Weihenstephan Hefe WS2

Antworten
clmnsk
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 163
Registriert: Freitag 10. März 2017, 00:12

Weihenstephan Hefe WS2

#1

Beitrag von clmnsk » Mittwoch 20. Februar 2019, 22:22

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:WS2 (leichte spritzige Sommerbiere / Spezialbiere)
--------------------
Ist eine französische Schaumweinhefe aus der Champagne (um keine geschützten Produktnamen aus der Region zu verwenden :Wink ).
Sie vergärt auch Maltose und etwas Maltotriose, und ist daher auch für Brauer interessant.
Kann verwendet werden für leichte Weißbiere oder frische, leichte Sommerbiere.
Bei höheren Stammwürzen produziert sie Weißweinaromen.
Könnte man nach der HG auch noch gut mit der W205/Schneider und 10% Speise aufkräusen.

Gärtemperatur: 24-27 °C
60-85% AVG (in der Regel 70%, hat aber auch manchmal ihren eigenen Kopf und mach mehr oder weniger AVG)
Feedback sehr erwünscht!
Ich hab mir diese Hefe hier zugelegt und wollte mal ein Thema aufmachen, um Erfahrungen damit zu tauschen.
Kennt jemand die Hefe schon?

Ich würde damit unter anderem gerne eine quasi umgekehrte Variante von einem bekannten Champagnerweizendoppelbock brauen.
Umgekehrt in beidem Sinne, deutlich leichter (14-15P?) und die Gärung mit der WS2 starten und dann von einer Weizenhefe beenden lassen.
Aber als erstes teste ich sie mit einem leichten SMaSH mit Pale/Hallertauer Blanc.

Was habt ihr damit so vor?
Grüße, Clemens
---
Hendi - 34L Topf - 32L Thermobehälter

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 5117
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Weihenstephan Hefe WS2

#2

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 20. Februar 2019, 22:43

Dankeschön. Solche Threads sollten wir für alle Hefen von der Hefebank machen.

Deine geplante Vorgehensweise entspricht etwa dem vorgeschlagenen Schema von Uli. Also HG mit der WS2 und Aufkräusen mit der W205 (bzw. Schneider). Uli schlug das Aufkräusen mit der W205 und 10% Speise vor. Man könnte die Schneider/W205 nach meinem Verständnis aber auch bei rund 60-65% SVG des Hauptsudes aus einem vorbereiteten angegorenem Starter hinzuschütten.

Champagnernoten sollen durch die WS2 bei höheren Stammwürzen entstehen. Hier müssen wir Erfahrungen sammeln und schauen, was die Hefe bei 14-15°P STW draus macht. Unterstützen könnte man bestimmt mit Hallertauer Blanc oder Nelson.

Mitte Frühjahr möchte ich das Leichtbier ausprobieren. Maximal 10°P, weizenähnliche Schüttung (jedoch nur 20-30% Weizenmalz), mit der WS2 endvergoren und aufkräusen mit der W205. Dazu einen zitruslastigen Aromahopfen und eine hohe Karbonisierung. Dauert noch eine Weile aber ich werde gern berichten.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Antworten