Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Benutzeravatar
Snowman
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 212
Registriert: Freitag 15. August 2014, 10:00

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#451

Beitrag von Snowman » Freitag 15. März 2019, 08:48

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 14. März 2019, 20:13
Sorry, für den Spruch ... : Hol dir ein preiswertes Mikroskop und eine 12 EUR Zählkammer aus der Bucht. Anders bekommst du keine bekannte und reproduzierbare Anstellrate. Mit den Faustformeln kann man auch arbeiten.
Moin Jens,
das ist kein Spruch! Sowas hilft mir weiter. Hab mich gestern eingelesen und jetzt ist ein Mikroskop mit 100-400-1200facher Vergrößerung und ne "improved Neubauer"-Zählkammer unterwegs! :thumbsup

Gruß

Björn

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4976
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#452

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 15. März 2019, 08:55

Perfekt. Am besten erst die erste Stufe aufwecken und nach 24 Stunden die Zellenanzahl der in Schwebe befindlichen Hefe bestimmen. Damit kannst du weiter propagieren und vermeidest das Mitzählen von toten Zellen aus der Konserve.
Super Anleitung: >> https://youtu.be/yrlEkb7Sh3o
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Benutzeravatar
Eowyn
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 314
Registriert: Freitag 4. August 2017, 14:30
Wohnort: Pennsylvania, USA

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#453

Beitrag von Eowyn » Freitag 15. März 2019, 14:54

rakader hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 22:00
@Eowyn – Du kannst sicher selber mischen, aber das ist dann vergleichbar als würdest Du eine Lok in Bewegung setzen: Nicht Du steuerstest die Maschine, sondern sie Dich. :Bigsmile
oki. Verstanden :)
Abkürzungen in Ehren - was ist denn HBS?
Aber Du hast Dir die Antwort schon selbst gegeben. Die Ecoflacs o.ä. werden unter Reinraumbedingungen steril abgefüllt. Die Anforderungen kannst Du in allen möglichen Punkten nicht erfüllen, auch nicht mit einem Schullabor. Gehe in die nächstbeste Apotheke und frage nach der von Dir benötigten Menge und Größe. Und das ist garantiert billiger, als die Preise, die Du oben aufführst.
HBS= HomeBrewStore - sorry, ich vergesse umzudenken von Englisch auf Deutsch

Apotheke hab ich ja so in der Art wie in Deutschland nicht. Bei uns ist ein Apotheker in irgendeiner Ecke im Supermarkt oder im Drogerie markt. Die füllen vorrangig medikamente ab, die man verschrieben bekommt.
Ich muss mich mal erkundigen. War bislang nur wegen dem Pferd beim Apotheker.
Kochsalzlösung ist anfangs schon ein guter Weg. Ich bin auch so gestartet und Jens gibt hier gute Tips für jeden Schritt. Wenn Du da sattelfest bist, macht das sicher neugierig auf Schrägagar. Das steht mir auch noch bevor.
Die hier praktizierten Cryoperlen sind zwar auch eine Option, aber sie sind eigentlich nicht für das Kühlfach vorgesehen, sondern für flüssigen Stickstoff. Und sie sind teuer, weil es mit den Perlen allein nicht getan ist. Insofern macht Kochsalz und Schrägagar für reproduzierbare und dokumentierbare Ergebnisse, wie Du es für Jugend forscht benötigst, sicher am meisten Sinn.
Ich hab mir das alles mal angeschaut, die verlinkten Videos und auch mal gegoogelt.

das mit der salzlösung schaut für mich bislang am machbarsten aus für mich.
Muss mich da aber noch weiter einlesen und einarbeiten.
Danke schon mal für die ausführliche Hilfestellung.
Das bringt schon viel.

Der Amerikaner macht ja von ganz wenig aufwand inkl. "passt scho" zu "Hochtechnologie" alles mit Hefelagerung/banking.
Muss rausfinden,womit ich am besten klar komme ohne mir "Arbeit zu machen, die ich dann wegkippen kann"
Ohne zu wissen, was Du genau machst, solltest Du Dir vielleicht die Abteilung Mikroskop und Zählkammer überlegen. Damit hantieren zumindest Deine Kollegen immer, wenn sie mit Jugend forscht bei uns antanzen. Auch dort kann Dir Jens sicher gute Tipps geben.
*lach... für Jugend forscht bin ich dann glaub mittlerweile nicht mehr qualifiziert.
Aber Mikroskop wär schon ne geile Sache (also grundsätzlich) weil so nerdiges Zeug mich wirklich fasziniert.
Was ich genau mache: Bier brauen mit völlig untechnischem "Dschungel/Garagen-Equipment" (selbst zusammen geschraubt - und einen Weg suchen, meine hefen zu lagern oder eben auch ne Hefebank anzulegen, da ich ganz oft die hefe, die ich brauche eben nicht bei mir im Brausshop bekomme.

Und ernsthaft: richtige Hefebank inkl. Mikroskop und allem Schnickschnack möchte ich dann schon mal irgendwann etablieren, wenn ich dann mal ein eigenes Haus und entsprechend Platz habe.

Edit: Grundsätzlich bekommst Du auf den Seiten der Biershops in der Abteilung Labor ein gutes Gefühl für eine Grundausstattung. Komplett sind diese Abteilungen aber nie.
Ich hab da jetzt zwei tage recherchiert und gesucht und bin vermutlich jetzt noch verwirrter als ich im Normalzustand eh schon bin :)

Ich muss da noch weiter suchen aber sag schon mal danke an alle, die mir hier Tipps gegeben haben.

ich berichte, wenn ich mich für eine Methode entschieden habe und was draus geworden ist.

Merci dir/euch

edit: typo weil keybord klemmt und Buchstaben "verschluckt"
Women have been brewing beer since the days of ancient Egypt, and it was only after the Black Plague that it fell into the hands of men

Benutzeravatar
Eowyn
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 314
Registriert: Freitag 4. August 2017, 14:30
Wohnort: Pennsylvania, USA

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#454

Beitrag von Eowyn » Freitag 15. März 2019, 14:58

Snowman hat geschrieben:
Freitag 15. März 2019, 08:48
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 14. März 2019, 20:13
Sorry, für den Spruch ... : Hol dir ein preiswertes Mikroskop und eine 12 EUR Zählkammer aus der Bucht. Anders bekommst du keine bekannte und reproduzierbare Anstellrate. Mit den Faustformeln kann man auch arbeiten.
Moin Jens,
das ist kein Spruch! Sowas hilft mir weiter. Hab mich gestern eingelesen und jetzt ist ein Mikroskop mit 100-400-1200facher Vergrößerung und ne "improved Neubauer"-Zählkammer unterwegs! :thumbsup

Gruß

Björn
Soweit bin ich mit meinen Recherchen auch schon, dass ich UNBEDINGT ein Mikroskop brauche (das brauche ich seit ich im Labor Praktikum gemacht habe - wirklich! hatte aber nie ne wirklich gute Ausrede, auch tatsächlich eins zu kaufen - jetzt hab ich endlich eine) :)
Women have been brewing beer since the days of ancient Egypt, and it was only after the Black Plague that it fell into the hands of men

Benutzeravatar
beryll
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2222
Registriert: Samstag 25. Juli 2015, 15:10
Wohnort: Saarwellingen
Kontaktdaten:

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#455

Beitrag von beryll » Freitag 15. März 2019, 15:07

Wenn Du keine fertige NaCl-Flaschen bekommen kannst, würde ich an Deiner Stelle lieber auf Schrägagar ausweichen - denn die selbst zusammen gemischte NaCl-Lösung wirst Du nicht steril bekommen!
Also, besorg' Dir lieber AgarAgar, einen Stapel Reagenzgläser und los gehts. Braucht auch im Übrigen weniger Platz ;-)

VG Peter
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

Benutzeravatar
Eowyn
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 314
Registriert: Freitag 4. August 2017, 14:30
Wohnort: Pennsylvania, USA

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#456

Beitrag von Eowyn » Freitag 15. März 2019, 15:50

beryll hat geschrieben:
Freitag 15. März 2019, 15:07
Wenn Du keine fertige NaCl-Flaschen bekommen kannst, würde ich an Deiner Stelle lieber auf Schrägagar ausweichen - denn die selbst zusammen gemischte NaCl-Lösung wirst Du nicht steril bekommen!
Also, besorg' Dir lieber AgarAgar, einen Stapel Reagenzgläser und los gehts. Braucht auch im Übrigen weniger Platz ;-)

VG Peter
danke dir :)

das selsbt mischen hab ich mit dem "Lok-Beispiel" von Snowman sofort ad acta gelegt :)
das lass ich mal schön bleiben.


das Schrägagar find ich ziemlich spannend.
Ich berichte, was ich bastle :)

Danke dir.
Schöne Grüße
Eowyn
Women have been brewing beer since the days of ancient Egypt, and it was only after the Black Plague that it fell into the hands of men

Benutzeravatar
matschie
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 456
Registriert: Samstag 17. März 2018, 17:26

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#457

Beitrag von matschie » Montag 18. März 2019, 19:07

Hallo!

Was mir in diesem sehr hilfreichen Thread zum Thema noch fehlt (korrigiert mich wenn ich falsch liege): Das Vorgehen Starter -> NaCl.

Also z.B. zur Erneuerung der NaCl-Kulturen, oder wenn man gestrippten Bodensatz aufpäppelt.

Klar, normalen Starter herstellen, aber dann? Ist die Hefekonzentration "In Schwebe" auf dem Magnetrührer hoch genug, oder sollte man lieber bis auf einen kleinen Rest abdekantieren, wieder aufschwenken und das einlagern?

@DerDerWeissDassErGemeintIst: Wäre nett, wenn du dazu mal eine deiner Stichpunkt-Kurzanleitungen schreibst ;)

VG
GGM Induktionskochfeld via Serielle Schnittstelle über CBPi per Serielle Kommunikation oder drahtlos über MQTT angesteuert: Link
MQTT Device für CBPi: Link
Vorstellung meiner Anlage: Klick
GitHub: https://github.com/matschie1

HubertBräu
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 432
Registriert: Montag 27. März 2017, 11:56
Wohnort: Berlin

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#458

Beitrag von HubertBräu » Montag 18. März 2019, 19:30

Also ich ziehe einen Starter auf ca. 1,5 Liter hoch, lasse den komplett ausgären, stelle kühl und dekantiere den Überstand ab. Von der dickbreiigen Hefe ziehe ich dann 10ml mit der Kanüle auf und packe sie wieder auf NaCl.

Meine Kurzfassung .. ich denke Jens wird das noch ausführlicher schreiben :Smile

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4976
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#459

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 18. März 2019, 19:38

:Bigsmile Das ist ausführlich genug.
Ausgären muss der Starter. Die NaCl Lösung soll mit möglichst wenig Biomasse und Alkohol verunreinigt werden. Also nach dem Ausgären Dekantieren, um einen möglichst hohen Anteil "produktiver Biomasse" (Hefe) in die NaCl Lösung zu bringen.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Benutzeravatar
matschie
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 456
Registriert: Samstag 17. März 2018, 17:26

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#460

Beitrag von matschie » Montag 18. März 2019, 19:43

Okay, so hatte ich mir das schon gedacht, jetzt steht es hier auch nochmal offiziell :thumbsup Danke!

Noch eine kurze Frage nach einem Erfahrungs-Pi-Mal-Daumen-Wert: Wie viel ml Starter braucht man um 10-20ml Dickbreiige Hefe zu erhalten? Die 1,5L die Hubert nannte werden ja zu viel sein, oder?
GGM Induktionskochfeld via Serielle Schnittstelle über CBPi per Serielle Kommunikation oder drahtlos über MQTT angesteuert: Link
MQTT Device für CBPi: Link
Vorstellung meiner Anlage: Klick
GitHub: https://github.com/matschie1

ifar
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 14
Registriert: Mittwoch 17. Oktober 2018, 08:23
Wohnort: Wadgassen

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#461

Beitrag von ifar » Montag 18. März 2019, 19:56

Guten Abend!

Ich war im Hefe Ernte+Banking Vortrag auf de HBCON und da meinte Ulrich Peise, dass man 20-30% endvergorenes Bier für das Banking nutzen sollte. Das würde dem Ausgären widersprechen. Wobei sich mir nicht erschlossen hat, wie ich die Hefe aus dem 20-30% EVG Bier in die NaCl bekomme. Cold Crashen und dann dekantieren?

Oder hab ich da was komplett falsch verstanden? :redhead

Benutzeravatar
beryll
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2222
Registriert: Samstag 25. Juli 2015, 15:10
Wohnort: Saarwellingen
Kontaktdaten:

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#462

Beitrag von beryll » Montag 18. März 2019, 20:05

ifar hat geschrieben:
Montag 18. März 2019, 19:56
Guten Abend!

Ich war im Hefe Ernte+Banking Vortrag auf de HBCON und da meinte Ulrich Peise, dass man 20-30% endvergorenes Bier für das Banking nutzen sollte. Das würde dem Ausgären widersprechen. Wobei sich mir nicht erschlossen hat, wie ich die Hefe aus dem 20-30% EVG Bier in die NaCl bekomme. Cold Crashen und dann dekantieren?

Oder hab ich da was komplett falsch verstanden? :redhead
Und genau an der Stelle hab ich Ulrich ein wenig verloren.Er musste leider zwischen Hefe I, II und III hin und herspringen, hat quasi erstmal das erste Seminar wiederholt, in welchen wir ja nicht drin waren. So richtig bekomme ich das alles gar nicht mehr zusammen - aber bei dem 20-30% EVG ging es eher darum, wann man die Hefe ernten sollte und nicht wann man sie auf NaCl oder Agar legt. Karel hat dazu ein wunderschönes Bild was passiert, wenn die Hefe noch nicht "durch" ist und was dann mit der NaCl Flasche passiert ;-)

VG Peter
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4976
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#463

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 18. März 2019, 20:49

Ja, das kam durch das Springen in den Folien und Themen etwas missverständlich rüber.
Nach 20-30% EVG soll man weiter propagieren oder anstellen, weil die Hefe zu dem Zeitpunkt am aktivsten ist. Man könnte theoretisch auch versuchen diese Hefe bei 20-30% EVG auf Agar auszustreichen oder per Coldcrash zu sedimentieren, um sie konzentriert auf Kryoperlen zu legen. Zweiteres funktioniert schon schlecht, weil hochaktive Hefe wirklich widerwillig sedimentiert.
Zum Einlagern in NaCl muss der Starter ausgegoren sein.

@matschie
1,5 Liter ist OK. 1l geht auch noch.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Benutzeravatar
Karel
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 277
Registriert: Sonntag 29. März 2015, 18:26
Wohnort: Luxemburg

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#464

Beitrag von Karel » Montag 18. März 2019, 21:40

Ja ich habe ein schönes Bild davon..war defintiv nicht ausgegoren...
Deshalb auch keine Glasflaschen mehr...
Ich habe mir den Vortrag auf das Diktiergerät aufgenommen...(Wer will kann ich per PN senden :Dauer des Vortrags 51Min.)
20190314_200940_resized.jpg
Karel

Benutzeravatar
Snison
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 82
Registriert: Montag 5. März 2018, 19:46
Wohnort: Wolfersweiler/Saar

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#465

Beitrag von Snison » Montag 18. März 2019, 23:33

:Ahh ...und ich wundere mich über das aufgeblähte NaCl Fläschchen - ich habe immer schön von der aktivsten Hefe genommen - gut das ich diesen Thread weiter verfolgt habe - mal wieder alles verkehrt gemacht... und dazugelernt.
Aber in NaCl sollte die Hefe doch inaktiv werden? Meinte ich zumindest so herausgelesen zu haben?
Bier darf man auch alleine trinken - Wein schon weniger - Schnaps gar nicht! :Drink

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4976
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#466

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 19. März 2019, 00:05

Die Hefe hat ein natürliches Bestreben zur Arterhaltung. Fressen und Vermehren. Solange Futter da und keine besonders widrigen Umstände vorliegen macht sie genau das. Mit einem unausgegorenen Starter bringst du vergärbaren Extrakt mit in die NaCl Lösung.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Benutzeravatar
Snison
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 82
Registriert: Montag 5. März 2018, 19:46
Wohnort: Wolfersweiler/Saar

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#467

Beitrag von Snison » Dienstag 19. März 2019, 15:07

Immerhin habe ich keine Glasflaschen verwendet. Kanüle rein und wieder Normaldruck hergestellt. Fertig. In ein paar Tagen schau ich mal wieder nach dem Rechten.
Bier darf man auch alleine trinken - Wein schon weniger - Schnaps gar nicht! :Drink

skappler
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 166
Registriert: Samstag 16. April 2016, 15:34
Wohnort: Saarbrücken

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#468

Beitrag von skappler » Dienstag 19. März 2019, 15:24

Wo wir gerade beim Thema sind...
Ich hatte beim letzten einlagern von Erntehefe das Problem, dass die dickbreiige Hefe zu dick war und sich deshalb nicht durch die Kanüle aufziehen ließ. Mein Vorgehen war dann wie folgt:

Mit der Spritze 20ml NaCl aus der Flasche ziehen
10ml davon verwerfen
Die restlichen 10ml in ein desinfiziertes 40ml Becherglas geben
Mit Hefe auf 20ml auffüllen, verrühren und alles zusammen in die NaCl Flasche geben

Spricht was gegen dieses Vorgehen?
Liebe Grüße, Sebastian

Benutzeravatar
beryll
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2222
Registriert: Samstag 25. Juli 2015, 15:10
Wohnort: Saarwellingen
Kontaktdaten:

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#469

Beitrag von beryll » Dienstag 19. März 2019, 15:38

skappler hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 15:24
Wo wir gerade beim Thema sind...
Ich hatte beim letzten einlagern von Erntehefe das Problem, dass die dickbreiige Hefe zu dick war und sich deshalb nicht durch die Kanüle aufziehen ließ. Mein Vorgehen war dann wie folgt:

Mit der Spritze 20ml NaCl aus der Flasche ziehen
10ml davon verwerfen
Die restlichen 10ml in ein desinfiziertes 40ml Becherglas geben
Mit Hefe auf 20ml auffüllen, verrühren und alles zusammen in die NaCl Flasche geben

Spricht was gegen dieses Vorgehen?
Hab ich tatsächlich auch schon einmal machen müssen, ich hab nur das NaCl nicht verworfen.
VG Peter

PS: haben die Saarländer den Thread hier nun komplett gekapert?!? ;-)
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

skappler
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 166
Registriert: Samstag 16. April 2016, 15:34
Wohnort: Saarbrücken

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#470

Beitrag von skappler » Dienstag 19. März 2019, 15:45

beryll hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 15:38
skappler hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 15:24
Wo wir gerade beim Thema sind...
Ich hatte beim letzten einlagern von Erntehefe das Problem, dass die dickbreiige Hefe zu dick war und sich deshalb nicht durch die Kanüle aufziehen ließ. Mein Vorgehen war dann wie folgt:

Mit der Spritze 20ml NaCl aus der Flasche ziehen
10ml davon verwerfen
Die restlichen 10ml in ein desinfiziertes 40ml Becherglas geben
Mit Hefe auf 20ml auffüllen, verrühren und alles zusammen in die NaCl Flasche geben

Spricht was gegen dieses Vorgehen?
Hab ich tatsächlich auch schon einmal machen müssen, ich hab nur das NaCl nicht verworfen.
VG Peter
Mir ist dann auch aufgefallen, dass 10ml auch gepasst hätten... Aber hauptsache das Grundlegende Vorgehen passt
beryll hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 15:38
PS: haben die Saarländer den Thread hier nun komplett gekapert?!? ;-)
Jens hält noch die Stellung :Bigsmile
Liebe Grüße, Sebastian

Antworten