Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#201

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 3. Juli 2018, 11:39

Spricht nichts dagegen. Du müsstest die 20 ml nur irgendwo keimarm "ausgären" lassen, damit sich kein Druck im Ecoflac aufbaut.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#202

Beitrag von sb11 » Dienstag 3. Juli 2018, 12:05

Warum muss denn mit Wasser rehydrierte Trockenhefe "ausgären"?

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#203

Beitrag von Hafenbrauer » Dienstag 3. Juli 2018, 12:07

Alles klar, also die Spritze aufziehen, die Kanüle abdecken und dann erst am nächsten Tag in Fläschchen?

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#204

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 3. Juli 2018, 12:15

sb11 hat geschrieben:
Dienstag 3. Juli 2018, 12:05
Warum muss denn mit Wasser rehydrierte Trockenhefe "ausgären"?
Weil in dem Granulat offenbar Nährstoffe drin sind und sich Gase binden.
Wir hatten das schon mal diskutiert. Bei einigen bilden sich beim Rehydrieren keine/kaum "Kräusen" auf der Hefe, bei Anderen (z.B. bei mir) geht die Hefe hoch. So, oder mehr: https://www.youtube.com/watch?v=cosKesIkr68
Vor dem Einlagern muss die Gasentwicklung aufgehört haben.
Hafenbrauer hat geschrieben:
Dienstag 3. Juli 2018, 12:07
Alles klar, also die Spritze aufziehen, die Kanüle abdecken und dann erst am nächsten Tag in Fläschchen?
Du muss irgendeine Lösung finden, bei der keine Keimbrücken gebildet werden und trotzdem der Druck entweichen kann.
z.B. ein autoklavierbares Hefefläschchen, das gasdurchlässig abgedeckt ist.
https://www.homebrewshop.be/producten/b ... 00-ml.html
Ulrich hat zum Abdecken Abschminkpads von der Göttergattin in den Ring geworfen. :Bigsmile
Ich nehme meistens mehrfach gefaltete Küchentücher.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#205

Beitrag von Sura » Montag 9. Juli 2018, 09:16

Ist der ( ungeschmackte und nicht aufgeblähte) Smackpack in jedem Fall der bessere Aufbewahrungsort ist als eine Kochsalzlösung, oder gibt es ab Herstellungsdatum einen Zeitpunkt, an dem man den Inhalt lieber auf Kochsalz gelegt werden sollte?
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#206

Beitrag von beryll » Montag 9. Juli 2018, 09:26

Ich kann Dir nur meine Erfahrungen mitgeben... ob richtig oder falsch.
Ich hab die Hefe mittlerweile aus 3 abgelaufenen Smackpacks wieder zum Leben erwecken können. Das älteste Smackpack war fast 2 Jahre über das MHD drüber. Die Hefe dort ist in einem sterilen Umfeld und ein paar Zellen sind immer noch am Leben - das reicht ja zum Glück aus.

Ich persönlich lasse solch abgelaufene Hefe immer im Smackpack, mache daraus dann einen Starter und lege den dann auf NaCl.

Wie gesagt, ob das alles richtig ist, kann ich nicht sagen. Ich komme damit bestens zurecht.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#207

Beitrag von glassart » Montag 9. Juli 2018, 09:40

ich war sogar schon bei 16 Monaten darüber und habe erfolgreich "reanimiert". Zu dieser Zeit aber noch nicht auf NaCl gelegt, würde ich jetzt auf jeden Fall machen

lg Herbert

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#208

Beitrag von kaijen » Dienstag 7. August 2018, 17:16

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 3. Juli 2018, 12:15
sb11 hat geschrieben:
Dienstag 3. Juli 2018, 12:05
Warum muss denn mit Wasser rehydrierte Trockenhefe "ausgären"?
Weil in dem Granulat offenbar Nährstoffe drin sind und sich Gase binden.
Wir hatten das schon mal diskutiert. Bei einigen bilden sich beim Rehydrieren keine/kaum "Kräusen" auf der Hefe, bei Anderen (z.B. bei mir) geht die Hefe hoch. So, oder mehr: https://www.youtube.com/watch?v=cosKesIkr68
Vor dem Einlagern muss die Gasentwicklung aufgehört haben.
In dem Video wird am Anfang erwähnt, dass nicht nur rehydriert wurde, sondern auch "1 tbsp sugar" im Spiel ist.

Ohne Zucker sollte da nicht viel passieren, oder?

Grüße,
Kai

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#209

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 7. August 2018, 17:24

Ich nehme nie Zucker. Schäumt trotzdem so oder stärker auf.
Hier, in meinem BBC 2018 Video, sieht man das "live": https://www.youtube.com/watch?v=eKYynrbT6uk
Einfach mal die Notti ab Minute 1:33 im Auge behalten. Garantiert Zuckerfrei :Bigsmile
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#210

Beitrag von daleipi » Samstag 11. August 2018, 15:15

ich hab da mal zugeschlagen:
https://www.apo-rot.at/details/isotonis ... rd=8439712

den Preis von etwas über € 13,- für 20x200ml in der Glasflasche find ich doch OK.
ich hoffe das ist das richtige Zeug:
Natriumchlorid 9,00 g
Wasser für Injektionszwecke
Salzsäure 25 %, Natriumhydroxid
ist für intravenöse Verabreichung zugelassen.

dann noch die Nadeln https://www.apo-rot.at/details/agani-20 ... rd=1802061

und Spritzen https://www.apo-rot.at/details/agani-20 ... rd=1802061 dazu.

noch eine Familienpackung Aspirin +C und der Versand nach Ö war umsonst.

LG
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#211

Beitrag von beryll » Montag 13. August 2018, 07:56

Ich hätte mir keine Glasflasche bestellt sondern eher sowas: https://www.apo-rot.at/details/isotonis ... 77502.html
Die Vorteile wurden hier schon mal besprochen.

VG Peter

Edit: ich hab in dem Shop keine 100ml Ecoflac gefunden... nur Halbgefüllt?!? Ich meinte sowas hier: https://www.medpex.de/wunddesinfektion/ ... _wcB#ai300
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#212

Beitrag von daleipi » Montag 13. August 2018, 18:57

deswegen?
Tozzi hat geschrieben:
Mittwoch 25. Januar 2017, 22:46
Nachtrag: @Florian
Das mit dem Druckausgleich und der Watte in der Spritze kannst du dir eventuell sparen.
Bei Glasflaschen leider nicht. Die leidige Erfahrung musste ich gestern machen.
damit kann ich erstmal leben.

bei mir kommt dann das leidige Thema 'Versand nach Österreich' immer noch dazu...

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#213

Beitrag von Tozzi » Montag 13. August 2018, 19:01

Mir sind irgendwie (rein subjektiv) die Glasflaschen sympathischer.
Man muss halt aufpassen, dass da drin wirklich nichts mehr gärt. Also den Starter komplett ausgären lassen, sonst Bumm.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#214

Beitrag von daleipi » Montag 13. August 2018, 19:05

das mit dem Starter ausgären lassen und DA die Hefe rauszuziehen hab ich eh noch nicht so richtig kapiert. obwohl's da einige Bäidln (Bilder) dazu gibt...

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#215

Beitrag von beryll » Dienstag 14. August 2018, 09:00

Es ist halt wie immer... alles Geschmacksache :-)
Ich hab beides zuhause, komme mit den Ecoflacs einfach besser zurecht (und ich komme besser und einfacher an Nachschub).

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#216

Beitrag von beryll » Dienstag 14. August 2018, 09:10

daleipi hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 19:05
das mit dem Starter ausgären lassen und DA die Hefe rauszuziehen hab ich eh noch nicht so richtig kapiert. obwohl's da einige Bäidln (Bilder) dazu gibt...
Stephan hat es doch mit einem Wort ganz gut beschrieben.... BUMM :achtung

Wenn Du den Starter nicht ausgären lässt, baut sich in der Glasflasche entsprechend Druck auf. Wieviel die Flaschen da aushalten, entzieht sich meiner Kenntnis - viel wird es nicht sein. Die Ecoflacs blähen sich halt auf, auch diese fliegen Dir dann irgendwann um die Ohren. Ich entlüfte die recht stark, dann kann nicht mehr viel passieren, sollte die Hefe darin noch weiter vor sich hingären.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#217

Beitrag von bieratenschreck » Dienstag 14. August 2018, 09:28

Sobald man mit der Spritze ein Loch in die Gummimembran gestochen hat, z.B. um etwas Hefe in die Glasflasche zu spritzen, hat man schon ein Überdruckventil eingebaut.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#218

Beitrag von flensdorfer » Dienstag 14. August 2018, 09:35

Bei den Glasflaschen drückt es den Gummistopfen raus, so war es jedenfalls bei mir. Trotz zweier Einstichlöcher...
Gruß, Arne

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#219

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 14. August 2018, 09:38

bieratenschreck hat geschrieben:
Dienstag 14. August 2018, 09:28
Sobald man mit der Spritze ein Loch in die Gummimembran gestochen hat, z.B. um etwas Hefe in die Glasflasche zu spritzen, hat man schon ein Überdruckventil eingebaut.
Da würde ich mich nicht drauf verlassen. Die Membranen dichten in der Regel verdammt gut ab.
Bei meinen ersten eingelagerten Hefen ist mir auch so mancher EcoFlac fast um die Ohren geflogen. Nur die sind aus Kunststoff und nicht aus Glas. Jetzt achte ich natürlich immer darauf, dass die Erntehefe ausgegoren ist und kontrolliere den Druckaufbau im EcoFlac in den ersten Tagen nach dem Einspritzen der Hefe.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#220

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 14. August 2018, 09:57

daleipi hat geschrieben:
Samstag 11. August 2018, 15:15
ich hab da mal zugeschlagen:
https://www.apo-rot.at/details/isotonis ... rd=8439712

den Preis von etwas über € 13,- für 20x200ml in der Glasflasche find ich doch OK.
ich hoffe das ist das richtige Zeug:
Natriumchlorid 9,00 g
Wasser für Injektionszwecke
Salzsäure 25 %, Natriumhydroxid
ist für intravenöse Verabreichung zugelassen.

dann noch die Nadeln https://www.apo-rot.at/details/agani-20 ... rd=1802061

und Spritzen https://www.apo-rot.at/details/agani-20 ... rd=1802061 dazu.

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LG
stefan
2mal der gleiche Link? Ich gehe mal davon aus, mit den Spritzen waren die hier gemeint.
Bei den EcoFlac kann ich nicht erkennen, ob die auch eine durchstechbare Gummimembran haben.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#221

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 14. August 2018, 10:12

Brauwolf hat geschrieben:
Dienstag 14. August 2018, 09:57
Bei den EcoFlac kann ich nicht erkennen, ob die auch eine durchstechbare Gummimembran haben.
Doch doch, haben sie. Zwei sogar. >>> http://www.sichereinfusionstherapie.de/ ... /7291.html

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#222

Beitrag von CastleBravo » Dienstag 14. August 2018, 14:00

Ich verwende auch die Glasflaschen in einer Box im Kühlschrank bei ca. 1 Grad. Hefe aus Smackpacks oder von Uli. Beim Anstechen habe ich bisher nur Gasströmung in die Flasche feststellen können, was ja durch die Abkühlung auch zu vermuten ist.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#223

Beitrag von daleipi » Dienstag 14. August 2018, 15:03

beryll hat geschrieben:
Dienstag 14. August 2018, 09:10
daleipi hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 19:05
das mit dem Starter ausgären lassen und DA die Hefe rauszuziehen hab ich eh noch nicht so richtig kapiert. obwohl's da einige Bäidln (Bilder) dazu gibt...
Stephan hat es doch mit einem Wort ganz gut beschrieben.... BUMM :achtung

Wenn Du den Starter nicht ausgären lässt, baut sich in der Glasflasche entsprechend Druck auf. Wieviel die Flaschen da aushalten, entzieht sich meiner Kenntnis - viel wird es nicht sein. Die Ecoflacs blähen sich halt auf, auch diese fliegen Dir dann irgendwann um die Ohren. Ich entlüfte die recht stark, dann kann nicht mehr viel passieren, sollte die Hefe darin noch weiter vor sich hingären.

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DAS hab ich schon mitbekommen. nur wie der Prozeß des Ausgärens und dann das Aufnehmen der Hefe in die Spritze funktioniert...
also quasi alles bevor es in die NaCl-Lösung kommt. muß da nochmal suchen und lesen.
Brauwolf hat geschrieben:
Dienstag 14. August 2018, 09:57
daleipi hat geschrieben:
Samstag 11. August 2018, 15:15
ich hab da mal zugeschlagen:
https://www.apo-rot.at/details/isotonis ... rd=8439712

den Preis von etwas über € 13,- für 20x200ml in der Glasflasche find ich doch OK.
ich hoffe das ist das richtige Zeug:
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2mal der gleiche Link? Ich gehe mal davon aus, mit den Spritzen waren die hier gemeint.
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Ja, klar. Danke! mir war garnicht bewußt wie groß eine Schachtel mit 80x 20ml-Spritzen ist

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#224

Beitrag von beryll » Dienstag 14. August 2018, 15:27

daleipi hat geschrieben:
Dienstag 14. August 2018, 15:03
beryll hat geschrieben:
Dienstag 14. August 2018, 09:10
daleipi hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 19:05
das mit dem Starter ausgären lassen und DA die Hefe rauszuziehen hab ich eh noch nicht so richtig kapiert. obwohl's da einige Bäidln (Bilder) dazu gibt...
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Wenn Du den Starter nicht ausgären lässt, baut sich in der Glasflasche entsprechend Druck auf. Wieviel die Flaschen da aushalten, entzieht sich meiner Kenntnis - viel wird es nicht sein. Die Ecoflacs blähen sich halt auf, auch diese fliegen Dir dann irgendwann um die Ohren. Ich entlüfte die recht stark, dann kann nicht mehr viel passieren, sollte die Hefe darin noch weiter vor sich hingären.

VG Peter
DAS hab ich schon mitbekommen. nur wie der Prozeß des Ausgärens und dann das Aufnehmen der Hefe in die Spritze funktioniert...
also quasi alles bevor es in die NaCl-Lösung kommt. muß da nochmal suchen und lesen.
Naja, wo verlierst Du uns denn? Lass den Starter komplett ausgären, in der Regel in da nach 2 Tagen Totenstille im Starter (je nach Größe), kannst ja, wie normal auch, mit Refraktometer nachmessen.
Danach machst Du einen Coldcrash und gießt den Überstand ab, den Rest rühst Du mit einem desinfizierten Löffel (ich nutze sterile große Impfösen dazu) alles ordentlich um und ziehst Deine Spritze auf. Du wirst sehen, es ist keine Raketentechnologie :Bigsmile

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#225

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 14. August 2018, 15:29

Ich komme gerade auch nicht hinterher. So ein Starter ist doch nur Würze und Hefe. Irgendwann hat sie alle vergärbaren Zucker vergoren und legt sich schlafen. Bei Erntehefe aus dem Gärfass ist es auch so. Wenn das Jungbier endvergoren ist und die Hefe am Boden liegt wird geerntet.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#226

Beitrag von daleipi » Dienstag 14. August 2018, 20:12

Ja. OK, ich probier's das nächste Mal.

if it aint rocket sience it aint gonna work ;-)

LG
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#227

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 15. August 2018, 09:49

Habe mich jetzt auch mal in der Apotheke mit Ecoflacs, Spritzen und Kanülen eingedreckt und will mich mal auf das Feld des Hefebankings wagen.

Viele Fragen wurden hier in dem Thread zwar schon beantwortet aber ein paar Sachen sind mir dennoch unklar:
1. Habe letztens ein Weizen gebraut und mit der Wyeast 3068 vergoren. Vom Bodensatz hab ich etwas in ein Marmeladenglas geerntet was jetzt derzeit im Kühlschrank steht. Kann ich da den Bodensatz direkt in ein NaCl Fläschchen geben oder soll ich davon erst nochmal ein Mini Starter machen?
So wie ich das sehe muss man ja eh nen mehrstufigen Starter über mehrere Tage machen, also kann ich auch gleich den Bodensatz in NaCl geben?

2. Wieviel gebt ihr in die 100ml Ecoflacs rein? Ich lese immer wieder von 20ml, aber in den EcoFlacs ist ja deutlich mehr Platz im Kopfraum. Da würden bestimmt auch 40ml oder sogar mehr reingehen und dann könnte ich aus einem Ecoflac viel mehr Starter hochziehen, oder spricht da etwas dagegen? (Infektionsgefahr wenn man oft mit einer (frischen) Kanüle reingeht und etwas abzwackt?)
Das geht auch gleich über in meine nächste Frage: wieviele Starter zieht ihr aus einem Ecoflac mit z.B. 20ml "Füllung"?

3. Spricht etwas dagegen Trockenhefe auf NaCL einzulagern? Also z.B. Trockenhefe in 100ml rehydrieren und dann auf 4 Fläschchen zu je 20ml verteilen. Aus denen man sich dann wieder jeweils mehrere Starter ziehen kann. So hätte man immer genügend Vorrat einer Hefe vorhanden ohne ständig neue Päckchen bestellen zu müssen. Oder ist das eine unsinnige Idee?

Danke schon mal für eure Ratschläge

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#228

Beitrag von Sura » Mittwoch 15. August 2018, 10:11

1. Spricht im Prinzip nichts gegen.
2. 10ml, und ich ziehe dann 10ml raus. Ich sehe das aber als Sport und nicht als Hobby.... wenn ich muss da nicht möglichst viel herausbekommen. Theoretisch kannst du beliebig wenig nehmen. Sind halt nur mehr Schritte bei der Propagation.
3. Macht keinen Sinn.

(Anmerkung: Ich mache das erst seit Kurzem.)
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#229

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 15. August 2018, 10:14

1. Das würde ich vom Alter der Erntehefe abhängig machen. Ein Ministarter schadet sicher nie.
2. 10-20ml kommen bei mir in einen EcoFlac, mehr nicht. Man "verdünnt" die NaCl Lösung bei 20ml schon 1:5 und zusätzlich wird der Anteil an Biomasse in der Lösung irgendwann kritisch. Zum Propagieren reicht eine lebende Zelle. Ich ziehe immer zwischen 2 und 5ml NaCl-Hefe-Suspension raus und fange damit an zu propagieren. Das hängt ein bisschen von dem Alter der eingelagerten Hefe ab. Bei relativ frisch eingelagerten Hefen ziehe ich sehr wenig raus, bei alten Ecoflacs etwas mehr. Von der Menge her hält so ein 100ml EcoFlac schon sehr lange.
3. Klar, das geht. Gemacht habe ich es nur noch nicht, weil das für mich dem Sinn von Trockenhefe widerspricht (schnell und unkompliziert an ausreichend viele vitale Zellen zu kommen).
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#230

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 15. August 2018, 11:46

Danke schonmal für eure Tipps.

1. Die Hefe hab ich am Sonntag geerntet. Hatte ich dann in ein desinfiziertes Marmeladenglas gemacht und in den Kühlschrank gestellt um die Hefe absetzen zu lassen. Ich hab jetzt aber kein Gefühl dafür ob das schon zu alt ist um sie direkt abzufüllen.
2. Danke, dann werd ich damit auch erstmal so damit anfangen.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#231

Beitrag von CastleBravo » Mittwoch 15. August 2018, 12:02

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 15. August 2018, 10:14
Zum Propagieren reicht eine lebende Zelle. Ich ziehe immer zwischen 2 und 5ml NaCl-Hefe-Suspension raus und fange damit an zu propagieren. Das hängt ein bisschen von dem Alter der eingelagerten Hefe ab. Bei relativ frisch eingelagerten Hefen ziehe ich sehr wenig raus, bei alten Ecoflacs etwas mehr.
Wieviele Hefezellen man zum Propagieren heranzieht ist aber auch stark davon abhängig wie sauber man arbeiten kann. Für den Anfang sollte man sich vielleicht eher an 10-20ml orientieren.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#232

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 5. September 2018, 09:58

Wie wäre der sinnvollste Weg um einen Trockenhefestamm einzulagern? Bevor man sie anstellt rehydrieren und dann da eine Spritze voll entnehmen?
Ich hab nämlich gerade zwei interessante Hefen für Met aus den USA mitgebracht bekommen, die man in Europa nicht bekommt und würde sie gern mehrmals verwenden.

Außerdem: Wie gut verträgt Hefe auf NaCl Temperaturschwankungen? In meiner großen Biertruhe herrschen im Mittel 5°C, gemessen in einer 0,5L Bierflasche voll Wasser. Wenn die Truhe kühlt sieht man aber auch am Rand Frostansätze. Und da die Hefe ja nur in 100ml Lösung schwimmt frage ich mich ob sie die Schwankungen nicht zu doll abbekommt.

Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#233

Beitrag von Butterbrot » Sonntag 23. September 2018, 12:05

Mal ganz blöd gefragt:

Lässt sich diese Methode auch auf Laktobazillen und ähnliche Tierchen anwenden?

(Würde gern nächstes Jahr in die Sauerbierproduktion einsteigen und spätestens, wenn man drei verschiedene Kulturen in ein Bier gibt (sagen wir mal sacc, brett und lacto), muss man das irgendwie ökonomisieren. Außerdem könnte man dann gestrippte Bodensätze aufbewahren...)

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#234

Beitrag von flensdorfer » Sonntag 23. September 2018, 17:58

chaos-black hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 09:58
Wie wäre der sinnvollste Weg um einen Trockenhefestamm einzulagern? Bevor man sie anstellt rehydrieren und dann da eine Spritze voll entnehmen
Hi, genau so mache ich es.
Gruß, Arne

Anfänger in der 20l-Klasse

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#235

Beitrag von bobeye » Sonntag 23. September 2018, 23:19

Butterbrot hat geschrieben:
Sonntag 23. September 2018, 12:05
Mal ganz blöd gefragt:

Lässt sich diese Methode auch auf Laktobazillen und ähnliche Tierchen anwenden?

(Würde gern nächstes Jahr in die Sauerbierproduktion einsteigen und spätestens, wenn man drei verschiedene Kulturen in ein Bier gibt (sagen wir mal sacc, brett und lacto), muss man das irgendwie ökonomisieren. Außerdem könnte man dann gestrippte Bodensätze aufbewahren...)
Ich kann nicht aus Erfahrung sprechen, nur aus dem was ich in American Sour Beers gelesen und daraus interpretiert habe: Es ist zwar schon so, dass du diese Kulturen einlagern lagern kannst, aber du kannst nicht sicher stellen, dass sich die Gärung gleich verhalten wird und die Kulturen das gleiche Bier erzeugen.
Jeder Stamm hat sich ja während der gesamten Gärung zu unterschiedlichen Zeiten vermehrt und du kannst deshalb nicht erwarten dass dieser Kulturen-Mix, der zum Zeitpunkt X vorliegt, auch in der gleichen Weise den Gärprozess identisch durchläuft da sich natürlich die Zellen-Verhältnisse der Stämme ändern.
Die Methode die im Buch vorgeschlagen wird ist, die Kulturen getrennt zu lagern und dann mit gleichbleibenden Verhältnissen zu pitchen (als Beispiel 30% des Kulturvolumens Lacto, 50% Sacc, 20% Brett). Ich vermute nur so könntest du konstante Ergebnisse erzielen.

LG

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#236

Beitrag von Butterbrot » Dienstag 25. September 2018, 22:52

bobeye hat geschrieben:
Sonntag 23. September 2018, 23:19
Ich kann nicht aus Erfahrung sprechen, nur aus dem was ich in American Sour Beers gelesen und daraus interpretiert habe: Es ist zwar schon so, dass du diese Kulturen einlagern lagern kannst, aber du kannst nicht sicher stellen, dass sich die Gärung gleich verhalten wird und die Kulturen das gleiche Bier erzeugen.
Jeder Stamm hat sich ja während der gesamten Gärung zu unterschiedlichen Zeiten vermehrt und du kannst deshalb nicht erwarten dass dieser Kulturen-Mix, der zum Zeitpunkt X vorliegt, auch in der gleichen Weise den Gärprozess identisch durchläuft da sich natürlich die Zellen-Verhältnisse der Stämme ändern.
Die Methode die im Buch vorgeschlagen wird ist, die Kulturen getrennt zu lagern und dann mit gleichbleibenden Verhältnissen zu pitchen (als Beispiel 30% des Kulturvolumens Lacto, 50% Sacc, 20% Brett). Ich vermute nur so könntest du konstante Ergebnisse erzielen.

LG
Cool, danke! Dass sich das Verhältnis der Kulturen untereinander verändert, leuchtet ein (das mit den Bodensätzen war auch eher sekundär). Aber dann entnehme ich, dass man (Rein-)Kulturen von Lactos, Pedios, etc. schon so lagern kann?

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#237

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 26. September 2018, 00:58

Klar, das geht. Eine Mischung wird sich halt verschieben, aber Reinkultur bleibt Reinkultur.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#238

Beitrag von LeBöff » Mittwoch 26. September 2018, 09:46

Welche Größen an Erlenmayerkolben benützt ihr?
Oder zieht ihr die Hefe gleich in einen 2l Kolben groß.
Brauche einen starter für 22 Liter Würze.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#239

Beitrag von Dyrdlingur » Mittwoch 26. September 2018, 10:29

LeBöff hat geschrieben:
Mittwoch 26. September 2018, 09:46
Welche Größen an Erlenmayerkolben benützt ihr?
Oder zieht ihr die Hefe gleich in einen 2l Kolben groß.
Brauche einen starter für 22 Liter Würze.
Ich benutze 100ml, 500ml und 3l Kolben.
Klaus.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#240

Beitrag von beryll » Mittwoch 26. September 2018, 11:51

500ml, 1000ml, 2000ml, 5000ml
Dazu noch 100ml, 150ml und 250ml Laborbecher aus Borosilikatglas.

VG Peter
"Um...Snoochie boochies" Romrod... BONG!!!!!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

HBST Saar-Lor-Lux
Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#241

Beitrag von CastleBravo » Mittwoch 26. September 2018, 14:48

LeBöff hat geschrieben:
Mittwoch 26. September 2018, 09:46
Welche Größen an Erlenmayerkolben benützt ihr?
Nimm lieber Bechergläser, da läuft es nicht so schnell über. Ich nutze 2000 und 5000 ml.
Viele Grüße

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#242

Beitrag von frankenbonsai » Donnerstag 27. September 2018, 20:58

Wenn ich eine Zymoferm Z001 (als Betriebhefe im 1l Glas) habe, dann kann ich die doch ohne bedenken auch in eine NaCl Glasflasche umdrücken? Ich frage nur zur Sicherheit, wegen Hefe-Bomen?! Ich weiß die Ecoflacs sind besser, aber nachdem ich noch 5 Glasflaschen da habe...
...da fällt mir noch eine Frage ein: Die 100ml Glasflaschen sind vor zwei Jahren "abgelaufen".
Ich hätte die aber ohne Bedenken trotzdem verwendet. Was soll da schlecht geworden sein?! Ich geh mal nicht davon aus, dass diese jetzt nicht mehr steril sein könnten.

Gruß
Fritz

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#243

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 27. September 2018, 21:07

Spricht nichts dagegen. Und das Verfallsdatum auf den Flaschen ist ja für medizinische Zwecke. Wir können das getrost ignorieren.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#244

Beitrag von frankenbonsai » Donnerstag 27. September 2018, 21:12

Danke Stephan

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#245

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 16. Oktober 2018, 01:35

Ich hätte da nochmal eine Frage zu SmackPacks. Ich würde gerne direkt vor dem Aktivieren 10 ml auf NaCl packen.
Also erst desinfizieren, dann einstechen usw ist soweit klar.
Aber was ist mit dem Einstichloch im SmackPack? Wenn ich das danach aktiviere... ist das nicht undicht? Stellt das kein Problem dar?
Wie macht ihr das? Zukleben? Womit?

Vielen Dank,
Volker
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#246

Beitrag von Tozzi » Dienstag 16. Oktober 2018, 01:40

Angestochene Smack Packs nicht mehr "smacken".
Von dem Rest machst Du dann am besten einen Starter.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#247

Beitrag von VolT Bräu » Samstag 20. Oktober 2018, 09:17

Ich habe 2x10 ml aus dem SmackPack (WY1214 mfg Jul`18) auf NaCl gelegt und den Rest incl. Innenbeutel mit 500ml Starterwürze (MMuM Rezept) angestellt bei ~19 Grad. Kräftig belüftet mittels Schneebesen. Jetzt (12h später ) sieht es so aus.

Ich hätte irgendwie mit etwas mehr Aktivität gerechnet. Riecht leicht nach Hefe. Ich habe noch mal belüftet.
Eigentlich wollte ich heute Nachmittag 20 Liter damit anstellen. Ist das sinnvoll oder besser abwarten was die Hefe macht?
Dateianhänge
_20181020_091642.JPG
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#248

Beitrag von CastleBravo » Samstag 20. Oktober 2018, 11:11

Hast du einen Magnetrührer?

Adrian S
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#249

Beitrag von Adrian S » Samstag 20. Oktober 2018, 11:20

Rechne sonst mal auf aus obs langt auf:

https://www.brewersfriend.com/yeast-pit ... alculator/
Grüsse
Adrian

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Ein Leitspruch für Hobbybrauer

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#250

Beitrag von VolT Bräu » Samstag 20. Oktober 2018, 12:04

Danke für den Link zu dem Rechner, der ist super!
Rührer habe ich nicht. Mache ich von Hand bzw. schwenken. Anschaffung ist vorgemerkt.

Wenn ich vom NaCl starte, mache ich ordentliche Starter. Hier wollte ich es erstmal Pi*Daumen machen. Großteil eines SmackPack * 20 Liter OG * 0,5l Starter dachte ich sollte einigermaßen hinkommen. Ok, ist nicht ideal, das ist mir klar.

Mir geht es jetzt primär um die Frage, ob ich auf auf jeden Fall warten sollte bis sich deutlich etwas tut, oder ist das normal, dass es keine Kräusen o.ä.gibt?

Mit etwas underpitching eines funktionierenden 0,5l Starters kann ich leben... Aber ich habe den Eindruck der ist nicht richtig angekommen. Ist mein erster Starter, deshalb habe ich kein Gefühl dafür.
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