Gärführung mit iSpindel - Interpretation

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Kraeusenpils
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Gärführung mit iSpindel - Interpretation

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Beitrag von Kraeusenpils » Donnerstag 13. Juli 2017, 20:23

Moin moin,

ich habe nun zum erstem Mal meine neue iSpindel im Einsatz.
Es soll eine Art Landbier/Grevensteiner, untergärig 13,5P Stammwürze, werden.
Beimpft vor sieben Tagen mit 22g W34/70 bei 19L.
Vergoren im kleinen Chronical mit Inkbrid in der Tauchhülse. Animpfen bei
10°C, dann nach einem Tag auf 11°C. Die Temp der iSpindel ist während der Gärung höher, etwa 1,5°C
Gärung.JPG
Im Gärverlauf fehlt wegen der Begrenzung auf 500 Datenpunkte der Anfang (Tilt: 62,5°).
Nun sieht man einen Knick im Verlauf, die Kräusen sind auch sehr zusammen gefallen.
Mit nachlassender Gärung baut sich auch ein größerer Temperaturgradient auf.
Probe habe ich nicht genommen. iSpindel getrimmt auf gut 27° in Leitungswasser.

Wie sind die Erfahrungen zum Deuten der Diagramme? Ist es wirklich so einfach und
gut reproduzierbar, das Ende der Gärung zu erkennen? Hier also asymptotischer Tilt und
steigender Tempgradient...?

Ich würde nun wie sonst ohne Spindel, die Temperatur langsam um zwei Grad pro Tag anheben und
bei 18° zwei Tage stehen lassen und dann runter kühlen bis etwa 9°C, mehr schafft mein Pygme kaum,
dann abziehen ins Keg.

Gruß
KP

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