Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#201

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 20. November 2018, 09:07

Ich denke ja, aber da sollte jemand was zu schreiben, der sich damit auskennt. Oder, Peter? :Bigsmile.
Es sind ja lebende Mikroorganismen auf einem Nährboden, den sie mögen. Die Kälte verlangsamt den Prozess nur.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#202

Beitrag von Klaus53123 » Dienstag 20. November 2018, 09:17

Ich habe Bryan aus Kanada dazu angeschrieben. Mal sehen was er sagt.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#203

Beitrag von beryll » Dienstag 20. November 2018, 10:13

Öhm... ähhhhh.... naja, keine Ahnung! Ich bin Informatiker und froh, dass ich morgens die Schuhe richtig herum anziehen kann :redhead

Spaß beiseite... die Hefe wächst auf jeden Fall auf dem Agar-Nährboden, das kann man ja nach Beginn der Impfung schön sehen und verfolgen. Ich separiere dort aber nichts mehr, sondern impfe das Röhrchen und das Marmeladenglas (siehe Hefemanagement heavybyte) und stelle beides kühl.

Für meine Starter wechsele ich das immer durch... die Marmeladengläser sind grundsätzlich als erstes dran, die brauchen auch echt viel Platz. Danach ist es egal ob ich Schrägagar, Kryoperlen oder NaCl nutze.

Ich muss gestehen, dass ich eigentlich am liebsten mit Agar arbeite, da ist das „Aufwecken“ völlig unspektakulär und einfach. Ich geben anfangs Würze in das Röhrchen oder Marmeladenglas und lass das ganze zwischen 24h und 48h völlig in Ruhe, danach gehen die üblichen Schritte los. Den Agarboden fische ich immer mit einer möglichst keimarmen Edelstahl-Pinzette raus, sobald ich das Röhrchen/Marmeladenglas in den Erlenmeyerkolben überführe.

VG Peter

PS: ich hab nur noch 2 Kryoperlen-Röhrchen.... ;-)
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#204

Beitrag von Klaus53123 » Dienstag 20. November 2018, 11:44

ok Peter, dann machst du es anders als der Typ aus dem Video (Bryan). Bryan entnimmt die Hefe während sie entweder im Wasser oder im Öl ist mit einer Impföse und überführt sie dann in ein Röhrchen mit sterilem Sud. Auf diese Art und Weise reicht ein Röhrchen -von der Überlebenszeit mal abgesehen- wahrscheinlich ein ganzes Brauerleben lang.

Was das Schuhe Anziehen betrifft (ich bin Ingenieur): da kann ich Dir helfen. Ich weiss wie es geht, verstehe aber nicht warum es so und nicht anders klappt. So ist das mit den Ingenieuren...
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#205

Beitrag von beryll » Dienstag 20. November 2018, 12:28

Ich schau mir das mal an, danke für den Tipp Klaus.
Ich denke trotzdem, ich bleibe bei Kryoperlen, Agar und NaCl...

VG Peter

Edit: hab es mir angesehen. Im Grunde unterscheidet sich die Vorgehensweise dadurch, dass ich ein Röhrchen genau 1x benutze. Er kombiniert hier Schrägagar mit der NaCl-Methode irgendwie. Mit einer sterilen Kanüle in einen Ecoflac zu stechen ist mir da 1000 mal lieber als mit einer Impföse in einem Röhrchen herumzustochern. Die Impföse ist auch nicht lang genug um bis ganz nach unten zu kommen, er berührt hier teilweise den Nähboden mit dem nicht sterilen Griff - den Teil hat er nämlich nicht ausgeglüht!

Wie immer alles Geschmacksache, ich bleibe bei meinem Vorgehensweisen :-)
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#206

Beitrag von Klaus53123 » Dienstag 20. November 2018, 14:53

Hallo Peter, mein Beitrag war nicht dazu angetan irgendwen zu überzeugen. Ich wollte nur Eure Meinung hierzu hören. Ich selber spreche mir sowieso Kenntnisse weitestgehend ab, da ich bislang nicht über Einlagerung in NaCl Ecoflacs hinaus gekommen bin. Allerdings finde ich für mich diese Methode extrem lästig und fummelig und bin deshalb auf der Suche nach einer einfacheren Vorgehensweise. Jedem also das Seine.

Die Videos haben mir zumindest den Eindruck verschafft, dass es einfacher sein könnte. Du hast mit Deiner Anmerkung zu dem Griffel am Agar natürlich Recht...

Ich habe Bryan eine Mail geschrieben, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Manche werden das jetzt kontrovers sehen. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich das jetzt nur wiedergebe. Bewerten kann ich das nicht....

Meine Mail an Bryan:Dear Bryan,
I am writing you from Germany. I have seen all you very valuable YouTube videos on yeast treatment and banking and have learned a lot. Many thanks for providing this great help!

Here in Germany we are discussing the question whether or not the yeast continues to grow after being placed on Agar Slants and covered with mineral oil in the fridge.

Could you kindly comment on this point.

Also we are discussing the question whether a better (though more expensive) solution ist the storage on “Cryo Perl’s”. Don’t know whether this is the correct expression but I am sure you know what I means. After soaking the perls which sit in sterilised vials the whole thing is put into the freezer at -21 C and should last for 2-3 years.

Starters can be generated by dumping one Perl into the Wort and then propagation upwards.

May I kindly ask you to let me know your view on this.

Many thanks for your help

Cheers
Klaus
Hier nun seine Antwort dazu:
There is minimal metabolic activity under mineral oil, although presumably there is enough to keep the yeast viable - otherwise they wouldn't live for 3+ years. I run a microbioloy lab for a living, and while I'm aware of cyro pearls (and other similar products) I know of no one who uses them. If you're going to freeze samples, 20% glycerol works just fine.

Bryan
Die Frage zu den Cryoperlen habe ich nur aus eigenem Interesse gestellt. Auch die Vorgehensweise fühlt sich für mich recht fummelig an. Erschwerend kommt bei mir halt noch hinzu, dass ich keine Tiefkühltruhe habe.

Also bitte: fasst das nicht als Belehrung oder Kritik auf....
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#207

Beitrag von beryll » Dienstag 20. November 2018, 15:06

Klaus, keine Bange - hab ich gar nicht so aufgefasst!

Ecoflacs sind eigentlich ein extrem guter Kompromiss, wenn man sich um ein Hobby im Hobby bemühen will.
Vor der Kryoperlen hatte ich anfangs einen Heiden Respekt, da alles so fummelig klein ist und man die Dinger auch rasend schnell auftaut und damit ein komplettes Röhrchen in den Müll werfen kann.
Schrägagar ist ein klein wenig umständlicher, da man die Röhrchen erst selbst anlegen muss, danach ist das easy und man braucht nicht wirklich viel Platz für die Dinger.
Die einfachste Metjode ist Marmeladengläser mit Agar zu einem 1/5 zu füllen und darauf ein wenig Hefe aufzutragen. Zum Aufwecken einfach das Glas mit Würze füllen und 24-48h zu warten, fertig. Nachteil ist hier, dass Du echt Platz brauchst, da die Gläser nicht klein sind...

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#208

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 20. November 2018, 16:46

Ich probiere aus, ob die Reagenzgläser mit dem Schrägagar für mich funktionieren. Falls nicht nehme ich sie irgendwann zum Aufbewahren autoklavierter Starterwürze (zum Aufwecken von Kryoperlen), wenn die Zentrifugierröhrchen aufgebraucht sind.
Zu meinem Impfösenhalter habe ich aber nicht so viel Vertrauen wie der Bryan. So weit wie er mit dem Halter in die Röhrchen geht, werde ich mir lieber einen Bestand an sterilen Einwegösen zulegen.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#209

Beitrag von heizungsrohr » Mittwoch 21. November 2018, 06:31

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#210

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 24. November 2018, 09:58

Mein Schrägagar will nicht fest werden :Waa :crying
Eigentlich habe ich alles genauso gemacht, wie der Bryan in seinem Youtube Video. (Nur, dass ich die Röhrchen präziser befüllt habe - mit einer Spritze :P :Bigsmile.). Weiß Jemand Rat?

Ich habe 2% (Gewichtsanteil) Agar Agar verwendet.
Nach dem Autoklavieren bei 132°C scheint das Agar Agar als klumpiger "Heißtrub" auszuflocken. Man kann es wieder aufschütteln und in Lösung bringen.
IMG_4186.jpg
IMG_4186.jpg (97.44 KiB) 855 mal betrachtet
Zwei Röhrchen - 8 Stunden später. Das trübere Röhrchen war im Kühlschrank, das Klarere ist bei Zimmertemperatur ausgekühlt.
WA.gif
WA.gif (2.88 MiB) 855 mal betrachtet
Dieses Agar Agar habe ich verwendet:
IMG_4191.jpg
IMG_4191.jpg (64 KiB) 855 mal betrachtet
2% hätten ausreichen sollen....
http://www.teltschik.org/bier/rohstoffe/y_cult.htm hat geschrieben:Als Nährmedium dient Würzeagar aus einer auf etwa 8% eingestellten, gehopften Eigenwürze, verfestigt mit 1,5-2% Agar-Agar. Alternativ kann Trockenmalzextrakt (gehopft oder ungehopft) verwendet werden. Das Agar-Pulver erst nach dem Aufkochen einrühren. Durch Ausgießen eines Teelöffels Würze auf die kalte Tischplatte kann die Gelstärke überprüft werden. Erstarrt die Würze nach dem Erkalten nicht oder bleibt das Gel sehr weich, wird der Agar-Agar Anteil erhöht. Sind jedoch mehr als 2% des Geliermittels erforderlich, ist die Qualität desselben sehr in Frage zu stellen.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#211

Beitrag von beryll » Samstag 24. November 2018, 11:37

Moin Jens,

ich bin wie folgt vorgegangen:
- Röhrchen wurden autoklaviert OHNE Inhalt (im Krankenhaus... ;-) )
- Würze aufgekocht
- AgarAgar eingerührt und nochmals aufkochen lassen
- Direkt mit einer Spritze aufgezogen und in die sterilen Röhrchen gegeben und sofort verschlossen

Vielleicht macht Agar die Temperatur von 132 Grad einfach nicht mit und zerlegt sich in seine Bestandteile, keine Ahnung. Den Weg, ein gefülltes Röhrchen zu autoklavieren, bin ich noch nicht gegangen. Ich habe nur Starterwürze in Marmeladengläser autoklaviert, da war aber kein Agar drin.

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#212

Beitrag von heizungsrohr » Samstag 24. November 2018, 12:09

Das Autoklavieren stellt normalerweise kein Problem dar. Probiers noch mal mit deutlich mehr Pulver, viel fester als fest kanns ja nicht werden.

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#213

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 24. November 2018, 12:18

Habe es jetzt nochmal gemacht. Dieses Mal habe ich 4% Agar genommen und ordentlich im Topf aufgekocht und vermischt, dann einen Löffel von dem Gemisch auf eine kalte Stelle des Kochfeldes gekleckert. Das wurde definitiv fest. Anschließend wieder die gleiche Prozedur - Abfüllen und Autoklavieren bei 132°C. Jetzt wird sich zeigen, ob das Agar Agar wirklich durch die Temperatur kaputt geht oder 2% einfach zu wenig waren.
Das Ganze kühlt gerade ab. Ich bin sowas von gespannt :Bigsmile.

Was für Alternativen hätte ich denn, wenn ich autoklavieren möchte (gern ordentlich bei 132°C, anstatt bei 115°C Schnellkochtopftemperatur) und das Agar Agar nicht standhält? Ich hätte noch Alginat hier. Gibt es weitere Verdickungsmittel, die ich testen kann? Richtige Gelatine geht notfalls auch?

PS:
Ok, 132 °C ist zu warm. Mit 4% Agar hat der Nährboden wenigstens schon mal die Konsistenz von Eidotter.

Dann werde ich nachher wieder Würze kochen und einen weiteren Test mit 4% Agar bei 121°C durchführen.
Versuch macht kluch ... :Wink
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#214

Beitrag von Tozzi » Samstag 24. November 2018, 17:11

Der normale Weg ist eigentlich der von Peter (Beryll) beschriebene.
Die kochende Agar Lösung muss man nicht gesondert nochmal sterilisieren, die ist bereits steril.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#215

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 24. November 2018, 17:34

Ausreichend Zeit bei 100°C wird auch reichen. Ulis PiMa Starterwürze ist fast schwarz von der Dampfdrucksterilisation. Warum nicht spielen und irgendwo zwischen den beiden Behandlungen landen?

Wollte aber eigentlich schnell den Durchbruch melden :thumbsup.
20 Minuten bei 121°C hält das Agar aus. Kaum Zufärbung durch Maillardprodukte und der Nährboden ist ausgehärtet.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#216

Beitrag von beryll » Samstag 24. November 2018, 17:36

Willkommen in meiner Welt, Jens :thumbsup
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#217

Beitrag von Tozzi » Samstag 24. November 2018, 17:37

Das sieht gut aus! Wieder was gelernt...
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#218

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 25. November 2018, 16:01

Das Bryan sagt ja, dass man die Schraubkappen Röhrchen ein paar Tage offen (gelöst) lassen soll, damit CO2 und Druck entweichen können.
Gärt die Hefe auf den Nährboden wirklich so doll, dass der Druck relevant ist? Ich hätte ein besseres Gefühl dabei, wenn die Kappen fest verschlossen wären.
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 17:34
Ulis PiMa Starterwürze ist fast schwarz von der Dampfdrucksterilisation.
Schätze bei ihm sind es rund 140°C für 20 Minuten :Bigsmile
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#219

Beitrag von beryll » Sonntag 25. November 2018, 16:50

Bei den Röhrchen kann ich es nicht sooo genau sagen, aber bei den Marmeladegläsern mit AgarAgar-Boden. Da entsteht auf jeden Fall CO2 in dem Glas und dort ist (zumindest bei mir) wesentlich mehr Hefe drin als auf dem Schrägagar. Beim Öffnen hört man ein leichtes Zischen, wenn man das Ohr dran hält - im Grunde ein Hauch von nichts ;-)

Also, keine Panik, nach dem Beimpfen bleibt das Röhrchen fest verschlossen, bis ich es wieder brauche...

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#220

Beitrag von heizungsrohr » Sonntag 25. November 2018, 18:22

Spätestens beim Abkühlen sinkt der Druck im Inneren sowieso ab. Aber ich würde trotzdem vor der Einlagerung einmal kurz den Druck ablassen. Dabei kann ja nichts von außen nach innen kommen.

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#221

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 28. November 2018, 23:14

Ich lasse die Röhrchen ab jetzt doch lieber bis zum Einlagern offen (also nur leicht festgedrehter Deckel und zusätzlich in Alufolie eingerollt).
Eben habe ich die ersten drei beimpften Röhrchen (erstmals) geöffnet, um das autoklavierte Weißöl aufzugießen. Da war bullig Druck in den Kulturröhrchen. Selbst wenn das weit entfernt vom Berstdruck war, ist es für die armen Hefezellen doch Stress pur. Ich hoffe mal, dass das Weißöl und die kalten Temperaturen im Kühlschrank Ruhe in die CO2 Produktion bringen. Sonst kommt Glycerol rein und die kleinen hungrigen Biester werden eingefroren ... :Devil :Bigsmile
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#222

Beitrag von nrtn » Mittwoch 12. Dezember 2018, 23:48

Kann ich die unbenutzten Kryoperlen eigentlich auch tiefgekühlt lagern oder sollte ich die bei Raumtemperatur lagern (bzw vor allem befüllen) um die Hefe langsamer abzukühlen?

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#223

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 13. Dezember 2018, 00:03

Lass alle Röhrchen immer eingefroren in der Microbank/Viabank. Zum beimpfen nimmst du das entsprechende leere Röhrchen raus, lässt es aufwärmen, die Kryoflüssigkeit absaugen, möglichst hoch konzentrierte (aber keine dickbreiige) Hefe bei ihrer aktuellen Temperatur (Kühlschrank- bzw. Raumtemperatur) ins Röhrchen geben. Röhrchen verschließen und ein paar Minuten rollen und schwenken, vorsichtig schütteln, damit sich möglichst viele Zellen in den Perlen verstecken können. Dann die Hefe komplett aus dem Röhrchen absaugen und das Röhrchen wieder zurück in die Microbank im Gefrierschrank.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#224

Beitrag von nrtn » Donnerstag 13. Dezember 2018, 00:13

Klingt gut - so werd' ich es machen. Danke!

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#225

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 13. Dezember 2018, 00:36

Ich hatte mich zufällig gerade heute mit Uli über das Thema Kryoperlen beimpfen unterhalten. Er hat das auch immer so gemacht und wendet in letzter Zeit aber eine andere Technik an, mit der er bessere Ergebnisse beim Aufwecken erzielt. Will ich euch nicht vorenthalten.

Er saugt die Kryoflüssigkeit neuerdings aus dem Röhrchen ab, gibt die Hefe möglichst dickbreiig hinein (Hefe vorher in einem Zentrifugierröhrchen sedimentieren lassen und das Sediment aus dem Konus absaugen). Das Kryoröhrchen bis knapp über die Perlen mit Hefe füllen, dann das Röhrchen mit der zuvor abgesaugten Kryoflüssigkeit auffüllen und mit einer sterilen Pipette 3-4 Minuten lang die Hefesuspension durch die Perlen spülen. Am Ende wird das Röhrchen wieder leer gesaugt.

Er braucht nun weniger Perlen im Starter und die Hefen wachen zuverlässiger auf. Allerdings kann er das ganze hin- und her füllen auch an einer Sterilwerkbank machen. Ich werde es mal ausprobieren, aber im Grunde fühle ich mich bei der ersten Variante sicherer, weil sie schneller geht und zwischen zwei Brennern auch zuhause relativ sicher vor Kontaminationen ist.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#226

Beitrag von beryll » Donnerstag 13. Dezember 2018, 06:47

nrtn hat geschrieben:
Mittwoch 12. Dezember 2018, 23:48
Kann ich die unbenutzten Kryoperlen eigentlich auch tiefgekühlt lagern oder sollte ich die bei Raumtemperatur lagern (bzw vor allem befüllen) um die Hefe langsamer abzukühlen?
Ich arbeite etwas anders als Jens... :-)
Die unbenutzten Röhrchen liegen bei mir im Keller in der Kiste, dort ist es ca. 14 Grad warm/kühl. Die Röhrchen wandern erst beimpft in den Gefrierschrank und bleiben dort, bis die letzte Perle entnommen wurde.

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#227

Beitrag von Frudel » Donnerstag 13. Dezember 2018, 07:09

Bei mir sind die Röhrchen im Kühlschrank bei 5 C , ich denke das Eingefrieren kann oder soll das MHD verlängern.
Mit der Methode Umspülen der Perlen mit abpumpen und einfüllen hätte ich bedenken, ob sich da nicht
was einnistet.
Viele Menschen benutzen Informationen und Fakten wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl :
Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#228

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 13. Dezember 2018, 08:20

Ja, ich friere die Ungenutzten wegen des MHD ein, genau wie bei Lebensmitteln. Außerdem haben die Röhrchen in ihrer "ViaMicroKryobank" doch auch irgendwie ihren eigenen festen Platz :-).
Ich habe ganz vergessen zu fragen, wie der Profi das macht. Hole ich demnächst nach. Im O-Ton meine ich rausgehört zu haben, dass er sie auch einfriert, weil er meinte, dass die Kryoflüssigkeit in seinen unbeimpften Röhrchen auch bei -80°C noch flüssig ist und die Röhrchen beim beimpfen nicht erst auftauen müssen. Das fand ich merkwürdig, weil meine "Leerröhrchen" schon bei -18°C einfrieren.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#229

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 9. Januar 2019, 22:33

Kleines Follow-Up:

Alle meine Hefen habe ich inzwischen auch einmal auf Schrägagar eingelagert. Gefällt mir teilweise ganz gut. Einfacher als NaCl ist es unter dem Strich auf keinen Fall. Wesentlich preiswerter auch nicht, wenn man alle Anschaffungen und Verbrauchsmaterialien berücksichtigt. Aber es macht Spaß und die Kultur wacht etwas schneller auf, als von Kryoperlen oder NaCl. Der Platzbedarf für die bloßen Kulturen ist im Vergleich zu Ecoflacs geringer. Allerdings kommen bei der Brian Variante noch diverse Röhrchen mit autoklavierter Starterwürze und autoklaviertem Parafinöl dazu, wodurch der Platzvorteil stark schwindet. Riesiger Vorteil am Schrägagar ist, dass man bakterielle Kontaminationen super erkennt. Ich habe mal aus Spaß einen Nährboden mit nur leicht verschlossenem Deckel ohne Parafilm in den Kühlschrank gelegt. Gut zu sehen, dass der Nährboden nach kurzer Zeit von "Nicht-Hefe" Kulturen belagert wird. Bei in NaCl eingelagerter Hefe würde man so eine undicht gelagerte Kultur "optisch" wesentlich länger für sauber halten.

Was der Brian nicht erzählt, ich aber im nachhinein als wichtig empfinde ...
Auch anerob, aufgefüllt mit Mineralöl, gärt die Hefe in den Röhrchen weiter und produziert CO2. Und das teilweise recht stark, was ich im Moment echt doof finde. Die Röhrchen können nicht mehr liegend gelagert werden. Irgendwann wird der Druck darin nämlich so hoch, dass die Deckeldichtung leicht nachgibt und es etwas Mineralöl aus dem Kulturröhrchen drückt. Zwei sabbernde Röhrchen nebeneinander könnten sich gegenseitig kontaminieren. Zusätzlich ist das gute Gefühl weg, diese Methode zur Langzeitlagerung zu verwenden, weil man die Deckel der Röhrchen eigentlich regelmäßig lösen müsste, damit die Röhrchen nicht irgendwann platzen. Bringt weiteren Aufwand, um die Kontaminationsgefahr gering zu halten.

Ich besorge mir jetzt erstmal große Reagenzglasgestelle, in denen alle beimpften Röhrchen aufrecht stehen können. Mal schauen ob es besser klappt und wie oft man wirklich entgasen muss.

Tipps und Ratschläge nehme ich gern. :Wink
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Jens

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#230

Beitrag von heizungsrohr » Mittwoch 9. Januar 2019, 22:39

Ich würde versuchen die Würzekonzentration für den Agar möglichst niedrig zu halten. Habe für Petrischalen auch immer lapidar den Extrakt zugegeben und locker 7-10°P erreicht, was ein scheinbar endloses Koloniewachstum zur Folge hat. Beim Agar für die Röhrchen achte ich darauf, nicht über 2°P zu kommen. Dann wachsen die Kulturen aber gären nicht ewig weiter.

Natürlich sollte man den Röhrchen auch ein paar Tage zum ausgären geben, aber wem erzähl ich das :Bigsmile

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#231

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 9. Januar 2019, 22:56

heizungsrohr hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 22:39
Natürlich sollte man den Röhrchen auch ein paar Tage zum ausgären geben, aber wem erzähl ich das :Bigsmile
Danke, klingt einleuchtend. Also alle 55 Kulturen nochmal auf Nährböden mit 2°P umtopfen! :Shocked
Dann weiß ich ja, was ich die nächste Zeit zu tun habe. Es gibt ein neues Projekt ... :thumbsup

PS: Wie ... ausgären? :Wink
Ich habe die Kulturen ein paar Tage auf dem Nährboden anwachsen lassen, bis darauf normale Kolonien zu sehen waren (wie in der Petrischale). Dann Öl drauf und ab in die Kühlung.
Soll die Hefe sich wirklich so breit machen, dass sie die ganzen Nährstoffe vom Schrägarar vor dem einlagern verstoffwechselt? Ne, oder?
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Mittwoch 9. Januar 2019, 23:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#232

Beitrag von heizungsrohr » Mittwoch 9. Januar 2019, 23:04

Wenn du bei der W177 angekommen bist, sag mal in deinem Flüssighefethread Bescheid. Nicht, dass ich wieder einen Tag zu spät anfrag :Drink

Edit:
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 22:56
PS: Wie ... ausgären? :Wink
Ich habe die Kulturen ein paar Tage auf dem Nährboden anwachsen lassen, bis darauf normale Kolonien zu sehen waren (wie in der Petrischale). Dann Öl drauf und ab in die Kühlung.
Soll die Hefe sich wirklich so breit machen, dass sie die ganzen Nährstoffe vom Schrägarar vor dem einlagern verstoffwechselt? Ne, oder?
Ich bin kein Mikrobiologe oder Hefeexperte. Ich lass sie aber einfach 3-4 Tage warm stehen. Danach ist idR kein nennenswertes Koloniewachstum mehr erkennbar. Hab hier spaßeshalber eine Platte seit einem Monat liegen, abgesehen vom Absterben (also Braunwerden) ist nach ca. einer Woche nichts mehr an Änderung erkennbar.

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#233

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 10. Januar 2019, 00:11

Tatsache, da habe ich nicht richtig zugehört. Bei Minute 1:50 erzählt er über seine Würze. Er geht mit einer SG von 1,005 ran, also etwa 1,25°P. Ich hatte die Nährböden mit 6-8°P gemacht.
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