Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

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cyme
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Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#1

Beitrag von cyme » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:11

Nachdem ich schon damit gedroht habe, poste ich einfach mal meine Eindrücke von der BRY-97. Jeder, der diese Hefe auch schonmal benutzt hat, ist herzlich eingeladen sich hier zu beteiligen.

Die BRY-97 ist eine Trockenhefe von Danstar. Benutzt habe ich sie zweimal: das erste Mal ein Brown Ale, Split-Sud mit der S-04 zum Vergleich, das zweite Mal wurde sie als Erntehefe benutzt um ein Pale Ale mit einer großzügigen Whirlpoolhopfung anzustellen. Der erste Sud wurde bei 21°C vergärt, der zweite bei 17°C. Die Gärung kam schnell an, von er ansonsten oft berichteten Verzögerung bei der BRY-97 konnte ich nichts feststellen - ich sollte aber auch erwähnen, dass ich mich an die 1g/L-Dosierung von Danstar gehalten habe. Die Hefe sedimentierte ganz OK, nicht so schnell und fest wie die S-04, aber deutlich schneller als die US-05. Der EVG lag bei ~85%, soweit mich das mein Schätzeisen von Spindel bestimmen lässt.

Kommen wir zum interessanten Teil, dem Geschmack: Die Hefe macht sehr weiche, runde Biere. Im direkten Vergleich zur S-04 ist das Bier auch weniger bitter, der Sud mit der S-04 schmeckt auch mehr nach Alkohol (trotz etwa gleichem Gehalt). Im Gärspund roch es immer etwas nach Ananas, und dieser Geschmack hat sich beim Sud bei 21°C auch im Bier gehalten - bei 17°C könnte er vielleicht noch da sein, falls ja setzt sich dann aber nicht aber nicht gegen den Amarillo durch. Beim Sud mit 21°C bleibt auch ein süßer Nachgeschmack.

Mein Urteil: eine schöne Hefe, die ich nach bisheriger Erfahrung als weich und rund beschreiben würde, bei höheren Temperaturen als süßlich-fruchtig. Einsetzen werde ich sie gerne wieder bei Bieren mit viel C-Hopfen, insbesondere mit Stopfaromen sollte sie gut harmonieren. Da sie Bittere etwas dämpft, sollte sie super mit Vorderwürze- und Whirlpoolhopfung funktionieren, wenn man möglichst viel Hopfenaroma einfangen will.
Zuletzt geändert von cyme am Mittwoch 17. Dezember 2014, 11:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#2

Beitrag von Boludo » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:20

Eine kalifornische Ale Hefe kann man doch nicht mit einer englischen Ale Hefe vergleichen, oder?

Stefan

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cyme
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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#3

Beitrag von cyme » Dienstag 16. Dezember 2014, 22:26

Den Sud habe ich auch nicht wegen des Vergleichs geteilt, sondern um zwei verschiedene Biere zu erhalten. Unterschiede in Feuchtigkeit und Estern, davon bin ich ja von vornherein ausgegangen, dass die BRY-97 so die Bittere und die Alkoholschärfe dämpft, das hat mich überrascht. Bei Gelegenheit werd ich sie aber mal gegen die US-05 antreten lassen.

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#4

Beitrag von deralex » Mittwoch 17. Dezember 2014, 11:24

Also bei mir hat die BRY-97 auch eher süßeres Bier gemacht. Ich dachte bisher eher aufgrund des niedrigen EVGs der knapp über 70 lag. Soweit ich mich erinnere hat sie bei mir keine zusätzlichen Aromen ins Bier gebracht. Hab sie im Hinterkopf als "Notti mit niedrigerem EVG" wenn jemand ein eher süßlicheres Bier machen will. Da ich das aber persönlich nicht mag hab ich davon Abstand genommen. Angeblich soll sie ja die "Bittere" reduzieren habe ich gerade gelesen, habe davon aber auch nichts wirklich gemerkt.

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#5

Beitrag von Ladeberger » Mittwoch 17. Dezember 2014, 11:54

Bei mir ist sie mit 50% Pilsener Malz + 50% Wiener Malz bei 67°C Kombirast auf VGs 84% gekommen. Gärung kam ohne merkliche Verzögerung an. War auch sensorisch entsprechend trocken, aber keinesfalls leer. Geschmacklich hat sie cyme gut beschrieben, ich hatte den Eindruck, dass sie aus Australian Galaxy Hopfen sehr spritzige, tropische Früchte rausgeholt hat. Die Sedimentation war in Verbindung mit einwöchigem Stopfen ausreichend und in der Tat schneller, aber nicht unbedingt kompakter als die US-05. Auf amerikanischen Seiten hatte ich zuvor gelesen, dass sie nach nur einer Woche nahezu blanke Biere macht, aber das konnte ich nun wirklich nicht beobachten...

Alles in allem ganz bestimmt eine Hefe, die ich wieder verwenden werde.

Gruß
Andy

Dale
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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#6

Beitrag von Dale » Mittwoch 17. Dezember 2014, 12:01

Ich verwende die ebenfalls sehr gerne für alles, was ein Pale Ale sein soll und nicht stark nach Estern schmecken sollte.
Schöne Hefe, die im Gegenatz zur US05 etwas schneller sedimentiert, bei höheren Temperaturen hat sie in der Tat einen leicht fruchtig/phenolischen Touch.

Bei 67°C Kombirast kommt sie mir ebenfalls etwas weniger trocken vor als die anderen Verdächtigen, daher gefällt sie mir wohl auch so gut.

Grüße,
Dale.

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#7

Beitrag von flying » Mittwoch 17. Dezember 2014, 16:59

Wenn die BRY-97 nicht so eine Schnarchnase wäre..24 - 36 h bis zum Ankommen sind für diese Trockenhefe wohl normal?
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DerDennis
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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#8

Beitrag von DerDennis » Mittwoch 17. Dezember 2014, 20:14

24 - 36 h bis zum Ankommen sind für diese Trockenhefe wohl normal?
Nur in der ersten Führung. Wenn man die BRY-97 als realtiv frische Erntehefe verwendet (1 Woche kalt gelagert, kein Starter, nur langsam aufwärmen, nach dem Anstellen belüften), dann dauert es 6-8h und die Gärung ist bei 18°C in 5 Tagen durch. War bei mir zumindest neulich so.

Grüße
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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#9

Beitrag von Dale » Donnerstag 18. Dezember 2014, 09:25

Schnell ankommen geht mit geernteter Hefe in der Tat, ich lass die BRY-Biere aber meist länger stehen. Besonders schnell ist die Hefe echt mal nicht..

Grüße,
Dale.

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#10

Beitrag von sumpfbrauer » Mittwoch 24. Juni 2015, 12:28

Vor einigen Wochen habe ich ein Pale Ale mit der BRY-97 angestellt. 2 Päckchen auf 24 Liter - wollte kein Experiment eingehen. Es hat aber dennoch sicher 36 Stunden gedauert, bis die Gärung in Gang kam. In 7 Tagen war Das Jungbier von 12 Grad Plato auf 3 Grad runtergegärt, was einem EVG von 75% entspricht. Nachdem ich gelesen hatte, die BRY-97 hat einen etwas niedrigeren EVG und nachdem die Aktivität im Gärspund nachgelassen hatte, habe ich umgeschlaucht und gestopft. Nach einigen Tagen fing es im Gärrohr wieder an zu blubbern. Ich war etwas verwundert. Temperaturschwankungen dachte ich mir. Nach einer Woche kam dann die Überraschung: Restextrakt 1,7 Grad Plato - EVG 85%. Und es blubbert langsam weiter. Mittlerweile habe ich den Stopfhopfen entfernt. Jetzt warte ich, bis sich wirklich nichts mehr tut. Ich habe wohl zu früh von der Hefe geschlaucht und die verbleibenden Zellen haben jetzt harte Arbeit zu verrichten. Eigentlich wollte ich ein leichtes Sommerbier, jetzt wird's aber wohl in Richtung 5,8% vol. gehen. :Ahn Aber egal, Hauptsache es schmeckt.

Die Hefe habe ich geerntet, und ca. 2 Wochen danach ein weiteres Pale Ale angestellt. Ohne Starter ca. 400g Erntehefe (etwas zu viel???) einfach auf die Würze. Jetzt dauerte es nur 3 Tage und der Restextrakt liegt bei 3 Grad Plato - Stammwürze lag bei 11,75 Grad Plato. Ich habe allerdings zum ersten Mal Wyeast-Hefenahrung verwendet. Bin gespannt, wohin die Reise geht und ich werde über die Endprodukte berichten.

Grüße
Michael
Zuletzt geändert von sumpfbrauer am Sonntag 28. Juni 2015, 23:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#11

Beitrag von Captain Brewley » Mittwoch 24. Juni 2015, 13:00

Ich habe am 14. Mai das Nelsons Summer http://maischemalzundmehr.de/index.php? ... rtype=DESC mit der BRY-97 gebraut und bin sehr zufrieden.

Zu den Eckdaten: das Ale hatte eine Stammwürze von 12,5°P, ich hab das Bier fast 3 Wochen auf der Hefe liegen lassen, der RE war dann bei 3°P, was einen sEVG von 76& laut kleinem Brauhelfer entspricht. Wegen der 32 IBU ist das Bier kein bisschen mastig, sondern wunderbar ausgewogen. Ich werde die Hefe sicher wieder mal verwenden.

Gunter

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#12

Beitrag von Kurt » Dienstag 30. Juni 2015, 09:30

Ich habe 13L mit 15°P mit einem Päckchen angestellt und hatte über 48h keine Gäranzeichen. Heute Morgen dann die ersehnte Schaumdecke. Die Hefe ist nur was für Leute mit Nerven ;)

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#13

Beitrag von Brockmann24 » Freitag 2. Oktober 2015, 17:51

Ich habe die BRY-97 jetzt das erste Mal verwendet. Ich habe am 26.09. ein SNPA nachgebraut und mit 13°P bei etwa 20°C angestellt. Nach 24 Stunden war die Gärung richtig in Gang, nicht stürmisch wie z.B. die Notti, aber konstant.
Heute, nach 6 Tagen, bin ich auf 2,8% Restextrakt runter, das entspricht einem sVG von 78,5%. Und das Jungbier riecht und schmeckt richtig gut durch den Cascade. Ich denke, ich werde in zwei Tagen abfüllen.

Wenn das fertige Bier das hält, was das Jungbier heute schon verspricht, werde ich mir die Hefe auf jeden Fall nachbestellen. :Greets
Gruß von der Mosel
Wolfgang

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#14

Beitrag von fufi » Donnerstag 3. März 2016, 08:53

Ich hab ein Imperial Stout mit der BRY-97 seit Sonntag in Gärung. Es gibt seit Dienstag Gäraktivität und Schaum an der Oberfläche, aber keine richtige Kräusendecke. Wie sind so eure Erfahrungen? Man sagt ja, dass sie langsam ankommt, aber wie ist der Gärverlauf so? Auch visuell?

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#15

Beitrag von Biermensch » Donnerstag 3. März 2016, 09:10

Ich kann das weiche Aroma ebenfalls bestätigen. Was mich aber jedes mal plattmacht ist im positiven Sinne die unglaublich gute und schnelle Sedimentation und im negativen Sinne die Verzögerung bis zum ankommen. Keine Ahnung warum, aber selbst mit Starter braucht die bei mir 48 Stunden im Schnitt. Keine Ahnung was ich falsch mache.....
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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#16

Beitrag von floflue » Donnerstag 3. März 2016, 09:16

An den visuellen Gärverlauf kann ich mich nicht mehr erinnern :redhead

Das Ankommen hab bei mir ca. 48 Stunden gedauert, zur Verteidigung der Hefe, habe zwei Päckchen verwendet, die beide schon 5 Monate abgelaufen waren. Normal rehydriert.

Die Schaumdecke war insgesammt relativ dünn und die HG hat bei mir 21 Tage gedauert.
kurzer Verlauf:
angestellt: 12° P bei 20°C
Tag 7: 7°P bei 15°C
Tag 15: 3,6°P bei 16°C
Fass wärmer gestellt:
Tag 17: 3,3°P bei 18°C
Tag 21: 2,9°P bei 19°C
Tag 26: 2,9°P bei 19°C und abgefüllt

Die HG hat Geduld gefordert, ist aber ein richtig gutes Ale geworden. Ich werde die Hefe auf jedenfall wieder verwenden.

Schüttung war: 45% Pale Ale, 45% Münchner, 10% RED X
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#17

Beitrag von fufi » Donnerstag 3. März 2016, 09:26

Meine Hefe ist auch im Oktober abgelaufen, deswegen hab ich für 20l 3 Päckchen rehydriert und mich vergewissert, dass da noch was lebt. Ich hoffe, dass noch ausreichend lebende Zellen vorhanden sind. Es gärt ja definitiv, nur eben aktuell alles andere als stürmisch.

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#18

Beitrag von floflue » Donnerstag 3. März 2016, 09:34

Stürmisch war die HG bei mir auch nicht, sondern sehr zurückhaltend unauffällig. Wenn die Hefe bei Dir angekommen ist, dann wird das schon :Pulpfiction
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#19

Beitrag von MrAngle » Dienstag 8. Januar 2019, 07:25

Hallo zusammen,

bei mir tut sich nun nach fast 48 Stunden nach Zugabe der Bry-97 nichts. Inzwischen musste ich feststellen, dass mein Päckchen Hefe schon ein paar Monate abgelaufen war. Jetzt lese ich hier, dass einige in dem Falle einfach mehr Hefe zugesetzt haben und damit ein gutes Ergebnis erzielten.
Nun möchte ich, um sicher zu gehen, auch gerne ein weiteres Päckchen Hefe zugeben. Leider zahlt man bei einschlägigen Online-Shops auch für nur ein Päckchen Hefe 6 Euro Versand und es würden weitere Tage ins Land gehen.

Daher: Hat hier jemand eventuell ein Päckchen dieser Hefe übrig und kann es mir zusenden? Das ginge 1. flotter und wäre 2. kostengüstiger. Und eventuell freut sich ja jemand, dass seine Hefe doch noch Verwenung findet, ehe sie selbst auch abläuft ;)
Ich würde natürich vorab (zB über Paypal) ein paar virtuelle Münzen rüberschicken.
Falls sich jemand angesprochen fühlt, kann er mich gerne per PN kontaktieren. Danke!


Viele Grüße
Daniel

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#20

Beitrag von Malzwein » Dienstag 8. Januar 2019, 07:34

48 Stunden keine Aktivität ist aber schon verdammt lange, willst du jetzt noch die Würze postwegzeitlang rumstehen lassen? Ich würde schnellsten "egal welche Hefe" rehydrieren und zugeben.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#21

Beitrag von MrAngle » Dienstag 8. Januar 2019, 07:43

Habe leider nichts mehr zuhause.
Ich befürchte, ich habe keine andere Wahl :Grübel
Es tut sich ja nicht "nichts". Und ob ich jetzt heute abend schnell was zugebe oder morgen nachdem der Briefträger da war, ändert wohl auch nicht mehr viel.
Ich wäre jedenfalls sehr dankbar, wenn mir jemand mit einem Päckchen aushelfen kann.
Würde anschließend natürlich berichten, was aus dem Sud wurde!
Zuletzt geändert von MrAngle am Dienstag 8. Januar 2019, 08:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#22

Beitrag von Malzwein » Dienstag 8. Januar 2019, 07:47

Nie ohne Ersatzhefe brauen! Ich habe immer Päckchen Nottingham im Kühli, weil sie sehr robust ist.Wenn du jetzt noch zwei Tage warten musst, wäre ich schon sehr skeptisch, was sich sonst noch alles in der Würze tummelt...
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#23

Beitrag von cyme » Dienstag 8. Januar 2019, 08:52

MrAngle hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 07:25
Daher: Hat hier jemand eventuell ein Päckchen dieser Hefe übrig und kann es mir zusenden? Das ginge 1. flotter und wäre 2. kostengüstiger. Und eventuell freut sich ja jemand, dass seine Hefe doch noch Verwenung findet, ehe sie selbst auch abläuft ;)
Ich würde natürich vorab (zB über Paypal) ein paar virtuelle Münzen rüberschicken.
Falls sich jemand angesprochen fühlt, kann er mich gerne per PN kontaktieren. Danke!
Wo wohnst du denn? Vielleicht findet sich ja auch jemand in der Nähe für eine persönliche Übergabe.

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#24

Beitrag von MrAngle » Dienstag 8. Januar 2019, 12:45

In Düsseldorf, Köln ginge auch.

Ich habe nun gerade Bescheid bekommen, dass die Hefe doch noch in Gang gekommen ist. Über Intensität kann ich aber nichts sagen?!

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Re: Erfahrungen mit BRY-97 "American West Coast"

#25

Beitrag von MrAngle » Dienstag 8. Januar 2019, 21:09

Heute Abend ist die Hefe jetzt sehr aktiv. Mehr, als ich von der Fermentis gewöhnt bin.
Da habe ich wohl wegen des Verfallsdatums zu früh kalte Füße bekommen. Das hat aber auch lange gedauert...

Danke trotzdem für die Rückmeldungen!

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