Boon Kriek - Biester ernten

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DerDerDasBierBraut
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Boon Kriek - Biester ernten

#1

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 12. März 2019, 18:37

Hat schon mal jemand versucht ein paar Flaschen Boon Kriek zum Anstellen eines neuen Krieks zu verwenden? Klappt das und könnte das Geschmacksbild grob erhakten bleiben? Klappt vermutlich nicht ... weil, selbst wenn das Boon nicht pasteurisiert ist, sich die Hefen viel schneller vermehren als die Bakterien.

Oder anders. Was schwirrt in so einem Bier alles an Biestern rum? Sehr sauer ist es ja nicht. Eine belgische Hefe und Brett vielleicht?
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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ggansde
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Re: Boon Kriek - Biester ernten

#2

Beitrag von ggansde » Dienstag 12. März 2019, 18:43

Moin,
Schau Mal in meinen Threads zur Wyeast lambic blend.
VG, Markus
"Durst ist schlimmer als Heimweh"
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tbln
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Re: Boon Kriek - Biester ernten

#3

Beitrag von tbln » Dienstag 12. März 2019, 19:37

"The microbial diversity of an industrially produced lambic beer" gibt eine ganz gute Übersicht.
Kernorganismen: Saccharomyces cerevisiae, Saccharomyces pastorianus, Dekkera bruxellensis und Pediococcus damnosus
Der Artikel "Acid and Volatiles of Commercially-Available Lambic Beers" ist auch ganz interessant. Hab bei meinem Braunbier/Flanders Red neben dem WY Roeselare Blend, Cantillon und Hanssen Bodensätze nachgelegt. Im Ergebnis sind beide Teile sensorisch deutlich zu unterscheiden, siehe https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 46#p298646 . Das Nutzen von zusätzlichen Bodensätzen kann also zu interessanten Ergebnissen führen.

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