Rahmenbedingungen für Leichtbier

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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#51

Beitrag von mavro » Mittwoch 25. Januar 2017, 17:03

Hi t3k,

danke für den Hinweis.

Ich habe mich für den Rezept-Check inzwischen einen eigenen Thread eröffnet und habe dort Deine Hinweise mit der kürzeren Maltoserast aufgenommen:
viewtopic.php?f=17&t=12299&view=unread#p189397

Springmaische versuche ich beim nächsten Mal, da ich mich vom "normalen" Vorgehen Schritt für Schritt an Leichtbiere herantasten möchte.


VG, Andreas
Viele Grüße, Andreas

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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#52

Beitrag von Jomsviking » Montag 20. April 2020, 07:51

Hallo Zusammen,

da der Sommer wieder vor der Türe steht, oder anderes gesagt: 25°C+ im April :Mad2
möchte ich demnächst auch mal ein Leichtbier brauen.
Dafür hatte ich mir eine andere Vorgehensweise überlegt:

1. Ein Starkes Bier Brauen (ca. 18°P)
2. Im Gärbehälter nochmal 100% der Würze als Wasser dazu geben.
3. Dann noch etwas Stopfhofen rein und fertig.

Hat das mal jemand versucht? High Gravity Brauen bewegt sich ja üblicherweise im 30% Bereich. Da hier die Stammwürze jedoch verdünnt werden soll, könnte das doch funktionieren.

Falls nicht, wirds halt doch ein Doppelsud.
Gruß
Felix

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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#53

Beitrag von Kolbäck » Montag 20. April 2020, 08:14

Jomsviking hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 07:51
1. Ein Starkes Bier Brauen (ca. 18°P)
2. Im Gärbehälter nochmal 100% der Würze als Wasser dazu geben.
3. Dann noch etwas Stopfhofen rein und fertig.

Hat das mal jemand versucht?
Letzte Woche habe ich es sehr ähnlich gemacht, vielversprechend. Allerdings nicht ganz 1:1 verdünnt, sondern "nur" 30L auf 50L mit dann 11°P.

Wie man die "Leere" eines schwachen Bieres vermeidet, oder wie sehr sie einen stört, ist Geschmackssache. Weizen-Anteil und RawAle war mein Versuch, andere maischen auf viel Dextrine und verwenden niedrig vergärende Hefe...

:Drink
Viele Grüße, Thomas
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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#54

Beitrag von chaos-black » Montag 20. April 2020, 08:19

ich habe schon öfter mit 50% High Gravity gebraut. Was du einkalkulieren musst ist sinkende Sudhausausbeute bei höherer Stammwürze. Was schwieriger zu kalkulieren ist, dass wohl auch die Hopfenausnutzung an Effizienz verliert.

Viel Erfolg!
Alex
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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#55

Beitrag von Jomsviking » Montag 20. April 2020, 08:53

chaos-black hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 08:19
ich habe schon öfter mit 50% High Gravity gebraut. Was du einkalkulieren musst ist sinkende Sudhausausbeute bei höherer Stammwürze. Was schwieriger zu kalkulieren ist, dass wohl auch die Hopfenausnutzung an Effizienz verliert.

Viel Erfolg!
Alex
Hi,
Das mit der SHA sollte ja kein (eigentlich) Problem sein da ich mein Grundrezept wie ein normales starkes Bier brauen.
Dadurch hab ich Später 30L Würze (unabhängig ob ich die noch verdünne).

Konnte es später problematisch bei der Gärung werden?
Gruß
Felix

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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#56

Beitrag von chaos-black » Montag 20. April 2020, 09:05

Wenn du deine Biere meistens auf 18°P einbraust, dann wirst du da natürlich deine normale Stammwürze erwarten können. Ich bin meistens um die 12°P unterwegs und muss daher für stärkere Biere meine erwartete Ausbeute drosseln, damit es am Ende passt.
Die Hefe verhält sich anders, wenn unterschiedliche Bedingungen vorliegen. Z.B. kann eine hohe Stammwürze manchen Stamm besonders stressen - andere produzieren dann erst so richtig das typische Geschmacksprofil. Das kannst du vermeiden, wenn du vor der Gärung verdünnst (dann aber dennoch auf passende Menge Hefe achten). Welchen Stamm wolltest du denn nehmen?
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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#57

Beitrag von Jomsviking » Montag 20. April 2020, 09:22

Normal braue ich auch um die 11-13°P., Hohe Stammwürzen sind jedoch kein Problem und lassen sich gut bewerkstelligen ;)

Wegen der Hefe hab ich mich noch nicht entschlossen..
Ich tendiere zwischen der Angel Yeast CS31 (OG) oder der BF27 (UG) Oder dann doch die M84 (Bohemian Lager)
Gruß
Felix

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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#58

Beitrag von integrator » Montag 20. April 2020, 12:51

Jomsviking hat geschrieben:
Montag 20. April 2020, 07:51
Hallo Zusammen,

da der Sommer wieder vor der Türe steht, oder anderes gesagt: 25°C+ im April :Mad2
möchte ich demnächst auch mal ein Leichtbier brauen.
Dafür hatte ich mir eine andere Vorgehensweise überlegt:

1. Ein Starkes Bier Brauen (ca. 18°P)
2. Im Gärbehälter nochmal 100% der Würze als Wasser dazu geben.
3. Dann noch etwas Stopfhofen rein und fertig.

Hat das mal jemand versucht? High Gravity Brauen bewegt sich ja üblicherweise im 30% Bereich. Da hier die Stammwürze jedoch verdünnt werden soll, könnte das doch funktionieren.

Falls nicht, wirds halt doch ein Doppelsud.
Beim Thema High Gravity Brauen kann ich dir nicht grossartig helfen aber wenn du noch ein Rezept suchst kann ich dir das empfehlen. https://www.maischemalzundmehr.de/index ... iff=regina
Ich :Drink du ... läuft.

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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#59

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 21. April 2020, 15:53

Das klingt doch garnicht so schlecht.

Ich schau mal was ich für passenden Hopfen da hab und Brau dann ein 100% High Graviy Leichtbier :Angel
Danke euch für die Tipps.
Gruß
Felix

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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#60

Beitrag von aegir » Mittwoch 22. April 2020, 08:17

Ich hab gerade ein "Session Brown IPA" mit 9.8°P am gären. Hefe ist die WLP002, die ist vom Vergärgrad mit 63-70% angegeben.
Im Grunde helfen dunkle Malze, niedrig vergärende Hefe die estert und viel Hopfenaroma. Weizenmalz hat m.M.n. eher weniger Körper, dann schon besser Roggenmalz nehmen.

High Gravity geht auch extrem. Aber ausser wenn du Platzprobleme hast seh ich allerdings keinen Vorteil darin.

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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#61

Beitrag von Jomsviking » Mittwoch 22. April 2020, 11:37

aegir hat geschrieben:
Mittwoch 22. April 2020, 08:17
Ich hab gerade ein "Session Brown IPA" mit 9.8°P am gären. Hefe ist die WLP002, die ist vom Vergärgrad mit 63-70% angegeben.
Im Grunde helfen dunkle Malze, niedrig vergärende Hefe die estert und viel Hopfenaroma. Weizenmalz hat m.M.n. eher weniger Körper, dann schon besser Roggenmalz nehmen.

High Gravity geht auch extrem. Aber ausser wenn du Platzprobleme hast seh ich allerdings keinen Vorteil darin.
Platzt probleme hab ich nicht ;)
Ich möcht gleich zwei Fässer voll machen. Ein Doppelsud dauert halt seine Zeit.
Deswegen: Experiment High Gravity extrem :P
Gruß
Felix

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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#62

Beitrag von aegir » Donnerstag 23. April 2020, 15:31

Jomsviking hat geschrieben:
Mittwoch 22. April 2020, 11:37
Ich möcht gleich zwei Fässer voll machen. Ein Doppelsud dauert halt seine Zeit.
Mach auch ein paar Flaschen voll, dann könnten wir was tauschen.

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Re: Rahmenbedingungen für Leichtbier

#63

Beitrag von Jomsviking » Donnerstag 23. April 2020, 23:00

aegir hat geschrieben:
Donnerstag 23. April 2020, 15:31
Jomsviking hat geschrieben:
Mittwoch 22. April 2020, 11:37
Ich möcht gleich zwei Fässer voll machen. Ein Doppelsud dauert halt seine Zeit.
Mach auch ein paar Flaschen voll, dann könnten wir was tauschen.
Nur wenns gut wird :P

Bin gespannt was das wird.
Gruß
Felix

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