Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

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Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#1

Beitrag von flensdorfer » Sonntag 29. Oktober 2017, 22:26

Moin,

ich habe gerade ein helles Weizen in der Gärung und erstmalig mit der Munich Classic angestellt. Angekommen ist sie nach gut 12 Stunden.
Das ist ja Wahnsinn, wie die abgeht! So eine dicke Schicht Hochkräusen (locker 5-7cm) hatte ich bisher noch nie, die hat in 2 Tagen schon 70% sEVG geschafft. Und auch heute am 4. Tag ist noch eine dicke Hefeschicht oben. Ich luge gelegentlich durch die Deckelöffnung, nachdem ich den Gärspung abgeschraubt habe.
Meine schwimmende iSpindel spielt verrückt,während der Hochkräusen hatte ich Schwankungen von bis zu 5° tilt. Heute habe ich sie dann mal mit einem desinfizierten Stiel eines Löffels etwas freigeschauffelt, hat sich gleich mit +3° tilt bemerkbar gemacht.

Zum Glück habe ich etwas von den Hochkräusen geerntet, in der kleinen NaCL-Flasche ist ein schöner heller Bodensatz von bestimmt 10ml :Bigsmile

Auf das Ergebnis bin ich gespannt, sie hat noch ein paar Tage Zeit - vor kommendem Wochenende werde ich nicht in Flaschen abfüllen können.
Gruß, Arne

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#2

Beitrag von ctiedtke » Montag 30. Oktober 2017, 10:00

Hier mal mein Weizen was ich mit der Danstar Munich Classic angestellt habe, die kam mir am 2. Tag aus dem Gärspund. Ich finde die Hefe ist als Trockenhefe für ein Weizen gut zu gebrauchen. Geschmacklich auch einwandfrei für ein Weizen. Wenn ich ne iSpindel drin gehabt hätte, hätte die Hefe die Spindel wohl auch noch vergärt :Wink
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Gruß Christian

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#3

Beitrag von flensdorfer » Montag 30. Oktober 2017, 13:57

Moin Christian,

gleiches Fass :) Nur bei mir waren lediglich knapp 20l drin, also genug Steigraum, die Hefe kam nicht raus. Hätte ich ihr aber zugetraut!
Mittlerweile scheint sich das beruhigt zu haben, die iSpindel sinkt wieder in gewohnt glatter Kurve ab, nachgemessen habe ich nicht aber es werden jetzt wohl gut 77% sEVG sein (wenn die 2.8°P einigermaßen stimmen, die die Spindel ausrechnet).
Gruß, Arne

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#4

Beitrag von ctiedtke » Montag 30. Oktober 2017, 17:16

Hallo Arne,

hatte jetzt mit der heftigen Reaktion der Hefe nicht gerechnet von daher habe ich mal das Fass bis zum Limit ausgenutzt . Es waren 24 l Würze im Fass. Beim nächsten mal werde ich wohl dann auch weniger brauen wenn ich die Hefe verwende. Deine iSpindel Daten passen. Meine ist auch auf eine sEVG von 77,9% und 2,83 P bei einer Stw von 12,8 P was ja für ein "normales" Weizen echt viel ist. Hatte 12 P geplant, habe dann aber nicht mehr runter verdünnt.
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Gruß Christian

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#5

Beitrag von flensdorfer » Montag 30. Oktober 2017, 18:26

Angefangen bei 12,5°P liegt sie jetzt laut Spindel bei 2,6°P und die Kurve zeigt weiter abwärts. Wie gesagt, bis zum Wochenende darf sie noch knupsern.
Gruß, Arne

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#6

Beitrag von Kaso » Montag 30. Oktober 2017, 20:12

Hi

Ich will in den nächsten Tagen ein Weizenbock mit dieser Hefe machen und bin mir noch uneins wieviel Hefe für 23l Würze bei 16.3°Plato bei 21°C.
Ein oder zwei Päckchen Hefe? was ist eurer Erfahrung?

Gruss Thilo
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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#7

Beitrag von flensdorfer » Montag 30. Oktober 2017, 22:29

Aus dem Bauch heraus hätte ich 2 Päckchen gesagt, aber so, wie die abgeht, könnte auch eines reichen.
Gruß, Arne

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#8

Beitrag von HopfenHugo » Dienstag 31. Oktober 2017, 09:46

ich hatte mit der Munich ein OatWhiteIPA nach Art eines Matrosenschluckes gemacht und ich glaub, wenn es nicht ordentlich gehopft und gestopft gewesen wäre, hätte das Bier einen etwas schwachen Charakter gehabt. Also ich würde eher nicht ein klassisches Weizen mit der Munich brauen. Meiner Meinung nach ist die Hefe dafür doch zu flach, vom Geschmack her. Gärung lief aber einwandfrei, ist von 15° auf 2,5° gegangen

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#9

Beitrag von Boludo » Dienstag 31. Oktober 2017, 09:53

Achtung, es gibt die Munich Wheat und die Munich Classic. Da liegen Welten dazwischen. Die Wheat ist richtig schlecht, die Classic richtig gut (falls man Banane mag ).

Stefan

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#10

Beitrag von HopfenHugo » Dienstag 31. Oktober 2017, 09:56

und frisch trinken kann auch nicht schaden. Recht schnell hat die Hefe stark sedimentiert und aufgeschwenkt ist die nich so doll.

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#11

Beitrag von Boludo » Dienstag 31. Oktober 2017, 10:02

Welche Munich hattest du denn?

Stefan

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#12

Beitrag von HopfenHugo » Dienstag 31. Oktober 2017, 10:02

Boludo hat geschrieben:
Dienstag 31. Oktober 2017, 09:53
Achtung, es gibt die Munich Wheat und die Munich Classic.
Munich Wheat hat ich auch mal, das ging so Richtung Kristallweizen.

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#13

Beitrag von ctiedtke » Dienstag 31. Oktober 2017, 17:30

Kaso hat geschrieben:
Montag 30. Oktober 2017, 20:12
Hi

Ich will in den nächsten Tagen ein Weizenbock mit dieser Hefe machen und bin mir noch uneins wieviel Hefe für 23l Würze bei 16.3°Plato bei 21°C.
Ein oder zwei Päckchen Hefe? was ist eurer Erfahrung?

Gruss Thilo
Hallo Thilo,

Mrmalty sagt bei Deinen Werten 1.5 Päckchen. Also macht es keinen Sinn ein halbes Päckchen über zu lassen. Da würde ich dann auch 2 Päckchen nehmen. Kommt dann auch drauf an wie frisch die Päckchen noch sind. So wie Arne schon schreibt vielleicht auch nur ein Päckchen, so wie die Hefe abgeht. Aber leider weißt Du das nicht. Pobier es mit 2 Päckchen (auch auf Grund das Du einen Weizenbock braust) und lass genug Steigraum im Gärfass.
---
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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#14

Beitrag von chaos-black » Dienstag 31. Oktober 2017, 17:57

Boludo hat geschrieben:
Dienstag 31. Oktober 2017, 09:53
Achtung, es gibt die Munich Wheat und die Munich Classic. Da liegen Welten dazwischen. Die Wheat ist richtig schlecht, die Classic richtig gut (falls man Banane mag ).
Das ist ja interessant. Könnte sie ein Substitut für die wyeast 3068 sein?
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#15

Beitrag von Kaso » Dienstag 31. Oktober 2017, 19:01

ctiedtke hat geschrieben:
Dienstag 31. Oktober 2017, 17:30
Hallo Thilo,

Mrmalty sagt bei Deinen Werten 1.5 Päckchen...... Pobier es mit 2 Päckchen (auch auf Grund das Du einen Weizenbock braust) und lass genug Steigraum im Gärfass.
[/quote]

Danke für die prompte Antwort, ich werde das mit 2 Päckchen machen. 23l im 35l Gärfass muß reichen :Waa

Grüße Thilo
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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#16

Beitrag von ctiedtke » Dienstag 31. Oktober 2017, 19:27

Kaso hat geschrieben:
Dienstag 31. Oktober 2017, 19:01

Danke für die prompte Antwort, ich werde das mit 2 Päckchen machen. 23l im 35l Gärfass muß reichen :Waa

Grüße Thilo
Ja könnte passen.
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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#17

Beitrag von PabloNop » Dienstag 31. Oktober 2017, 19:28

Boludo hat geschrieben:
Dienstag 31. Oktober 2017, 09:53
Achtung, es gibt die Munich Wheat und die Munich Classic. Da liegen Welten dazwischen. Die Wheat ist richtig schlecht, die Classic richtig gut (falls man Banane mag ).
In wie fern schlecht? Weil sie keine Banane macht oder weil kein Weißbier rauskommt?

Hintergrund: ich habe die Munich Wheat gerade hier liegen, weil ich auch mal eine Trockenhefe probieren wollte. Falls die Wheat wirklich so schlecht ist, kann ich noch auf Schneider-Bodensätze umsatteln.

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#18

Beitrag von Boludo » Dienstag 31. Oktober 2017, 19:30

Weil kein Weißbier dabei rauskommt. Gibt der Hersteller sogar selber zu, zumindest wenn man ihn auf der Messe frägt.

Stefan

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#19

Beitrag von PabloNop » Dienstag 31. Oktober 2017, 19:32

Oh, dann kann ich mir den Sud damit wohl sparen.

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#20

Beitrag von Michael Wendt » Dienstag 31. Oktober 2017, 21:48

Um die Frage von Alex aufzugreifen: Ist die Munich Classic ein guter Ersatz für die 3068? Ich finde ja, Trockenhefen sind deutlich leichter zu handeln. Aber schmecken soll es natürlich schon!

Viele Grüße
Michael
„Ah, das schmeckt wie ein richtiges Vierzehnzwanziger“

Meine Anlage: viewtopic.php?f=20&t=12052
Meine Vorstellung: viewtopic.php?f=50&t=11885
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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#21

Beitrag von flensdorfer » Dienstag 31. Oktober 2017, 22:24

Michael, das erhoffe ich mir von dieser Hefe. Aktuell pendelt sich die iSpindel bei um die 2°P ein, was ausgehend von 12,5°P schlappe 84% sEVG macht - ein sattes Ergebnis.

Ich habe schon Weizen mit der M20 und der Wheat 'n Fruity vergärt. Beide fand ich sehr lecker, das mit der Wheat 'n Fruity (recht warm bei um die 22°C Raumtemp. vergoren) einen Ticken besser.
Nach dem, was man so über die Munich Classic lesen kann, soll es ja die Trockenvariante zur 3068 sein. Ich bin gespannt.

Ach ja: die Munich Wheat wollte ich zuerst statt der M20 nehmen. Zum Glück habe ich vorher gelesen, dass die wirklich schlecht sein soll und sie dann direkt entsorgt.
Gruß, Arne

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#22

Beitrag von sailedaway » Dienstag 31. Oktober 2017, 22:46

Ich habe die Munich Classic im fast direketen Verlgeich zu 3068 gefahren (gleiche Schuettung, Wasser profile, gleiche Rasten , 17 IBU, leicht anderer Hopfen, gleiche temp (19deg))

Beides sind OK Weizenbiere geworden aber die 3068 schmeckte einfach frischer, bananiger und viel mehr wie die Weizen die man aus der Flasche kennt.
Ich finde da gibt es schon ein Unterschied zwischen der Trocken-, und der Frischhefe. Ist natuerlich rein subjektiv

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#23

Beitrag von ctiedtke » Mittwoch 1. November 2017, 05:50

sailedaway hat geschrieben:
Dienstag 31. Oktober 2017, 22:46
Ich habe die Munich Classic im fast direketen Verlgeich zu 3068 gefahren (gleiche Schuettung, Wasser profile, gleiche Rasten , 17 IBU, leicht anderer Hopfen, gleiche temp (19deg))

Beides sind OK Weizenbiere geworden aber die 3068 schmeckte einfach frischer, bananiger und viel mehr wie die Weizen die man aus der Flasche kennt.
Ich finde da gibt es schon ein Unterschied zwischen der Trocken-, und der Frischhefe. Ist natuerlich rein subjektiv
chaos-black hat geschrieben:
Dienstag 31. Oktober 2017, 17:57
Boludo hat geschrieben:
Dienstag 31. Oktober 2017, 09:53
Achtung, es gibt die Munich Wheat und die Munich Classic. Da liegen Welten dazwischen. Die Wheat ist richtig schlecht, die Classic richtig gut (falls man Banane mag ).
Das ist ja interessant. Könnte sie ein Substitut für die wyeast 3068 sein?
Substituieren :Grübel ? Die Munich Classic ist eine gute Weizenbiertrockenhefe aber trotzdem mit eigenem Geschmacksprofil. Ist ja auch ein eigener Stamm (Doemens 479). Die 3068 ist der Weihenstephan Stamm W68. Ob die 479 eine "mutierte" W68 ist, weiß ich nicht. Da können die Hefefprofis hier im Forum sicherlich was zu sagen. Ich habe bei meinem Sud mit der Munich Classic versucht auf Nelke zu gehen, also tief Einmaischen eine Ferularast bei 45 Grad von 20 min, die Eiweißrast von 55 Grad überfahren und direkt auf Maltoserast. Die Bananne konnte man, trotz langer Ferularast und übergangener Eiweißrast bei 55 Grad, bei dieser Hefe nicht leugnen. Wenn man auf Nelke aus ist sollte man vermutlich besser eine gestrippte Schneider nehmen. Ich mag beide Aromen eigentlich im Weizen ganz gerne (gut ich bin Westfale der im Rheinland lebt, da muss man wahrscheinlich Kompromisse eingehen :P ). Außerdem hatte sie noch ein bischen mehr Fruchtkorb dazu. Ob man da jetzt einen Unterschied zwischen Trocken- und Flüssighefe feststellt kann ich nicht sagen da mir der direkte Vergleich fehlt.

Edit: Ob mehr Banane oder Nelke, hängt natürlich von der Schüttung noch ab. Ich hatte jetzt 55% Weizenmalz und 45% Gerstenmalz drin. Was ein wenig mehr Richtung Banane tendiert.
---
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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#24

Beitrag von SingleUser » Donnerstag 2. November 2017, 20:58

Ich bin von der Hefe bisher echt nicht angetan. Keine Ahnung was da schieflief (vielleicht "alte Hefe?")
Bei zwei Schüttungen mit der Danstar Classic waren beide Biere meiner Meinung nach übel daneben. Das ist mit bisher mit keiner anderen Weizenhefe so passiert.
Trotz Messungen mittels Ispindel (-> danach war die Gärung definitiv durch!) fanden sich an der Oberfläche immer noch Reste aufschwimmender Hefe. Die musste ich ("steril") abheben. Im Getränk dominiert auf der Zunge ein richtig komischer "typischer" Hefegeschmack, der das komplette Bier total überzieht.

Diesen Fehler hatte ich nur mit dieser Hefe und mit keiner anderen. Zudem war der Fehler ja reproduzierbar.

Wenn jemand eine Idee hat, wie ich die Hefe besser verwenden kann, gerne eine Nachricht...
____________________

Edith: Typische Weizenschüttung, Rast dito, -> hatte eines der bekannten Rezepte von mmum verwendet.

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#25

Beitrag von Blancblue » Donnerstag 2. November 2017, 21:25

Meine anfänglich positiven Erfahrungen mit dieser Hefe sind auch mittlerweile verflogen. Keine Ahnung, ob der Hersteller mittlerweile den Stamm geändert hat? Nach zwei Versuchen Anfang des Jahres bin ich mittlerweile wieder bei 3068 bzw. 3638 gelandet...
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#26

Beitrag von KBEH » Dienstag 5. Januar 2021, 11:48

Hat jemand irgendwelche aktuellen Erfahrungen zu teilen.

Ich kann, wie meine lezten beiden Vorredner leider keine positiven Erfahrungen berichten.
Ich habe 2 kleine Schüttungen 6L mit jeweils einer halben Packung in einem Abstand von 2 Wochen gebraut.

1. Klassisches Hefeweizen
2. Haferanteil+stopfen

Beide mit Eiweißrast zweites mit zusätzlicher Ferularast.
Gärtemperatur 21°

Beide Biere riechen extram nach Hefe vergleichbar mit einem Hefeteig nachdem er aufgegangen ist, das gestoppfte etwas weniger
Das erste Flasche habe ich nach 2 Wochen Flaschenreifung Zimmertemperatur 21° getestet. Nun reifen Sie seit 5 Wochen in der Flasche 3 Wochen 21° und 2 Wochen kalt. Der Geruch ist etwas milder geworden aber immernoch extrem unangenhem. Das Bier schmeckt bei geschlossener Naste relativ ok.

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#27

Beitrag von DerDallmann » Dienstag 5. Januar 2021, 12:01

Die Hefe ist nicht die 08-15 Weizenhefe, aber ich mag sie sehr. Ist inzwischen meine standard Hefe für Weizen geworden..
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#28

Beitrag von ak59 » Dienstag 5. Januar 2021, 23:56

Hi,

hab sie auch erst benutzt (auf Johst’s Empfehlung - ich werde auch bei ihr bleiben) und konnte mich nicht an Hefegeruch erinnern - hab grade eine Flasche geöffnet und würde sagen: kaum bis gar kein Hefegeruch. Ist ein gestopftes, deshalb überdeckt der Stopfhopfen vielleicht etwas, aber war nur schwach gestopft, also muss das bei Dir eine andere Ursache haben.

Gruß,

Andreas

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#29

Beitrag von Olli van der Saar » Mittwoch 6. Januar 2021, 19:50

Hallo,

hatte sie Mitte 2020 2mal für das "Weissbier mit Pepp" Rezept von MMuM benutzt - beim 2. Mal als Erntehefe - und konnte insgesamt nur wenig Hefearoma riechen. Jedenfalls keinen unangenehmen. War ne Komibirast mit Münchner und Pilsner neben dem Weizenmalz.
Ein typisches Weizenbier war das zwar nicht für meinen Geschmack aber absolut trinkbar.

Gruß,
Olli

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#30

Beitrag von Manderfreund » Montag 5. April 2021, 19:21

Habe mit der Mangrove Jacks M20 brauen begonnen. Sie ist wie eine Frau in den Wechseljahren. Mal Schwefel, mal Stallgeruch, aber wenn sie will, dann macht sie einen super Job.
Durch ihren guten Ruf bin ich dann zur Munich Classic gelandet. Das Bier entwickelt immer einen Eigengeschmack und-geruch, ist aber durchaus trinkbar.

Ich werde die restlichen Packungen vergären lassen und dann endgültig auf Stripphefe umsatteln.

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#31

Beitrag von DerDallmann » Montag 5. April 2021, 19:30

Die Classic erinnert mich an die 3638, irgendwie
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#32

Beitrag von Frudel » Montag 5. April 2021, 19:37

Manderfreund hat geschrieben:
Montag 5. April 2021, 19:21
Sie ist wie eine Frau in den Wechseljahren. Mal Schwefel, mal Stallgeruch, aber wenn sie will, dann macht sie einen super Job.

Ich werde die restlichen Packungen vergären lassen und dann endgültig auf Stripphefe umsatteln.
Es ist gut , wenn man(n) erfährt wie Frauen in den Wechseljahren sind , werden und riechen - dann kann man(n) sich
wenigstens darauf einstellen........ vor allem , wenn sie wollen dann doch einen super Job machen!
( ich mag mir das gar nicht alles vorstellen )
Viele Menschen benutzen Informationen und Fakten wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl :
Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#33

Beitrag von guenter » Montag 5. April 2021, 19:44

Manderfreund hat geschrieben:
Montag 5. April 2021, 19:21
Sie ist wie eine Frau in den Wechseljahren. Mal Schwefel, mal Stallgeruch, ...
Da hast du definitiv keine Ahnung von, oder? :Bigsmile
Davon ab, dass solche Altherrensprüche aus der Zeit gefallen sind ...
Bier trinken ist besser als Quark reden! :Drink

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Re: Erfahrungen mit der Danstar Munich Classic?

#34

Beitrag von Manderfreund » Dienstag 6. April 2021, 19:52

Frudel hat geschrieben:
Montag 5. April 2021, 19:37
Manderfreund hat geschrieben:
Montag 5. April 2021, 19:21
Sie ist wie eine Frau in den Wechseljahren. Mal Schwefel, mal Stallgeruch, aber wenn sie will, dann macht sie einen super Job.

Ich werde die restlichen Packungen vergären lassen und dann endgültig auf Stripphefe umsatteln.
Es ist gut , wenn man(n) erfährt wie Frauen in den Wechseljahren sind , werden und riechen - dann kann man(n) sich
wenigstens darauf einstellen........ vor allem , wenn sie wollen dann doch einen super Job machen!
( ich mag mir das gar nicht alles vorstellen )
Gut, der Vergleich ist/war unangebracht, und ich möchte mich dafür entschuldigen.
Hoffentlich fühlt sich niemand angegriffen.

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