Nectar- Pellets?

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Nectar- Pellets?

#1

Beitrag von flying » Donnerstag 14. Mai 2020, 18:53

Kennt die jemand bzw. hat schon damit gebraut?

https://hops2brew.de/de/nectar/
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Re: Nectar- Pellets?

#2

Beitrag von §11 » Donnerstag 14. Mai 2020, 18:57

Des Kaisers neue Kleider. Typ 45 Pellets.
„porro bibitur!“
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Re: Nectar- Pellets?

#3

Beitrag von flying » Donnerstag 14. Mai 2020, 18:59

Der holledauer behauptet zumindest teilweise was anderes..?

http://www.hopfenhandel-resch.de/epages ... TARPellets
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Re: Nectar- Pellets?

#4

Beitrag von §11 » Donnerstag 14. Mai 2020, 19:03

Das kommt jetzt sehr auf die Pellets an. Meines Wissens gibt es die standartisiert und nicht standartisiert.
„porro bibitur!“
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Re: Nectar- Pellets?

#5

Beitrag von §11 » Donnerstag 14. Mai 2020, 19:05

Die lupulinangereicherte Hopfenpellets, auch als Pellets Typ 45 bekannt, werden durch mechanische Anreicherung der Lupulindrüsen des tiefgefrorenen Hopfens (-35°C) gewonnen. Darunter versteht man das Verfahren, bei dem ein Teil der Blattfraktion und der Doldenspindel des Pulvers durch Sieben entfernt wird.
https://www.hvg-germany.de/de/hopfenver ... ng/pellets
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Re: Nectar- Pellets?

#6

Beitrag von schlupf » Donnerstag 14. Mai 2020, 19:35

§11 hat geschrieben:
Donnerstag 14. Mai 2020, 18:57
Des Kaisers neue Kleider. Typ 45 Pellets.
Heißen die nicht jetzt "Cryo"?

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Re: Nectar- Pellets?

#7

Beitrag von §11 » Donnerstag 14. Mai 2020, 20:11

schlupf hat geschrieben:
Donnerstag 14. Mai 2020, 19:35
§11 hat geschrieben:
Donnerstag 14. Mai 2020, 18:57
Des Kaisers neue Kleider. Typ 45 Pellets.
Heißen die nicht jetzt "Cryo"?
Dewr Kaiser hat mehrere neue Kleider :Wink
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Re: Nectar- Pellets?

#8

Beitrag von khaos » Donnerstag 14. Mai 2020, 20:18

Ich habe vor circa zwei Wochen ein Pale Ale mit Nectar Ariana und Callista gebraut. Die Hopfengaben wurden circa halbiert. Die Pellets sind in 10mm gepresst und lösen sich extrem fein auf, laut Martin (holledauer) ist das ein Alleinstellungsmerkmal. Das Bier ist noch in der Reifung, schmeckt aber jetzt schon deutlich runder, die Bittere ist gefühlt ausgewogener. Ich werde nach 4 Wochen Reifung einen blinden A/B Test mit den Nachbarn machen, das gleiche Bier gibt es nämlich noch mit normalen Typ 90 Pellets gebraut. Ich werde berichten.

Gruß,
Kevin

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Re: Nectar- Pellets?

#9

Beitrag von schlupf » Donnerstag 14. Mai 2020, 21:46

Hat man bei der Nectar-Herstellung auch eine clevere Zweitverwertung für den Abfall gefunden, wie die Amis mit ihren "American Nobles" aus dem was vom Cryo übrigbleibt?

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Re: Nectar- Pellets?

#10

Beitrag von holledauer » Freitag 15. Mai 2020, 11:54

Melde mich am Montag dazu.

Sind keine P45 sondern eine eigene Pellets-Sorte (geschützte Technik) und keine Abfallverwertung wie NobelHops.

Im Shop sind sie bei mir verfügbar. Die Werte sprechen für sich.
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Nectar- Pellets?

#11

Beitrag von oddberg » Donnerstag 28. Mai 2020, 17:43

Sind die Nectar Hopfen denn jetzt mit P45 bzw. ähnlich Cryo? Was wären denn die Vorteile außer das man zu P90 nur die Hälfte braucht?

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Re: Nectar- Pellets?

#12

Beitrag von holledauer » Donnerstag 4. Juni 2020, 11:55

Sorry... Hab vergessen mich zu melden.

Mit P45 ist es nicht zu vergleichen.
Bei P45 wird ein gewünschter Wert erzielt. Zum Beispiel wird Perle in der Regel auf 8,0% standardisiert.

Beim Nectar ist es so, daß wir versuchen, den maximalen Ölgehalt aus dem Hopfen rauszuholen und
gleichzeitig die Polyphenolwerte zu senken (weniger Grünmasse im Bier - geradlinigeres Aromaprofil)
Nebeneffekt ist der enorme Erhöhung der Alphasäure. So hat z.B. der Ariana 17,5 Alpha.

Pelletiert wird der Nectar schonend zu Soft-Pellets in 10mm Durchmesser.
Die Soft-Pellets haben bestimmt schon einige von euch in der Hand gehabt sofern ihr bei mir mal was bestellt habt :)

Hauptargument bei Bauereien ist der deutlich geringere Heißtrub und weniger Trub bei der Kalthopfung. Somit mehr Ausbeute.
Bei Hobbybrauern spielt das aber ja in der Regel eine untergeordnete Rolle.
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Nectar- Pellets?

#13

Beitrag von CastleBravo » Sonntag 7. Juni 2020, 12:10

Servus Martin,
ich finde die Nectar Pellets zum Stopfen interessant. Das Angebot ist ja momentan noch recht überschaubar und schwerpunktmäßig eher „regional“ aufgestellt. Wirst du dein Angebot bald erweitern insbesondere Richtung US und AUS Hopfen?
Viele Grüße

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Re: Nectar- Pellets?

#14

Beitrag von holledauer » Montag 8. Juni 2020, 08:22

Hallo,
mit ausländischen Sorten wird es schwierig, da ich Dolden benötige für die Verarbeutung zu Nectar. Ich bin zwar dran, aber das gestlter sich sehr schwierig.
Da muss ich auf alle Fälle die Ernte abwarten.
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Nectar- Pellets?

#15

Beitrag von cerveceriasultana » Mittwoch 23. September 2020, 22:41

holledauer hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2020, 11:55
Sorry... Hab vergessen mich zu melden.

Mit P45 ist es nicht zu vergleichen.
Bei P45 wird ein gewünschter Wert erzielt. Zum Beispiel wird Perle in der Regel auf 8,0% standardisiert.

Beim Nectar ist es so, daß wir versuchen, den maximalen Ölgehalt aus dem Hopfen rauszuholen und
gleichzeitig die Polyphenolwerte zu senken (weniger Grünmasse im Bier - geradlinigeres Aromaprofil)
Nebeneffekt ist der enorme Erhöhung der Alphasäure. So hat z.B. der Ariana 17,5 Alpha.

Pelletiert wird der Nectar schonend zu Soft-Pellets in 10mm Durchmesser.
Die Soft-Pellets haben bestimmt schon einige von euch in der Hand gehabt sofern ihr bei mir mal was bestellt habt :)

Hauptargument bei Bauereien ist der deutlich geringere Heißtrub und weniger Trub bei der Kalthopfung. Somit mehr Ausbeute.
Bei Hobbybrauern spielt das aber ja in der Regel eine untergeordnete Rolle.
Wird bei den Nectar Pellets denn empfohlen bloß die halbe Menge im Vgl. zu P90 Pellets zu verwenden (daher weniger Trub)?
LG
Vale más actuar exponiéndose a arrepentirse, que arrepentirse de nunca haber actuado.

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Re: Nectar- Pellets?

#16

Beitrag von holledauer » Donnerstag 24. September 2020, 06:01

Der Grund ist die doppelte Anreicherung an Alpha und Öl.
Du brauchst die Hälfte an Nectar um die Werte von den P90 zu erreichen
Gruß Martin aus der Hallertau

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