Schwarzes Weizen

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Theooderwas
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Schwarzes Weizen

#1

Beitrag von Theooderwas » Sonntag 21. Februar 2016, 09:43

Tach zusammen,

ich wollte demnächst mal ein schwarzes Weizen brauen. Bei Braupartner gibts ein Weizenröstmalz. Hat das schon mal jemand verwendet. Empfohlen sind 1 - 5 % zur Schüttung. Was hat ein höherer Wert für geschmackliche Folgen ? Ich wollte das Bier auf IBU 17 trimmen (rein mit Aromahopfen). Welcher Aromahopfen passt dazu ? Bei meinem "normalen" Weizen nehm ich Hallerthauer Mittelfrüh.

Überlegtes Rezept: Weizenmalz Hell: 4300g

Wiener Malz: 2000g

Schwarzes Röstmalz: 250g


Hefe Malzwerkstatt : König Ludwig

Rasten: Einmaischen 52 C
Eiweissrast 10 min bei 51 C
Maltoserast 30 min bei 63 C
Verzuckerungsrast 50 min 73 C
Abmaischen 78C

Grüsse vom Theo

El Gordo

Re: Schwarzes Weizen

#2

Beitrag von El Gordo » Sonntag 21. Februar 2016, 09:53

Der Hopfen sollte so ziemlich egal sein.
Ich hätte aber keine Lust eine Maische mit so hohem Weizenanteil zu läutern.
Vor allem was soll das bringen?

Bei den Rasten und der Hefe würde ich mehr Richtung Nelke gehen. Also mit Ferulasäurerast.
Röstaromen mit Banane stell ich mir sehr seltsam vor. Ist aber wohl Geschmackssache.


Stefan

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Re: Schwarzes Weizen

#3

Beitrag von Theooderwas » Sonntag 21. Februar 2016, 09:58

Der Weizenanteil liegt so bei 65%. In dem Bereich brau ich meine Weizen immer. Ideen zum Weizenröstmalz ?
Zuletzt geändert von Theooderwas am Sonntag 21. Februar 2016, 10:03, insgesamt 1-mal geändert.

masch1
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Re: Schwarzes Weizen

#4

Beitrag von masch1 » Sonntag 21. Februar 2016, 10:03

Wie Stefan schon geschrieben hat - zuviel Weizenmalz
Nimm 50:50

Theooderwas
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Re: Schwarzes Weizen

#5

Beitrag von Theooderwas » Sonntag 21. Februar 2016, 10:06

Ok. Wie verhält es sich mit dem Röstmalz ? Später hinzugeben oder komplett mitbrauen ? Was passiert wenn man die empfohlenen 5% überschreitet ? Gut das Zeug wird natürlich noch dunkler.

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Snowman
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Re: Schwarzes Weizen

#6

Beitrag von Snowman » Sonntag 21. Februar 2016, 10:08

Hallo Theo,
ich habe im Dezember ein schwarzes Rauch-Weizen gebraut. Dafür habe ich 4% Carafa-Spezial II verwendet und es ist ordentlich schwarz geworden. Wenn du möchtest, kann ich dir das Rezept geben.

LG Björn
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El Gordo

Re: Schwarzes Weizen

#7

Beitrag von El Gordo » Sonntag 21. Februar 2016, 10:47

Ricbtig schwarz wird ein Bier meiner Erfahrung nach übrigens erst, wenn das Bier relativ klar ist.
Schwebende Hefe oder eine Eiweißtrübung machen auch ein an sich schwarzes Bier eher dunkelbraun.
Daher wäre schon ein geringerer Weizenanteil in Verbindung mit einer Eiweißrast sinnvoll.
Manche Weizenhefen sedimentieren nach einiger Zeit erstaunlich gut.
Die Schneider Hefe ist ein Beispiel. Die würde auch keine Banane machen sondern in Verbindung mit Röstmalz tolle Dörrobstaromen.

Stefan

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Re: Schwarzes Weizen

#8

Beitrag von traum-flieger » Dienstag 8. März 2016, 15:15

Hallo Snowman,
kannst Du noch das Rezept von Deinem schwarzen Weizen posten?
VG
Frank
Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.
-Benjamin Franklin- *1706 t 1790- :Angel

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Snowman
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Re: Schwarzes Weizen

#9

Beitrag von Snowman » Dienstag 8. März 2016, 18:37

Hallo!
Gerne poste ich das Rezept. Allerdings ist es ein schwarzes RAUCH-Weizen in Anlehnung an das "Roog" von Braufactum. Der Rauchanteil ist für mich als gebürtiger Bamberger (Schlenkerla-Trinker) eher nicht dominant, sondern schön eingebunden - das könnte aber auch subjektiv anders gedeutet werden.
Habe mir die Zutaten herausgelesen und die Schüttung einfach mal vermutet, wobei ich bewusster die Farbe ins Schwarze getrieben habe. Bei den Rasten bin ich auch einfach mal logisch vorgegangen. So ist dieses Rezept entstanden. Aufgrund der Dörrobst-Angaben der Braufactum-Site wurde die Schneider-Hefe gestrippt. Eine Vergleichsverkostung mit dem Original habe ich noch nicht angestellt, da die Roog-Flasche satte 7€ kostet :puzz .
LG Björn
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Biertrinker
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Re: Schwarzes Weizen

#10

Beitrag von Biertrinker » Dienstag 8. März 2016, 18:43

Mein Vorschlag

50%. Weizen
40% Münchner Malz
8% dunkles Cara Malz
2% Röstmalz

Bei 45 Grad einmischen /20min
63 Grad /30 min
72Grad / 20min
78Grad / 0 min

Max 18 IBU mit Hopfen deiner Wahl

Die König Ludwig ist für eine Trockenhefe nicht schlecht. braucht aber etwas um sein Aroma zu entfalten.

mfg
Marco

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