Kveik - Hefestämme

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Re: Kveik - Hefestämme

#451

Beitrag von Mehrbier » Montag 14. September 2020, 17:59

Schick mal PN mit deiner Adresse ich werde morgen was trocknen.
Gruß
Gerdi

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Re: Kveik - Hefestämme

#452

Beitrag von Mehrbier » Donnerstag 17. September 2020, 18:54

Nur zu eurer Info. Die Hefen trocknen gerade. Samstag oder Montag sollte ich es schaffen sie in die Post zu geben.
Gruß
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Re: Kveik - Hefestämme

#453

Beitrag von Sennox » Donnerstag 17. September 2020, 21:04

Meine Hefe ist noch immer nicht angekommen :Mad2
Das schippert nun wahrscheinlich durch das weite "Postuniversum", schade. Aber kann man nix machen.

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Re: Kveik - Hefestämme

#454

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 17. September 2020, 22:21

Hab Geduld. Der österreichische Postspürhund wittert Spuren von Bier. Es dauert eine Weile, um das Biest von dem Päckchen wegzulocken.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Jens

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Re: Kveik - Hefestämme

#455

Beitrag von Mehrbier » Freitag 18. September 2020, 05:56

Sennox hat geschrieben:
Donnerstag 17. September 2020, 21:04
Meine Hefe ist noch immer nicht angekommen :Mad2
Das schippert nun wahrscheinlich durch das weite "Postuniversum", schade. Aber kann man nix machen.
Falls der Brief doch noch kommt sag Bescheid. Sonst schicke ich dir auch was. :Smile

Nur so als Tipp für die unbelehrbaren: Ich hatte zu kleine Gefäße ausgekocht und stand am Ende mit zu viel übriger Hefe da. Nun musste es ja schnell gehen. Isoprop genommen und ein weiteres Glas intensiv von Innen gereinigt und den Rest da rein gegeben. Ergebnis: Beim öffnen das Glases roch es schlicht nach Tod und Verderben. :Wink
Gruß
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Re: Kveik - Hefestämme

#456

Beitrag von Pura Vida » Dienstag 13. Oktober 2020, 20:35

Ich bin auch noch eine Meldung schuldig. Ich sitze gerade am Direktvergleich beider Teile des Splitsudes.

Das mit Lutra vergorene Bier hat für mein Empfinden tatsächlich einen minimalst säuerlichen Touch (im Vergleich zur Oslo). Ganz und gar nicht aufdringlich, aber doch wahrnehmbar. Ich denke nicht, dass es am Trocknen liegt, da sonst beide Hefen betroffen sein sollten.
Die Oslo dagegen hat ein einigermaßen neutrales Bier gemacht, aber doch eine Spur fruchtiger als die Lutra.
Für mich gibts erst mal keinen Sieger, die Tendenz geht aber ganz klar in Richtung Lutra.

Wenn Interesse besteht, kann ich nun 2-3 Portionen kleiner Mengen beider Stämme abgeben.
Kolbäck hat geschrieben:
Freitag 11. September 2020, 13:10
Mein eigener Vergleich zwischen Oslo und Lutra ist sehr eindeutig: Die Lutra gewinnt meilenweit.
Das liegt aber daran, dass mir die Oslo "davongelaufen" ist, nachdem ich sie etwas wärmer gestellt habe, als sie bei ~20°C nicht so recht ankommen wollte. Sehr stürmisch dann gleich, mit überschäumen. Die schlechte Gärführung schmeckt man und das macht den Vergleich leider wertlos. 🙄

Übringens sind beide nicht sauer bei mir. Ich kann natürlich eine Kontamination eurer Flocken beim Trocknen nicht völlig ausschließen, und würde mich dementsprechend schämend in die Ecke stellen, aber mir fällt spontan nichts ein, was passiert sein könnte...
:Greets
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Re: Kveik - Hefestämme

#457

Beitrag von Kolbäck » Dienstag 13. Oktober 2020, 21:20

Pura Vida hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 20:35
Ich bin auch noch eine Meldung schuldig. Ich sitze gerade am Direktvergleich beider Teile des Splitsudes.
Ok, danke für den Bericht! :Greets

Ich habe vorhin einen Sud abefüllt, der nur mit der Lutra vergoren wurde (aufgeteilt auf verschiedene Hopfensorten diesmal). Die Bodensätze werden jetzt getrocknet; wenn also noch wer möchte...

Und wenn wir schon beim Kveik-Tausch sind, sei auf diesen Faden hingewiesen, falls ihn jemand verpasst hat.

:Drink
Viele Grüße, Thomas
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Re: Kveik - Hefestämme

#458

Beitrag von MaKn » Mittwoch 14. Oktober 2020, 13:39

Hallo!

Ich hätte Interesse an Kveik Stämmen :-)

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Re: Kveik - Hefestämme

#459

Beitrag von Mehrbier » Mittwoch 14. Oktober 2020, 13:43

Der Tröt direkt über deinem, hat da ein Stück Text in blau. Einfach mal drauf klicken...

Gruß Gerdi
Gruß
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Re: Kveik - Hefestämme

#460

Beitrag von bierhistoriker.org » Montag 26. Oktober 2020, 12:09

Um diesen uralten Thread nicht zu kapern, hatte ich eine Google-docs-Kveik-Tauschbörse
hier veröffentlicht:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=6&t=25644

Die Anzahl der Teilnehmer steigt langsam, aber stetig.
Hinter dieser Datensammlung steckt die Idee, möglichst viele Stämme dieser interessanten, teils uralten Hefen für die Hobbybrauer in Deutschland zu erhalten. Die Norweger waren so nett, ihre Schätze als public domain weltweit zugänglich zu machen. Im Gegenzug sollten wir so fair sein, diese Stämme auch bei uns ordentlich weiterzuführen. Da keiner von uns eine professionelle Hefebank betreibt, hilft es nur, wenn jeder Stamm an mehreren Stellen verfügbar ist. „Ausfälle“ bei der „Haushefe“ kommen auch in Norwegen vor – da geht man halt zum Nachbarn.

Was mich persönlich stutzig macht, ist die Tatsache, dass keiner der hier im Faden vertretenen „altinternationalen“ Kveiksammler sich an dieser Datensammlung beteiligt hat. Ist das Interesse an Kveikhefen erloschen? …. Oder woran liegt es?

Eine funktionierende Tauschbörse erfordert eine ausreichende Anzahl an Teilnehmern mit möglichst breitem Angebot.

Cheers

Jürgen

PS: Es hat in der Liste jemand 4 Hefen eingetragen, aber in der Überschrift nicht seinen Foren-Nick eingetragen. Ist fürs Tauschen suboptimal 😊
Hobbybrauerstammtisch Köln und Umgebung: https://www.facebook.com/groups/KoelnerHobbybrauer/
Kölner Bierhistoriker eV : http://koelnerbierhistoriker.org/
BJCP Deutschland (Facebook-Gruppe): https://www.facebook.com/groups/625748487884003/

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Re: Kveik - Hefestämme

#461

Beitrag von jbrand » Sonntag 1. November 2020, 12:25

So ihr Lieben,

jetzt will auch ich meine Erfahrungen mit der Oslo und der Lutra mit euch teilen. Ich habe einen Split-Sud nach dem folgenden Rezept erstellt: SNPA.

Die Hefe hatte ich zuvor vom User Mehrbier bekommen, nochmals vielen Dank dafür. Angestellt habe ich bei ca. 30°C, danach fand die Gärung im Heizungskeller bei 25°C statt. Ich habe die getrocknete Hefe zuvor mit Wasser rehydriert, dann die Würze belüftet und zugegeben.

Am nächsten Tag kam dann der große Schreck, es tat sich nämlich gar nix! Erst nach über 24 Stunden waren erste Anzeichen der Gärung zu sehen. Dann aber ging es kveik-typisch zur Sache und nach drei Tagen war die Gärung komplett durch. Zur Sicherheit noch ein paaar Tage gewartet und dann in Flaschen abgefüllt und mit Zucker karbonisiert.

Gestern Abend habe ich dann mit meinem Nachbarn ein virtuelles Biertasting durchgeführt. Vorher hatte ich ihm ein Trinkepäckchen (nordhessisch für Sechserträger) auf die Treppe gestellt und dann haben wir per Videotelefonie probiert.

Wir waren uns beide einig, dass die Oslo einen leicht fruchtigen Touch mit ins Bier bringt, der bei der Lutra nicht festzustellen war. Dadurch wirkt das Bier mit der Lutra auch bitterer als das mit der Oslo. Beide Biere sind aber lecker und gut trinkbar wobei mir persönlich für diesen Bierstil die Oslo besser gefallen hat.

Ich habe beide Hefen getrocknet und werde sie bestimmt nochmals verwenden. Falls jemand Interesse hat, ich kann gerne welche abgeben, ich werde mich auch in og. Liste eintragen.
Viele Grüße

Jens

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Re: Kveik - Hefestämme

#462

Beitrag von Mehrbier » Sonntag 1. November 2020, 14:17

Moin zusammen,

nun muss ich mich auch endlich mal zu Wort melden. Ich habe ebenfalls ein Splitsud mit der Oslo und der Lutra gemacht. Die Hefen habe ich von Kolbäck bekommen. Auch von mir an dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür. Die Hefen wurden auch fleißig weiterverteilt.

Als Rezept habe ich das Pils fürs Volk von MMum verwendet, da ich die lagerähnlichen Eigenschaften beider Hefen auf die Probe stellen wollte. Da ich nicht kveiktypisch underpitchen wollte, habe ich mit beiden Hefen einen Starter gemacht. Der Brautag verlief ohne besondere Vorkommnisse. Einmaischen bei 64 Grad. 62 Grad für 25 min. 72 Grad für 30 min. Gehopft wurde auf 30 IBU mit Magnum und Northern Brewer.

Angestellt und vergoren bei 25 Grad kamen beide Hefen schleppend an und arbeiteten auch relativ langsam 10 Tage lang, bis zur Endvergärung.

Die Oslo kam bei allen Verkostern besser an, da das Bier klarer und Pilstypischer daherkam, wenn auch nicht richtig wie ein Pils. Die leichte hintergründige fruchtnote wurde durchweg positiv empfunden. Die Lutra machte auch ein leckeres Bier, das aber weniger klar daherkam. Fruchtige Noten waren nicht vorhanden, das Bier aber insgesamt als obergärig wahr genommen.

Beide Hefen werde ich weiter verwenden und mit anderen Bierstilen testen. Insbesondere in Form von zügig gebrauten und vergorenen Bieren.
Gruß
Gerdi

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Re: Kveik - Hefestämme

#463

Beitrag von Sebb » Montag 9. November 2020, 13:49

Hallo zusammen,

hat jemand eventuell noch getrocknete Flocken von der Lutra Kveik, die er mit mir tauschen würde?
Ich könnte im Gegenzug getrocknete Voss Kveik anbieten. :Drink

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Re: Kveik - Hefestämme

#464

Beitrag von Mehrbier » Montag 9. November 2020, 14:04

Moin Sebb,

schick mir eine PN mit deiner Adresse. Ich muss sowieso noch Post fertig machen. Die Voss nehme ich gerne.
Gruß
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Re: Kveik - Hefestämme

#465

Beitrag von ULBräu » Montag 9. November 2020, 14:21

jbrand hat geschrieben:
Sonntag 1. November 2020, 12:25
Zur Sicherheit noch ein paaar Tage gewartet und dann in Flaschen abgefüllt und mit Zucker karbonisiert.
Bei normalen Hefen wird hier ja immer empfohlen, 3 Tage zu warten, ob sich am Restextrakt noch etwas ändert.
Wie lang sollte man bei einer Kveik warten?

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Re: Kveik - Hefestämme

#466

Beitrag von jbrand » Montag 9. November 2020, 14:28

Also ich habe dabei die drei Tage abgewartet und das hat ganz prima gepasst.
Viele Grüße

Jens

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Re: Kveik - Hefestämme

#467

Beitrag von Mehrbier » Montag 23. November 2020, 08:28

Sebb hat geschrieben:
Montag 9. November 2020, 13:49
Hallo zusammen,

hat jemand eventuell noch getrocknete Flocken von der Lutra Kveik, die er mit mir tauschen würde?
Ich könnte im Gegenzug getrocknete Voss Kveik anbieten. :Drink
Ich sehe mich gerade gezwungen diesen Weg zu wählen, da meine Nachrichten an dich seit Tagen im Postausgang festhängen:
Hast du die Kveik mittlerweile erhalten? Falls nicht prüfe bitte nochmal die Adresse die du mir via PN geschickt hast. Falls nichts angekommen ist würde ich nochmal einen Versand starten.
Gruß
Gerdi

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Re: Kveik - Hefestämme

#468

Beitrag von Malzundhopfen » Dienstag 24. November 2020, 16:36

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 27. Mai 2020, 09:35
Ausgefunkelt hat geschrieben:
Mittwoch 27. Mai 2020, 09:22
Ich bin auf der Suche nach Kveik Hefe. Welche Stamm/Sorte könnt Ihr mir empfehlen die für Kveik Anfänger geeignet ist.
Stell dir vor jemand fragt dich: "Ich will Bierhefe verwenden. Welche kannst du mir empfehlen?".
Ich weiß nicht wie man diese Frage ohne 100 Seiten Text oder unzählige Rückfragen beantworten kann.

Versuchs mal ein bisschen spezifischer :Wink

PS:
Die kurze Antwort ...
Für ein traditionelles skandinavisches Farmhouse Ale (Raw Ale) kann ich ausnahmslos alle Kveiks empfehlen. Vorzugsweise die originalen Kveik Kulturen aus Norwegen, weil die Industrie-Kveiks von Wyeast, Whilelabs, Omega, usw., usw. zu ausgedünnten Mischkulturen oder Reinzuchtstämmen verkommen sind.
Servus Jens, das klingt ziemlich negativ - wieso findest du das die Kulturen verkommen sind?

Im übrigen hab ich dieses Jahr fast alle Sude mit Kveiks vergoren, ich plane auch davon mal wieder ein paar Videos zu machen.

Kürzlich sind ein Porter mit der Lutra und ein Irish Red Ale mit Hothead (Stranda) wieder in die Kegs gelandet und schmecken fantastisch!

Beide Rezepte könnt ihr hier finden:

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... ff=ProBier
Liebe Grüße,
Dave

Mein YouTube Kanal über Hobbybrauen, Craftbeer und mehr: :Drink
https://www.youtube.com/c/malzundhopfen

Instgram:
www.instagram.com/malzundhopfen

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Re: Kveik - Hefestämme

#469

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 24. November 2020, 16:56

Malzundhopfen hat geschrieben:
Dienstag 24. November 2020, 16:36
Servus Jens, das klingt ziemlich negativ - wieso findest du das die Kulturen verkommen sind?
Finde ich einfach so ... :Wink
Für mich sind Kveiks diese Mischkulturen, die von den norwegischen Privatbrauern seit Generationen gehegt und gepflegt wurden. Dort herausgerissene Reinzuchtstämme haben bestimmt gute technische Eigenschaften. Aber es ist eben nicht mehr die originale Mischkultur.

Ist wie beim Mopped (= org. Kveik). Im Labor strippen sie alles weg, das nicht zwingend zum Fahren gebraucht wird, um Gewicht zu sparen und performanter zu sein. Sitzbank, Verkleidungen, Kunststoffe, Chrom, Wurstblinker. Am Ende ist die Möhre 50 Kg leichter und beschleunigt 5% schneller (= Industrie Kveik). Trotzdem hat das umgebaute Mopped keinen Reiz mehr für Freunde des Originals, weil der Kultstatus mit den ganzen rausgestrippten Sachen verlorengegangen ist.
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Re: Kveik - Hefestämme

#470

Beitrag von JoGr » Mittwoch 25. November 2020, 11:34

Hallo
Ich werde am we endlich mit einer Lutra brauen und habe gerade vergeblich gesucht wo ich diese dann wieder ernten kann... oben / unten???
Habt ihr einen Tipp für mich?
Grüße
Joachim

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Re: Kveik - Hefestämme

#471

Beitrag von Kolbäck » Mittwoch 25. November 2020, 13:54

JoGr hat geschrieben:
Mittwoch 25. November 2020, 11:34
Ich werde am we endlich mit einer Lutra brauen und habe gerade vergeblich gesucht wo ich diese dann wieder ernten kann... oben / unten???
Habt ihr einen Tipp für mich?
Beides geht. Es ist ja eine Reinzucht-Hefe, keine Mischkultur, bei der man sich um den Erhalt des Verhältnisses sorgen muss. Bei mir hat die Lutra meist nicht genus Kräusen gemacht, um genug zu ernten, also habe ich auch vom Bodensatz getrocknet.
Viele Grüße, Thomas
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Re: Kveik - Hefestämme

#472

Beitrag von Rockska » Donnerstag 26. November 2020, 09:08

Moin, wäre jemand bereit mir gegen einen kleinen Obolus, ein paar getrocknete Kveik Flakes zu schicken? Würde mich sehr freuen :)
Grüße Mark

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Re: Kveik - Hefestämme

#473

Beitrag von jbrand » Donnerstag 26. November 2020, 09:23

Hast ne PN
Viele Grüße

Jens

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Re: Kveik - Hefestämme

#474

Beitrag von brauingel » Donnerstag 26. November 2020, 14:20

Hallo zusammen,
ich hätte auch Interesse an mir fehlenden Kveik Stämmen. Habe bereits eine kleine Sammlung von 11 Stämmen und wäre an einem Tausch interessiert.

Viele Grüße

Ingmar

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Re: Kveik - Hefestämme

#475

Beitrag von Rumborak » Donnerstag 26. November 2020, 14:41

Hi,

schaut mal hier:

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 96#p397596

Das ist eine Tauschbörse für Kveik-Hefen.

VG
Genießt im edlen Gerstensaft
Des Weines Geist, des Brotes Kraft.

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Re: Kveik - Hefestämme

#476

Beitrag von Sauerbrauer » Mittwoch 23. Dezember 2020, 14:18

Hallo,
möchte mich das allererste mal an einer Kveik versuchen und möchte das aufgrund der Aromaprofile in einem gesplitteten Sud mit der Stranda und der Ebbegarden machen. Ebbegarden hab ich mittlerweile beim hobbybrauerversand bestellt und stelle sie dann später auch gern zur Verfügung. Die Stranda kann ich jedoch nirgendwo finden. Hat jemand eine Bezugsquelle oder kann mir, gern gegen einen Obolus, einige Flocken Stranda zur Verfügung stellen?
Gruß, Thorsten

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Re: Kveik - Hefestämme

#477

Beitrag von humble_beer » Mittwoch 23. Dezember 2020, 14:43

Sauerbrauer hat geschrieben:
Mittwoch 23. Dezember 2020, 14:18
Hallo,
möchte mich das allererste mal an einer Kveik versuchen und möchte das aufgrund der Aromaprofile in einem gesplitteten Sud mit der Stranda und der Ebbegarden machen. Ebbegarden hab ich mittlerweile beim hobbybrauerversand bestellt und stelle sie dann später auch gern zur Verfügung. Die Stranda kann ich jedoch nirgendwo finden. Hat jemand eine Bezugsquelle oder kann mir, gern gegen einen Obolus, einige Flocken Stranda zur Verfügung stellen?
Gruß, Thorsten
Ich habe Flocken von der Stranda da. Schick mir einfach Deine Adresse.

Grüße,
Frank

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Re: Kveik - Hefestämme

#478

Beitrag von Sauerbrauer » Mittwoch 23. Dezember 2020, 14:57

Danke Frank, du hast ne PN.

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Re: Kveik - Hefestämme

#479

Beitrag von Sauerbrauer » Donnerstag 31. Dezember 2020, 01:22

Hallo zusammen,
ich würde gerne als nächsten Sud ein Dubbel-ähnliches Bier mit der Kveik Stranda #3 vergären. Da es mein erster Sud mit einer Kveik ist, stellen sich mir grundsätzlich 2 Fragen:
1. Kann ich die Aromenentwicklung über die Gärtemperatur steuern? ( wie bei der 68, höhere Temperatur = mehr Banane)
2. Da die Kweik sehr gut segmentieren,
soll es Probleme bei der Flaschengärung geben da zu wenig vitale Hefezellen im Bier vorhanden sind. Könnt ihr das bestätigen? Wenn ja, wie gehe ich dann vor? ( in einigen amerikanischen Foren wird empfohlen, zusätzlich Hefe mit in die Flaschen zu geben !!??)
Danke für eure Antworten!
Grüße, Thorsten

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Re: Kveik - Hefestämme

#480

Beitrag von Kolbäck » Donnerstag 31. Dezember 2020, 16:01

Sauerbrauer hat geschrieben:
Donnerstag 31. Dezember 2020, 01:22
1. Kann ich die Aromenentwicklung über die Gärtemperatur steuern? ( wie bei der 68, höhere Temperatur = mehr Banane)
Die Stranda kenne ich zwar nicht, aber generell ist die Antwort "ja". Wenn man Kveiks bei normalen OG-Temperaturen gären lässt, lässt sich das Ergebnis nicht leicht von anderen OG-Hefen unterscheiden. Der Clou der Kveiks ist, dass sie bei richtig warmen Temperaturen nicht eklige, sondern lecker-fruchtige Biere machen, sagt man.
2. Da die Kweik sehr gut segmentieren,
soll es Probleme bei der Flaschengärung geben da zu wenig vitale Hefezellen im Bier vorhanden sind. Könnt ihr das bestätigen? Wenn ja, wie gehe ich dann vor? ( in einigen amerikanischen Foren wird empfohlen, zusätzlich Hefe mit in die Flaschen zu geben !!??)
Probleme mit der Flaschengärung kann es geben, ja; bei mir auch schon. Ob es am Sedimentieren liegt, oder daran, dass bestimmte Kveiks bei "kühler" Zimmertemperatur nicht viel tun, weil sie es wärmer mögen, weiß ich nicht. Mit etwas mehr Geduld, aufschütteln und wärmer stellen, hat es bei mir bisher doch immer noch geklappt.

:Drink
Viele Grüße, Thomas
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Re: Kveik - Hefestämme

#481

Beitrag von Sauerbrauer » Freitag 1. Januar 2021, 01:20

Ok, danke Thomas und frohes neues Jahr :Drink

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Re: Kveik - Hefestämme

#482

Beitrag von haefner » Sonntag 14. Februar 2021, 17:18

Hallo,

habe gestern 23l bei 13°P und 25°C mit Kveik Voss Flakes angestellt (ca. 3 Teelöffel). Gut belüftet, Flakes jedoch nicht rehydriert. Seit 18 Stunden keinerlei Gäraktivität. Seit 3 Stunden steht die Würze bei 30°C. Keine Änderung. Die Flakes waren von einem Braukollegen und meiner Meinung nach sehr dunkel (ähnlich Schokoflakes), habe da aber keine Erfahrungswerte und diese verwendet. Insbesondere bei Kveik kommt mir die Zeit ziemlich lang vor - noch bis morgen früh warten, oder mit ner anderen Hefe arbeiten?

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Re: Kveik - Hefestämme

#483

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 14. Februar 2021, 17:28

Das wirft unweigerlich die Frage nach der Temperatur auf, die die Würze in der Zwischenzeit hatte, bis vor 3 Stunden.
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Re: Kveik - Hefestämme

#484

Beitrag von haefner » Sonntag 14. Februar 2021, 17:31

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Sonntag 14. Februar 2021, 17:28
Das wirft unweigerlich die Frage nach der Temperatur auf, die die Würze in der Zwischenzeit hatte, bis vor 3 Stunden.
Über Nacht ist die auf ca 22°C Raumtemperatur runtergegangen (Infrarotlampe der Kühltruhe überraschend defekt..) hab dann morgens eine neue Lampe organisiert und bin auf 25°C hochgefahren und hab dann weiter auf 30° erhöht.

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Re: Kveik - Hefestämme

#485

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 14. Februar 2021, 18:02

Die Würze reagiert träge auf den Temperaturanstieg. Aber trotzdem hätte die Gärung meiner Meinung nach längst einsetzen müssen. Ich würde die Nothefe reinwerfen und nicht mehr warten.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: Kveik - Hefestämme

#486

Beitrag von humble_beer » Sonntag 14. Februar 2021, 18:12

Mir ist die Voss bei unter 30 Grad mal "eingeschlafen" - nach Hochheizen ging die Gärung dann weiter - also das Beheizen ist sicher gut. Allerdings ist das Anstellen schon ne Weile her wie Jens schon schrieb - ist letztlich Deine Entscheidung - ich würde durchaus noch eine Nacht warten (aber ordentlich hochheizen) wenn Du sauber gearbeitet hast. Hast Du auch Hefenährsalz zugesetzt?
Bei Flakes würde ich immer auf Nr. sicher gehen und lieber vorher nen kleinen Starter machen. Waren die evtl. von mir? Hatte nämlich mal Voss-Flakes aus einem Stout produziert.

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Re: Kveik - Hefestämme

#487

Beitrag von haefner » Sonntag 14. Februar 2021, 18:25

Habe kein Nährsalz eingesetzt. Ich möchte eigentlich bei diesem Sud schon unbedingt mit Kveik arbeiten. Dann heize ich mal auf 35° hoch und warte bis morgen früh. Zur Not muss die Nottingham rein.

Nein ist nicht von Dir, danke für die Tipps.

Gruß Micha

*Aktualisierung*

Nach nun 36 Stunden ist die Hefe doch noch angesprungen. Hoffentlich hat die lange Zeit zum Ankommen nichts negatives verursacht. Fahre nun wieder auf 25°C runter weil es ein kleines Fake Lager werden sollte..

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Re: Kveik - Hefestämme

#488

Beitrag von haefner » Sonntag 28. Februar 2021, 18:20

Hallo zusammen - mit Bezug auf obigen Beitrag:

die Hefe hat echt lang gebraucht - nicht nur beim Ankommen, sondern auch beim Gären. Jetzt ist das Jungbier jedenfalls in den Flaschen und ich würde hier trotzdem die Kveik Voss zum ersten Mal ernten. Der Bodensatz im Gäreimer hat mich etwas überrascht. Hier waren überall Flakes - wie die, welche ich beigab. Jetzt bin ich ein bisschen stutzig. Ist das bei Kveik normal oder gibts auch "tote" Flakes? Hoffentlich letzten Endes keine Wilde Hefe die losgelegt hat. Schmecken tut das Jungbier schonmal.

Gruß Micha

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Re: Kveik - Hefestämme

#489

Beitrag von Shenanigans » Montag 1. März 2021, 11:55

Ich will auch etwas Voss ernten.
Ich habe gerade ein Barleywein im Gäreimer; wäre es besser von oben zu ernten oder kann ich beim abfullen von unten nehmen?
Das Bier wird (hoffentlich) um die 10% und mit sehr viel Hopfen gebraut aber nicht gestopft.
Wenn von oben dann muss ich warscheinlich schnell sein weil es gärt schon seit 2 Tagen.

Danke.

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Re: Kveik - Hefestämme

#490

Beitrag von BrauSachse » Montag 1. März 2021, 12:02

Shenanigans hat geschrieben:
Montag 1. März 2021, 11:55
Ich will auch etwas Voss ernten.
Ich habe gerade ein Barleywein im Gäreimer; wäre es besser von oben zu ernten oder kann ich beim abfullen von unten nehmen?
Das Bier wird (hoffentlich) um die 10% und mit sehr viel Hopfen gebraut aber nicht gestopft.
Wenn von oben dann muss ich warscheinlich schnell sein weil es gärt schon seit 2 Tagen.

Danke.
Die Voss sollte vom Boden geerntet werden: https://www.garshol.priv.no/download/fa ... k.html#kv1

Viele Grüße
Tilo

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Re: Kveik - Hefestämme

#491

Beitrag von Shenanigans » Montag 1. März 2021, 15:14

BrauSachse hat geschrieben:
Montag 1. März 2021, 12:02
Shenanigans hat geschrieben:
Montag 1. März 2021, 11:55
Ich will auch etwas Voss ernten.
Ich habe gerade ein Barleywein im Gäreimer; wäre es besser von oben zu ernten oder kann ich beim abfullen von unten nehmen?
Das Bier wird (hoffentlich) um die 10% und mit sehr viel Hopfen gebraut aber nicht gestopft.
Wenn von oben dann muss ich warscheinlich schnell sein weil es gärt schon seit 2 Tagen.

Danke.
Die Voss sollte vom Boden geerntet werden: https://www.garshol.priv.no/download/fa ... k.html#kv1

Viele Grüße
Tilo
Perfekt, danke :thumbup

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Re: Kveik - Hefestämme

#492

Beitrag von shepherd » Freitag 19. März 2021, 18:36

Hallo Leute,

jetzt bin ich auch an den Kveik Hefen angekommen und würde gerne mal die Oslo ausprobieren. Wo bekommt man die her? Die einzige Adresse bei der ich was finde ist bei Bootleg Biology in den Staaten.

Für ne kleine Hilfe wäre ich echt dankbar :Grübel

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Re: Kveik - Hefestämme

#493

Beitrag von Mehrbier » Freitag 19. März 2021, 18:41

Gruß
Gerdi

„Kein neues Bier brauen, weil der Kühlschrank voll ist, ist aber auch keine gute Option.“

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Spittyman
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Re: Kveik - Hefestämme

#494

Beitrag von Spittyman » Donnerstag 1. April 2021, 14:12

Tag zusammen, ich habe grade ein leckeres Frühlings Ale, wenn ich es mal so nennen darf, im Glas. Schüttung unspektakulär Hopfen aus dem Garten (Millenium, Callista), Hefe Ebbegarde. Das Bier hat eine recht saure Note, nicht extrem, aber spürbar. Was sind eure Erfahrungen diesbezüglich mit der Ebbegarden. Soweit ich mich erinnern kann, sind beinihr ja auch Bakterien im Spiel.
Menschen, die bestimmte Biere aufgrund ihrer Herkunft, Brauart oder Farbe als "Hundepisse" bezeichnen, tun mir leid. :thumbdown Es lebe der Geschmack und die Vielfalt in jederlei Hinsicht! :Bigsmile

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Re: Kveik - Hefestämme

#495

Beitrag von Mehrbier » Mittwoch 7. April 2021, 00:44

Zum Thema Bakterien habe ich auch mal eine Frage: Wie haltet ihr das mit euren Gärbehältern? Ich vergäre bisher in Kunststoffeimern und habe die Sorge mir die Bakterien dauerhaft einzufangen und dass sie mir zukünftige Biere beeinflussen. Benutzt ihr dafür einen eigenen Behälter?
Gruß
Gerdi

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