Zwei verschiedene Hefen

Antworten
KUCKFATHA
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 56
Registriert: Sonntag 28. Juli 2019, 07:48

Zwei verschiedene Hefen

#1

Beitrag von KUCKFATHA » Samstag 23. Mai 2020, 16:41

Hallo,

Kurze Frage n Freund hat sich mit einem Weizen Bier ausprobiert. Sah alles echt gut aus. Er hat es abgefüllt und Zucker zugegeben. Dabei war das Bier schon sehr klar. Es hatte sich der Druck nicht verändert und deswegen hat er dann neue Hefe angesetzt und in alle ein klein wenig reingemacht. Die Hefe war aktiv und die Nachgärung klappt super. Da er keine andere hatte, hat er obergärige verwendet und während der Gärung ansich war es untergärige. Er meinte es schwimmt da jetzt leicht was oben."Es sind so leichte schlieren unter einem kleinen Schaum" meinte er. Kann das an der 2 verschiedenen Hefen liegen oder hat jemand ne Idee? Ich frage Ihn auch nach Bildern dann geht die Hilfe vermutlich besser. Dachte mir vllt passiert sowas häufiger und jemand weiss direkt schon was

Benutzeravatar
Kurt
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4131
Registriert: Dienstag 2. September 2003, 18:36
Wohnort: Ulm

Re: Zwei verschiedene Hefen

#2

Beitrag von Kurt » Samstag 23. Mai 2020, 16:48

Wenn Schaum bzw. Schlieren im Flaschenhals gemeint sind ist das bei der Nachgärung in der Flasche durchaus normal. Durch vorsichtiges Schwenken kann man das entfernen. Ich hoffe die Zuckergabe war genau berechnet und er hat nur nochmal Hefe hinzugefügt und keinen weiteren Zucker. Dann bestünde die Gefahr von explodierenden Flaschen.

KUCKFATHA
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 56
Registriert: Sonntag 28. Juli 2019, 07:48

Re: Zwei verschiedene Hefen

#3

Beitrag von KUCKFATHA » Samstag 23. Mai 2020, 16:59

ja genau ne nur hefe keinen Zucker. Genau so leichte weißliche schlieren im Flaschenhals. Okay dann geb ich das Weiter. Danke schonmal

heizungsrohr
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 406
Registriert: Dienstag 7. Februar 2017, 21:11

Re: Zwei verschiedene Hefen

#4

Beitrag von heizungsrohr » Samstag 23. Mai 2020, 17:55

Ein Weizenbier mit untergäriger Hefe?
Gruß
Magnus

KUCKFATHA
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 56
Registriert: Sonntag 28. Juli 2019, 07:48

Re: Zwei verschiedene Hefen

#5

Beitrag von KUCKFATHA » Samstag 23. Mai 2020, 18:00

Ja genau. Und zur Nachgärung obergärige halt weil es keinen Druck aufgebaut hat

heizungsrohr
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 406
Registriert: Dienstag 7. Februar 2017, 21:11

Re: Zwei verschiedene Hefen

#6

Beitrag von heizungsrohr » Samstag 23. Mai 2020, 19:37

Nach klassischem Weizenbier wird das aber nicht schmecken, eher nach einem Ale (aber trotzdem kann es lecker sein). Die Hefe ist bei dem Bierstil das entscheidende und nicht das Weizenmalz. Da nimmt man am besten Flüssighefe der üblichen Hersteller. Trockenhefe kommt da in diesem Fall nicht ran.
Gruß
Magnus

KUCKFATHA
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 56
Registriert: Sonntag 28. Juli 2019, 07:48

Re: Zwei verschiedene Hefen

#7

Beitrag von KUCKFATHA » Samstag 23. Mai 2020, 19:46

okay ja klar aber mit den Schlieren ist kein Problem ?

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 6766
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Zwei verschiedene Hefen

#8

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 23. Mai 2020, 20:37

Die Schlieren werden vermutlich kein Problem sein. Aber Weißbierhere ist IMMER obergärig. Daher habt ihr schon vor dem Hinzufügen der zweiten Hefe irgendwas nicht ganz richtig gemacht, ist hier zu unterstellen....
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ? Aus Zeitgründen derzeit kein Hefeversand.

Antworten