Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

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Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#1

Beitrag von Bieryllium » Freitag 27. Dezember 2019, 01:10

Da man sie z.B. hier https://www.hobbybrauerversand.de/LalBr ... nhefe-11-g in 11gr Päckchen beziehen kann, wollte ich
1. in die Runde fragen ob ihr sie schon verwendet habt und wie die Ergebnisse so schmecken.
2. Gibt es geschmackliche Unterschiede zur #1 Sigmund, die von Herrn Garshol gesammelt und verteilt wurde?
3. Auf seiner Seite http://www.garshol.priv.no/download/far ... kveik.html gibt er an, dass in dieser Kveik drei Stämme von Hefen zu finden sind. Ist dies auch bei der Lallemand Kveik der Fall?
Es wäre schön wenn ihr eure Erkenntnisse zur Trockenhefe hier allen mitteilt. Der andere große Kveik Thread ist schon sehr überladen und unübersichtlich.
Grüße aus Nürnberg!

Euer Christopher

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#2

Beitrag von Citrist » Montag 30. Dezember 2019, 20:03

Schieb hoch....
Das interessiert mich nämlich auch.
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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#3

Beitrag von DerDallmann » Montag 30. Dezember 2019, 20:16

Die ist brandneu. Viele Erfahrungen dazu wird es nicht geben, wenn überhaupt
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#4

Beitrag von Blackluster » Freitag 3. Januar 2020, 20:20

Heute kam ein Päckchen davon bei mir an.

Werde die dann in nächster Zeit mal testen

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#5

Beitrag von Wintermuffel » Montag 20. Januar 2020, 17:29

Erste Kurzerfahrung:
gestern habe ich ein Pale Ale mit 12Brix damit angestellt.
Die Hefe wollte beim Rehydrieren schon aus dem Glas kommen.
Angestellt bei 32 grad Celsius. Nach 2 Stunden hat sie sich schon bemerkbar gemacht.
Werde am Mittwoch mal messen.
Bin sehr gespannt.
Man ist nie zweimal durch den selben Wind.

Gruß
Heiner

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#6

Beitrag von Bieryllium » Dienstag 21. Januar 2020, 09:26

Wintermuffel hat geschrieben:
Montag 20. Januar 2020, 17:29
Bin sehr gespannt.
Wir auch und danke für die Antwort!
Grüße aus Nürnberg!

Euer Christopher

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#7

Beitrag von Wintermuffel » Mittwoch 22. Januar 2020, 19:16

Heute gemessen, hat noch 6,4 Brix, nach Terill 75% und 4,7Voll.
Keine Ahnung welchen Verärungsgrad die Hefe hinbekommt.
Pröbchen schmechte lecker fruchtig. Bilde mir was leicht orangiges ein.
Stand jetzt seit Sonntag mit 30 Grad rum.
Spiele mit dem Gedanken am Freitag ins Keg zu füllen und zwangsweise zu karbonisieren.
Man ist nie zweimal durch den selben Wind.

Gruß
Heiner

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Re:Pale Ale mit Kveik

#8

Beitrag von diller333 » Samstag 25. Januar 2020, 17:35

Moin aus Norddeutschland,
möchte auch ein Pale Ale mit Kveik brauen. Habe eingekauft: 1 x WLP518 Opshaug Kveik Ale Flüssighefe,
1 x FM53 Voss Kveik Flüssighefe, 2 x Danstar Voss Kveik Ale a 11 Gramm zur Auswahl.
Meine Fragen:
- Wieviel Kveik sollte ich für ca 110 Liter Ausschlagwürze verwenden?
- Sollte ich die Trockenhefe rehydrieren oder einen Starter machen?
- Da unsere Nachgärung in 30 Liter Kegs erfolgt, die mit jeweils 170 Gramm Dextrose aufgespeist werden, sollte ich in die Kegs wieder etwas Kveik geben? (Wir füllen nicht ab, sondern spunden in den Kegs und zapfen später aus ihnen.)
Vielen Dank im Voraus, liebe Grüße - Ansgar

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#9

Beitrag von Hammerwade » Dienstag 28. Januar 2020, 06:20

Wintermuffel hat geschrieben:
Mittwoch 22. Januar 2020, 19:16
... Pröbchen schmechte lecker fruchtig. Bilde mir was leicht orangiges ein.
Stand jetzt seit Sonntag mit 30 Grad rum.
Spiele mit dem Gedanken am Freitag ins Keg zu füllen und zwangsweise zu karbonisieren ...
Habe mir die Hefe auch bestellt und bin natürlich an deiner Erfahrung interessiert. Hast du die Hefe geerntet?

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#10

Beitrag von Wintermuffel » Mittwoch 29. Januar 2020, 21:17

Habe am Sonntag mit 6,2 Brix in Kegs abgefüllt und zwangskarbonisiert. Anschließend kalt gestellt.
Heute gezapft, schmecht schon rund. Gut fruchtig, kann am Hopfen liegen. Schöner Schaum, etwas weniger bitter als geplant, aber da kann die Hefe nix für. Typisven Jungbiergeschmack kann ich nicht erkennen.
Normalerweise schau ich nach zehn Tagen zu ersten Mal in die Gärkanne, jetzt hab ich schon Bier.
Bin gespannt wie es sich entwickelt und werde die Hefe noch öfters ausprobieren.
Geerntet hab ich nicht, mach ich nur wenn ich ein oder zwei Tage später erneut braue.

Achso: Schüttung waren 4,2 kg PaleAle, 0,44 kg Caramünch II und 0,3 kg Sauermalz. 60 min Kombirast bei 67 Grad. 70 min Kochen. 12 gr. Hallertauer Merkur 13.5 60 min, 8 gr. Hall Merk 30 min, 12 gr. Simcoe 11,6 10 min, 50 gr Amarillo 6,2 bei 75 Grad im WP
Nachiso 3 Min.
Man ist nie zweimal durch den selben Wind.

Gruß
Heiner

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#11

Beitrag von Kolbäck » Donnerstag 30. Januar 2020, 07:52

Wintermuffel hat geschrieben:
Mittwoch 29. Januar 2020, 21:17
etwas weniger bitter als geplant, aber da kann die Hefe nix für.
Da wär ich mir nicht so sicher. Ich habe in mehren Kveik-Split-Suden immer die Voss als den Stamm wahrgenommen, der den geringsten Bitter-Eindruck hinterlässt und die "weichsten" Biere macht.

(Hefen von Jens, nicht Lallemand, falls es eine Rolle spielt.)
Viele Grüße, Thomas
Braudokus: Schwarzbier, Früchte, Sauer & Brett, Råøl/Kveik, Kveik-"Pils"

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#12

Beitrag von Bieryllium » Donnerstag 30. Januar 2020, 16:44

Kolbäck hat geschrieben:
Donnerstag 30. Januar 2020, 07:52
(Hefen von Jens, nicht Lallemand, falls es eine Rolle spielt.)
Das ist eine meiner Fragen.

Hab die Textpassage wieder gefunden, die eine der anderen beantwortet:

"...
We selected the Voss strain due to its performance and sensory characteristics, a single strain of Saccharomyces cerevisiae traditionally used to brew Norwegian farmhouse ales but truly suitable for a number of yeast styles.
..."

https://www.lallemandbrewing.com/en/uni ... s-growing/

Ein Stamm vs. drei. Macht's geschmacklich einen Unterschied oder nicht?
Grüße aus Nürnberg!

Euer Christopher

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#13

Beitrag von Jürgen » Freitag 31. Januar 2020, 17:05

Ich hab mich gestern Abend spontan zum Brauen entschieden und dabei die Lallemand Voss verwendet.

12,5l im 21l Gefäß gestern Abend bei 32° angestellt, gerade bemerkt dass der Steigraum evtl zu knapp wird... Mein Gärschrank regelt fleißig zwischen 33° und 32° und das ohne Zusatzheizung im kalten Keller :puzz

Bin gespannt, wie das wohl wird, es fühlt sich irgendwie falsch an die Hefe bei >30° anzustellen...

Die Erntehefe lass ich dann auf mein erprobtes Brown Ale Rezept los, dann kann ich das Ergebnis besser vergleichen. :thumbup


Gruß

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#14

Beitrag von Hammerwade » Montag 16. März 2020, 15:10

Gibt es hier schon ein erstes Geschmacksfeedback zu der Hefe??

Bockelsbock
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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#15

Beitrag von Bockelsbock » Montag 23. März 2020, 06:51

Würde mich auch interessieren :)
In dem Bock steckt jede Menge Craft

Mit einem leichten Hang zu Bockbieren!

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Jürgen
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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#16

Beitrag von Jürgen » Mittwoch 1. April 2020, 08:16

Guten Morgen,

ja, ich hab letzte Woche mein drittes Bier mit der Voss abgefüllt.
Die ersten beiden sind jetzt sieben Wochen in der Flasche.

Die Biere kann man eigentlich direkt nach der Nachgärung trinken. Für mich war da zumindest kein Jungbiergeschmack da. Geschmacklich waren beide "wie erwartet" normal. Allerdings haben sich beide Biere in den sieben Wochen sehr stark verändert und zwar im positiven Sinne.

Das erste wurde nur mit Wacholder eingebraut, kein Hopfen.
Beim zweiten wurde nur Cascade Hopfen verwendet.

Mittlerweile haben sich die jeweiligen Aromen sehr stark herausgearbeitet. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll.... Beim ersten ist halt Wacholder pur angesagt und beim zweiten sind jetzt die fruchtigen Aromen vom Hopfen recht stark ausgeprägt.
Das hatte ich so bisher bei keinem meiner Biere.
Das zweite war ein erprobtes Rezept nur eben mit der Voss.

Einziges Problem, die Biere sind allesamt trüb wie naturtrüber Saft, da die Hefe aber am Boden der Flasche klebt glaub ich kaum, dass das von der Voss kommt. Ein Vergleichssud mit einer anderen Hefe steht die Tage an.

Gruß

drcyber
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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#17

Beitrag von drcyber » Donnerstag 9. April 2020, 11:01

Jürgen hat geschrieben:
Mittwoch 1. April 2020, 08:16

Einziges Problem, die Biere sind allesamt trüb wie naturtrüber Saft, da die Hefe aber am Boden der Flasche klebt glaub ich kaum, dass das von der Voss kommt. Ein Vergleichssud mit einer anderen Hefe steht die Tage an.
Bei mir ist das Bier auch nach wie vor sehr trüb ( abgefüllt vor ca 4 Wochen) - Smash-Rezept- 100% PiMa und Spalter Select
mich als Weissbierfan, stört eine Trübung aber nicht wirklich..

Geschmacklich finden wir es sehr gelungen. War sicher nicht der Letzte Sud damit.

In 2 Tagen @ 28° durchgegärt!

edit: das Einzige was mir negativ aufgefallen ist, wenn ich mehr davon trinke , habe ich nächsten Tag einwenig Kopfweh, ka ob das Zufall war...

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#18

Beitrag von Malzundhopfen » Samstag 11. April 2020, 02:45

Ich hab nen Maibock mit 16 P und der Voss gemacht. 78 Prozent sEvG und auch sehr klar geworden. Im Vergleich zu der WLP 029 das deutlich rundere Bier, hab den Sud nämlich aufgeteilt.
Liebe Grüße,
Dave

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#19

Beitrag von Bieryllium » Donnerstag 11. Juni 2020, 18:28

Soderla,

Am Sonntag bin ich dazugekommen ein Bier mit dieser Hefe zu brauen. Irgendwie wollte es mir an dem Tag nicht so wirklich gelingen. Lauter Pannen...
Copy Paste meiner Notiz:

300gr Dinkel
250gr Dinkelflocken
200gr CaraHell
500gr Haferflocken
1kg Wiener Malz
1kg Weizenmalz
3kg Pilsner Malz

7gr caso4
3gr cacl2
5gr nacl
5ml Milchsäure 80%

Lallemand Voss Kveik

Sonntag 7.6.:
Ca. 17-18 Liter
50° einmischen
63° 30 Minuten
73° 30 Minuten
Jodprobe so lala
20minuten extra
Abmaischen

15gr Hopfen Lotus Alphasäure unbekannt, Spanne 13-17% vorderwürzehopfung (ca. 20ibu auf 30liter)
Läuterkatastrophe...
12 Liter Nachguss

60 Minuten kochen
2 Liter kaltes Wasser bei Kochende
Abkühlen lassen.
Ca. 24 Liter 15.5 Brix
Hefe bei 42° C zugegeben
Gärung in Kühlschrank

Montag 8.6.:
32° C im Kühlschrank; intensiver fruchtiger Geruch nach Orange
Dienstag 9.6.:
30°C im KS 10Brix

Donnerstag 11.6.:
10 Brix
Hefe bombenfest am Boden
1/3 Stopfen mit 300gr TK-Rhabarber + 1.5l Wasser
2/3 Stopfen mit ca. 60gr Lotus + 1.5l Wasser


Die geht richtig ab und das Jungbier hat mir schon mal geschmeckt. Was mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitet ist der äußerst niedrige Vergärgrad (ca. 65%). Mit Ausnahme der hohen Temperatur am Anfang der Vergärung wüsste ich nicht wieso das so wenig ist.
Habt ihr einen Tipp für mich?
Damit da vielleicht noch was geht habe ich 3 bzw. 6-7 Teelöffel der Hefe wieder ordentlich aufgeschwenkt und ins Jungbier gegeben. Meint ihr das wird noch was mit Flaschengärung oder sollte ich ein Päckchen Trockenhefe verwenden?
Weil die Hefe schon so zähflüssig ist trockne ich einen Teil im Backofen.
Noch ein paar Impressionen:
IMG-20200611-WA0006.jpeg
IMG-20200611-WA0008.jpeg
IMG-20200611-WA0001.jpeg
IMG-20200611-WA0004.jpeg
Grüße aus Nürnberg!

Euer Christopher

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#20

Beitrag von Citrist » Montag 15. Juni 2020, 19:32

Bieryllium hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2020, 18:28

Sonntag 7.6.: ...

Donnerstag 11.6.:
10 Brix
Hefe bombenfest am Boden

Was mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitet ist der äußerst niedrige Vergärgrad (ca. 65%).
(...)
Habt ihr einen Tipp für mich?
Mehrere Ideen, wobei alles nur aus Deinen Informationen geschlossen.

1) Gebe dem Stoff etwas Zeit! Warum immer die Eile, will sich mir nicht in Gänze erschließen.
2) Betonhefe hat keine große physiologisch wirksame Oberfläche, Stoffaustausch ist gehemmt. Lösung siehe 1) = mehr Zeit!
3) Jodprobe "so lala" stimmt mich auch etwas bedenklich. Was hast Du dann gemessen: Mono/Disaccharide oder Polysaccharide?
4) Wie ist der Tempverlauf, kontinuierlich, oder wechselnd?
5) Wann hast am Do gemessen, vor oder nach Verdünnen mit deiner Oxalsäure (Rhabarber)

Und ausserdem: warum hast Du Dein Bier mit Säure getötet? 😩😵😭😭😭
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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#21

Beitrag von Bieryllium » Dienstag 16. Juni 2020, 08:33

Citrist hat geschrieben:
Montag 15. Juni 2020, 19:32
Bieryllium hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2020, 18:28

Sonntag 7.6.: ...

Donnerstag 11.6.:
10 Brix
Hefe bombenfest am Boden

Was mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitet ist der äußerst niedrige Vergärgrad (ca. 65%).
(...)
Habt ihr einen Tipp für mich?
Mehrere Ideen, wobei alles nur aus Deinen Informationen geschlossen.

1) Gebe dem Stoff etwas Zeit! Warum immer die Eile, will sich mir nicht in Gänze erschließen.
2) Betonhefe hat keine große physiologisch wirksame Oberfläche, Stoffaustausch ist gehemmt. Lösung siehe 1) = mehr Zeit!
3) Jodprobe "so lala" stimmt mich auch etwas bedenklich. Was hast Du dann gemessen: Mono/Disaccharide oder Polysaccharide?
4) Wie ist der Tempverlauf, kontinuierlich, oder wechselnd?
5) Wann hast am Do gemessen, vor oder nach Verdünnen mit deiner Oxalsäure (Rhabarber)

Und ausserdem: warum hast Du Dein Bier mit Säure getötet? 😩😵😭😭😭
Dankeschön für die Antworten!

1) ich habe ja noch gestopft, was dem ganzen ja noch Zeit gibt
2) ist mir bekannt, deswegen die aufgeschwenkte Hefe die ich wieder zugegeben habe. Beim Stopfen schlauch ich auch immer um
3) verstehe ich die Frage nicht. Jodprobe heißt für mich, wenn ich das Gefühl habe auch nur einen Hauch violett zu erkennen, verlängere ich die Rast um 20 Minuten
4) die Raststufen sind wie angegeben; die Gärung bei abfallender Temperatur. 40°C am Anfang bis ca. 25°C am Donnerstag. Danach derzeitige Raumtemperatur von 19-20°.
5) immer bevor ich etwas zugebe. Das sind unkorrigierte Werte.

Mit Säure Bier töten? Da muss ich mir gleich mal eine Berliner Weiße aufreißen während ich über den Satz nachdenke. :Bigsmile
Jetzt ernsthaft: welche Säure meinst du? Die Milchsäure oder die Oxalsäure aus dem Rhabarber?

Edit: falscher Smiley
Grüße aus Nürnberg!

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#22

Beitrag von Bieryllium » Dienstag 16. Juni 2020, 22:41

Update:
Ich hatte etwas der getrockneten kveik mit vorher aufgekochtem Malzextrakt vor dem abfüllen rehydriert und es scheint funktioniert zu haben oder es war gar nicht nötig. Das war Sonntag. Mittlerweile ist Druck in den Flaschen. Heute noch ein paar Stunden Kühlschrank für die ersten. Jetzt probiere ich es gerade. Noch nicht rund aber definitiv trinkbar. Ganze 9 Tage inklusive Hopfen stopfen und man hat ein fast fertiges Bier in der Hand. Hab leider keine Ahnung wie die Voss kveik schmeckt, der Lotus dominiert in der Nase wie am Gaumen. Ananas vom feinsten. Bin gespannt wie es sich weiter entwickelt. Mir gefällt das Brauen mit dieser Hefe aber schon mal sehr. Hier noch ein Foto:
Wie ihr sehen könnt ist es sehr trübe und ich glaube das wird nicht besser. Mich stört das aber nicht.
IMG-20200616-WA0003.jpeg
Grüße aus Nürnberg!

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#23

Beitrag von Citrist » Mittwoch 17. Juni 2020, 23:03

Wenn's schmeckt, ist doch gut.
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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#24

Beitrag von Bieryllium » Dienstag 23. Juni 2020, 19:12

Citrist hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2020, 23:03
Wenn's schmeckt, ist doch gut.
Ja, im großen und ganzen schon.
Die 2/3 mit gestopftem Lotus könnten besser sein.
Statt 3 gr Hopfen pro Liter hätte ich weniger nehmen sollen, das hätte ein harmonischeres Bier ergeben.
Auf der anderen Seite ist die Variante mit dem Rhabarber dafür umso besser.
Es waren etwa 30gr Rhabarber auf den Liter und es ist für mich richtig fruchtig und ausgewogen.
Außerdem hast du recht, ich habe zu früh abgefüllt.
Es ist zu viel CO2 im Bier.
Grüße aus Nürnberg!

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#25

Beitrag von Wintermuffel » Mittwoch 24. Juni 2020, 22:20

Mein Fazit nach drei Suden: unterstützt fruchtige Hopfen. Sedimentiert super. Ist schnell "durch", gewinnt aber nach vier Wochen Reifung. Klaut IBUs. Das nächste werde ich bitterer planen.
Super Hefe für klare, fruchtige Biere. Werde ich noch öfter verwenden.
Man ist nie zweimal durch den selben Wind.

Gruß
Heiner

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#26

Beitrag von BrauSachse » Freitag 26. Juni 2020, 14:16

Wintermuffel hat geschrieben:
Mittwoch 24. Juni 2020, 22:20
Mein Fazit nach drei Suden: unterstützt fruchtige Hopfen. Sedimentiert super. Ist schnell "durch", gewinnt aber nach vier Wochen Reifung. Klaut IBUs. Das nächste werde ich bitterer planen.
Super Hefe für klare, fruchtige Biere. Werde ich noch öfter verwenden.
Kurz und bündig zusammengefasst. :thumbup

Auf wie viele IBU würdest du bittern, wenn man mit einem klassischen IBU-Rechner auf 30 IBU kommt? 40?

Viele Grüße
Tilo

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#27

Beitrag von Bieryllium » Freitag 26. Juni 2020, 23:12

BrauSachse hat geschrieben:
Freitag 26. Juni 2020, 14:16

Auf wie viele IBU würdest du bittern, wenn man mit einem klassischen IBU-Rechner auf 30 IBU kommt? 40?

Viele Grüße
Tilo
Ich habe bei meinem etwa 20IBU geplant (bei 12 Plato) Wahrscheinlich waren es deutlich mehr. Zusammen mit den 3gr Hopfen pro Liter stopfen ist es dann letztendlich zu bitter geworden. Man kann es trinken, es könnte aber besser sein. Lieber von unten rantasten und vielleicht erst auch nur auf die 30IBU zielen.
Grüße aus Nürnberg!

Euer Christopher

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#28

Beitrag von Wintermuffel » Samstag 27. Juni 2020, 11:42

Ich habe bei allen Suden auf 40 IBU gezielt und keine getroffen. Werde es das nächste Mal mit 50 testen.
Ist natürlich alles sehr subjektiv. Fremdverkostung steht noch aus.
Man ist nie zweimal durch den selben Wind.

Gruß
Heiner

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#29

Beitrag von BrauSachse » Montag 29. Juni 2020, 20:52

Wintermuffel hat geschrieben:
Samstag 27. Juni 2020, 11:42
Ich habe bei allen Suden auf 40 IBU gezielt und keine getroffen. Werde es das nächste Mal mit 50 testen.
Ist natürlich alles sehr subjektiv. Fremdverkostung steht noch aus.

Danke, so ähnlich habe ich es auch vor.

Viele Grüße
Tilo

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#30

Beitrag von Bieryllium » Sonntag 23. August 2020, 17:22

Ich habe jetzt einen neuen Sud angesetzt um die Voss zu testen. Dazu habe ich eineinhalb Teelöffel der selbst getrockneten Hefe in der kurz abgekochten und gekühlten Würze rehydriert. Nach einer halben Stunde hat's angefangen zu gären und nach anderthalb Stunden war schon Schaum obenauf.
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IMG-20200819-WA0004.jpeg
Die Gärung läuft gut (hab auch ordentlich Hefenahrung zugegeben). Es riecht wie beim ersten Sud. Ich erwarte keine Überraschungen.
Absolut eine Empfehlung um ohne gute Kühlung und mit günstiger und leicht zu konservierender Hefe fruchtige Biere zu erzeugen.
Grüße aus Nürnberg!

Euer Christopher

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#31

Beitrag von Silbereule » Dienstag 25. August 2020, 10:05

Angefixt durch diesen Thread (danke :thumbup ) habe ich auch 2 Sude mit der Hefe vergoren. Ich werde meine Erfahrungen noch teilen wenn alles fertig ist.

Nun aber noch eine Frage: Hat die Hefe schon mal jemand bei "niedrigeren" Temperaturen eingesetzt. Der Temperaturbereich laut Herstellerangabe fängt ja erst bei 25°C an. In meinem Brauraum waren jetzt immer Tag und Nacht zwischen 25 und 30°C, also ideal. Da die Hitzewelle jetzt erstmal rum zu sein scheint, rechne ich mit Temperaturen zwischen 21 und 24°C. Wollte eigentlich noch einen dritten Sud mit der Hefe machen, aber habe Sorge, dass die Hefe das bei der Temperatur nicht schafft.

Herzliche Grüße,
Steffen

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#32

Beitrag von Bieryllium » Dienstag 25. August 2020, 17:15

Silbereule hat geschrieben:
Dienstag 25. August 2020, 10:05
... Sorge, dass die Hefe das bei der Temperatur nicht schafft.
Also, for best results you should try to follow the pitch temperatures in the kveik table for your specific yeast. And not just the pitch temperature. Try to prevent the beer from cooling off too much by placing it somewhere warm and wrapping it in clothes or blankets, so that the temperature stays high during fermentation.
Quelle: http://www.garshol.priv.no/blog/393.html

Auf gut deutsch, mach dir keinen Kopf. Einfach bei der in der Tabelle genannten Temperatur hinzufügen und dann in Decken gehüllt stehen lassen. Ich hab einen nicht angeschalteten Kühlschrank dafür genommen. Alternativ einen alten Unterschrank mit Styroporplatten auskleiden etc. Für die zwei Tage in denen ein Großteil des Zuckers vergoren wird bleibt die Temperatur hoch genug. Falls du so was hast: Temperatursteuerung wie inkbird und eine Schreibtischlampe mit 30-40W Birnchen zum heizen nehmen. Das ist das schöne an kveik, sie schert sich recht wenig um die Umgebungsparameter solange die Mindestanforderungen erfüllt werden. Mit 20°C zu kalt? Braucht sie halt länger.
Grüße aus Nürnberg!

Euer Christopher

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#33

Beitrag von Quasihodo » Mittwoch 26. August 2020, 15:38

Ich hatte überlegt, die Gärung in einem digitalen Einkochautomaten zu machen, meiner geht bis 30° runter. Hat das schon mal jemand gemacht?
Gruß
Markus

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#34

Beitrag von Kolbäck » Mittwoch 26. August 2020, 17:15

Quasihodo hat geschrieben:
Mittwoch 26. August 2020, 15:38
Ich hatte überlegt, die Gärung in einem digitalen Einkochautomaten zu machen, meiner geht bis 30° runter. Hat das schon mal jemand gemacht?
Da stellt sich auch gleich die Folgefrage, ob schon mal jemand mit einem Sous Vide Eintauchhitzer gebraut hat!? :Bigsmile
Viele Grüße, Thomas
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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#35

Beitrag von Silbereule » Donnerstag 27. August 2020, 11:07

Bieryllium hat geschrieben:
Dienstag 25. August 2020, 17:15
Silbereule hat geschrieben:
Dienstag 25. August 2020, 10:05
... Sorge, dass die Hefe das bei der Temperatur nicht schafft.
...
Auf gut deutsch, mach dir keinen Kopf...
Danke für den Hinweis Christopher :thumbup
Dann werd ich es wohl so ausprobieren.

Herzliche Grüße,
Steffen

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#36

Beitrag von Bieryllium » Donnerstag 27. August 2020, 20:40

Quasihodo hat geschrieben:
Mittwoch 26. August 2020, 15:38
Ich hatte überlegt, die Gärung in einem digitalen Einkochautomaten zu machen, meiner geht bis 30° runter. Hat das schon mal jemand gemacht?
Wahrscheinlich nicht so viele :Smile

Was ich mir an Problemen vorstellen könnte:
Die Böden werden beheizt und dort müsste auch die Temperatur gemessen werden. Wenn die Hefesedimente isolieren dann schaltet sich das Gerät wohl zu früh ab und muss öfter anspringen.
Die Hefe die sich absetzt kriegt bei jedem mal heizen richtig was ab. Das dürfte ihr nicht gut tun. Also lieber keine Ernte davon.
Grüße aus Nürnberg!

Euer Christopher

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#37

Beitrag von Amselbraeu » Dienstag 1. September 2020, 15:12

Habe jetzt auch mal einen Splitsud gemacht, der eine mit der Voss Kveik Trockenhefe. Sommerhopfen Citra Ale. Vergärung bei ca. 28 Grad Würzetemperatur angefangen, ging wirklich ab "wie Schmidts Katze". Fass stand Raumtemperatur ca. 23 Grad. Hefe dann beim Abfüllen geerntet und im Backofen getrocknet. Hier brauche ich aber eine andere Lösung - Backofen war für 2 Tage beleget, das ist dann natürlich bisschen doof :-)

Mich würde es mal interessieren, wie so die Erfahrungen sind, die getrocknete Hefe ohne Starter oder so einfach in den Gäreimer dann auf die Würze "zu werfen" ? Teilweise sagen manche, geht ohne Probleme, dann wieder andere, Starter ist Pflicht. Wie sind so eure Erfahrungen bzw. Vorgehensweise?

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#38

Beitrag von DevilsHole82 » Dienstag 1. September 2020, 17:52

Wieso machst Du Dir die Mühe ne Trockenhefe zu ernten und im Backofen zu trocken? In diesem Thread geht es doch um die Lallemand Trockenhefe.
Bei 2,50 € oder minimal mehr verbraucht der Backofen mehr Energie als die Hefe kostet.
Gruß, Daniel

Was von Herzen kommt gelingt, weil's einen gibt, der die Kelle schwingt. Heute back ich, morgen brau ich, wer heimlich nascht, den verhau ich.

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#39

Beitrag von Bieryllium » Donnerstag 3. September 2020, 18:48

Amselbraeu hat geschrieben:
Dienstag 1. September 2020, 15:12
Habe jetzt auch mal einen Splitsud gemacht, der eine mit der Voss Kveik Trockenhefe. Sommerhopfen Citra Ale. Vergärung bei ca. 28 Grad Würzetemperatur angefangen, ging wirklich ab "wie Schmidts Katze". Fass stand Raumtemperatur ca. 23 Grad. Hefe dann beim Abfüllen geerntet und im Backofen getrocknet. Hier brauche ich aber eine andere Lösung - Backofen war für 2 Tage beleget, das ist dann natürlich bisschen doof :-)

Mich würde es mal interessieren, wie so die Erfahrungen sind, die getrocknete Hefe ohne Starter oder so einfach in den Gäreimer dann auf die Würze "zu werfen" ? Teilweise sagen manche, geht ohne Probleme, dann wieder andere, Starter ist Pflicht. Wie sind so eure Erfahrungen bzw. Vorgehensweise?
Den Backofen hatte ich mit Spalt offen etwa 4 Stunden bei 30-40° laufen lassen. Dann war es schon trocken genug (rissig wie getrockneter Lehm im Aussehen).
Auftauen an der Luft, Rehydrieren und damit anstellen siehst du in meinem Post mit der Nummer 30.
Da hat es gerade einmal 1,5h Stunden gebraucht bis Schaum obenauf war.
Ich nehme an wenn ich das nicht gemacht hätte wäre es nur etwas später im Gäreimer richtig abgegangen.
Grüße aus Nürnberg!

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#40

Beitrag von Bieryllium » Donnerstag 3. September 2020, 18:53

DevilsHole82 hat geschrieben:
Dienstag 1. September 2020, 17:52
Wieso machst Du Dir die Mühe ne Trockenhefe zu ernten und im Backofen zu trocken? In diesem Thread geht es doch um die Lallemand Trockenhefe.
Bei 2,50 € oder minimal mehr verbraucht der Backofen mehr Energie als die Hefe kostet.
Das Päckchen kostet glaube ich mehr und es geht mir nicht um diese kleine Summe.
Eher um den Lerneffekt und die Tatsache, dass ich jetzt nicht in die Verlegenheit komme keine Hefe bei Notfällen zu haben.
Tiefgefroren hält die Jahre (!) wenn ich das richtig in Erinnerung behalten habe.
Grüße aus Nürnberg!

Euer Christopher

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#41

Beitrag von BrauSachse » Donnerstag 3. September 2020, 19:37

Bieryllium hat geschrieben:
Donnerstag 3. September 2020, 18:53
DevilsHole82 hat geschrieben:
Dienstag 1. September 2020, 17:52
Wieso machst Du Dir die Mühe ne Trockenhefe zu ernten und im Backofen zu trocken? In diesem Thread geht es doch um die Lallemand Trockenhefe.
Bei 2,50 € oder minimal mehr verbraucht der Backofen mehr Energie als die Hefe kostet.
Das Päckchen kostet glaube ich mehr und es geht mir nicht um diese kleine Summe.
Eher um den Lerneffekt und die Tatsache, dass ich jetzt nicht in die Verlegenheit komme keine Hefe bei Notfällen zu haben.
Tiefgefroren hält die Jahre (!) wenn ich das richtig in Erinnerung behalten habe.
Das sehe ich ähnlich. Es geht auch ums Ausprobieren und um die Freude, wenn die Hefe dann so schnell im kleinen Töpfchen wieder ankommt. Diesen Spaß bereitet mir gekaufte Hefe nicht, da nimmt man das als selbstverständlich hin.

Und unser Hobby bereitet auch insgesamt gegenüber dem Bierkauf mehr Mühe, und bringt mehr Freude :thumbsup , deshalb machen wir das Ganze ja.

Andererseits kann ich diejenigen verstehen, denen das zu viel Aufwand ist. Jeder wie er mag. :Drink

Viele Grüße
Tilo

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#42

Beitrag von Quasihodo » Montag 26. Oktober 2020, 16:17

Gestern hatte ich meinen Brautag mit der Voss. Vergären wollte ich wie schon geschrieben im digitalen Einkocher.
Was ich nicht bedacht hatte, dass 25l Würze in einem 27l Einkocher nicht mehr wirklich Steigraum haben, das war einfach viel zu voll.

Dann habe ich mich an den Tipp von Kolbäck erinnert, alles in mein normales Gärfass umgefüllt und da meinen Sous-Vide Stick rein gestellt. Oben mit Frischhaltefolie abgedeckt und jetzt läuft das ganze bei konstanten 36°.
Gruß
Markus

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#43

Beitrag von Tommi123 » Dienstag 27. Oktober 2020, 09:43

Hi,

Das war glaube ich kein tip, sondern ein scherz...

Machs nicht so umständlich, die macht sich ihre Hotze selbst. Isolieren und ab geht sie, das ist Kveik!
LG

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#44

Beitrag von Kolbäck » Freitag 30. Oktober 2020, 16:47

Quasihodo hat geschrieben:
Montag 26. Oktober 2020, 16:17
Dann habe ich mich an den Tipp von Kolbäck erinnert, alles in mein normales Gärfass umgefüllt und da meinen Sous-Vide Stick rein gestellt. Oben mit Frischhaltefolie abgedeckt und jetzt läuft das ganze bei konstanten 36°.
Tommi123 hat geschrieben:
Dienstag 27. Oktober 2020, 09:43
Das war glaube ich kein tip, sondern ein scherz...
Sowohl als auch. :Pulpfiction
Ich habe selber keinen Sous-Vide, aber vermute, dass das einfach ein Umwälzer mit schwachem Heizelement und Thermostat ist? Wenn sich das Teil sauber halten lässt und ich nichts anderes zur Hand hätte, um 36° zu halten, hätte ich das wohl auch ausprobiert. Nur Mut! und nicht vergessen zu berichten, wie gut es funktioniert hat. :Bigsmile
Viele Grüße, Thomas
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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#45

Beitrag von Silbereule » Mittwoch 11. November 2020, 18:57

Ich habe diesen Sommer dreimal mit der Lallemand Voss Kveik gebraut und wollte hier noch meine Erfahrungen teilen.

1. schlichtes Singlehop Pale Ale 12°P -> 80% sEVG
2. ordentlich gestopftes Pale Ale 12°P -> 79% sEVG
3. etwas stärkeres uns dunkleres Ale, auch gestopft 15°P -> 76% sEVG

Maischprogramm war jeweils 60 Min Kombirast. Ich hatte stets neue Päckchen verwendet. Gärtemperatur war jeweils nicht kontrolliert und immer irgendwo zwischen 25-35°C.

Insgesamt kann ich vieles, was hier schon berichtet wurde, teilen. Eine sehr schöne Hefe für überaus fruchtige Biere (sommerliche, tropische Früchte). Zusammen mit Kalthopfung super! Der größte Vorteil für mich: die Hefe vergärt ohne schlechte Geschmäcker bei hohen und unkontrollierten Temperaturen. Das ermöglicht mir gerade im Sommer mehr zu brauen, weil ich nur einen Gärkühlschrank habe. Die Gärung dauerte bei mir aber immer über 1 Woche, beim 3. etwas stärkeren Bier sogar 14 Tage. Stichwort "IBU fressen" (s.o.) kann ich auch bestätigen, werde hier immer 5-10 IBU höher anpeilen als sonst. Im Übrigen waren bei mir alle Biere auch nach einigen Wochen Lagerung im Kühlschrank trüb. Die sensationelle Sedimentation kann ich also nicht bestätigen. Wobei sich schon immer ein kompaktes Hefesediment am Flaschenboden gebildet hat, vielleicht liegt es auch an was anderem :Waa

Die Hefe kommt nächsten Sommer definitiv wieder zum Einsatz :Drink

Herzliche Grüße,
Steffen

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#46

Beitrag von DevilsHole82 » Donnerstag 12. November 2020, 18:10

Ich zitiere mal meinen eigenen Beitrag aus einem Parallel-Thread, denn ich kann bei keinem meiner Biere mit Kveik Voss bestätigen, dass sie trüb waren oder lange gebraucht hätten. In allen Fällen war die Gärung bei 30°C innerhalb von maximal drei Tagen durch. Ab diesem Zeitpunkt fing es deutlich an zu klären.
Es wurden stehts ca. 32-34 L Würze mit nur einem Pack vergoren.
DevilsHole82 hat geschrieben:
Donnerstag 12. November 2020, 12:48
skappler hat geschrieben:
Donnerstag 12. November 2020, 08:52
...die Voss soll allerdings auch generell eher schlecht klären.
Das kann ich so nicht nachvollziehen. Bei denen die Voss auch nach längerer Zeit eine Trübung hinterlassen hat, muss beim Brauen irgendwas schiefgelaufen sein. Die Voss ist eine sehr stark ausflockende Hefe, die nach sehr kurzer Zeit klar wird.
Ich habe mit ihr schon öfter gebraut und immer nach spätestens zwei Wochen fast blanke Biere gehabt.

Edit: Das war an Tag 8
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Gruß, Daniel

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#47

Beitrag von BrauSachse » Donnerstag 12. November 2020, 20:18

Hmm, bei mir sieht es auch trübe aus. :Wink

Alle mit der Voss Kveik vergorenen Biere hatten einen festen Bodensatz, wurden aber nicht klar. Interessant dabei war für mich, dass bewährte Schüttungen und Maischeführungen, die sonst mit einer anderen Hefe klar wurden, auch trübe blieben. Da aber der feste Bodensatz vorhanden war, den ich für die Hefe halte, ging ich letztendlich von nicht bemerkten Unterschieden im Brauprozess aus, die zur Trübung führten. Interessant, dass einige von euch ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Geschmeckt haben die Biere alle. :Drink

Edit: Ich habe immer 10 IBU stärker gehopft als sonst, da die Kveik IBUs klaut, aber ob das der Grund für die Trübung sein kann? :Grübel

Viele Grüße
Tilo

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#48

Beitrag von DevilsHole82 » Freitag 13. November 2020, 09:53

Ich bin ja der Meinung, dass die Gründe für Trübung in 90% der Fälle irgendwo entlang der Prozesskette zu finden sind und nicht von der Hefe abhängt.
Daher würde mich mal Euer Vorgehen beim Brauen interessieren. Beschreibt doch mal Euren Brauprozess.

Stellschrauben in Bezug auf Trübung gibt es da einige. Das fängt ja schon beim Brauwasser in Kombination mit Malz und dem daraus resultierenden Maische-pH an. Geht übers Läutern und der Nachgusstemperatur weiter -> Spelzenauslaugung. Und endet irgendwann beim Abfüllen aus dem Gärbehälter.

Bei mir sieht es zum Beispiel so aus, dass ich im Vorfeld schon ca. 7% mehr Ausschlag einplane, um beim Abfüllen nur noch den klaren Jungbieranteil mitzunehmen. Damit verbleiben je nach Ausbeute manchmal sogar 1-4 L im Gärbehälter, die ich separat "verwende".

Das Brauwasser wird je nach Bierstil und Schüttung angepasst, um den richtigen Maische-pH zu erhalten. Ich läutere ca. 1 L/Min. mit Läuterhexe und das Nachgusswasser ist ebenfalls aufbereitet und auf max. 75°C geheizt. Zum Läuterende wird der Treberkuchen mit einem Messer "aufgehackt".
Nach dem Läutern ist meine Würze bereits sehr klar.

Beim Kochen achte ich auf eine hohe Verdampfung, was bei meinem 15 kW Gasbrenner kein Problem darstellt :Wink . 10 Minuten vor Kocheende gebe ich 0,17 g/L Irish Moss zur besseren Ausflockung der Eiweiße. Gekühlt wird im Kessel mittels Eintauchkühler bis auf Anstelltemperatur. Dann seihe ich durch einen Monofilamentfilter in den Fermentasaurus.
Um auch hier keine unerwünschten Trubstoffe (Heißtrub, Hopfen, Eiweißbruch) zu verschleppen, lasse ich ca. 1 Liter im Kessel.

Nach der Hauptgärung belasse ich, außer beim Kveik das Jungbier noch ca. 7 Tage auf der Hefe damit sie genug Zeit zum Aufräumen hat. Anschließend kühle ich für 2-4 Tage auf 1°C, gebe Druck auf den Behälter und schlauche anschließend ins KEG. Das steht dann bei 3,5°C mit angeschlossenen CO2 zur Karbonisierung.

Edit: Ich bekomme es nach meinen ganzen Prozessablaufoptimierungen gar nicht mehr hin, trübe Biere zu brauen. Selbst mit Eiweißreichen Schüttungen (Weizen, Rohfrucht o.ä.) werden sie nach spätestens vier Wochen Kaltreife klar. Wenn ich Trübung wünsche, z.B. bei Kellerbier oder Weizen muss ich schon meinen Prozess manipulieren (Trubverschleppung) oder eine entsprechende Staubhefe verwenden.
Gruß, Daniel

Was von Herzen kommt gelingt, weil's einen gibt, der die Kelle schwingt. Heute back ich, morgen brau ich, wer heimlich nascht, den verhau ich.

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#49

Beitrag von BrauSachse » Freitag 13. November 2020, 10:29

Danke für die schöne Auflistung. :thumbup

Auch mir sind in diesem Jahr schon zwei Sude glasklares Belgisches Wit gelungen, :Wink, und andere Biere werden auch klar. Ich denke trotzdem, dass die Trübung bei den Kveik-Bieren nicht von der Hefe kommt, sondern wie von dir angesprochen von einem (nichterkannten?) Prozessfehler. Irgendwas ist immer anders als sonst, und manchmal merkt man es gar nicht. :redhead

Viele Grüße
Tilo

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Re: Hat wer Erfahrungswerte mit der Lallemand Voss Kveik

#50

Beitrag von DevilsHole82 » Freitag 13. November 2020, 10:41

Noch eine Ergänzung zu meiner Vorgehensweise: Ich gebe schon beim Runterkühlen auf 1°C Druck auf den Gärbehälter. Denn dadurch setzen sich schon einige Trubstoffe ab.
Ich vermute hier das archimedische Prinzip.
Gruß, Daniel

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