#MeBroo, kompakte Brausteuerung mit CraftBeerPi

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Sir Quickly
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#MeBroo, kompakte Brausteuerung mit CraftBeerPi

#1

Beitrag von Sir Quickly » Donnerstag 11. Juni 2020, 16:37

Mahlzeit zusammen,

ich wollte euch hier mal meine Brausteuerung, basierend auf dem Rapberry und CraftBeerPi zeigen.

Es gibt ja bereits haufenweise tolle Projekte mit allem Pipapo.
Nachdem meine Sudhaus aber nach jedem Brautag wieder verräumt werden will und sich meine Möglichkeiten bzgl. Mechanik in Grenzen halten, lag mein Fokus eher auf Kompaktheit und einen einfachen mechanischen Aufbau.

In einem seperaten Thread habe ich schon den Umbau meiner Yato-Platte beschrieben:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=58&t=24385

Meinen Einkocher kann ich über ein eingebautes Relais fernsteuern.
Durch das dezentrale Schalten der Kessel brauche ich dann keine Leistungskomponenten in meiner Steuerung und auch das Thema elektrische Sicherheit sowie Abwärme entspannt sich dadurch.
Rausgekommen ist ein kleine Platinchen für den PI mit folgenden Eigneschaften:
- 4 geschützte Schaltkanäle (Treiber-Transistoren gegen Masse)
- Versorgung über ein 12V Netzteil, ich verwende ein 90W Steckernetzteil
- geschalteter 12V-Leistungsausgang um z.B. nen Wischermotor direkt ranzuhängen
- Versorgung des PI über einen integrierten Step-Down-Regler
- Summer
- I2C Pegelwandler von 5V nach 3V3 um z.B. 5V-LCD-Displays direkt betreiben zu können
- 3 Eingänge für DS18B20 Temperatur-Sensoren, extern verdrahtet können natürlich mehr werden
- 16x2 Zeichen LCD

Und das ist dann die fertige Steuerung, die Arbeiten am Gehäuse beschränken sich auf das Bohren von paar Löchern.
DSCN3216.JPG
Steuerung_Komplett.jpg
Und hier vormontiert, Einbaubuchsen und Verkabelung in der oberen Gehäusehälfte, Pi und #Mebroo in der unteren. Das LCD habe ist einfach mit Abstandsbolzen an die obere Gehäusehälfte getackert.
Auf die Art lässt sich die Steuerung relativ einfach zusammenstecken und auch wieder öffnen.
DSCN3211.JPG

Und hier der Schaltplan:
Unbenannt.PNG
Das KiCAD-Projekt, Schaltplan und Layout, steht auf GitHub zur Verfügung, und zwar hier:
https://github.com/Sir-Quickly/MeBroo/releases/tag/v1.0

Bei genauerem Hinschauen sieht man, das die Verschaltung der LEDS so momentan wenig Sinn ergibt, deshalb sind auf der gefertigten Leiterplatte noch ein paar Handfädelungen notwendig, will man die LEDs nutzen, Änderungsanleitung findet sich ebenfalls im GitHub Repository.


Noch ein paar Worte zum LCD, es gibt ein tolles Plugin, LCDDisplay. Dieses Plugin unterstützt aber leider nur ein 20x4 Display, nicht das 16x2 Display.
Deshalb musste ich selbst ran und o.g. Plugin anpassen.
Es werden nacheinander in der oberen Zeile die verschiedenen Kessel angezeigt sowie Status für Rührwerk und die Heizung, auf der unteren Zeile rolliert die Soll-Temperatur, Ist Temperatur sowie Rast-Name und Rest-Dauer.
Momentan wir nur der Braumodus unterstützt, nicht der Gärmodus.

Das GitHub-Projekt fürs Plugin muss ich noch nachreichen.

So, das wärs erstmal für den Moment.
Ach ja, nochwas. Man liest ja häufig von irgendwelchen Stabilitätsproblemen von CraftBeerPi.
Ich verwende V3.0. Die SW hat sicherlich so seine Eigenheiten mit denen ich aber ohne weiteres leben kann.
Aber sie läuft bei mir seit gefühlt 10 Suden absolut stabil und zufriedenstellend.

Also, viel Spass, vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen Braukollegen,
Roland

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Re: #MeBroo, kompakte Brausteuerung mit CraftBeerPi

#2

Beitrag von hiasl » Donnerstag 9. Juli 2020, 14:12

Sir Quickly hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2020, 16:37
Bild
Hallo Roland,

die hier bei den Aktor-Ausgängen bezeichnete Reihenfolge entspricht aber nicht der Reihenfolge des Eingangs bei deiner Yato-Platine.
Mehr vom Bier wissen, heißt: Mehr vom Bier haben!

Sir Quickly
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Re: #MeBroo, kompakte Brausteuerung mit CraftBeerPi

#3

Beitrag von Sir Quickly » Donnerstag 9. Juli 2020, 18:18

Da hast du Recht, auf dem Schaltplan ist die Pin-Belegung der weißen JST XH Stecker auf der Leiterplatte abgebildet. Da sitzen noch der Kabelsatz zum der zum M8-Stecker am PI-Gehäuse dazwischen, das Kabel zwischen Pi und Platte sowie das Kabel von der M8-Buchse an der Yato an die Interface-Platte, wo die Signale dann getauscht werden.
Ich kanns bei Gelegenheit ja nachdokumentieren.

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