Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

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Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#1

Beitrag von chaos-black » Samstag 30. März 2019, 23:22

Hallo Leute,
meine Partnerin und ich sind schon länger auf der Suche nach der richtigen Hopfensorte für unser Norddeutsches Pils. Da die bisherigen Versuche vom Hopfenaroma her einfach nicht zu unseren Vorstellungen passen wollte, haben wir uns dafür entschieden ein kleines Hopfenexperiment zu machen.

Ablauf
Dazu geben wir 2g Hopfenpellets einer Sorte in eine 0,3l Flasche Flensburger Edles Helles und stellen sie wieder für etwa 24 Stunden in den Kühlschrank. Am nächsten Abend öffnen wir die Flasche wieder und gießen ihren Inhalt vorsichtig in eine French Press um damit den Hopfen wieder vom Bier zu trennen. Dies wird dann nebst einem normalen Glas Flensburger Edles Helles verköstigt.

Hopfensorten
Die Sorten die wir hier näher kennenlernen wollen bzw. können sind folgende:
Spalter Select (2017)
Hallertauer Mittelfrüh (2017)
Hersbrucker Pure (2017)
Perle (2018)
Hallertauer Tradition (2017)
Hallertauer Gold (2017)
Saazer (2018)
Tettnanger (2017)
Hersbrucker Spät (2018)
Dabei sind noch nicht alle Sorten die für diesen Versuch interessant klangen dabei. Aber neun Sorten sind auch schonmal ein Anfang.

Ergebnis
Um uns und unsere Wahrnehmung nicht zu überfordern testen wir jedes mal nur drei Hopfensorten. Heute Abend haben wir Spalter Select, Hallertauer Mittelfrüh und Hersbrucker Pure probiert. Unsere Eindrücke würde ich gern mit der Community teilen - vielleicht hilft es ja nicht nur uns bei der Suche nach dem Hopfen für norddeutsches Pils!

Spalter Select:

in erster Linie blumig (leichter Eindruck von Jasmin), leicht süßlich, frisch, ganz leicht grasig.
->Kam uns beiden nicht gut geeignet für ein norddeutsches Pils vor, da es in erster Linie blumig eingeschätzt wurde. Aber zu süddeutschen Bieren mit leichter Hopfenaromatik passt er ziemlich gut.

Hallertauer Mittelfrüh:
hauptsächlich süßlich-blumiger Geruch (hat mich etwas an drüsiges Springkraut erinnert, meine Partnerin nicht, Assoziation mit schwer-blumigen Seifen bei Oma im Badezimmer). Milder Eindruck von Gemüsezwiebel? Ist wahrscheinlich batch- und nicht sortenabhängig. Leichter Heu-Eindruck. Mild kräuterig, Petersilie?
->Wieder zu blumig für ein norddeutsches Pils

Hersbrucker Pure:
in erster Linie grasig-erdig im Geruch, kaum blumig. Grasig-kräuterig im Geschmack. Ganz leichte Aromaeindrücke die wir beide mit Grünem Tee/Algen verbunde haben.
->Dieser Hopfen kam uns ziemlich gut für ein norddeutsches Pils vor. In erster Linie grasig bis erdig, sowas suchen wir.

Update 1:
Perle
frisch, grasig, kräuterig (Eukalyptus), zitrus?, leicht pfeffrig
-> hat unserer Einschätzung nach Potential für unser Pils

Hallertauer Tradition
leicht bis medium blumig (Rose), gut grasig, gewürzig (Pfeffer?).
Alles in allem eher dezent, aber gut grasig.
-> Das Aroma hat insgesamt schon ganz gut gepasst, könnte sich gut in einem gestopften Pils machen.

Hallertauer Gold

allgemein eher leicht im Aroma. blumig, kräuterig (Zitronenmelisse?), etwas süßlich, grasig
-> Dieser Hopfen würde sicher auch in Ordnung gehen. Er tut sich nur nicht als besonders guter Kandidat hervor. Eventuell könnte aber auch hier das blumig-süße störend wirken.
IMAG5269.jpg
der Verkostungstisch (das eine Bier wurde leider zu stark schäumend in die Kanne gegeben wie man sieht)
Sobald wir die nächsten drei getestet haben poste ich hier neue Infos :)

Beste Grüße,
Alex
Zuletzt geändert von chaos-black am Dienstag 2. April 2019, 22:11, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#2

Beitrag von chaos-black » Sonntag 31. März 2019, 10:50

Ich habe noch einen kleinen Nachtrag zu gestern Abend:

Schon bei dieser Verköstigung fiel uns auf, wie individuell die Deutung der vorhandenen Eindrücke war. Meine Partnerin z.B. hatte beim Hersbrucker Pure den Deskriptor "Algen" aufgeschrieben und ich den grünen Tee. Wir haben beim Gespräch festgestellt, dass wir damit wahrscheinlich den gleichen wahrgenommenen Eindruck beschreiben wollen. Sie mag Sushi gern, ich trinke täglich mit Freude grünen Tee. So oder so haben wir den Eindruck mit einem für uns positiv besetzten Begriff beschrieben. Auch wenn ich jetzt hier über diese Nuace so viele Worte verliere war das aber nur ein ganz leichter Eindruck. Nicht dass jetzt Hersbrucker Pure als Sushi-Hopfen ins Forengedächtnis eingeht :D

Eine weitere Sache die ich schon jetzt gelernt habe ist, dass diese allgemeinen Deskriptoren einfach nicht genau genug sind. Spalter Select und Hallertau Mittelfrüh haben sowohl bei den Shops als auch bei uns den Deskriptor "blumig" erhalten. Das stimmt auch, aber die Hopfen riechen trotzdem ziemlich unterschiedlich. Rosen und Lavendel riechen auch beide blumig, aber dennoch deutlich unterschiedlich. Beim Mittelfrüh hab ich mit dem Springkraut versucht es etwas in eine Richtung einzuengen. Das ist mir beim Spalter Select nicht gelungen - meine Partnerin gab Jasmin an.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#3

Beitrag von Sebasstian » Montag 1. April 2019, 08:46

Hi Alex,
sehr cooles Experiment zur Erweiterung des Erfahrungsschatzes. Gefällt mir gut und ich glaub ich werde das auch mal machen.
chaos-black hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 10:50

Schon bei dieser Verköstigung fiel uns auf, wie individuell die Deutung der vorhandenen Eindrücke war.
Das sehe ich auch so. Deshalb werden die konkreten Eindrücke und Ergebnisse vor allem für dich/euch relevant sein, und nicht so sehr für's Forum. Für mich ein Grund mehr, es selbst nachzumachen. (Fehlaromaseminar kann man sich ja auch nicht 'anlesen'). Trotzdem bitte alle Erfahrungen gerne hier teilen. Sehr spannend!
Viele Grüße,
Sebastian
Grüße,
Sebastian

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Re: Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#4

Beitrag von SaltCityBrew » Montag 1. April 2019, 12:16

:popdrink
Tolles Experiment und interessantes Thema.
Wird direkt abonniert
Meine Vorstellung:
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Allzeit gut Sud und lieben Gruß, Dennis.

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Re: Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#5

Beitrag von Johnny H » Montag 1. April 2019, 13:47

Tolles Experiment! Ich habe auch schon unter dem Motto "Pimp my Sterni" Kaufbiere mit Hopfengaben veredelt, und seine Geschmackseindrücke zu beschreiben kann man gar nicht oft genug üben.

Ich gebe zu dieser Zielsetzung (Hopfen für Pils) und Durchführung allerdings zu bedenken, dass sich eine Kalthopfung geschmacklich anders auswirken wird als eine späte Gabe während des Kochens.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#6

Beitrag von chaos-black » Montag 1. April 2019, 14:11

Johnny H hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 13:47
Ich gebe zu dieser Zielsetzung (Hopfen für Pils) und Durchführung allerdings zu bedenken, dass sich eine Kalthopfung geschmacklich anders auswirken wird als eine späte Gabe während des Kochens.
Ja da hast du Recht, das hab ich mir auch schon gedacht. Aber die Sorten "richtig" kennenlernen mit vielen Single Hop Bieren ist deutlich aufwändiger - und dann hätte ich das ganze Jahr nur Pilsner da :D. Das hier kann man ganz gut nebenbei machen und hilft uns auch schon um es vielleicht auf ein paar Hopfen mit dem richtigen Grundcharakter einzugrenzen.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#7

Beitrag von Johnny H » Montag 1. April 2019, 14:24

Ich habe zwei Mal folgendes gemacht:
1l Kaufbier in Topf auf Herd, vorsichtig das CO2 verkochen (ca. 5-10 min)
Dann vorsichtig 1g/l Hopfenpellets geben
3 min sprudelnd kochen mit offenem Deckel
Dann sofort von der Platte nehmen und Whirlpool anstellen
Heiß abfiltrieren durch gefaltetes Küchenpapier
Mit (abgekochtem) Wasser auf 1l auffüllen
10g Zucker/l lösen -> Carbonisierung 5g CO2/l
In Flaschen abfüllen, Verschluss bedecken und runterkühlen
1-2ml frische dickbreiige Hefe geben bei T ca. 20-21°C
Flaschen mit Kronkorken verschließen und NG bei RT durchführen
Nach acht (Vers. 1) bzw. sieben (Vers. 2/3) Tagen NG bei RT in den Kühlschrank gestellt zur (hoffentlich) Klärung
Kann schon nach kurzer Zeit getrunken werden.

Das Ergebnis ist ein Kaufbier, veredelt mit einer späten Aromagabe. Natürlich kann man auch mehr Hopfen nehmen.
Der erste Versuch mit frischer Erntehefe und frischem Sterni war super! Der zweite Versuch war dagegen weniger erfolgreich: Oxidation bzw. Alterungsgeschmack pur!! Da muss also vermutlich beides (Kaufbier und Erntehefe) recht frisch sein, damit die durchs Kochen hinzugefügten Alterungsaromen (die thermische Belastung ist natürlich erheblich) wieder verschwinden.

Ein wenig aufwändig ist es natürlich auch, und vor allem das Abfiltrieren der Hopfenreste durch Küchenpapier war etwas mühsam. Nicht zuletzt deswegen habe ich es seither nicht mehr gemacht, aber vielleicht sollte ich es mal wieder probieren, jetzt unter dem Motto "Pimp my Punti(gamer)"!
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
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Re: Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#8

Beitrag von chaos-black » Dienstag 2. April 2019, 22:09

...und hier das Update mit drei weiteren Sorten.

Perle
frisch, grasig, kräuterig (Eukalyptus), zitrus?, leicht pfeffrig
-> hat unserer Einschätzung nach Potential für unser Pils

Hallertauer Tradition
leicht bis medium blumig (Rose), gut grasig, gewürzig (Pfeffer?).
Alles in allem eher dezent, aber gut grasig.
-> Das Aroma hat insgesamt schon ganz gut gepasst, könnte sich gut in einem gestopften Pils machen.

Hallertauer Gold

allgemein eher leicht im Aroma. blumig, kräuterig (Zitronenmelisse?), etwas süßlich, grasig
-> Dieser Hopfen würde sicher auch in Ordnung gehen. Er tut sich nur nicht als besonders guter Kandidat hervor. Eventuell könnte aber auch hier das blumig-süße störend wirken.

Beste Grüße,
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Re: Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#9

Beitrag von chaos-black » Dienstag 14. Mai 2019, 19:30

Der Vollständigkeit halber hier noch unsere Eindrücke der verbliebenen Sorten:

Saazer
Ich fand ihn im Geruch in erster Linie gewürzig ohne dass ich hier ein konkretes hätte nennen können. Aber ich hatte auch einen Eindruck von Karamell und irgendwie leicht kräuterig. Im Geschmack dann in erster Linie grasig und gewürzig im Geschmack mit leichter Blumigkeit. Auf jeden Fall hat dieser Hopfen einen ganz eigene Richtung, die ich so bei keiner anderen Sorten gefunden habe.
Meine Freundin notierte beim Geruch als erste Assoziation Kokos Jelly Bellies, was ich aber auch mit genauem hinriechen nicht finden konnte. Für sie war der Hopfen an sonsten in erster Linie erdig-grasig und hatte einen Schlag Zitronenmelisse. Wir waren uns einig, dass dieser Hopfen etwas total eigenes hat, so ähnlich wie beispielsweise Sorachi Ace ein total typisches Aroma hat, das man zwischen dutzenden Sorten herauspicken kann. Wir konnten es allerdings beide nicht näher beschreiben.

Tettnanger
Den Tettnanger fand ich leicht grasig, dann aber doch auch recht blumig im Aroma. Der Geschmack war für mich in erster Linie blumig, mit leichter Grasig-Kräuterigkeit.
Für sie war er blumig-fruchtig, sie schrieb als Assoziation Dosenaprikose auf. Wir sind uns einig, dass der Tettnanger für unser norddeutsches Pils zu blumig ist.

Hersbrucker Spät
Der Hersbrucker Spät geht dann wieder deutlicher in unsere Wunschrichtung. Für mich war er im Geruch in erster Linie erdig-kräuterig und etwas grasig. Im Geschmack überwog jedoch die Grasigkeit mit einer ganz ganz leicht blumigen Note. Die Grasigkeit war weniger deutlich als beim Hersbrucker Pure. Dieser Hopfen war grundsätzlich etwas milder, aber wir kamen nicht umhin ihn einfach als "lecker" zu bezeichnen. Der hat irgendwas subtiles, das einfach nur gut war, ohne das jemand von uns es auch nur entfernt hätte benennen können.
In den feineren Nuancen hat meine Freundin außerdem fruchtige Noten gerochen, die mir verwehrt waren. Für sie war er eine Kombination aus Ananas, Papaya und Grasigkeit.

Fazit
Dieses Experiment hat uns viel gelehrt. Zum einen wissen wir nun, dass wir Hersbrucker Pure und Hersbrucker Spät für unser Norddeutsches Pils verwenden wollen (wahrscheinlich 2/3 Pure, 1/3 spät in nicht zu großen späten Hopfengaben).
Dazu kommt aber noch, dass wir beim Versuch unsere Eindrücke teilweise ziemlich ähnlicher Hopfensorten gemerkt haben, dass blumig wirklich nicht gleich blumig ist. Die Aromen sind teilweise sehr unterschiedlich, nur ist unser Blumenvokabular einfach noch nicht differenziert genug um dem wirklich gerecht zu werden. Wenn ich mich recht erinnere fanden wir die Blumigkeit vom Mittelfrüh und dem Spalter relativ ähnlich, bei allen anderen ging es in eine deutlich andere Richtung - nur war es immer noch innerhalb der Kategorie blumig.

Also von mir eine eindeutige Empfehlung: Alle die sich schon immer gefragt haben warum es so viele deutschen Hopfensorten gibt, wo doch alle nur mit blumig, kräuterig, erdig, grasig beschrieben werden, holt euch kleine Mengen und probiert sie mal aus! Es lohnt sich!

Beste Grüße,
Alex

///EDIT: Ich kann leider den Ausgangspost nicht mehr editieren. Könnte ein Mod bitte diesen Teil mit anfügen? Das wäre super :)
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Re: Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#10

Beitrag von Sura » Dienstag 14. Mai 2019, 19:45

Vielen Dank, Alex. Da ich selbst noch meinen Lieblingshopfen für ein Pils suche, hilft mir das alles sehr weiter! :thumbup
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#11

Beitrag von schattenbräu » Mittwoch 15. Mai 2019, 19:03

Eine Frage zur Vorgangsweise - wie schaffst du es, die Flasche ohne Gushing am nächsten Tag zu entleeren, bei mir ist das immer eine riesige Sauerei
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Re: Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#12

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 15. Mai 2019, 19:22

Überm Waschbecken öffnen, schnell sein und direkt die French Press bereithalten :D
Das gusht ohne Ende, ich fang die Suppe nur sofort auf und füll alles in die Press.
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Re: Die Suche nach dem Hopfen für Norddeutsches Pils...

#13

Beitrag von Gartenbrauer » Donnerstag 16. Mai 2019, 10:20

Ich plane ein Pils mit den Hopfen East Kent Goldings und Fuggles in großzügigen Aroma- und Whirlpoolgaben.
Ich mag diese erdigen, würzigen Aromen und kann mir das gut in einem Pils vorstellen.
Es hat dann natürlich nichts mit einem norddeutschen Pils zu tun.
Aber wenn's schmeckt?
Gruß
Harald

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