Gärung

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aral
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Gärung

#1

Beitrag von aral » Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:02

Hallo zusammen,
habe ein dunkeles Weizenbier gekocht ( 1. Versuch). Ich habe die Hefe t 58 verwendet, Gärbreich 16- 20 Grad. Habe nun nach 4 Tagen festgestellt das das Gärfaß zu warm steht bei 27 Grad. Wechen Einfluß hat die zu hohe Temperatur? Hat die Hefe schaden genommen?
Wann kann das Bier in Flaschen gefüllt werden?, laut Rezept nach 7 Tagen. Kommt mir recht kurz vor.
Ich hoffe das jemand von euch Erfahrung mit dieser Hefe hat.
Vielen Dank im Voraus.

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Re: Gärung

#2

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:07

Die zu warme Gärtemperatur kann zu unerwünschten Estern und Fuselalkoholen führen. Abfüllen kannst du wenn das Bier ausgeroren ist, das ermittelt man über eine Extraktmessung. Pauschale Angaben von X Tagen sind Unsinn.

Hier wird sehr gut erklärt was du zu tun hast. Egal was irgendwo anders steht, halte dich daran.
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=212
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Re: Gärung

#3

Beitrag von Boludo » Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:13

Die T58 ist übrigens keine typische bayrische Weizenhefe, sondern eine belgische. Gerade bei dunklen Weizenbieren passt sie aber gar nicht mal so schlecht.

aral
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Re: Gärung

#4

Beitrag von aral » Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:34

Kann mann auch mit einem Refraktometer messen? habe eins von der Imkerei

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Re: Gärung

#5

Beitrag von hyper472 » Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:38

aral hat geschrieben:
Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:34
Kann mann auch mit einem Refraktometer messen? habe eins von der Imkerei
Da kannste auch würfeln. Wenigstens dann, wenn das Ding so gut funktioniert wie meins. Es gibt aber viele hier, die schwören drauf. Du musst, egal ob mit Spindel oder Refraktometer, damit umzugehen wissen.
Dann geht’s sicher auch.
Viele Grüße, Henning
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Re: Gärung

#6

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:45

Mit einem Honig Refraktometer kannst du das vergessen. Hast du beim Brauen überhaupt mal irgendwas gemessen? Welche Stammwürze hat denn dein Bier?
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Re: Gärung

#7

Beitrag von aral » Sonntag 23. Dezember 2018, 22:56

Hallo,
habe es wie gesagt mit dem Refraktometer versucht, habe aber kein Ergebnis bekommen. Die Anzeige war nicht eindeutig wie beim Honig.
Habe inzwischen das Bier mit der Speise versetzt, etwa 10 %. ich habe zwei Flaschenmanometer im Einsatz. Eins mist etwa 4 bar, das Andere 2,5 bar. Der Unterschied verunsichert mich etwas, die Speise war gleichmäßig verteilt. wieviel max. Druck ist normal.
Habe das Bier heute nach 5 tagen Flaschengärung in den Keller etwa 8 Grad gestellt.

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