Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

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Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#1

Beitrag von LeonR » Montag 3. Mai 2021, 18:01

Hallo in die Runde!

Als Einsteiger hoffe ich, ihr habt Tipps für mich, wie ich meinen Sud noch retten kann.
Nach 3 erfolgreichen Brautagen mit Pale Ales wollte ich mal etwas neues probieren und habe mich an ein Altbier gemacht.

Schüttung wie folgt, Rezept aus dem Buch „Craftbier einfach selber brauen“ von Ferdinand Laudage:
2,5kg Pilsner Malz
1,5kg Münchner Malz
0,5kg Weizenmalz
0,1kg Caramünch

Einmaischen bei 74 Grad Celsius in 18 Liter Hauptguss.

Kombirast bei 67 Grad C für 80min, anschließend Auf 78 Grad abgemaischt.

Am Ende bin ich inkl. Nachguss bei 16 Liter Würze gelandet, mit einer Spindel habe ich 13 Grad Plato ermittelt.

Ich habe die Würze mangels Kühler im Gärgefäß über Nacht kühlen lassen (nicht die feinste Art, lief bisher aber immer problemlos). Bei 25 Grad Würzetemp. habe ich die Safale S33 auf die Würze gestreut. Raumtemperatur 16 Grad Celsius.
Nach 24h ist sie ordentlich angekommen und hat in recht kurzer Zeit sehr stark gegoren. Nach einer Woche habe ich eine Probe entnommen um den Restextrakt zu messen, gemessen bei 20 Grad Celsius komme ich ziemlich genau auf 7 Grad Plato.
Nicht so wild dachte ich mir, ist die Gärung eben noch nicht durch, gut Ding will Weile haben. Also erneut 4 Tage gewartet, nächste Messung durchgeführt: 7 Grad Plato bei 20 Grad Celsius. Es wirkt, als würde es nicht mehr vorwärts gehen. Damit wäre ich aber gerade mal bei einem sEVG von 47%, was eindeutig viel zu wenig ist. Woran kann es liegen, was kann ich tun um es möglicherweise zu retten?

Vielen Dank schon einmal für eure Unterstützung, ich hoffe, der Tag Arbeit war nicht umsonst :puzz

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flying
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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#2

Beitrag von flying » Montag 3. Mai 2021, 18:29

Altbekanntes Problem der S-33. Die legt sich in 1. Führung als Trockenhefe oft vorzeitig schlafen und will keine Maltotriose mehr. 47% scheinbar ist aber selbst dafür recht wenig. Meistens macht sie bei 55% schlapp. Schmeiß einen Notti- Starter hinterher...klingt doof, ist aber am einfachsten.
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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#3

Beitrag von LeonR » Montag 3. Mai 2021, 21:13

Hallo flying, danke für den Tipp! Das werde ich versuchen, muss mir erst noch ein Päckchen Notti besorgen.
Gibt es etwas, was ich beim nächsten Mal beachten sollte, um nicht wieder in dieses Problem zu laufen? Oder ist die einfachste Lösung, einfach nicht mehr auf die S33 zu setzen und künftig gleich eine Nottingham Ale verwenden?
Wie sollte ich dosieren? Einfach eine volle Packung 11g Notti anzusetzen erscheint mir mit meinem minimalen Anfängerwissen ein bisschen arg, wirkt sich das nicht auf den Geschmack aus?

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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#4

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Montag 3. Mai 2021, 22:55

Geht doch nur noch um den Rest. Wenn die Notti bei nicht zu hohen Temperaturen werkelt (15-17 Grad) ist sie meiner bescheidenen Erfahrung nach ziemlich neutral. Manche sagen langweilig... Mit der S-33 hatte ich auch schon das Vergnügen. Die kann auch schön stinken. Halleluja, was das ein Aroma in der Butze. Nach der Nachgärung war alles gut.

Viele Grüße
Björn
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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#5

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Montag 3. Mai 2021, 23:15

LeonR hat geschrieben:
Montag 3. Mai 2021, 18:01

Ich habe die Würze mangels Kühler im Gärgefäß über Nacht kühlen lassen (nicht die feinste Art, lief bisher aber immer problemlos). Bei 25 Grad Würzetemp. habe ich die Safale S33 auf die Würze gestreut. Raumtemperatur 16 Grad Celsius.
Nach 24h ist sie ordentlich angekommen und hat in recht kurzer Zeit sehr stark gegoren. Nach einer Woche habe ich eine Probe entnommen um den Restextrakt zu messen,
Vollkommen richtig, jetz erst mal mit der Notti nachzuhelfen.
Weil ich im Moment ein ähnliches Problem habe, sehe ich die Ursache darin:
Die Umgebungstemperatur nach dem Anstellen ist abgefallen. Dann, in den ersten Tagen des Gärungshöhepunktes evtl. durch deutlichen Rückgang der Aussentemperaturen nochmal ein Temperaturrückgang.
Bei einem Weissbier mit gestrippter Gutmann-Hefe habe ich genau das gleiche: Hauptgärung (nicht temperaturgesteuert) hat gut angefangen, dann kam Temperaturrückgang und es tat sich nur noch wenig. Nach 2 Wochen habe ich gemessen, viel zu viel Restextrakt. Aber es war zu sehen dass bereits ein Brandheferand am Behälter war, und sich erneute Überweissung gebildet hat. Heute, 2 Tage später und 2°C mehr Umgebungstemperarur sind erneut Kräusen entstanden.
Das ist mir eine Lehre: Auch wenn es wärmer wird und man eher og braut, immer temperaturgesteuert.
Bei dir wirds die Notti retten, bei mir die gestiegene Umgebungstemmperatur.

Grüßle Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#6

Beitrag von Bilbobreu » Montag 3. Mai 2021, 23:41

Na :Grübel , ich vergäre häufig verschiedene Bierstile mit der S 33 und kann bestätigen, dass die durchaus ihre Macken hat. Aber eine Gärstockung bei nur 47 % sEVG liegt ganz sicher nicht oder nicht nur an der Maltotriose-Schwelle. Daher noch zwei Nachfragen:
1. Bist du dir sicher, dass du bei einer Einmaischtemperatur von 74°C mit einer Schüttung von 4,6 kg bei einer Kombirast von 67°C gelandet bist? Oder war das doch für längere Zeit zunächst deutlich wärmer?
2. Hast du mit einem Refraktometer gemessen und den Alkoholfehler rausgerechnet oder hast du mit einer Spindel gemessen?
Gruß
Stefan

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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#7

Beitrag von LeonR » Dienstag 4. Mai 2021, 13:01

Hallo Bilbobreu,

Laut meines nicht geeichten Thermometers bin ich laut meinen Notizen bei den 67 Grad gelandet. Falls es wirklich aufgrund Messfehler oder so wärmer war, könnte natürlich durchaus zu viel unvergärbarer Zucker entstanden sein, oder? Ich denke darauf willst du hinaus.
Zu 2. ich habe mit einer Spindel gemessen, nicht mit einem Refraktometer.

Die Notti ist bereits auf dem Weg zu mir, mal sehen ob damit noch etwas zu retten ist, oder ob auch die nichts hilft. Wenn ich bei den 7 Grad Plato stehen bleibe, kommt dieser Sud weg, Abfüllen bei so unsicheren Randbedingungen will ich zwecks Bomben oder bescheidenem Endergebnis nicht.

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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#8

Beitrag von Bilbobreu » Dienstag 4. Mai 2021, 13:47

LeonR hat geschrieben:
Dienstag 4. Mai 2021, 13:01
Hallo Bilbobreu,

Laut meines nicht geeichten Thermometers bin ich laut meinen Notizen bei den 67 Grad gelandet. Falls es wirklich aufgrund Messfehler oder so wärmer war, könnte natürlich durchaus zu viel unvergärbarer Zucker entstanden sein, oder? Ich denke darauf willst du hinaus.
Zu 2. ich habe mit einer Spindel gemessen, nicht mit einem Refraktometer.

Die Notti ist bereits auf dem Weg zu mir, mal sehen ob damit noch etwas zu retten ist, oder ob auch die nichts hilft. Wenn ich bei den 7 Grad Plato stehen bleibe, kommt dieser Sud weg, Abfüllen bei so unsicheren Randbedingungen will ich zwecks Bomben oder bescheidenem Endergebnis nicht.
Moin,
ja, du hast meine Fragen richtig interpretiert.
Es wäre schön, wenn du hier dann berichtet würdest, ob und wie viel die Notti da noch dran geändert hat. Vielleicht muss ich ja auch meine Meinung zur S 33 korrigieren?
Gruß
Stefan

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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#9

Beitrag von Hans A. » Mittwoch 5. Mai 2021, 00:23

Ich stand eben vor einem ähnlichen Problem: Meine Brewferm Top in zweiter (!) Führung ist nur von 13,5°P auf 5,3°P gekommen (EVG ~60%; 60 Minuten Maltoserast; Gärung temperaturgeführt von 18°C bis 22°C).

Ich hätte sogar noch ausreichend Notti da, habe mich aber nach dem Zwickeln dagegen entschieden - war geschmacklick schon total gut. Und sowohl S-33 als auch Brewferm Top sollen ja bewusst niedrig vergären; gönn' Dir doch einfach mal einen Schluck... vielleicht ist es ja jetzt schon das perfekte (süffige) Altbier und ggf. besser als ein zu trockenes, etwas undefiniertes Bier nach der Gabe der Notti.

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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#10

Beitrag von Commander8x » Mittwoch 5. Mai 2021, 12:29

Da wäre eine Schnellvergärprobe nützlich gewesen, man kann das gar nicht oft genug sagen. Vielleicht war das Maischprogramm nicht lang genug, und es ist jetzt einfach zu viel unvergärbarer Zucker (Dextrine) übrig geblieben?

Gruß Matthias
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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#11

Beitrag von Hans A. » Mittwoch 5. Mai 2021, 13:09

Eine SVG macht man bei OG ja üblicherweise nicht. Was man ja noch nachträglich machen kann: Probe nehmen, messen, wärmer stellen, belüften, noch mal messen.

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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#12

Beitrag von Commander8x » Mittwoch 5. Mai 2021, 14:13

Aha. Wieder was gelernt. Warum eigentlich nicht?

Gruß Matthias
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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#13

Beitrag von Hans A. » Mittwoch 5. Mai 2021, 17:07

Es lohnt sich m.M.n. nicht, zumindest bei "normaler" StW. und schneller Hefe. Wie in diesem Fall: Richtig angestellt ist die Hefe in <3 Tagen fertig, da bringt einem eine SVP marginalen Erkenntnisgewinn, insbesondere wenn man sie erst für beendet erklärt, wenn der EVG für 3 Tage konstant ist. Zum Grünschlauchen ist es dann zu spät und einzig im besten Falle ermittelt man eben einige Stunden bis wenige Tage vorher wie hoch der EVG ist (mit den Unschärfen, die eine SVP mit sich bringt).

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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#14

Beitrag von Commander8x » Mittwoch 5. Mai 2021, 18:09

Das halte ich für einen immer wieder gern gepflegten Mythos. Wie will man eventuelle Probleme mit den Rastzeiten erkennen, zum Beispiel einen zu hohen Restextraktgehalt, der aus nicht angemessenen Zeiten herrührt, oder Fehlern bei der Temperaturmessung? Oder bei der Verwendung von Rohfrucht die mangelnde Verkleisterung, oder oder oder.

Warum wohl immer wieder diese Threads "Hilfe meine Gärung stockt!"? (Vielleicht, weil die zu Ende ist, und ich weiß es nur nicht?)

Gruß Matthias
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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#15

Beitrag von Hans A. » Mittwoch 5. Mai 2021, 18:19

Dafür muss man aber nicht proaktiv eine SVP bei jedem OG-Sud durchführen sondern kann reaktiv bei unplausiblem Vergärungsgrad eine Probe nehmen und nur in diesen Fällen den EVG gesondert bestimmen.

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#16

Beitrag von Commander8x » Mittwoch 5. Mai 2021, 19:14

Weißt du, das Rufen in der Wüste macht durstig, jetzt schenke ich mir erst mal eins ein.
:Drink

Gruß Matthias
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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#17

Beitrag von LeonR » Mittwoch 5. Mai 2021, 20:19

Hallo zusammen!
Danke für die rege Diskussion, man lernt immer etwas dazu, grade als blutiger Anfänger wie ich. Leider sehe ich all das erst jetzt, die Notti ist bereits rehydriert und „versenkt“, jetzt zeigt die Zeit, ob noch etwas zu retten ist oder ob evtl tatsächlich Probleme beim Maischen o.Ä. Für die schlechte Vergärung verantwortlich waren. Versuch macht kluch :-)

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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#18

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Mittwoch 5. Mai 2021, 22:31

Eine SVG mache ich immer. Ist kein Mehraufwand und 100 Spritzen à 20 ml kosten soviel wie 3 Tütchen Hefe. Wenn es dann mal Differenzen gibt, weiss man zumindest besser, wo man den Fehler suchen muss. Und auch OG kann Tücken haben. Neulich war die US-05 in Rekordzeit fertig, jetzt blubbert sie seit einer knappen Woche vor sich hin. Aber ich weiss, dass die SVG bei 77 % stehengeblieben ist und kann vergleichen.
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#19

Beitrag von olibaer » Mittwoch 5. Mai 2021, 23:53

Commander8x hat geschrieben:
Mittwoch 5. Mai 2021, 14:13
Aha. Wieder was gelernt. Warum eigentlich nicht?
Gruß Matthias
Das Gedankengut, dass sich eine EVG-Bestimmung für Obergäriges, ob der schnellen Vergärung, ohnehin nicht lohnt - das hält sich hier wacker.
Das ist natürlich kompletter Unfug aber diese Aussage wurde hier so oft multipliziert, dass sie aus den Köpfen der Teilnehmer einfach nicht mehr rauszubekommen ist.
Hans A. hat geschrieben:
Mittwoch 5. Mai 2021, 18:19
Dafür muss man aber nicht proaktiv eine SVP bei jedem OG-Sud durchführen sondern kann reaktiv bei unplausiblem Vergärungsgrad eine Probe nehmen und nur in diesen Fällen den EVG gesondert bestimmen.
Genau. Ich kann auch zwei Stunden lang rum-maischen und dann erst das Thermometer in die Maische stecken.

Die Bestimmung des EVG aus der Anstellwürze, OG oder UG, ist immer eine Präventivhandlung. Ein reaktives Szenario wie du es schilderst bedeutet nur, dass das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.
Gruss
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#20

Beitrag von Hans A. » Donnerstag 6. Mai 2021, 00:13

OK, und welche Vorteile hätte das denn jetzt im besagten Fall...? (Abgesehen davon, dass man ein paar Stunden früher weiß, dass man seinen gewünschten EVG nicht erreichen wird.)

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#21

Beitrag von olibaer » Donnerstag 6. Mai 2021, 00:54

Hans A. hat geschrieben:
Donnerstag 6. Mai 2021, 00:13
OK, und welche Vorteile hätte das denn jetzt im besagten Fall...? (Abgesehen davon, dass man ein paar Stunden früher weiß, dass man seinen gewünschten EVG nicht erreichen wird.)
Es braucht keinen "besagten Fall". "Nicht erreicht" oder "erreicht" lässt sich ohne "bekanntes Ziel" nicht formulieren.
Gruss
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Re: Altbier mit Safale-S33 Vergärung stockt

#22

Beitrag von Hans A. » Donnerstag 6. Mai 2021, 01:13

Gemeint war der in diesem Thread geschilderte Fall.

Edit: Sehe gerade, dass in Eingangspost gar kein Ziel angegeben ist. Was sagt denn dass Rezept?

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