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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Freitag 15. März 2019, 08:48
von Snowman
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 14. März 2019, 20:13
Sorry, für den Spruch ... : Hol dir ein preiswertes Mikroskop und eine 12 EUR Zählkammer aus der Bucht. Anders bekommst du keine bekannte und reproduzierbare Anstellrate. Mit den Faustformeln kann man auch arbeiten.
Moin Jens,
das ist kein Spruch! Sowas hilft mir weiter. Hab mich gestern eingelesen und jetzt ist ein Mikroskop mit 100-400-1200facher Vergrößerung und ne "improved Neubauer"-Zählkammer unterwegs! :thumbsup

Gruß

Björn

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Freitag 15. März 2019, 08:55
von DerDerDasBierBraut
Perfekt. Am besten erst die erste Stufe aufwecken und nach 24 Stunden die Zellenanzahl der in Schwebe befindlichen Hefe bestimmen. Damit kannst du weiter propagieren und vermeidest das Mitzählen von toten Zellen aus der Konserve.
Super Anleitung: >> https://youtu.be/yrlEkb7Sh3o

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Freitag 15. März 2019, 14:54
von Eowyn
rakader hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 22:00
@Eowyn – Du kannst sicher selber mischen, aber das ist dann vergleichbar als würdest Du eine Lok in Bewegung setzen: Nicht Du steuerstest die Maschine, sondern sie Dich. :Bigsmile
oki. Verstanden :)
Abkürzungen in Ehren - was ist denn HBS?
Aber Du hast Dir die Antwort schon selbst gegeben. Die Ecoflacs o.ä. werden unter Reinraumbedingungen steril abgefüllt. Die Anforderungen kannst Du in allen möglichen Punkten nicht erfüllen, auch nicht mit einem Schullabor. Gehe in die nächstbeste Apotheke und frage nach der von Dir benötigten Menge und Größe. Und das ist garantiert billiger, als die Preise, die Du oben aufführst.
HBS= HomeBrewStore - sorry, ich vergesse umzudenken von Englisch auf Deutsch

Apotheke hab ich ja so in der Art wie in Deutschland nicht. Bei uns ist ein Apotheker in irgendeiner Ecke im Supermarkt oder im Drogerie markt. Die füllen vorrangig medikamente ab, die man verschrieben bekommt.
Ich muss mich mal erkundigen. War bislang nur wegen dem Pferd beim Apotheker.
Kochsalzlösung ist anfangs schon ein guter Weg. Ich bin auch so gestartet und Jens gibt hier gute Tips für jeden Schritt. Wenn Du da sattelfest bist, macht das sicher neugierig auf Schrägagar. Das steht mir auch noch bevor.
Die hier praktizierten Cryoperlen sind zwar auch eine Option, aber sie sind eigentlich nicht für das Kühlfach vorgesehen, sondern für flüssigen Stickstoff. Und sie sind teuer, weil es mit den Perlen allein nicht getan ist. Insofern macht Kochsalz und Schrägagar für reproduzierbare und dokumentierbare Ergebnisse, wie Du es für Jugend forscht benötigst, sicher am meisten Sinn.
Ich hab mir das alles mal angeschaut, die verlinkten Videos und auch mal gegoogelt.

das mit der salzlösung schaut für mich bislang am machbarsten aus für mich.
Muss mich da aber noch weiter einlesen und einarbeiten.
Danke schon mal für die ausführliche Hilfestellung.
Das bringt schon viel.

Der Amerikaner macht ja von ganz wenig aufwand inkl. "passt scho" zu "Hochtechnologie" alles mit Hefelagerung/banking.
Muss rausfinden,womit ich am besten klar komme ohne mir "Arbeit zu machen, die ich dann wegkippen kann"
Ohne zu wissen, was Du genau machst, solltest Du Dir vielleicht die Abteilung Mikroskop und Zählkammer überlegen. Damit hantieren zumindest Deine Kollegen immer, wenn sie mit Jugend forscht bei uns antanzen. Auch dort kann Dir Jens sicher gute Tipps geben.
*lach... für Jugend forscht bin ich dann glaub mittlerweile nicht mehr qualifiziert.
Aber Mikroskop wär schon ne geile Sache (also grundsätzlich) weil so nerdiges Zeug mich wirklich fasziniert.
Was ich genau mache: Bier brauen mit völlig untechnischem "Dschungel/Garagen-Equipment" (selbst zusammen geschraubt - und einen Weg suchen, meine hefen zu lagern oder eben auch ne Hefebank anzulegen, da ich ganz oft die hefe, die ich brauche eben nicht bei mir im Brausshop bekomme.

Und ernsthaft: richtige Hefebank inkl. Mikroskop und allem Schnickschnack möchte ich dann schon mal irgendwann etablieren, wenn ich dann mal ein eigenes Haus und entsprechend Platz habe.

Edit: Grundsätzlich bekommst Du auf den Seiten der Biershops in der Abteilung Labor ein gutes Gefühl für eine Grundausstattung. Komplett sind diese Abteilungen aber nie.
Ich hab da jetzt zwei tage recherchiert und gesucht und bin vermutlich jetzt noch verwirrter als ich im Normalzustand eh schon bin :)

Ich muss da noch weiter suchen aber sag schon mal danke an alle, die mir hier Tipps gegeben haben.

ich berichte, wenn ich mich für eine Methode entschieden habe und was draus geworden ist.

Merci dir/euch

edit: typo weil keybord klemmt und Buchstaben "verschluckt"

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Freitag 15. März 2019, 14:58
von Eowyn
Snowman hat geschrieben:
Freitag 15. März 2019, 08:48
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 14. März 2019, 20:13
Sorry, für den Spruch ... : Hol dir ein preiswertes Mikroskop und eine 12 EUR Zählkammer aus der Bucht. Anders bekommst du keine bekannte und reproduzierbare Anstellrate. Mit den Faustformeln kann man auch arbeiten.
Moin Jens,
das ist kein Spruch! Sowas hilft mir weiter. Hab mich gestern eingelesen und jetzt ist ein Mikroskop mit 100-400-1200facher Vergrößerung und ne "improved Neubauer"-Zählkammer unterwegs! :thumbsup

Gruß

Björn
Soweit bin ich mit meinen Recherchen auch schon, dass ich UNBEDINGT ein Mikroskop brauche (das brauche ich seit ich im Labor Praktikum gemacht habe - wirklich! hatte aber nie ne wirklich gute Ausrede, auch tatsächlich eins zu kaufen - jetzt hab ich endlich eine) :)

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Freitag 15. März 2019, 15:07
von beryll
Wenn Du keine fertige NaCl-Flaschen bekommen kannst, würde ich an Deiner Stelle lieber auf Schrägagar ausweichen - denn die selbst zusammen gemischte NaCl-Lösung wirst Du nicht steril bekommen!
Also, besorg' Dir lieber AgarAgar, einen Stapel Reagenzgläser und los gehts. Braucht auch im Übrigen weniger Platz ;-)

VG Peter

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Freitag 15. März 2019, 15:50
von Eowyn
beryll hat geschrieben:
Freitag 15. März 2019, 15:07
Wenn Du keine fertige NaCl-Flaschen bekommen kannst, würde ich an Deiner Stelle lieber auf Schrägagar ausweichen - denn die selbst zusammen gemischte NaCl-Lösung wirst Du nicht steril bekommen!
Also, besorg' Dir lieber AgarAgar, einen Stapel Reagenzgläser und los gehts. Braucht auch im Übrigen weniger Platz ;-)

VG Peter
danke dir :)

das selsbt mischen hab ich mit dem "Lok-Beispiel" von Snowman sofort ad acta gelegt :)
das lass ich mal schön bleiben.


das Schrägagar find ich ziemlich spannend.
Ich berichte, was ich bastle :)

Danke dir.
Schöne Grüße
Eowyn

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Montag 18. März 2019, 19:07
von matschie
Hallo!

Was mir in diesem sehr hilfreichen Thread zum Thema noch fehlt (korrigiert mich wenn ich falsch liege): Das Vorgehen Starter -> NaCl.

Also z.B. zur Erneuerung der NaCl-Kulturen, oder wenn man gestrippten Bodensatz aufpäppelt.

Klar, normalen Starter herstellen, aber dann? Ist die Hefekonzentration "In Schwebe" auf dem Magnetrührer hoch genug, oder sollte man lieber bis auf einen kleinen Rest abdekantieren, wieder aufschwenken und das einlagern?

@DerDerWeissDassErGemeintIst: Wäre nett, wenn du dazu mal eine deiner Stichpunkt-Kurzanleitungen schreibst ;)

VG

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Montag 18. März 2019, 19:30
von HubertBräu
Also ich ziehe einen Starter auf ca. 1,5 Liter hoch, lasse den komplett ausgären, stelle kühl und dekantiere den Überstand ab. Von der dickbreiigen Hefe ziehe ich dann 10ml mit der Kanüle auf und packe sie wieder auf NaCl.

Meine Kurzfassung .. ich denke Jens wird das noch ausführlicher schreiben :Smile

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Montag 18. März 2019, 19:38
von DerDerDasBierBraut
:Bigsmile Das ist ausführlich genug.
Ausgären muss der Starter. Die NaCl Lösung soll mit möglichst wenig Biomasse und Alkohol verunreinigt werden. Also nach dem Ausgären Dekantieren, um einen möglichst hohen Anteil "produktiver Biomasse" (Hefe) in die NaCl Lösung zu bringen.

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Montag 18. März 2019, 19:43
von matschie
Okay, so hatte ich mir das schon gedacht, jetzt steht es hier auch nochmal offiziell :thumbsup Danke!

Noch eine kurze Frage nach einem Erfahrungs-Pi-Mal-Daumen-Wert: Wie viel ml Starter braucht man um 10-20ml Dickbreiige Hefe zu erhalten? Die 1,5L die Hubert nannte werden ja zu viel sein, oder?

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Montag 18. März 2019, 19:56
von ifar
Guten Abend!

Ich war im Hefe Ernte+Banking Vortrag auf de HBCON und da meinte Ulrich Peise, dass man 20-30% endvergorenes Bier für das Banking nutzen sollte. Das würde dem Ausgären widersprechen. Wobei sich mir nicht erschlossen hat, wie ich die Hefe aus dem 20-30% EVG Bier in die NaCl bekomme. Cold Crashen und dann dekantieren?

Oder hab ich da was komplett falsch verstanden? :redhead

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Montag 18. März 2019, 20:05
von beryll
ifar hat geschrieben:
Montag 18. März 2019, 19:56
Guten Abend!

Ich war im Hefe Ernte+Banking Vortrag auf de HBCON und da meinte Ulrich Peise, dass man 20-30% endvergorenes Bier für das Banking nutzen sollte. Das würde dem Ausgären widersprechen. Wobei sich mir nicht erschlossen hat, wie ich die Hefe aus dem 20-30% EVG Bier in die NaCl bekomme. Cold Crashen und dann dekantieren?

Oder hab ich da was komplett falsch verstanden? :redhead
Und genau an der Stelle hab ich Ulrich ein wenig verloren.Er musste leider zwischen Hefe I, II und III hin und herspringen, hat quasi erstmal das erste Seminar wiederholt, in welchen wir ja nicht drin waren. So richtig bekomme ich das alles gar nicht mehr zusammen - aber bei dem 20-30% EVG ging es eher darum, wann man die Hefe ernten sollte und nicht wann man sie auf NaCl oder Agar legt. Karel hat dazu ein wunderschönes Bild was passiert, wenn die Hefe noch nicht "durch" ist und was dann mit der NaCl Flasche passiert ;-)

VG Peter

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Montag 18. März 2019, 20:49
von DerDerDasBierBraut
Ja, das kam durch das Springen in den Folien und Themen etwas missverständlich rüber.
Nach 20-30% EVG soll man weiter propagieren oder anstellen, weil die Hefe zu dem Zeitpunkt am aktivsten ist. Man könnte theoretisch auch versuchen diese Hefe bei 20-30% EVG auf Agar auszustreichen oder per Coldcrash zu sedimentieren, um sie konzentriert auf Kryoperlen zu legen. Zweiteres funktioniert schon schlecht, weil hochaktive Hefe wirklich widerwillig sedimentiert.
Zum Einlagern in NaCl muss der Starter ausgegoren sein.

@matschie
1,5 Liter ist OK. 1l geht auch noch.

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Montag 18. März 2019, 21:40
von Karel
Ja ich habe ein schönes Bild davon..war defintiv nicht ausgegoren...
Deshalb auch keine Glasflaschen mehr...
Ich habe mir den Vortrag auf das Diktiergerät aufgenommen...(Wer will kann ich per PN senden :Dauer des Vortrags 51Min.)
20190314_200940_resized.jpg
Karel

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Montag 18. März 2019, 23:33
von Snison
:Ahh ...und ich wundere mich über das aufgeblähte NaCl Fläschchen - ich habe immer schön von der aktivsten Hefe genommen - gut das ich diesen Thread weiter verfolgt habe - mal wieder alles verkehrt gemacht... und dazugelernt.
Aber in NaCl sollte die Hefe doch inaktiv werden? Meinte ich zumindest so herausgelesen zu haben?

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Dienstag 19. März 2019, 00:05
von DerDerDasBierBraut
Die Hefe hat ein natürliches Bestreben zur Arterhaltung. Fressen und Vermehren. Solange Futter da und keine besonders widrigen Umstände vorliegen macht sie genau das. Mit einem unausgegorenen Starter bringst du vergärbaren Extrakt mit in die NaCl Lösung.

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Dienstag 19. März 2019, 15:07
von Snison
Immerhin habe ich keine Glasflaschen verwendet. Kanüle rein und wieder Normaldruck hergestellt. Fertig. In ein paar Tagen schau ich mal wieder nach dem Rechten.

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Dienstag 19. März 2019, 15:24
von skappler
Wo wir gerade beim Thema sind...
Ich hatte beim letzten einlagern von Erntehefe das Problem, dass die dickbreiige Hefe zu dick war und sich deshalb nicht durch die Kanüle aufziehen ließ. Mein Vorgehen war dann wie folgt:

Mit der Spritze 20ml NaCl aus der Flasche ziehen
10ml davon verwerfen
Die restlichen 10ml in ein desinfiziertes 40ml Becherglas geben
Mit Hefe auf 20ml auffüllen, verrühren und alles zusammen in die NaCl Flasche geben

Spricht was gegen dieses Vorgehen?

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Dienstag 19. März 2019, 15:38
von beryll
skappler hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 15:24
Wo wir gerade beim Thema sind...
Ich hatte beim letzten einlagern von Erntehefe das Problem, dass die dickbreiige Hefe zu dick war und sich deshalb nicht durch die Kanüle aufziehen ließ. Mein Vorgehen war dann wie folgt:

Mit der Spritze 20ml NaCl aus der Flasche ziehen
10ml davon verwerfen
Die restlichen 10ml in ein desinfiziertes 40ml Becherglas geben
Mit Hefe auf 20ml auffüllen, verrühren und alles zusammen in die NaCl Flasche geben

Spricht was gegen dieses Vorgehen?
Hab ich tatsächlich auch schon einmal machen müssen, ich hab nur das NaCl nicht verworfen.
VG Peter

PS: haben die Saarländer den Thread hier nun komplett gekapert?!? ;-)

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Dienstag 19. März 2019, 15:45
von skappler
beryll hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 15:38
skappler hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 15:24
Wo wir gerade beim Thema sind...
Ich hatte beim letzten einlagern von Erntehefe das Problem, dass die dickbreiige Hefe zu dick war und sich deshalb nicht durch die Kanüle aufziehen ließ. Mein Vorgehen war dann wie folgt:

Mit der Spritze 20ml NaCl aus der Flasche ziehen
10ml davon verwerfen
Die restlichen 10ml in ein desinfiziertes 40ml Becherglas geben
Mit Hefe auf 20ml auffüllen, verrühren und alles zusammen in die NaCl Flasche geben

Spricht was gegen dieses Vorgehen?
Hab ich tatsächlich auch schon einmal machen müssen, ich hab nur das NaCl nicht verworfen.
VG Peter
Mir ist dann auch aufgefallen, dass 10ml auch gepasst hätten... Aber hauptsache das Grundlegende Vorgehen passt
beryll hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 15:38
PS: haben die Saarländer den Thread hier nun komplett gekapert?!? ;-)
Jens hält noch die Stellung :Bigsmile

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Samstag 6. April 2019, 21:48
von nursbeschde
Hallo,
Ich lese hier immer wieder von Hefenahrung, gibt es eine Beschreibung oder Empfehlung wann ich Hefenahrung verwenden sollte, habe das leider noch nicht ganz verstanden.
Habe in der Suche noch nichts passendes gefunden, immer nur das welche verwendet wurde, aber was das damit auf sich hat leider nicht.
Vielleicht hat jemand eine kurze Erklärung für mich parat

Danke gruß Denis

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Samstag 6. April 2019, 22:19
von rakader
Steht eigentlich in jedem Brauershop wofür das gut ist. Wie auch beim Menschen benötigen Hefezellen Spurenelemente und Mineralien, um richtig zu arbeiten und Prozesse anzustoßen. Das sind Mineralien, Vitamine, Aminosäuren, Zink und eben Spurenelemente. Ich nehme Nutrient von Wyeast bei meiner Hefepropagation und bilde mir ein, dass sich manche eigentlich abgelaufene Hefe dadurch wiederbeleben ließ.

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 07:23
von beryll
rakader hat geschrieben:
Samstag 6. April 2019, 22:19
Ich nehme Nutrient von Wyeast bei meiner Hefepropagation und bilde mir ein, dass sich manche eigentlich abgelaufene Hefe dadurch wiederbeleben ließ.
Das hat damit nichts zu tun - zumindest nicht direkt. Durch die Hefenahrung setzt Du der Hefe keinen Defibrillator an oder wendest Kardiopulmonale Reanimation an ;-)
Die Hefe weiß nicht, welches Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung steht! Du brauchst genau 1 lebende Zelle und damit kannst Du arbeiten - und diese findest Du eigentlich immer, solange die Hefe nicht gekocht wurde oder was weiß ich.

Man muss sich übrigens keine teure Hefenahrung kaufen, sondern kann sich Erntehefe nehmen und schickt diese zB mit der Mikrowelle über den Jordan. Ein wenig davon in den Starter werfen reicht schon aus, die lebenden Zellen werden sich darüber freuen.

VG Peter

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 08:07
von Sura
beryll hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 07:23
Man muss sich übrigens keine teure Hefenahrung kaufen, sondern kann sich Erntehefe nehmen und schickt diese zB mit der Mikrowelle über den Jordan. Ein wenig davon in den Starter werfen reicht schon aus, die lebenden Zellen werden sich darüber freuen.
Zink und andere Spurenelmente fehlen dann aber noch ;)

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 08:10
von beryll
Sura hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 08:07
beryll hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 07:23
Man muss sich übrigens keine teure Hefenahrung kaufen, sondern kann sich Erntehefe nehmen und schickt diese zB mit der Mikrowelle über den Jordan. Ein wenig davon in den Starter werfen reicht schon aus, die lebenden Zellen werden sich darüber freuen.
Zink und andere Spurenelmente fehlen dann aber noch ;)
Das stimmt... :Drink
Ich hab hier einen recht großen Behälter DAP rumstehen, mich aber irgendwie noch nicht getraut, es zu benutzen. Hat da jemand Erfahrungen mit? Das Zeug ist definitiv ein gutes Stück günstiger als die kleinen Wyeast Röhrchen.

VG Peter

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 10:26
von nursbeschde
Wenn ich Hefe aus Nacl nehme und sie mit einer Starterwürze https://www.maischemalzundmehr.de/index ... ff=Starter
hochziehe benötige ich Hefenahrung zusätzlich, oder erst zur Würze beim anstellen.
Ich glaube ich stehe auf dem Schlauch bei dem Thema

Gruß Denis

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 10:40
von beryll
In der Starterwürze reicht völlig...

In der Würze, welche Du anstellen willst: wenn das eine Plato-Bombe wird, dann kannst Du da auch Hefenahrung reingeben, ansonsten brauchst Du das nicht.

VG Peter

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 15:07
von rakader
beryll hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 07:23
Das hat damit nichts zu tun - zumindest nicht direkt. Durch die Hefenahrung setzt Du der Hefe keinen Defibrillator an oder wendest Kardiopulmonale Reanimation an ;-)
Gut gesprochen - was wären wir ohne unsere Sprachbilder :Smile
beryll hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 07:23
Die Hefe weiß nicht, welches Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung steht! Du brauchst genau 1 lebende Zelle und damit kannst Du arbeiten - und diese findest Du eigentlich immer, solange die Hefe nicht gekocht wurde oder was weiß ich.
…und der Brauer weiß nicht, wieviel Hefezellen darin sind. Ich stehe vor dem Schritt mir ein Mikroskop und eine Zählkammer anzuschaffen, scheue aber den Schritt mit dem Mikroskop, weil mich die Aussagen hier und im Fachforum Mikroskopie abschrecken. Es gibt offenkundig Spezialisten, die an ein gutes gebrauchtes Mikroskop deutscher Optik herankommen, das geht offenkundig, wenn man reichlich Zeit investiert.

Derzeit belebe ich alte, abgelaufene Hefe neu oder ziehe mir aus einem Tröpchen aus einer Wyeast-Packung einen Starter. Problem: Ich kann auch mit dem Tools im Netz nicht berechnen, ob die Hefezellen ausreichend für einen Sud sind. Die Tierchen bekommen von mir DME mit 8°Plato, etwas Zucker und Nutrient. Also schwabbelt es hier gerade in drei Erlenmeyer-Kolben und ich weiß nicht, ob ich sie einsetzen kann. (Zur Not habe ich noch Frischhefe in der Hinterhand. Die Starter werden mit viel Zeit hochgezogen.)
beryll hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 07:23
Man muss sich übrigens keine teure Hefenahrung kaufen, sondern kann sich Erntehefe nehmen und schickt diese zB mit der Mikrowelle über den Jordan. Ein wenig davon in den Starter werfen reicht schon aus, die lebenden Zellen werden sich darüber freuen.
Dazu muss man was zum Ernten haben. Ich habe öfter gelesen, dass Hefe nach dem Ernten sogar besser wird. Aber irgendwann ist auch Schluss.
Gibt es da prämortale Anzeichen oder greift man einfach auf Erfahrungswerte zurück?

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 23:23
von bieratenschreck
Man muss sich übrigens keine teure Hefenahrung kaufen, sondern kann sich Erntehefe nehmen und schickt diese zB mit der Mikrowelle über den Jordan. Ein wenig davon in den Starter werfen reicht schon aus, die lebenden Zellen werden sich darüber freuen.

VG Peter
Wenn ich Hefe wäre, würde ich mich über den verkochten Mampf beschweren. Dauerkochen, Mikrowelle und erst Recht Dampfkochtopf geben vielleicht Grundnahrung, aber nix gesundes. Ich behaupte: gute Hefenahrung enthält frische Vitamine!
Gruß
chr

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 23:26
von beryll
Dann hatte ich bisher grundsätzlich nur positive Hefe in meiner Küche zu Gast - mir ist keine Beschwerde bekannt!

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Sonntag 21. April 2019, 12:31
von rakader
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 14. März 2019, 20:13
Sorry, für den Spruch ... : Hol dir ein preiswertes Mikroskop und eine 12 EUR Zählkammer aus der Bucht. Anders bekommst du keine bekannte und reproduzierbare Anstellrate. Mit den Faustformeln kann man auch arbeiten.
Was ist denn ein preiswertes Mikroskop für unsere Belange? Wenn ich ins Mikroskopierforum gehe – was hier immer wieder empfohlen wird – wird einem gleich ein Porsche ans Herz gelegt. Auch wenn die dort sehr hilfsbereit und nett sind, habe ich den Ausdruck, dass deren Messlatte an unserem Ziel vorbeigeht. Zählkammer ist klar.

Frohe Ostern
Radulph

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Sonntag 21. April 2019, 17:24
von nursbeschde
Hallo,
Hat jemand die wlp300 Weizenhefe auf nacl eingelagert?
Gruß Denis

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Sonntag 21. April 2019, 20:27
von CastleBravo
Die entspricht glaub ich der WYeast 3068 und der W68. Letzte hab ich.
Viele Grüße

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Mittwoch 24. April 2019, 12:44
von Dekobier
Mahlzeit!

Hat jemand Erfahrung den halbgefüllten Ecoflacs? Also, 50ml in einem 100ml Gebinde? Medpex hat mir die "normalen" aus der Lieferung gestrichen, weil zur Zeit nicht lieferbar (obwohl die HP das genaue Gegenteil behauptet).

Wieviel Hefeschlonz würdet Ihr dort reingeben? Auch 20ml oder nur die Hälfte weil sonst durch den hohen Anteil Jungbier vom Isotonischen nichts mehr übrig bleibt? 20 auf 100 ist halt schon was anderes als 20 auf 50...

Gruß und Dank,
Oliver

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Mittwoch 24. April 2019, 12:52
von beryll
Dekobier hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 12:44
Mahlzeit!

Hat jemand Erfahrung den halbgefüllten Ecoflacs? Also, 50ml in einem 100ml Gebinde? Medpex hat mir die "normalen" aus der Lieferung gestrichen, weil zur Zeit nicht lieferbar (obwohl die HP das genaue Gegenteil behauptet).

Wieviel Hefeschlonz würdet Ihr dort reingeben? Auch 20ml oder nur die Hälfte weil sonst durch den hohen Anteil Jungbier vom Isotonischen nichts mehr übrig bleibt? 20 auf 100 ist halt schon was anderes als 20 auf 50...

Gruß und Dank,
Oliver
Moin Oliver,

Du hast es selbst beantwortet! ;-)
Ich gebe allerdings keine 20ml in ein Ecoflac sondern immer nur 10ml... in ein "halbvolles" Ecoflac würde ich demzufolge auch nur 5ml geben, statt der 10ml.

VG Peter

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Mittwoch 24. April 2019, 13:02
von Dekobier
Hi Peter,

andere, z.B. Jens geben 20ml auf die Vollen. Ist auch schon mal ein Faktor 2 zu Dir. Und da er immer nur links zu 20ml Spritzen postet, bin ich mir halt nicht sicher, ob das Verhältnis NaCl zu Hefe die 20ml bestimmt oder nur die Spritzengröße á la "mach ich halt immer so weil ich die Größe gerade da habe" ;)

Gruß,
Oliver

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Mittwoch 24. April 2019, 13:41
von beryll
Dekobier hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 13:02
Hi Peter,

andere, z.B. Jens geben 20ml auf die Vollen. Ist auch schon mal ein Faktor 2 zu Dir. Und da er immer nur links zu 20ml Spritzen postet, bin ich mir halt nicht sicher, ob das Verhältnis NaCl zu Hefe die 20ml bestimmt oder nur die Spritzengröße á la "mach ich halt immer so weil ich die Größe gerade da habe" ;)

Gruß,
Oliver
Also, ich kann Dir nur meine Vorgehensweise aufzeigen und das sind 10ml... ich hab auch schon 5ml in ein 100ml Ecoflac getan und die Hefe wiederbeleben können. Im Grunde ist es "Verschwendung", wenn Du zuviel reinballerst - Du könntest quasi doppelt so viele Ecoflacs damit bestücken.
Ich rezitiere Ulrich immer wieder gerne: "es reicht genau 1 lebende Zelle"... ;-)

VG Peter

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Mittwoch 24. April 2019, 19:36
von DerDerDasBierBraut
Kurzer Einwurf aus dem Off :-)
Der Jens hat nicht 20ml gepredigt, sondern maximal 20ml.
Das ist ein feiner Unterschied 😏

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Mittwoch 24. April 2019, 19:47
von rakader
Danke für dieses Off. Ich wollte gerade eine 2. Fuhre auf ein Ecoflac draufpacken. Also keine 30 ml?

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Mittwoch 24. April 2019, 20:01
von DerDerDasBierBraut
rakader hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 19:47
Also keine 30 ml?
Nein. Zu viel Biomasse und suboptimaler osmotischer Druck.

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Mittwoch 24. April 2019, 20:05
von rakader
Danke lieber Jens - ich eröffne eine neue Ecoflac-Reihe. Ein Wyeast-Beutel hat sich gebläht, da fülle ich lieber ab…
(Für alle, die das Phänomen nicht kennen: Passiert bei Wyeast in letzter Zeit öfter, ist produktionsbedingt; die Hefekammer ist unbeschädigt… trotzdem…)

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Mittwoch 24. April 2019, 23:01
von flensdorfer
Die vollen 100ml Ecoflacs sind auch wieder verfügbar
https://www.medpex.de/wunddesinfektion/ ... fp=1&fop=6

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Donnerstag 25. April 2019, 10:42
von Dekobier
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 20:01
rakader hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 19:47
Also keine 30 ml?
Nein. Zu viel Biomasse und suboptimaler osmotischer Druck.
na gut, Prediger :Bigsmile
max. 20ml, nicht fix 20ml. Aber die Frage bleibt : wodurch ist die Grenze gesetzt? Willkürlich durch Spritzengröße oder ausprobiert?

Auch wenn eine Zelle reicht, Peter, mehr Zellen zum Start = mehr gut. Bei einer Vermehrung um den Faktor 10 pro Schritt, hat man doch recht viele Starterschritte, wenn man mit nur einer Zelle startet :Drink

Ich werde mal eine der von mir häufiger genutzten Hefen doppelt anlegen: 10 auf 50 und 20 auf 50, jedes mal 2 Starter ansetzen. Mal schauen, wie es sich mit finaler Hefemenge und deren Verlauf über die Zeit verhält...

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Donnerstag 25. April 2019, 10:46
von Dekobier
flensdorfer hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 23:01
Die vollen 100ml Ecoflacs sind auch wieder verfügbar
https://www.medpex.de/wunddesinfektion/ ... fp=1&fop=6
Das stand da gestern auch schon so. Und als ich vor ein paar Tagen bestellt habe, auch schon. "Oh, das ist ein Fehler. Den muss ich gleich mal weitergeben" :puzz

Grüße,
Oliver

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Donnerstag 25. April 2019, 10:55
von Aeppler
20*100ml für 17,25€ gibt es hier. Versandkosten 3,50€.

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Donnerstag 25. April 2019, 11:05
von Dekobier
ja, macht für die, die neu bestellen sicherlich Sinn. Mir war es dann zu blöd, die Bestellung vollständig zu canceln oder mehr Versand zu zahlen. Jetzt werden es halt die Halbvollen...

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Donnerstag 25. April 2019, 13:23
von DerDerDasBierBraut
Dekobier hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 10:42
max. 20ml, nicht fix 20ml. Aber die Frage bleibt : wodurch ist die Grenze gesetzt? Willkürlich durch Spritzengröße oder ausprobiert?
Ausprobiert. Die Hefe in den Ecoflacs mit mehr Hefe ist in der Regel früher gekippt als Ecoflacs der gleichen Charge mit weniger Hefe. 20 ml Hefesuspension auf 100 ml NaCl Lösung war bei mir dir das "dickste Gemisch", die noch halbwegs zuverlässig langzeitstabil war.
In den volleren Ecoflacs wurden meine Hefen schneller grau und fingen eher an zu autolysieren (diffuse "Schleimschicht" über dem Hefebett).

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Donnerstag 25. April 2019, 13:28
von rakader
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 13:23
Ausprobiert. Die Hefe in den Ecoflacs mit mehr Hefe ist in der Regel früher gekippt als Ecoflacs der gleichen Charge mit weniger Hefe. 20 ml Hefesuspension auf 100 ml NaCl Lösung war bei mir dir das "dickste Gemisch", die noch halbwegs zuverlässig langzeitstabil war.
In den volleren Ecoflacs wurden meine Hefen schneller grau und fingen eher an zu autolysieren (diffuse "Schleimschicht" über dem Hefebett).
OT: Wäre mal gut, wenn wertvolle Beiträge wie dieser faorisiert werden könnten. For my 2 cents only.

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Donnerstag 25. April 2019, 13:33
von DevilsHole82
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 13:23
... wurden meine Hefen schneller grau und fingen eher an zu autolysieren (diffuse "Schleimschicht" über dem Hefebett).
Speziell: diffuse "Schleimschicht" über dem Hefebett

Jetzt weiß ich endlich warum meine eingelagerte Hefe teils so aussieht. Gut dass ich sie entsorgt habe.

Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

Verfasst: Donnerstag 25. April 2019, 13:46
von Dekobier
Da schließe ich mich mal vollumfänglich Radulph an...

Danke, Jens!