Hefen - Tops und Flops

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Bergbock
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Re: Hefen - Tops und Flops

#101

Beitrag von Bergbock » Donnerstag 27. September 2018, 08:40

Nach vielen negativen Kommentaren und eigenen schlechten Erfahrungen mit der WB-06 muss ich doch aus was positives berichten.
"KitchenBrew" in Allschwil (CH) verwendet die Saflager WB-06 für ihr "Wheat Ale" (https://www.kitchenbrew.ch/de/the-beers), ein belgisches Ale. Ich hatte die Gelegenheit, ausführlich mit dem Braumeister und dem Inhaber zu sprechen, von daher weiss ich das mit der Hefe aus 1. Hand.

Und ich muss gestehen, dass die WB-06 hier eine sehr gute Figur macht. Ein bayrisches Weissbier gibt sie definitiv nicht aber für diesen Stil find ich das sehr gut gelungen. Die anderen Ales werden übrigens mit der US-05 vergoren und schmecken auch richtig gut.

Frank

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Seed7
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Re: Hefen - Tops und Flops

#102

Beitrag von Seed7 » Donnerstag 27. September 2018, 10:54

Einige der Hefen haben nun mal bloede marketingnahmen. Die WB-06 is so eine, nicht geeignet fuer Weizen, aber prima fuer in der tat Wheat Ales, Roggenbieren, Grisette, Belgisches Blonde oder gar Triple. Es hat einen grossen temperatursbereich ohne das es uebermaessige fusel bei hohen temperaturen gibt.

Wie schon weiter oben gesagt, es gibt keine flop hefen, nur brauer die ihre hefe (noch) nicht verstehen.

Mit jede mir neue hefe braue ich eine nicht zu bittere 10l pilsner rezeptur und benuetze die hefe in der mitte von den angegebenen temperatursbereich. Keine 4 stunden arbeit und ich weiss ob es bei das angezielte bier passt.

Ingo (braue weniger aber oefter)
"Wabi-Sabi" braucht das Bier.

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Re: Hefen - Tops und Flops

#103

Beitrag von SchweinfurterBub » Montag 10. Dezember 2018, 20:17

Meine Flops: S04 brachte mir immer ester rein, die ich immer als zu hefig empfand; hefemenge unabhänig. Die Notti zählt bei mir als Flop wobei ich gestehen muss, dass ich die nur zu Beginn meiner Karriere benutzt hatte.


Tops: us05 (eigtl bei allen pa und ipa). Die Conan kam super fruchtig! #1084 Irish ale für stouts der Hit! 34/70 geht immer. Und aktuell mein ober Liebling: L17 bzw wlp860!!! Ist scheinbar ja die Augustiner Hefe! Die hat mir ein unglaublich leckeres, cleanes helles ohne jegliche störenden Nebengeräusche beschert! Nach ca 3 Wochen in der Flasche sah das Bier ohne jegliche Mittelchen und ohne cold Crash so aus.
Yes!!
Einen schönen Abend!
Ciao, Markus, der sich jetzt nochmal zum Fassbier des selben Bieres in den Keller zum Zapfen begibt 👌
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cyme
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Re: Hefen - Tops und Flops

#104

Beitrag von cyme » Montag 10. Dezember 2018, 21:28

SchweinfurterBub hat geschrieben:
Montag 10. Dezember 2018, 20:17
Und aktuell mein ober Liebling: L17 bzw wlp860!!! Ist scheinbar ja die Augustiner Hefe! Die hat mir ein unglaublich leckeres, cleanes helles ohne jegliche störenden Nebengeräusche beschert!
Die Quelle werden wir wohl nie eindeutig bestätigt bekommen, aber ich benutze auch gerne diesen Stamm. Einzig wenn einem die Gärtemperatur nach oben entgleitet, damit hab ich mal einen eher bescheidenen Sud produziert. :redhead

clmnsk
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Re: Hefen - Tops und Flops

#105

Beitrag von clmnsk » Dienstag 11. Dezember 2018, 13:01

Top:
BRY-97 - meine liebste Ale-Hefe. Mit Starter.
WY 3068 - ausgewogene, bananige Weizenhefe
S189 - macht schön trockene UG

Flop:
Gozdawa Fruit Blanche - eingeschlafene Gärung, schwierig zu handlen..
Munich Wheat (Fehlkauf,..) - schmeckte eher widerlich..
Grüße, Clemens
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Hendi - 34L Topf - 32L Thermobehälter

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