bringt halt kaum plato. Hatte 6 kg in zwei Maischesäcke verteilt und 16 l Hauptguss sowie 10 l Nachguss. Hatten am Ende 16 l kölsch mit 7,1 plato. Dünnbier.😡

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#44

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 30. Mai 2018, 02:37

Nenn es "Imperial Plainwater" wird sich verkaufen wie nix. :Bigsmile

Aber mal im Ernst, das entspricht ja grade mal ~20% SHA. Und so dumm kann und darf man sich ja gar nicht anstellen wenn man einen "Automaten" benutzt Reklamieren, Geld zurück verlangen und in ein Malzrohrsystem wie Grainfather oder Speidel Braumeister investieren. Besser noch in ein manuelles 2-Geräte Sudwerk und alles wird möglich.

Ich hoffe du hast da jetzt nicht zuviel Kohle versenkt... :Greets
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#45

Beitrag von Sura » Mittwoch 30. Mai 2018, 07:22

Ein Sudhaus mit 20% muss man auch erstmal hinbekommen. Da wird die Maischetemperatur überhaupt nicht stimmen. Normalerweise ist eine Maische mit der man irgendwie im Bereich von 63-70°C rumpanscht nach ca. 20min jodnormal und nach 60min in jedem Fall "fertig". Das sagt jetzt natürlich nichts über die Ausbeute am Ende aus, aber da dann noch weniger als 50% rauszubekommen dazu muss man sich dann echt schon richtig anstrengen.

Wieviel Erfahrung im Hobbybrauen bringst du denn mit? Ansonsten könnte ja vielleicht ein erfahrener Brauer dir mal über die Schulter schauen, ob der Fehler nicht komplett woanders liegt......?
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#46

Beitrag von TheCK » Mittwoch 30. Mai 2018, 08:05

Eine Ausbeute von 20%? Da ist irgendwas extrem faul, sogar mit Kombirast ohne Rühren/durchmischen bekommt man höhere Werte hin. Und schlechter als eine isolierte Kühlbox mit heißem Wasser kann der Brewie ja auch nicht sein.
Blöde Frage am Rande: ihr habt das Malz vor dem Maischen schon geschrotet, oder?
LG Chris

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#47

Beitrag von Sura » Mittwoch 30. Mai 2018, 10:42

TheCK hat geschrieben:
Mittwoch 30. Mai 2018, 08:05
Blöde Frage am Rande: ihr habt das Malz vor dem Maischen schon geschrotet, oder?
Die Frage kam mir auch schon in den Sinn, habe sie aber als zu abwegig weggelegt, mir aber vorgenommen mal auszuprobieren was passiert wenn man das nicht macht :)
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#48

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 30. Mai 2018, 11:04

Hier hat mal so ein Youtube Jockel das Ding getestet. Ab etwa 4:40 wird es interessant was das Thema Oxidation angeht :Ahh

https://www.youtube.com/watch?v=5FnJa0XFF4Q

Am Ende bekommt er 4L Würze raus. Jetzt mag der Kollege auch nicht grade der erfahrenste Brauer sein, aber bei einem "Vollautomaten" sollte das auch kein Kriterium darstellen.
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#49

Beitrag von gulp » Mittwoch 30. Mai 2018, 11:11

Ausbeute 30 %, 20%, wer bietet weniger? Was`n Schrotthaufen. :Ahh

Gruß
Peter
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#50

Beitrag von Sura » Mittwoch 30. Mai 2018, 11:21

Da kann aber was nicht stimmen.
In amerikanischen Foren ist die Ausbeute immerhin bei gut 50%, was ich auch erwarten würde.
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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