Kveik - Hefestämme

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Re: Kveik - Hefestämme

#151

Beitrag von HrXXLight » Mittwoch 5. Dezember 2018, 10:59

Mein Kveik mit Wacholder steht grad zur NG neben dem Ofen. Von Schaum kann da aber keine Rede sein aber geschmacklich wie frischer OSaft
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Fert
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Re: Kveik - Hefestämme

#152

Beitrag von Fert » Mittwoch 5. Dezember 2018, 12:31

nrtn hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 10:02
Wie haltet ihr eigentlich einen 500ml Starter auf 30°C über 24h? Tassenwärmer hab ich nicht und Heizung auf 30°C ist schon arg hoch :Bigsmile .
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 10:43
Wärmematten sind echt praktisch. Mann kann die auch sehr gut verwenden, um die Kveikbierflaschen bei der Flaschengärung zu unterstützen oder um sie um einen kleinen Gäreimer zu wickeln.
Ist es wirklich nötig, den Starter und die Flaschengärung auch so warm zu halten? Ich dachte, Kveik wäre auch bei deutlich niedrigeren Temperaturen aktiv, schmeckt dann nur nicht so spannend? Für meinen ersten Kveik-Versuch habe ich meinen Starter einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen. Während der Gärung hab ich dann eine Heizmatte und eine Decke um den Gäreimer gewickelt. Jetzt zur Nachgärung stehen die Flaschen aber wieder einfach bei Zimmertemperatur. Meint ihr das könnte Probleme geben?

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Re: Kveik - Hefestämme

#153

Beitrag von brauflo » Mittwoch 5. Dezember 2018, 12:35

Aktuell behelfe ich mich noch mit einer Infrarot Lampe..
12881544009341227.jpg
...nur anschauungshalber eben mal aufgebaut..
Gerade wird nix propagiert...

Geplant ist ein kleiner Wärmeschrank aus Styrodur...
12901544009435319.jpg
Der bekommt ein rundes Fenster für die Lampe und eine Inkbird-Steuerung.
... wenn mir mal wieder langweilig sein sollte.
________________________________________________________________

... wollte ich immer schon mal machen...


Meine Vorstellung:
viewtopic.php?p=184866#p184866

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Re: Kveik - Hefestämme

#154

Beitrag von jemo » Mittwoch 5. Dezember 2018, 12:50

Für meinen ersten Kveik-Versuch habe ich meinen Starter einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen. Während der Gärung hab ich dann eine Heizmatte und eine Decke um den Gäreimer gewickelt. Jetzt zur Nachgärung stehen die Flaschen aber wieder einfach bei Zimmertemperatur. Meint ihr das könnte Probleme geben?
Ist m.E. völlig ok so, das habe ich ähnlich gemacht. Wobei ich da nur für die Framgarden sprechen kann, bei anderen Stämmen mag das vielleicht anders aussehen.
Derzeit auf Glycerin: W177,208; WLP001,002,007,011,029,400,530,565,4000; Wyeast1084,1272,3068; Z043; Framgarden; Tomcat
Gerne Tausch, kein Verkauf, nix für lau.
Viele Grüße, Jens

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Re: Kveik - Hefestämme

#155

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:07

Fert hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 12:31
Jetzt zur Nachgärung stehen die Flaschen aber wieder einfach bei Zimmertemperatur. Meint ihr das könnte Probleme geben?
Pauschale Aussage: Kommt drauf an. :Wink
Die Nachgärung dauert bei Zimmertemperatur manchmal schon sehr lange, weil die Kveiks in der Regel schnell und fest sedimentieren. In der Küche heizen wir nie und einige meiner Flaschen dümpeln dort schon seit Wochen bei 17-20°C rum und sind noch nicht mit der Flaschengärung durch. Seit ich sie grüppchenweise auf die Heizmatte stelle geht es fix. Irgendwann will man das Bier ja auch mal probieren :Bigsmile
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Kveik - Hefestämme

#156

Beitrag von ubu » Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:16

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:07
Fert hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 12:31
Jetzt zur Nachgärung stehen die Flaschen aber wieder einfach bei Zimmertemperatur. Meint ihr das könnte Probleme geben?
Pauschale Aussage: Kommt drauf an. :Wink
Die Nachgärung dauert bei Zimmertemperatur manchmal schon sehr lange, weil die Kveiks in der Regel schnell und fest sedimentieren.
.......
Anfängerfrage:

Könnte es etwas bringen vor der Abfüllung nochmal etwas frische Hefe zuzufügen?

Uwe
Gruß
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Re: Kveik - Hefestämme

#157

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:31

ubu hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:16
Könnte es etwas bringen vor der Abfüllung nochmal etwas frische Hefe zuzufügen?
Kaum. Zum Einen hast du dann mehr Bodensatz in der Flasche, was nicht unbedingt jeder gut findet und zum Anderen legt sich die hinzugefügte Hefe unter kalten Bedingungen auch wieder schnell auf den Boden und schnarcht vor sich hin...
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Re: Kveik - Hefestämme

#158

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:52

Ich habe heute mein Nordlicht # 1 ( = Voss) gekostet und war erstant was sich in der letzten Woche bzgl. Karbonisierung getan hat.
Leider habe ich auch nur so um die 17-18° im Keller aber trotzdem "schleicht" sie langsam dem Ende zu.
Geschmacklich muss ich erst genauer schauen in welche Richtung das geht - irgendwie hat mich das Profil an ein Blond erinnert :Grübel

Hat schon jemand mit der voss Geschmackserfahrungen gesammelt ?

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#159

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:53

Ich habe heute mein Nordlicht # 1 ( = Voss) gekostet und war erstant was sich in der letzten Woche bzgl. Karbonisierung getan hat.
Leider habe ich auch nur so um die 17-18° im Keller aber trotzdem "schleicht" sie langsam dem Ende zu.
Geschmacklich muss ich erst genauer schauen in welche Richtung das geht - irgendwie hat mich das Profil an ein Blond erinnert :Grübel

Hat schon jemand mit der Voss Geschmackserfahrungen gesammelt ?

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Re: Kveik - Hefestämme

#160

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 5. Dezember 2018, 15:44

Die Voss hatte ich "leider" bisher als einziges Kveik in Wacholdernadelsud gemaischt. Daher kann ich über ihr echtes Aroma nichts sagen. Blonde klingt gut. Wenn ich irgendwann mal mit den ganzen Propagarionssuden durch bin muss ich die Voss nochmal nativ testen ...
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Re: Kveik - Hefestämme

#161

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 19:50

mach das Jens - ich habe sie bei 33°C geführt und ich finde sie sehr "spannend"
Bin gespannt was andere kritische Verkoster dazu sagen :Bigsmile

lg Herbert

momentan die # 7,9,10,11 propagierend und schon teils auf NaCl gelegt.
Aber jetzt muss ich mich vorübergehend wieder der Flanders Red-Szene zuwenden :Pulpfiction

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Re: Kveik - Hefestämme

#162

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:12

hat jemand schon die Ebbegarden # 9 propagiert und verwendet ?
Ich frage deshalb da ich soeben die propagierte Probe vom Rührer genommen habe und eine Brettanomyces -Volldosis in die Nase bekommen habe.

Jetzt meine Frage -ist da was schief gelaufen oder ist das so bei der Ebbegraden ?

Zumindest mache ich noch den Cold crash und warte auf Info´s von euch vor ich sie auf NaCl lege :Smile

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#163

Beitrag von mwx » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:16

Schau mal bei #122 (https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 77#p302677)

bei mir war die #9 bisher unauffällig.
glassart hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:12
hat jemand schon die Ebbegarden # 9 propagiert und verwendet ?
Ich frage deshalb da ich soeben die propagierte Probe vom Rührer genommen habe und eine Brettanomyces -Volldosis in die Nase bekommen habe.

Jetzt meine Frage -ist da was schief gelaufen oder ist das so bei der Ebbegraden ?

Zumindest mache ich noch den Cold crash und warte auf Info´s von euch vor ich sie auf NaCl lege :Smile

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Re: Kveik - Hefestämme

#164

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:30

Danke Michael,

dann ist da etwas reingekommen denn so richtig fruchtig würde ich es nicht bezeichenen :Smile
Und diese Hefe hat im Vergleich zu den anderen 3 bei der Propagation nahezu keine Akltivität gezeigt, die anderen 3 sind richtig schäumend nach 2 Tagen durch gewesen.
Die Ebbegarden habe ich gestern auf den Rührer gegeben und sie hat in den paar Stunden massiv Hefesatz entwickelt -wobei es sich dabei offensichtlich nicht um die gewünschte Hefe handeln dürfte :Grübel

Naja egal, vielleicht bekomme ich noch einmal eine die dann gleich verbraut werden kann :Smile

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#165

Beitrag von mwx » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:32

Ok, bei mir hat #9 definitiv auch richtig geschäumt so wie die anderen .. ich schicke Dir eine neue.
glassart hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:30
Danke Michael,

dann ist da etwas reingekommen denn so richtig fruchtig würde ich es nicht bezeichenen :Smile
Und diese Hefe hat im Vergleich zu den anderen 3 bei der Propagation nahezu keine Akltivität gezeigt, die anderen 3 sind richtig schäumend nach 2 Tagen durch gewesen.
Die Ebbegarden habe ich gestern auf den Rührer gegeben und sie hat in den paar Stunden massiv Hefesatz entwickelt -wobei es sich dabei offensichtlich nicht um die gewünschte Hefe handeln dürfte :Grübel

Naja egal, vielleicht bekomme ich noch einmal eine die dann gleich verbraut werden kann :Smile

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Re: Kveik - Hefestämme

#166

Beitrag von HrXXLight » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:34

Habe sie ja. gib mir noch etwas Zeit. Übernächste Woche bekomme ich meine Truhe und dann kommt gleich die Heizmatte rein und dann kann ich meine 4 Hefen propagieren
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Re: Kveik - Hefestämme

#167

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:52

Danke Michael !!
Ich habe alle 4 Röhrchen gleichzeitig gleich angesetzt und mir ist die #9 von Anfang an (Bauchgefühl und optisch)) kaum bis nicht aktiv vorgekommen und heute habe ich das sensorische Ergebnis präsentiert bekommen :Bigsmile
Aber grundsätzlich hat sie ein sehr schönes Brett-Aroma und ich werde sie trotzdem als "Kveik XY" konservieren :Bigsmile
Irgend ein Sauerbier wird sich darüber freuen (oder auch nicht, egal )
Das Flander Red wird sie nicht bekommen, das steht fest :thumbup

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#168

Beitrag von mwx » Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:16

Herbert, eigentlich lohnt es sich nicht ein einzelnes Röhrchen zu verschicken .. also wenn Du noch welche von den anderen (1, 4, 5, 6 ,7, 10 ,11, 38, 41) gebrauchen kannst las es mich wissen.

Ich habe auch das Problem das ich die erstmal alle ausprobieren und einordnen muss. Das wird sicher eine Weile dauern ..

M.
Gruß, Michael

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Re: Kveik - Hefestämme

#169

Beitrag von glassart » Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:41

Hallo Michael,

das stimmt -wenn du von der # 9 , 4, 5, 6 , 38 ,41 welche für mich hättest würde ich die dann konservieren (und dann hoffentlich ohne "Brett-Charakter" ):Bigsmile

vielen Dank :thumbup

lg Herbert

Eine Idee die schon länger in mir schlummert
wäre es nicht eine Tolle Sache, wenn die Kveik-Freaks die nach Romrod kommen sich dort treffen, Proben mitbringen, diskutieren und auch Fehlergebnisse verkosten ( Jens, hoffentlich noch nicht deine Bayerabflussbrühe in den Gulli gekippt!)
Ich würde mich freuen wenn da ein reger Erfahrungsaustausch statt finden würde :thumbsup

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Re: Kveik - Hefestämme

#170

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:48

Ich habe auch das Problem das ich die erstmal alle ausprobieren und einordnen muss. Das wird sicher eine Weile dauern ..
Das ist schon eine Aufgabe, oder :thumbsup? Ich freue mich auf die Romrod Biere ... Endlich wieder ein "normales Bier" brauen ... :Wink

Meine #9 ist ebenfalls unauffällig. Normaler EVG und normales Gärverhalten. Gestern hatten wir die erste Flasche offen. Fruchtiger Touch, aber deutlich dezenteres Aroma als die anderen Kveiks bisher. Schwer zu beschreiben, weil die Nachgärung auch noch nicht ganz durch war.
Bei der Ebbegarden sind aber Bakterien mit in der Kultur, die für die "tropischen Früchte" verantwortlich sein sollen. Vielleicht nimmst du diese Biester als Brett war :Grübel? Diese Bakterien sind aerob. Daher soll man die #9 auch über die Kräusen ernten, um die Bakterien nicht zu verlieren.
Den "Bodenschlorz" aus dem Gäreimer habe ich trotzdem bis zum Wochenende in einer Flasche zwischengeparkt - zum Trocknen. Darin bildet sich bisher auch kein neues CO2. Ich will mal schauen, ob ich in der Bodenernte, nach dem Trocknen und Rehydeieren, noch ausreichend Bakterien finde. Jugend forscht :Bigsmile !

Vom BASF Gulli habe ich genau eine Flasche aufgehoben. Eigentlich wollte ich die am 14.12. mit den Jungs köpfen. Mal schauen. Vielleicht teile ich die Literflasche auch in zwei 0,5er auf und bringe eine mit nach Romrod. Schlechter wird das Bier durchs Aufteilen definitiv nicht. Das geht einfach nicht. Es ist praktisch unmöglich, noch schlechter zu werden ... ! :thumbsup

PS: Die Info von Lars Marius, dass die Ebbegarden die Hopfenbittere pusht, kann ich bei meinem Sud nicht unterschreiben. Eher im Gegenteil. Verglichen mit den anderen Kveiks geht hier die Hopfenbittere (24 IBU @12,5°P @71% EVG) fast unter ...
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Re: Kveik - Hefestämme

#171

Beitrag von mwx » Mittwoch 5. Dezember 2018, 22:54

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:48
Das ist schon eine Aufgabe, oder :thumbsup?
absolut, das macht spaß
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:48
PS: Die Info von Lars Marius, dass die Ebbegarden die Hopfenbittere pusht, kann ich bei meinem Sud nicht unterschreiben. Eher im Gegenteil. Verglichen mit den anderen Kveiks geht hier die Hopfenbittere (24 IBU @12,5°P @71% EVG) fast unter ...
ich habe schon den Eindruck das es das tut .. ist aber vielleicht auch eingebildet.
Gruß, Michael

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Re: Kveik - Hefestämme

#172

Beitrag von mwx » Donnerstag 6. Dezember 2018, 18:52

Hallo Herbert,

habe heute morgen einen kleinen Starter mit einem #9 Röhrchen gemacht. Der hat sich bei mir ganz normal entwickelt und riecht nur nach Hefe. Es gibt also Hoffnung :)

Screenshot 2018-12-06 at 18.48.06.png
Screenshot 2018-12-06 at 18.48.06.png (355.81 KiB) 1939 mal betrachtet

Gruß, Michael

glassart hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:52
Danke Michael !!
Ich habe alle 4 Röhrchen gleichzeitig gleich angesetzt und mir ist die #9 von Anfang an (Bauchgefühl und optisch)) kaum bis nicht aktiv vorgekommen und heute habe ich das sensorische Ergebnis präsentiert bekommen :Bigsmile
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Re: Kveik - Hefestämme

#173

Beitrag von glassart » Donnerstag 6. Dezember 2018, 18:58

:thumbsup Michael,

dann hoffe ich dass ich auch einmal so ein Bild bei mir sehe. Die anderen 3 Hefen zeigten so was :Smile

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#174

Beitrag von roman0906 » Freitag 14. Dezember 2018, 17:47

Hi,
Hat schon mal jemand einen dieser HefeStämme bis zur Alkoholtolleranzgrenze durchgegoren? Mich würde interessieren was in den hohen Alkoholbereichen an Nebenprodukten entsteht oder auch ob zB Glycerin entsteht.
Viele Grüße
Roman

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Re: Kveik - Hefestämme

#175

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 15. Dezember 2018, 13:28

Glycerol entsteht immer bei der Gärung - beim Bier aber deutlich geringer als beim Wein. Wegen der Alkoholtoleranz mache ich gerade einen Test mit einer Kveik in Zuckerlösung. Da kann ich in ein paar Tagen etwas zu sagen.
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Re: Kveik - Hefestämme

#176

Beitrag von glassart » Samstag 15. Dezember 2018, 13:39

das wird interessant, Jens :thumbsup
Welche hast du verwendet ?

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#177

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 15. Dezember 2018, 13:45

Die Ebbegarden ...
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
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Re: Kveik - Hefestämme

#178

Beitrag von roman0906 » Samstag 15. Dezember 2018, 13:47

Meine Frage zielt eben genau auf Wein ab, da ich ja auch Met mache, daher sind die Hefen vllt. auch da interessant ;-)

Ich habe gerade die #38 auf dem Magnetrührer, da würde ich gerne was in Kochsalzlösung packen. Auf der Website steht Harvest bottom, das verunsichert mich etwas, wie gehe ich da am besten vor? Mit dem Rest vom Starter werde ich einen Test mit Met machen den ich per Nachzuckermethode an die AlsToleranzGrenze vergäre.

Darf ich fragen wie du bei der Zuckerlösung vorgehst?

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Re: Kveik - Hefestämme

#179

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 15. Dezember 2018, 14:02

Bei mir sind es zwei Flaschen. Eine mit Wasser, Zucker und Hefe und eine Flasche nur mit Wasser und Zucker.
Angefangen hatte ich mit 12 %w/w Extraktgehalt in beiden Flaschen. Alle 1-2 Tage gebe ich in jeder Flasche die gleiche Menge Zucker zu. Am Ende kann ich an der Flasche ohne Hefe den effektiven ursprünglichen Extrakt messen und in der Flasche mit Hefe den Restextrakt.
"Da braut sich was zusammen ... "
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Re: Kveik - Hefestämme

#180

Beitrag von glassart » Sonntag 30. Dezember 2018, 14:29

mwx hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:16
Schau mal bei #122 (https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 77#p302677)

bei mir war die #9 bisher unauffällig.
glassart hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:12
hat jemand schon die Ebbegarden # 9 propagiert und verwendet ?
Ich frage deshalb da ich soeben die propagierte Probe vom Rührer genommen habe und eine Brettanomyces -Volldosis in die Nase bekommen habe.

Jetzt meine Frage -ist da was schief gelaufen oder ist das so bei der Ebbegraden ?

Zumindest mache ich noch den Cold crash und warte auf Info´s von euch vor ich sie auf NaCl lege :Smile

lg Herbert
So Michael, jetzt habe ich die #9 nochmals propagiert und jetzt passt das "Geruchserlebnis" perfekt.
Der erste Versuch war massiv infiziert und ich hätte das kleine Glas als Kveikessig verwenden können :Bigsmile -ging aber dann doch in den Ausguss.

Wie sieht es mit weiteren fertigen Suden mit verschiedenen Kveik´s bei euch aus ?
Sind schon Verkostungsergebnisse da ?

lg Herbert :Drink

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Re: Kveik - Hefestämme

#181

Beitrag von mwx » Sonntag 30. Dezember 2018, 19:14

glassart hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 14:29
So Michael, jetzt habe ich die #9 nochmals propagiert und jetzt passt das "Geruchserlebnis" perfekt.
Das freut mich.
glassart hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 14:29
Wie sieht es mit weiteren fertigen Suden mit verschiedenen Kveik´s bei euch aus ?
Meine Favoriten bisher sind #1 und #9 .. aber eigentlich ist es noch zu früh um das zu sagen. Brauche sicher noch einige Zeit um alles auszuprobieren. Ein Problem das ich mit den anderen zum Teil habe ist das die Flaschengärung nicht gut läuft (#5, #11, #41) .. diese Biere bekomme ich zwar durch meine uKeg's trinkbar aber optimal ist das nicht.

Michael
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Re: Kveik - Hefestämme

#182

Beitrag von glassart » Sonntag 30. Dezember 2018, 19:34

nachdem die #9 ja jetzt was wird werde ich sie mir für den nächsten Sud vorknüpfen :Greets

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#183

Beitrag von HrXXLight » Sonntag 30. Dezember 2018, 20:16

Die Flaschengärung ist bei mir bei einem Kveik mit Wacholder mit der Voss unter aller Kanone. Momentan teste ich ob ich vielleicht doch den Zucker vergessen habe.

Demhingegen ist mein Pale Ale mit der Voss sehr gut karbonisiert
Trinkbar: Dark Impact, Oatmeal Stout
Reifung: Diverse Russian Imperial Stout Rezepte mit Oak und Brett, Pale Ale mit Kveik

Planung: Norwegian Farmhouse Ale

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glassart
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Re: Kveik - Hefestämme

#184

Beitrag von glassart » Sonntag 30. Dezember 2018, 21:04

bei meinem Voss ist sie auch nicht berauschend aber noch akzeptabel. Vermutlich sollte man doch die NG auch bei 25-30°C machen was aber momentan in meinem Keller nicht so einfach ist. Die Wohlfühltemperatur liegt ja bei der Voss bei 37°C - da war ich mit meiner NG weit daneben :Pulpfiction
Gibt es dazu Info´s wie hoch die NG-Temperatur sein muss ? :Grübel

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#185

Beitrag von nrtn » Montag 31. Dezember 2018, 13:27

Interessant, dass ihr auch Probleme mit der Flaschengärung habt. Hab hier zwei Kästen mit Framgarden wo ich definitiv den Zucker nicht vergessen habe und nach 7 Tagen war eine von 6 getesteten Flaschen normal karbonisiert.

Ich hatte meinen Glykolkühler gerade neu bekommen und mal nach der HG testweise auf 4°C runtergekühlt und dachte vielleicht die Hefe damit zu sehr gestresst zu haben. Aber so wie es aussieht ist das vielleicht garnicht mal der Grund. Die Flaschen müssten übrigens einen Tag nach dem Abfüllen so bei 20°C gestanden haben.

Wärmer stellen könnte ich natürlich versuchen, aber ich hab das eh gerade nur in Flaschen weil mir natürlich pünktlich zu Weihnachten das Gas ausging - sonst zwangskarbonisiere ich.

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Re: Kveik - Hefestämme

#186

Beitrag von roman0906 » Sonntag 27. Januar 2019, 12:01

Ich wollte mal Rückmeldung geben zu meinem Met und der Alkoholtolleranz der #38 die Hefe macht im Met geschmacklich einen guten Eindruck, bin bei ca 11% Alc inzwischen, der Zucker ist scheinbar wieder vollständig vergoren gewesen, entsprechend habe ich nachgefüttert

@Jens, du du hattest doch auch einen Test zwecks der Alkoholtolleranz, gibt's da was neues?

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Re: Kveik - Hefestämme

#187

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 27. Januar 2019, 12:22

Mein Test ist hinfällig. Ich habe gelernt, dass es nicht reicht, Malzextrakt nur 10 Minuten zu kochen. Die Nullprobe fing irgendwann an zu gären. Damit war das Experiment für die Katz.
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Re: Kveik - Hefestämme

#188

Beitrag von marsabba » Freitag 1. Februar 2019, 23:41

So, ich will hier auch mal was Beisteuern.
Von mwx hab ich dankenswerterweise die folgenden Kveikstämme bekommen:
#7 Granvin,
#10 Framgarden
#11 Lida.

Am 22.12. habe ich drei STarter zu je 300ml angesetzt
Am 23. war dann Brautag. Es wurde ein stinknormales Pale Ale, 13P, 25IBU Styrian Aurora VWH. Der Sud wurde aufgeteilt in drei Glasballons zu je 5 Liter.
Die Hefe wurde bei ca 35 Grad zugegeben, der Gärheizschrank auch auf 35 Grad eingestellt.
Nach ein paar Stunden war da schon heftig der Teufel los, und nach 4 Tagen wurde abgefüllt. Granvin und Framgarden kamen in Flaschen mit Zuckerlösung, die Lida landete im 6l-Keg mit zwangskarbonisierung.
Granvin und Framgarden hatten einen VG von ca 75 %, die Lida ein bisschen mehr, etwas über 80 %. Granvin und Framgarden schmeckten bei der Abfüllung brutal bitter, eher 70 IBU statt 25.

Nach zwei Wochen gab es die erste Verkostung:
* Die Flaschenbiere waren noch nicht ausreichend karbonisiert, selbes Problem wie weiter oben schon berichtet.
* Die Bittere bei Granvin/Framgarden hat abgenommen, ist aber immer noch dominant
* Alle drei Sorten zeigen irgendeinen fiesen Fehlgeschmack, irgendwas zwischen Metallisch und Dill.

Nach zwei weiteren Wochen gibt sich folgendes Bild:
* Karbonisierung ist inzwischen akzeptabel; das braucht einfach seine Zeit
* der Fehlgeschmack ist bei allen drei Bieren zum Glück verschwunden
* Framgarden schmeckt irgendwie etwas weinig, erinnert an Nelson Sauvin. Nach wie vor ist die Hopfenbittere betont.
* Granvin fast wie Framgarden, aber nicht so ausgeprägt.
* Lida ist ganz anders, eher auf der malzigen Seite, erinnert eher an ein Münchner Helles (natürlich bei weitem nicht so sauber wie ein UG).
* So richtig heftig fruchtig-estrige Hefearomen habe ich leider nicht gefunden, die Biere schmecken doch erstaunlich normal (bedenkt man die 35 Grad Gärtemperatur)

Was habe ich gelernt ?
* Kveik heist nicht zwangsläufig Fruchtige Biere; ich vermute mal, das ich mit zu viel Hefe (über den Starter) angestellt habe.
* Sofort trinkbar sind die Biere nicht; ein Monat Reife war schon notwendig

Spannend sind die Kveiks allemal. Ich werde weiter experimentieren.

Viele Grüße
Martin

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Re: Kveik - Hefestämme

#189

Beitrag von hopfenbär » Donnerstag 21. Februar 2019, 08:27

Hi,

Ich habe ein Bier mit der Hornindal gebraut. Das 2ml Röhrchen habe ich 2 stufig auf einen 2L Starter hoch propagiert.

Hauptgärung bei ca. 25°C lief ganz gut, hat sich jedoch 7Tage Zeit gelassen. Am Ende ist sie von 14°P auf 3.5 Resteextrakt runter.

Das Jungbier hat sehr fruchtig(citrus/Trauben) und leicht funky gerochen und geschmeckt.

Die Hefe hat sich brutal sedimentiert, sowas hab ich noch nicht gesehen! Mit der Befürchtung um eine schlechte Flaschengärung habe ich auf einen ColdCrash verzichtet.

Habe in Flaschen Zucker vorgelegt und abgefüllt.
So begann das Drama. Nach einer Woche (25°C) kein Druckanstieg. Also Flaschen aufgeschüttelt(es war etwas Hefe in den Flaschen) und auf die Heizung bei 33°C. Eine Woche später immer noch nichts. Was mir aufgefallen ist, wenn ich die Flasche gegen das Licht halte sieht man die Schlieren des in Lösung befindlichen Zucker.

Gestern alle Flaschen geöffnet, trocken Hefe zugegeben, mit Co2 gespült und wieder verschlossen. Hat sowas schon einmal jemand gemacht? Packt das die Trockenhefe?

Könnte zwangskabronisieren, aber möchte meine Fässer nicht infizieren, die hornindal enthält ja wohl Bakterien. 😵

Eigentlich schmeckt das Bier super und hat schöne für mich bisher einzigartige Aromen, leider Schal.

Viele Grüße
Martin
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Re: Kveik - Hefestämme

#190

Beitrag von PB_Craft » Sonntag 2. Juni 2019, 13:11

Hallo zusammen,

Ich muss jetzt auch mal über meine Kveik Erfahrungen berichten. Ich habe von DerDerDasBierBraut die Framgarden zugeschickt bekommen :thumbsup . Diese habe ich auf einen 2L Starter propagiert. Als Rezept habe ich mich für ein sommerliches Pale Ale entschieden, welches ich ausschließlich mit Cenntenial Hopfen gebraut habe. Als malze habe ich Pale-, Münchener- und Weizen Malz verwendet. Das ist wahrscheinlich nicht das bester Bier gewesen, um das Geschmacksprofil der Framgarden zu testen, aber ich hatte grad sehr viel Lust auf ein stark gehopftes Bier. Das Bier habe ich unter Druck in einem Keg bei 30 Grad vergären lassen. Nach drei Tagen ist die Dichte von 13 Plato auf 3 Plato gefallen. Nach insgesamt sechs Tagen hat das Bier seinen Weg ins Glas gefunden.
IMG_20190601_193547.jpg
Sehr lecker :Drink ! Vielen Dank für die Hefe und ich werde auf jeden Fall weiter mit Kveiks brauen. Sollte jemand die Hornindal und Voss im Angebot haben, dann würde ich mich über ne PN zur Zusendung der Kulturen sehr freuen :thumbsup .

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Re: Kveik - Hefestämme

#191

Beitrag von roman0906 » Freitag 21. Juni 2019, 00:06

Ich habe ja noch einen 10 Liter Experiment Ansatz für Honigwein mit der #38 Aurland am laufen. Ist aktuell bei ca 15 % Alc schmeckt kratzig nach Met ABER im Abgang nach Kleber gemischt mit alten Socken als Tee zubereitet 😆 die Hefe taugt nicht für Met

EDIT: und sie bildet nach Monaten immer noch wenig aber kontinuierlich co2, irgendwie ist sie eingeschlafen oder hat mit den hohen Prozenten echte Schwierigkeiten

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Re: Kveik - Hefestämme

#192

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 21. Juni 2019, 01:24

Hattest du die Aurland im Starter langsam an hohe Stammwürzen gewöhnt? Falls nicht könnte das Kleber und Schwefel erklären.
Naja, warum soll ich alleine einen Sud versemmeln. Mit der Champagnerhefe habe ich auch nen 70 Liter Sud und 50 EUR in Form von Fruchtmark versenkt.
Vielleicht können wir verschneiden und dann kommt was Besseres raus :-).
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Re: Kveik - Hefestämme

#193

Beitrag von roman0906 » Freitag 21. Juni 2019, 07:17

Gestartet habe ich den Ansatz rein rechnerisch mit Futter für 9,2 % Alc, da war alles bestens.
Ich habe dem Ansatz immer wieder Futter nachgegeben, bei ca. 13% Alc wurde das Mundgefühl pelzig, aber es waren noch keine Fehlaromen am Start. Die sind erst jetzt dazugekommen. Mit der Portwein Hefe mache ich das immer so und es kommen hervorragende Ergebnisse raus.

Mal schaun was es wird, wenn ich wieder eine Filtersession habe drücke ich den auch mit durch und fülle in Flaschen ab, vllt wird es was spannendes.

Aber noch bildet der Ansatz Co2 und die Hefe arbeitet ganz langsam vor sich hin

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Re: Kveik - Hefestämme

#194

Beitrag von Hammerwade » Freitag 21. Juni 2019, 07:32

Gibt es einen Kveik Stamm der gut sedimentiert?
Habe bisher die Hornidal und Voss verwendet und die Biere sind trüb und hätte gerne ein klares Bier.

Grüße Jens

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Re: Kveik - Hefestämme

#195

Beitrag von glassart » Freitag 21. Juni 2019, 07:56

Hi Jens,

bei mir ist die Voss glasklar und steinhart sedimentiert und war nach 24 h fast durch.

lg Herbert

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Re: Kveik - Hefestämme

#196

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 21. Juni 2019, 08:08

Hammerwade hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 07:32
Gibt es einen Kveik Stamm der gut sedimentiert?
Fast alle, die ich bisher getestet habe sedimentieren sehr schnell.
Hammerwade hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 07:32
Habe bisher die Hornidal und Voss verwendet und die Biere sind trüb und hätte gerne ein klares Bier.
Das liegt nicht an den Kveiks. Hast du ausgeschlossen, dass die Trübung durch Proteine oder Hopfenbestandteile verursacht wird?

Ich habe in diesem Moment 3 Starter neben mir. Hornindal, Voss und Ebbegarden. Alle 3 ausgegoren und klar.
Wenn ich die Hefe durch Schwenken in Schwebe bringe liegt die Hornindal zuerst am Boden. Sie hat richtig große Flocken gebildet, die sehr schnell runterfallen. Dauert keine 5 Minuten, bis das Bier am oberen Rand bereits klar ist. Nach 6 Stunden komplett klares Jungbier.
Die Voss braucht etwas länger. Aber auch da ist die Starterwürze nach 12 Stunden wieder klar.
Am längsten braucht die Ebbegarden. Es braucht ca. 24-36h, bis das Jungbier nach dem Aufschwenken wieder glasklar ist. Nach 6-12h hat sie aber ein schon ein recht festes Hefesediment am Boden. Vielleicht hat der Ebbegarden Starter auch nur mehr Protein abbekommen, als die anderen, und ist daher etwas langsamer klar.
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Re: Kveik - Hefestämme

#197

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 21. Juni 2019, 08:20

roman0906 hat geschrieben:
Freitag 21. Juni 2019, 07:17
Gestartet habe ich den Ansatz rein rechnerisch mit Futter für 9,2 % Alc, da war alles bestens.
Ich habe dem Ansatz immer wieder Futter nachgegeben, bei ca. 13% Alc wurde das Mundgefühl pelzig, aber es waren noch keine Fehlaromen am Start. Die sind erst jetzt dazugekommen. Mit der Portwein Hefe mache ich das immer so und es kommen hervorragende Ergebnisse raus.
..
Aber noch bildet der Ansatz Co2 und die Hefe arbeitet ganz langsam vor sich hin
OK, dann scheint die Aurland bei dir wirklich gerade "Friss oder stirb!" zu 'spielen' und ist dabei ordentlich am Speien.
Ich würde zeitig filtrieren und deine Portweinhefe als Nachgärhefe drauf ansetzen. Mit Glück zieht sie alle Fehlaromen wieder raus.
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Re: Kveik - Hefestämme

#198

Beitrag von Nilssina » Dienstag 16. Juli 2019, 18:08

Hallo an alle Mitleser,
da ich gerne auch mal mit einer Kveik Hefe brauen würde wollte ich mal nachfragen wo man diese denn her bekommt? Ich hab nur beimschnapsbrennert.de eine gefunden und diese ( Voss ) ist im Moment nicht lieferbar.
Über eure Tipps und gegebenenfalls auch angebotene Kveiks freue ich mich jetzt schon.

Bierige Grüße aus Mannheim.

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Re: Kveik - Hefestämme

#199

Beitrag von mwx » Dienstag 16. Juli 2019, 18:50

Hallo
Nilssina hat geschrieben:
Dienstag 16. Juli 2019, 18:08
Über eure Tipps und gegebenenfalls auch angebotene Kveiks freue ich mich jetzt schon. aus Mannheim.
Ich kann Dir z.Z. Sigmund, Hornindal und Ebbegarden anbieten (PM mit Deiner Adresse reicht)
Gruß, Michael

Magnetrührer Controller, Hefe Gallerie, Mein Zoo
Interesse an Kveik? Zur Zeit im Angebot: Sigmund, Hornindal, Ebbegarden

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Re: Kveik - Hefestämme

#200

Beitrag von bobeye » Mittwoch 17. Juli 2019, 15:39

Der Malzmüller aus UK hat auch einige Sorten neu im Angebot. Vielleicht ist da ein Stamm für dich dabei.

@Michael: Denkst du dass wir uns über einen Versand nach Österreich einigen können? Ich denke mal der Transport-weg sollte von der Hefe wohl gut weggesteckt werden können?

LG
Bob

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