Kveik - Hefestämme

HrXXLight
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Re: Kveik - Hefestämme

#151

Beitrag von HrXXLight » Mittwoch 5. Dezember 2018, 10:59

Mein Kveik mit Wacholder steht grad zur NG neben dem Ofen. Von Schaum kann da aber keine Rede sein aber geschmacklich wie frischer OSaft
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Fert
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Re: Kveik - Hefestämme

#152

Beitrag von Fert » Mittwoch 5. Dezember 2018, 12:31

nrtn hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 10:02
Wie haltet ihr eigentlich einen 500ml Starter auf 30°C über 24h? Tassenwärmer hab ich nicht und Heizung auf 30°C ist schon arg hoch :Bigsmile .
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 10:43
Wärmematten sind echt praktisch. Mann kann die auch sehr gut verwenden, um die Kveikbierflaschen bei der Flaschengärung zu unterstützen oder um sie um einen kleinen Gäreimer zu wickeln.
Ist es wirklich nötig, den Starter und die Flaschengärung auch so warm zu halten? Ich dachte, Kveik wäre auch bei deutlich niedrigeren Temperaturen aktiv, schmeckt dann nur nicht so spannend? Für meinen ersten Kveik-Versuch habe ich meinen Starter einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen. Während der Gärung hab ich dann eine Heizmatte und eine Decke um den Gäreimer gewickelt. Jetzt zur Nachgärung stehen die Flaschen aber wieder einfach bei Zimmertemperatur. Meint ihr das könnte Probleme geben?

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Re: Kveik - Hefestämme

#153

Beitrag von brauflo » Mittwoch 5. Dezember 2018, 12:35

Aktuell behelfe ich mich noch mit einer Infrarot Lampe..
12881544009341227.jpg
...nur anschauungshalber eben mal aufgebaut..
Gerade wird nix propagiert...

Geplant ist ein kleiner Wärmeschrank aus Styrodur...
12901544009435319.jpg
Der bekommt ein rundes Fenster für die Lampe und eine Inkbird-Steuerung.
... wenn mir mal wieder langweilig sein sollte.
________________________________________________________________

... wollte ich immer schon mal machen...


Meine Vorstellung:
viewtopic.php?p=184866#p184866

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Re: Kveik - Hefestämme

#154

Beitrag von jemo » Mittwoch 5. Dezember 2018, 12:50

Für meinen ersten Kveik-Versuch habe ich meinen Starter einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen. Während der Gärung hab ich dann eine Heizmatte und eine Decke um den Gäreimer gewickelt. Jetzt zur Nachgärung stehen die Flaschen aber wieder einfach bei Zimmertemperatur. Meint ihr das könnte Probleme geben?
Ist m.E. völlig ok so, das habe ich ähnlich gemacht. Wobei ich da nur für die Framgarden sprechen kann, bei anderen Stämmen mag das vielleicht anders aussehen.
Derzeit auf Glycerin: W177,208; WLP001,002,007,011,029,400,530,565,4000; Wyeast1084,1272,3068; Z043; Framgarden; Tomcat
Gerne Tausch, kein Verkauf, nix für lau.
Viele Grüße, Jens

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Re: Kveik - Hefestämme

#155

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:07

Fert hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 12:31
Jetzt zur Nachgärung stehen die Flaschen aber wieder einfach bei Zimmertemperatur. Meint ihr das könnte Probleme geben?
Pauschale Aussage: Kommt drauf an. :Wink
Die Nachgärung dauert bei Zimmertemperatur manchmal schon sehr lange, weil die Kveiks in der Regel schnell und fest sedimentieren. In der Küche heizen wir nie und einige meiner Flaschen dümpeln dort schon seit Wochen bei 17-20°C rum und sind noch nicht mit der Flaschengärung durch. Seit ich sie grüppchenweise auf die Heizmatte stelle geht es fix. Irgendwann will man das Bier ja auch mal probieren :Bigsmile
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
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Re: Kveik - Hefestämme

#156

Beitrag von ubu » Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:16

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:07
Fert hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 12:31
Jetzt zur Nachgärung stehen die Flaschen aber wieder einfach bei Zimmertemperatur. Meint ihr das könnte Probleme geben?
Pauschale Aussage: Kommt drauf an. :Wink
Die Nachgärung dauert bei Zimmertemperatur manchmal schon sehr lange, weil die Kveiks in der Regel schnell und fest sedimentieren.
.......
Anfängerfrage:

Könnte es etwas bringen vor der Abfüllung nochmal etwas frische Hefe zuzufügen?

Uwe

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Re: Kveik - Hefestämme

#157

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:31

ubu hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:16
Könnte es etwas bringen vor der Abfüllung nochmal etwas frische Hefe zuzufügen?
Kaum. Zum Einen hast du dann mehr Bodensatz in der Flasche, was nicht unbedingt jeder gut findet und zum Anderen legt sich die hinzugefügte Hefe unter kalten Bedingungen auch wieder schnell auf den Boden und schnarcht vor sich hin...
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Re: Kveik - Hefestämme

#158

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:52

Ich habe heute mein Nordlicht # 1 ( = Voss) gekostet und war erstant was sich in der letzten Woche bzgl. Karbonisierung getan hat.
Leider habe ich auch nur so um die 17-18° im Keller aber trotzdem "schleicht" sie langsam dem Ende zu.
Geschmacklich muss ich erst genauer schauen in welche Richtung das geht - irgendwie hat mich das Profil an ein Blond erinnert :Grübel

Hat schon jemand mit der voss Geschmackserfahrungen gesammelt ?

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#159

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:53

Ich habe heute mein Nordlicht # 1 ( = Voss) gekostet und war erstant was sich in der letzten Woche bzgl. Karbonisierung getan hat.
Leider habe ich auch nur so um die 17-18° im Keller aber trotzdem "schleicht" sie langsam dem Ende zu.
Geschmacklich muss ich erst genauer schauen in welche Richtung das geht - irgendwie hat mich das Profil an ein Blond erinnert :Grübel

Hat schon jemand mit der Voss Geschmackserfahrungen gesammelt ?

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Re: Kveik - Hefestämme

#160

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 5. Dezember 2018, 15:44

Die Voss hatte ich "leider" bisher als einziges Kveik in Wacholdernadelsud gemaischt. Daher kann ich über ihr echtes Aroma nichts sagen. Blonde klingt gut. Wenn ich irgendwann mal mit den ganzen Propagarionssuden durch bin muss ich die Voss nochmal nativ testen ...
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Re: Kveik - Hefestämme

#161

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 19:50

mach das Jens - ich habe sie bei 33°C geführt und ich finde sie sehr "spannend"
Bin gespannt was andere kritische Verkoster dazu sagen :Bigsmile

lg Herbert

momentan die # 7,9,10,11 propagierend und schon teils auf NaCl gelegt.
Aber jetzt muss ich mich vorübergehend wieder der Flanders Red-Szene zuwenden :Pulpfiction

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Re: Kveik - Hefestämme

#162

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:12

hat jemand schon die Ebbegarden # 9 propagiert und verwendet ?
Ich frage deshalb da ich soeben die propagierte Probe vom Rührer genommen habe und eine Brettanomyces -Volldosis in die Nase bekommen habe.

Jetzt meine Frage -ist da was schief gelaufen oder ist das so bei der Ebbegraden ?

Zumindest mache ich noch den Cold crash und warte auf Info´s von euch vor ich sie auf NaCl lege :Smile

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#163

Beitrag von mwx » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:16

Schau mal bei #122 (https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 77#p302677)

bei mir war die #9 bisher unauffällig.
glassart hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:12
hat jemand schon die Ebbegarden # 9 propagiert und verwendet ?
Ich frage deshalb da ich soeben die propagierte Probe vom Rührer genommen habe und eine Brettanomyces -Volldosis in die Nase bekommen habe.

Jetzt meine Frage -ist da was schief gelaufen oder ist das so bei der Ebbegraden ?

Zumindest mache ich noch den Cold crash und warte auf Info´s von euch vor ich sie auf NaCl lege :Smile

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Re: Kveik - Hefestämme

#164

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:30

Danke Michael,

dann ist da etwas reingekommen denn so richtig fruchtig würde ich es nicht bezeichenen :Smile
Und diese Hefe hat im Vergleich zu den anderen 3 bei der Propagation nahezu keine Akltivität gezeigt, die anderen 3 sind richtig schäumend nach 2 Tagen durch gewesen.
Die Ebbegarden habe ich gestern auf den Rührer gegeben und sie hat in den paar Stunden massiv Hefesatz entwickelt -wobei es sich dabei offensichtlich nicht um die gewünschte Hefe handeln dürfte :Grübel

Naja egal, vielleicht bekomme ich noch einmal eine die dann gleich verbraut werden kann :Smile

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#165

Beitrag von mwx » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:32

Ok, bei mir hat #9 definitiv auch richtig geschäumt so wie die anderen .. ich schicke Dir eine neue.
glassart hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:30
Danke Michael,

dann ist da etwas reingekommen denn so richtig fruchtig würde ich es nicht bezeichenen :Smile
Und diese Hefe hat im Vergleich zu den anderen 3 bei der Propagation nahezu keine Akltivität gezeigt, die anderen 3 sind richtig schäumend nach 2 Tagen durch gewesen.
Die Ebbegarden habe ich gestern auf den Rührer gegeben und sie hat in den paar Stunden massiv Hefesatz entwickelt -wobei es sich dabei offensichtlich nicht um die gewünschte Hefe handeln dürfte :Grübel

Naja egal, vielleicht bekomme ich noch einmal eine die dann gleich verbraut werden kann :Smile

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Re: Kveik - Hefestämme

#166

Beitrag von HrXXLight » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:34

Habe sie ja. gib mir noch etwas Zeit. Übernächste Woche bekomme ich meine Truhe und dann kommt gleich die Heizmatte rein und dann kann ich meine 4 Hefen propagieren
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Re: Kveik - Hefestämme

#167

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:52

Danke Michael !!
Ich habe alle 4 Röhrchen gleichzeitig gleich angesetzt und mir ist die #9 von Anfang an (Bauchgefühl und optisch)) kaum bis nicht aktiv vorgekommen und heute habe ich das sensorische Ergebnis präsentiert bekommen :Bigsmile
Aber grundsätzlich hat sie ein sehr schönes Brett-Aroma und ich werde sie trotzdem als "Kveik XY" konservieren :Bigsmile
Irgend ein Sauerbier wird sich darüber freuen (oder auch nicht, egal )
Das Flander Red wird sie nicht bekommen, das steht fest :thumbup

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#168

Beitrag von mwx » Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:16

Herbert, eigentlich lohnt es sich nicht ein einzelnes Röhrchen zu verschicken .. also wenn Du noch welche von den anderen (1, 4, 5, 6 ,7, 10 ,11, 38, 41) gebrauchen kannst las es mich wissen.

Ich habe auch das Problem das ich die erstmal alle ausprobieren und einordnen muss. Das wird sicher eine Weile dauern ..

M.

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Re: Kveik - Hefestämme

#169

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:41

Hallo Michael,

das stimmt -wenn du von der # 9 , 4, 5, 6 , 38 ,41 welche für mich hättest würde ich die dann konservieren (und dann hoffentlich ohne "Brett-Charakter" ):Bigsmile

vielen Dank :thumbup

lg Herbert

Eine Idee die schon länger in mir schlummert
wäre es nicht eine Tolle Sache, wenn die Kveik-Freaks die nach Romrod kommen sich dort treffen, Proben mitbringen, diskutieren und auch Fehlergebnisse verkosten ( Jens, hoffentlich noch nicht deine Bayerabflussbrühe in den Gulli gekippt!)
Ich würde mich freuen wenn da ein reger Erfahrungsaustausch statt finden würde :thumbsup

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Re: Kveik - Hefestämme

#170

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:48

Ich habe auch das Problem das ich die erstmal alle ausprobieren und einordnen muss. Das wird sicher eine Weile dauern ..
Das ist schon eine Aufgabe, oder :thumbsup? Ich freue mich auf die Romrod Biere ... Endlich wieder ein "normales Bier" brauen ... :Wink

Meine #9 ist ebenfalls unauffällig. Normaler EVG und normales Gärverhalten. Gestern hatten wir die erste Flasche offen. Fruchtiger Touch, aber deutlich dezenteres Aroma als die anderen Kveiks bisher. Schwer zu beschreiben, weil die Nachgärung auch noch nicht ganz durch war.
Bei der Ebbegarden sind aber Bakterien mit in der Kultur, die für die "tropischen Früchte" verantwortlich sein sollen. Vielleicht nimmst du diese Biester als Brett war :Grübel? Diese Bakterien sind aerob. Daher soll man die #9 auch über die Kräusen ernten, um die Bakterien nicht zu verlieren.
Den "Bodenschlorz" aus dem Gäreimer habe ich trotzdem bis zum Wochenende in einer Flasche zwischengeparkt - zum Trocknen. Darin bildet sich bisher auch kein neues CO2. Ich will mal schauen, ob ich in der Bodenernte, nach dem Trocknen und Rehydeieren, noch ausreichend Bakterien finde. Jugend forscht :Bigsmile !

Vom BASF Gulli habe ich genau eine Flasche aufgehoben. Eigentlich wollte ich die am 14.12. mit den Jungs köpfen. Mal schauen. Vielleicht teile ich die Literflasche auch in zwei 0,5er auf und bringe eine mit nach Romrod. Schlechter wird das Bier durchs Aufteilen definitiv nicht. Das geht einfach nicht. Es ist praktisch unmöglich, noch schlechter zu werden ... ! :thumbsup

PS: Die Info von Lars Marius, dass die Ebbegarden die Hopfenbittere pusht, kann ich bei meinem Sud nicht unterschreiben. Eher im Gegenteil. Verglichen mit den anderen Kveiks geht hier die Hopfenbittere (24 IBU @12,5°P @71% EVG) fast unter ...
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Re: Kveik - Hefestämme

#171

Beitrag von mwx » Mittwoch 5. Dezember 2018, 22:54

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:48
Das ist schon eine Aufgabe, oder :thumbsup?
absolut, das macht spaß
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:48
PS: Die Info von Lars Marius, dass die Ebbegarden die Hopfenbittere pusht, kann ich bei meinem Sud nicht unterschreiben. Eher im Gegenteil. Verglichen mit den anderen Kveiks geht hier die Hopfenbittere (24 IBU @12,5°P @71% EVG) fast unter ...
ich habe schon den Eindruck das es das tut .. ist aber vielleicht auch eingebildet.

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Re: Kveik - Hefestämme

#172

Beitrag von mwx » Donnerstag 6. Dezember 2018, 18:52

Hallo Herbert,

habe heute morgen einen kleinen Starter mit einem #9 Röhrchen gemacht. Der hat sich bei mir ganz normal entwickelt und riecht nur nach Hefe. Es gibt also Hoffnung :)

Screenshot 2018-12-06 at 18.48.06.png
Screenshot 2018-12-06 at 18.48.06.png (355.81 KiB) 264 mal betrachtet

Gruß, Michael

glassart hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:52
Danke Michael !!
Ich habe alle 4 Röhrchen gleichzeitig gleich angesetzt und mir ist die #9 von Anfang an (Bauchgefühl und optisch)) kaum bis nicht aktiv vorgekommen und heute habe ich das sensorische Ergebnis präsentiert bekommen :Bigsmile
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Re: Kveik - Hefestämme

#173

Beitrag von glassart » Donnerstag 6. Dezember 2018, 18:58

:thumbsup Michael,

dann hoffe ich dass ich auch einmal so ein Bild bei mir sehe. Die anderen 3 Hefen zeigten so was :Smile

lg Herbert

roman0906
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Re: Kveik - Hefestämme

#174

Beitrag von roman0906 » Freitag 14. Dezember 2018, 17:47

Hi,
Hat schon mal jemand einen dieser HefeStämme bis zur Alkoholtolleranzgrenze durchgegoren? Mich würde interessieren was in den hohen Alkoholbereichen an Nebenprodukten entsteht oder auch ob zB Glycerin entsteht.
Viele Grüße
Roman

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Re: Kveik - Hefestämme

#175

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 15. Dezember 2018, 13:28

Glycerol entsteht immer bei der Gärung - beim Bier aber deutlich geringer als beim Wein. Wegen der Alkoholtoleranz mache ich gerade einen Test mit einer Kveik in Zuckerlösung. Da kann ich in ein paar Tagen etwas zu sagen.
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Re: Kveik - Hefestämme

#176

Beitrag von glassart » Samstag 15. Dezember 2018, 13:39

das wird interessant, Jens :thumbsup
Welche hast du verwendet ?

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#177

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 15. Dezember 2018, 13:45

Die Ebbegarden ...
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Re: Kveik - Hefestämme

#178

Beitrag von roman0906 » Samstag 15. Dezember 2018, 13:47

Meine Frage zielt eben genau auf Wein ab, da ich ja auch Met mache, daher sind die Hefen vllt. auch da interessant ;-)

Ich habe gerade die #38 auf dem Magnetrührer, da würde ich gerne was in Kochsalzlösung packen. Auf der Website steht Harvest bottom, das verunsichert mich etwas, wie gehe ich da am besten vor? Mit dem Rest vom Starter werde ich einen Test mit Met machen den ich per Nachzuckermethode an die AlsToleranzGrenze vergäre.

Darf ich fragen wie du bei der Zuckerlösung vorgehst?

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Re: Kveik - Hefestämme

#179

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 15. Dezember 2018, 14:02

Bei mir sind es zwei Flaschen. Eine mit Wasser, Zucker und Hefe und eine Flasche nur mit Wasser und Zucker.
Angefangen hatte ich mit 12 %w/w Extraktgehalt in beiden Flaschen. Alle 1-2 Tage gebe ich in jeder Flasche die gleiche Menge Zucker zu. Am Ende kann ich an der Flasche ohne Hefe den effektiven ursprünglichen Extrakt messen und in der Flasche mit Hefe den Restextrakt.
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