Neuer Hersteller: Imperial Yeast

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Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#1

Beitrag von chaos-black » Freitag 24. November 2017, 16:43

Hallo Leute,
hat schonmal jemand eine Hefe von Imperial Yeast getestet? In Europa gibt es leider nur eine Hand voll Länder in denen man sie bekommen kann, aber ich bin schon neugierig, insbesondere weil sie die doppelte Zellmenge verglichen mit den Wyeast smack packs liefern. Wäre doch schön keine Starter mehr ansetzen zu müssen. Und natürlich wäre es dann auch wieder interessant zu wissen welcher Stamm welchem anderer Hersteller entspricht.
http://www.imperialyeast.com

Beste Grüße,
Alex
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#2

Beitrag von hopfenbär » Freitag 24. November 2017, 17:01

Hier ist eine Vergleichs Tabelle. http://hwcdn.libsyn.com/p/d/5/9/d59e502 ... cfba69ed1a

Kennst du die Podcast Folge von basic brewing, mit den Gründern von ImperialYeast?
http://traffic.libsyn.com/basicbrewing/ ... east02.mp3
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#3

Beitrag von karlm » Freitag 24. November 2017, 17:10

Ja, die Folge ist interessant. Ich warte auch darauf, dass man die Hefe in EU irgendwie beziehen kann. Hätte schon Lust das mal zu testen.
Gruß, Philipp
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https://cse.google.de/cse/publicurl?cx= ... nxhfbgci_y

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#4

Beitrag von ggansde » Freitag 24. November 2017, 17:10

Moin,
vielen Dank für die Infos zu Vergleichshefen. Alles dabei, was ich eigentlich benötige :thumbsup
Bestellbar z.B. bei "birramia" in Italien. Der Preis ist allerdings happig (12.90 €/Dose) :Shocked
Wenn ich mir allerdings einen Starter sparen kann? In meiner Sudgröße zumindest bei OG. Bei UG eher unrealistisch, also dann eher zwei Dosen für 26 €. :puzz
Nee, dann lieber Starter.
VG, Markus
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#5

Beitrag von Spasskrapfen1 » Freitag 24. November 2017, 23:52

Da hatte Simon von schnapsbrenner.de mal eine Sammelbestellung über Facebook gestartet, keine Ahnung was daraus geworden ist.
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#6

Beitrag von schnapsbrenner » Samstag 25. November 2017, 10:23

Um einigermaßen auf eine vernünftige Preis zukommen muss ich 45 "Dosen" bestellen
Versand schlägt natürlich auch noch mal richtig zu.
Bis jetzt war kein genügend Interesse. Sollte 45 "Dosen" zusammen kommen würde ich diese gegen EK Preisen + Versand weitergeben.

VG
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#7

Beitrag von hopfenbär » Samstag 25. November 2017, 16:14

Müssen die 45 Dosen von einer Sorte sein?
Ich wäre auf jedenfall dabei. Egal was. Wenn man verschiedene Sorten nehmen kann würd ich Ca 3 nehmen.
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#8

Beitrag von schnapsbrenner » Samstag 25. November 2017, 17:28

Müssen nicht die gleiche Dosen sein, aber 45 in gesamt.
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#9

Beitrag von chaos-black » Sonntag 26. November 2017, 10:40

Klingt nach einem guten Angebot, ich braue aber nur noch einen bereits geplanten und gelieferten Sud bevor es 3 Monate ins Ausland geht. Da nützt mir die schöne frische Hefe nicht so viel...
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#10

Beitrag von Johnny H » Sonntag 26. November 2017, 12:11

hopfenbär hat geschrieben:
Freitag 24. November 2017, 17:01
Hier ist eine Vergleichs Tabelle. http://hwcdn.libsyn.com/p/d/5/9/d59e502 ... cfba69ed1a
Danke für die Information. Das habe ich gleich mal ins Wiki eingepflegt.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#11

Beitrag von DarkUtopia » Sonntag 26. November 2017, 15:03

Würde eventuell auch 3,4 nehmen

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#12

Beitrag von schnapsbrenner » Sonntag 26. November 2017, 20:04

Dann machen wir mal eine Liste
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#13

Beitrag von Dyrdlingur » Sonntag 26. November 2017, 20:46

schnapsbrenner hat geschrieben:
Sonntag 26. November 2017, 20:04
Dann machen wir mal eine Liste
Meinst du damit, dass du die „Liste“ (Thread) anlegst und wir uns eintragen?
Schon mal Danke für die Bereitschaft. Ich hatte schon gedacht nach der Grainfather SB machst du sowas nie wieder. Wobei die Yeast Dosen sind natürlich etwas kleiner.

Klaus

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#14

Beitrag von Spasskrapfen1 » Mittwoch 29. November 2017, 16:21

Also ich wäre auch mit 2-3 Dosen dabei
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#15

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 29. November 2017, 16:55

Machts doch einfach wie bei den anderen Sammelbestellungen, ich glaub Simon wird nicht so viel Lust haben diese Liste zu managen.
Ein Beispiel mit denen die hier Interesse geäußert haben, Simon muss ja auch wissen welche Stämme ihr wollt:

1. Karlm 1x X, 1x Y, 1x Z
2. Spasskrapfn1 1x X, 1x Y, 1x Z
3. hopfenbär 1x X, 1x Y, 1x Z
4. DarkUtopia 1x X, 1x Y, 1x Z

Beste Grüße,
Alex
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#16

Beitrag von hopfenbär » Mittwoch 29. November 2017, 17:29

1. hopfenbär 1x A24 DryHop, 1x A38 Juice, 1x A15 Independence
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#17

Beitrag von Spasskrapfen1 » Mittwoch 29. November 2017, 18:14

1. hopfenbär 1x A24 DryHop, 1x A38 Juice, 1x A15 Independence
2. Spasskrapfen 1x A15 Independence, 1x A31 Tartan, 1x L05 Cablecar
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#18

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 29. November 2017, 18:14

Die Sammelbestellung bitte in diesem Faden weiterführen:
viewtopic.php?f=63&t=15893
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#19

Beitrag von Tozzi » Montag 11. Dezember 2017, 22:57

Servus zusammen,

der neue BeerSmith Podcast mit Owen Lingley, Jess Caudill (Imperial Yeast):
https://youtu.be/pOwycmuduog
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#20

Beitrag von Dyrdlingur » Dienstag 12. Dezember 2017, 08:00

Tozzi hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 22:57
Servus zusammen,

der neue BeerSmith Podcast mit Owen Lingley, Jess Caudill (Imperial Yeast):
https://youtu.be/pOwycmuduog
Hab mich eigentlich sehr gefreut auf die Folge, exaktes Timing zur Sammenlbestellung.

War aber für mich die erste Folge des BeerSmith Podcast, die mich enttäuscht hat. Brad hatte ziemlich Mühe, den beiden Antworten zu entlocken und irgendwann bin ich bei den Rechnungen bzgl. Million Cells per Gallon nicht mehr mitgekommen.
Klaus.

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#21

Beitrag von hopfenbär » Dienstag 12. Dezember 2017, 14:02

Finde die Basicbrewing Folge deutlich besser.

http://traffic.libsyn.com/basicbrewing/ ... east02.mp3
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#22

Beitrag von Tozzi » Dienstag 12. Dezember 2017, 16:45

Dyrdlingur hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 08:00
War aber für mich die erste Folge des BeerSmith Podcast, die mich enttäuscht hat. Brad hatte ziemlich Mühe, den beiden Antworten zu entlocken und irgendwann bin ich bei den Rechnungen bzgl. Million Cells per Gallon nicht mehr mitgekommen.
Ja, ging mir auch so.
Die beiden kamen mir sehr maulfaul & arrogant rüber.
Schade.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#23

Beitrag von bobeye » Mittwoch 13. Dezember 2017, 15:03

Tozzi hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 16:45
Dyrdlingur hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 08:00
War aber für mich die erste Folge des BeerSmith Podcast, die mich enttäuscht hat. Brad hatte ziemlich Mühe, den beiden Antworten zu entlocken und irgendwann bin ich bei den Rechnungen bzgl. Million Cells per Gallon nicht mehr mitgekommen.
Ja, ging mir auch so.
Die beiden kamen mir sehr maulfaul & arrogant rüber.
Schade.
Inklusive Seitenhieben gegenüber anderen Herstellern und Trockenhefe. Habe nach gut 20 Minuten ausgeschalten. Im Vergleich zu so manch anderen "Produkt-Vertretern" die er in der Show hatte und die wirklich super Informationen gebracht haben, hat mich das eigentlich nur geärgert.

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#24

Beitrag von Meroz » Sonntag 17. Dezember 2017, 23:16

Ob ich der erste aus der Sammelbestellung bin? :Grübel

Naja kurzer Bericht: (wenn ich Zeit finde gibt es im Laufe nächster Woche noch eine Braudoku)

Ich habe mein Beiden A 04 heute beide für mein "Imperial" Amber Ale genutzt, dabei wie beschrieben kalt aus dem Kühlschrank ohne vorher aufzuschütteln...
auch wenn es auf der Website extra fett gedruckt ist, ich würde empfehlen die Hefe zumindest einen Tag vor dem geplanten Brautag zu schütteln. Ich hatte in beiden Dosen absolut gar keinen Druck beim öffnen. Beim abgießen habe ich mich schon über die extrem klare Flüssigkeit gewundert, also alles in den Sud und dann mal von oben in die Dose geschaut - ein extrem fester Bodensatz in dem sich wohl die ganze Hefe befindet. :Shocked
Dieser lies sich auch nur schwer mit Würze aufschütteln, habe dann, nach auffüllen mit etwas kalter Würze, mit einem desinfiziertem Löffel gerührt und die letzten "Hefeblöcke" vom Boden "gekratzt".

Der Geruch war unauffällig und völlig klar evtl. leicht fruchtig.
Angestellt habe ich heute um etwa 19Uhr bei 16°C und lasse jetzt auf 18,5-19,0°C kommen, bin gespannt ob sich bis morgen was tut. Werde auf jeden Fall weiter berichten.:Drink

Auch wenn ein IPA nicht ideal für einen Hefetest ist, der Sud war geplant und mit der Sammelbestellung hab ich nur die Hefe getauscht. Sollte sich das Sedimentationsverhalten von Oben im eigentlichen Sud wiederholen wäre das natürlich sehr schön auch weil meine normale PA/IPA Hefe die US 05 sich beim Sedimentieren doch gerne Zeit lässt. Nichts was sich bei mir negativ äußert ColdCrash und Kegs inkl. Zwangkarbonisierung führen zu wunderbar klaren Bieren aber für Flaschengärer ist es evtl. interessant.
Grüße
Lukas / Meroz

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#25

Beitrag von juno » Dienstag 19. Dezember 2017, 07:49

Egal wie, ich habe immer etwas Würze übrig, die koche ich ein. 24 Stunden vor dem Brautag setze ich den Starter an. Nach dem 1. vergären fällt soviel Hefe an, und die hält sich 8 Wochen im Kühlschrank. Gut, ich gebe zu, in nutze bei neuer Hefe Trockenhefe.
Juno
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#26

Beitrag von hopfenbär » Samstag 6. Januar 2018, 18:26

Habe gestern mit der A24 ein IPA angstellt. Direkt kalt aus dem Kühlschrank in 20°C Würze. Nach dem öffnen der Dose hab ich wie beschrieben, mit einem desinfizierten Löffel ordentlich umgerührt. Ein kleiner Reste Hefe hat sich am Boden nicht gelöst, auf diesen hab ich noch etwas Würze drauf gelassen und erneut gerührt. Hat super geklapp. 12h später ist die Hefe schon angekommen und es blubbert im Sekunden Takt. :thumbsup
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#27

Beitrag von Ernie » Samstag 6. Januar 2018, 22:10

hopfenbär hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 18:26
Direkt kalt aus dem Kühlschrank in 20°C Würze.
Moin,

ob das für die Hefe so gut war ? :Grübel

Temperaturunterschied von ca. 13 °C !? --> Stress für die Hefe !!

:Angel
:Drink
Grusz Ernie

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#28

Beitrag von hopfenbär » Samstag 6. Januar 2018, 22:29

Habe bis jetzt die Hefe immer erst auf Anstelltemperatur kommen lassen und dann angestellt.

Der Hersteller empfiehlt es allerdings so.

"Keep can in fridge until you are ready to use it. Letting the culture warm up can decrease viability and increase the chance of yeast gushing from the can."

Hatte bedenken das die Hefe einen verlangsamten Start hinlegt aber hat super schnell zu gären begonnen.
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#29

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 24. Januar 2018, 02:27

Ich habe jetzt auch mal 2 Dosen aufgemacht (L28 "Urkel") und jeweils 2 Liter Starter pro Dose damit angesetzt.
Entgegen der Herstellerangabe gebe ich Lukas recht; ein wenig Schütteln muss sein. Wenn man das macht, sobald die Dose aus dem Kühlschrank kommt, kann man diese später dennoch ohne Sauerei öffnen. Macht man es nicht, hat man in der Tat eine betonfeste Schicht am Boden der Dose.
Inzwischen scheint sich die Verpackung aber geändert zu haben; neue Batches kommen wohl in einem Beutel, ähnlich wie bei Wyeast.

Die Hefe scheint sehr aktiv zu sein (2 Monate nach Abfülldatum); trotz FermCap-S sind deutliche Kräusen zu sehen, die erst nach 20 Stunden auf dem Rührer zusammenfallen. Die "Urkel" ist ein beachtlicher Schwefelstinker, trotz Hefenahrung und etwas mitgekochter Trockenhefe.
Der Gäreimer kommt wohl erst mal unter die Abzugshaube... :Wink

Die beiden Starter kommen morgen (bzw. später heute) zusammen mit einer dritten Dose in mein Böhmisches Lager im Unitank und werden noch mit etwas Sauerstoff aus der Flasche verwöhnt.
Rechnerisch optimistisch also knapp 1 Billion Zellen auf 60 Liter Würze. Ich will aber sehr kalt anstellen (8˚C).
Schau'n wir mal.
Ernie hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 22:10
Temperaturunterschied von ca. 13 °C !? --> Stress für die Hefe !!
Das gilt nach meinem Verständnis eigentlich nur für plötzliche Abkühlung.
Erwärmung scheint weniger kritisch zu sein. Da mag ich mich aber auch täuschen. Geschadet hat es bei mir bisher nicht (dass ich wüsste).
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#30

Beitrag von Johnny H » Mittwoch 24. Januar 2018, 07:56

Tozzi hat geschrieben:
Mittwoch 24. Januar 2018, 02:27
Ich habe jetzt auch mal 2 Dosen aufgemacht (L28 "Urkel") und jeweils 2 Liter Starter pro Dose damit angesetzt.
Entgegen der Herstellerangabe gebe ich Lukas recht; ein wenig Schütteln muss sein. Wenn man das macht, sobald die Dose aus dem Kühlschrank kommt, kann man diese später dennoch ohne Sauerei öffnen. Macht man es nicht, hat man in der Tat eine betonfeste Schicht am Boden der Dose.
[...]
Die Hefe scheint sehr aktiv zu sein (2 Monate nach Abfülldatum); trotz FermCap-S sind deutliche Kräusen zu sehen, die erst nach 20 Stunden auf dem Rührer zusammenfallen. Die "Urkel" ist ein beachtlicher Schwefelstinker, trotz Hefenahrung und etwas mitgekochter Trockenhefe.
[...]
Ich habe mit meiner L28 Urkel auch erst vor etwa 14 Tagen gebraut, und ich kann den überaus festen Bodensatz bestätigen. Ich habe ein paar Stunden vor dem Öffnen auch ein wenig geschüttelt, aber das hat quasi gar nicht geholfen, und ich musste fast alles mit einem Löffel rauskratzen.

Mit einer Dose habe ich dann etwa 1,5l Würze des Suds (ca. 11°P) als Starter angesetzt, während der Rest des Sudes über Nacht zum Abkühlen draußen stand. Dieser Starter ist dann auch gut losgegangen, aber Schwefelgestank ist mir überhaupt nicht aufgefallen. Im später angestellten Sud (8°C Anstelltemperatur, 9,5°C Gärtemperatur) übrigens auch nicht, wobei ich den Gäreimer auch selten aufmache. Muss jetzt so langsam mal messen.
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#31

Beitrag von SchlatzPopatz » Mittwoch 24. Januar 2018, 18:47

Ich habe am 22.12. mit der Harvest 20 Liter Festbier vergoren, 14°P. Ich war so mutig und habe vorher keinen Starter gemacht. Habe die Dose einen Tag vorher kräftig geschüttelt, es war aber trotzdem reichlich Bodensatz vorhanden. Gezischt hatte es beim Öffnen nicht.
Nach ca. 36h blubberte es im Gärbehälter, angesetzt bei 10°C. Die Dose hatte ich direkt aus dem Kühlschrank (5°C) kommend hineingeschüttet. Laut KBH endete das ganze nach 16 Tagen mit einem scheinbaren EVG von 74,7 %.
Am Tag der Abfüllung habe ich 10 Liter Export gebraut und die Hefe direkt von dem geleerten Behälter hineingegeben. Die Hefe kam nach weniger als 24h an. Allerdings zieht sich die Gärung gerade so dahin. Nach 17 Tagen steht der EVG bei 65%. Der Restextrakt wird aber immer noch geringer, also am Ende ist es noch nicht.
Ich habe jetzt noch die L28 Urkel, damit werde ich dann aber auch einen Starter machen.
Markus
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:Drink
Markus

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#32

Beitrag von hopfenbär » Mittwoch 24. Januar 2018, 20:24

Habe ein NEIPA mit 16.5P vergoren. 1Dose A24(conan/wlp644 Blend) kalt ohne Starter in die Würze. Nach 12 Stunden hat es schon ordentlich geblubbert. Nach 9Tagen war er durch 75%EVG. Bin bis jetzt extrem zufrieden. Geschmack ist toll.

Bzgl Bodensatz, ich habe die Dose ohne Schütteln geöffnet alles in die Würze, zurück blieb ein Bodensatz, habe etwas Würze drauf gegeben und mit einem sterilen Löffel verrührt. Dann zur Würze gegeben. Hat perfekt funktioniert.

Fände es sehr geil wenn man die Hefen irgendwo in Deutschland bestellen könnte. ImperialYeast hat auch die Dosen abgeschafft.
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#33

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 25. Januar 2018, 07:26

Johnny H hat geschrieben:
Mittwoch 24. Januar 2018, 07:56
Schwefelgestank ist mir überhaupt nicht aufgefallen.
Die "Urkel" stinkt schon, wenn man die Dose aufmacht, wie ich heute festgestellt habe. :Wink
Aber vermutlich bin ich da einfach sehr empfindlich.
Der zweite, an sich identische Starter hat nicht so sehr gemuffelt.
Egal, jetzt ist sie im Unitank und darf bei zunächst 8˚C gute 60 Liter feinste 13˚P Würze aus Tennenmalz und Saazer verdauen.
Bin gespannt, wie sie sich behaupten wird.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#34

Beitrag von DarkUtopia » Freitag 26. Januar 2018, 20:31

Hab gerade einen Starter angesetzt mit der Harvest für meinen Bock, da war ordentlich Kohlensäure drinnen und ordentlich gezischt hat es. Der Geruch sehr Hefig hab das Doserl 2 mal mit etwas Leitungswasser ausgewaschen und jetzt dreht sich der starter im Kreis

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#35

Beitrag von Johnny H » Sonntag 28. Januar 2018, 12:23

Ich habe mein mit der L28 angestelltes Böhmisches Pils gestern aufgezuckert und in Flaschen abgefüllt.

Im Gegensatz zu sonst bin ich während der HG nicht mit der Temperatur hochgegangen und habe bei konstanten 9,5°C vergoren. Ich habe leider beim Abfüllen nur eine winzige Menge probiert und kann nicht mit Sicherheit sagen, ob Diacetyl in nennenswertem Ausmaß vorhanden ist (gerochen habe ich nichts), aber ich mache jetzt mal ein kleines Experiment: ca. 6l des Sudes werden weiterhin bei 9,5°C nachvergoren, während der Rest des Sudes wie bei mir sonst üblich zur NG bei Zimmertemperatur steht.

Ich bin gespannt, ob ich in den kalt nachvergorenen Flaschen ein wenig Diacetyl bleibt bzw. sich noch bildet. Bzw. ob überhaupt ein Unterschied kalt/warm schmeckbar ist.
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#36

Beitrag von DarkUtopia » Montag 29. Januar 2018, 19:04

Heute hab ich eine Darkness und eine Dry Hop verwendet. Die Dry Hop war total fest und schleimig,kaum ein zischen. Die Darkness ist mir gleich entgegen gekommen keine Ahnung warum, ich glaube die hatte Hunger. Man darf gespannt sein

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Tozzi
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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#37

Beitrag von Tozzi » Dienstag 30. Januar 2018, 00:14

Meine L28 (Urkel) gärt stetig aber sehr langsam vor sich hin.
Angestellt mit 12,9˚P ist sie 84 Stunden nach dem ersten messbaren Abbau bei 9,8%.
Die iSpindel schwimmt jetzt auch wieder frei, so wie es scheint.
Die Gärgeschwindigkeit scheint zuzunehmen. Momentan steht sie bei 10˚C (Würzetemperatur im Chronical und mit iSpindel gemesse, die sind sich einig).
Ich überlege, noch auf 11˚C hochzugehen, laut Hersteller wäre das eigentlich die untere Grenze.
Die entnommene Probe war stark schweflig. Pfuideifi. Aber das war zu erwarten. :P
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#38

Beitrag von kochmann » Dienstag 30. Januar 2018, 00:18

Die Gärgeschwindigkeit scheint zuzunehmen. Momentan steht sie bei 10˚C (Würzetemperatur im Chronical und mit iSpindel gemesse, die sind sich einig).
Ich überlege, noch auf 11˚C hochzugehen, laut Hersteller wäre das eigentlich die untere Grenze.

Ich würde noch 24 stunden warten was die Hefe macht ,sonnst könnte noch mehr Schwefel Kommen .

LG Michael
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#39

Beitrag von Tozzi » Dienstag 30. Januar 2018, 01:16

kochmann hat geschrieben:
Dienstag 30. Januar 2018, 00:18
Ich würde noch 24 stunden warten was die Hefe macht ,sonnst könnte noch mehr Schwefel Kommen .
Ja, das hat noch Zeit. Das geht ja auch wieder weg.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#40

Beitrag von Johnny H » Dienstag 30. Januar 2018, 07:55

Seltsam, ich habe zwar nicht drauf geachtet und während der Gärung auch nicht gemessen (nur wenige Male den Gäreimer aufgemacht und reingeguckt), aber mir ist kein signifikanter Schwefelgeruch erinnerlich. Normalerweise merke ich das, weil der Gäreimer in einem kleinen Kühlschrank in einer ebenfalls kleinen Kammer steht.

Ich habe von etwa 17,5l mit etwa 11°P etwa 1,5l abgezwackt und damit über Nacht die L28 bei Raumtemperatur und unter Belüftung angestellt. Dieser Starter kam dann am nächsten Tag (ca. 18h später) heftig gärend in den Sud (8°C). Auch beim Starter ist mir, wie bereits erwähnt, kein Schwefelgeruch aufgefallen. Ich habe dann die Temperatur ein wenig kommen lassen und etwa 24h nach dem Anstellen den Sud dann nochmal mit dem Schneebesen belüftet.

Abgefüllt habe ich letzten Samstag, 17 Tage nach Anstellen. Auch hier geruchlich völlig unauffällig bzw. lecker nach Saazer Hopfen.

Vielleicht war bei mir das Anstellverhältnis aufgrund der niedrigen Stammwürze etwas günstiger?

VGs habe ich leider nur mit Refraktometer gemessen bzw. mit diesen Werten berechnet. Da ich nach dem Ringversuch hier auch Korrekturen einführen musste, komme ich nun je nach Rechner auf 74-78%. Im Vergleich zu meinen bisher hergestellten böhmischen Pilsnern liegt das im normalen Rahmen. Ab dem nächsten Sud werde ich wieder mit meinen Spindeln messen. Nach dem Ringversuch habe ich aufgrund großer Abweichungen gerade bei meiner 0-7%-Spindel damit aufgehört, aber nur mit Refraktometer zu messen reicht mir eindeutig nicht aus.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#41

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 31. Januar 2018, 03:30

Johnny H hat geschrieben:
Dienstag 30. Januar 2018, 07:55
Vielleicht war bei mir das Anstellverhältnis aufgrund der niedrigen Stammwürze etwas günstiger?
Ich denke, das dürfte der Fall sein, ja.
Ich habe auf 11˚C erhöht und es scheint der Hefe gut zu tun; es scheint sich also wohl doch nicht um die Original Urquell Hefe zu handeln.
Die 11˚C basieren auch auf der Herstellerangabe. Der Schwefelgeruch hat sich gelegt, und ist jetzt kaum noch wahrnehmbar bzw. zumindest erträglich.
Bin von 13˚P auf 6,7% runter, SVG ist 2,9. Wird also recht bald fertig sein.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#42

Beitrag von Spasskrapfen1 » Montag 12. Februar 2018, 15:47

Ich habe letzte Woche zwei Sude mit meinen Hefen angestellt. Ein helles Ale, starkt gehopft und jetzt noch gestopft. Dafür hab ich die Independence (A15) hergenommen. Beim Stopfen kurz mal reingeschaut, sieht alles ganz normal aus, schöne weiße Decke, sehr wenig braune Stellen, schwefel war bei meiner zwar vorhanden aber ich fand den Geruch nicht belastend, da hatte ich schon andere "Stinker".

Der zweite Sud war ein California Common, für das ich die CableCar (L05) bestellt hatte. Mal schauen wie es mit der so weitergeht. Die hatte bei 15° einen recht guten Start, aktuell hab ich die Kühlung ausgeschaltet, damit der Sud sich jetzt auf 18-19° erwärmen kann.

Jetzt hab ich noch die Tartan daheim, damit möchte ich ein Braggot machen. Mal schauen ob die Hefe das aushält
Liebe Grüße Robert

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#43

Beitrag von M0ps » Montag 12. Februar 2018, 16:08

Ich werde die Tage einen Sud anstellen - ein Single Hop Pale Ale mit Chinook auf Basis dieses Rezeptes (Sommer Ale) Werde wohl noch etwas Carahell ergänzen für etwas mehr Vollmundigkeit. Ascnhließend wird dann noch Chinook gestopft.
Ich werde mich hier wohl zwischen der A04 Barbarian oder A20 Citrus entscheiden, da bin ich aber noch nicht ganz sicher.

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#44

Beitrag von M0ps » Donnerstag 15. Februar 2018, 09:56

Gestern wurde gebraut und mit der A04 angestellt. Ich hab die Hefe während des Maischens mehrmals aufgeschüttelt und etwa 1-2 Stunden vor dem Anstellen aus dem Kühlschrank genommen. Mit nem Schneebesen belüftet und vor gut 12 Stunden angestellt - bis jetzt noch keine Aktivität im Gärspund. Ich hoffe da kommt bald was

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#45

Beitrag von Frudel » Donnerstag 15. Februar 2018, 12:52

Ich bin gerade bei einem Valve IPA Clown in der Hopfenstopfphase.
Hefe Barbarian , allerdings mit Starter weil zuviel Hefe für die Hefebank
gebraucht wurde.
14,5 P in 5 Tage bei 18 C durch , bis jetzt den Geruch nach das intensivste
IPA - ich bin ja sowas von gespannt.
Am Wochenende NEIPA mit der Dry Hop.


LG
Markus
Viele Menschen benutzen Informationen und Fakten wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl :
Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#46

Beitrag von M0ps » Donnerstag 15. Februar 2018, 17:19

Bei mir leider bisher keinerlei Aktivität. Wenn sich da bis heute Abend/Nacht zur "ins Bett geh Zeit" nichts tut werde ich wohl die Citrus nachpitchen. Gut 24h ohne Aktivität fände ich dann doch kritisch.
Oder doch lieber gleich ein Päckchen Notfall US-05...

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#47

Beitrag von hopfenbär » Freitag 16. Februar 2018, 15:25

Hier noch eine Podcast Folge mit ImperialYeast. Finde ich deutlich interessanter als die Beersmith Folge.:thumbup
Sie sagen Brulosophy auch mal dass es evtl nicht so sinnvoll ist Geschmacksfehler von Hefen in einem heftigen ImperialStout zu testen. :P

https://soundcloud.com/brulosophy/episo ... rial-yeast
Solum duri in hortum veniunt.

Vorstellung im alten Forum http://tinyurl.com/gob2p5g

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#48

Beitrag von Kolbäck » Freitag 16. Februar 2018, 18:50

Ich trinke gerade die allererste Flasche meines Hellen (13.5°P, 85/10/5% PiMa/MüMa/CaraPils; Mittelfrüh 25 IBU), mit der Imperial L17 Harvest, die ja angeblich die Augustiner-Hefe ist. Ich bin ein bischen geflasht, wie nah das am original Edelstoff ist. Sedimentiert auch super, die L17, fast noch besser als W34/70. Das wird nicht alt werden, das Bier. Und ich freu mich schon auf das Dunkle, Export und Maibock mit der weitergeführten L17. :Drink
--
Viele Grüße, Thomas
Braudoku

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#49

Beitrag von M0ps » Freitag 16. Februar 2018, 19:36

Bin neidisch :( Ich hoffe die Imperial Yeasts gibts bald auch regulär hier zu kaufen - hatte mich schon auf das Bier damit gefreut.

Passend dazu ein Zwischenstand:
Etwa 26 Stunden nachdem sich mit der Bavarian nichts tat, habe ich die Dose Citrus nachgegeben. Hier war nach weiteren 17 Stunden nur eine minimale Aktivität zu beobachten, daher habe ich notgedrungen eine Tüte S-04 rehydriert und zugegeben. Ich hoffe jetzt gehts bald mal los!

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Re: Neuer Hersteller: Imperial Yeast

#50

Beitrag von SchlatzPopatz » Samstag 17. Februar 2018, 12:32

Heute gärt mein Pils mit der Urkel genau 15 Tage. Gestartet mit 12,5 Brix (12,02°P lt. fabier) und jetzt bei 5,7 Brix (2,27% lt. fabier). Das macht einen scheinbaren EVG von 80,4%. Ich habe eine Kombirast bei 64°C für 90 Minuten gemacht. 96% Bio Pilsner und 4% Bio Carapils dazu mit Bio Perle auf 30 IBU.
Mit der Hefe habe ich vorher einen 2 Liter Starter gemacht.
Gruß
Markus
Gruß aus Dresden
:Drink
Markus

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