Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#501

Beitrag von skappler » Donnerstag 25. April 2019, 19:14

DevilsHole82 hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 13:33
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 13:23
... wurden meine Hefen schneller grau und fingen eher an zu autolysieren (diffuse "Schleimschicht" über dem Hefebett).
Speziell: diffuse "Schleimschicht" über dem Hefebett

Jetzt weiß ich endlich warum meine eingelagerte Hefe teils so aussieht. Gut dass ich sie entsorgt habe.
Das war mir so auch nicht bewusst. Ich dachte das wäre normale Hefe die sich einfach in der Schwebe befindet.

Muss man die entsorgen oder kann ich die erneuern indem ich einen Starter mache und den Bodensatz neu einlagere?

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#502

Beitrag von beryll » Donnerstag 25. April 2019, 19:42

So isses Sebastian, mach daraus einen Starter und lagere die Hefe neu ein.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#503

Beitrag von skappler » Donnerstag 25. April 2019, 20:15

beryll hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 19:42
So isses Sebastian, mach daraus einen Starter und lagere die Hefe neu ein.
VG Peter
Sehr gut. Dann mach ich das am Wochenende mal. Vielen Dank :Smile

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#504

Beitrag von glassart » Samstag 27. April 2019, 19:57

Hallo Freunde der Hefelagerung :Bigsmile

ich wollte einmal kurz mein heute erstmals angewendetes Verfahren zur Hefentnahme vorstellen und wäre über eure Meinungen dazu dankbar ( vor allem die Kritik dazu falle es eine gibt :Smile )

- primär wollte ich mir den Schritt eines Sterilfilters und einen zweiten Einstiches ins Ecoflac ersparen ( hauptsächlich ein Sterilitätshintergrund nicht aus Spargründen :Smile )
- die Idee war folgende
> ich nehme eine 20 ml Spritze + Kanüle und sauge ca. 5 cm vor der Gasbrennerflamme ( die schon mind. 1 min brennt) genau 10 ml relativ heiße "Sterilluft" ein
> steche dann in das Ecoflac und injiziere die 10 ml, drehe dann das Ecoflac auf den Kopf, ziehe die Kanüle 3 cm zurück und entnehme 10 ml Hefesuspension ( vorher natürlich gut geschüttelt)
> dann das Ecoflac wieder sterilisiert und mit Wachs versiegelt
> Hefe in die Starterwürze

Es hat hervorragend funktioniert und sollte auch mit Glasbehältern funktionieren wenn man schrittweise Luft einpumpt und Hefe entnimmt ( aber das habe ich noch nicht probiert)

Gibt es da Bedenken zu dem Vorgehen -was meint ihr ?

lg Herbert

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#505

Beitrag von beryll » Samstag 27. April 2019, 22:57

Moin Herbert... Ich musste den Text jetzt 3x lesen um zu Verstehen, was Du da warum machst - manchmal steht man echt auf dem Schlauch ;-)
Ich ziehe immer 10ml NaCl-Hefe aus dem Ecoflac, Luft drücke ich keine rein. Bevor ich die Kanüle wieder aus dem Ecoflac ziehe, drücke ich das Ding ein wenig mit den Fingern seitlich zusammen, damit keine Luft reingezogen wird. Ich desinfiziere die Membran und versiegele sie sofort mit Wachs. Die Ecoflacs sehen bei mir immer so aus, als wäre dort Unterdruck vorhanden - durch das Wachs wird aber keine Aussenluft reingezogen. Bei den ersten Ecoflacs ist das leider passiert, als Quittung schwamm nach kurzer Zeit ein grüner Schimmelteppich oben drauf.

Bei Glasflaschen funktioniert das so natürlich nicht, denn dort herrscht ja dann tatsächlicher Unterdruck...
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#506

Beitrag von glassart » Sonntag 28. April 2019, 10:46

Peter, hab ich mich wirklich so unverständlich ausgedrückt :Grübel
Im Grunde ist es noch einfacher als die anderen beschriebenen Techniken

> 20 ml Spritze + Kanüle (rosa) > 10 ml Sterilluft einsaugen > ins Ecoflac stechen (oder Glas, muss probiert werden) > 10 ml Luft injizieren > Ecoflac umdrehen > Nadel zurückziehen und 10 ml Hefe entnehmen.
Das wars dann und natürlich sofort nachher noch mit Isdopropyl abdecken ( ich flamme ab) und dann mit Wachs versiegeln.
Ein Nullsummenspiel und die Ecolflac´s bleiben bzgl. Druck immer gleich :Bigsmile

Ich habe auch 2 Glasflaschen und werde damit wenn diese Hefen benötigt werden das gleiche Procedere probieren und berichten oder vielleicht möchte jemand der nur Glasflaschen hat das in der Art einmal machen :Greets

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#507

Beitrag von beryll » Sonntag 28. April 2019, 11:14

Moin Herbert,

nöööö, ich hatte den Knoten im Hirn, deshalb musste ich das 3x lesen :-)

Ich hatte meine Vorgehensweise etwas umständlich beschrieben, denn ich mache im Grunde nur folgendes:
Kanüle ins Ecoflac rein und 10ml entnehmen. Das Gefäß zieht sich dadurch ja etwas zusammen, da es keinen Druckausgleich gibt. Dieses "Zusammenziehen" fixiere ich mit meiner Hand, die das Ecoflac eh hält. Kanüle raus, Isoprop drauf, abfackeln und mit Kerzenwachs verschließen. So wird keine Umgebungsluft reingezogen.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#508

Beitrag von glassart » Sonntag 28. April 2019, 11:34

Peter, bekommst du da wenn du zBsp. 9 mal 10 ml entnimmst nicht einen ordentlichen Unterdruck im Ecoflac und bleibt der bestehen mit der Wachsversiegelung ? :Grübel

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#509

Beitrag von beryll » Sonntag 28. April 2019, 11:55

Das kann ich Dir nicht sagen... ich hab bisher noch kein Ecoflac leer gemacht, max 4x je 10m entnommen. Die Dinger sind dann halt etwas zusammengedrückt, hält sich aber in Grenzen.
Die Wachsversieglung hält bei dem ältesten Ecoflac dem Druck stand, die sehen immer noch genauso "zerknüllt" aus.
Letztendlich ist es ja auch kein wirklicher Unterdruck, wie es z.B. in den Glasflaschen wäre. Das Material gibt ja nach... Oder bin ich da nun völlig auf dem Holzweg? :Grübel

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#510

Beitrag von glassart » Sonntag 28. April 2019, 12:10

Letztendlich ist es ja auch kein wirklicher Unterdruck, wie es z.B. in den Glasflaschen wäre. Das Material gibt ja nach... Oder bin ich da nun völlig auf dem Holzweg? :Grübel
Schwer zu sagen ab wann die Versiegelung evt. leicht brüchig wird und das Ecoflac Luft einsaugt :Grübel

Aber probier einfach einmal mein Vorgehen da es ja außer der verwendeten Flamme nicht mehr Aufwand ist bzw. eigentlich ident nur auge ich eben vorher 10 ml Luft ein.

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#511

Beitrag von beryll » Sonntag 28. April 2019, 12:12

glassart hat geschrieben:
Sonntag 28. April 2019, 12:10
Letztendlich ist es ja auch kein wirklicher Unterdruck, wie es z.B. in den Glasflaschen wäre. Das Material gibt ja nach... Oder bin ich da nun völlig auf dem Holzweg? :Grübel
Schwer zu sagen ab wann die Versiegelung evt. leicht brüchig wird und das Ecoflac Luft einsaugt :Grübel

Aber probier einfach einmal mein Vorgehen da es ja außer der verwendeten Flamme nicht mehr Aufwand ist bzw. eigentlich ident nur auge ich eben vorher 10 ml Luft ein.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#512

Beitrag von ggansde » Sonntag 28. April 2019, 13:22

Moin,
warum zum Druckausgleich keine zweite Kanüle mit einem Sterilfilter darauf? So mache ich es.
VG, Markus
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#513

Beitrag von beryll » Sonntag 28. April 2019, 13:41

ggansde hat geschrieben:
Sonntag 28. April 2019, 13:22
Moin,
warum zum Druckausgleich keine zweite Kanüle mit einem Sterilfilter darauf? So mache ich es.
VG, Markus
glassart hat geschrieben:
Samstag 27. April 2019, 19:57
- primär wollte ich mir den Schritt eines Sterilfilters und einen zweiten Einstiches ins Ecoflac ersparen ( hauptsächlich ein Sterilitätshintergrund nicht aus Spargründen :Smile )
Ich würde mal sagen, deshalb ;-)
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#514

Beitrag von ggansde » Sonntag 28. April 2019, 13:48

Moin,
ich dachte immer, dass das Einstichsiegel selbstheilend ist, sich quasi nach einem Einstich wieder soweit schließt, dass es safe ist. Ich habe bislang noch nie eine zusätzliche Versiegelung angewendet. Sollte ich?
VG, Markus
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#515

Beitrag von beryll » Sonntag 28. April 2019, 13:54

Markus, ja, solltest Du!
Ich hab 2 Negativbeispiele erleben müssen - bei Nummer 1 war einfach die Kanüle zu dick, der Einstich hat sich nicht mehr sauber verschlossen. Die Nummer 2 war noch dämlicher: die Kanüle war durch den Bunsenbrenner noch zu heiß (warum ich diese auch ausglühen wollte, ist mir bis jetzt ein Rätsel), die Einstichstelle ist dadurch quasi geschmolzen und hat sich nicht mehr sauber geschlossen. Bei beiden Ecoflacs fing es nach ein paar Tagen/Wochen an zu schimmeln.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#516

Beitrag von glassart » Sonntag 28. April 2019, 13:57

Hallo Markus,

war das nicht Jens ( :Grübel :Grübel ) der sich schon über den Einstichkanal einmal was "eingefangen " hat ? Jedenfalls wurde schon vor einiger Zeit darüber berichtet aber ich finde es im Moment nicht mehr.
Bei den dickeren Kanülen und mehrmaligem Einstich kann das Loch offen bleiben und wenn dann noch Unterdruck besteht kann es Probleme geben.
Ich selbst hatte es vor der "Versiegelungszeit" nicht erleben dürfen , mache es aber jetzt immer mit einem Teelicht ( heiß + dicht :Bigsmile )

Die Idee es ohne Sterilfilter zu machen kam mir gestern einfach spontan und es ist einfacher und vermeidet unnötigen Müll ( auch wenn es nur eine Kanüle und Spritze ist )

Wenn nichts dagegen spricht wird es meine Zukunftsmethode sein :Bigsmile

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#517

Beitrag von glassart » Sonntag 28. April 2019, 13:57

ah dann warst du das Peter :Bigsmile

lg Herbert

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#518

Beitrag von beryll » Sonntag 28. April 2019, 14:02

glassart hat geschrieben:
Sonntag 28. April 2019, 13:57
ah dann warst du das Peter :Bigsmile

lg Herbert
Das war auch Jens... bin also nicht alleine damit (gewesen).
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#519

Beitrag von ggansde » Sonntag 28. April 2019, 14:05

Wieso glüht ihr Kanülen? Ich entnehme sie der Sterilpackung und verwende sie immer nur einmal.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#520

Beitrag von glassart » Sonntag 28. April 2019, 14:14

ich glühe nichts, alles steril verpackt - "glühe" nur die Luft die dann eingesaugt wird :Smile

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#521

Beitrag von beryll » Sonntag 28. April 2019, 14:18

ggansde hat geschrieben:
Sonntag 28. April 2019, 14:05
Wieso glüht ihr Kanülen? Ich entnehme sie der Sterilpackung und verwende sie immer nur einmal.
VG, Markus
Hab ich doch geschrieben... „warum auch immer...“
Ich hab mehrere 100 Kanülen und Spritzen zuhause, nutze alles grundsätzlich nur 1x.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#522

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 29. April 2019, 02:42

Die Gummis der Ecoflacs sind nicht selbstheilend. Die beiden Einstichstellen sind dafür gedacht einmalig einen Infusionsanschluss hineinzustecken. Die Gummis bei den Injektionslösungen (Glas) verschließen sich zu einem gewissen Grad selbst.

Das Abdichten ist echt wichtig, sonst saugt sich durch den Unterdruck beim Abkühlen Kühlschrankluft ins Ecoflac und die Hefe ist mit hoher Wahrscheinlichkeit kontaminiert. Sieht man dann nach Wochen oder Monaten, dass auf der Flüssigkeit Schimmel wächst.
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Viele Grüße
Jens

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#523

Beitrag von matschie » Montag 29. April 2019, 08:09

Ich mache es aktuell so (Ecoflac):

Kanüle rein, 5-10ml entnehmen, Kanüle raus und dabei den Druck im Ecoflac mit der Hand halten. Dann Isoprop auf den Deckel und anzünden. Sobald das brennt stell ich das Ecoflac hin und lasse es los, was jetzt an Luft kommt wird ja durch die Flamme "sterilisiert". Dann Wachs drauftropfen und damit die Flamme löschen.
Hat Jens glaube ich auch hier schonmal so beschrieben.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#524

Beitrag von Odin » Montag 29. April 2019, 15:35

Habe mich jetzt auch mal durch den langen Thread gelesen und finde das ziemilch gut mit der eigenen "Hefebak".

Die vorgestellte Methode von Herbert finde ich bisher am besten und werde diese deshalb zuerst versuchen. Dake vielmals für die Anleitung :thumbsup

Wenn der kritische Punkt die Einstichstelle ist, dann sollte meiner Meinung nach die Membrane so wenig als möglich durchstochen werden. Deshalb wären evtl. kleinere Gebinde sinnvoll. Verwendet jemand von euch kleinere Gebinde als die 100ml Ecoflacs?

Gruß
Stefan
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#525

Beitrag von glassart » Montag 29. April 2019, 15:43

Stefan,
dies war meine Hauptüberlegung den zusätzlichen Sterilfilter mit einer weiteren Einstichstelle (auch wenn die Nadel dünner ist sind es trotzdem 10 zusätzliche Einstiche) nicht zu verwenden :Bigsmile

lg Herbert

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#526

Beitrag von rakader » Montag 29. April 2019, 15:43

Odin hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 15:35
Wenn der kritische Punkt die Einstichstelle ist, dann sollte meiner Meinung nach die Membrane so wenig als möglich durchstochen werden. Deshalb wären evtl. kleinere Gebinde sinnvoll. Verwendet jemand von euch kleinere Gebinde als die 100ml Ecoflacs?
Die Diskussion um die Einstichstelle war mir auch neu. Ich pumpte vorher sogar eigens Luft wg. Druckausgleich rein. Ich habe dahingehend bisher Glück gehabt, das mir noch kein Glas gekippt ist. Ich muss aber zugeben, dass ich das noch nicht lange mache (seit diesem Jahr) und erst durch diesen Thread auf das Thema gestoßen bin.

Die Methode mit Isopropanol abfackeln und die Luft so zu sterilisieren finde ich aber auch so gut, dass ich das künftig auch machen werde.

Wichtiger scheint mir jedoch der Wachspropf zu sein; Jens hat diesen ja weiter oben angemahnt und die Gründe betont. Ich habe jetzt 20 Glasflaschen (keine Ecoflacs) im Kühlschrank eingelagert. Vor zwei Tagen hatte ich einen Pfropf vergessen und sofort war am nächsten Morgen Kondenswasser im besagten Glas.
Will heißen: Entnahme = Pfropf weg, nach Entnahme neuer Pfropf.

Nebenbei: Ich habe hier sowohl Glasflaschen vom Händler und aus der Apotheke als auch Ecoflacs per bekanntem Link. Ich mag es mir einbilden, ich meine aber das die Gummis bei den Glasflaschen besser abdichten und mehr Stiche vertragen.

Kleinere Einheiten würden aus meiner Sicht Sinn machen. Es minderte die Infektionsgefahr. Dazu müsste man etwas mehr zum osmotischen Druck wissen. Vielleicht kann Jens uns hier ein wenig aufklären?

Cheers
Radulph
---
Viele Grüße / Regards
rakader

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#527

Beitrag von beryll » Montag 29. April 2019, 15:53

Ich bin aktuell ehrlich gesagt dabei, von NaCl wieder zurück zum Schrägagar zu gehen - und zwar mit dem Mineralöl. Zum einem hab ich an der Kultur echt ewig, der Druckausgleich ist mir völlig Rille (da nicht vorhanden) und die Röhrchen brauchen auch noch weniger Platz. Zusätzlich nutze ich weiterhin die Kryoperlen, diese sind allerdings meine eiserne Reserve, falls doch mal wieder eine Kultur kippt.

Ja, der Aufwand ist ein wenig höher, da man erst die Röhrchen mit Schrägagar anlegen muss - das stimmt. Ich hab mir beim letzten Mal gleich 25 Stück abgelegt, das reicht für eine Weile ;-)

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#528

Beitrag von matschie » Montag 29. April 2019, 15:58

beryll hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 15:53
Ich bin aktuell ehrlich gesagt dabei, von NaCl wieder zurück zum Schrägagar zu gehen - und zwar mit dem Mineralöl. Zum einem hab ich an der Kultur echt ewig, der Druckausgleich ist mir völlig Rille (da nicht vorhanden) und die Röhrchen brauchen auch noch weniger Platz.
Ich habe, bevor ich mit Ecoflacs angefangen habe, lange überlegt wie ich es mache. Ich sehe absolut keinen Vorteil bei den Schrägagarröhrchen. Der Aufwand vorher ist höher, der Aufwand bei der Entnahme ist nicht weniger (Impföse ausglühlen, Abimpfen,..), die Infektionsgefahr m.E. sogar höher, die Haltbarkeit kürzer.

Beides parallel halte ich für noch mehr Unfug, es sei denn man hat mal eine Kultur die die Ecoflacs nicht übersteht, was aber doch eher die Ausnahme ist.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#529

Beitrag von rakader » Montag 29. April 2019, 16:06

Peter - ich bin aktuell gerade froh, dass ich die NaCL-Lösung überhaupt hinbekommen habe. :thumbup
Die Schrägagar-Lösung scheint mir die Profi-Lösung zu sein, und sie macht wohl nur mit Mikroskop Sinn. Außerdem ist mehr Ausstattung nötig. Im Endeffekt dürfte das Platzargument nicht reißen.

Schaue ich mir die ganzen Diskussionen um das Thema an, sollte die Methode gewinnen, die die beste Qualität in Abhängigkeit zum Einsatz der Mittel/der Zeit erbringt oder noch einfacher, die die niedrigste Unfallgefahr hat. Das schöne an der Hefe-Diskussion ist aus meiner Sicht, dass gerade im Sommer die Do-it-yourself-Methode besser sein kann als eine per Händler versandte Frischhefe. Denn um was geht es letztlich? Eben - Worst-Case-Szenarien vor dem Brautag zu verhindern.

Kryoperlen lagern hier auch noch, ich habe mich da aber noch nicht herangewagt, da ich mit meinen bescheidenen handwerklichen Fähigkeiten erst einmal abwarten wollte, ob ich das Erwecken der Hefetierchen generell überhaupt hinbekomme. Immerhin - seit heute morgen weiß ich, das es geht, die erste Propagation der French Saison wurde in den Magnetrührer überführt. Jetzt rätsele ich noch, ob die Menge für meinen nächsten Sud ausreichen wird. Leider bringen die Tools im Netz da nichts. Theoretisch weiß man ja immer wie's geht, praktisch ist es beim ersten Mal immer derart spannend, als sei man noch ein Schulbub. :thumbsup
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Viele Grüße / Regards
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#530

Beitrag von beryll » Montag 29. April 2019, 16:10

Die Haltbarkeit ist kürzer? Unsinn...;-)
Ich komme aus genau dieser Ecke und hab meine Hefe früher immer so hingelegt - allerdings hab ich die Kulturen nicht mit Mineralöl gefüllt. Gerade diese Vorgehensweise lässt mich eine Schrägagarkultur zigmal nutzen.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#531

Beitrag von beryll » Montag 29. April 2019, 16:14

rakader hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 16:06
Peter - ich bin aktuell gerade froh, dass ich die NaCL-Lösung überhaupt hinbekommen habe. :thumbup
Die Schrägagar-Lösung scheint mir die Profi-Lösung zu sein, und sie macht wohl nur mit Mikroskop Sinn. Außerdem ist mehr Ausstattung nötig. Im Endeffekt dürfte das Platzargument nicht reißen.
Ich hab dafür genau 1 Impfösenhalter mit Impföse mehr am Start... Allerdings keine Spritzen, Kanülen oder sonstiges Material. Somit...
Egal, jeder soll die Variante nutzen, die er am Besten findet... Pros und Kontras gibt es für alles :Drink

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#532

Beitrag von beryll » Montag 29. April 2019, 16:16

matschie hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 15:58
beryll hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 15:53
Ich bin aktuell ehrlich gesagt dabei, von NaCl wieder zurück zum Schrägagar zu gehen - und zwar mit dem Mineralöl. Zum einem hab ich an der Kultur echt ewig, der Druckausgleich ist mir völlig Rille (da nicht vorhanden) und die Röhrchen brauchen auch noch weniger Platz.
Ich habe, bevor ich mit Ecoflacs angefangen habe, lange überlegt wie ich es mache. Ich sehe absolut keinen Vorteil bei den Schrägagarröhrchen. Der Aufwand vorher ist höher, der Aufwand bei der Entnahme ist nicht weniger (Impföse ausglühlen, Abimpfen,..), die Infektionsgefahr m.E. sogar höher, die Haltbarkeit kürzer.

Beides parallel halte ich für noch mehr Unfug, es sei denn man hat mal eine Kultur die die Ecoflacs nicht übersteht, was aber doch eher die Ausnahme ist.
Dann betreibe ich ja in Deinen Augen noch viel mehr Unfug... Ich hab die Hefe nicht nur in NaCl und Schrägagar, sondern auch noch auf AgarAgar-Boden und eingefroren in Kryoperlen. :P

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#533

Beitrag von HubertBräu » Montag 29. April 2019, 16:22

Ich habe meine letzten drei Starter aus je zwei Bodensätzen gemacht, wo ich die Flaschen zum Karbonisieren aufgezuckert hatte. Das waren einmal ein Weizen, wo ich die TAP 7 von Schneider gestrippt hatte, einmal die US-05 als Trockenhefe und einmal die W34/70, die ich vorher als Reinzucht aus Weihenstephan bekommen hatte. Die Flaschen waren zwischen 3 und 5 Monaten alt. Die erste Stufe vom Starter waren binnen wenigen Stunden aktiv und die Gärung verlief dann sauber und schnell. Spricht was gegen dieses Vorgehen?

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#534

Beitrag von Dekobier » Dienstag 30. April 2019, 08:52

Odin hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 15:35
Habe mich jetzt auch mal durch den langen Thread gelesen und finde das ziemilch gut mit der eigenen "Hefebak".

Die vorgestellte Methode von Herbert finde ich bisher am besten und werde diese deshalb zuerst versuchen. Dake vielmals für die Anleitung :thumbsup

Wenn der kritische Punkt die Einstichstelle ist, dann sollte meiner Meinung nach die Membrane so wenig als möglich durchstochen werden. Deshalb wären evtl. kleinere Gebinde sinnvoll. Verwendet jemand von euch kleinere Gebinde als die 100ml Ecoflacs?

Gruß
Stefan
Hallo Stefan,

kleinere Gebinde als 100ml sind mir noch nicht über den Weg gelaufen, wobei ich auch nie explizit danach gesucht habe, aber:
Ich musste aus der Not heraus, halbvolle 100ml Ecoflacs kaufen (100ml Gebinde, mit 50ml gefüllt). War erst skeptisch, aber beim zweiten Mal drüber nachdenken bin ich zu dem Schluss gekommen, das es de facto keinen Unterschied macht: meine ältesten Ecoflacs sind jetzt teils über 3 Jahre alt und noch nicht einmal ansatzweise leer. Dafür braue ich entweder nicht genug oder mit zu vielen verschiedenen Hefen.

Viele Grüße,
Oliver

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#535

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 30. April 2019, 13:22

HubertBräu hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 16:22
Ich habe meine letzten drei Starter aus je zwei Bodensätzen gemacht, wo ich die Flaschen zum Karbonisieren aufgezuckert hatte. Das waren einmal ein Weizen, wo ich die TAP 7 von Schneider gestrippt hatte, einmal die US-05 als Trockenhefe und einmal die W34/70, die ich vorher als Reinzucht aus Weihenstephan bekommen hatte. Die Flaschen waren zwischen 3 und 5 Monaten alt. Die erste Stufe vom Starter waren binnen wenigen Stunden aktiv und die Gärung verlief dann sauber und schnell. Spricht was gegen dieses Vorgehen?
Hier geht es ja eigentlich um die Konservierung mit NaCl, aber: Nein, aus meiner Sicht spricht nichts dagegen. In der Flasche ist nicht von einer Infektion auszugehen (würde man sonst beim Austrinken merken) und du brauchst ja im Extremfall nur eine lebende Zelle. Die paar toten Zellen sollten später nicht mehr relevant sein, wenn man nicht extrem viel Bodensatz nimmt (mehr als eine Stufe). Ich finde die Idee nicht schlecht. Spätestens wenn mir eine NaCl Konserve verdorben ist, werde ich das auch mal ausprobieren aus eigenem Bodensatz zu erneuern. :thumbup
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#536

Beitrag von rakader » Dienstag 30. April 2019, 14:45

Mal so nebenbei gefragt: Wieviel Zellen benötigt ein Sud mit 20 Litern und 17,5° Plato?
Bei Mr. Malty wird bei einem Sud 5,25 Gallonen von 200 Mrd. Zellen gesprochen und 4,5 Mrd. Zellen/ml beim repitchen aus Bodensatz - allerdings ohne Plato/OG-Angabe.
Von wievielen Zellen geht Ihr bei Eurer Entnahme, sagen wir 4 ml, aus dem NaCl-Glas/Ecoflac aus - oder vernachlässigt Ihr das?
---
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#537

Beitrag von mipo » Dienstag 30. April 2019, 15:13

Kann mir jemand erklären was der Unterschied zwischen Mini- und Ecoflac ist. :Grübel
Oder anders gefragt: Kann mit den MIniflacs genauso vorgegangen werden wie mit den Ecoflacs?
Gruß Michael

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#538

Beitrag von rakader » Dienstag 30. April 2019, 15:23

Das ist eine gute Frage, die aber glaube ich zu vernachlässigen ist. Ich kann nicht einmal im Flaschenaufbau einen Unterschied feststellen.
---
Viele Grüße / Regards
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#539

Beitrag von Odin » Dienstag 30. April 2019, 15:32

Dekobier hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 08:52
Odin hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 15:35
Habe mich jetzt auch mal durch den langen Thread gelesen und finde das ziemilch gut mit der eigenen "Hefebak".

Die vorgestellte Methode von Herbert finde ich bisher am besten und werde diese deshalb zuerst versuchen. Dake vielmals für die Anleitung :thumbsup

Wenn der kritische Punkt die Einstichstelle ist, dann sollte meiner Meinung nach die Membrane so wenig als möglich durchstochen werden. Deshalb wären evtl. kleinere Gebinde sinnvoll. Verwendet jemand von euch kleinere Gebinde als die 100ml Ecoflacs?

Gruß
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kleinere Gebinde als 100ml sind mir noch nicht über den Weg gelaufen, wobei ich auch nie explizit danach gesucht habe, aber:
Ich musste aus der Not heraus, halbvolle 100ml Ecoflacs kaufen (100ml Gebinde, mit 50ml gefüllt). War erst skeptisch, aber beim zweiten Mal drüber nachdenken bin ich zu dem Schluss gekommen, das es de facto keinen Unterschied macht: meine ältesten Ecoflacs sind jetzt teils über 3 Jahre alt und noch nicht einmal ansatzweise leer. Dafür braue ich entweder nicht genug oder mit zu vielen verschiedenen Hefen.

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Danke für die Antwort. Jens hatte am Anfang auch die kleineren Gebinde im Angebot, also die 15ml Variante Hefe auf NaCL. Kann jemand mal eine Bezugsquelle nennen. Finde das nicht mehr.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#540

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 30. April 2019, 15:39

Bei mir waren das autoklavierte Zentrifuguerröhrchen, die ich aus dem Ecoflac befüllt hatte. Ich fand das damals ganz praktisch. Hefe im Ecoflac anmischen und auf 10 kleine Röhrchen verteilen. Die Röhrchen konnte ich direkt im Starter verwenden ohne den verbleibenden Teil einer Kontaminationsgefahr auszusetzen.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#541

Beitrag von rakader » Dienstag 30. April 2019, 15:40

Odin hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 15:32
Danke für die Antwort. Jens hatte am Anfang auch die kleineren Gebinde im Angebot, also die 15ml Variante Hefe auf NaCL. Kann jemand mal eine Bezugsquelle nennen. Finde das nicht mehr.
Kleine Gebinde gibt es mit 10ml und 20ml. Nennt sich wohl MiniPlasco
Findest Du übrigens mit +nacl +kochsalzlösung + 15ml - Deine Menge taucht zumindest bei meinem Ergebnis nicht auf.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#542

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 30. April 2019, 15:44

Die bekommt man aber nicht wieder zu :-)
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#543

Beitrag von Odin » Dienstag 30. April 2019, 15:47

Danke dir für die schnelle Antwort. Die schauen allerdings aus, alsob man da nur das Oberteil abtrennt und einmalig Zugang zu der Lösung hat. Oder haben die Teile doch eine Membrane? Vllt. kann Jens was dazu sagen, welche 15ml Gebinde das waren?

Gruß
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Edith: Jens war schneller mit der Antwort.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#544

Beitrag von rakader » Dienstag 30. April 2019, 17:54

Frag doch mal in der Apotheke nach und vergleiche. Für meinen Teil haben mich Glasflaschen am meisten überzeugt. Insbesondere sieht man da besser, ob Luft reinkommt, eine Infektion droht, Kondenswasser und so. Preislich sehe ich keinen Unterschied.
Im Beipackzettel sind manchmal die Gebindegrößen aufgeführt, 50 ml ist die kleinste Glasflasche, im Fachsprech auch Durchstechflasche. Darunter gibt es nur noch Ampullen, Glas oder Plastik, die für unsere Zwecke nicht in Frage kommen.

Jens @DerDasBierBraut: Was mir soeben im Artikel des Braumagazins auffiel, ist, dass die Propgationsschritte hier umgekehrt bei jedem Schritt vermindert werden, 1:9 - 1:3 -1:2,5 - 1:1 - 1:0,66. Was meinst Du dazu?
---
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#545

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 30. April 2019, 18:17

Vielleicht kann besser Stefan erklären was er damit meint und worauf sich die Angaben stützen. Er stand mit Ulrich im Austausch und es klang in Romrod so, als würde Uli den Artikel seit der Entwurfsphase kennen.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#546

Beitrag von rakader » Freitag 3. Mai 2019, 21:46

Nachdem ich einen richtigen Bock geschossen habe und bei der letzten Befüllaktion die Hefenahrung statt der Hefe in die Glasflasche getan habe (beim ersten Mal aber richtig), stellt sich mir die Frage, wo eine richtig aufbewahrte und jetzt aktivierte French Saison gemütlich vor sich hinblubbert: Wie schätzt Ihr die benötigte Startermenge ab?

Oft scheint schon ein Liter zu genügen, schaut man sich Videos von den White Labs an. Dann wieder heißt zwei oder drei Liter. Macht Ihr das an der Stammwürze fest?

Mit den gängigen Rechnern komme ich mit der Propagation bei so kleinen Anfangsmengen nicht weiter - oder doch?

Gruß in Wochenende,
Radulph
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#547

Beitrag von beryll » Freitag 3. Mai 2019, 22:28

Für mich ist der Olymp des Wissens in Weihenstephan ansässig und nennt sich Ulrich ;-)
Für 50 Liter OG : 2,5 Liter
Für 50 Liter UG : 5 Liter

Ich weiche da nur sehr selten von ab und versuche mich grundsätzlich an seinen Vorgaben zu orientieren.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#548

Beitrag von rakader » Freitag 3. Mai 2019, 22:33

Danke Peter. Ja, sein Name wird hier immer als Maßstab angeführt, nicht erst seit Romrod.

Deine Angaben heißen für meine kleine Anlage übersetzt: Für 20 Liter OG: 1 Liter, für 20 Liter UG: 2 Liter.
Aber der Faktor Stammwürze sollte doch eine Rolle spielen - oder? Meine Bier bewegen sich immer zwischen 14° und 18° Plato.
Habe jetzt einige von under- und overpitchen gehört. Bin da aber noch nicht sattelfest.
---
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#549

Beitrag von CastleBravo » Freitag 3. Mai 2019, 22:36

Naja, in vielen Fällen mag das stimmen. Trotzdem stelle ich lieber nach HZ Anzahl an. Entsprechend Ulis Empfehlung:
OG 0,5-0,75E6 Hz/ml*P
UG 1,0-1,5E6 Hz/ml*P
Bei manchen Hefen auch mit deutlich mehr (W105!)

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#550

Beitrag von rakader » Freitag 3. Mai 2019, 22:39

Was meinst Du mit HZ ? Verstehe so den Beitrag nicht.

Hefezellen? Wenn ja, kommt man da ober ohne Mikroskop nicht weiter. Oder wie würdet ihr z.B. 4ml Hefe auf dem NaCl-Glas berechnen? (Ich setze mal voraraus, dass frische Hefezellen eingelagert wurde.)
---
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