Kveik - Hefestämme

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Re: Kveik - Hefestämme

#301

Beitrag von Nilssina » Dienstag 19. November 2019, 21:12

Hab gerade die Hornindal auf dem Magnetrührer. Wenn ich die nun bei 20 Grad vergäre anstatt der Idealtemperatur was für Aromen werde ich erhalten? Oder macht das einfach keinen Sinn eine Kveik bei der „falschen“ Temperatur anzustellen?
Habe bisher die Ebbegarden benutzt diese aber bei 30 Grad vergoren und ein super Mangoaroma erhalten.

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Re: Kveik - Hefestämme

#302

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 19. November 2019, 22:00

Mach nicht zu kalt. Die Bakterien in der Hornindal wollen auch arbeiten und die schönen Aromen produzieren.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Kveik - Hefestämme

#303

Beitrag von Nilssina » Dienstag 19. November 2019, 22:21

Auf welches Aroma kann ich mich mit dem Stamm freuen?

Dann kommt der Sud wieder in den Heizraum da ist es dann warm genug hoffe ich. Wahrscheinlich 26-28 Grad

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Re: Kveik - Hefestämme

#304

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 19. November 2019, 22:27

Nilssina hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 22:21
Auf welches Aroma kann ich mich mit dem Stamm freuen?
Ich zitiere mich mal selbst. Spart Tipparbeit ...

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 01#p350401
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 3. Oktober 2019, 15:46
Wenn bei der Hornindal die Bakterien intakt sind, dann macht die unter gewissen Umständen irre Effekte in Kombination mit Rohfrucht. Kollege "Gillemann" aus dem Forum hatte mal ein Hornindal Kveik mit, das (wenn ich mich richtig erinnere) mit einem großen Teil Weizenrohfrucht gebraut war (oder war es Roggen :Grübel). Der Rest ziemlich geradeaus und kein Schnickschnack.
Das fertige Bier hat geschmeckt wie ein Radler, das statt mit Limo mit Ahoybrause angemixt wurde.
Für ein sehr hopfenaromatisches IPA wäre das eine deutlich fruchtige Untermalung durch die Hefearomen.
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 49#p354349
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 5. November 2019, 11:31
Die "Guten mit den Bakterien" (Ebbegarden, Hornindal) sind richtige Fruchtbomben. Ebbegarden in Richtung tropische Früchte/Multivitaminsaft, Hornindal in Richtung Fruchtmus/Ahoybrause.

PS: Die fruchtigen Ester bekommst du eher bei höheren Temperaturen und kleineren Anstellraten.
PS2: Bei höheren Temperaturen steigt auch der Endvergärungsgrad.
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Re: Kveik - Hefestämme

#305

Beitrag von Nilssina » Mittwoch 20. November 2019, 08:48

Danke dir. Ich war im Schreibwahn und anscheinend zu faul selbst nachzulesen. :Angel

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Re: Kveik - Hefestämme

#306

Beitrag von Humulus » Mittwoch 20. November 2019, 16:00

nrtn hat geschrieben:
Dienstag 19. November 2019, 14:00
Edit2: Die erste Stufe (10-15ml) mache ich übrigens immer in einer 20ml Spritze die ich auf den Kopf stelle und bei der oben rund 1cm Luftraum (für die Minikreusen) ist. Bisschen Folie drüber gegen die Fliegen (ja, die kommen da rein).
Gute Idee! Und Danke für die Antwort!

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Re: Kveik - Hefestämme

#307

Beitrag von mwx » Freitag 22. November 2019, 08:08

Ich trage gleich alle bisher bestellten Hefen zur Post .. mit etwas Glück sind sie morgen bei Euch. Nicht erschrecken, jeder bekommt alle 4 .. war logistisch einfacher :)
Gruß, Michael

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Re: Kveik - Hefestämme

#308

Beitrag von Blutfink » Samstag 23. November 2019, 15:22

Vielen Dank Michael,
Die Kveik Röhrchen sind heute bei mir angekommen.

MfG
Olaf :thumbup

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Re: Kveik - Hefestämme

#309

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 29. November 2019, 10:14

Mein erster Kveik Fail.
Man kann Kveik leider auch mit zu hoher Anstelltemperatur "grillen".
Bootleg Biology gibt für die Oslo Kveik 37°C Gärtemperatur an.
Ich hätte nicht bei 35°C anstellen sollen, in der Annahme, dass die Temperatur im Gärfass durch Wärmeverluste tendenziell eher fallen will und im schlimmsten Fall nicht mehr als 2°C durch die Gärungswärme steigt.

45 Minuten nach dem Anstellen hat mir die Hefe das Wasser mit CO2 aus dem Gärspund geblasen. Eine halbe Stunde später kamen massig Kräusen hinterher, sodass ich auf ein Blowoff umbauen musste.
Temperaturkontrolle gab es nicht, weil die iSpindel keine Daten senden konnte, da sie handbreit mit satten Kräusen überdeckt war.
Am nächsten Morgen nur noch ein ruhiges Blubbern im Blow-off. Etwa alle 10-15 Sekunden. Die iSpindel sagte immer noch nichts.
Ich habe mich schon gefreut - Gärung in 8 Stunden fast durch. Besser geht's ja garnicht ....

Da es nun, nach 4 Tagen, noch immer alle 10-15 Sekunden aus dem Blow-off blubbert, habe ich mal gemessen. SVG liegt bei 24%. Die iSpindel spricht inzwischen wieder mit mir und zeigt einen Extraktabbau von etwa 1 mas% pro Tag an. Die Heizmatte hält 32,5°C im Jungbier.

Da hat sich die Kveik in der wilden Gärphase also selbst überhitzt und gegrillt. Schöner Mist.
Ich mache nachher einen frischen Starter und kräuse morgen auf.
Mal schauen wie "neutral" und "Lager like" die Oslo bei "Selbstmord Temperatur" ist. Ich vermute das wird ein Fall für den Ausguss....
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Re: Kveik - Hefestämme

#310

Beitrag von nrtn » Freitag 29. November 2019, 10:33

Da stellt sich mir ja vor allem die Frage wo man so eine Oslo erwerben kann :Bigsmile

Schafft es die bald in dein Google Spreadsheet?

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Re: Kveik - Hefestämme

#311

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 29. November 2019, 11:10

Ich kann dir von dem Starter fürs Aufkräusen was abzweigen. Schick mir eine PN mit Adresse.
Das Spreadsheet muss ich nächste Woche mal wieder auf den Stand bringen. Da fehlen schon eine ganze Menge neuer Hefen.
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Re: Kveik - Hefestämme

#312

Beitrag von Rumborak » Freitag 6. Dezember 2019, 07:44

Moin,

ich habe mal eine Frage zur #9 Ebbegarden:

Ich braue morgen eine White IPA mit der Ebbegarden.
Für 50L werde ich einen aktiven 500ml Starter mit der Ebbegarden bei 28°C-30°C pitchen.
Die Gärtemperatur werde ich bei 33°C halten (kontrolliert).
Passt das so?

Weitere Frage:
Die Ebbegarden wird ja so beschrieben, dass sie die Hopfenbittere massiv nach vorne treibt.
Ich wollte das White IPA mit etwa 25-30 IBU angehen (1/3 VWH und 2/3 ein 5min Gabe, dann Whirlpool mit 2,5g/l und dry hopping mit 5g/l).
Hinzu kommt ja noch die Bittere und das Aroma durch die weitere Zugabe von Bitterorangenschalen.
Insgesamt versuche ich bei gefühlten 40 IBU zu landen....
Hat da jemand Erfahrung damit, in wie weit die Ebbegarden die Bittere beeinflusst?

In anglo-amerikanischen Foren wird teilweise sogar angeraten, bei der Ebbegarden ausschließlich beim Whirlpool (<80°C) zu hopfen und dry hopping zu machen.


VG
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Re: Kveik - Hefestämme

#313

Beitrag von DerDallmann » Freitag 6. Dezember 2019, 08:01

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Freitag 29. November 2019, 10:14
Mein erster Kveik Fail.
...

Da hat sich die Kveik in der wilden Gärphase also selbst überhitzt und gegrillt. Schöner Mist.
Ich mache nachher einen frischen Starter und kräuse morgen auf.
Mal schauen wie "neutral" und "Lager like" die Oslo bei "Selbstmord Temperatur" ist. Ich vermute das wird ein Fall für den Ausguss....
Gibt's dazu schon ein Update, Jens?
Hab die Oslo gerade bekommen und will damit demnächst was brauen. Welche Temperatur sollte ich anpeilen und wie hat sich die Oslo bei dir gemacht?
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Kveik - Hefestämme

#314

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 6. Dezember 2019, 08:10

Noch kein Update.
Die Gärung war vorgestern durch. Ich habe aber noch nicht aufgemacht.
Sonntag fülle ich ab, falls das Bier OK ist.

Falls du heizen und kühlen kannst, dann kannst du die Oslo bei 35-37°C fahren.
Sonst würde ich eher 30-33°C zum Anstellen empfehlen, damit die Gärungswärme nicht zum Problem wird.

Bootleg schreibt, dass der EVG bei den hohen Temperaturen besser ist. Bei Niedrigen dafür der Estergehalt geringer (eigentlich logisch).
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Re: Kveik - Hefestämme

#315

Beitrag von DerDallmann » Freitag 6. Dezember 2019, 10:06

Kann ich. Ok, dann stelle ich bei 33° an und gehe zum Ende hin nochmal höher, Richtung 35°.

Gehe da aber erst nächstes Jahr dran. Ich will einen pilsähnlichen Sud splitten. 1x UG, 1x mit der Oslo. We'll see.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Kveik - Hefestämme

#316

Beitrag von nrtn » Samstag 7. Dezember 2019, 03:55

Rumborak hat geschrieben:
Freitag 6. Dezember 2019, 07:44
Weitere Frage:
Die Ebbegarden wird ja so beschrieben, dass sie die Hopfenbittere massiv nach vorne treibt.
Ich wollte das White IPA mit etwa 25-30 IBU angehen (1/3 VWH und 2/3 ein 5min Gabe, dann Whirlpool mit 2,5g/l und dry hopping mit 5g/l).
Hinzu kommt ja noch die Bittere und das Aroma durch die weitere Zugabe von Bitterorangenschalen.
Insgesamt versuche ich bei gefühlten 40 IBU zu landen....
Hat da jemand Erfahrung damit, in wie weit die Ebbegarden die Bittere beeinflusst?
Ich habe nur einmal mit der Ebbegarden gebraut und das war ausgerechnet ein Session IPA. Zumindest was dieses Bier angeht kann ich den starken Einfluss auf die Bitterkeit definitiv unterschreiben - habe das Bier genau so mit der Voss gebraut und der Unterschied war ziemlich offensichtlich.

Ich würde tatsächlich weniger nehmen und mich auf WP und Stopfen beschränken. Du kannst es natürlich auch drauf ankommen lassen und (sofern es nicht zu stark oxidiert) gucken ob es sich auslagert - immerhin scheint ja bei der Ursache noch Unklarheit zu herrschen. Ich selber hab mein Bier am Ende getrunken, trinke aber auch gerne mal sehr bitter...

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Re: Kveik - Hefestämme

#317

Beitrag von Rumborak » Samstag 7. Dezember 2019, 13:56

nrtn hat geschrieben:
Samstag 7. Dezember 2019, 03:55
Rumborak hat geschrieben:
Freitag 6. Dezember 2019, 07:44
Weitere Frage:
Die Ebbegarden wird ja so beschrieben, dass sie die Hopfenbittere massiv nach vorne treibt.
Ich wollte das White IPA mit etwa 25-30 IBU angehen (1/3 VWH und 2/3 ein 5min Gabe, dann Whirlpool mit 2,5g/l und dry hopping mit 5g/l).
Hinzu kommt ja noch die Bittere und das Aroma durch die weitere Zugabe von Bitterorangenschalen.
Insgesamt versuche ich bei gefühlten 40 IBU zu landen....
Hat da jemand Erfahrung damit, in wie weit die Ebbegarden die Bittere beeinflusst?
Ich habe nur einmal mit der Ebbegarden gebraut und das war ausgerechnet ein Session IPA. Zumindest was dieses Bier angeht kann ich den starken Einfluss auf die Bitterkeit definitiv unterschreiben - habe das Bier genau so mit der Voss gebraut und der Unterschied war ziemlich offensichtlich.

Ich würde tatsächlich weniger nehmen und mich auf WP und Stopfen beschränken. Du kannst es natürlich auch drauf ankommen lassen und (sofern es nicht zu stark oxidiert) gucken ob es sich auslagert - immerhin scheint ja bei der Ursache noch Unklarheit zu herrschen. Ich selber hab mein Bier am Ende getrunken, trinke aber auch gerne mal sehr bitter...
Hi,

danke für Deinen Hinweis. Ich habe den Plan mit der #9 Ebbegarden zu vergären doch verworfen.
Der Starter stank extrem nach Essig, wohl wissend dass eigentlich die Bakterien dafür verantwortlich sein sollen.
Ich war mir aber doch nicht sicher, ob die Hefe "schlecht" war oder das so sein soll.

Jedenfalls hatte der gute @beryll (Peter) noch einen #2 Rivenes-Starter für mich übrig.
Den Starter habe ich auf 500ml propagiert; gleich wird bei 37°C gepitcht. :thumbsup

VG
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Re: Kveik - Hefestämme

#318

Beitrag von Kolbäck » Mittwoch 18. Dezember 2019, 19:26

Ich habe gerade wieder ein kleines Experiment laufen. Am Samstag gebraut, White IPA mit 14°P, und die Würze dreigeteilt: 1/2 Voss, 1/4 Lærdal und 1/4 Notti. Erstere bei "kalten" 23°C angestellt und vergoren, letztere bei 17°C.

Gerade eben zum ersten Mal gemessen: Die beiden Kveiks sind erst bei knapp 55% sEVG und haben noch schöne Kräusen. Die Notti sah schon seit gestern fertig aus und richtig, die Messung sagt 79% sEVG. Das war ein ganzes Tütchen Trockenhefe auf 8,5L, also überpitcht, allerdings war das Päckchen seit fast zwei Jahren abgelaufen.
Viele Grüße, Thomas
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Re: Kveik - Hefestämme

#319

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 18. Dezember 2019, 21:29

DerDallmann hat geschrieben:
Freitag 6. Dezember 2019, 08:01
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Freitag 29. November 2019, 10:14
Mein erster Kveik Fail.
...

Da hat sich die Kveik in der wilden Gärphase also selbst überhitzt und gegrillt. Schöner Mist.
Ich mache nachher einen frischen Starter und kräuse morgen auf.
Mal schauen wie "neutral" und "Lager like" die Oslo bei "Selbstmord Temperatur" ist. Ich vermute das wird ein Fall für den Ausguss....
Gibt's dazu schon ein Update, Jens?
Hab die Oslo gerade bekommen und will damit demnächst was brauen. Welche Temperatur sollte ich anpeilen und wie hat sich die Oslo bei dir gemacht?
Jetzt gibt es ein Update.
Sonntag hatte ich den Gäreimer aufgemacht und bin fast hinten über gefallen. Ein übler Geruch nach höheren Alkoholen und Schwefelverbindungen.
Als Test habe ich Montag die 60 Liter Jungbier mit einem 4 Liter UG Starter und eine Tüte Zucker aufgekräust, um wenigstens den Schwefel durch eine natürliche CO2 Wäsche zu reduzieren.
Heute war die Gärung wieder durch. Schwefel fast weg, aber die höheren Alkohole bleiben ja leider. Die Jungbierverkostung war eine grausame Erfahrung. Ein kleiner Schluck. Mehr ging selbst mit Überwindung und Selbstgeißelung nicht. Schade um Malz und Hopfen. Das Experiment ist nun im Ausguss verschwunden.

Lektion gelernt. Meine Kveiks stelle ich zukünftig bei 30°C oder kurz darunter an.
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Re: Kveik - Hefestämme

#320

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 19. Dezember 2019, 06:25

Kannst du eine Verunreinigung mit einer anderen Hefe oä ausschließen?
Bootleg gibt ja an, bei 30 oder mehr °C zu pitchen.
Mit freundlichen Grüßen,

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Re: Kveik - Hefestämme

#321

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 19. Dezember 2019, 08:53

Ausschließen kann ich nichts. Ich habe die Oslo aus einem Hobbybrauerbierbodensatz gestrippt.

Jedoch gehe ich erstmal nicht von einer Verunreinigung aus. Das Fehlerbild mit der Selbstüberhitzung durch heftige Gärung war ziemlich eindeutig.
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Re: Kveik - Hefestämme

#322

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 19. Dezember 2019, 08:56

Ok. Ich gehe dann auf Nummer Sicher und stelle bei max 30° an. Danke.
Mit freundlichen Grüßen,

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Re: Kveik - Hefestämme

#323

Beitrag von Kolbäck » Sonntag 22. Dezember 2019, 08:13

Kolbäck hat geschrieben:
Mittwoch 18. Dezember 2019, 19:26
Ich habe gerade wieder ein kleines Experiment laufen. Am Samstag gebraut, White IPA mit 14°P, und die Würze dreigeteilt: 1/2 Voss, 1/4 Lærdal und 1/4 Notti. Erstere bei "kalten" 23°C angestellt und vergoren, letztere bei 17°C.

Gerade eben zum ersten Mal gemessen: Die beiden Kveiks sind erst bei knapp 55% sEVG und haben noch schöne Kräusen. Die Notti sah schon seit gestern fertig aus und richtig, die Messung sagt 79% sEVG. Das war ein ganzes Tütchen Trockenhefe auf 8,5L, also überpitcht, allerdings war das Päckchen seit fast zwei Jahren abgelaufen.
Ich finde gerade erstaunlich, wie lange sich die beiden Kveiks Zeit lassen. Ich habe in den letzten Tagen schrittweise auf 29°C erhöht, aber die sind nach jetzt 8 Tagen immer noch nicht durch. Obwohl ich eher über- als unter-pitcht habe.
Viele Grüße, Thomas
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Re: Kveik - Hefestämme

#324

Beitrag von bierhistoriker.org » Sonntag 22. Dezember 2019, 11:38

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Freitag 29. November 2019, 10:14

Mal schauen wie "neutral" und "Lager like" die Oslo bei "Selbstmord Temperatur" ist.
Hallo,

wir hatten am Donnerstag beim Stammtisch ein Split batch eines Saison - belgische Saisonhefe und die Oslo-Kveik.
Die belgische Saisonhefe hat das getan, was man von ihr erwartet (spritzig, typisch belgische Hefenoten);
die Kveik-Hefe hat ein schönes, sehr neutrales, gut karbonisiertes und spritzig-leichtes Saison produziert - fast eher ein Grisette.
Jedenfalls sehr aufschlussreich! Habe ein Tütchen getrocknete Oslo bekommen und werde auch einmal testen im neuen Jahr.
Wenn Interesse besteht, kann ich gerne mal nach der Gärtemperatur fragen, mit der er die Kveik gefahren hat...

Cheers


Jürgen
Zuletzt geändert von bierhistoriker.org am Sonntag 22. Dezember 2019, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kveik - Hefestämme

#325

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 22. Dezember 2019, 11:41

Sehr gern Jürgen.
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Re: Kveik - Hefestämme

#326

Beitrag von humble_beer » Sonntag 22. Dezember 2019, 13:10

bierhistoriker.org hat geschrieben:
Sonntag 22. Dezember 2019, 11:38

Hallo,

wir hatten am Donnerstag beim Stammtisch ein Split batch eines Saison - belgische Saisonhefe und die Oslo-Kveik.
Die belgische Saisonhefe hat das getan, was man von ihr erwartet (spritzig, typisch belgische Hefenoten);
die Kveik-Hefe hat ein schönes, sehr neutrales, gut karbonisiertes und spritzig-leichtes Saison produziert - fast eher ein Grisette.
Jedenfalls sehr aufschlussreich! Habe ein Tütchen getrocknete Oslo bekommen und werde auch einmal testen im neuen Jahr.
Wenn Interesse besteht, kann ich gerne mal nach der Gärtemperatur fragen, mit der er die Kveik gefahren hat...

Cheers


Jürgen
Das war mein Bier :-) Ich hatte bei 28 Grad angestellt und dann im Verlauf von 4 Tagen gradweise auf 34 Grad erhöht, s. iSpindel-Daten (nicht über die Stammwürze wundern, ich muss die mal neu einstellen). Ich habe es dann noch 1 Woche bei 34 gelassen, aber es hat sich nichts mehr getan.
Ich habe außerdem einen 1,5 Liter Starter gemacht (wollte einen möglichst neutralen Charakter haben), und auf 19 Liter Würze 20 g Hefenährsalze zugegeben (mache ich immer bei Kveik).
Ich hatte die Oslo direkt als Originalpackung von Bootleg Biology beim Carnivale Brettanomyces bekommen.
oslo_og.jpg
oslo_temp.jpg

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Re: Kveik - Hefestämme

#327

Beitrag von HrXXLight » Sonntag 22. Dezember 2019, 14:01

Kolbäck hat geschrieben:
Sonntag 22. Dezember 2019, 08:13
Kolbäck hat geschrieben:
Mittwoch 18. Dezember 2019, 19:26
Ich habe gerade wieder ein kleines Experiment laufen. Am Samstag gebraut, White IPA mit 14°P, und die Würze dreigeteilt: 1/2 Voss, 1/4 Lærdal und 1/4 Notti. Erstere bei "kalten" 23°C angestellt und vergoren, letztere bei 17°C.

Gerade eben zum ersten Mal gemessen: Die beiden Kveiks sind erst bei knapp 55% sEVG und haben noch schöne Kräusen. Die Notti sah schon seit gestern fertig aus und richtig, die Messung sagt 79% sEVG. Das war ein ganzes Tütchen Trockenhefe auf 8,5L, also überpitcht, allerdings war das Päckchen seit fast zwei Jahren abgelaufen.
Ich finde gerade erstaunlich, wie lange sich die beiden Kveiks Zeit lassen. Ich habe in den letzten Tagen schrittweise auf 29°C erhöht, aber die sind nach jetzt 8 Tagen immer noch nicht durch. Obwohl ich eher über- als unter-pitcht habe.
Mein Barleywine hat gut gefüllte 4 Wochen mit der Hornindal bei 22°P gebraucht bei 22°C.
Mal gespannt wie er letztendlich wird.
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Re: Kveik - Hefestämme

#328

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 22. Dezember 2019, 14:25

Bei Raumtemperatur hat die Voss bei mir auch mal 10 Tage gebraucht.

Interessanterweise arbeiten einige Kveiks auch noch bei 2-4°C, wenn UG Hefen schon faul in der Gegend herum liegen. Ich weiß leider nicht mehr welche. Daher müsste man auch noch mal eine Versuchsreihe mit geteiltem SUd bei UG Temperaturen machen.
Bei meinem ersten Versuch mit dem Lagern auf Schrägagar und Mineralöl hatte ich den Fehler gemacht, den Nährboden zu "satt" zu machen (8 - 10°P statt 1,5 - 2,5°P). Im Kühlschrank sind alle Hefen ruhig geblieben, bis auf diverse Kveiks, die die Röhrchen fast zum Platzen bekommen haben und das Mineralöl wie Selters aufkarbonisiert haben.
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Re: Kveik - Hefestämme

#329

Beitrag von Kolbäck » Sonntag 22. Dezember 2019, 16:54

Interessant, das Verhalten der Kveiks bei kühleren Temperaturen! :Smile

Die Lærdal hat hier jetzt dieselben 78% sEVG erreicht wie die Notti; die Voss ist noch 1,5Brix davon weg, aber ich habe trotzdem gerade alle drei getopft. Und während ich diese Zeilen tippe, fällt mir ein, dass ich die Kveiks ja vor dem Stopfen erst ernten wollte - argh! :Ahh
Viele Grüße, Thomas
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Re: Kveik - Hefestämme

#330

Beitrag von Malzknecht » Dienstag 24. Dezember 2019, 20:05

Kolbäck hat geschrieben:
Sonntag 22. Dezember 2019, 16:54
Und während ich diese Zeilen tippe, fällt mir ein, dass ich die Kveiks ja vor dem Stopfen erst ernten wollte - argh! :Ahh
Irgendwas geht beim Brauen auch immer schief :Wink
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Re: Kveik - Hefestämme

#331

Beitrag von Kolbäck » Mittwoch 25. Dezember 2019, 12:21

Malzknecht hat geschrieben:
Dienstag 24. Dezember 2019, 20:05
Irgendwas geht beim Brauen auch immer schief :Wink
In der Tat. So habe ich mich halt zum ersten Mal am Hefewaschen versucht; der Rest darf sich jetzt absetzen, dann wird getrocknet.
Immerhin kam ich vorhin auf den Trichter, die Notti zuerst abzufüllen, so dass ich etwas von ihr in die Flaschen mit Kveik pipettieren konnte.
Frisches IPA zu Silvester! :Drink
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Re: Kveik - Hefestämme

#332

Beitrag von Seduceddirtguy » Donnerstag 26. Dezember 2019, 22:31

Moin, ich bräuchte mal einen Rat..
Ich habe 3 Kveiks (1,8,9) im Starter angesetzt (ca 7°P 20ml, 200ml). Quelle waren 2?ml Ampullen vom mwx.
Steht im Eimer mit Heizmatte bei guten 30°C.
Und es tut sich nichts..
Habe in meiner Not und schlechten Vorbereitung 3 PET Flaschen mit Oxi gereinigt und darin angesetzt mit lockerem Deckel.
Würze ist aus Malzextrakt hergestellt.
Habe seit 3 Tagen nicht gefüttert und bin somit bei "Stufe 2" stehen geblieben weil sich kein Leben zeigt.
Riechen tun alle Proben sehr Brotig (Bissel wie Sauerteig).
Hab Sie halt 2-3mal am Tag aufgeschüttelt.
Soll ich weiter Propagieren oder lieber neue Starter ansetzen? Habe noch 3 mal trockene Kveiks.
Besten Dank schon mal für eure Tips und eure Erfahrungen die Ihr hier geteilt habt!

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Re: Kveik - Hefestämme

#333

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 26. Dezember 2019, 22:43

Schwer etwas zu empfehlen. 3 Tage ohne sichtbare Vermehrung und ohne Extraktabbau (schützenden Alkohol, O2 aufgezerrt) sind schon eine Hausnummer.
Probiere mal einen halben Löffel Glucose in die Starter zu geben. Das ist direkte Energie, die ohne Zwischenschritte durch die Zellwand geht. Wenn die Kveiks dann nicht kommen sind sie ziemlich sicher hinüber.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Donnerstag 26. Dezember 2019, 23:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kveik - Hefestämme

#334

Beitrag von Seduceddirtguy » Donnerstag 26. Dezember 2019, 23:05

Hab natürlich den Restextrakt nicht gemessen..
aber das mit der Glucose ist ein guter Tip! besten Dank!

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Re: Kveik - Hefestämme

#335

Beitrag von VoelserBrauer » Montag 13. Januar 2020, 13:11

@mwx vielen Dank nochmals für die Hefe.

Hier ist mein Voss 15 Stunden nach pitching:

Bild

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Re: Kveik - Hefestämme

#336

Beitrag von Malzknecht » Mittwoch 29. Januar 2020, 19:13

Also ich muss jetzt auch mal endlich meine Begeisterung mit euch teilen:

Die Ebbegarden ist ein Monster. Beim letzten Sud hatte ich nach 30min eine Schaumdecke auf meiner Würze. Ich dachte ich sehe nicht richtig.

Und jetzt gerade reaktiviere ich die getrocknete Ebbegarden (2x Kräusen geerntet und getrocknet) und hab schon nach 15min starke Aktivität in der Spritze. Unglaublich.. :thumbsup
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Re: Kveik - Hefestämme

#337

Beitrag von Kolbäck » Freitag 31. Januar 2020, 08:50

Hat eigentlich schonmal jemand Kveik zusammen mit einer Lacto-Kultur angestellt? Die gut 30°C mögen ja beide...

Ganz simple erste Idée: die Trocken-Lactos von Lallemand einfach zusammen mit der Kveik pitchen (und dann später mit Kirschen und Johannisbeeren zu stopfen).

Oder ist es besser, einer der beiden Vorsprung zu geben, weil man sonst nicht weiß, wer gewinnt? :Grübel
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#338

Beitrag von Bieryllium » Freitag 31. Januar 2020, 09:03

Kolbäck hat geschrieben:
Freitag 31. Januar 2020, 08:50
Hat eigentlich schonmal jemand Kveik zusammen mit einer Lacto-Kultur angestellt? Die gut 30°C mögen ja beide...

Ganz simple erste Idée: die Trocken-Lactos von Lallemand einfach zusammen mit der Kveik pitchen (und dann später mit Kirschen und Johannisbeeren zu stopfen).

Oder ist es besser, einer der beiden Vorsprung zu geben, weil man sonst nicht weiß, wer gewinnt? :Grübel
Ja das funktioniert bestimmt. Das mit dem Gewinner ist relativ. Es wird halt je nach Zeitdifferenz von der Zugabe der beiden Kulturen mehr oder weniger sauer. Um eine Kontrolle darüber zu haben und weil keine Bakterien verschleppt werden sollen wird kommerziell vielfach erst im Kessel gesäuert bis die gewünschte Menge Säure entstanden ist, dann noch einmal gekocht und dann mit Hefe angestellt.
Grüße aus Nürnberg!

Euer Christopher

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Re: Kveik - Hefestämme

#339

Beitrag von hopfenbär » Donnerstag 6. Februar 2020, 17:05

Hat jemand einen Tipp wo ich die Hornindal kaufen kann? Die Voss gibts mittlerweile in vielen Shops, zur Hornindal wurde ich leider nicht fündig.

Bin über jeden Tipp dankbar,
VG Martin
Solum duri in hortum veniunt.

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Re: Kveik - Hefestämme

#340

Beitrag von Kolbäck » Donnerstag 6. Februar 2020, 18:56

http://www.milkthefunk.com/wiki/Kveik#C ... ailability kommt mir da in den Sinn.

Oder natürlich jemand von hier...
(Ich könnte nächste Wochen ein paar Krümel aus Schweden schicken, wenn sich kein anderer findet.)
:Greets
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Re: Kveik - Hefestämme

#341

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 6. Februar 2020, 19:00

Ich kann dir die Hornindal auch anbieten. Allerdings nur als frischen 15ml Starter, nicht trocken.
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Re: Kveik - Hefestämme

#342

Beitrag von mwx » Donnerstag 6. Februar 2020, 19:01

hab auch noch ein paar Röhrchen davon (2ml)
Gruß, Michael

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Re: Kveik - Hefestämme

#343

Beitrag von hopfenbär » Donnerstag 6. Februar 2020, 23:53

[/quote]
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 6. Februar 2020, 19:00
Ich kann dir die Hornindal auch anbieten. Allerdings nur als frischen 15ml Starter, nicht trocken.
Wow, sehe gerade deine Hefeliste! Deine Hornindal stammt von OmegaYeast. Somit eine reine Saccharomyces cerevisiae, ohne Bakterien?
mwx hat geschrieben:
Donnerstag 6. Februar 2020, 19:01
hab auch noch ein paar Röhrchen davon (2ml)
Habe einmal mit der Hornindal gebraut, das war ein 2ml Röhrchen von dir, aus der genialen verschenk Aktion :thumbsup
Du hast die Hornindal mit Bakterien richtig?
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Re: Kveik - Hefestämme

#344

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 7. Februar 2020, 00:37

hopfenbär hat geschrieben:
Donnerstag 6. Februar 2020, 23:53
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 6. Februar 2020, 19:00
Ich kann dir die Hornindal auch anbieten. Allerdings nur als frischen 15ml Starter, nicht trocken.
Wow, sehe gerade deine Hefeliste! Deine Hornindal stammt von OmegaYeast. Somit eine reine Saccharomyces cerevisiae, ohne Bakterien?
Nein. Meine Hornindal stammt von Svein Arlid Skjæveland aus Norwegen. Er verteilt die Kveikkulturen, die Lars Marius Grashol überall auf den Farmen eingesammelt hat.
Definitiv mit Bakterien. Ich lagere die nur trocken (Top-Harvest) oder auf Agar ohne Mineralöl, damit die Bakterien nicht sterben, falls sie strikt aerob sind (ist ja leider nicht bekannt).
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Re: Kveik - Hefestämme

#345

Beitrag von mwx » Freitag 7. Februar 2020, 09:48

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Freitag 7. Februar 2020, 00:37
Nein. Meine Hornindal stammt von Svein Arlid Skjæveland aus Norwegen.
Meine kommen auch daher. Und ja es sind Bakterien drin. Gut zu erkennen auf dem Bild:

IMG_8818L.jpg
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Re: Kveik - Hefestämme

#346

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 7. Februar 2020, 10:14

Immer wieder beeindruckend, wie kontrastreich die Zellwände bei deinem Objektiv mit Immersionsöl sind :-)
"Da braut sich was zusammen ... "
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Re: Kveik - Hefestämme

#347

Beitrag von Birnsojjel » Samstag 15. Februar 2020, 15:19

Hilfe!
Mein erster Kveik-Starter will nicht! Gestern wollte ich aus einem Röhrchen Framgarden von mwx einen Starter machen, den ich morgen eigentlich für mein Wettbewerbsbier verwenden wollte... Vorgehen wie folgt:
- eingefrorene Starterwürze aufgetaut und mit abgekochtem Wasser als Basis vermischt (25 ml, ca. 7°P. 30°C)
- 2ml Framgarden aufgeschüttelt und reingekippt
- zu Beginn mit Magnetrührer aufgerührt, seitdem nur sporadisch

Nun sind 20h vergangen, es tut sich genau: NIX :crying
Was tun? Ich habe eben mal etwas Kristallzucker untergerührt, Traubenzucker hab ich nicht im Haus...
Wird das wohl noch was ? Habe ich grundstätzlich was falsch gemacht???

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Re: Kveik - Hefestämme

#348

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 15. Februar 2020, 18:47

Fahr zur Tanke und hole dir nen Würfel DextroEnergy. Manchmal fehlt der Hefe nur ein initialer Tick direkt verstoffwechselbare Energie. Gluccose ist genau richtig dafür. 2-3 Gramm reichen. Den Rest kannst du aufessen :-).
Wenn es damit nicht klappt musst du den Starter wohl oder übel irgendwann wegschütten.

PS:
Die initiale Belüftung der ersten Stufe hättest du nach ein paar Stunden hinten schieben können.
Hefe aus NaCl oder Bier braucht 4-5 Stunden, um den Stoffwechsel an die neue Starterwürze anzupassen. Vorher passiert nichts und das Sauerstoff vom ersten Belüften wird nicht benutzt. Kann die Hefe den Stoffwechsel aus Energiemangel nicht mehr umstellen hilft Gluccose.
Bei Hefe aus Jungbier geht das Umstellen schneller. 1-3 Stunden sind es dort etwa.
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Re: Kveik - Hefestämme

#349

Beitrag von mwx » Sonntag 16. Februar 2020, 07:45

Ich habe über Nacht mal eins von Framgarden Röhrchen gestartet und es hat sich ganz normal entwickelt. Soweit ich mich erinnere hatte ich Dir zwei davon geschickt (?) .. dann hättest Du noch einen Versuch. Ich kann Die natürlich auch noch was schicken.

Screenshot 2020-02-16 at 07.44.40.png
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Re: Kveik - Hefestämme

#350

Beitrag von Birnsojjel » Sonntag 16. Februar 2020, 10:14

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 18:47
Fahr zur Tanke und hole dir nen Würfel DextroEnergy. Manchmal fehlt der Hefe nur ein initialer Tick direkt verstoffwechselbare Energie. Gluccose ist genau richtig dafür. 2-3 Gramm reichen. Den Rest kannst du aufessen :-).
Wenn es damit nicht klappt musst du den Starter wohl oder übel irgendwann wegschütten.

PS:
Die initiale Belüftung der ersten Stufe hättest du nach ein paar Stunden hinten schieben können.
Hefe aus NaCl oder Bier braucht 4-5 Stunden, um den Stoffwechsel an die neue Starterwürze anzupassen. Vorher passiert nichts und das Sauerstoff vom ersten Belüften wird nicht benutzt. Kann die Hefe den Stoffwechsel aus Energiemangel nicht mehr umstellen hilft Gluccose.
Bei Hefe aus Jungbier geht das Umstellen schneller. 1-3 Stunden sind es dort etwa.
Ok, danke. Habs leider gestern zu spät gelesen und war auch nicht mehr fahrtüchtig :redhead Im ganzen Haushalt gabs doch tatsächlich kein bißchen Dextro...
mwx hat geschrieben:
Sonntag 16. Februar 2020, 07:45
Ich habe über Nacht mal eins von Framgarden Röhrchen gestartet und es hat sich ganz normal entwickelt. Soweit ich mich erinnere hatte ich Dir zwei davon geschickt (?) .. dann hättest Du noch einen Versuch. Ich kann Die natürlich auch noch was schicken.
Ja, ich hab dankenswerter Weise noch einen Versuch :thumbup . Ich wollte nur wissen, ob ich grundsätzlich was falsch gemacht habe. Das scheint ja eigentlich nicht der Fall zu sein, wenn ich das richtig verstehe. Die Sache mit dem Belüften nehme ich noch mit auf.
Vorgehen wie folgt:
- eingefrorene Starterwürze auftauen und mit abgekochtem Wasser als Basis vermischen (25 ml, ca. 7°P. 30°C)
- 2ml Framgarden aufschütteln und reinkippen
- nach 4-5 h mit Magnetrührer aufrühren
Und für den Notfall ein Päckchen Dextro im Haus haben :Smile

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