Hefe trocknen

Antworten
Benutzeravatar
Biermann
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2064
Registriert: Donnerstag 7. Dezember 2006, 18:28
Wohnort: Vauxhall, Alberta, Kanada

Hefe trocknen

#1

Beitrag von Biermann » Sonntag 26. Februar 2017, 01:54

Hallo,

ich braue nur im Jan/Feb, genug für die nächst 12-14 Monate und habe bisher dann immer neue Hefe für den ersten Sud gekauft und dann vermehrt (für 58L Würze). Die Folgesude erden dann mit der Hefe vom vorherigen Sud nach neuerlicher Vermehrung angestellt.

Nun kam mir der Gedanke die Hefe nach der ersten, schnellen Gärung zu trockenen. Mein Haushaltsgewürztrockner hat Schalen in die ich die Hefe füllen kann und dann nach dem Trocknen entweder im Kühl- oder im Gefrierschrank für 12 Monate lagern. Temperatur geht bis 25° runter.

Macht das Sinn oder ist das ein verrückter Gedanke?

Cheers, Jörg
Bier ist ein Grundnahrungsmittel

Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 8237
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Hefe trocknen

#2

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 26. Februar 2017, 02:06

So einfach dürfte Hefetrocknung nicht sein, sonst gäbe es weitaus mehr Stämme zu kaufen.
Ich würde auch vermuten das deine Hefe den Trocknungsprozess in dem Gerät nicht überlebt.

Du könntest dir aber eine ausreichende Menge mit Glyzerin einfrieren und dann einen Starter
damit machen. Alles andere dürfte in deinem Fall nicht zielführend sein. Vieleicht bleibst du
sogar besser bei der frischen Hfe zum Start deiner "Brausaison".
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

gingerbreadium
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 314
Registriert: Dienstag 30. Juni 2015, 10:47

Re: Hefe trocknen

#3

Beitrag von gingerbreadium » Sonntag 26. Februar 2017, 09:14

12-14 Monate ist schon happig.
Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass eine Konservierung in NaCl im Kühlschrank klappen kann, aber (bei mir zumindest) in 2 von 3 Fällen die Hefe nach 12 Monaten tot war.
Evtl. gibt es bessere Erfahrungen mit Glycerin oder mit den Kyro-Perlen, aber beides braucht einen guten Starter und kostet auch Geld. Lohnt sich mMn nur bei besonderen Hefen.
Wenn du wirklich sparen willst, guck dich vielleicht mal nach passenden Trockenhefe um?

Benutzeravatar
ggansde
Moderator
Moderator
Beiträge: 5757
Registriert: Mittwoch 9. November 2005, 16:25
Wohnort: Rodgau

Re: Hefe trocknen

#4

Beitrag von ggansde » Sonntag 26. Februar 2017, 09:18

Moin,
Hier wurde das schon einmal ausführlich diskutiert:
http://hobbybrauer.de/modules.php?name= ... d&tid=6947
VG, Markus
"Durst ist schlimmer als Heimweh"
Insofern dieser Beitrag nicht durch MOD MODE ON gekennzeichnet ist, enthält er lediglich die Meinung eines gewöhnlichen Benutzers

HrXXLight
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 617
Registriert: Montag 13. Januar 2014, 18:56
Wohnort: Mittelhessen
Kontaktdaten:

Re: Hefe trocknen

#5

Beitrag von HrXXLight » Sonntag 26. Februar 2017, 10:35

Die Norweger machen es bei ihrer Kveikhefe auch un es funktioniert. Frage ist nur, was sich beim trocknen noch so einnistet.
Trinkbar: Dark Impact, Oatmeal Stout
Reifung: Diverse Russian Imperial Stout Rezepte mit Oak und Brett, Pale Ale mit Kveik

Planung: Norwegian Farmhouse Ale

jemo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 737
Registriert: Donnerstag 8. Mai 2014, 13:05
Wohnort: Monheim am Rhein

Re: Hefe trocknen

#6

Beitrag von jemo » Sonntag 26. Februar 2017, 11:38

Guck Dir bei Facebook mal "Kveik World Order" an, der Kollege arbeitet mit Hefetrockung auf Pergamentpapier.
Viele Grüße,
Jens

Benutzeravatar
Boludo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 17893
Registriert: Mittwoch 12. November 2008, 20:55

Re: Hefe trocknen

#7

Beitrag von Boludo » Sonntag 26. Februar 2017, 12:31

Warum wollen eigentlich alle immer ausgerechnet an der Hefe sparen?
Ganz ehrlich, mir wäre das viel zu riskant.
Wenn Du Glück hast, überleben ein paar Zellen die Tortur und es kommt wirklich zu einer schleppenden Gärung. Dann kippst Du nur sehr viel totes Hefematerial mit in die Wùrze.
Hefe ist aber auch ein sehr gutes Nährmedium für alle möglichen ungebetenen Gäste.

Als Experiment sicher ganz interessant, aber zum Geld sparen, wenn man eh nur so selten braut, meiner Meinung nach vollkommen ungeeignet.
Lieber ein paar Euro ausgeben und dafür eine saubere Gärung mit vitaler Hefe.

Stefan

Benutzeravatar
beryll
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2528
Registriert: Samstag 25. Juli 2015, 15:10
Wohnort: Saarwellingen
Kontaktdaten:

Re: Hefe trocknen

#8

Beitrag von beryll » Sonntag 26. Februar 2017, 12:36

jemo hat geschrieben:Guck Dir bei Facebook mal "Kveik World Order" an, der Kollege arbeitet mit Hefetrockung auf Pergamentpapier.
Ich lege so seit etlichen Jahren meinen Roggen-Sauerteig zum Schlafen hin... Der wird ganz dünn auf Backpapier ausgestrichen und abgedeckt getrocknet. Danach kann man ihn zerkleinern und in einem luftdichten Gefäß für die Ewigkeit in die Ecke stellen. Die Idee hatte ich mir Bierhefe auch schon, habe mich aber nicht daran getraut. Mit der Agar-Methode bin ich letztendlich gut gefahren.
"Um...Snoochie boochies" Romrod... BONG!!!!!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

HBST Saar-Lor-Lux
Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

HBST Saar-Lor-Lux internes

Benutzeravatar
christianf
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 380
Registriert: Freitag 4. November 2016, 22:24

Re: Hefe trocknen

#9

Beitrag von christianf » Sonntag 26. Februar 2017, 12:57

Ganz blöde Idee: Hefeteig kann man ja einfrieren, die Hefe ist nach dem Auftauen wieder aktiv. Wenn man einen solchen Hefeteig mit Bierhefe ansetzt, sollte das ja dann auch gehen. Danach muss man nur danach irgendwie die Stärke wieder loswerden .... :Cool

tbln
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 419
Registriert: Dienstag 20. Oktober 2015, 13:28

Re: Hefe trocknen

#10

Beitrag von tbln » Samstag 3. August 2019, 09:27

Versuche mal den alten Strang hier wieder zu beleben...

Auf suigenerisbrewing.com findet sich seit ein paar Monaten ein noch laufender Versuch zur Voss Kveik Hefe. Tatsächlich nimmt die Überlebensrate nur um 6-8% pro Monat ab.

Ich hab leider weder Dörrautomat noch Mikroskop - hat nicht jemand Lust mit einer "Alt- oder Kölschhefe" bspw. der WY1007 einen Vergleich anzustellen?

KlausT
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 44
Registriert: Samstag 22. Juni 2019, 08:03

Re: Hefe trocknen

#11

Beitrag von KlausT » Samstag 3. August 2019, 10:38

Ein Packerl Trockenhefe lebt übrigends viel länger, als auf der Verpackung angegeben.
Ich verwende noch immer Hefe, die seit 3/2015 abgelaufen ist. Für 30l schütte ich etwa 1g Trockenhefe in zuvor sterilisiertes Karamalz 0.5l. Nach einer Woche hat sich ausreichend Hefe gebildet und sedimentiert.

Somit kann ich etwa 11x brauen je Hefepackerl mit 11g.

Gruß
Klaus

Benutzeravatar
schwarzwaldbrauer
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 335
Registriert: Donnerstag 4. Januar 2018, 21:01

Re: Hefe trocknen

#12

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Samstag 3. August 2019, 10:53

KlausT hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 10:38
Ein Packerl Trockenhefe lebt übrigends viel länger, als auf der Verpackung angegeben.
Ich verwende noch immer Hefe, die seit 3/2015 abgelaufen ist. Für 30l schütte ich etwa 1g Trockenhefe in zuvor sterilisiertes Karamalz 0.5l. Nach einer Woche hat sich ausreichend Hefe gebildet und sedimentiert.

Somit kann ich etwa 11x brauen je Hefepackerl mit 11g.

Gruß
Klaus

Das geht sicher nicht bei allen Hefen so einfach.
Kannst du bitte sagen, um welche Hefe es sich hierbei handelt.
Gruß Dieter
Brau, schau wem.

KlausT
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 44
Registriert: Samstag 22. Juni 2019, 08:03

Re: Hefe trocknen

#13

Beitrag von KlausT » Samstag 3. August 2019, 11:18

Hallo Dieter,

klar, gerne.
  • S33
  • S23
  • S04
  • Belle Saison
Mehr Hefen habe ich bis dato nicht verwendet.

Bald stehen aber noch an:
  • K97
  • Nottingham Ale
  • Gestrippt aus einem Gutmann Weizen hell
Gruß
Klaus

Benutzeravatar
schwarzwaldbrauer
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 335
Registriert: Donnerstag 4. Januar 2018, 21:01

Re: Hefe trocknen

#14

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Samstag 3. August 2019, 11:52

Hallo Klaus,
vielen Dank.
Bin eigentlich überrascht dass das so einfach geht und dass darüber hier noch nie diskutiert wurde (oder hab ich das überlesen?).
Wie lagerst du dann die angebrochenen Hefepäckchen? Würde auf Vakuumieren tippen.

Gruß Dieter
Brau, schau wem.

KlausT
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 44
Registriert: Samstag 22. Juni 2019, 08:03

Re: Hefe trocknen

#15

Beitrag von KlausT » Samstag 3. August 2019, 12:50

Hallo Dieter,

ich verschließe sie nur mit einem Clip von Ikea und packe sie gesammelt in eine (Plastik) Tüte, die ich ebenso mit einem Clip verschließe. Dann einfach in den Kühlschrank.
Kein Vakuum, oder sonstiges.

Ich bekomme leider kein Bild vom Handy hochgeladen, sonst hätte ich dir das gerne gezeigt.

Gruß
Klaus

PS: Die Clips heißen "Bevara"

KlausT
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 44
Registriert: Samstag 22. Juni 2019, 08:03

Re: Hefe trocknen

#16

Beitrag von KlausT » Samstag 3. August 2019, 13:01

Im Forum zeigt es die Bilddatei als ungültig.
Liegt es an der Größe von knapp 8MB? Ich bekomme sie aber nicht kleiner...

Hier extern:
Bild

Bild

Bild

Gruß
Klaus

Benutzeravatar
schwarzwaldbrauer
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 335
Registriert: Donnerstag 4. Januar 2018, 21:01

Re: Hefe trocknen

#17

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Samstag 3. August 2019, 13:07

Werde ich beim nächsten Arbeiten mit Trockenhefe auch Mal so machen.

Gruß Dieter
Brau, schau wem.

Benutzeravatar
Ladeberger
Moderator
Moderator
Beiträge: 6008
Registriert: Dienstag 20. November 2012, 18:29

Re: Hefe trocknen

#18

Beitrag von Ladeberger » Samstag 3. August 2019, 14:16

KlausT hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 10:38
Ein Packerl Trockenhefe lebt übrigends viel länger, als auf der Verpackung angegeben.
Ich verwende noch immer Hefe, die seit 3/2015 abgelaufen ist. Für 30l schütte ich etwa 1g Trockenhefe in zuvor sterilisiertes Karamalz 0.5l. Nach einer Woche hat sich ausreichend Hefe gebildet und sedimentiert.

Somit kann ich etwa 11x brauen je Hefepackerl mit 11g.
Hallo Klaus,

dein Vorgehen bewegt sich ja nun wirklich fernab etablierter, technologischer Praxis. Magst du vielleicht mal für uns einsortieren,
a) wie schnell deine Sude ankommen,
b) wann sie (end)vergoren sind und
c) welchen Vergärungsgrad sie zu diesem Zeitpunkt aufweisen?

Gruß
Andy

KlausT
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 44
Registriert: Samstag 22. Juni 2019, 08:03

Re: Hefe trocknen

#19

Beitrag von KlausT » Samstag 3. August 2019, 14:46

Hallo Andy,

klar.

a) 75% etwa 1 Tag, 25% 2 Tage
b) OG etwa 3-6 Tage, UG 5-10 Tage
Ich lasse es aber prinzipiell 2 Wochen stehen, damit es sich klärt.
c) Kann ich nicht beantworten, noch nie berechnet

Gruß
Klaus

Benutzeravatar
Boludo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 17893
Registriert: Mittwoch 12. November 2008, 20:55

Re: Hefe trocknen

#20

Beitrag von Boludo » Samstag 3. August 2019, 21:25

KlausT hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 13:01


Hier extern:
Bild

Bild

Bild

Hallo Klaus,

Ich glaube dir gerne, daß du mit deiner Methode bisher Erfolg hattest.
Jeder, der ein bisschen was von Hefe versteht, schlägt dabei aber die Hände über dem Kopf zusammen.
Vakumieren wäre bei angebrochenen Packungen das mindeste.
Und Trockenhefe Starter sind oft kontraproduktiv.
Wie auch immer riskierst du jedes Mal die Arbeit eines ganzen Brautages wegen ein paar Euro.
Du kamst das natürlich machen, wie du es für richtig hältst.
Aber es ist jenseits von allem, was man unter gutem Hefe Management versteht.
In dem bisschen Malzbier kann sich die Hefe kaum vermehren.
Und im Gegensatz zu frischer Trockenhefe befindet sie sich vermutlich im Winterschlaf.
Meiner Meinung nach sollte man an der Hefe als letztes sparen.

Stefan

KlausT
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 44
Registriert: Samstag 22. Juni 2019, 08:03

Re: Hefe trocknen

#21

Beitrag von KlausT » Samstag 3. August 2019, 21:52

Hallo Stefan,

kann jeder machen, wie er möchte.
Ich hatte im Gegensatz zu vielen hier im Forum noch nie einen umgekippten Sud. Das Verfahren mache ich seit gut 40 Suden.
Falls der Starter nicht gelingen sollte, kann man ja immer noch ein Packerl Notfallhefe reinwerfen.

Gruß
Klaus

Benutzeravatar
Boludo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 17893
Registriert: Mittwoch 12. November 2008, 20:55

Re: Hefe trocknen

#22

Beitrag von Boludo » Samstag 3. August 2019, 21:59

KlausT hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 21:52
Hallo Stefan,

kann jeder machen, wie er möchte.
Ich hatte im Gegensatz zu vielen hier im Forum noch nie einen umgekippten Sud. Das Verfahren mache ich seit gut 40 Suden.
Falls der Starter nicht gelingen sollte, kann man ja immer noch ein Packerl Notfallhefe reinwerfen.
Ja, kein Thema, mach gerne weiter so.
Ich wollte das nur anmerken, falls jemand denkt, das wäre die optimale Methode.

Stefan

hkpdererste
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 445
Registriert: Dienstag 12. August 2014, 20:18

Re: Hefe trocknen

#23

Beitrag von hkpdererste » Samstag 3. August 2019, 22:00

Gängige anstellmengen sind ja so 1 Gramm pro Liter Würze, da is dann ja 1Gramm pro 0,5 Liter Starter auch nur das doppelte. Da sollte doch vermehrungstechnisch schon noch was gehen oder ?

Benutzeravatar
Boludo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 17893
Registriert: Mittwoch 12. November 2008, 20:55

Re: Hefe trocknen

#24

Beitrag von Boludo » Samstag 3. August 2019, 22:09

Die Frage ist, was das bringen soll, außer Risiko.

KlausT
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 44
Registriert: Samstag 22. Juni 2019, 08:03

Re: Hefe trocknen

#25

Beitrag von KlausT » Samstag 3. August 2019, 22:09

Die beste Methode ist es sicher nicht.
Für meinen Zweck ideal - braucht kaum Platz/Gerätschaften und man hat eine sehr günstige "Hefebank".

Gruß
Klaus

hkpdererste
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 445
Registriert: Dienstag 12. August 2014, 20:18

Re: Hefe trocknen

#26

Beitrag von hkpdererste » Samstag 3. August 2019, 22:24

Eben das wäre auch der Vorteil den ich in seiner Methode sehe. Mit den Trockenhefen hat man eine relativ gute Auswahl und somit günstig ne Art Hefebank verfügbar.

Ob bei der Methode das Kontaminationsrisiko größer ist als bei klassischen Hefebanking evtl sogar mit Erntehefe ... ich wär mir da nicht so sicher.

Benutzeravatar
Boludo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 17893
Registriert: Mittwoch 12. November 2008, 20:55

Re: Hefe trocknen

#27

Beitrag von Boludo » Samstag 3. August 2019, 22:29

Macht was ihr wollt. Ist mir wirklich egal und ich muss nicht alles nachvollziehen können.
Geöffnete Trockenhefe ist jedenfalls ultra empfindlich.

hkpdererste
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 445
Registriert: Dienstag 12. August 2014, 20:18

Re: Hefe trocknen

#28

Beitrag von hkpdererste » Samstag 3. August 2019, 22:35

Mir liegt esjetzt gerade fern dich zu irgendwas überzeugen zu wollen, mich würde nur ehrlich der Risikovergleich interessieren. So ganz unempfindlich ist die klassische Methode ja nun auch nicht wie der Thread beweist in dem die kontaminierten Starter in einer Sammelbestellung verteilt wurden.

KlausT
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 44
Registriert: Samstag 22. Juni 2019, 08:03

Re: Hefe trocknen

#29

Beitrag von KlausT » Samstag 3. August 2019, 22:36

Vielleicht haben wir ja einen Hobbybiologen, der eine Versuchsreihe starten will?
Würde mich sehr interessieren, wie das Verfahren gegen andere abschneidet.

Wird Trockenhefe unter Schutzatmosphäre verpackt?
Ich dachte da wäre auch nur normale Atemluft drin?

Gruß
Klaus

Benutzeravatar
Boludo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 17893
Registriert: Mittwoch 12. November 2008, 20:55

Re: Hefe trocknen

#30

Beitrag von Boludo » Samstag 3. August 2019, 22:50

KlausT hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 22:36
Vielleicht haben wir ja einen Hobbybiologen, der eine Versuchsreihe starten will?
Würde mich sehr interessieren, wie das Verfahren gegen andere abschneidet.

Wird Trockenhefe unter Schutzatmosphäre verpackt?
Ich dachte da wäre auch nur normale Atemluft drin?

Gruß
Klaus
Entweder sind die Päckchen vakuumkert oder unter Schutzgas, je nach Hersteller.
Das ist aber nur ein Teil des Problems.
Man sollte mit einer ausreichenden Menge möglichst vitaler Hefe anstellen. Das ist der Fall, wenn man eine ausreichende Menge frische Trockenhefe vernünftig rehydriert. Die Hefe wird in dem Stadium getrocknet, in dem sie am fittesten ist.
Bei deiner Methode hast du ziemlich sicher zu wenig Hefe, die sich bereits wieder schlafen gelegt hat.
Die restliche Hefe gammelt unter Luft im Plastikbeutel vor sich hin.

Antworten