BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

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BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#1

Beitrag von schlupf » Donnerstag 15. Dezember 2016, 12:41

Hallo,
In meiner Nähe in Hamburg hat vor kurzem ein Laden eröffnet, der Brauzutaten verkauft.
Unter anderem Hefen der Marke BrewMaster von Erbslöh.

Datenblätter habe nach einigem Suchen hier gefunden.

Hat schon jemand Erfahrungen mit den Hefen gemacht?
Weiß vielleicht jemand, ob bzw. welche kommerzielle Brauerei die verwendet?
Kurz: Taugen die was?

Ich habe leider nicht viel dazu gefunden.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten und viele Grüße,
Sebastian

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schlupf
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Re: Erbslöh BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#2

Beitrag von schlupf » Sonntag 18. Dezember 2016, 10:42

Wirklich niemand?

Irgendjemand aus Hamburg oder von den Profis hier muss doch wenigstens schonmal was darüber gehört haben.

Ich für meinen Teil, werde die bei Gelegenheit mal ausprobieren. Sind ja recht günstig.

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#3

Beitrag von 2bas2 » Sonntag 18. Dezember 2016, 11:11

Das würde mich auch interessieren.. wäre nur 10min weg.... Geil von dem Shop wusste ich ja noch gar nichts!
Liebe Grüße aus Hamburg - Tobi

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#4

Beitrag von chickenfarmer » Sonntag 18. Dezember 2016, 11:27

Mich würden ein paar Gramm Hefe auch interessieren. Aber ich glaube die Versenden nicht oder ?

LG
Peter

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#5

Beitrag von emjay2812 » Sonntag 18. Dezember 2016, 12:09

Erbslöh ist mir eher aus der Weinbranche bekannt, und dort eine der großen Firmen für Weinhefe und Hilfstoffe. Auch für Mittel zur Filtration etc. Anscheinend hat das Unternehmen sein Portfolio auf die Bierherstellung ausgeweitet.

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#6

Beitrag von schlupf » Sonntag 18. Dezember 2016, 13:19

Versenden tun sie glaube ich nicht. Das ganze Prozedere ist etwas aufwändig, wie ich finde.
Man stellt seine Bestellung online zusammen und kann dann entweder am monatlichen Malzverkaufstag oder nach Absprache abholen.
Bezahlung entweder bar bei Abholung oder vorher online per Paypal.

Malzverkaufstag ist nächsten Mittwoch. Ich habe mir jetzt ein paar von den Hefen reserviert.

Nach dem Webauftritt zu urteilen scheint Erbslöh ja recht groß zu sein. Ich dachte, da wären auch ihre Bierhefen recht verbreitet, aber außer den Datenblättern habe ich nichts gefunden.

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#7

Beitrag von schlupf » Freitag 28. April 2017, 11:47

Da ja bisher nichts hilfreiches in diesem Thread zu finden ist, möchte ich jetzt kurz meine eigenen bisherigen Eindrücke schildern. Vielleicht stellt sich in ferner Zukunft mal jemand anderes dieselben Fragen.

Die BrewMaster Lager Hefe habe ich bei einem Sud angelehnt an Hanghofers "Theresien-Ur-Märzen" genutzt. Herausgekommen ist ein Bier, das farblich und geschmacklich sehr ähnlich war,wie das Baltik Lager von Störtebeker. Die Hefe scheint eher in die malzige Richtung zu gehen.
Nach Aussage des Händlers soll sie vergleichbar sein mit der W 34/70. (O-Ton: "34/70 2. Generation")
Die 34/70 habe ich selbst noch nicht benutzt, kann mir daher kein abschließendes Urteil bilden.

Dann konnte ich diese Woche noch 2 Biere kosten, die mit der BrewMaster Ale Hefe vergoren waren. Eines mit ausschließlich RedX und Sauermalz mit Cascade im Whirlpool und dezent gestopft und ein stärker gestopftes sehr helles, wo ich keine näheren Informationen zu habe. Gärung war meines Wissens jeweils ohne Temperaturkontrolle bei eher kühler Zimmertemperatur.

Diese Hefe ist anscheinend sehr auf der neutralen Seite. Das RedX Bier hatte schon kaum wahrnehmbare Hefenoten und bei dem strohgelben konnte ich erst nicht glauben, dass es überhaupt obergärig sein sollte.
Sie eignet sich also eher für Kölsch, Alt und amerikanische Ales, für den englischen Stil weniger.

Soweit meine subjektiven Eindrücke.

Viele Grüße,
Sebastian

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#8

Beitrag von haefner » Dienstag 19. September 2017, 10:56

Habe eben durch den Atlantik Ale Thread diesen hier gefunden. Zu Erblsöh kann ich definitiv sagen, dass sie im Weinbau absolute Profihefen haben, und ich würde auch keine andere bei meinen Weinen verwenden. Sie gärt so gnadenlos gut, wie keine vorher. Aus dem Grund, würde mich die Hefe fürs Bier schon sehr interessieren. So schade, dass die nicht versenden, wie ich gerade sehe. Hätte prompt bestellt und Pioniersarbeit geleistet.

Edit: Habe mal angefragt. Versenden geht, aber dauert noch etwas, bis der Shop richtig auf das Versenden ausgelegt ist.
Zuletzt geändert von haefner am Dienstag 19. September 2017, 14:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#9

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 19. September 2017, 11:25

Das scheinen ja mal interessante Hefen zu sein.
BrewMaster Lager, BrewMaster Ale und BrewMaster Pilsener Style will ich unbedingt testen.
Datenblatt der "BrewMasters Lageryeast hat geschrieben: Fermentation degree and Specials
With the BrewMasters Lager Yeast it is possible, to produce 2 different lager style beers.

With a fermentation temperature of 9-17°C (48,2-62.6°F) the fermentation degree is around 73-75%, this gives more “full
bodied” lager beer.

When the fermentation temperature is between 18-22°C (64,4-71,6°F) than the BrewMasters Lager Yeast reach a
fermentation degree of 81-82%, without high ester profile.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Viele Grüße
Jens

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#10

Beitrag von haefner » Dienstag 19. September 2017, 12:05

Gibt's in verschiedenen Größen und sind sehr günstig. 50g 8€. Die Weizenhefe sieht der Beschreibung nach wie eine 3068. Muss das probieren!

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#11

Beitrag von ZeroDome » Dienstag 19. September 2017, 14:47

Welche hast du jetzt genau verwendet, schlupf?

Ich habe mir mal die "Erbslöh BrewMasters Lageryeast" geholt, es gibt ja aber auch die "Pilsener Style Yeast" sowie die "German Classic W34/70 2G".

Mit ersteren bin ich bisher sehr zufrieden. Allerdings nur im niedrigen Gärtemperaturbereich um 10-11°C verwendet, erst ab >60% EVG etwas höher um die 16°C. Einige Sude lang kann ich aber noch testen, mal schauen wie meine Wertung dann ausfällt.

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#12

Beitrag von schlupf » Dienstag 19. September 2017, 19:42

Hallo,
Ich habe mittlerweile auch mal ein ähnliches Rezept wie mit der BrewMaster Lager mit der W34/70 gebraut und mir sind jetzt keine großen Unterschiede feststellen können.

Die BrewMaster Ale habe ich auch schon zweimal jeweils mit 19°C Gärtemperatur getestet. Sie hat jetzt nicht die super hohen Vergärgrade geschafft (ca. 75 - 82% je nach Maischverfahren ohne Gewähr, bin gerade im Urlaub und habe meine Daten nicht zur Hand), aber trotz der hohen Temperatur, fand ich sie sehr neutral. Es schmeckt zwar schon obergärig, aber ohne irgendwelche vordergründigen Fruchtnoten von der Hefe oder so.

Soweit zumindest mein persönlicher Eindruck mit meinen beschränkten Sensorikfähigkeiten.

Die Wheat und die Pilsener warten noch auf ihren Einsatz. In der Facebook Gruppe war einer von der Wheat sehr angetan. Ich habe bei Brian mal ein Bier damit testen können und das war vom Banane /Nelke Verhältnis relativ ausgewogen, wobei beides nicht besonders ausgeprägt war.

Viele Grüße aus Frankreich,
Sebastian

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#13

Beitrag von schnapsbrenner » Dienstag 19. September 2017, 23:33

Moin Ich habe die Brewmaster Hefe bei uns stehen als 500 gr. Packungen.
Könnte diese aber in zB 20 gr. Packungen umpacken und vakumieren.
Dann kann man diese auch mal mit "kleinere" Süden testen.
besteht da Interesse?

vg

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#14

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 19. September 2017, 23:40

Bei mir nicht Simon. Ich fahre im Schnitt einmal wöchentlich an dem Hamburger Laden vorbei und hole mir die Hefe dort raus. Kurzer Schnack mit Brian ist dann auch immer nett.
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#15

Beitrag von kochmann » Mittwoch 20. September 2017, 00:22

schnapsbrenner hat geschrieben:
Dienstag 19. September 2017, 23:33
Moin Ich habe die Brewmaster Hefe bei uns stehen als 500 gr. Packungen.
Könnte diese aber in zB 20 gr. Packungen umpacken und vakumieren.
Dann kann man diese auch mal mit "kleinere" Süden testen.
besteht da Interesse?

vg

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Das wäre doch toll.
Da braucht mann nicht die grosse menge Kaufen :thumbsup :thumbsup
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#16

Beitrag von Xacobator » Sonntag 22. Oktober 2017, 16:27

schnapsbrenner hat geschrieben:
Dienstag 19. September 2017, 23:33
Moin Ich habe die Brewmaster Hefe bei uns stehen als 500 gr. Packungen.
Könnte diese aber in zB 20 gr. Packungen umpacken und vakumieren.
Dann kann man diese auch mal mit "kleinere" Süden testen.
besteht da Interesse?

vg

Simon
Ich hätte definitiv Interesse. Die Hefe ist ja sonst scheinbar im Versand in Kleingrößen überhaupt nicht zu bekommen.
Viele Grüße
Daniel

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#17

Beitrag von Hausenbrauer » Mittwoch 25. Oktober 2017, 06:49

schnapsbrenner hat geschrieben:
Dienstag 19. September 2017, 23:33
Moin Ich habe die Brewmaster Hefe bei uns stehen als 500 gr. Packungen.
Könnte diese aber in zB 20 gr. Packungen umpacken und vakumieren.
Dann kann man diese auch mal mit "kleinere" Süden testen.
besteht da Interesse?

vg

Simon
Hallo Simon,
das wäre echt Klasse, um die Hefen mal zu testen.
Würdest du das hier über das Forum anbieten, oder liefe das dann über deinen Shop?

Gruß
Dominik

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#18

Beitrag von universam » Mittwoch 25. Oktober 2017, 08:19

schnapsbrenner hat geschrieben:
Dienstag 19. September 2017, 23:33
besteht da Interesse?
Definitiv! Würde sie gerne bei dir bestellen wenn du sie anbietest! :Greets
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#19

Beitrag von Exedus » Mittwoch 25. Oktober 2017, 09:28

Hätte auch Interesse :Greets
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#20

Beitrag von scne59 » Mittwoch 25. Oktober 2017, 10:50

Ich auch.

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#21

Beitrag von schnapsbrenner » Donnerstag 26. Oktober 2017, 21:49

Durch die kommende Feiertage, habe ich ein wenig Zeit.
Werde die Hefe umpacken und vacumieren ist dan in der Shop bestellbar.

VG
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http://www.schnapsbrenner.eu

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#22

Beitrag von kochmann » Donnerstag 26. Oktober 2017, 21:51

:thumbsup :thumbsup
Das ist doch Prima .
Danke Dir.
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#23

Beitrag von Hopfenherz » Freitag 27. Oktober 2017, 18:38

Erbslöh hat auch einen Online-Shop
http://www.erbsloeh-craft-brewing.com/

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#24

Beitrag von scne59 » Freitag 27. Oktober 2017, 19:23

Hopfenherz hat geschrieben:
Freitag 27. Oktober 2017, 18:38
Erbslöh hat auch einen Online-Shop
Klar, aber Verpackungseinheiten <500g gibt es da auch nicht ...

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#25

Beitrag von Hopfenherz » Freitag 27. Oktober 2017, 19:31

Die 34/70 z.B. gibt es im Shop auch in 100g Packungen.

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#26

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 3. November 2017, 10:04

Ich habe Neuigkeiten zur Brewmasters Lager Yeast, die laut Datenblatt in dem 18-22°C Profil geführt wurde, um hohe Vergärungsgrade zu erreichen (Abschnitt "Fermentation degree and Specials").

Sud 1 (Helles Lager)

Eckdaten
-----------
Stammwürze: 11.9 °P
Bittere: 41.5 IBU
CO2 Gehalt: 5 g/Liter

Schüttung
------------
Pilsener Malz: 91.3%
Cara Pils: 8.7%

Maischen
-----------
Einmaischen bei 50°C
30 min Maltoserast bei 64°C
15 min Kombirast bei 67°C
20 min Verzuckerung 72°C
Abmaischen bei 77°C

Hopfen
---------
Kochdauer: 70 Minuten
Nachisomerisation: 3 Minuten

Magnum 70 min (55,4 % IBU Anteil)
Tradition 30 min (19.6% IBU Anteil)
Tradition 10 min (10,8% IBU Anteil)
Perle 10 min (14,2% IBU Anteil)

Gärung
---------
Hefemenge: 1Gramm/Liter (in Wasser rehydrierte Trockenhefe)
Anstelltemperatur: 18°C
Temperaturerhöhung: bei 65% SVG
HG Dauer: 13 Tage
EVG: 81%
20% Teilhefegabe zum Runterkühlen auf Anstelltemperatur
80% Hefegabe bei Anstelltemperatur

Gärverlauf
-------------
Gärverlauf 2017-10-31 Helles Lager.PNG
Gärverlauf 2017-10-31 Helles Lager.PNG (38.68 KiB) 3207 mal betrachtet

Das Jungbier gestern wurde direkt nach dem Schlauchen zwangskarbonisiert und verkostet.

Erste Eindrücke:
- Klärung: (mit Irish Moss) schon recht gut
- Jungbiergeschmack noch sehr ausgeprägt (u.a. Diacetyl)
- DMS unterschwellig wahrnehmbar
- andere Ester/Fruchtaromen im Moment nicht wahrnehmbar (können momentan ggf. noch im "Jungbier-Flavor" untergehen)

Sud 2 (Dunkler Melanoidin Bock)

Eckdaten
-----------
Stammwürze: 18 °P
Bittere: 27 IBU
CO2 Gehalt: 4,5 g/Liter

Schüttung
------------
Pilsener Malz: 40%
Münchner Malz: 30%
Melanoidin Malz: 20%
Cara Amber: 9%
Carafa Spezial II: 1%

Maischen
-----------

Einmaischen: 50°C
5 min Eiweißrast 57°C
30 min Maltoserast 64°C erhitzen
Nach 20 Minuten Maltoserast Entnahme von 30% Dickmaische zur Dekoktion.
10 min Kombirast 67°C
Zum Ende der Kombirast 30% Dickmaische aus Dekoktion und das Röstmalz (1%) hinzugefügt.
25 min Verzuckerung 72°C
Abmaischen 77°C

Hopfen
---------
Kochdauer: 90 Minuten
Nachisomerisation: 3 Minuten

Perle -VHW (79,7 % IBU Anteil)
Tettnanger 10 min (23,3% IBU Anteil)

Gärung
---------
Hefemenge: 1,3 Gramm/Liter (in Wasser rehydrierte Trockenhefe)
Anstelltemperatur: 18°C
Temperaturerhöhung: bei 60% SVG auf 20,5°C
HG Dauer: 16 Tage
EVG: 71%

Das Jungbier wurde direkt nach dem Schlauchen zwangskarbonisiert und verkostet.

Erste Eindrücke:
- Klärung: (mit Irish Moss) mäßig gut
- hohe klebrige Restsüße, Trockenobstaromen vom Mela Malz
- Ester/Fruchtaromen von der Gärung im Moment nicht wahrnehmbar (können definitiv in dem mächtigen Malzkörper untergehen)

Nach einer Woche Kaltreifung:
- Klärung: (mit Irish Moss) wird klarer
- klebrige Restsüße nimmt ab, Trockenobstaromen vom Mela Malz weiter vorhanden (etwas Backpflaume)
- nach dem Trinken ein leicht "mehliges Gefühl" auf der Zunge (vermutlich von der Resttrübung)
- Ester/Fruchtaromen von der Gärung weiterhin nicht wahrnehmbar (können definitiv in dem mächtigen Malzkörper untergehen)
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#27

Beitrag von Blancblue » Freitag 3. November 2017, 14:50

Danke für die ausführlichen Test Jens!

Aber sach ma - was hat dich denn da bei dem Bock geritten? 27 IBU auf 30% Münchner und 30% Caramalze bei 18°P? Sollte das Bier oder Melasse werden? :Shocked
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#28

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 3. November 2017, 15:02

Ich wollte mal ein Rezept an der Grenzschüttung bauen, um zu lernen wie sich das Melaniodinmalz effektiv auswirkt.
Naja, das Bock ist schon ein ordentliches Malzbrett geworden, ein sattelfestes Anti-Diätbier und die Melanoidine muss man nicht lange suchen :-).

Ist Melanoidinmalz ein Caramalz? Da wäre ich im Vorfeld nicht drauf gestoßen. Von empfohlenen max. Schüttungsanteilen bis 20% habe was gelesen und dass die Melanoidine rote Reflexe ins Bier bringen, breiten Malzkörper und halt Trockenobstaromen. Von Cara steht nicht mal was in unserem Wiki ...
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#29

Beitrag von Blancblue » Montag 6. November 2017, 12:23

Ich habe unter Cara einfach alles zusammengefasst, was dir zusätzliche Süße ins Bier bringt. Und Mela ist eins der süßsten Malze die ich kenne - aufgrund des hohen Gehalts an Dextrinen und Maillard Produkten ist das auch kein Wunder.

Bei 18° hast Du selbst hochvergoren schon viel Restsüße, wenn Du dann so wenig dagegen hopfst und auch noch Cara und Melanoidin reinkippst, wird das schwer trinkbar.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#30

Beitrag von scne59 » Dienstag 14. November 2017, 15:53

schnapsbrenner hat geschrieben:
Donnerstag 26. Oktober 2017, 21:49
Durch die kommende Feiertage, habe ich ein wenig Zeit.
Werde die Hefe umpacken und vacumieren ist dan in der Shop bestellbar.
Hallo Simon,

ist der Plan noch aktuell?
Du bist ja die einzige Hoffnung für alle Nicht-Hamburger...

Gruss,
Jochen

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#31

Beitrag von schnapsbrenner » Dienstag 14. November 2017, 19:51

Ja wir sind dabei, wir wollen kein Hefe im laufende Betrieb umpacken.
ein wenig Geduld, Weizenhefe ist umgepackt und erscheint bald im Shop.
Wir packen alles um in 20g Packungen.

VG
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#32

Beitrag von scne59 » Dienstag 14. November 2017, 20:27

:thumbup

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#33

Beitrag von schlupf » Montag 17. Dezember 2018, 09:11

Moin,

Wir hatten bei einem Treffen am Freitag nochmal das Vergnügen, ein Pils mit der BrewMaster Pilsner Style Hefe zu testen und der Konsens war, dass wir von dieser Hefe abraten würden.
Das Aroma erinnert leicht an Erbsensuppe.
Braufehler haben wir ausgeschlossen, weil sonst keine Fehlaromen feststellbar waren und außerdem auch das Pils von Landgang (zumindest die Version von vor einem Jahr circa) mit derselben Hefe vergoren war und dasselbe Erbsensuppen-Aroma hatte.

Viele Grüße,
Sebastian

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#34

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 17. Dezember 2018, 09:20

Kann ich für mein Pils mit der "BrewMaster Pilsner Style" bestätigen. Dieser "Erbsensuppengeschmack" ist total prägnant und war bisher in allen Bieren mit dieser Hefe, die ich probieren konnte, wiederzufinden.
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#35

Beitrag von DerDallmann » Montag 17. Dezember 2018, 15:39

Hattet ihr auch gutes Bier dabei, oder gab's nur Erbsensuppe, Spelzen und Gerbstoffe? :)
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#36

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 17. Dezember 2018, 16:13

Wir hatten viele gute Biere, viele Kveiks (Glaubensfrage) und das "Katastrophen-Trio": Frudels "W12", dein Übervergärer und mein "Stalljen Kveik". Ich bin ein kleines bisschen stolz darauf, selbst nach der großen Verkostungsrunde, einstimmig das mieseste Bier gebraut zu haben (mit Abstand). Dein Übervergärer war immerhin auf Platz zwei :-). Frudel muss noch ein bisschen üben richtig schlechte Biere zu brauen. Von dem waren übrigens auch einige sehr leckere dabei. Das Bock und das Blonde zum Beispiel.

Edit: Satzbauspaghetti entworren ...
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Montag 17. Dezember 2018, 16:32, insgesamt 2-mal geändert.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#37

Beitrag von DerDallmann » Montag 17. Dezember 2018, 16:15

Mist, nur Platz 2! ;)
Mit freundlichen Grüßen,

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#38

Beitrag von schlupf » Montag 17. Dezember 2018, 17:43

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 17. Dezember 2018, 16:13
Frudel muss noch ein bisschen üben richtig schlechte Biere zu brauen. Von dem waren übrigens auch einige sehr leckere dabei. Das Bock und das Blonde zum Beispiel.
Frudels IPA, das ich noch im Aufbruch probieren konnte, war mein Favorit für den Abend.

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#39

Beitrag von Alt-Phex » Montag 17. Dezember 2018, 19:42

Ich glaube ihr geht die Sache falsch rum an...
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#40

Beitrag von schlupf » Montag 17. Dezember 2018, 19:59

Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 17. Dezember 2018, 19:42
Ich glaube ihr geht die Sache falsch rum an...
Sag' an!

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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#41

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 17. Dezember 2018, 23:42

Er meint bestimmt, dass wir Skare Biere aus DUS brauchen und keine Erbslöh Pilse aus SH. ....
Mag stimmen..... :-)
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#42

Beitrag von Frudel » Dienstag 18. Dezember 2018, 00:13

DerDallmann hat geschrieben:
Montag 17. Dezember 2018, 16:15
Mist, nur Platz 2! ;)
Ich weiss nicht warum du dich beklagst , bei mir wars nur der 3. Habe mir bessere Chancen ausgerechnet.
Da war die Enttäuschung und der Frust groß und dann auch noch hinter euch beiden!!!!!
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#43

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 18. Dezember 2018, 01:20

Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 17. Dezember 2018, 19:42
Ich glaube ihr geht die Sache falsch rum an...
Wie konkret Bernd? Klar, wir brauen bzw. trinken Biere, die mit einer Hefe vergoren worden, von der wir wissen, dass die massig Erbsensuppenaromen ins Bier bringt. Das ist falsch rum und die Finger davon lassen wäre schlauer. Aber bei uns in der Ecke trifft es leider aufgrund von Vertriebsgeschnacke öfters den einen oder anderen Uneingeweihten ... Ich werde die Hefe nie wieder anfassen, andere sicher auch nicht. Selbst die Profis in unserer Ecke können damit keine erbsenaromenfreien Biere brauen....
Der Name Erbslöh kommt nicht von ungefähr ... :puzz
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#44

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 18. Dezember 2018, 01:28

Ich bezog mich auch eher auf die Kürung des schlechtesten Bieres. Aber OK, wenn euch da reihenweise so eine Hefe verkauft wurde, dann verstehe ich das Ranking natürlich. Da gibt es also auch eine untergärige "Wunderhefe" ?
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#45

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 18. Dezember 2018, 01:38

Oh ja. Die Erbslöh Pils wird als "W34/70 Generation 2" angepriesen. Besser, höhere EVG, toller und super smart. Kann alle Temperaturen. Macht "nur" bei jeder Temperatur Erbsensuppenaromen, die wirklich jeder herausschmeckt außer der Händler (Doemens Sommelier) .

Ich hoffe du kommst nach Romrod. Überzeuge dich selbst von meinem Stalljen Kveik. Ich fürchte keine Konkurrenz. Das ist und bleibt das schlechteste Bier, weltweit und für immer :Bigsmile. Inzwischen kann ich drüber lachen, weil ich nachgebraut habe und keine Biernot besteht.
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#46

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 18. Dezember 2018, 01:44

"Scheue dich nie ein Produkt um zu etikettieren", Ferengi Erwerbsregel.
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#47

Beitrag von Frudel » Dienstag 18. Dezember 2018, 07:14

Ich möchte euch / uns nochmal die Genfer Konventionen ins Gedächtnis rufen.
Und wenn man das angeblich beste Bier aufs Treppchen hebelt , warum auch nicht das schlechteste?
Früher gabs beim Skat für den Schlechtesten auch einen Ring Schwarzwurst!
Es ist kaum zu glauben Jens , dass mit so einem Bart so ein Bier rauskommt.....
Wenn man es mit einen Totenkopf oder Achtung Biohazard kennzeichnet,
ist es mit Sicherheit als erstes weg!

Mal ne andere Frage , ist das Rote Kreuz vor Ort?
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Re: BrewMaster Hefen - hat jemand Erfahrungen?

#48

Beitrag von schlupf » Dienstag 18. Dezember 2018, 07:18

Ich kann's bezeugen: Das Stalljen war wirklich ganz ganz schrecklich.
Egal, wie gut das Etikett aussieht, unter keinen Umständen trinkt davon jemand freiwillig mehr als ein Nippen.
Selbst das fordert schon sehr viel Überwindung bei dem Geruch...

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