Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

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chimicu
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Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#1

Beitrag von chimicu » Dienstag 2. November 2021, 19:46

Hallo zusammen,

ich würde gerne das Riegele Liberis 2+3 nachbrauen, die Schüttung besteht laut Webseite aus Pilsner- und Steffimalz: https://www.riegele.de/biere/brauspezia ... beris-2-3/

Wer hat schonmal was von Steffimalz gehört? Durch googlen bin ich nicht schlauer geworden...

Grüße aus Essen!

Fabio
Ethanol ist nicht die Lösung, nur ein Lösungsmittel.

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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#2

Beitrag von hkpdererste » Dienstag 2. November 2021, 19:52

Das ist eine Gerstensorte die dann eben sortenrein vermälzt wird. Ein vergleichbares Beispiel wäre das allbekannte Maris Otter. Als kaufbares Malz hab ich das aber so noch nicht gesehen.

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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#3

Beitrag von Frommersbraeu » Dienstag 2. November 2021, 19:53

Hi Fabio,

ist ne alte Gersen Sorte. Bekommst du bei pfalzmalzmalz.de, vielleicht würde auch Barke von Weyermann gehen. Hab mit beiden noch nicht gebraut.

Gruß Patrick
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#4

Beitrag von Wintermuffel » Dienstag 2. November 2021, 22:13

Frag doch mal Hopfenbär, hab grad auf der Such nach etwas anderem gelesen er hätte damit gebraut.
Man ist nie zweimal durch den selben Wind.

Gruß
Heiner

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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#5

Beitrag von olibaer » Dienstag 2. November 2021, 23:31

Hi Fabio,
chimicu hat geschrieben:
Dienstag 2. November 2021, 19:46
Hallo zusammen,

ich würde gerne das Riegele Liberis 2+3 nachbrauen, die Schüttung besteht laut Webseite aus Pilsner- und Steffimalz: https://www.riegele.de/biere/brauspezia ... beris-2-3/

Wer hat schonmal was von Steffimalz gehört? Durch googlen bin ich nicht schlauer geworden...
"Steffi-Malz" ist ein Kunstwort.

Wie schon von der Vorrednern angedeutet ist "Steffi" eine Gerstensorte die Ender der 90er und Anfang der 2000er eine Blüte erlebt hat und im Heute als "historische Gertensorte" einen Hype erlebt, der von bestimmten Mälzern ganz gezielt angetriggert wird.
Im Grundverständnis ist Steffi-Malz ein Pilsener-Malz, sortenrein hergestellt aus der Gerstensorte "Steffi". Blendet man den Hype aus, bleibt genau Null Mehrwert für den Brauer - nur Chichi.
Gruss
Oli
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#6

Beitrag von Sebasstian » Mittwoch 3. November 2021, 08:12

In der Zutatenliste steht Pilsener Malz und Steffi-Malz. Das ist dann im Grunde ja Pilsener Malz und Pilsener Malz. Das setzt dem Chichi ja die Krone auf. :Ahh
Grüße,
Sebastian

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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#7

Beitrag von Commander8x » Mittwoch 3. November 2021, 08:35

Für mich ist das eigentliche Chichi der Bohei mit den Biernamen der o. g. Brauerei..... Aber Klappern gehört zum Handwerk.

Die Sorte Steffi als "alte Gerstensorte" zu bezeichnen ist auch ein wenig fragwürdig. Natürlich hat jede Sorte ihre eigene Charakteristik, sonst wäre ja auch der Kult um Maris Otter nicht zu erklären. Aber das war eine Standardsorte für Pilsner Malz, wie auch mal Barke oder Quench, um noch ein paar andere Verflossene zu nennen.

Gruß Matthias
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#8

Beitrag von hiasl » Mittwoch 3. November 2021, 08:44

Commander8x hat geschrieben:
Mittwoch 3. November 2021, 08:35
Für mich ist das eigentliche Chichi der Bohei mit den Biernamen der o. g. Brauerei..... Aber Klappern gehört zum Handwerk.

Die Sorte Steffi als "alte Gerstensorte" zu bezeichnen ist auch ein wenig fragwürdig. Natürlich hat jede Sorte ihre eigene Charakteristik, sonst wäre ja auch der Kult um Maris Otter nicht zu erklären. Aber das war eine Standardsorte für Pilsner Malz, wie auch mal Barke oder Quench, um noch ein paar andere Verflossene zu nennen.

Gruß Matthias
Nunja, Steffi ist im Prinzip die älteste deutsche Braugerste (1989), die aktuell auf dem Markt nennenswert zu haben ist. Von daher kann man das schon als historische Braugeste bezeichnen. Die Braugerstenzüchtung ist auch gar noch nicht so alt. Vorher wurden halt einfach zweizeilige Sommergersten verbraut, ohne speziell züchterisch auf die Brauqualität einzugehen. Daher auch die ausgeklügelten Dekoktionsmaischverfahren.
Steffi bringt selbstverständlich - wie auch Barke - ein eigenes Geschmacksprofil mit. Bei Vergleichssuden würdest du sicher Unterschiede feststellen. Wenn aber Malze mehrerer Sorten verschnitten werden und Steffi nur einen Anteil ausmacht, dann merkt man das eher nicht mehr. Es soll sogar Brauereien geben, die haben ihre ganz individuelle Philosophie hinsichtlich der Sorten für ihre Biere :redhead
Gruß
Matthias
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#9

Beitrag von chimicu » Mittwoch 3. November 2021, 08:58

Danke an alle für eure Antworten!

Laut Etikett sind die Zutaten Gerstenmalz und Weizenmalz, daher dachte ich am Anfang "Steffi" wäre eine alte Weizensorte.

Ehrlich gesagt glaube ich nicht dass bei der größeren Hopfenmenge ein Unterschied zw. Pilsner und Barke erkennbar wäre, also werde ich nur Pilsnermalz verwenden.
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#10

Beitrag von Brauwolf » Mittwoch 3. November 2021, 09:30

Es soll sogar Brauereien geben, die haben ihre ganz individuelle Philosophie hinsichtlich der Sorten für ihre Biere
Da denke ich doch spontan an die "Küstengerste" :Bigsmile

Mir fällt auf, dass Gerstensorten oft Frauennamen tragen. Neben Steffi gibt es zum Beispiel auch Beatrix, Birte, Brunilda, Christina, Sigrid, Sophie, Ricarda und unzählige mehr.
Ich stelle mir vor, dass das seinen Ursprung mit der Gerste aus "Hanna" zu tun hat. Die hat eigentlich mit dem Frauennamen gar nichts zu tun, sondern mit der Herkunft aus Hanna (tschechisch Haná), einer fruchtbaren Gegend in Tschechien, wo im 19. Jahrundert die Gerste für das Bier aus Pilsen angebaut wurde.

Cheers, Ruthard
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#11

Beitrag von uli74 » Mittwoch 3. November 2021, 21:05

Des Rätsels (ganz profane) Lösung: DIE Gerste, DER Weizen...
Gruss

Uli

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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#12

Beitrag von hopfenbär » Freitag 5. November 2021, 21:31

Wintermuffel hat geschrieben:
Dienstag 2. November 2021, 22:13
Frag doch mal Hopfenbär, hab grad auf der Such nach etwas anderem gelesen er hätte damit gebraut.
Habe das Malz direkt bei der Brauerei Riegele abgeholt.
Wurde ein leckeres Bier, aber habe keinen Wahnsinns unterschied zu "normalen" Gerstenmalz gemerkt.. Allerdings auch nicht das gleiche Bier zwei mal zum Vergleich gebraut.

VG Martin
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#13

Beitrag von Augenfeind » Samstag 6. November 2021, 18:58

hopfenbär hat geschrieben:
Freitag 5. November 2021, 21:31
[...]
Allerdings auch nicht das gleiche Bier zwei mal zum Vergleich gebraut.
Als ich mit dem Brauen angefangen habe - wie so manche wohl auch mit Laudages Einsteiger-Buch - habe ich das erste Bier, ein Pale Ale, in Folge 5mal gebraut, um zu sehen, welche Unterschiede es gibt. Mir war schon klar, dass ich nicht jedes mal genau gleich vorgehen würde und in der Tat habe ich meine Ausstattung sehr flott aufgerüstet, und da war es mir eine große mentale Stütze, dass ich jedes Mal dem gleichen Rezept folge. So wusste ich stets, dass jede Veränderung im Ergebnis dem Prozess und nicht den Zutaten geschuldet ist.

Das Bier wurde allerdings jedes Mal lecker und die Unterschiede im Ergebnis hielten sich in engen Grenzen, und das hat mir Vertrauen in das ganze "ich braue jetzt selbst zu Hause mein Bier" gegeben.

Kann ich nur empfehlen. Zumindest, wenn einem das Ergebnis bekommt.

Gruß, Roman.
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#14

Beitrag von rakader » Samstag 13. November 2021, 18:07

olibaer hat geschrieben:
Dienstag 2. November 2021, 23:31
Hi Fabio,
chimicu hat geschrieben:
Dienstag 2. November 2021, 19:46
Hallo zusammen,

ich würde gerne das Riegele Liberis 2+3 nachbrauen, die Schüttung besteht laut Webseite aus Pilsner- und Steffimalz: https://www.riegele.de/biere/brauspezia ... beris-2-3/

Wer hat schonmal was von Steffimalz gehört? Durch googlen bin ich nicht schlauer geworden...
"Steffi-Malz" ist ein Kunstwort.

Wie schon von der Vorrednern angedeutet ist "Steffi" eine Gerstensorte die Ender der 90er und Anfang der 2000er eine Blüte erlebt hat und im Heute als "historische Gertensorte" einen Hype erlebt, der von bestimmten Mälzern ganz gezielt angetriggert wird.
Im Grundverständnis ist Steffi-Malz ein Pilsener-Malz, sortenrein hergestellt aus der Gerstensorte "Steffi". Blendet man den Hype aus, bleibt genau Null Mehrwert für den Brauer - nur Chichi.
Herrlicher Beitrag und Conclusio

:goodpost:
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#15

Beitrag von San » Montag 15. November 2021, 15:55

Der Vollständigkeit halber hier noch Ansichten von Weyermann zum Thema.
https://www.youtube.com/watch?v=RyxEeKNsNPI
https://www.youtube.com/watch?v=UPHOSMYY8BA

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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#16

Beitrag von rakader » Montag 15. November 2021, 16:02

San hat geschrieben:
Montag 15. November 2021, 15:55
Der Vollständigkeit halber hier noch Ansichten von Weyermann zum Thema.
https://www.youtube.com/watch?v=RyxEeKNsNPI
https://www.youtube.com/watch?v=UPHOSMYY8BA
Ich habe mir gerade das erste Video angeschaut. Also der Endkundenberater in dem Video tut sich schon sehr schwer, die Vorteile zu begründen und herauszuarbeiten. Überzeugend ist das nicht. Zusammen mit einem Brauer als Testimonial wäre das wohl prägnanter. So bleibt es in meinen Augen bei dem was Oli geschrieben hat: Chichi
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#17

Beitrag von coyote77 » Donnerstag 25. November 2021, 19:12

Noch eine Ergänzung: Enzo von Frau Gruber hat in einer Folge von Lagers, Ales and fairytales erzählt, warum er (neben Riegele und Augustiner) mit Steffi braut, obwohl der Ertrag auf dem Feld deutlich geringer ist. Es ist die Folge 04, ab Minute 24

Edit: Klammern
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#18

Beitrag von rakader » Donnerstag 25. November 2021, 19:47

coyote77 hat geschrieben:
Donnerstag 25. November 2021, 19:12
Noch eine Ergänzung: Enzo von Frau Gruber hat in einer Folge von Lagers, Ales and fairytales erzählt, warum er (neben Riegele und Augustiner) mit Steffi braut, obwohl der Ertrag auf dem Feld deutlich geringer ist. Es ist die Folge 04, ab Minute 24

Edit: Klammern
Hast Du einen Link zu dieser Erzählung? Ich finde nichts. Nebenbei: Was hat der Ertrag mit den Interessen des Brauers zu tun, außer er baut seine Braugerste selber an?
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#19

Beitrag von coyote77 » Donnerstag 25. November 2021, 22:04

https://anchor.fm/lagersalesfairytales/ ... itt-eejgri

Der geringere Ertrag macht die Gerste teurer, das meinte ich.
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Re: Malzsorte "Steffi" - Schonmal gehört?

#20

Beitrag von rakader » Donnerstag 25. November 2021, 23:00

Danke - gefunden. Sehr interessant. Vor allem gefällt mir die Entscheidung ein unternehmerisches Risiko für den Geschmack einzugehen. Ich finde es sehr überzeugend, was da gesagt wird, wenn da von einer besonderen Proteinstruktur geredet wird, ohne die letzten Geheimnisse zu verraten. Die machen das auf 40 ha, ich habe früher als Student auf einem Hof mit 220 ha Saatgerste geerntet und weiß um das Wohl oder Wehe einer guten Ernte. Also, so ganz Chichi ist das wohl nicht. Riegele steht für mich ohnehin für kompromisslose Qualität.

Lange Rede: An ein paar Kilo hätte ich Interesse. Vielleicht geht hier was…?
Der Podcast knackt allerdings übel…

Grüße
Radulph
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