Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#151

Beitrag von t3k » Mittwoch 14. Februar 2018, 07:29

Moin Moin,

Danke für die Info ! ;)
Da bin ich mal gespannt, ob bei mir alles glatt läuft.

Gruß
T3K

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DerDerDasBierBraut
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#152

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 14. Februar 2018, 08:11

Ein paar Kleinigkeiten mache ich anders.

Auf deinem Arbeitsplatz fehlt eine offene Flamme (Brenner, rußfreie Alkohollampe etc.).
Die Flamme dient vor allem durch den thermodynamischen Effekt dazu, dass der Luftzug seitlich der Flamme nach oben geht. Genau in diesem Bereich arbeitet man, weil von oben kein Staub/Fremdhefe etc. in die sterile Probe fallen kann. Außerdem braucht man die Flamme zum Abflammen(Desinfizieren) von Petlingkragen/Flaschenhälsen/Kräusenrändern in Erlenmeyern/Pinzetten/Impfösen etc.
Er erklärt das super: https://www.youtube.com/watch?v=g0GE3oTMZrY

NaCl:
Bei den NaCl Ecoflacs musst du vor dem Füllen keine 20ml NaCl rauszielen.
Einfach 20ml Hefe reinspritzen. Dann schauen, dass die Spitze der Kanüle nicht in der Flüssigkeit hängt und die Spritze von der Kanüle abziehen. Der "Überdruck" entweicht dann. Alternativ eine zweite Kanüle stecken und dann die 20ml Hefe reinspritzen.

Nachdem die 1-2 Kanülen wieder aus dem Ecoflac raus sind wird die Einstichstelle mit Alkohol gereinigt, trocken getupft und der restliche Alkoholfilm an der offenen Flamme angezündet (brennt 1-2 Sekunden). Dann verschieße ich die Einstichstellen mit Kerzenwachs, weil im Kühlschrank ein geringer Unterdruck in den Ecoflacs entsteht, durch den sonst gaaaanz langsam Kühlschrankluft durch die Einstichlöcher in den Ecoflac gesaugt werden könnte. Das Wachs hält dicht und geht beim Entnehmen von Hefe easy wieder ab.
IMG_1544.jpg
IMG_1544.jpg (18.12 KiB) 5210 mal betrachtet
Kryoperlen:
(Damit kenne ich mich auch noch nicht richtig aus.)
Abweichend von deiner Vorgehensweise sauge ich die "Kryoflüssigkeit" erst vollständig raus, dann die Hefe rein, 1x schwenken und die Hefesuspension wieder absaugen.

PS: Ach so ...
Und keine Kanüle geht 2x irgendwo rein. Nach der Verwendung kommt die Schutzkappe sofort wieder drauf :-).
Also Hefe einsaugen - Kanüle in Schutzkappe - Kanüle mit Schutzkappe von der Spritze abziehen - neue Kanüle mit Schutzkappe auf die gefüllte Spritze stecken - Schutzkappe abnehmen und die Hefe ins Ziel spritzen - Kanüle raus - Schutzkappe drauf und Spritze + Kanülen entsorgen.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#153

Beitrag von t3k » Mittwoch 14. Februar 2018, 08:48

Man oh man,
Jetzt fühle ich mich ja fast als schmutzfink.
Danke für den Link.

Dann werde ich mal im laborhandel nach so einer Alkoholkampe schauen. Gibt es da vielleicht eine Empfehlung ?

Danke & Gruß
T3K

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#154

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 14. Februar 2018, 09:01

Quatsch, ich habe die gleichen Fehler gemacht. Nachdem ich mich ein paar mal an herumliegenden Spritzen blutig gestochen hatte sind mit tatsächlich ein paar Abläufe aus der Sani-Ausbildung wieder eingefallen. Erinnern durch Schmerz :-).

Eine gute Alkohollampe würde mich auch interessieren. Bisher verwende ich einen Campinggas Bunsenbrenner.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#155

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 14. Februar 2018, 09:16

Dann verwende ich die Kryoröhrchen wohl falsch. 30 Stück sind schon beimpft. :puzz
Mist...
Dann muss ich heute Abend testweise 1-2 Röhrchen ziehen und versuchen die Hefe aufzuwecken. Hoffentlich sind die Hefen nicht kaputt. :redhead
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#156

Beitrag von glassart » Mittwoch 14. Februar 2018, 10:41

Hi Jens,

auf Youtube findet man Anleitungen für so einen Brenner
- ein kleines Konservenglas (ich habe den Deckel sandgestrahlt)
- Docht aus irgend einenm gröberen Stoff ,Leinen, Jeans, ...
- 5 mm Bohrer
- 5 min Arbeitszeit
- Abdeckung dass das Isopropyl nicht so schnell verdunstet ( Spraydosenkappe bei mir passt zufällig wie dafür gemacht :Bigsmile )
- durch Dochtlänge lässt sich die Flammengröße einstellen -5 mm ist ein guter Richtwert, jedoch abhängig vom Material.
- Kosten 0,0 €
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viel Spaß beim Nachbau
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#157

Beitrag von Taim » Mittwoch 14. Februar 2018, 11:32

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 14. Februar 2018, 08:11
PS: Ach so ...
Und keine Kanüle geht 2x irgendwo rein. Nach der Verwendung kommt die Schutzkappe sofort wieder drauf :-).
Also Hefe einsaugen - Kanüle in Schutzkappe - Kanüle mit Schutzkappe von der Spritze abziehen - neue Kanüle mit Schutzkappe auf die gefüllte Spritze stecken - Schutzkappe abnehmen und die Hefe ins Ziel spritzen - Kanüle raus - Schutzkappe drauf und Spritze + Kanülen entsorgen.
Da möchte ich aber höflichst widersprechen :redhead :Bigsmile

Never recap a needle!
Ist bei Brauhefe nicht so entscheidend, aber die meisten Infektionsverletzungen (HIV, Hepatitis B/C/D etc.) in Krankenhäusern passieren dadurch, dass man sich selbst in die Hand sticht, während man die Kappe wieder aufsetzt.

Im Idealfall nimmt man einfach eine neue Kanüle.

Wenn man unbedingt recappen will, dann am besten einhändig so wie hier gezeigt.

edit. Rechtschreibung und Zeilenumbruch
---Don't panic---

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#158

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 14. Februar 2018, 12:07

Klingt logisch. Zum Glück hantiere ich nur mit Hefe.
Irgendwie ist es trotzdem sinnvoll die spitzen Dinger zu sichern. Wenn man sie nicht wieder in die Schutzhüllen tun soll, dann gehören die Kanülen direkt nach der Benutzung in einen sicheren Behälter. https://www.amazon.de/Kanülenabwurfbehä ... B00482YE3U

Beim Wiederverschließen habe ich mich bisher noch nicht gestochen. Mit herumliegenden Kanülen schon öfter.
Solange es nur um Hefe geht sollte vielleicht jeder seine Arbeitsweise an sein eigenes Ungeschick anpassen, um Verletzungen zu vermeiden. :-)
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#159

Beitrag von glassart » Mittwoch 14. Februar 2018, 20:20

Liebe Braufreunde,

nachdem mein erster Versuch aus Kryoperlen zu propagieren "fraglich" gescheitert ist (wobei nach jetzt 1 1/2 Wochen sich doch ein deutlicher vermutlich Hefesatz gebildet hat , ich dies aber nicht verwende da ich einfach nicht weis was da gewachsen ist) wollte ich euch fragen, wie ihr den Ablauf bei der Perlenentnahme gestaltet.
Primär geht es mir um die thermische Vorgangsweise.
Ich habe die 2 Perlen entnommen und direkt in 20 ml Würze verfrachtet die auf RT war.
Vermutlich war das ein ziemlicher Thermoschock wie mir später bewusst wurde.

Sollte man die Perlen entnehmen, auf Raumtemperatur kommen lassen und dann erst die Würze mittels Spritze dazu geben? :Grübel

Mich würde euer Vorgehen sehr interessieren da ich schon einige Röhrchen wie oben schon beschrieben beimpft habe und beim nächsten Versuch evt. "richtiger" propagieren möchte.

lg Herbert

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#160

Beitrag von DarkUtopia » Mittwoch 14. Februar 2018, 20:33

Gute Frage, der Hersteller Imperial Yeast beschreibt ja das man die Hefe direkt aus dem Kühlschrank in die Würze gibt, ist auch ein shock aber vermutlich nicht so groß wie von - 20 auf 10 bis 20 Grad. Eine andere Frage ist natürlich wie lange so ein Kügelchen auf - 20 Grad bleibt bei Raumtemperatur, ich schätze mal Sekunden. Vielleicht reicht es einfach so eine Kugel ganz kurz am der Raunluft haben um es auf Temperatur zu bringen

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#161

Beitrag von glassart » Mittwoch 14. Februar 2018, 20:43

eben da bin ich mir auch sehr unsicher da die Masse dieser porösen Glaskügelchen im Vergleich zu den paar Hefezellen doch beträchtlich ist.
Alles nur Vermutungen -ein Grund weswegen ich die Frage gestellt habe um konkretere Info´s zu erfahren.

Ich habe soeben auch gelesen ( in Yeast von Chris White) dass der erste Propagationsschritt mit einer Würze von 5°P gemacht werden soll, die weiteren Schritte dann mit 10°P -wusste ich bis jetzt auch nicht. :Grübel

Spannende Thematik :Pulpfiction

lg Herbert :Drink

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#162

Beitrag von glassart » Mittwoch 14. Februar 2018, 20:56

Danke Peter für deine Erfahrungen!
Ich hatte vermutlich ein zu "starres" zeitliches Konzept und haber erst jetzt bemerkt dass es vermutlich doch funktioniert hat.
Ich habe ja noch hunderte Kügelchen zum üben gefroren :Bigsmile

Wie beurteilst du es auf den nächsten Propagationsschritt zu wechseln und welche Würzemengeabstufungen nimmst du dann? :Grübel
Erste Stufe vemutlich 20 ml oder kleiner ?

lg Herbert

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#163

Beitrag von bobeye » Mittwoch 14. Februar 2018, 21:36

Ist zwar etwas OT, aber wie zeitkritisch ist denn der letzte Propagations-Schritt in die Würze? Wie lang kann ich den den 2L Starter stehen lassen, wenn ich, sagen wir, Sonntag anfange die Hefe von den kryoperlen aufwecken, und dann alle Propagations-Schritte durchführe, aber dann Donnerstag Abend mit meinem 2 Liter Starter fertig bin, aber der braust erst am Samstag ansteht, und dann vielleicht auch noch auf UG runter gekühlt werden muss?

LG
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#164

Beitrag von rayman » Mittwoch 14. Februar 2018, 21:39

Laut Ulrich sollte der letzte Schritt aber eine Volumensteigerung mind. vom 6-8fachen sein.
@Peter: Dein letzter Propagationsschritt ist eher zu klein dimensioniert.

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#165

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 15. Februar 2018, 00:04

Erste Stufe ist im Reagenzglas, klar.
Und die Temperatur dürfte in dem Fall keine große Rolle spielen, kalt auf warm ist kein Problem.
Da wacht die Hefe auf. Warm auf kalt ist halt nicht so schön, geht uns ja nicht anders.
(Wobei ich jetzt die Hefe nicht vermenschlichen will...)

10-100-1000 ist doch gut machbar und hat für mich bisher immer ganz gut hingehauen.
Meistens lasse ich das Resultat dann nochmal im Kühlschrank sedimentieren, das gibt ein ganz gutes Bild, wieviel Vermehrung stattgefunden hat.
Das wird dann dekantiert, RE gemessen, und nochmal mit 2-3 Litern Starterwürze "aktiviert".
Ich lasse mir da gerne etwas Zeit. Die letzte "Stufe" wird maximal 24h gerührt und kommt dann direkt in die Würze.

Wenn's nicht gleich so klappt, wie gewünscht, hilft ein Mikroskop.
Dann kann man ausschließen, dass da noch was anderes drin rumschwimmt.
Viele Grüße aus Selva di Fasano
Stephan

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#166

Beitrag von t3k » Donnerstag 15. Februar 2018, 08:00

Moin Moin,

nochmal zurück zum Brenner, da ich eh noch Rührfische bestellen muss habe ich mal geschaut.
Hier gibt es einen Micro-Standard-Brenner für 12€. Hat einer von euch soetwas in gebrauch ? Und falls ja welche Version - Propangas ? Lässt sich so ein ding leicht an die Kartuschen anschließen die man für Camping-Kocher im Baumarkt bekommt ?

Wenn das funktioniert würde ich von einer Bastellösung wie oben beschrieben absehen ;)

Cheers
T3K

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#167

Beitrag von Labmaster » Donnerstag 15. Februar 2018, 08:20

Hallo TK3,
Bunsenbrenner kann man nehmen dann für Propan.Camping Gaz Kartuschen kann man benutzen braucht dann welche mit Schraubanschluß und Adapter mit Tülle zum anschließen mit eienm Schlauch.Wenn du mit Gas arbeitest kannst du auch direkt an den Druckminder gehen.Wenn du interesse an eiener Profi Lösung aus dem Labor hast mit Fußschalter hast kannst du mir eien PM schreiben.

Grüße Jo

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#168

Beitrag von Taim » Donnerstag 15. Februar 2018, 09:06

Ich zweckentfremde gerne sowas ähnliches hier (einfach weil es schon im Haushalt war.
https://www.amazon.de/dp/B075ZNQ3CB/ref ... HAb9RT1J1B
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#169

Beitrag von t3k » Donnerstag 15. Februar 2018, 09:54

Moin,

danke für die Rückmeldungen. Taugt so ein Küchenbrenner denn für diesen Zweck ? Den hätte ich auch noch da.
@Labmaster: Profilösung hört sich teuer an ;) Ich bin ehr auf der suche nach der günstigsten aber vernümpftigen Lösung.

Gruß
T3K

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#170

Beitrag von t3k » Donnerstag 15. Februar 2018, 15:40

Moin Peter,

Danke für den Tipp ! Über die Dinger bin ich bis dato noch nicht gestolpert. Dann wird es wohl so ein Teil für knappe 7€ ;)

Danke & Gruß
T3K

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#171

Beitrag von rayman » Donnerstag 15. Februar 2018, 15:58

Kurz mal offtopic für Perlensammler:
Ohne jetzt ne große SB anzustoßen... Ich würde mir ggf. ein Set Kryoröhrchen mit Perlen bei CarlRoth.com kaufen. Ggf. auch so eine Aufbewahrungsbox. Da ich nicht 50 Stück brauche würde ich davon gerne ca. 35 abgeben (ohne Aufpreis, plus Versandkosten). Falls jemand Interesse hat, bitte PN an mich (Abnahmemenge mind. 10 Stück, Stückpreis ca. 2,5 EUR). Mehr als 50 kaufe ich nicht, der Aufwand einer SB ist mir gerade zu groß.

Bitte hier nicht antworten, nur PN!

Raimund

edit: Stückpreis hinzugefügt.

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#172

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 15. Februar 2018, 16:40

Mit Versand waren es etwa 90 EUR. Wenn ich den denke schaue ich heute Abend nochmal genau.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#173

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 15. Februar 2018, 18:22

Pro Röhrchen sind 25 Perlen drin. Zum damaligen Wechselkurs (1,13) kostete die Microbank 70,55 EUR und der Versand inkl Zoll 35,42 EUR. Die Zollabwicklung lief komplett über Ebay. Aktuell ist es aufgrund des Kurses etwas billiger.

Hier gibt es die Anleitung (Impfen und Entnehmen).
http://www.pro-lab.com/wp-content/uploa ... nglish.pdf

Falls jemand lieber die leicht fehlerhafte Übersetzung bevorzugt ... http://www.pro-lab.com/wp-content/uploa ... German.pdf
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#174

Beitrag von daleipi » Mittwoch 19. September 2018, 13:06

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 14. Februar 2018, 09:01
...
Eine gute Alkohollampe würde mich auch interessieren. Bisher verwende ich einen Campinggas Bunsenbrenner.
1.PNG
ich hab davon einige im Keller.
https://www.amazon.de/Trangia-327550-Sp ... 030&sr=8-1
es gibt auch noch günstigere Nachbauten.

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#175

Beitrag von nrtn » Montag 19. November 2018, 17:50

Kennt wer noch eine Quelle für mehr als 4 Kryoperlenröhrchen für die man kein Gewerbe braucht? Die die überhaupt noch welche haben, haben die nur im 4er Pack und selbst die scheinen oft ausverkauft...

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#176

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 19. November 2018, 18:01

Ja. Ich habe zwei gute Händler in DE und eine unfassbar günstige Quelle in UK (zumindest so lange, wie die Insel noch zur EU gehört).
Bin gerade auf Tour und poste die Links heute Abend. In UK könnte man eine Sammelbestellung aus den Boden stampfen, um die gut 20 GBP Versandkosten zu minimieren. Dann in DE unterverteilen.

Bin nur auf dem Handy mobil. Heute Abend schreibe ich etwas mehr und zeige Fotos, damit man sich ein Bild davon machen kann ...
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#177

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 20. November 2018, 00:03

So, wie versprochen kurz ein paar Infos zu den gut verfügbaren Kryoperlen und einige Bezugsquellen.
Ich kenne keinen der Händler persönlich und bekomme dort weder Provisionen noch Rabatte.

Alle hier gezeigten Archivierungssysteme bestehen aus 80 Röhrchen (Vials) mit jeweils 25 Kryoperlen. Laut Herstellerangaben können Hefen und Bakterien darin im normalen Haushaltsgefrierschrank bei -18°C 2 bzw. 3 Monate gelagert werden. Im Laborgefrierschrank (-80°C und weniger) sind Lagerzeiten von mehreren Jahren möglich. Im Hobbyumfeld lassen sich Hefen jedoch auch 1-2 Jahre bei -18°C in den Röhrchen archivieren, wie die Praxis zeigt.

Meine erste Box war die MicroBank von Pro-Lab Diagnostics (gelbe Kappen). Vorteile an dem System ist, dass die Kappen einen Greifer haben, mit dem ein Röhrchen ohne viele Berührungen aus der Box genommen werden kann. Es findet keine Wärmeübertragung durch die Hand statt. Die MicroBank wird in einer vernünftigen Kunststoffbox mit beschriftetem - nicht verdrehbarem Deckel geliefert.
Diese Boxen sind in Deutschland leider nur noch bei einem Distributor (Bestbion) erhältlich, der nicht an Privatpersonen verkauft (letzter Info August 2018).

Ein nahezu identischer Ersatz für die MicroBank ist die Cryobank (noch verpackt, blaue Caps). Diese Box bekommt man auch als Privatperson, unter anderem im Aurosan Shop. Als keines und überaus nützliches Zubehör gibt es dort den "Kryoblock". Das ist ein massiver Aluminiumblock, der einfach mit im Gefrierfach runterkühlt und in dem man die beimpften Röhrchen bis zur Entnahme von Perlen zwischenlagern kann. Der Kyroblock hält die Röhrchen dabei zuverlässig kalt.
Die Preise der Cyobank sind OK. 161,84 EUR für die Box und günstige 6,38 EUR für den Kryoblock.

links Viabank in alternativer Box, rechts MicroBank
1_links Viabank, rechts MicroBank.jpg
Cryobank
2_Cryobank.jpg
Kryoblock
4_Viabank Kühlblock (Extra).jpg
Ein alternatives System ist die ViaBank. Grundsätzlich immer werden die Röhrchen (Vials) bei der Viabank in einem recht labilen Pappkarton geliefert. Es gibt aber sehr günstige Anbieter für alternative Aufbewahrungsboxen mit guter Beschriftung.

Original Viabank
6.1_Viabank_Originalbox.JPG
6.1_Viabank_Originalbox.JPG (20.74 KiB) 3545 mal betrachtet
alternative Box
6_Leerboxen für Viabank.jpg
Die Viabank gibt es in zwei Versionen, die für uns interessant sind. "Viabank Standard" und "Viabank Yeast & Mould".
Die Standardversion ist etwas günstiger. Ihre Kryoperlen entsprechen der Größe der MicroBank/Cryobank und sind zum Lagern von Hefen ausreichend groß, aber nicht optimal. Von diesen Perlen sollte man besser 2 oder 3 Stück auf einmal in einem Starter abimpfen. Die Caps der Viabank Standard sind in vier Farben erhältlich.

Die "Viabank Yeast & Mould" enthält größere Kryoperlen mit einer gröberen Oberfläche, damit sich deutlich mehr Zellen an einer einzelnen Perle festhalten können. Zum impfen eines Starters reicht im Normalfall eine einzelne Perle. Die Caps der Viabank Yeast&Mould sind immer grau.

Größenvergleich:
gelb: Perle einer MicroBank, CryoBank, Viabank Standard
grau: Perle einer Viabank Yeast&Mould

unbeimpfte Röhrchen: gelb MicroBank, grau ViaBank Yeast&Mould
3_links MicroBank, rechts ViaBank Yeast&Mould.jpg
Perlen: gelb MicroBank, grau Viabank Yeast&Mould
5_links MicroBank, rechts Viabank Yeast&Mould.jpg
Beider Versionen der Viabank gibt es in Deutschland zum Beispiel bei Doenitz ProLab (Preise zzgl. MwSt, auch Verkauf an Privat).

In UK habe ich den Anbieter BioConnections für die Viabank "ausgegraben" und angeschrieben. Preislich sehr interessant, solange UK noch zur EU gehört.

Standard: http://catalogue.bioconnections.net/ind ... bank-green
Yeast&Mould: http://catalogue.bioconnections.net/ind ... east-mould

Die Preise sind in GBP, zzgl. 21,55 GBP Versand, zzgl. 20% VAT. Die Versandkosten könnte man durch eine Sammelbestellung für den Einzelnen drastisch reduzieren.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Dienstag 20. November 2018, 00:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#178

Beitrag von nrtn » Dienstag 20. November 2018, 00:32

Ok, 3 Fragen:

1. Ist bei der Cryobank auch so ein praktischer Greifer dabei, bzw erhältlich?
2. Weißt du ob alle 3 Varianten in den Cryoblock passen?
3. Sehe ich das richtig, dass die gelben Röhrchen bei der Viabank so einen Fuß haben der das öffnen in der Aufbewahrungsbox ermöglicht und die grauen nicht?

Grundsätzlich wäre ich bei einer Sammelbestellung dabei - je nach Antworten könnte sich die Cryobank aber auch trotz Aufpreis lohnen...

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#179

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 20. November 2018, 01:04

1. Ja, ist definitiv dabei. Ich kann kaum Unterschiede zwischen der MicroBank und der Cryobank erkennen. Bei der MicroBank haben die Röhrchen ein Beschriftungsfeld, bei der Cryobank einen Barcode. Darüber hinaus scheint die eine Box ein lizenzierter Nachbau der Anderen zu sein.

2. Ja, die Röhrchen aller drei Systeme passen problemlos in den Kryoblock.

3. Verstehe ich leider nicht. Kannst du mal das Bild posten?
Grundsätzlich wäre es nicht gut, die ganze Box mit zum Arbeitstisch zu nehmen, um dort eine Perle aus einem Röhrchen zu entnehmen. Das muss schnell gehen, damit der gesamte Bestand nicht erwärmt. Röhrchen raus - ab in den Kryoblock (oder Styropor), Rest der Bank zurück in den Frost. Daher würde eine Vorrichtung, die das Öffnen eines Röhrchens in der Box ermöglicht, für mich keinen wirklichen Sinn ergeben.

Edith fragt:
Meinst du das Bild hier? https://hobbybrauer.de/forum/download/f ... &mode=view
Das gelbe Röhrchen ist von der MicroBank. Kann sein, dass der geriffelte Fuß irgendwas bedeutet. Aber nicht in der Standardausstattung. Er klemmt weder in der Box noch im Kryoblock. Vielleicht gibt es in der "Industie" irgendein Tiefkühlsystem, wo die Riffeln festhalten.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#180

Beitrag von nrtn » Dienstag 20. November 2018, 01:17

Ich bezog mich auf das vorletzte deiner Bilder, aber die Anmerkung dazu macht schon Sinn. Dann warte ich mal ab ob eine SB zustande kommt...

Klaus53123
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#181

Beitrag von Klaus53123 » Dienstag 20. November 2018, 05:15

einen guten Morgen in die Runde.

Was spricht aus Eurer Sicht dagegen diese Methode zu wählen :https://www.youtube.com/watch?v=EMFWHm61NEU&t=10s

Bei ca. 11:00 Minuten und danach geht er darauf ein die Lagerzeiten durch Lagerung in sterilem destillierten Wasser oder sterilem medizinischen Mineralöl zu verlängern. Die angegebenen Lagerzeiten sind min 1 Jahr (Wasser) und bis zu 3 Jahren (Mineralöl) bei Lagerung im Kühlschrank. Entnahme mit einer Öse erscheint auch einfach.

Alle benötigten Materialien sind Pfennigsartikel, Das medizinische Mineralöl kostet ca. 12 Euro pro Liter siehe hier:https://www.industrieware.de/Paraffinoe ... Holzschutz und wird in größeren Mengen noch billiger.

Röhrchen gibt es hier:http://www.laborhandel-krumpholz.de/sho ... 00-St/Pack
Deckel dazu: http://www.laborhandel-krumpholz.de/sho ... enzglaeser
Gestelle :http://www.laborhandel-krumpholz.de/sho ... 16-mm-D-38

Die Glasröhrchen und Gestelle sind wiederverwendbar, die Deckel würde ich eher als Verbrauchsmaterial ansehen.

Bin neugierig auf Eure Meinung.

Achja: der Typ, der das Video macht betreibt für einen Brauclub in Kanada eine Hefebank. Mitglieder können einmal pro Woche eine Bestellung aufgeben, die dann Montags angesetzt wird und drei Tage später abgeholt werden kann. Die Hefenbank selber enthält über 300 Hefen. Der Mensch aus dem Video betreibt ein professionelles Biolabor zum Lebensunterhalt. Ist also "vom Fach". Ich finde das alles sehr schlüssig.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#182

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 20. November 2018, 08:07

Finde ich super und wird hier auch praktiziert. Peter (beryll) lagert seine Hefen zum Beispiel parallel auf Schrägagar.
Die Methode hat echt viele positive Seiten. Für mich wäre sie wegen dem Platzbedarf nichts, und weil die Hefe auf dem Nährboden dauern weiter wächst und immer wieder vereinzelt werden muss.

PS: Ich hatte in der Vergangenheit schon 2-3 Anfragen wegen Kryoperlen. Falls aus dem obigen Post eine Sammelbestellung "wächst", dann sollten wir die bitte in einem eigenen Thread vorbereiten und abwickeln. Hier wäre es etwas am Thema vorbei :Wink .
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#183

Beitrag von Klaus53123 » Dienstag 20. November 2018, 08:36

Interessant! Wächst die Hefe tatsächlich weiter auch wenn sie auf Schrägagar und Mineralöl im Kühlschrank lagert?
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#184

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 20. November 2018, 09:07

Ich denke ja, aber da sollte jemand was zu schreiben, der sich damit auskennt. Oder, Peter? :Bigsmile.
Es sind ja lebende Mikroorganismen auf einem Nährboden, den sie mögen. Die Kälte verlangsamt den Prozess nur.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#185

Beitrag von Klaus53123 » Dienstag 20. November 2018, 09:17

Ich habe Bryan aus Kanada dazu angeschrieben. Mal sehen was er sagt.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#186

Beitrag von Klaus53123 » Dienstag 20. November 2018, 11:44

ok Peter, dann machst du es anders als der Typ aus dem Video (Bryan). Bryan entnimmt die Hefe während sie entweder im Wasser oder im Öl ist mit einer Impföse und überführt sie dann in ein Röhrchen mit sterilem Sud. Auf diese Art und Weise reicht ein Röhrchen -von der Überlebenszeit mal abgesehen- wahrscheinlich ein ganzes Brauerleben lang.

Was das Schuhe Anziehen betrifft (ich bin Ingenieur): da kann ich Dir helfen. Ich weiss wie es geht, verstehe aber nicht warum es so und nicht anders klappt. So ist das mit den Ingenieuren...
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#187

Beitrag von Klaus53123 » Dienstag 20. November 2018, 14:53

Hallo Peter, mein Beitrag war nicht dazu angetan irgendwen zu überzeugen. Ich wollte nur Eure Meinung hierzu hören. Ich selber spreche mir sowieso Kenntnisse weitestgehend ab, da ich bislang nicht über Einlagerung in NaCl Ecoflacs hinaus gekommen bin. Allerdings finde ich für mich diese Methode extrem lästig und fummelig und bin deshalb auf der Suche nach einer einfacheren Vorgehensweise. Jedem also das Seine.

Die Videos haben mir zumindest den Eindruck verschafft, dass es einfacher sein könnte. Du hast mit Deiner Anmerkung zu dem Griffel am Agar natürlich Recht...

Ich habe Bryan eine Mail geschrieben, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Manche werden das jetzt kontrovers sehen. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich das jetzt nur wiedergebe. Bewerten kann ich das nicht....

Meine Mail an Bryan:Dear Bryan,
I am writing you from Germany. I have seen all you very valuable YouTube videos on yeast treatment and banking and have learned a lot. Many thanks for providing this great help!

Here in Germany we are discussing the question whether or not the yeast continues to grow after being placed on Agar Slants and covered with mineral oil in the fridge.

Could you kindly comment on this point.

Also we are discussing the question whether a better (though more expensive) solution ist the storage on “Cryo Perl’s”. Don’t know whether this is the correct expression but I am sure you know what I means. After soaking the perls which sit in sterilised vials the whole thing is put into the freezer at -21 C and should last for 2-3 years.

Starters can be generated by dumping one Perl into the Wort and then propagation upwards.

May I kindly ask you to let me know your view on this.

Many thanks for your help

Cheers
Klaus
Hier nun seine Antwort dazu:
There is minimal metabolic activity under mineral oil, although presumably there is enough to keep the yeast viable - otherwise they wouldn't live for 3+ years. I run a microbioloy lab for a living, and while I'm aware of cyro pearls (and other similar products) I know of no one who uses them. If you're going to freeze samples, 20% glycerol works just fine.

Bryan
Die Frage zu den Cryoperlen habe ich nur aus eigenem Interesse gestellt. Auch die Vorgehensweise fühlt sich für mich recht fummelig an. Erschwerend kommt bei mir halt noch hinzu, dass ich keine Tiefkühltruhe habe.

Also bitte: fasst das nicht als Belehrung oder Kritik auf....
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#188

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 20. November 2018, 16:46

Ich probiere aus, ob die Reagenzgläser mit dem Schrägagar für mich funktionieren. Falls nicht nehme ich sie irgendwann zum Aufbewahren autoklavierter Starterwürze (zum Aufwecken von Kryoperlen), wenn die Zentrifugierröhrchen aufgebraucht sind.
Zu meinem Impfösenhalter habe ich aber nicht so viel Vertrauen wie der Bryan. So weit wie er mit dem Halter in die Röhrchen geht, werde ich mir lieber einen Bestand an sterilen Einwegösen zulegen.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#189

Beitrag von heizungsrohr » Mittwoch 21. November 2018, 06:31

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Gruß
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#190

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 24. November 2018, 09:58

Mein Schrägagar will nicht fest werden :Waa :crying
Eigentlich habe ich alles genauso gemacht, wie der Bryan in seinem Youtube Video. (Nur, dass ich die Röhrchen präziser befüllt habe - mit einer Spritze :P :Bigsmile.). Weiß Jemand Rat?

Ich habe 2% (Gewichtsanteil) Agar Agar verwendet.
Nach dem Autoklavieren bei 132°C scheint das Agar Agar als klumpiger "Heißtrub" auszuflocken. Man kann es wieder aufschütteln und in Lösung bringen.
IMG_4186.jpg
IMG_4186.jpg (97.44 KiB) 3431 mal betrachtet
Zwei Röhrchen - 8 Stunden später. Das trübere Röhrchen war im Kühlschrank, das Klarere ist bei Zimmertemperatur ausgekühlt.
WA.gif
WA.gif (2.88 MiB) 3431 mal betrachtet
Dieses Agar Agar habe ich verwendet:
IMG_4191.jpg
IMG_4191.jpg (64 KiB) 3431 mal betrachtet
2% hätten ausreichen sollen....
http://www.teltschik.org/bier/rohstoffe/y_cult.htm hat geschrieben:Als Nährmedium dient Würzeagar aus einer auf etwa 8% eingestellten, gehopften Eigenwürze, verfestigt mit 1,5-2% Agar-Agar. Alternativ kann Trockenmalzextrakt (gehopft oder ungehopft) verwendet werden. Das Agar-Pulver erst nach dem Aufkochen einrühren. Durch Ausgießen eines Teelöffels Würze auf die kalte Tischplatte kann die Gelstärke überprüft werden. Erstarrt die Würze nach dem Erkalten nicht oder bleibt das Gel sehr weich, wird der Agar-Agar Anteil erhöht. Sind jedoch mehr als 2% des Geliermittels erforderlich, ist die Qualität desselben sehr in Frage zu stellen.
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#191

Beitrag von heizungsrohr » Samstag 24. November 2018, 12:09

Das Autoklavieren stellt normalerweise kein Problem dar. Probiers noch mal mit deutlich mehr Pulver, viel fester als fest kanns ja nicht werden.
Gruß
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#192

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 24. November 2018, 12:18

Habe es jetzt nochmal gemacht. Dieses Mal habe ich 4% Agar genommen und ordentlich im Topf aufgekocht und vermischt, dann einen Löffel von dem Gemisch auf eine kalte Stelle des Kochfeldes gekleckert. Das wurde definitiv fest. Anschließend wieder die gleiche Prozedur - Abfüllen und Autoklavieren bei 132°C. Jetzt wird sich zeigen, ob das Agar Agar wirklich durch die Temperatur kaputt geht oder 2% einfach zu wenig waren.
Das Ganze kühlt gerade ab. Ich bin sowas von gespannt :Bigsmile.

Was für Alternativen hätte ich denn, wenn ich autoklavieren möchte (gern ordentlich bei 132°C, anstatt bei 115°C Schnellkochtopftemperatur) und das Agar Agar nicht standhält? Ich hätte noch Alginat hier. Gibt es weitere Verdickungsmittel, die ich testen kann? Richtige Gelatine geht notfalls auch?

PS:
Ok, 132 °C ist zu warm. Mit 4% Agar hat der Nährboden wenigstens schon mal die Konsistenz von Eidotter.

Dann werde ich nachher wieder Würze kochen und einen weiteren Test mit 4% Agar bei 121°C durchführen.
Versuch macht kluch ... :Wink
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#193

Beitrag von Tozzi » Samstag 24. November 2018, 17:11

Der normale Weg ist eigentlich der von Peter (Beryll) beschriebene.
Die kochende Agar Lösung muss man nicht gesondert nochmal sterilisieren, die ist bereits steril.
Viele Grüße aus Selva di Fasano
Stephan

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#194

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 24. November 2018, 17:34

Ausreichend Zeit bei 100°C wird auch reichen. Ulis PiMa Starterwürze ist fast schwarz von der Dampfdrucksterilisation. Warum nicht spielen und irgendwo zwischen den beiden Behandlungen landen?

Wollte aber eigentlich schnell den Durchbruch melden :thumbsup.
20 Minuten bei 121°C hält das Agar aus. Kaum Zufärbung durch Maillardprodukte und der Nährboden ist ausgehärtet.
Dateianhänge
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#195

Beitrag von Tozzi » Samstag 24. November 2018, 17:37

Das sieht gut aus! Wieder was gelernt...
Viele Grüße aus Selva di Fasano
Stephan

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#196

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 25. November 2018, 16:01

Das Bryan sagt ja, dass man die Schraubkappen Röhrchen ein paar Tage offen (gelöst) lassen soll, damit CO2 und Druck entweichen können.
Gärt die Hefe auf den Nährboden wirklich so doll, dass der Druck relevant ist? Ich hätte ein besseres Gefühl dabei, wenn die Kappen fest verschlossen wären.
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 17:34
Ulis PiMa Starterwürze ist fast schwarz von der Dampfdrucksterilisation.
Schätze bei ihm sind es rund 140°C für 20 Minuten :Bigsmile
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#197

Beitrag von heizungsrohr » Sonntag 25. November 2018, 18:22

Spätestens beim Abkühlen sinkt der Druck im Inneren sowieso ab. Aber ich würde trotzdem vor der Einlagerung einmal kurz den Druck ablassen. Dabei kann ja nichts von außen nach innen kommen.
Gruß
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#198

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 28. November 2018, 23:14

Ich lasse die Röhrchen ab jetzt doch lieber bis zum Einlagern offen (also nur leicht festgedrehter Deckel und zusätzlich in Alufolie eingerollt).
Eben habe ich die ersten drei beimpften Röhrchen (erstmals) geöffnet, um das autoklavierte Weißöl aufzugießen. Da war bullig Druck in den Kulturröhrchen. Selbst wenn das weit entfernt vom Berstdruck war, ist es für die armen Hefezellen doch Stress pur. Ich hoffe mal, dass das Weißöl und die kalten Temperaturen im Kühlschrank Ruhe in die CO2 Produktion bringen. Sonst kommt Glycerol rein und die kleinen hungrigen Biester werden eingefroren ... :Devil :Bigsmile
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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#199

Beitrag von nrtn » Mittwoch 12. Dezember 2018, 23:48

Kann ich die unbenutzten Kryoperlen eigentlich auch tiefgekühlt lagern oder sollte ich die bei Raumtemperatur lagern (bzw vor allem befüllen) um die Hefe langsamer abzukühlen?

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Re: Hefebank - Schrägagar & Mineralöl - Kryo Perlen

#200

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 13. Dezember 2018, 00:03

Lass alle Röhrchen immer eingefroren in der Microbank/Viabank. Zum beimpfen nimmst du das entsprechende leere Röhrchen raus, lässt es aufwärmen, die Kryoflüssigkeit absaugen, möglichst hoch konzentrierte (aber keine dickbreiige) Hefe bei ihrer aktuellen Temperatur (Kühlschrank- bzw. Raumtemperatur) ins Röhrchen geben. Röhrchen verschließen und ein paar Minuten rollen und schwenken, vorsichtig schütteln, damit sich möglichst viele Zellen in den Perlen verstecken können. Dann die Hefe komplett aus dem Röhrchen absaugen und das Röhrchen wieder zurück in die Microbank im Gefrierschrank.
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