Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#651

Beitrag von Adrian S » Freitag 15. November 2019, 17:36

Na um seine 36 Magnetrührer auszulasten...! :P :thumbsup
Grüsse
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#652

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 15. November 2019, 23:34

Sonntag oder Montag nehme ich mir die Zeit, um meine Erfahrungswerte zu den letzten Fragen weiterzugeben.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#653

Beitrag von Humulus » Dienstag 19. November 2019, 13:41

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 23:34
Sonntag oder Montag nehme ich mir die Zeit, um meine Erfahrungswerte zu den letzten Fragen weiterzugeben.
Das würde ich sehr begrüßen :Greets

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#654

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 19. November 2019, 21:42

Matthias, dein Starter sollte klappen.
Bei sehr alten Hefen würde ich besser mit kleinen Schritten anfangen zu propagieren (1:2 - 1:4). Die Hefezellen müssen die Starerwürze schnell übernehmen, damit sie die Hoheit über die Nährstoffe im Starter bekommen/behalten. Ein kleines bisschen Glucose in der ersten Stufe kann vorteilhaft sein, wenn die eingelagerte Kultur schon ziemlich am Ende ist.
200-500 ml Starter reichen locker, um die neu propagierte Hefe zu sedimentieren und wieder frisch in NaCl-Lösung einzulagern.
Labmaster hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 13:10
ich würde nach der erneuten Anzucht noch zweimal mit NaCl waschen (mit Zentrifuge 1mal) und danndas Sediment(Pellet) einlagern.
Grundsätzlich gut, weil man auf diese Weise kaum noch ausgegorene Starterwürze mit rüber ins neue Ecoflac nimmt. Persönlich finde ich jedoch, dass sedimentieren und dekantieren der Starterwürze reicht. Dann kommt nicht mehr viel Alkohol und Biomasse (außer der Hefe) mit rüber ins neue Ecoflac.
Der Verbrauch an steriler NaCl Lösung würde sich mit deiner Methode etwas vergrößern. Wer das Waschen machen möchte und es sauber hin bekommt ... Nur zu! Professioneller ist es vermutlich.

Wenn man das Zwischenwaschen mit NaCl durchziehen will, dann könnte man die Hefe in der letzten Stufe des Starters auch bei 20-30% SVG, also mitten in der Gärung, durch Kälte "zwangssedimentieren" lassen.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Hefe am fittesten, mit allem Wichtigen vollgesaugt und der Stoffwechsel hat sich auf Maltose eingestellt.
Natürlich kann man an dieser Stelle nicht direkt dekantieren und sofort neu einlagern. Der mitgenommene Anteil unausgegorener Starterwürze gärt im Ecoflac oder Glasfläschchen weiter und sprengt Dichtungen oder Glas.
Zweimal mit NaCl-Lösung waschen könnte das Weitergären verhindern.
Dies ist übrigens auch der Weg, den Uli Peise beim Hefeseminar in HH empfohlen hat, um die vitalste Hefe einzulagern.
Ich habe das aus Angst vor platzenden NaCl Flaschen nie probiert. Wer das Stoppen der Gärung bei 20-30% SVG machen möchte und das Waschen mit NaCl sauber hin bekommt ... Nur zu! Man lagert fittere Hefe ein.
rakader hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 16:51
2* propagieren ist auch nicht klar: die erste Stufe ist ja lediglich aufwecken. Somit sind es nur 2 Stufen.
Das war meine Antwort auf eine andere Frage mit einem anderen Kontext.
Wenn man fitte, sofort "arbeitsfähige", Hefe in Starterwürze abimpft ist das für mich auch schon die erste Stufe.
Falls man extrem wenige teilungsfähige Zellen in sehr wenig Starterwürze abimpft, zum Beispiel von Kryoperlen, aus einem Bodensatz oder aus einer uralten NaCl Flasche, dann ist das für mich per se nicht die erste Stufe des Starters, sondern nur ein Aufwecken/Reanimieren der Hefe vor der eigentlichen Propagation.
Letztendlich ist das alles aber nur ein Wortspiel. Andere benennen das Aufwecken vielleicht als vierstufigen Starter oder so. Nur weil ich es "Aufwecken" nenne muss das nicht richtiger sein als andere Formulierungen.
Labmaster hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 06:42
Generell würde ich das Anlegen einer Glycerinkultur und die Lagerung bei -18°C empfehlen.
Ich habe das nur einmal probiert und keinen Erfolg damit gehabt. Alle meine in Glycerol eingefrorenen Hefen waren nach 6 Monaten mausetot.
Hast du Zeit und Lust eine funktionierende Methode in einem neuen Thread zu beschreiben? Vielleicht mit ein paar Bildern? Wäre ganz toll.
Humulus hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 08:44
rakader hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 16:51
Edit: Es stellt sich für mich die Frage, ob ein erneutes Einlagern nach nur einem Jahr zielführend ist. Hefe auf NaCl lässt sich nach vielen übereinstimmenden Berichten 2 Jahre und bis zu fünf Jahre einlagern. Was spricht also für, was gegen ein "umbetten"?
Ich meine gelesen zu haben, dass Jens (DerDasBierBraut) sogar jedes halbe Jahr seine NaCl Kulturen umbettet.
@Jens: oder habe ich das falsch in Erinnerung?
2-5 Jahre halte ich für sehr gewagt. Das kann klappen, muss aber nicht. Ich habe viele Hefestämme nach ca. 12 Monaten aus meinen Ecoflacs aufwecken können, aber leider nicht alle. Um das Verlustrisiko zu minimieren versuche ich meine NaCl Kulturen nun alle 6-9 Monate aufzufrischen. Kryoperlen und Schrägagar laufen parallel, aber auch da findet man leider gelegentlich Stämme, die nach langer Lagerdauer kaputt sind. Nichts ist im Hobbymaßstab bombensicher.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#655

Beitrag von rakader » Dienstag 19. November 2019, 21:57

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 21:42
2-5 Jahre halte ich für sehr gewagt. Das kann klappen, muss aber nicht. Ich habe viele Hefestämme nach ca. 12 Monaten aus meinen Ecoflacs aufwecken können, aber leider nicht alle. Um das Verlustrisiko zu minimieren versuche ich meine NaCl Kulturen nun alle 6-9 Monate aufzufrischen. Kryoperlen und Schrägagar laufen parallel, aber auch da findet man leider gelegentlich Stämme, die nach langer Lagerdauer kaputt sind. Nichts ist im Hobbymaßstab bombensicher.
Vielen Dank, Jens, ich habe noch ein Zeitfenster von 3-4 Monaten, aber gut, sich damit jetzt zu beschäftigen. Zehn Hefestämme wollen gepflegt sein.

Wie angeregt, fände ich eine bebilderte Anleitung hier sehr hilfreich. Mir sind ein paar Begriffe im Kontext wie SVG sowie die Abfolge unklar. aber grundsätzlich: Ein Bild sagt hier mehr als Worte.

Die Community wird es sicher danken.

Cheers und Grüße
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#656

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 19. November 2019, 22:09

rakader hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 21:57
Wie angeregt, fände ich eine bebilderte Anleitung hier sehr hilfreich. Mir sind ein paar Begriffe im Kontext wie SVG sowie die Abfolge unklar. aber grundsätzlich: Ein Bild sagt hier mehr als Worte.

Die Community wird es sicher danken.
Das hat Monsti88 netterweise schon perfekt gemacht. >> https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 70#p312270
Stell dir vor, dass du den Starter nur bis 200-500 ml propagierst und die Hefe wieder einlagerst, anstatt einen Sud damit anzustellen.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#657

Beitrag von rakader » Dienstag 19. November 2019, 22:39

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 22:09
Das hat Monsti88 netterweise schon perfekt gemacht. >> https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 70#p312270
Stell dir vor, dass du den Starter nur bis 200-500 ml propagierst und die Hefe wieder einlagerst, anstatt einen Sud damit anzustellen.
:goodpost:

Vielen Dank. Ganz klar ist mir das Abtrennen noch nicht…
ich sehe den Trub, weiß aber nicht, was ich darüber dekantieren kann, was nicht - sieht alles gleich aus. Also nicht wie Du geschrieben hast, dass da eine klare und eine trübe Schicht ist (jenseits des Bodensatzes).

Das zu erkennen finde ich so schwierig am Dekantieren…

Im Wyeast-Beutel ist das einfach, da schwimmt die reine Hefe, man darf nur den Beutel mit der Nahrung nicht treffen…
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#658

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 19. November 2019, 23:06

rakader hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 22:39
Ganz klar ist mir das Abtrennen noch nicht…
ich sehe den Trub, weiß aber nicht, was ich darüber dekantieren kann, was nicht - sieht alles gleich aus. Also nicht wie Du geschrieben hast, dass da eine klare und eine trübe Schicht ist (jenseits des Bodensatzes).

Das zu erkennen finde ich so schwierig am Dekantieren…
Monsti88 hatte in seiner Doku zwischen der letzten Stufe und dem Anstellen wenig Zeit zum Sedimentieren.
Daher hat er ganz sicher viele schwebende Hefezellen mit abdekantiert.

Dich treibt beim Sedimentieren niemand. Wenn der Starter ausgegoren ist und kalt gestellt wurde, dann liegt die Hefe nach 1-2 Tagen komplett am Boden und die Würze darüber ist klar.
Dann ist es wirklich eindeutig, was man wegschüttet und was nicht. Einfach ausprobieren.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#659

Beitrag von rakader » Mittwoch 20. November 2019, 00:04

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 23:06
Dich treibt beim Sedimentieren niemand. Wenn der Starter ausgegoren ist und kalt gestellt wurde, dann liegt die Hefe nach 1-2 Tagen komplett am Boden und die Würze darüber ist klar.
Dann ist es wirklich eindeutig, was man wegschüttet und was nicht. Einfach ausprobieren.
Danke dafür Jens. Wie immer schlägst Du den Knoten durch :thumbup
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#660

Beitrag von Humulus » Mittwoch 20. November 2019, 08:52

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 21:42
Matthias, dein Starter sollte klappen.
Das klingt gut! Danke für die ausführliche Unterstützung!

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#661

Beitrag von Innuendo » Donnerstag 21. November 2019, 20:28

Hallo Ihrs,
dank der vielen Infos hier sind auch bei mir nun WSL-17 und W34/70 auf NaCl eingelagert.
Am Montag habe ich einen Starter UG "nach Jens" gemacht. Der Brautag war für Samstag oder Sonntag geplant, je nachdem wie lange der Starter benötigt. Aktuelle Stufe Donnerstag 2000ml auf Magnetrührer langsame Stufe

Der Starter hat Hochkräusen mit geringer Braunfärbung am Rand. Das müsste die vitalste Phase sein, die ich gern am Brautag gehabt hätte. Im Braukeller ist ein leicht schwefeliger Geruch.
Die Schwefelverbindungen kann ich mir noch erklären, weil es in meinem Keller für UG Hefe zu warm ist (ca. 19°C).
Wie halte ich den Starter etwas zurück? Ich habe hier überall gelesen, dass die Starter mal was länger brauchen und der Hefe soll Zeit gegeben werden. Ich würde jetzt als erstes die Raumtemperatur senken. Fenster auf bzw Becherglas vom Rührer in den Kühlschrank stellen. dann würde ich noch die Flüssigkeit auf die nächste Stufe erhöhen, aber die Zugabe Hefenahrung (DME) verringern zB halbieren.
Oder ist mein erster Starter mit Hochkräusen und schwefeligen Duft schon fehlgeschlagen?
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#662

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 21. November 2019, 20:51

Wenn der Starter schon Brandhefe ansetzt ist er schon über den besten Punkt hinaus. Ideal ist ein Pitchen bei 20-30% SVG.
Nach welchem Zeitplan hast du den Starter aufgeweckt? Klingt danach, als hättest du so propagiert, dass Zeit zum Kühlen, Sedimentieren und Dekantieren ist.

Du hast jetzt zwei Möglichkeiten.
Entweder stellst du den Starter in die Kühlung (dicht an 1°C) und stoppst die Gärung damit. Dann kannst du am Brautag Dekantieren und den Starter bis zum Anstellen mit abgezweigter gekochter Würze auffüllen und wieder gut belüften.
Oder du lässt den Starter sein Ding machen und propagierst mit einem Teil davon, einen Tag vor dem Brauen, einen neuen Starter im 1:10 Verhältnis.

Die STW würde ich an deiner Stelle nicht senken. Also nicht weniger DME nehmen.
Schwefeln darf der Starter etwas. Kein Problem.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#663

Beitrag von rakader » Donnerstag 21. November 2019, 20:58

Sehr interessant und mal wieder lehrreich. Ich darf mich einklinken:
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 21. November 2019, 20:51
Wenn der Starter schon Brandhefe ansetzt ist er schon über den besten Punkt hinaus. Ideal ist ein Pitchen bei 20-30% SVG.
Wie stelle ich 20-30% Schnellvergärungsgrad (??) (SVG) fest?
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 21. November 2019, 20:51
Du hast jetzt zwei Möglichkeiten.
Entweder stellst du den Starter in die Kühlung (dicht an 1°C) und stoppst die Gärung damit. Dann kannst du am Brautag Dekantieren und den Starter bis zum Anstellen mit etwas abgezweigter gekochter Würze anfüttern und stark belüften.
Oder du lässt den Starter sein Ding machen und propagierst mit einem Teil davon einen Tag vor dem Brauen einen zweiten Starter im 1:10 Verhältnis.
Brandhefe kommt bei mir oft vor. Dauert dann 8-10 Stunden bis ich anstelle. Sicher ein Grund, warum der Starter bei mir erst immer nach 12 Stunden anspringt.
Heißt also: Sobald Brandhefe sichtbar wird, stoppen, kühlen und dann ein paar Stunden vor dem Anstellen temperieren, zusätzliche Würze dazu?

Ich halte die 24 h pro Propagationsstufe ein, trotzdem kommt Brandhefe immer im letzten Schritt auf.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#664

Beitrag von Innuendo » Donnerstag 21. November 2019, 21:09

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe den Starter in den Kühlschrank versetzt und das maximale 2°C eingestellt.
Mein "Zeitplan" war: ca 4-5ml aus Weihenstephan Starter auf 20ml. Erst auf Magnetrührer, dann in Ruhe gewartet.
Anschließend wollte ich jeweils Abends den nächsten Step machen.

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#665

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 21. November 2019, 21:11

rakader hat geschrieben:
Donnerstag 21. November 2019, 20:58
Sehr interessant und mal wieder lehrreich. Ich darf mich einklinken:
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 21. November 2019, 20:51
Wenn der Starter schon Brandhefe ansetzt ist er schon über den besten Punkt hinaus. Ideal ist ein Pitchen bei 20-30% SVG.
Wie stelle ich 20-30% Schnellvergärungsgrad (??) (SVG) fest?
Sorry ich muss heute Abend noch arbeiten. Du bist Brauer. Das findest du schon raus!
(Ich glaube dir ich durchaus klar, dass ich mit SVG den scheinbaren Vergärungsgrad meine.)

Ich würde keinen Starter nur wegen etwas Brandhefe unnötig auf Eis legen, nur weil er ein paar Stunden oder einen halben Tag vor dem Anstellen über 30% SVG rutscht. Bei 1-2 Tagen sieht es anders aus. Da würde ich die Chance zum Dekantieren nutzen.
Innuendo hat geschrieben:
Donnerstag 21. November 2019, 21:09
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe den Starter in den Kühlschrank versetzt und das maximale 2°C eingestellt.
Mein "Zeitplan" war: ca 4-5ml aus Weihenstephan Starter auf 20ml. Erst auf Magnetrührer, dann in Ruhe gewartet.
Anschließend wollte ich jeweils Abends den nächsten Step machen.
Also waren die Schritte 20 > 200 > 2000 ml geplant, richtig?
Wenn du nicht dekantieren willst kannst du die erste Stufe 5-6 Tage vor dem Brautag aufwecken. So hast du einen zeitlichen Puffer, falls die Hefe länger zum Aufwachen benötigt. Wenn die erste Stufe wach ist (gärt) kommt sie in den Kühlschrank. Die Hefe wacht sofort wieder auf, wenn du sie 2 Tage vor dem Brauen in Stufe 2 überführst.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Donnerstag 21. November 2019, 21:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#666

Beitrag von rakader » Donnerstag 21. November 2019, 21:17

Sorry, Jens - bei SVG stand ich auf dem Schlauch. Heißt bei mir sEVG.
Allenthalben Dank für die Abgrenzung
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#667

Beitrag von Innuendo » Donnerstag 21. November 2019, 21:21

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 21. November 2019, 21:11
Also waren die Schritte 20 > 200 > 2000 ml geplant, richtig?
Wenn du nicht dekantieren willst kannst du die erste Stufe 5-6 Tage vor dem Brautag aufwecken. So hast du einen zeitlichen Puffer, falls die Hefe länger zum Aufwachen benötigt. Wenn die erste Stufe wach ist (gärt) kommt sie in den Kühlschrank. Die Hefe wacht sofort wieder auf, wenn du sie 2 Tage vor dem Brauen in Stufe 2 überführst.
Das kommt direkt auf den Spickzettel - Danke Dir!

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#668

Beitrag von Hopfenkaltschale » Donnerstag 19. Dezember 2019, 10:12

Sorry aber mal ne dumme Frage, wie injeziert ihr mit der Spritze in den Ecolac? Einfach direkt rein und fertig oder benögt man da nen Adapter für die Kanüle? :Waa
Schöne Grüße aus der Pfalz Christian :thumbsup

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#669

Beitrag von skappler » Donnerstag 19. Dezember 2019, 10:14

Einfach rein. Danach am besten mit Wachs versiegeln. Wird hier im Thread irgendwo erklärt

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#670

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Donnerstag 19. Dezember 2019, 12:31

skappler hat geschrieben:
Donnerstag 19. Dezember 2019, 10:14
Einfach rein. Danach am besten mit Wachs versiegeln. Wird hier im Thread irgendwo erklärt
Und vorher 1 Spritze aus der NaCl Lösung entnehmen und verwerfen, um Platz für die Hefe zu schaffen. Damit steht sie nachher unter weniger Druck.

Grüßle Dieter
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#671

Beitrag von Hopfenkaltschale » Donnerstag 19. Dezember 2019, 12:48

OK das habe ich verstanden :thumbsup
Wenn ich ne Glasflasche anstatt der Ecoflac habe, muss ich dann auf den Gumiistopfen auch Wachs machen oder zählt das nur bei den Ecoflacs? :Waa
Schöne Grüße aus der Pfalz Christian :thumbsup

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#672

Beitrag von ubu » Donnerstag 19. Dezember 2019, 12:48

Ich habe Ecoflacs welche nur zur hälfte gefüllt sind.
Ich spritze die Hefe direkt rein ohne vorher was zu entnehmen.
Dann ziehe ich die Kanüle in den Luftraum und ziehe die Spritze wieder mit Luft auf, bevor ich sie komplett rausziehe.
Gruß
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#673

Beitrag von HubertBräu » Donnerstag 19. Dezember 2019, 12:50

So mache ich es auch :thumbup
Mit Wachs versiegelt habe ich auch noch nie .. und bisher kein undichtes Ecoflac gehabt.

Gruß
Hubert

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#674

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Donnerstag 19. Dezember 2019, 13:32

Wenn genügend Luftraum vorhanden ist, geht das natürlich so eleganter. Frühere Chargen hatten oft Tel. wenig Luftraum.

Grüßle Dieter
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#675

Beitrag von karlm » Donnerstag 19. Dezember 2019, 13:49

Hopfenkaltschale hat geschrieben:
Donnerstag 19. Dezember 2019, 12:48
Wenn ich ne Glasflasche anstatt der Ecoflac habe, muss ich dann auf den Gumiistopfen auch Wachs machen oder zählt das nur bei den Ecoflacs? :Waa
So weit ich weiß ist der Gummiverschluß der Glasflaschen dicker und eher für Mehrfacheinstich geeignet. Schräg einstechen ist wichtig, damit sich die Gummischichten überlappen. Meine Glasflaschen versiegel ich nicht extra. Bei den Ecoflacs machen dass wohl viele.
Gruß, Philipp
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#676

Beitrag von Hopfenkaltschale » Donnerstag 19. Dezember 2019, 13:58

OK, schräg einstechen werde ich dann. Versiegeln lass ich bei der Glasflasche dann erstmal weg und schau ob es funktioniert :thumbup
Schöne Grüße aus der Pfalz Christian :thumbsup

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#677

Beitrag von Hopfenkaltschale » Freitag 20. Dezember 2019, 20:27

Also ich habe jetzt alles durchgeführt, die Hefe ist im NaCl und sieht alles gut aus. Gummistopfen wurde micht versiegelt, scheint aber dicht zu sein...
Schöne Grüße aus der Pfalz Christian :thumbsup

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#678

Beitrag von rakader » Freitag 20. Dezember 2019, 20:28

karlm hat geschrieben:
Donnerstag 19. Dezember 2019, 13:49
Hopfenkaltschale hat geschrieben:
Donnerstag 19. Dezember 2019, 12:48
Wenn ich ne Glasflasche anstatt der Ecoflac habe, muss ich dann auf den Gumiistopfen auch Wachs machen oder zählt das nur bei den Ecoflacs? :Waa
So weit ich weiß ist der Gummiverschluß der Glasflaschen dicker und eher für Mehrfacheinstich geeignet. Schräg einstechen ist wichtig, damit sich die Gummischichten überlappen. Meine Glasflaschen versiegel ich nicht extra. Bei den Ecoflacs machen dass wohl viele.
Nein. Bei beiden ist ein Gummistopfen mit mehreren Einstichvorrichtungen. Wachs gehört auf beide.
Gerade wenn man öfter einsticht, geht man damit auf Nummer sicher. Materialermüdung ist nicht auszuschließen.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#679

Beitrag von mwx » Freitag 20. Dezember 2019, 20:58

rakader hat geschrieben:
Freitag 20. Dezember 2019, 20:28
Nein. Bei beiden ist ein Gummistopfen mit mehreren Einstichvorrichtungen. Wachs gehört auf beide.
Gerade wenn man öfter einsticht, geht man damit auf Nummer sicher. Materialermüdung ist nicht auszuschließen.
man kann auch alles übertreiben, ich mache das nie
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#680

Beitrag von Hopfenkaltschale » Freitag 20. Dezember 2019, 21:03

Und du hast auch noch nie Probleme gehabt Michael? Ich bin ja eigentlich auch ein keep it simple Verfechter... Da ich mich mit dem Hefe banking erst seit kurzem befasse, bin ich mir manchmal unsicher was sein muss und was humbuk ist....
Schöne Grüße aus der Pfalz Christian :thumbsup

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#681

Beitrag von karlm » Freitag 20. Dezember 2019, 21:13

rakader hat geschrieben:
Freitag 20. Dezember 2019, 20:28
Gummistopfen mit mehreren Einstichvorrichtungen
Was soll das sein? Meine Glasflaschen haben eine einfache Gummimembran als Verschluss. Sind die üblichen von Braun, sowas.

Einige versiegeln, andere nicht. Einfach ausprobieren.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#682

Beitrag von rakader » Freitag 20. Dezember 2019, 21:13

mwx hat geschrieben:
Freitag 20. Dezember 2019, 20:58
rakader hat geschrieben:
Freitag 20. Dezember 2019, 20:28
Nein. Bei beiden ist ein Gummistopfen mit mehreren Einstichvorrichtungen. Wachs gehört auf beide.
Gerade wenn man öfter einsticht, geht man damit auf Nummer sicher. Materialermüdung ist nicht auszuschließen.
man kann auch alles übertreiben, ich mache das nie
Ich denke mal Jensens Empfehlungen in diesem Thread sind nicht die schlechtesten. Seltsam, dass die Flasche wo ich Wachs vergessen hatte, innert zwei Wochen hinüber war. Viel Glück weiterhin :Greets

Im Ernst: Ich dachte anfangs auch, es sei übertrieben. Bis man halt eines besseren belehrt wird…
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#683

Beitrag von karlm » Freitag 20. Dezember 2019, 21:19

rakader hat geschrieben:
Freitag 20. Dezember 2019, 21:13
Viel Glück weiterhin
Danke. Meine WSL-17 ist zwei Jahre alt und immer noch 1A. Dazu ist es die "berühmte" alkoholfreie, die besonders empfindlich ist.

Dir auch viel Glück! :thumbup
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#684

Beitrag von rakader » Freitag 20. Dezember 2019, 21:21

karlm hat geschrieben:
Freitag 20. Dezember 2019, 21:13
rakader hat geschrieben:
Freitag 20. Dezember 2019, 20:28
Gummistopfen mit mehreren Einstichvorrichtungen
Was soll das sein? Meine Glasflaschen haben eine einfache Gummimembran als Verschluss. Sind die üblichen von Braun, sowas.

Einige versiegeln, andere nicht. Einfach ausprobieren.
Guckst Du genau – real nicht per Google. Von Braun (für Dich eigens Wachspfropfen weggemacht) :Smile :
img_8068.png
…und wenn Du ganz genau schaust, Einstichloch in der Mitte ist zu erkennen. Wachs macht da schon Sinn.
karlm hat geschrieben:
Freitag 20. Dezember 2019, 21:19
Danke. Meine WSL-17 ist zwei Jahre alt und immer noch 1A. Dazu ist es die "berühmte" alkoholfreie, die besonders empfindlich ist.

Dir auch viel Glück! :thumbup
Perfekt. Hier wird empfohlen die Flaschen/Ecoflacs alle 6-9 Monate zu tauschen. Halten wir hier für übertrieben. Mit Deinen 2 Jahren bestätigst Du unsere Annahme! :thumbup
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#685

Beitrag von mwx » Freitag 20. Dezember 2019, 21:39

rakader hat geschrieben:
Freitag 20. Dezember 2019, 21:13
Seltsam, dass die Flasche wo ich Wachs vergessen hatte, innert zwei Wochen hinüber war. Viel Glück weiterhin :Greets
Kannst Du denn belegen das das nicht vorhandene Wachs die Ursache ist? Ich kann Dir ca. 50 Eco-Flacs ohne Wachs zeigen von denen keiner schlecht geworden ist. Ich würde ehe vermuten das Du an anderer Stelle unsauber gearbeitet hast.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#686

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 20. Dezember 2019, 21:56

Kurz mal aufräumen, bevor der Thread gefühlt einen Haken rückwärts zu Seite 5 macht und wir komplett von vorne anfangen.

Die Glasflaschen sind für Injektion vorgesehen. Also dafür, dass Onkel Doktor da eine Kanüle einsticht (auch mehrfach), eine Spritze mit der Lösung aufzieht und einem das Ding irgendwo in die Figur sticht.
Er wird bei der isotonen Kochsalzlösung eine recht dünne Kanüle verwenden, weil die Lösung sehr dünnflüssig ist.
Die Kanüle wird er, laut Empfehlung von Braun, etwas schräg durch das Gummi stechen, damit der Stichkanal länger ist und die Chance auf eine Undichtheit reduziert wird.
Die Injektionsflaschen wird er in einer möglichst kleinen Größe wählen, damit die Flasche mit möglichst wenig Einstichen leer wird und somit das Risiko einer Kontamination reduziert wird.

Wir stechen da wegen der Hefe mit relativ dicken Kanülen rein, auch mehrfach, erzeugen mehrfach Unterdruck durch Abkühlung und erhöhen somit das Risiko eines "Luftziehers" erheblich.
Daher gehört was über das Gummi, wenn man es ordentlich machen möchte, und vor allem, wenn die Hefe in einem Haushaltskühlschrank mit Lebensmitteln gelagert wird. Sei es Wachs oder Parafilm. Das ist eigentlich egal.

Die Ecoflacs sind für Infusion vorgesehen. Also für das einmalige Anstechen mit einem Infusionsbesteck etc.
Nach einmaliger Benutzung werden die Dinger entsorgt, egal ob leer ist nicht ganz leer.
Die Einstichgummis sind im Gegensatz zur Injektionsflasche steril verdeckt (goldene Folie), aber nicht selbst abdichtend.
Daher muss das Gummi des Ecoflacs bei uns nach jedem Einstich luftdicht versiegelt werden. Parafilm geht dafür nicht (da selbst nicht gasdicht) und wäre wegen der Kopfform sehr unpraktisch.
Jedoch lassen sich die "Mulden" der Einstichgummis super einfach mit Wachs versiegeln und das hält auch beim Unterdruck durch Abkühlen richtig dicht.

Beim Hefebanking muss man "leider" etwas übervorsichtig sein. Sonst kann man es bleiben lassen.
Mit Glück sieht man Kontaminationen mit bloßem Auge. Zum Beispiel wenn auf der Kochsalzlösung Schimmelpilz zu wachsen beginnt.
Die meisten Kontaminationen sieht man aber leider nicht. Und da fängt das Kernproblem an. Wir wollen uns auf die Reinheit unserer eingelagerten Hefen verlassen und kämpfen dabei gegen "schlaue" Feinde mit 1,0 µm Größe oder kleiner.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#687

Beitrag von Hopfenkaltschale » Freitag 20. Dezember 2019, 22:16

Gut Jens, so wie du das beschriebem hast, bin ich wohl auch besser über vorsichtig in Zukunft und versiegle meine Glasflasche jetzt gleich :redhead
Danke für deine Zusammenfassung :thumbup
Schöne Grüße aus der Pfalz Christian :thumbsup

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#688

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 20. Dezember 2019, 22:43

Gut. Einen überzeugt :-)

Bei den NaCl Hefen ist es leider so, das man Kontaminationen nur sehr selten sieht. Dadurch suhlt man sich in falscher Sicherheit.

Anders ist das z.B. bei Schrägagar ohne Mineralöl. Da sieht man, dass 1-2% der Kulturen, selbst mit absolutem "Hobbybrauer Overkill", nach ein paar Monaten mit ungebetenen Gästen bewachsen sind. Im Grunde ist das besser, weil sich die Kontaminationen bemerkbar machen. Mal abgesehen von Fremdhefen, die zwischen der eingelagerten Hefe vielleicht nicht sofort auffallen.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#689

Beitrag von rakader » Freitag 20. Dezember 2019, 22:47

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Freitag 20. Dezember 2019, 22:43
Gut. Einen überzeugt :-)
Nein: Zwei :thumbup
Ich kann Dir nur noch abermals Danke sagen (vor allem für Deine Geduld) – ich lagere unterdessen 14 Hefestämme ein. Wo ich Deiner Anleitung gefolgt bin, ist auch nie etwas passiert.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#690

Beitrag von Terlon » Samstag 11. Januar 2020, 09:34

Moin Zusammen,
nachdem ich hier von Begin an diesen Thread mitgelesen hab wollte ich mal (ungefragt :Wink ) meine Erfahrung kundtun.

Anfang letzten Jahre habe ich angefangen verschiede Hefen in NaCl einzulagern.
Z.B. aus Activator Pacs Erntehefe aus eigenem Sud etc.

Meine Hefen:
Aus Activator: WYeast #1010, #3638, #2308
Aus Flaschenaufzucht: Gutmann, Schneider Tap 7 (aus 3 Bodensätzen einen Starter und dann geerntet)
Aus Erntehefe aus Sud: Schneider Tap 7


Ergebnis:
Alle konnte ich efolgreich wiederbeleben.
Die Vorgehensweise beim Einlagern wie hier mehrfach beschrieben in 100ml Glasfaschen.
Aufbewahrt im Kühlschrank.

Bei der Reaktivierung gehe ich so vor:

Aufwecken aus NaCl.
• Vorbereitung:
◦ 1,5l Wasser+ 90gDME
◦ +0,2-0,6g Hefenahrung
◦ +10g (2Teelöffel) Zucker.
◦ 15Min kochen und in Wasserbad abkühlen lassen.

• 10ml Hefelösung + 10ml Starter (∑ 20ml) 1:1 in 50ml Becherglas 36 (-48h) ankommen lassen

• + 40ml Starter aufgefüllt (∑ 60ml)1:2; in 100ml Becher. 24(-36h) ankommen lassen

• + 120ml Starter aufgefüllt (∑ 180ml ) 1:2; in 500ml Becher 24h ankommen lassen

• + 360ml (∑ 540ml) 1:2, (oder Rest 1:4, dann entfällt der letzte Schritt ) in 1,5l Erlenmeier 24h

• dann Rest Würze ca 1l zugeben (∑ ca. 1,6l)1:1, in 2l Erlenmeierkolben
Alles bei Raumtemperatur auf Rührer.

Fazit:
Etwas mehr Aufwand, der sich aber lohnt wenn man ein paar Tage Vorbereitungszeit zur Reaktivierung hat.

Meinen Dank an alle hier die meinen Horizont erweitert haben! :Drink
Weiter so.
Gruß
Olli
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#691

Beitrag von Bierheld » Samstag 11. Januar 2020, 17:19

Hallo Olli,
machst du den allerersten Propagationsschritt, also mit den 20ml, auch schon auf dem Magnetrührer? Ich habe den bisher in einem kleinen, verschraubbaren Gläschen gemacht. Immer wieder Mal geschüttelt, wenn ich daran dachte. Mein kleinster Rührfisch lässt die 20ml im Erlenmeierkolben (50ml) nur wild rumspritzen. Da hatte ich zu viel Mitleid mit den Hefezellen, die nach so langer Wartezeit im Kühlschrank endlich wiederbelebt wurden. :Smile
Gruß
Bernd

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#692

Beitrag von Terlon » Samstag 11. Januar 2020, 19:50

Hi Bernd,
also meine Hefe will das so! :Bigsmile
Mein Fischchen ist aber auch nur 1cm lang.
Bei langsamer Drehzahl geht das hervorragend.
Aber wie gesagt, das ist nur eine Herangehensweise.
Gruß
Olli
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#693

Beitrag von HubertBräu » Samstag 11. Januar 2020, 20:51

Den ersten Schritt mit 10ml ausm Ecoflac und 10ml Würze lasse ich einfach in der Spritze und schüttel diese ab und zu mal auf :Greets

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#694

Beitrag von ssegelhorst » Sonntag 12. Januar 2020, 13:25

Terlon hat geschrieben:
Samstag 11. Januar 2020, 09:34
...

Aufwecken aus NaCl.
• Vorbereitung:
◦ 1,5l Wasser+ 90gDME
◦ +0,2-0,6g Hefenahrung
◦ +10g (2Teelöffel) Zucker.
◦ 15Min kochen und in Wasserbad abkühlen lassen.

• 10ml Hefelösung + 10ml Starter (∑ 20ml) 1:1 in 50ml Becherglas 36 (-48h) ankommen lassen

• + 40ml Starter aufgefüllt (∑ 60ml)1:2; in 100ml Becher. 24(-36h) ankommen lassen

• + 120ml Starter aufgefüllt (∑ 180ml ) 1:2; in 500ml Becher 24h ankommen lassen

• + 360ml (∑ 540ml) 1:2, (oder Rest 1:4, dann entfällt der letzte Schritt ) in 1,5l Erlenmeier 24h

• dann Rest Würze ca 1l zugeben (∑ ca. 1,6l)1:1, in 2l Erlenmeierkolben
Alles bei Raumtemperatur auf Rührer.

Fazit:
Etwas mehr Aufwand, der sich aber lohnt wenn man ein paar Tage Vorbereitungszeit zur Reaktivierung hat.

Meinen Dank an alle hier die meinen Horizont erweitert haben! :Drink
Weiter so.
Wie bewahrt ihr denn in so einem Fall die Starterwürze aus DME auf? Größere Menge kochen und dann in den Kühlschrank und dann jeweils wieder aufkochen?
Ich habe bisher jeweils täglich neue Würze hergestellt - auf Dauer ganz schön nervig und vermutlich vollkommen unnötig.
____________________________________________________________________________
Beste Grüße
Sebastian

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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#695

Beitrag von rakader » Sonntag 12. Januar 2020, 14:11

Vorräte einfrieren, bei Bedarf auftauen und nochmals aufkochen. Gehopfter Malzsud, natürlich keine Starterwürze, die wird sofort verarbeitet.
---
Viele Grüße / Regards
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#696

Beitrag von Terlon » Sonntag 12. Januar 2020, 15:49

Hallo Sebastian,

ich koche die 1,5l und stell die einfach in den Kühlschrank und entnehme dann nur die Menge die ich jeden Tag brauche. Natürlich möglichst keinfrei verarbeitet. Alu- oder Frischhaltefolie auf dem Erlenmeierkolben, fertig.
Zu Anfang hab ich die auch noch immer wieder aufgekocht, aber das ist eigentlich nicht nötig.

Ansonsten mache ich für jeden Starter eine neue Mischung. Alle 4-6 Wochen ist der Aufwand ja nicht so groß.
Gruß
Olli
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#697

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 12. Januar 2020, 16:02

Terlon hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 15:49
ich koche die 1,5l und stell die einfach in den Kühlschrank und entnehme dann nur die Menge die ich jeden Tag brauche. Natürlich möglichst keinfrei verarbeitet. Alu- oder Frischhaltefolie auf dem Erlenmeierkolben, fertig.
Zu Anfang hab ich die auch noch immer wieder aufgekocht, aber das ist eigentlich nicht nötig.
Sorry, aber Folie hält vielleicht Fliegen und Brummer fern, aber keine Mirkoorganismen.
Die Würze nach Tagen zu verwenden ist schon fragwürdig. Sie nicht noch einmal zu kochen ist schon mehr als leichtsinnig.
Mach was du willst, aber das Vorgehen auch noch ungeniert weiterzuempfehlen ist echt krass.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Montag 13. Januar 2020, 02:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#698

Beitrag von rakader » Sonntag 12. Januar 2020, 16:42

Noch vergessen: beim Aufkochen wird Starterwürze evt. Zu stark. Die verdünne ich dann mit stark abgekochten Wasser auf Zielwert.
---
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#699

Beitrag von ssegelhorst » Sonntag 12. Januar 2020, 18:09

rakader hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 14:11
Vorräte einfrieren, bei Bedarf auftauen und nochmals aufkochen. Gehopfter Malzsud, natürlich keine Starterwürze, die wird sofort verarbeitet.
Das klingt nach einer sehr praktischen Lösung. In "Tupperdosen" oder Eiswürfelbeuteln?
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Re: Hefebanking - Hefe-Lagerung in NaCl-Lösung

#700

Beitrag von rakader » Sonntag 12. Januar 2020, 19:36

ssegelhorst hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 18:09
rakader hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 14:11
Vorräte einfrieren, bei Bedarf auftauen und nochmals aufkochen. Gehopfter Malzsud, natürlich keine Starterwürze, die wird sofort verarbeitet.
Das klingt nach einer sehr praktischen Lösung. In "Tupperdosen" oder Eiswürfelbeuteln?
Tupperdosen. Eiswürfelbeutel sind mir wg Größe der Kammern zu unpraktisch.
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