Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

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Kubus
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Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#1

Beitrag von Kubus » Freitag 5. Oktober 2018, 21:18

Hallo zusammen,

ich brauche eure Unterstützung:
Ich hatte mal 2014 über das alte Forum einen untergärigen Hefestamm von einem Braumeister geschenkt bekommen. Es war seine Lieblingshefe und diese kam ursprünglich aus einer Brauerei aus dem Landkreis Bamberg.
Eine damalige erneute Kontaktaufnahme zu dem netten Braumeister blieb leider erfolglos. Hat vielleicht noch jemand diesen Hefestamm geschenkt bekommen und hat noch private Kontaktdaten zu diesem Braumeister? Vielleicht liest er selbst noch mit?

Falls ja, wäre es mir sehr wichtig, wieder in Kontakt zu treten. Ich bin für jede Hilfe oder Hinweise dankbar!

Schöne Grüße aus Serbien

Ludwig

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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#2

Beitrag von Bierzwillinge » Freitag 5. Oktober 2018, 23:05

Ich tippe da stark auf die W34/70. Die dominiert bei den kleinen und Hausbrauereien alles.
Schon probiert? In 2. Führung bzw. optimalen Umfeld gibt es je nach Temperatur auch recht unterschiedliche Ergebnisse
Gruß
Christian
--Schwenkenbecher Heimbräu-- handgebraut seit 2005

Kubus
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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#3

Beitrag von Kubus » Samstag 6. Oktober 2018, 07:40

Ich kann hier die W34/70 ausschließen. Es handelt sich um keinen bekannten Hefestamm.

Bitte um weitere Hinweise zu diesem konkreten Fall. Mir geht es weniger um den Hefestamm selbst, sondern um die Brauerei, bzw dem Braumeister, die ich gerne kontaktieren möchte.

Schöne Grüße

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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#4

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 6. Oktober 2018, 10:32

Das klingt irgendwie nach einem lustigen Ratespiel.
Zusammenfassung:
Du hast vor 4 Jahren eine unbekannte Hefe von einem netten Braumeister aus dem LK Bamberg bekommen und würdest den gerne mal wieder kontaktieren. Wir sollen raten welcher Braumeister von welcher Brauerei in welcher Stadt das war.
Problemstellung:
Es gibt mehr als einen netten Braumeister im LK Bamberg.

Jens
Der nachher über die Bermondsey Beer Mile läuft und sich am Ende bestimmt auch nicht mehr an jeden netten Braumeister aus jeder Brauerei erinnern wird.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#5

Beitrag von Ernie » Samstag 6. Oktober 2018, 10:49

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 10:32


Jens
Der nachher über die Bermondsey Beer Mile läuft und sich am Ende bestimmt auch nicht mehr an jeden netten Braumeister aus jeder Brauerei erinnern wird.
:goodpost:

Viel Spaß!

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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#6

Beitrag von Ladeberger » Samstag 6. Oktober 2018, 10:51

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Samstag 6. Oktober 2018, 10:32
Das klingt irgendwie nach einem lustigen Ratespiel.
Wieso? Wenn es öffentlich über das Forum lief, kann sich womöglich jemand dran erinnern. Jedoch sicher niemand mit Anmeldedatum 2016... :Wink

Leider habe ich eine derartige Aktion ad hoc nicht im Gedächtnis.

Gruß
Andy

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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#7

Beitrag von Kubus » Sonntag 7. Oktober 2018, 09:27

Eine andere Chance, als wieder im Forum zu fragen, habe ich leider nicht. Vielleicht hat ja noch jemand diese Hefe bekommen, oder der Braumeister selbst liest noch mit.
Soviel kann ich schon mal verraten: Diese Hefe ist wissenschaftlich sehr interessant (und macht auch hervorragende Biere).

Schöne Grüße

Ludwig

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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#8

Beitrag von flying » Sonntag 7. Oktober 2018, 11:34

Vielleicht kann Dir einer Tec- Administratoren helfen um den Thread im alten Forum wiederzufinden? Das alte Forum ist ja total zerschossen und abgeschalten. Die Google- Suche durchsucht auch nur rund die Hälfte des alten Forums, weil viele Unterforen nur für Mitglieder waren..
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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#9

Beitrag von Flothe » Sonntag 7. Oktober 2018, 17:06

Kubus hat geschrieben:
Sonntag 7. Oktober 2018, 09:27
Soviel kann ich schon mal verraten: Diese Hefe ist wissenschaftlich sehr interessant (und macht auch hervorragende Biere).
Na du machst es ja spannend :P

Was heißt denn "wissenschaftlich" interessant? Ist das deine persönliche Einschätzung, oder wurde auf dem Thema auch schon mal wissenschaftlich gearbeitet? Falls Letzteres der Fall ist, sollte die Hefe ja auch beim fraglichen Institut (z.B. Hefebank Weihenstephan) abrufbar sein.

Was macht diese Hefe denn wissenschaftlich interessant, welche besonderen Eigenschaften zeichnen sie aus? Vielleicht ist der Stamm ja geläufiger als du denkst und jemand hier erkennt ihn anhand seiner Charakteristika.

LG Florian

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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#10

Beitrag von Kubus » Montag 8. Oktober 2018, 21:44

Hallo,

an der TUM Weihenstephan wurde in den letzten Monaten bereits einiges über diese Hefe geforscht. Die Hefe wurde mir damals als untergärige Hefe gegeben. Zu meiner und manch anderem Überraschung handelt es sich genetisch allerdings um eine obergärige S. cerevisiae. Das ist weder im Gärverhalten, noch mikroskopisch zu erkennen. Typisch untergärig.
Nachdem über diese kuriose Hefe etwas publiziert werden soll, wäre es natürlich toll, den genauen Ursprung zu wissen. Das wäre mit Sicherheit auch eine gute Werbung für die Brauerei.

Wer was weiß, bitte schreiben! Ich war bestimmt nicht der einzige, der diese Hefe bekam.

Schöne Grüße

Ludwig

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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#11

Beitrag von danieldee » Dienstag 9. Oktober 2018, 10:43

Kubus hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 21:44
Hallo,

an der TUM Weihenstephan wurde in den letzten Monaten bereits einiges über diese Hefe geforscht. Die Hefe wurde mir damals als untergärige Hefe gegeben. Zu meiner und manch anderem Überraschung handelt es sich genetisch allerdings um eine obergärige S. cerevisiae. Das ist weder im Gärverhalten, noch mikroskopisch zu erkennen. Typisch untergärig.
Nachdem über diese kuriose Hefe etwas publiziert werden soll, wäre es natürlich toll, den genauen Ursprung zu wissen. Das wäre mit Sicherheit auch eine gute Werbung für die Brauerei.

Wer was weiß, bitte schreiben! Ich war bestimmt nicht der einzige, der diese Hefe bekam.

Schöne Grüße

Ludwig
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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#12

Beitrag von ggansde » Dienstag 9. Oktober 2018, 10:47

Moin,
Ich habe Mal im alten Forum nach relevanten Schlüsselwörtern gesucht bin aber leider nicht fündig geworden.
VG, Markus
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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#13

Beitrag von flying » Dienstag 9. Oktober 2018, 17:03

Kubus hat geschrieben:
Montag 8. Oktober 2018, 21:44
Hallo,

an der TUM Weihenstephan wurde in den letzten Monaten bereits einiges über diese Hefe geforscht. Die Hefe wurde mir damals als untergärige Hefe gegeben. Zu meiner und manch anderem Überraschung handelt es sich genetisch allerdings um eine obergärige S. cerevisiae. Das ist weder im Gärverhalten, noch mikroskopisch zu erkennen. Typisch untergärig.
Nachdem über diese kuriose Hefe etwas publiziert werden soll, wäre es natürlich toll, den genauen Ursprung zu wissen. Das wäre mit Sicherheit auch eine gute Werbung für die Brauerei.

Wer was weiß, bitte schreiben! Ich war bestimmt nicht der einzige, der diese Hefe bekam.

Schöne Grüße

Ludwig
Sieht aus wie untergärige Hefe, schmeckt wie untergärige Hefe und hat Eigenschaften wie untergärige Hefe. Unterschiede kann nur der Genetiker erkennen. Da hat der Beutelwolf den Wolf wohl gefressen?...goil.. :Drink
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Re: Hefestamm aus dem Landkreis Bamberg 2014

#14

Beitrag von Kubus » Dienstag 9. Oktober 2018, 20:24

@ Markus: Vielen Dank für die Unterstützung!
@ danieldee: Welche Brauerei das war, möchte ich ja genau wissen.

Auffallend ist die Hefe tatsächlich nur im Geschmack. Ich bilde mir einen Wiedererkennungswert ein, obwohl die Gärungen „rein“ also zufriedenstellend gereift waren. Umso erstaunlicher sind die genetischen Ergebnisse.

Wenn wer neue Ideen hat, oder jemand jemanden kennt, etc. bitte her damit.

Danke!

Schöne Grüße
Ludwig

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