Raspberry PI Steuerung

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1551

Beitrag von schuessm » Donnerstag 23. März 2017, 09:17

Sorry für die Frage: Ich meine gelesen zu haben, dass man mit CraftrbeerPi auch einen Summer ansteuern kann. Wo finde ich die Infos dazu?

Danke für die Hilfe!

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1552

Beitrag von beryll » Donnerstag 23. März 2017, 09:35

Du meinst einen Buzzer??? Schließ' das Ding an einen GPIO und GND an, fertig. Du musst in der Config dann nur noch bei BUZZER_GPIO Deinen GPIO einzustellen und fertig ist die Kiste ;-)

Edit: Himmel hilf... An GND anschließen, nicht an 3,3v!!!!
Zuletzt geändert von beryll am Donnerstag 23. März 2017, 10:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1553

Beitrag von schuessm » Donnerstag 23. März 2017, 09:58

@beryll: Ja ich meinte einen Buzzer. Danke für die Info. Jetzt wo ich es lese.... :thumbup

Danke!

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Meine Platine CBPI Vers. 1.0 ist da

#1554

Beitrag von Ntvfrank » Freitag 24. März 2017, 08:13

Moin moin,

gestern ist meine Platine für den Craftbeerpi angekommen. Wo finde ich eine Anleitung?

Viele Grüße aus Rheinhessen

Frank
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1555

Beitrag von zauberflo » Freitag 24. März 2017, 09:12

So wie ich das sehe hat du unten die Anschlüsse für die Relais mit den zugewiesenen GPIOs und oben die Anschlüsse für die Temperaturfühler. Die schwarzen Anschlüsse sind für Displays oder zb. für ein RTC Modul.
LG Florian
Gruß Florian

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1556

Beitrag von Ntvfrank » Freitag 24. März 2017, 09:23

Hallo Florian,

was soll das kleine Huckepackboard machen?

Viele Grüße

Frank

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1557

Beitrag von zauberflo » Freitag 24. März 2017, 10:07

Das ist ein Step Down Modul und versorgt den Raspberry mit 5 V. LG
Gruß Florian

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1558

Beitrag von Ntvfrank » Freitag 24. März 2017, 14:14

THX

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1559

Beitrag von fraenki999 » Montag 27. März 2017, 17:36

Hallo Braugemeinde,
ich habe heute ebenfalls meine Platine erhalten :Bigsmile

Eine Anleitung fände ich gut. Ich bin nicht der Profi-Elektroniker und möcht nix kaputt machen :Notme

Liebe Grüße aus Westfalen

Framk :Drink

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1560

Beitrag von odin23 » Montag 27. März 2017, 18:34

Hallo,

habe meine Platine ebenfalls erhalten, gehe jetzt davon aus das ich keinen 4.7k Widerstand mehr brauche - oder?
Bin mir aber nicht sicher ob das Schaltbild von Manuel bzgl. der SSR noch stimmt.
Wie schon gesagt, ein Schaltplan wäre nett.

lg. Horst

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1561

Beitrag von Birnsojjel » Dienstag 28. März 2017, 22:17

Nachdem ich die erste Begeisterung über die Premierenbrauung mit CbPi verdaut habe (großartig!), anbei mal ein paar Bilder meiner Steuerbox.
Das Setup:
- Verbandskasten, alt
- 2x DS18B20-1Wire-Sensoren in Reihe mit XLR-Stecker
- 2x 220V-Steckdose für Einkocher und Rührwerk
- RasPi 3
- selbst gebautes Rührwerk mit Scheibenwischermotor (VW)
- Klarstein Biggie Einkocher mit 2000W

Zunächst habe ich Tage (also Zeittage!) damit verbracht, meine Funkstecksdosen steuern zu wollen, um die 220V-Bastelei zu vermeiden. Hat aber ums verrecken nicht geklappt, RFSniffer blieb jedesmal mit schwarzem Bildschirm hängen und empfing kein Signal... Senden funktionierte, macht aber irgendwie keinen Sinn, wenn man nicht weiß, was man senden soll :Grübel Alternative Pakete funktionierten auch nicht, vielleicht da ich keine Steckdosen mit DIP-Schalter sondern mit 2 Drehschaltern erworben hatte (finde mal eine konfigurierbare Funksteckdose, die 2000W schalten kann...).
Nungut, ich habe mir dann doch ein Relais gekauft (Kuman 4 Channel DC 5V Relay Module, AC250V 10A) und eingebaut. Zwei der vier Channel habe ich benutzt, jeweils für eine der beiden gelb/blauen Dosen und über einen 5V-Pin des Raspi versorgt. Und siehe da: es funktionierte auf Anhieb!
Sehr geil also und so ging es ab zum Probebrauen. Zunächst hat sich die Temperaturanzeige nicht automatisch aktualisiert, was lästig war. Erst nach umstecken der Fühler hat es dann hingehauen. :Waa
Ab dann ging alles wunderbar und man ist ja schon ein bissi stolz, wenn die Bastelei erfolgreich war :Bigsmile
Besten Dank an Manuel und alle, die sich für Projekt engagieren!

Jetzt aber der große Unsicherheitsfaktor und die Frage an die Experten:
in einigen Threads hier und in der CbPi-Facebook-Gruppe wird daraufhin gewissen, dass man besser über ein SSR schalten sollte (gekühlt), da dies sicherer, langlebiger und schonender für den RasPi sei. So habe ich es jedenfalls verstanden. Nur warum? Die Spezifikation meines Relais gibt es doch nach meiner Lesart her, dass ich 220V direkt damit schalten kann.
Oder?? Was meint ihr?
Lassen oder umrüsten auf SSR? Wenn ja, wie?
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1562

Beitrag von bluetaz » Freitag 21. April 2017, 21:40

Hallo zusammen
ich habe mich entschieden meine Brausteuerung von Samba und Bier auf CraftbeerPi umzubauen. Ich habe die ganze Softwareinstallation auf meinem PI 2 durchgefuehrt und es hat alles wunderbar geklappt. Ein Problem habe ich aber noch die Temperaturanzeige macht keine automatischen refresh. Ist das so gewollt oder habe ich da noch einen Bug bei meiner Installation?
Ueber ein Feedback waere ich Euch dankbar.

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1563

Beitrag von beryll » Freitag 21. April 2017, 21:56

Da stimmt was nicht... die Anzeige im Browser wird automatisch refreshed.
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1564

Beitrag von bluetaz » Mittwoch 26. April 2017, 15:15

Habe alles nochmals neu installiert. jetzt funktioniert es.

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1565

Beitrag von zauberflo » Montag 1. Mai 2017, 17:14

Wer übrigens wie ich den RaspBerry immer einfach durch den Netzschalter abschaltet, hat das Problem mit dem fehlerhaften Temperaturgraph.
Ich habe dies durch folgenden, zugegebenermassen nicht noblen Hack, behoben:

Editiert eure /etc/rc.local file (sudo nano /etc/rc.local) und fügt vor "exit 0" folgende Zeilen in die Datei ein:

sudo rm /home/pi/craftbeerpi/log/K_1.templog
sudo rm /home/pi/craftbeerpi/log/K_2.templog

Somit werden bei jedem reboot die Temperaturlogfiles gelöscht und neue erstellt.

Bei mir klappt das bestens. LG
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Diese SSRs funktionieren nicht mit PI

#1566

Beitrag von danieldee » Freitag 5. Mai 2017, 07:18

Nur zur Info falls jemand diese bestellen will:

https://www.amazon.de/Solid-State-Relai ... ywords=ssr

Diese schalten nicht bei 3,3V!

Gruß Daniel
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1567

Beitrag von danieldee » Dienstag 9. Mai 2017, 08:58

Noch eine Frage an die Pros.

Ich hab ja auch mal Elektrotechniker gelernt und da war es immer Standard die Phase abzusichern - zumindest hab ich das so mal gelernt.

Im Wiring Tutorial vom Craftbeerpi wird der Nullleiter geschalten. Ist das nicht sogar verboten?

Im Fehlerfall könnte ja dann immer noch 230V am Gehäuse anliegen, wenn man keinen FI hat schüttelt es dann einen.

Oder sehe ich da was falsch?
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1568

Beitrag von not » Dienstag 9. Mai 2017, 11:19

danieldee hat geschrieben:Noch eine Frage an die Pros.

Ich hab ja auch mal Elektrotechniker gelernt und da war es immer Standard die Phase abzusichern - zumindest hab ich das so mal gelernt.

Im Wiring Tutorial vom Craftbeerpi wird der Nullleiter geschalten. Ist das nicht sogar verboten?

Im Fehlerfall könnte ja dann immer noch 230V am Gehäuse anliegen, wenn man keinen FI hat schüttelt es dann einen.

Oder sehe ich da was falsch?
Diese Frage habe ich mir auch gestellt, dann aber wieder verworfen, weil der Schukostecker so oder so in die Dose passt... Oder nehme ich das zu leicht // habe ein Problem im Verständnis?

Viele Grüße,

Sönke
... nicht vergessen: immer schön die Schaumpumpe schmieren!

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1569

Beitrag von Neubierig » Dienstag 9. Mai 2017, 11:57

not hat geschrieben:
danieldee hat geschrieben:Noch eine Frage an die Pros.

Ich hab ja auch mal Elektrotechniker gelernt und da war es immer Standard die Phase abzusichern - zumindest hab ich das so mal gelernt.

Im Wiring Tutorial vom Craftbeerpi wird der Nullleiter geschalten. Ist das nicht sogar verboten?

Im Fehlerfall könnte ja dann immer noch 230V am Gehäuse anliegen, wenn man keinen FI hat schüttelt es dann einen.

Oder sehe ich da was falsch?
Diese Frage habe ich mir auch gestellt, dann aber wieder verworfen, weil der Schukostecker so oder so in die Dose passt... Oder nehme ich das zu leicht // habe ein Problem im Verständnis?

Viele Grüße,

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Hi,

Ich mache es wie FloA zurück in #674, und schalte die beide - Sischer isch sischer.

Cheers,

Keith :-)
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1570

Beitrag von danieldee » Dienstag 9. Mai 2017, 12:36

not hat geschrieben:
danieldee hat geschrieben:Noch eine Frage an die Pros.

Ich hab ja auch mal Elektrotechniker gelernt und da war es immer Standard die Phase abzusichern - zumindest hab ich das so mal gelernt.

Im Wiring Tutorial vom Craftbeerpi wird der Nullleiter geschalten. Ist das nicht sogar verboten?

Im Fehlerfall könnte ja dann immer noch 230V am Gehäuse anliegen, wenn man keinen FI hat schüttelt es dann einen.

Oder sehe ich da was falsch?
Diese Frage habe ich mir auch gestellt, dann aber wieder verworfen, weil der Schukostecker so oder so in die Dose passt... Oder nehme ich das zu leicht // habe ein Problem im Verständnis?

Viele Grüße,

Sönke
Das hat nichts mit dem Schukostecker zu tun. Die Spannung liegt an L1 und nicht an N. Aus Sicherheitsgründen, hab ich mal gelernt, muss man die Phase abschalten.
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1571

Beitrag von t-u-f » Sonntag 14. Mai 2017, 21:41

danieldee hat geschrieben:
not hat geschrieben:
danieldee hat geschrieben:Noch eine Frage an die Pros.

Ich hab ja auch mal Elektrotechniker gelernt und da war es immer Standard die Phase abzusichern - zumindest hab ich das so mal gelernt.

Im Wiring Tutorial vom Craftbeerpi wird der Nullleiter geschalten. Ist das nicht sogar verboten?

Im Fehlerfall könnte ja dann immer noch 230V am Gehäuse anliegen, wenn man keinen FI hat schüttelt es dann einen.

Oder sehe ich da was falsch?
Diese Frage habe ich mir auch gestellt, dann aber wieder verworfen, weil der Schukostecker so oder so in die Dose passt... Oder nehme ich das zu leicht // habe ein Problem im Verständnis?

Viele Grüße,

Sönke

Das hat nichts mit dem Schukostecker zu tun. Die Spannung liegt an L1 und nicht an N. Aus Sicherheitsgründen, hab ich mal gelernt, muss man die Phase abschalten.
:Shocked :Shocked :Shocked
Die Phase (den Stromführenden Leiter) MUSS abgeschaltet werde,
Ist dies nicht möglich wie zb. wenn ein Schuko-Stecker verwendet wird - da kann man ja andersherum in die Steckdose stecken- wird dann der N abgeschaltet - deswegen rate ich jeden ALLPOLIG zu schalten, damit ist gemeint das man die Phase UND den N gleichzeitig schaltet...
Für alle Geräte die sicherste und beste Weise der Abschaltung.
Deswegen schalte ich den Einkocher und Co. entweder mit zwei Relais die zeitgleich geschaltet sind
--> siehe zb. AIO-Steuerung wiki/lib/exe/fetch.php/brausteuerungen: ... iskret.png
oder über ein Koppel-Relais/ Schütz. zb.: http://www.moeller.net/de/products_solu ... s_acdc.jsp
Hat das ein Nachteil... wenn es überhaupt einen gibt, dann, dass ein Schalter/Schütz für allpolige Ausschaltung etwas teurer ist, als ein 1poliger Schalter.

Gruß euer T-u-F
t-u-f ne Abkürzung für Tüddeln und Fummeln :thumbup


Falls ich nicht SOFORT und UNVERZÜGLICH auf Fragen in einem Thread reagiere:
Es liegt daran, dass ich ein wichtigers Hobby habe als den Computer:

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1572

Beitrag von schuessm » Montag 15. Mai 2017, 07:01

... schaltet ihr euer Licht zu Hause auch "allpolig"? Ich habe es auch mal gelernt und es reicht den Stromkreis zu unterbrechen, wenn man die Phase (L1) schaltet. Alles andere ist nice to have. :Drink

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1573

Beitrag von derOecher » Montag 15. Mai 2017, 08:52

schuessm hat geschrieben:... schaltet ihr euer Licht zu Hause auch "allpolig"? Ich habe es auch mal gelernt und es reicht den Stromkreis zu unterbrechen, wenn man die Phase (L1) schaltet. Alles andere ist nice to have. :Drink
Der Vergleich hinkt leider heftig! Bei der Lichtinstallation ist klar, was die Phase und was der Nullleiter ist, da es auf dem Weg Sicherungskasten - Schalter - Lampe keinen Schukostecker gibt, der verdreht eingesteckt sein könnte. Da muss daher nicht allpolig geschaltet werden.
Bei eigenen Installationen oder Aufbauten ist allpoliges Schalten definitiv die sicherste und vernünftigste Lösung.

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1574

Beitrag von beryll » Montag 15. Mai 2017, 09:04

Ich hab mir damals eine Diode mit Widerstand eingebaut, welche leuchtet, wenn ich den Stecker "falsch herum" in die Steckdose gesteckt hab... leuchtet das Ding, dreh' ich den Stecker rum und mein Gewissen ist beruhigt ;-)
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1575

Beitrag von not » Montag 15. Mai 2017, 09:43

Moin Gemeinde!

Für mich ist jetzt klar, was ich mache: ich gehe den sicheren Weg und gut ist.
Danke sehr für die Informationen, TUF. Ich gebe mir mit so vielen anderen Details Mühe, nehme Arbeit Kosten und Pingeligkeit auf mich, damit das Bier ordentlich wird: warum soll ich da an 2 Relais sparen auf Kosten der Sicherheit? - mal ganz im Ernst, ich will mein Bier in Ruhe und gesund geniessen können - und alle anderen, die mit der Konstruktion zu tun haben sollten auch keinen gewischt bekommen...

Klare Sache für mich. :Drink
Ahoi, Sönke
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1576

Beitrag von emilio » Montag 15. Mai 2017, 20:12

Naja, sicher ist allpoliges Schalten die absolut sichere Lösung und kein Schaden und in Normen wohl so vorgeschrieben. Aber was genau kann denn passieren, wenn ich den Neutralleiter schalte? Wenn ich mit nem Nagel in die Steckdose gehe bekomme ich eine gewischt, obwohl sie abgeschaltete ist? Oder wenn ich in der Steckdose ein Kabel mit defekter Isolierung einstecke bekomme ich eine gewischt, wenn ich dran fasse, obwohl die Steckdose ausgeschaltet ist? Das Problem ist doch dann die Isolierung oder der Nagel und nicht der geschaltete Neutralleiter. Probleme bekomme ich doch dann so oder so, sobald ich einschalte und dazu stecke ich das Ding ja da ein.
Der Einzige Nachteil, der mir einfällt ist, dass ich einen Stromunfall ( mit z.B. einem defekten Kabel am Einkocher ) nicht durch Ausschalten der Steuerung unterbrechen kann sondern sie ausstecken muss. Wenn ich den defekten Einkochautomat in die Steckdose in der Wand stecke hab ich dann aber das selbe Problem, da ist nichts geschaltet.
Welche weiteren Nachteile gibt's? Übersehe ich da was entscheidendes?

Grüße,
Andreas

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1577

Beitrag von t-u-f » Montag 15. Mai 2017, 20:54

emilio hat geschrieben:Übersehe ich da was entscheidendes?

Grüße,
Andreas

Knallhart geschrieben:
JA

Ich liebe es zwar nicht mit Normen und Richtlinien um mich zu schmeissen...:

VDE 0100-460:2015-11
Dieser Teil der Normen der Reihe DIN VDE 0100 (VDE 0100) gilt für nicht-automatische direkt (unmittelbar) betätigte und fernbetätigte (mittelbar betätigte) Trenn- und Schaltmaßnahmen, um Gefahren in Zusammenhang mit elektrischen Anlagen oder elektrisch versorgten Betriebsmitteln und Maschinen zu verhindern oder zu beseitigen.

Ganz interessant ist der Absatz
465.1.2 S ...Ein einpoliges Schaltgerät darf nicht im Neutralleiter eingesetzt werden...

Das war's erstmals heute für das rechtliche...

Warum nur den Neutralleiter schalten und nicht die Phase erkläre ich mal mit einer Glühlampe damit manchen vielleicht ein Licht aufgeht... :Bigsmile

Ist alles ok und sie Lampe leuchtet ist alles ok und funktioniert...
Nun kommt der Fehler: die Glühlampe ist durchgebrannt und wird ausgetauscht...
..der Stecker sitzt so in der Wand das der N geschaltet wird und am Gewinde der "Birne"die Phase ist...
..Lampe ausschalten, Kräftig am Glühobst anpacken etwas raus drehen und dann das Gewinde berühren... :Shocked :Shocked :Shocked
Glühlampe defekt und immer noch in der Fassung aber einer liegt tot daneben.... :Shocked

Man kann das überleben, aber was ist wenn alte Menschen oder Kinder daran kommen...
..ich möchte nicht daran schuld sein...

Gruß euer T-u-F
t-u-f ne Abkürzung für Tüddeln und Fummeln :thumbup


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Meine Familie!!! :thumbsup

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1578

Beitrag von emilio » Montag 15. Mai 2017, 21:18

t-u-f hat geschrieben:Warum nur den Neutralleiter schalten und nicht die Phase erkläre ich mal mit einer Glühlampe damit manchen vielleicht ein Licht aufgeht... :Bigsmile

Ist alles ok und sie Lampe leuchtet ist alles ok und funktioniert...
Nun kommt der Fehler: die Glühlampe ist durchgebrannt und wird ausgetauscht...
..der Stecker sitzt so in der Wand das der N geschaltet wird und am Gewinde der "Birne"die Phase ist...
..Lampe ausschalten, Kräftig am Glühobst anpacken etwas raus drehen und dann das Gewinde berühren... :Shocked :Shocked :Shocked
Glühlampe defekt und immer noch in der Fassung aber einer liegt tot daneben.... :Shocked

Man kann das überleben, aber was ist wenn alte Menschen oder Kinder daran kommen...
..ich möchte nicht daran schuld sein...

Gruß euer T-u-F
Das mit der Norm hab ich verstanden.
Wenn ich aber so doof bin an eine Glühbirne einen Schukostecker zu machen, hab ich das Problem an der Normalen Steckdose genau so wie an der einpolig geschalteten. Wenn ich so einen Quatsch mache muss ich halt wenigstens vorher ausstecken. Ich weiss ja nichtmal ob der Schalter ein oder aus ist, wenn das Obst durchgebrannt ist.
Naja, die Norm schreibts vor, also einfach machen. Vielleicht hat jemand ja noch ein überzeugenderes Beispiel wie die Glühbirne.

Grüße,
Andreas

Edit sagt: :Shocked :Shocked :Shocked
https://www.conrad.de/de/sicherheits-ve ... 12918.html
Vielleicht deshalb nicht mehr im Programm, weil es die Norm nicht mehr zulässt.
Bei Bauhaus schon...
https://www.bauhaus.info/verlaengerungs ... p/22991560

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1579

Beitrag von danieldee » Dienstag 16. Mai 2017, 14:03

Es geht auch um den Berührungsschutz des Gehäuses zB.

Durch einen Fehler liegt Spannung am Gehäuse an (zB Hendi) ist der N abgeschalten kann immer noch über Erde ein Strom abfließen.

Das kann tödlich sein. Der Berührungsschutz ist deshalb nicht gewährleistet.

Ich hab eigentlich die Frage gestellt um vielleicht eine kleine Anregung anzustoßen bei der empfohlenen Verdrahtungsübersicht vom Craftbeerpi.
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1580

Beitrag von der_dennis » Dienstag 16. Mai 2017, 14:26

Dazu gab es erst vor ca. 5-10 Seiten eine sehr lebhafte Diskussion, schaut mal nach.
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1581

Beitrag von emilio » Dienstag 16. Mai 2017, 23:16

danieldee hat geschrieben:Es geht auch um den Berührungsschutz des Gehäuses zB.

Durch einen Fehler liegt Spannung am Gehäuse an (zB Hendi) ist der N abgeschalten kann immer noch über Erde ein Strom abfließen.

Das kann tödlich sein. Der Berührungsschutz ist deshalb nicht gewährleistet.

Ich hab eigentlich die Frage gestellt um vielleicht eine kleine Anregung anzustoßen bei der empfohlenen Verdrahtungsübersicht vom Craftbeerpi.
Und warum ist der Berührungsschutz bei einem geerdeten Gehäuse wie bei der Hendi nicht gewährleistet? Selbst wenn es keinen FI gibt müsste dann doch zusätzlich zum Schluss der Phase auf das Gehäuse noch ein Unterbruch der Erde vorhanden sein, damit es wirklich gefährlich wird, oder? Und der Berührungsschutz an dem defekten Gerät ist dann doch immer noch nicht schlechter gewährleistet als wenn das Gerät in der normalen Steckdose in der Wand stecken würde.
der_dennis hat geschrieben:Dazu gab es erst vor ca. 5-10 Seiten eine sehr lebhafte Diskussion, schaut mal nach.
Konnte ich leider auf den letzten 10 Seiten nicht finden. Aber ich belasse es jetzt auch dabei. Hätte es nur gerne verstanden.

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1582

Beitrag von flensdorfer » Mittwoch 17. Mai 2017, 08:14

Emilio, ganz ehrlich? Wenn Du dich oder andere Personen, die mit deinen gebastelten Geräten arbeiten, umbringen möchtest - mach, was Du willst. Dann brauchst Du auch nicht auf diejenigen hier hören, die versuchen dir nahezubringen, dass die Vorschriften des VDE lebensrettend sein können.

Wenn Dir dein Leben und das deiner mitbrauenden Mitmenschen lieb ist - mach es so wie es in den VDE-Vorschriften steht und es Dir jeder gelernte Elektriker/Elektroniker sagt!
Gruß, Arne

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1583

Beitrag von danieldee » Mittwoch 17. Mai 2017, 08:26

emilio hat geschrieben:
danieldee hat geschrieben:Es geht auch um den Berührungsschutz des Gehäuses zB.

Durch einen Fehler liegt Spannung am Gehäuse an (zB Hendi) ist der N abgeschalten kann immer noch über Erde ein Strom abfließen.

Das kann tödlich sein. Der Berührungsschutz ist deshalb nicht gewährleistet.

Ich hab eigentlich die Frage gestellt um vielleicht eine kleine Anregung anzustoßen bei der empfohlenen Verdrahtungsübersicht vom Craftbeerpi.
Und warum ist der Berührungsschutz bei einem geerdeten Gehäuse wie bei der Hendi nicht gewährleistet? Selbst wenn es keinen FI gibt müsste dann doch zusätzlich zum Schluss der Phase auf das Gehäuse noch ein Unterbruch der Erde vorhanden sein, damit es wirklich gefährlich wird, oder? Und der Berührungsschutz an dem defekten Gerät ist dann doch immer noch nicht schlechter gewährleistet als wenn das Gerät in der normalen Steckdose in der Wand stecken würde.
der_dennis hat geschrieben:Dazu gab es erst vor ca. 5-10 Seiten eine sehr lebhafte Diskussion, schaut mal nach.
Konnte ich leider auf den letzten 10 Seiten nicht finden. Aber ich belasse es jetzt auch dabei. Hätte es nur gerne verstanden.

Davon rede ich doch - im FEHLERFALL! Das kann ein Leitungsbruch sein und schon ist dein Gehäuse nicht mehr geerdet.

Jeder nach seiner Facon, ganz klar, aber nicht beschweren wenn man mit den Füßen voraus aus dem Haus getragen wird gell :thumbup
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1584

Beitrag von Neubierig » Mittwoch 17. Mai 2017, 09:59

t-u-f hat geschrieben:Deswegen schalte ich den Einkocher und Co. entweder mit zwei Relais die zeitgleich geschaltet sind
--> siehe zb. AIO-Steuerung wiki/lib/exe/fetch.php/brausteuerungen: ... iskret.png
Schönes Bild, man kann aber beide Relays (Phase + Neutral) mit einem Pinout steuern, um nicht soviele GPIOs benutzen zu müssen. So dass der RaspPi GPIO nicht dadurch überlastet wird, geht es erst durch einen Voltage Konverter , was denn 5V zu beiden Kontakts liefert. Geht prima für die Mechanische Relays, die ich momentan habe - ich bin gerade dabei, auf SSRs aufzurüsten, sollte genau so gut gehen.

Cheers,

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1585

Beitrag von Neubierig » Mittwoch 17. Mai 2017, 10:31

emilio hat geschrieben: Wenn ich aber so doof bin an eine Glühbirne einen Schukostecker zu machen, hab ich das Problem an der Normalen Steckdose genau so wie an der einpolig geschalteten. Wenn ich so einen Quatsch mache muss ich halt wenigstens vorher ausstecken.
Du meinst so was? Oder so? Scheint mir ganz gängig zu sein.

Cheers,

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1586

Beitrag von emilio » Mittwoch 17. Mai 2017, 12:44

Ach mann Leute, ich weiss, dass es Lampen mit Schukosteckern gibt, die haben aber dann im Normalfall eine Kunststofffassung die soweit über den Kontakt ragt, dass ich nicht an das Lampengewinde kommen kann, wenn ich die Birne raus drehe. Darum ging es aber doch gar nicht.

Ich möchte ( als gelernter Elektroniker aber nicht Elektriker ) verstehen; wo bitte besteht der Gefahrenunterschied, wenn ich diese verlinkte Lampe oder eine Hendi mit Fehler in eine einpolig geschaltete Steckdose in einer Steuerung oder in eine ungeschaltete Steckdose in der Wand stecke. Das scheint mir keiner erklären zu können. Ausser mich darauf hinzuweisen, dass ich morgen mit den Füßen voraus aus dem Haus getragen werden könnte, wenn ich nicht allpolig schalte.

Nochmal, um das klar zu stellen; Ich möchte das gar nicht anzweifeln, dass allpolig schalten sicherer ist als einpolig. Ich frag mich nur warum es unsicher sein soll. Die Steckdose in der Wand ist aus meiner Sicht unsicherer und die benutze ich täglich. Und da die VDE das wohl so vorschreibt, rate auch ich hier allen allpolig zu schalten. Ich weiss nur halt nicht warum.

Grüße,
Andreas
Zuletzt geändert von emilio am Mittwoch 17. Mai 2017, 20:22, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1587

Beitrag von Neubierig » Mittwoch 17. Mai 2017, 13:16

emilio hat geschrieben:Ach mann Leute, ich weiss, dass es Lampen mit Schukosteckern gib
Sorry wenn ich Dich missverstanden habe. Aber Dein weiterer Punkt, dass Du kein Unterschied siehst zwischen das Einstecken eines Gerät in eine RaspPi-gesteuerte Steckdose oder direkt in die Wand-Steckdose stimme ich vollkommen zu (bin aber auch kein Elektriker). Ich sehe es aber an als die Möglichkeit diese Unsicherheit sicher zu machen ... vielleicht liege ich da völlig falsch, bekomme aber dadurch Gemütsruhe

Cheers,

Keith :-)
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Re: Raspberry PI Steuerung

#1588

Beitrag von emilio » Mittwoch 17. Mai 2017, 21:27

Es hat mir keine Ruhe gelassen und ich hab deshalb nochmals etwas gegoogelt.
Ich möchte deshalb mal einen Beitrag zitieren, welchen ich im mikrocontroller.net Forum gefunden habe und der sich mir logisch erschliesst...
https://www.mikrocontroller.net/topic/272385
Elektrostudy hat geschrieben:Um die eigentlich Frage des Erstellers zu beantworten:

Wenn man die Lastanschlüsse des Relais in die festvorhandene
Installation einbaut muss man gem. VDE 0100-460 dafür Sorge tragen dass
allpolig keine Stromführenden Leitungen vorhanden sind. Relais die z.B.
in Leuchtenauslassdosen eingesetzt werden MÜSSEN die Phase oder Allpolig
trennen.

Verwendet man ein selbstgebautes Gehäuse was dann in die Steckdose
gesteckt wird ist die DIN VDE 0100-200 ausschlaggebend.

Bei Nachtischleuchten ist dies (bei billigen Nachtischleuchten o.ä.)
über einen Einpoligen Schalter realisiert. JEDOCH wird dann auf den
Berührungsschutz Schutzklasse 2 (Platikgehäuse) oder auf die
Schutzklasse 1 (Schutzleiter Anschluss) geachtet. Zusätzlich schreibt
jeder Hersteller in Beizettel, dass diese Geräte nur durch Fachpersonal
geöffnet und angebracht werden dürfen.

Teurere Produkte bieten meist einen allpoligen Schalter (L und N) sowie
die Absicherung durch die Schutzklassen.

Bei festverbauten Lampenhalterungen mit Schraubgewinde ist die Phase (L)
IMMER an den Fusskontakt anzuschließen.
Kurz zusammengefasst:
  1. Mach ich eine Festinstallation und weiss, was Phase und Neutralleiter ist, dann schalt ich doch bitte die Phase
  2. Hab ich ein ortsveränderliches Gerät mit Stecker darf ich auch einpolig schalten, so lange ich für Berührungsschutz sorge ( Meine Steuerung z.B. in ein Plastikgehäuse baue )
  3. Wer was auf sich hält schält allpolig
Grüße,
Andreas

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1589

Beitrag von schuessm » Freitag 9. Juni 2017, 07:39

Hallo,

ich habe eine Frage zum Craftbeerpi bzgl. der Fühler.

Ich dachte mir ein Vorbereitung auf meinen neuen Brautag justiere ich mal die Fühler und habe dazu einen Topf mit kochendem Wasser aufgesetzt. Wenns kocht sollten es ja 100°C sein, so habe ich die Fühler eingestellt. Nach dem justieren habe ich die Gerätschaft in den Keller verfrachtet und aufgebaut. Im Keller hat es zur Zeit 17 °C, jetzt zeigt der eine Fühler 23,x°C und der andere 20,x°. Davor waren bei 100°C beide gleich. Jetzt die Frage, wie justiere ich diese Fühler richtig, den fast 7°C Differenz im unteren Bereich ist schon ein großer Shit, wenn ich an die Differenzen der einzelnen Rasten denke!

Ich benutze diese DS18B20 Fühler.

Hat jemand einen Tipp?

Beste Grüße

schuessm

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1590

Beitrag von beocycris » Freitag 9. Juni 2017, 14:33

Hallöle an alle Mitleser!

Habe zwei Fragen.

Hat schon jemand hinbekommen die GPIO Schaltung parallel zur USB-Gembird Schaltung zu realisieren?
Würde nämlich gerne Relais über die GPIOs steuern, aber weiterhin meine Gembird-Steckerleiste nutzen!

Außerdem bin ich auf der Suche nach einem Code, der es erlaubt ein Rührwerk automatisch mit den Heizphasen zu steuern.
Hat sowas jemand parat?

Viele liebe Grüße

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1591

Beitrag von Stony » Samstag 10. Juni 2017, 05:02

schuessm hat geschrieben:Hallo,

ich habe eine Frage zum Craftbeerpi bzgl. der Fühler.

Ich dachte mir ein Vorbereitung auf meinen neuen Brautag justiere ich mal die Fühler und habe dazu einen Topf mit kochendem Wasser aufgesetzt. Wenns kocht sollten es ja 100°C sein, so habe ich die Fühler eingestellt. Nach dem justieren habe ich die Gerätschaft in den Keller verfrachtet und aufgebaut. Im Keller hat es zur Zeit 17 °C, jetzt zeigt der eine Fühler 23,x°C und der andere 20,x°. Davor waren bei 100°C beide gleich. Jetzt die Frage, wie justiere ich diese Fühler richtig, den fast 7°C Differenz im unteren Bereich ist schon ein großer Shit, wenn ich an die Differenzen der einzelnen Rasten denke!

Ich benutze diese DS18B20 Fühler.

Hat jemand einen Tipp?

Beste Grüße

schuessm
Ich bin kein Experte aber Wasser kocht nicht immer bei 100 Grad. Soweit ich weiss, sind Sidetemperaturen ungeeignet um zu Kalibrieren, da der Druck eine Rolle spielt. Besser währe es wohl bei 0 Grad.

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1592

Beitrag von beocycris » Samstag 10. Juni 2017, 08:43

Ja das sehe ich auch so.
Die DS18B20 sind gerade im Temperaturbereich von um die 100 Grad, "relativ" ungenau.
Ich persönlich würde um eine Mittelwertkalibrierung durchzuführen, bei Zimmertempertaur, um die 50 Grad und nochmal 80 Grad messen, die Mittelwerte in der Abweichung bilden und auf der Grundlage kalibrieren.

LG :thumbup

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1593

Beitrag von schuessm » Samstag 10. Juni 2017, 09:56

So habe ich es jetzt in etwa gemacht. Habe heute die Temperaturen beim Rasten parallel mit einem Thermometer gemessen und es hat gepasst. Danke nochmals für Eure Hilfe

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1594

Beitrag von happyhibo » Dienstag 27. Juni 2017, 09:42

Hallo Manuel,

gibt es zur CBPi 3.0 eine API bzw. eine für die Plugins?

Ich würde gerne mein LCD wieder ans laufen bekommen.
Gruß
Alex / HappyHibo

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1595

Beitrag von not » Dienstag 27. Juni 2017, 10:26

Alex:
Halt, halt, halt!

3.0? wie - äh, was? Äh, wo?
Im Github? Bin ich blind?

Ahoi - Sönke
... nicht vergessen: immer schön die Schaumpumpe schmieren!

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1596

Beitrag von happyhibo » Dienstag 27. Juni 2017, 10:28

not hat geschrieben:
Dienstag 27. Juni 2017, 10:26
Alex:
Halt, halt, halt!

3.0? wie - äh, was? Äh, wo?
Im Github? Bin ich blind?

Ahoi - Sönke
Jepp richtig gelesen.
V 3.0 ist online!
https://github.com/Manuel83/craftbeerpi3
Gruß
Alex / HappyHibo

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1597

Beitrag von not » Dienstag 27. Juni 2017, 10:30

... haha, und ich habe es nicht geblickt. Sehr gut :redhead :Drink - Danke ! Sönke
... nicht vergessen: immer schön die Schaumpumpe schmieren!

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1598

Beitrag von beryll » Dienstag 27. Juni 2017, 13:51

Ich bin gerade dabei, das LCD wieder an den Start zu bringen...
@HappyHibo: sobald es sauber läuft, kann ich Dir das Plugin gerne geben :-)
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-und Südwest Brauer
Terminfindung Hobbybrauerstammtisch Saar-Lor-Lux

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1599

Beitrag von happyhibo » Dienstag 27. Juni 2017, 13:55

beryll hat geschrieben:
Dienstag 27. Juni 2017, 13:51
Ich bin gerade dabei, das LCD wieder an den Start zu bringen...
@HappyHibo: sobald es sauber läuft, kann ich Dir das Plugin gerne geben :-)
Klingt nach einem Plan :thumbup
Gruß
Alex / HappyHibo

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Re: Raspberry PI Steuerung

#1600

Beitrag von Lumbanraja » Samstag 1. Juli 2017, 16:20

Moin, ich konnte hier leider nichts finden...
Ich habe just die 2.2 aufgespielt und die läuft auch. Nur ignoriert das ganze meine beim Setup gewählte Spracheinstellung "Deutsch".
Nach jedem Neustart ist der Default wieder "English" und ich muss ich über "About" auf "Deutsch" wechseln.
Gibt es da nicht die Möglichkeit, dies dauerhaft festzulegen?

Danke und Grüße
Robin
Als er grade grade war, da knickt' er ab, was schade war...

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